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Urteile zum Arbeitsrecht
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Schlag­worte: Schwerbehindertenvertretung
   
Gericht: Bundesarbeitsgericht
Akten­zeichen: 7 ABR 24/09
Typ: Beschluss
Ent­scheid­ungs­datum: 02.06.2010
   
Leit­sätze:
Vor­ins­tan­zen: Arbeitsgericht Köln, Beschluss vom 17.06.2008, 14 BV 268/07
Landesarbeitsgericht Köln, Beschluss vom 17.11.2008, 2 TaBV 63/08
   


BUN­DES­AR­BEITS­GERICHT

7 ABR 24/09
2 TaBV 63/08
Lan­des­ar­beits­ge­richt

Köln


Im Na­men des Vol­kes!

Verkündet am

2. Ju­ni 2010

BESCHLUSS

Schie­ge, Ur­kunds­be­am­ter

der Geschäfts­stel­le

In dem Be­schluss­ver­fah­ren mit den Be­tei­lig­ten

1.

An­trag­stel­ler, Be­schwer­deführer und Rechts­be­schwer­deführer,

2.

hat der Sieb­te Se­nat des Bun­des­ar­beits­ge­richts auf­grund der Be­ra­tung vom 2. Ju­ni 2010 durch den Vor­sit­zen­den Rich­ter am Bun­des­ar­beits­ge­richt Lin­sen­mai­er, die Rich­te­rin­nen am Bun­des­ar­beits­ge­richt Gräfl und Schmidt so­wie die eh­ren­amt­li­chen Rich­ter Bea und Glock für Recht er­kannt:
 


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Die Rechts­be­schwer­de des An­trag­stel­lers ge­gen den Be­schluss des Lan­des­ar­beits­ge­richts Köln vom 17. No­vem­ber 2008 - 2 TaBV 63/08 - wird zurück­ge­wie­sen.


Von Rechts we­gen!

Gründe

A. Die Be­tei­lig­ten strei­ten darüber, ob der zu 2. be­tei­lig­te Ar­beit­ge­ber ver­pflich­tet ist, dem An­trag­stel­ler jähr­lich ei­ne pau­scha­lier­te sog. Auf­wands­de­ckung nach den in Nord­rhein-West­fa­len gel­ten­den per­so­nal­ver­tre­tungs­recht­li­chen Be­stim­mun­gen zur Verfügung zu stel­len.


Der Ar­beit­ge­ber ist ei­ne Körper­schaft des öffent­li­chen Rechts oh­ne Ge­biets­ho­heit in Nord­rhein-West­fa­len, wel­che als Kom­mu­nal­ver­band im Rah­men der kom­mu­na­len Selbst­ver­wal­tung re­gio­na­le Auf­ga­ben wahr­nimmt. Im De­zer­nat 9 des Ar­beit­ge­bers sind 79 schwer­be­hin­der­te Men­schen und die­sen gleich­ge­stell­te Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter beschäftigt. Gemäß § 40 Abs. 2 Satz 1 des Per­so­nal­ver­tre­tungs­ge­set­zes für das Land Nord­rhein-West­fa­len (LPers­VG NW) sind dem Per­so­nal­rat zur De­ckung der ihm als Auf­wand ent­ste­hen­den Kos­ten Haus­halts­mit­tel zur Verfügung zu stel­len. Die Höhe die­ser sog. Auf­wands­de­ckung beträgt nach der Ver­ord­nung über die Höhe der Auf­wands­de­ckung für Per­so­nal­ver­tre­tun­gen in Nord­rhein-West­fa­len (Auf­w­DeckV NW) in Dienst­stel­len mit mehr als 20 bis zu 100 Beschäftig­ten jähr­lich 76,70 Eu­ro.


Mit dem am 7. No­vem­ber 2007 beim Ar­beits­ge­richt ein­ge­lei­te­ten Be­schluss­ver­fah­ren hat der An­trag­stel­ler „als Ver­trau­ens­mann der Schwer-be­hin­der­ten im De­zer­nat 9“ zunächst für das Jahr 2007 die Zah­lung ei­ner Auf­wands­de­ckung iHv. 76,70 Eu­ro be­gehrt. Mit Schrift­satz vom 12. Ja­nu­ar 2008 hat er die­ses Be­geh­ren auch auf das Jahr 2008 er­streckt. Der An­trag­stel­ler be­ruft sich dar­auf, er ha­be im Hin­blick auf die Gleich­stel­lungs­vor­schrift



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des § 96 Abs. 3 Satz 1 SGB IX eben­so wie der Per­so­nal­rat nach den ein­schlägi­gen lan­des­per­so­nal­ver­tre­tungs­recht­li­chen Be­stim­mun­gen ei­nen An­spruch auf pau­scha­lier­te Auf­wands­de­ckung. Ein sol­cher fol­ge im Übri­gen auch aus dem Er­lass des Fi­nanz­mi­nis­te­ri­ums des Lan­des Nord­rhein-West­fa­len vom 11. Ju­ni 2002 und aus der vom In­nen­mi­nis­te­ri­um des Lan­des Nord­rhein-West­fa­len auf­ge­stell­ten Richt­li­nie zur Durchführung der Re­ha­bi­li­ta­ti­on und Teil­ha­be be­hin­der­ter Men­schen (SGB IX) im öffent­li­chen Dienst im Land Nord­rhein-West­fa­len.

Der An­trag­stel­ler hat be­an­tragt, 

 

den Ar­beit­ge­ber zu ver­pflich­ten, an ihn ei­ne Auf­wands­de­ckung von 76,70 Eu­ro für das Jahr 2007 so­wie ei­ne Auf­wands­de­ckung von 76,70 Eu­ro für das Jahr 2008 zu zah­len.

Der Ar­beit­ge­ber hat An­trags­ab­wei­sung be­an­tragt und die Auf­fas­sung ver­tre­ten, dem An­trag­stel­ler ste­he der gel­tend ge­mach­te An­spruch nicht zu.


Das Ar­beits­ge­richt hat den An­trag ab­ge­wie­sen. Das Lan­des­ar­beits­ge­richt hat die Be­schwer­de des An­trag­stel­lers zurück­ge­wie­sen. Hier­ge­gen rich­tet sich die vom Lan­des­ar­beits­ge­richt zu­ge­las­se­ne Rechts­be­schwer­de des An­trag­stel­lers, mit der er sein Zah­lungs­be­geh­ren wei­ter­ver­folgt. Der Ar­beit­ge­ber be­an­stan­det die Zulässig­keit der Rechts­be­schwer­de und be­an­tragt de­ren Zurück­wei­sung.

B. Die zulässi­ge Rechts­be­schwer­de ist un­be­gründet. Zu Recht ha­ben die Vor­in­stan­zen den An­trag ab­ge­wie­sen.

I. Ent­ge­gen der Rüge des Ar­beit­ge­bers ist die Rechts­be­schwer­de frist­gemäß ein­ge­legt. Der Be­schluss des Be­schwer­de­ge­richts wur­de dem Ver­fah­rens­be­vollmäch­tig­ten des An­trag­stel­lers aus­weis­lich der Post­zu­stel­lungs­ur­kun­de am 6. Fe­bru­ar 2009 zu­ge­stellt; die Rechts­be­schwer­de wur­de am 4. März 2009 und da­mit recht­zei­tig iSv. § 92 Abs. 2 Satz 1, § 74 Abs. 1 Satz 1 ArbGG ein­ge­legt.
 


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II. Die von den Vor­in­stan­zen pro­ble­ma­ti­sier­ten Fra­gen der Zulässig­keit des Rechts­wegs zu den Ge­rich­ten für Ar­beits­sa­chen und des Be­schluss­ver­fah­rens sind vom Rechts­be­schwer­de­ge­richt gemäß § 93 Abs. 2 ArbGG iVm. § 65 ArbGG nicht zu prüfen.

III. Der zulässi­ge An­trag ist un­be­gründet. 


1. Der An­trag ist zulässig. An­trag­stel­ler ist die beim De­zer­nat 9 des Ar­beit­ge­bers ge­bil­de­te Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung als Gre­mi­um und nicht et­wa de­ren - ein­zi­ges - Mit­glied. Dies er­gibt die ge­bo­te­ne Aus­le­gung der Be­zeich­nung des An­trag­stel­lers. Maßgeb­lich ist in­so­weit der geäußer­te Wil­le, wie er aus An­trag, Be­gründung und sons­ti­gen Umständen er­kenn­bar wird. Die na­ment­li­che Be­nen­nung als „Ver­trau­ens­mann der Schwer­be­hin­der­ten“ in der Ter­mi­no­lo­gie des bis zum 30. Ju­ni 2001 gel­ten­den Schwer­be­hin­der­ten­ge­set­zes meint die In­ter­es­sen­ver­tre­tung der schwer­be­hin­der­ten Men­schen. Dies folgt ins­be­son­de­re dar­aus, dass sich der An­trag­stel­ler auf die lan­des­per­so­nal­ver­tre­tungs­recht­li­chen Re­ge­lun­gen zu den Kos­ten des Per­so­nal­rats be­ruft.


2. Der An­trag ist un­be­gründet. Der Ar­beit­ge­ber ist nicht ver­pflich­tet, dem An­trag­stel­ler die be­gehr­te Auf­wands­de­ckung zur Verfügung zu stel­len.


a) Ein An­spruch des An­trag­stel­lers folgt nicht aus § 40 Abs. 2 Satz 1 LPers­VG NW iVm. § 1 Nr. 2 Auf­w­DeckV NW. Die Be­stim­mun­gen sind auf die Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung we­der un­mit­tel­bar noch ent­spre­chend an­wend­bar.


aa) Die Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung hat kei­nen An­spruch auf die für den Per­so­nal­rat in § 40 Abs. 2 Satz 1 LPers­VG NW vor­ge­se­he­ne Auf­wands­de­ckung. Die Be­stim­mung ist auf die Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung nach ih­rem un­miss­verständ­li­chen Wort­laut nicht un­mit­tel­bar an­wend­bar.


bb) Ei­ne ana­lo­ge An­wen­dung des § 40 Abs. 2 Satz 1 LPers­VG NW auf die Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung ist nicht ge­recht­fer­tigt. Es fehlt be­reits an ei­ner plan­wid­ri­gen Re­ge­lungslücke. Der Ge­setz­ge­ber hat in § 96 Abs. 8 und 9 SGB IX ab­sch­ließen­de Re­ge­lun­gen zur Pflicht der Kos­ten­tra­gung für die Tätig-
 


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keit der Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung und zu ih­rer Aus­stat­tung ge­trof­fen. Im Übri­gen könn­te be­reits aus Gründen der Ge­setz­ge­bungs­kom­pe­tenz ei­ne Lücke in ei­nem Bun­des­ge­setz nicht durch die ent­spre­chen­de An­wen­dung ei­ner lan­des­recht­li­chen Re­ge­lung ge­schlos­sen wer­den.


b) Ein An­spruch der Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung auf Auf­wands­de­ckung folgt auch nicht aus § 96 Abs. 3 Satz 1 SGB IX. Die Vor­schrift gilt nicht für die Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung als Or­gan, son­dern aus­sch­ließlich für die Ver­trau­ens­per­son als de­ren Mit­glied. Nach § 96 Abs. 3 Satz 1 SGB IX be­sit­zen die Ver­trau­ens­per­so­nen ge­genüber dem Ar­beit­ge­ber die glei­che persönli­che Rechts­stel­lung, ins­be­son­de­re den glei­chen Kündi­gungs-, Ver­set­zungs- und Ab­ord­nungs­schutz wie ein Mit­glied des Be­triebs-, Per­so­nal-, Staats­an­walts- oder Rich­ter­ra­tes (§ 96 Abs. 3 Satz 1 SGB IX). Wie Wort­laut und Sys­te­ma­tik des § 96 SGB IX (und eben­so der Vorgänger­vor­schrift des § 26 SchwbG) zei­gen, un­ter­schei­det der Ge­setz­ge­ber zwi­schen der amts­be­zo­gen-per­so­na­li­sier­ten Stel­lung „der Ver­trau­ens­per­so­nen“ (§ 96 Abs. 1 bis 7 SGB IX) und den Kos­ten für die Tätig­keit so­wie dem Raum- und Geschäfts­be­darf „der Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung“ (§ 96 Abs. 8 und 9 SGB IX). Dies ent­spricht der Re­ge­lungs­sys­te­ma­tik per­so­nal­ver­tre­tungs- und be­triebs­ver­fas­sungs­recht­li­cher Be­stim­mun­gen, wel­che ei­ner­seits Rech­te und Pflich­ten der Mit­glie­der der Beschäftig­ten­ver­tre­tun­gen (wie zB in § 15 KSchG, § 37 Be­trVG oder §§ 42, 43 LPers­VG NW) und an­de­rer­seits der Beschäftig­ten­ver­tre­tun­gen als Or­gan fest­le­gen (wie zB in §§ 103, 40 Be­trVG oder § 40 LPers­VG NW).


c) Ent­ge­gen der Auf­fas­sung des An­trag­stel­lers ge­bie­tet Art. 3 Abs. 1 GG nicht, dass die für den Per­so­nal­rat in § 40 Abs. 2 Satz 1 und 2 LPers­VG NW vor­ge­se­he­ne Auf­wands­de­ckung je­den­falls in Nord­rhein-West­fa­len auch an die Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung zu zah­len wäre. Die Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung ist ei­ne an­de­re In­ter­es­sen­ver­tre­tung als der Per­so­nal­rat; sie hat an­de­re Auf­ga­ben und muss nicht in jeg­li­cher Hin­sicht mit dem Per­so­nal­rat gleich be­han­delt wer­den. Der auf kei­ner ge­stal­ten­den Maßnah­me des Ar­beit­ge­bers, son­dern auf Nor­men­voll­zug be­ru­hen­de Un­ter­schied da­hin ge­hend, dass dem Per­so­nal­rat ein pau­scha­lier­ter Be­trag zur Verfügung ge­stellt wird, während die
 


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Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung die er­for­der­li­chen Kos­ten ih­rer Tätig­keit so­wie ih­ren Geschäfts­be­darf nach § 96 Abs. 8 und 9 SGB IX ver­lan­gen kann, ist im Übri­gen kei­ne Schlech­ter­stel­lung. Dem An­trag­stel­ler wer­den die durch sei­ne Tätig­keit ver­ur­sach­ten Kos­ten nicht auf­gebürdet; er hat die­se le­dig­lich ein­zeln nach­zu­wei­sen.


d) Auch auf den Er­lass des Fi­nanz­mi­nis­te­ri­ums des Lan­des Nord­rhein-West­fa­len vom 11. Ju­ni 2002 kann der An­spruch nicht gestützt wer­den. Die­ser Er­lass enthält Ausführun­gen zu den Auf­wands­de­ckungs­mit­teln für die Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tun­gen und nimmt Be­zug auf § 96 Abs. 8 SGB IX. Kos­ten-pau­scha­lie­rungs­ab­spra­chen oder ein­sei­ti­ge Fest­le­gun­gen des Ar­beit­ge­bers über Pausch­beträge zur Erfüllung sei­ner Kos­ten­tra­gungs­pflicht nach § 96 Abs. 8 SGB IX sind zwar grundsätz­lich zulässig (GK-SGB IX/Schi­man­ski Stand April 2010 § 96 Rn. 206). Der im vor­lie­gen­den Ver­fah­ren be­tei­lig­te Ar­beit­ge­ber hat aber we­der ei­ne sol­che Ver­ein­ba­rung noch ei­ne sol­che Fest­le­gung ge­trof­fen. Das Fi­nanz­mi­nis­te­ri­um des Lan­des Nord­rhein-West­fa­len hat kei­ne den be­tei­lig­ten Kom­mu­nal­ver­band bin­den­de Be­stim­mung er­las­sen.

e) Die vom An­trag­stel­ler in Be­zug ge­nom­me­ne „Richt­li­nie zur Durchführung der Re­ha­bi­li­ta­ti­on und Teil­ha­be be­hin­der­ter Men­schen (SGB IX) im öffent­li­chen Dienst im Land Nord­rhein-West­fa­len“ ist vom In­nen­mi­nis­te­ri­um des Lan­des Nord­rhein-West­fa­len auf­ge­stellt wor­den und gilt nach ih­rer Zif­fer 1.2 für die „Dienst­stel­len des Lan­des“ und nicht für den zu 2. be­tei­lig­ten Ar­beit­ge­ber.

IV. Im Übri­gen hätte der An­trag auch dann kei­nen Er­folg, wenn An­trag­stel­ler nicht die Schwer­be­hin­der­ten­ver­tre­tung als Gre­mi­um, son­dern de­ren ein­zi­ges Mit­glied wäre. Auch die­ses hätte kei­nen An­spruch nach § 96 Abs. 3 Satz 1 SGB IX auf pau­scha­lier­te Auf­wands­de­ckung gemäß § 40 Abs. 2 LPers­VG NW. Wie sich aus der For­mu­lie­rung „ins­be­son­de­re“ in § 96 Abs. 3 Satz 1 SGB IX er­gibt, ist die persönli­che Rechts­stel­lung zwar nicht auf den Kündi­gungs-, Ver­set­zungs- und Ab­ord­nungs­schutz be­schränkt. Es han­delt sich viel­mehr um ei­ne Ge­ne­ral­klau­sel, durch die die Ver­trau­ens­per­so­nen den Mit­glie­dern an­de­rer Beschäftig­ten­ver­tre­tun­gen in jeg­li­cher Hin­sicht gleich-
 


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ge­stellt sind (un­ter Ver­weis auf die Ent­ste­hungs­ge­schich­te der na­he­zu wort­glei­chen Vorgänger­re­ge­lun­gen in § 23 Abs. 3 SchwbG bzw. so­dann § 26 Abs. 3 Satz 1 SchwbG: BAG 14. Au­gust 1986 - 6 AZR 622/85 - BA­GE 52, 335). Zur „persönli­chen Rechts­stel­lung“ können da­her Geld­leis­tungs­ansprüche zählen, wenn sie Per­so­nal­rats­mit­glie­dern zu­ste­hen (hier­zu: BAG 14. Au­gust 1986 - 6 AZR 622/85 - aaO [für die den frei­ge­stell­ten Per­so­nal­rats­mit­glie­dern zu­ste­hen­de mo­nat­li­che Auf­wands­entschädi­gung nach § 46 Abs. 5 BPers­VG]). § 40 Abs. 2 LPers­VG NW be­trifft aber nicht die persönli­che Rechts­stel­lung von Per­so­nal­rats­mit­glie­dern. Die Auf­wands­de­ckung steht dem Per­so­nal­rat als Or­gan und nicht - wie et­wa die Auf­wands­entschädi­gung nach § 46 Abs. 5 BPers­VG - dem Per­so­nal­rats­mit­glied zu. Eben­so we­nig wie ein Per­so­nal­rats­mit­glied die Auf­wands­de­ckung be­an­spru­chen könn­te (Orth/Wel­ko­borsky LPers­VG NW 5. Aufl. § 40 Rn. 29), kann es da­her die Ver­trau­ens­per­son der schwer­be­hin­der­ten Men­schen.


Lin­sen­mai­er 

Gräfl 

Schmidt

Bea 

Glock

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