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Al­ters­gren­ze für Sach­ver­stän­di­ge?

Für öf­fent­lich be­stell­te und ver­ei­dig­te Sach­ver­stän­di­ge ei­ner In­dus­trie- und Han­dels­kam­mer (IHK) ist auch mit 71 Jah­ren nicht Schluss: Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt, Ur­teil vom 01.02.2012, 8 C 24.11

02.02.2012. Das Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt (BVerwG) in Leip­zig hat ges­tern ei­nen Schluss­strich un­ter ei­nen jah­re­lang er­bit­tert ge­führ­ten ju­ris­ti­schen Streit ge­zo­gen. Bei die­sem Streit ging es um die Fra­ge, ob In­dus­trie- und Han­dels­kam­mern (IHKs) in ih­ren Sat­zun­gen all­ge­mei­ne Höchst­al­ters­gren­zen für al­le öf­fent­lich be­stell­ten und ver­ei­dig­ten Sach­ver­stän­di­gen fest­set­zen dür­fen oder nicht.

Nach­dem der kla­gen­de Sach­ver­stän­di­ge erst in al­len drei ver­wal­tungs­ge­richt­li­chen In­stan­zen den Kür­ze­ren ge­zo­gen hat­te, hob das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt (BVerfG) die klag­ab­wei­sen­de Ent­schei­dung des BVerwG auf und ver­wies den Fall er­neut nach Leip­zig zum BVerwG. Die­ses hat ges­tern end­lich zu­guns­ten des kla­gen­den Sach­ver­stän­di­gen ent­schie­den. Da­mit steht fest, dass für IHK-Sach­ver­stän­di­ge nicht au­to­ma­tisch mit 68 Jah­ren oder 71 Jah­ren Schluss sein muss: Bun­des­ver­wal­tungs­ge­richt, Ur­teil vom 01.02.2012, 8 C 24.11 - Pres­se­mit­tei­lung.

Sind allgemeine Altersgrenzen für öffentlich bestellte Sachverständige eine Diskriminierung wegen des Alters?

Die drei Luft­hans­a­pi­lo­ten Prig­ge, Fromm und Lam­bach ha­ben Rechts­ge­schich­te ge­schrie­ben, in­dem sie das Ur­teil des Eu­ropäischen Ge­richts­hofs (EuGH) vom 13.09.2011, Rs. C‑447/09 (Prig­ge) erstrit­ten ha­ben. Denn in die­sem Ur­teil hat der EuGH erst­mals un­miss­verständ­lich klar­ge­stellt, dass nicht al­le mögli­chen po­li­ti­schen Zie­le star­re Al­ters­gren­zen recht­fer­ti­gen können (wir be­rich­te­ten darüber in: Ar­beits­recht ak­tu­ell: 11/178 EuGH kippt Al­ters­gren­ze 60 für Luft­han­sa-Pi­lo­ten).

Kon­kret hat der EuGH in dem Prig­ge-Ur­teil ent­schie­den, dass die in der Richt­li­nie 2000/78/EG ge­re­gel­te Möglich­keit, Ar­beit­neh­mer im In­ter­es­se der „öffent­li­chen Si­cher­heit“ in Ren­te zu schi­cken (Art. 2 Abs. 5 der Richt­li­nie 2000/78/EG) nur in sehr sel­te­nen Aus­nah­mefällen an­wend­bar ist. Und das gilt auch für Art. 4 Abs. 1 der Richt­li­nie 2000/78/EG, wo­nach Zwangs­pen­sio­nie­run­gen er­laubt sein können, wenn ein noch nicht all­zu ho­hes Al­ter „we­sent­li­che und ent­schei­den­de be­ruf­li­che An­for­de­rung“ für die Ar­beit dar­stellt. Auch so et­was kommt sel­ten vor, am ehes­ten noch bei Feu­er­wehr­leu­ten so­wie bei Po­li­zis­ten in Spe­zi­al­kom­man­dos.

Grund­la­ge für Al­ters­gren­zen kann da­her im we­sent­li­chen nur Art. 6 der Richt­li­nie 2000/78/EG sein, wo­nach al­ters­be­ding­te Schlech­ter­stel­lun­gen er­laubt sind, wenn sie "ob­jek­tiv und an­ge­mes­sen und durch ein le­gi­ti­mes Ziel ge­recht­fer­tigt" sind. Und als „le­gi­ti­me Zie­le“ für ei­ne Zwangs­pen­sio­nie­rung im Sin­ne die­ser Vor­schrift können, so die Kern­aus­sa­ge des Prig­ge-Ur­teils, nur so­zi­al­po­li­ti­sche Zie­le her­an­ge­zo­gen wer­den können. Die öffent­li­che Si­cher­heit schei­det als "le­gi­ti­mes Ziel" da­ge­gen aus.

Vor die­sem Hin­ter­grund spricht al­les dafür, dass die sehr all­ge­mei­nen Zie­le, die die IHKs mit all­ge­mei­nen Al­ters­gren­zen für ih­re öffent­lich be­stell­ten Sach­verständi­gen ver­fol­gen, den dar­in lie­gen­den Ein­griff in die Rech­te der be­trof­fe­nen Sach­verständi­gen nicht recht­fer­ti­gen können.

Denn als Zie­le für die all­ge­mei­nen Al­ters­gren­zen für öffent­lich be­stell­te und ver­ei­dig­te Sach­verständi­ge wer­den in der Re­gel so schwam­mi­ge Zweck­set­zun­gen wie "Si­cher­stel­lung ei­nes ge­ord­ne­ten Rechts­ver­kehrs" ge­nannt. Das aber ist je­den­falls kein Ziel aus dem Be­reich der So­zi­al­po­li­tik, wo­mit ei­ne Recht­fer­ti­gung die­ser Al­ters­gren­ze durch Art. 6 der Richt­li­nie 2000/78/EG aus­schei­det.

Der Streitfall: IHK-Sachverständiger möchte weder mit 68 noch mit 71 Jahren aufhören

Ein mitt­ler­wei­le 75 Jah­re al­ter EDV-Ex­per­te war von der be­klag­ten IHK zum öffent­lich be­stell­ten und ver­ei­dig­ten Sach­verständi­gen be­stellt wor­den, und zwar für die Sach­ge­bie­te "EDV im Rech­nungs­we­sen und Da­ten­schutz" so­wie "EDV in der Ho­tel­le­rie". Sei­ne Be­stel­lung war auf der Grund­la­ge der Sach­verständi­gen­ord­nung der IHK ein­mal bis zur Voll­endung des 71. Le­bens­jah­res verlängert wor­den. Da­mit woll­te sich der EDV-Ex­per­te aber nicht ab­fin­den und be­an­trag­te ei­ne er­neu­te Verlänge­rung sei­ner Be­stel­lung. Dies lehn­te die IHK ab.

Der EDV-Ex­per­te ließ sich das nicht ge­fal­len und zog vor Ge­richt. Hier un­ter­lag er aber in al­len In­stan­zen, d.h. vor dem Ver­wal­tungs­ge­richt München (Ur­teil vom 11.03.2008, M 16 K 07.2565), vor dem Ver­wal­tungs­ge­richts­hof München (Ur­teil vom 22.01.2009, 22 BV 08.1413) und vor dem BVerwG (Ur­teil vom 26.01.2011, 8 C 46.09).

Dar­auf­hin zog er vor das Bun­des­ver­fas­sungs­ge­richt, das das Ur­teil des BVerwG auf­hob, da das BVerwG von der Recht­spre­chung des EuGH ab­ge­wi­chen war und den Fall gleich­wohl nicht dem EuGH zur Vor­aben­schei­dung vor­ge­legt hat­te (BVerfG, Be­schluss vom 24.10.2011, 1 BvR 1103/11). Da­mit hat­te das BVerwG, so der Rüffel der karls­ru­her Ver­fas­sungs­rich­ter, ge­gen Art.101 Abs.1 Grund­ge­setz (GG) ver­s­toßen. Die­se Vor­schrift ga­ran­tiert dem Bürger ein Recht dar­auf, dass der für ihn zuständi­ge ("ge­setz­li­che") Rich­ter über sei­nen Fall ent­schei­det, und das wäre hier der EuGH ge­we­sen.

Bundesverwaltungsgericht: Altersgrenze 71 für öffentlich bestellte Sachverständige ist eine verbotene Altersdiskriminierung

Nach­dem der Fall in die­ser für das BVerwG eher pein­li­chen Wei­se aus Karls­ru­he wie­der nach Leip­zig zurück­ge­wan­dert war, ent­schied das BVerwG ges­tern end­lich zu­guns­ten des Sach­verständi­gen (BVerwG, Ur­teil vom 01.02.2012, 8 C 24.11 - Pres­se­mit­tei­lung). So­weit man dies der der­zeit al­lein vor­lie­gen­den Pres­se­mit­tei­lung des Ge­richts ent­neh­men kann, folgt die­ses nun­mehr in vol­lem Um­fang den Vor­ga­ben des EuGH im Prig­ge-Ur­teil.

Die strit­ti­ge Al­ters­gren­ze für IHK-Sach­verständi­ge, so das BVerwG, stellt ei­ne nach dem All­ge­mei­nen Gleich­be­hand­lungs­ge­setz (AGG) un­zulässi­ge Be­nach­tei­li­gung we­gen des Al­ters dar und ist des­halb un­wirk­sam. Denn da­zu bräuch­te die IHK ei­ne Recht­fer­ti­gung, die vor dem AGG und vor der da­hin­ter ste­hen­den Richt­li­nie 2000/78/EG Be­stand hat. Ei­ne sol­che Recht­fer­ti­gung gibt es aber im Fal­le ei­ner ge­ne­rel­len Al­ters­gren­ze für öffent­lich be­stellt IHK-Sach­verständi­ge nicht.

Denn das mit der IHK-Sat­zungs­re­ge­lung ver­folg­te Ziel, ei­nen "ge­ord­ne­ten Rechts­ver­kehr" si­cher­zu­stel­len, ist kein "le­gi­ti­mes Ziel" im Sin­ne von § 10 AGG, so dass ei­ne un­ter­schied­li­che Be­hand­lung der IHK-Sach­verständi­gen we­gen ih­res Al­ters durch die­sen Pa­ra­gra­phen nicht ge­recht­fer­tigt ist, so das BerwG. Zu die­sen "le­gi­ti­men Zie­len" zählen nämlich nach der ak­tu­el­len Recht­spre­chung des EuGH nur so­zi­al­po­li­ti­sche Zie­le ins­be­son­de­re aus den Be­rei­chen Beschäfti­gungs­po­li­tik, Ar­beits­markt und be­ruf­li­che Bil­dung.

Das Le­bens­al­ter steht auch nicht in Zu­sam­men­hang mit be­son­de­ren An­for­de­run­gen an die Art der be­ruf­li­chen Betäti­gung im Sin­ne von § 8 Abs. 1 AGG. Denn die Tätig­keit als Sach­verständi­ger in den Sach­ge­bie­ten, für die der Kläger sei­ne Be­stel­lung be­gehrt, stellt kei­ne be­son­de­ren An­for­de­run­gen, die - bei ent­spre­chen­der Vor­bil­dung und Er­fah­rung - nur Jünge­re erfüllen könn­ten. Da­mit schei­det ei­ne Recht­fer­ti­gung der Zwangs­pen­sio­nie­rung mit dem Ar­gu­ment der nach­las­sen­den Kräfte aus. Art. 4 Abs. 1 der Richt­li­nie 2000/78/EG und der in­halts­glei­che § 8 Abs. 1 AGG gel­ten nicht für "harm­lo­se Schreib­tischtätig­kei­ten".

Erst recht kann die strit­ti­ge Al­ters­gren­ze auch nicht durch den Si­cher­heits­vor­be­halt des Art. 2 Abs. 5 der Richt­li­nie 2000/78/EG ge­recht­fer­tigt sein. Denn die Fest­le­gung der Al­ters­gren­ze in der Sach­verständi­gen­ord­nung dient in den Sach­ge­bie­ten, für die der EDV-Ex­per­te sei­ne wei­te­re Be­stel­lung als Sach­verständi­ger be­gehr­te, nicht der öffent­li­chen Si­cher­heit, der Verhütung von Straf­ta­ten oder dem Schutz der Rech­te und Frei­hei­ten an­de­rer.

Fa­zit: In­dus­trie- und Han­dels­kam­mern (IHKs) dürfen in ih­ren Sat­zun­gen kei­ne ge­ne­rel­len Höchst­al­ters­gren­zen für al­le öffent­lich be­stell­ten und ver­ei­dig­ten Sach­verständi­gen fest­set­zen. Dies wäre ei­ne recht­lich ver­bo­te­ne Al­ters­dis­kri­mi­nie­rung. Be­trof­fe­nen Sach­verständi­gen ist da­her zu ra­ten, ge­gen die von "ih­rer" IHK verfügte Strei­chung aus der Lis­te der öffent­lich be­stell­ten und ver­ei­dig­ten Sach­verständi­gen zu kla­gen.

Die­ser Streit­fall bzw. sei­ne Ent­schei­dung zu­guns­ten des Sach­verständi­gen hat auch Aus­wir­kun­gen auf Al­ters­gren­zen in an­de­ren Be­ru­fen. Auf­grund des Prig­ge-Ur­teils des EuGH vom 13.09.2011, der Ent­schei­dung des BVerfG vom 24.10.2011 (1 BvR 1103/11) und des jetzt er­gan­ge­nen Ur­teils des BVerwG vom 01.02.2012 (8 C 24.11) sind all­ge­mei­ne Al­ters­gren­zen für frei­be­ruf­lich und/oder selbständig aus­geübte Be­ru­fe prak­tisch kaum mehr denk­bar.

Nähe­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

Hin­weis: In der Zwi­schen­zeit, d.h. nach Er­stel­lung die­ses Ar­ti­kels, hat das Ge­richt sei­ne Ent­schei­dungs­gründe schrift­lich ab­ge­fasst und veröffent­licht. Die Ent­schei­dungs­gründe im Voll­text fin­den Sie hier:

 

Letzte Überarbeitung: 21. September 2016

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