Gebühren­freie Hot­line: 0800 - 440 1 880
Arbeitsrecht aktuell
Jahr

Ar­beits­agen­tu­ren wol­len Flücht­lin­ge ge­ziel­ter aus­bil­den

Fach­kräf­te wer­den über­all drin­gend ge­braucht: Ar­beits­markt­ex­per­ten se­hen Chan­cen für be­ruf­li­chen Nach­wuchs durch den Zu­strom von Men­schen aus dem Aus­land

04.07.2016. (dpa) - Die Ar­beits­agen­tu­ren in Thü­rin­gen wol­len Flücht­lin­ge künf­tig ge­ziel­ter für ei­ne Aus­bil­dung mit Be­rufs­ab­schluss ge­win­nen.

Bis­her sei es so, dass vor al­lem jun­ge Män­ner aus Flucht­län­dern eher als Aus­hil­fen et­wa in der Gas­tro­no­mie in Deutsch­land ihr Geld ver­die­nen wol­len.

"Um ih­re Fa­mi­li­en da­heim zu un­ter­stütz­ten und Schul­den bei Schlep­pern zu be­glei­chen", sag­te der Chef der Re­gio­nal­di­rek­ti­on Sach­sen-An­halt-Thü­rin­gen der Bun­des­agen­tur für Ar­beit, Kay Se­ni­us.

Für den Ar­beits­markt je­doch sei es an­ge­sichts des Be­darfs an Fach­kräf­ten wich­tig, aus­län­di­schen Ar­beits­kräf­ten ei­ne dua­le Aus­bil­dung zu er­mög­li­chen. Der­zeit stamm­ten erst 0,1 Pro­zent al­ler so­zi­al­ver­si­che­rungs­pflich­tig Be­schäf­ti­gen in Thü­rin­gen (796.100) aus Flucht­län­dern au­ßer­halb Eu­ro­pas. Das sind rund 770 Men­schen.

Ge­braucht wür­den vor al­lem Fach­kräf­te mit hand­werk­li­chen Fä­hig­kei­ten, In­ge­nieu­re so­wie So­zi­al- und Pfle­ge­kräf­te. "Man muss aber auch rea­lis­tisch sein. Das ist ein lan­ger Weg, kos­tet viel Zeit und Geld", sag­te Se­ni­us. "Des­halb müs­sen wir jetzt schau­en, wel­che Fä­hig­kei­ten und Fer­tig­kei­ten hat ein Flücht­ling, an wel­cher Stel­le müs­sen wir qua­li­fi­zie­ren, um ihn auf ei­ne Be­rufs­aus­bil­dung vor­be­rei­ten zu kön­nen", sag­te Se­ni­us. Min­des­tens ein Jahr Vor­lauf sei nö­tig, um über das Bun­des­amt für Mi­gra­ti­on und Flücht­lin­ge die Grund­vor­aus­set­zun­gen zu schaf­fen, et­wa die Teil­nah­me an Deutsch­kur­sen.

"Flücht­lin­ge wol­len ar­bei­ten und zei­gen, dass sie nicht ge­kom­men sind, um sich am deut­schen So­zi­al­staat zu be­die­nen", sag­te Se­ni­us. Der Bund ha­be zu­dem ein Pro­gramm mit 100.000 Ar­beits­ge­le­gen­hei­ten für Flücht­lin­ge er­ar­bei­tet, ana­log der frü­he­ren Bür­ger­ar­beit im ge­mein­nüt­zi­gen Be­reich, wie Ar­beit in Ver­ei­nen. Das Pro­gramm ge­hört zu den Neue­run­gen im In­te­gra­ti­ons­ge­setz, die vor­aus­sicht­lich am 1. Au­gust in Kraft tre­ten wer­den.

Initia­ti­ven der Wirt­schaft, Kam­mern, öf­fent­li­chen Ver­wal­tun­gen und von Ver­bän­den en­ga­gier­ten sich auch für Be­rufs- und Kar­rie­re­chan­cen von Flücht­lin­gen, be­ton­te Se­ni­us. Seit Jah­res­be­ginn sind in Thü­rin­gen 1500 Men­schen aus Asyl­zu­gangs­län­dern wie Sy­ri­en, Irak, Af­gha­nis­tan, Pa­kis­tan oder Eri­trea in ei­ne Aus­bil­dung oder Maß­nah­me ge­kom­men, ins­be­son­de­re in Maß­nah­men, die der Be­rufs­ori­en­tie­rung die­nen.

Nach den Wor­ten von Se­ni­us be­le­gen meh­re­re Stu­di­en, dass in fünf Jah­ren die Hälf­te der Flücht­lin­ge in Deutsch­land in den Ar­beits­markt in­te­griert sein wer­den. Er­schwe­rend sei aber, dass et­wa 30 Pro­zent der Flücht­lin­ge, die jün­ger als 30 sind, kei­nen ak­tu­el­len Nach­weis für ei­nen Be­rufs­ab­schluss ha­ben. Das Bil­dungs­sys­tem in ih­rer Hei­mat sei mit dem in Deutsch­land auch nicht ver­gleich­bar. Be­ru­fe wie im Hand­werk hät­ten teils ein schlech­tes Image.

Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

 

Letzte Überarbeitung: 17. Oktober 2016

Bewertung:

Auf Facebook teilen Auf Google+ teilen Ihren XING-Kontakten zeigen Beitrag twittern

 

Kontakt

Sie erreichen uns jeweils von Montag bis Freitag in der Zeit
von 09:00 bis 19:00 Uhr:

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Berlin

Lützowstraße 32
10785 Berlin
Telefon: 030 - 26 39 62 0
Telefax: 030 - 26 39 62 499

Ansprechpartner:
Rechtsanwalt Dr. Martin Hensche
Fachanwalt für Arbeitsrecht

Rechts­an­walt Chris­toph Hil­de­brandt
Fachanwalt für Arbeitsrecht

E-Mail: berlin@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Frankfurt am Main

Schumannstraße 27
60325 Frankfurt am Main
Telefon: 069 - 71 03 30 04
Telefax: 069 - 71 03 30 05

Ansprechpartner:
Rechtsanwältin Dr. Simone Wernicke
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Rechtsanwalt Thomas Becker

E-Mail: frankfurt@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Hamburg

Neuer Wall 10
20354 Hamburg
Telefon: 040 - 69 20 68 04
Telefax: 040 - 69 20 68 08

Ansprechpartner:
Rechtsanwalt Sebastian Schroeder
Fachanwalt für Arbeitsrecht

E-Mail: hamburg@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Hannover

Georgstraße 38
30159 Hannover
Telefon: 0511 - 899 77 01
Telefax: 0511 - 899 77 02

Ansprechpartner:
Rechtsanwältin Nina Wesemann
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Rechts­an­walt Chris­toph Hil­de­brandt
Fachanwalt für Arbeitsrecht

E-Mail: hannover@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Köln

Hohenstaufenring 62
50674 Köln
Telefon: 0221 - 709 07 18
Telefax: 0221 - 709 07 31

Ansprechpartner:
Rechtsanwalt Thomas Becker

Rechtsanwältin Dr. Simone Wernicke
Fachanwältin für Arbeitsrecht

E-mail: koeln@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei München

Ludwigstraße 8
80539 München
Telefon: 089 - 21 56 88 63
Telefax: 089 -21 56 88 67

Ansprechpartner:
Rechts­an­wältin Nora Schu­bert

Rechts­an­walt Chris­toph Hil­de­brandt

E-Mail: muenchen@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Nürnberg

Zeltnerstraße 3
90443 Nürnberg
Telefon: 0911 - 953 32 07
Telefax: 0911 - 953 32 08

Ansprechpartner:
Rechts­an­wältin Nora Schu­bert

Rechts­an­walt Chris­toph Hil­de­brandt
Fachanwalt für Arbeitsrecht

E-Mail: nuernberg@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Stuttgart

Königstraße 10c
70173 Stuttgart
Telefon: 0711 - 470 97 10
Telefax: 0711 - 470 97 96

Ansprechpartner:
Rechtsanwältin Dr. Simone Wernicke
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Rechtsanwalt Thomas Becker

E-Mail: stuttgart@hensche.de



 

HINWEIS: Sämtliche Texte dieser Internetpräsenz mit Ausnahme der Gesetzestexte und Gerichtsentscheidungen sind urheberrechtlich geschützt. Urheber im Sinne des Gesetzes über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte (UrhG) ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht Dr. Martin Hensche, Lützowstraße 32, 10785 Berlin.

Wörtliche oder sinngemäße Zitate sind nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung des Urhebers bzw. bei ausdrücklichem Hinweis auf die fremde Urheberschaft (Quellenangabe iSv. § 63 UrhG) rechtlich zulässig. Verstöße hiergegen werden gerichtlich verfolgt.

© 1997 - 2016:
Rechtsanwalt Dr. Martin Hensche, Berlin
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Lützowstraße 32, 10785 Berlin
Telefon: 030 - 26 39 62 0
Telefax: 030 - 26 39 62 499
E-mail: hensche@hensche.de

Presse Karriere Links A bis Z Sitemap Impressum
Gebühren­freie Hot­line: 0800 - 440 1 880