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Urteile zum Arbeitsrecht
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Schlag­worte: Arbeitnehmerüberlassung, Mitbestimmung, Befristung, Betriebsrat
   
Gericht: Bundesarbeitsgericht
Akten­zeichen: 1 ABR 59/93
Typ: Beschluss
Ent­scheid­ungs­datum: 28.06.1994
   
Leit­sätze:

1. Der Be­triebs­rat kann die Zu­stim­mung zu der vom Ar­beit­ge­ber be­ab­sich­tig­ten Ein­stel­lung ei­nes Ar­beit­neh­mers we­gen Ver­s­toßes ge­gen ei­ne Norm im Sin­ne des § 99 Abs. 2 Nr. 1 Be­trVG nur dann ver­wei­gern, wenn nach dem Zweck der ver­letz­ten Norm die ge­plan­te Ein­stel­lung ganz un­ter­blei­ben muß. Hin­ge­gen ist das Mit­be­stim­mungs­recht des Be­triebs­rats bei Ein­stel­lun­gen kein In­stru­ment ei­ner um­fas­sen­den Ver­trags­in­halts­kon­trol­le.

2. Läßt ei­ne ta­rif­li­che Re­ge­lung be­fris­te­te Ar­beits­verträge nur bei Vor­lie­gen ei­nes sach­li­chen oder in der Per­son des Ar­beit­neh­mers ge­ge­be­nen Grun­des zu, so han­delt es sich da­bei in der Re­gel nicht um ei­ne Norm, de­ren Ver­let­zung ei­ne Zu­stim­mungs­ver­wei­ge­rung nach § 99 Abs. 2 Nr. 1 Be­trVG be­gründen könn­te.

Vor­ins­tan­zen: Arbeitsgericht Hamburg, Beschluss vom 13.01.1993, 9 BV 14/92
Landesarbeitsgericht Hamburg, Beschluss vom 23.08.1993, 4 TaBV 2/93
   

1 ABR 59/93
4 TaBV 2/93 Ham­burg

Verkündet am 28. Ju­ni 1994

Zeu­ner,
Amts­in­spek­tor
als Ur­kunds­be­am­ter
der Geschäfts­stel­le
un­ter Be­tei­li­gung

Im Na­men des Vol­kes!

Be­schluß

In dem Be­schlußver­fah­ren

 

pp.

hat der Ers­te Se­nat des Bun­des­ar­beits­ge­richts auf­grund der münd­li­chen Anhörung vom 28. Ju­ni 1994 durch den Präsi­den­ten Pro­fes­sor

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Dr. Die­te­rich, die Rich­ter Dr. Rost und Dr. Wißmann so­wie die eh­ren­amt­li­chen Rich­ter Dr. Bar­telt und Brun­ner be­schlos­sen:

1. Das Ver­fah­ren wird hin­sicht­lich der Anträge des Ar­beit­ge­bers auf Zu­stim­mungs­er­set­zung (An­trag zu 1) und auf Fest­stel­lung (An­trag zu 2) ein­ge­stellt.

2. Im übri­gen wird auf die Rechts­be­schwer­de des Ar­beit­ge­bers der Be­schluß des Lan­des­ar­beits­ge­richts Ham­burg vom 23. Au­gust 1993 - 4 TaBV 2/93 - auf­ge­ho­ben. Der Fest­stel­lungs­an­trag wird zurück­ge­wie­sen.

Von Rechts we­gen!

Gründe:

A. Die Be­tei­lig­ten strei­ten darüber, ob der Be­triebs­rat sei­ne Zu­stim­mung zur be­fris­te­ten Ein­stel­lung von Ar­beit­neh­mern mit der Be­gründung ver­wei­gern darf, die Be­fris­tung ver­s­toße ge­gen ei­ne ta­rif­li­che Re­ge­lung.

Der Ar­beit­ge­ber ist ei­ne bun­des­weit täti­ge Bil­dungs­ein­rich­tung. Wei­te­rer Be­tei­lig­ter ist der in sei­ner Be­zirks­geschäfts­stel­le Ham­burg gewähl­te Be­triebs­rat. Bei den in Ham­burg durch­geführ­ten Bil­dungs­maßnah­men han­delt es sich zu ca. 60 % um Auf­trags­maßnah­men des Ar­beits­am­tes. Darüber hin­aus or­ga­ni­siert die Geschäfts­stel­le ei­ge­ne Bil­dungs­ver­an­stal­tun­gen. Al­le Maßnah­men wer­den aus­sch­ließlich durch das Ar­beits­amt fi­nan­ziert.

Zu den Auf­trags­maßnah­men gehören die sog. aus­bil­dungs­be­glei­ten­den Hil­fen. Das Ar­beits­amt weist dem Ar­beit­ge­ber Lehrgänge für je­weils ein Jahr zu. Es ent­schei­det jähr­lich neu über die Ver­ga­be von An­schlußmaßnah­men. Die aus­bil­dungs­be­glei­ten­den Hil­fen sind

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dem Ju­gend­bil­dungs­be­reich zu­ge­ord­net. In die­sem Be­reich beschäftigt der Ar­beit­ge­ber in Ham­burg et­wa 40 Ar­beit­neh­mer und Ar­beit­neh­me­rin­nen. Et­wa die Hälf­te die­ser Beschäftig­ten ist be­fris­tet ein­ge­stellt, die meis­ten da­von nicht für die vol­le Ar­beits­zeit, son­dern nur für ein­zel­ne St­un­den.

Der Ar­beit­ge­ber wen­det auf die Ar­beits­verhält­nis­se sei­ner Ar­beit­neh­mer ei­nen Haus­ta­rif­ver­trag an (im fol­gen­den: MTV). § 2 Abs. 6 MTV enthält zur Zulässig­keit von Be­fris­tun­gen fol­gen­de Re­ge­lung:

"Der Ab­schluß ei­nes be­fris­te­ten Ar­beits­ver­tra­ges ist nur zulässig, wenn für die Be­fris­tung im Zeit­punkt des Ver­trags­ab­schlus­ses ein sach­li­cher oder in der Per­son des Ar­beit­neh­mers lie­gen­der Grund vor­liegt."

Nach­dem das Ar­beits­amt Mit­tel für ei­ne Bil­dungs­maßnah­me vom 1. Sep­tem­ber 1992 bis zum 31. Au­gust 1993 be­wil­ligt hat­te, be­ab­sich­tig­te der Ar­beit­ge­ber, die bis zum 31. Au­gust 1992 be­fris­te­ten Ar­beits­verhält­nis­se zwei­er So­zi­alpädago­gin­nen so­wie ei­nes So­zi­alpädago­gen um ein wei­te­res Jahr zu verlängern. Er be­an­trag­te hier­zu mit Schrei­ben vom 19. Au­gust 1992 die Zu­stim­mung des Be­triebs­rats. Mit Schrei­ben vom 25. Au­gust 1992 ver­wei­ger­te der Be­triebs­rat sei­ne Zu­stim­mung u.a. mit der Be­gründung, die vor­ge­se­he­nen Be­fris­tun­gen ver­stießen ge­gen § 2 Abs. 6 MTV. Mit Schrei­ben vom 1. Sep­tem­ber 1992 un­ter­rich­te­te der Ar­beit­ge­ber den Be­triebs­rat darüber, daß er die Ein­stel­lun­gen vorläufig durchführen wer­de. Die Bil­dungs­maßnah­me müsse un­be­dingt am 1. Sep­tem­ber 1992 be­gin­nen, nach­dem die Ar­beits­ver­wal­tung be­reits die Teil­neh­mer

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zu­ge­wie­sen ha­be. Der Be­triebs­rat blieb bei sei­ner Ver­wei­ge­rung.

Der Ar­beit­ge­ber hat die Auf­fas­sung ver­tre­ten, der Be­triebs-rat könne sei­ne Zu­stim­mungs­ver­wei­ge­rung nicht dar­auf stützen, daß die vor­ge­se­he­nen Be­fris­tun­gen un­wirk­sam sei­en. Ihm ste­he im Rah­men sei­nes Mit­be­stim­mungs­rechts bei Ein­stel­lun­gen nicht das Recht ei­ner um­fas­sen­den In­halts­kon­trol­le des ge­plan­ten Ar­beits­verhält­nis­ses zu. Es genüge für die Zu­stim­mungs­ver­wei­ge­rung nicht, daß ein­zel­ne Ver­trags­be­stim­mun­gen - wie die auf die Be­en­di­gung des Ar­beits­verhält­nis­ses be­zo­ge­ne Be­fris­tungs­ab­re­de - ge­gen ein Ge­setz oder ei­nen Ta­rif­ver­trag ver­stießen. Im übri­gen sei­en die vor­ge­se­he­nen er­neu­ten Be­fris­tun­gen sach­lich ge­recht­fer­tigt.

Der Ar­beit­ge­ber hat be­an­tragt,

1. die Zu­stim­mung des Be­triebs­rats zu der Ein­stel­lung der So­zi­alpädago­gin­nen Ute L und Gu­drun K so­wie des So­zi­alpädago­gen Klaus W zu er­set­zen;

2. fest­zu­stel­len, daß die Ein­stel­lun­gen der So­zi­alpädago­gin­nen Ute L und Gu­drun K so­wie des So­zi­alpädago­gen Klaus W drin­gend er­for­der­lich wa­ren.

Der Be­triebs­rat hat be­an­tragt, die Anträge zurück­zu­wei­sen.

Er hat zweit­in­stanz­lich wei­ter be­an­tragt

fest­zu­stel­len, daß der Be­triebs­rat bei be­fris­te­ten Ein­stel­lun­gen ei­nes Ar­beit­neh­mers sei­ne Zu­stim­mung gemäß § 99 Abs. 2 Zif­fer 1 Be­trVG im Ein­zel­fall ver­wei­gern kann mit der Be­gründung, die Be­fris­tung sei we­gen Ver­s­toßes ge­gen § 2

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Abs. 6 des MTV für die Beschäftig­ten des Be­rufs­fort­bil­dungs­wer­kes Ge­meinnützi­ge Bil­dungs­ein­rich­tung des DGB GmbH vom 1. April 1990 un­zulässig.

Der Be­triebs­rat hat die Auf­fas­sung ver­tre­ten, er sei be­rech­tigt, die Zu­stim­mung zu ei­ner Ein­stel­lung zu ver­wei­gern, falls ei­ne vor­ge­se­he­ne Be­fris­tung ge­gen ta­rif­li­che Be­stim­mun­gen ver­s­toße. Das Mit­be­stim­mungs­recht bei Ein­stel­lun­gen schließe das Recht ein, ein­zel­ne Ver­trags­be­din­gun­gen auf ih­re Übe­rein­stim­mung mit ge­setz­li­chen oder ta­rif­li­chen Nor­men zu kon­trol­lie­ren. Für die hier vor­ge­se­he­nen er­neu­ten Be­fris­tun­gen feh­le es an ei­nem sach­li­chen Grund.

Das Ar­beits­ge­richt hat den Anträgen des Ar­beit­ge­bers statt­ge­ge­ben, Auf die Be­schwer­de des Be­triebs­rats hat das Lan­des­ar­beits­ge­richt die Anträge ab­ge­wie­sen, dem zweit­in­stanz­lich ge­stell­ten Fest­stel­lungs­an­trag des Be­triebs­rats hin­ge­gen statt­ge­ge­ben. Mit der vom Lan­des­ar­beits­ge­richt zu­ge­las­se­nen Rechts­be­schwer­de be­gehrt der Ar­beit­ge­ber die Zurück­wei­sung des Fest­stel­lungs­an­trags des Be­triebs­rats, während er die ei­ge­nen Anträge für er­le­digt erklärt, nach­dem die drei Mit­ar­bei­ter in­zwi­schen in un­be­fris­te­te Ar­beits­verhält­nis­se über­nom­men wor­den sind.

B. I. Das Ver­fah­ren war ein­zu­stel­len, so­weit es die Anträge des Ar­beit­ge­bers auf Zu­stim­mungs­er­set­zung und Fest­stel­lung der Dring­lich­keit der vorläufi­gen Durchführung der Maßnah­me be­trifft.

1. Der hier­auf ge­rich­te­te An­trag des Ar­beit­ge­bers ist ent­ge­gen der Auf­fas­sung des Be­triebs­rats nicht man­gels Rechts­schutz­bedürf-

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nis­ses un­zulässig. Er be­darf je­doch der Aus­le­gung. Zwar be­gehrt der Ar­beit­ge­ber nach dem Wort­laut sei­nes An­trags nicht nur die Fest­stel­lung der Er­le­di­gung und die Ein­stel­lung des Ver­fah­rens, son­dern auch die "Auf­he­bung der Be­schlüsse der Vor­in­stan­zen". Die­ser An­trag ist je­doch nicht im Sin­ne ei­nes ei­genständi­gen Auf­he­bungs­an­tra­ges zu ver­ste­hen. Aus sei­ner Be­gründung er­gibt sich viel­mehr, daß der Ar­beit­ge­ber ei­ne Er­le­di­gungs­erklärung gemäß § 95 Satz 4 i. Verb. mit § 83 a Abs. 3 ArbGG ab­ge­ben und in die­sem Zu­sam­men­hang an­re­gen woll­te, die Be­schlüsse für ge­gen­stands­los zu erklären. Mit die­sem In­halt be­ste­hen ge­gen die Zulässig­keit des An­trags kei­ne Be­den­ken.

Die Er­le­di­gung kann noch in der Rechts­be­schwer­de­instanz erklärt wer­den, wenn das er­le­di­gen­de Er­eig­nis nach Er­laß der zweit­in­stanz­li­chen Ent­schei­dung ein­ge­tre­ten ist. Die Erklärung setzt nur vor­aus, daß die Rechts­be­schwer­de zulässig ist. Der Zulässig­keit steht nicht ent­ge­gen, daß die Rechts­be­schwer­de erst nach Ein­tritt des er­le­di­gen­den Er­eig­nis­ses ein­ge­legt wur­de. Die­ses läßt nämlich die for­mel­le Be­schwer nicht ent­fal­len (vgl. BGH Ur­teil vom 7. No­vem­ber 1974 - III ZR 115/72 - NJW 1975, 539; BGHZ 106, 359, 368; Tho­mas/Putzo, ZPO, 18. Aufl., § 91 a Rz 41; Zöller/Voll­kom­mer, ZPO, 18. Aufl., § 91 a Rz 51).

2. Hin­sicht­lich der Anträge des Ar­beit­ge­bers ist das Ver­fah­ren er­le­digt. Ein er­le­di­gen­des Er­eig­nis liegt vor, wenn nach Rechtshängig­keit des An­trags tatsächli­che Umstände ein­tre­ten, auf­grund de­rer der An­trag als un­zulässig oder un­be­gründet ab­ge­wie­sen wer­den müßte. Es kommt im Be­schlußver­fah­ren nicht dar­auf an, ob der

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An­trag ursprüng­lich zulässig oder be­gründet war. Zu­stim­mungs­er­set­zungs­anträge so­wie Anträge gemäß § 100 Abs. 2 Satz 3 Be­trVG er­le­di­gen sich mit der Be­en­di­gung der be­tref­fen­den per­so­nel­len Ein­zel­maßnah­me (Se­nats­be­schluß vom 26. April 1990 - 1 ABR 79/89 BA­GE 65, 105).

Die drei Mit­ar­bei­ter, de­ren be­fris­te­te Ein­stel­lung um­strit­ten war, sind - wie in der münd­li­chen Anhörung vor dem Se­nat klar­ge­stellt wur­de - in­zwi­schen mit Zu­stim­mung des Be­triebs­rats in ein un­be­fris­te­tes Ar­beits­verhält­nis über­nom­men wor­den. Da­mit hat sich der ursprüng­li­che Streit er­le­digt. Das Ver­fah­ren war al­so hin­sicht­lich der Anträge des Ar­beit­ge­bers ein­zu­stel­len,

II. Die Rechts­be­schwer­de ist be­gründet, so­weit sich der Ar­beit­ge­ber ge­gen den Fest­stel­lungs­an­trag des Be­triebs­rats wen­det. Ent­ge­gen der Auf­fas­sung des Lan­des­ar­beits­ge­richts kann der Be­triebs­rat die Zu­stim­mung zu der be­fris­te­ten Ein­stel­lung ei­nes Ar­beit­neh­mers nicht mit der Be­gründung ver­wei­gern, die Be­fris­tung ver­s­toße ge­gen § 2 Abs. 6 MTV.

1. Nach ständi­ger Se­nats­recht­spre­chung kann der Be­triebs­rat ei­ner per­so­nel­len Maßnah­me sei­ne Zu­stim­mung gemäß § 99 Abs. 2 Nr. 1 Be­trVG nur dann ver­wei­gern, wenn die Maßnah­me selbst ge­gen ei­ne Be­stim­mung in ei­nem Ge­setz, ei­nem Ta­rif­ver­trag oder ei­ne sons­ti­ge Norm verstößt. Geht es - wie hier - um die Ein­stel­lung, muß die­se als sol­che un­ter­sagt sein. Hin­ge­gen genügt es nicht, daß ein­zel­ne Ver­trags­be­din­gun­gen ei­ner Norm zu­wi­der­lau­fen (Se­nats­be­schluß vom 20. Ju­ni 1978 - 1 ABR 65/75 - AP Nr. 8 zu § 99

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Be­trVG 1972; BA­GE 49, 180 = AP Nr. 21 zu § 99 Be­trVG 1972 BA­GE 59, 380 = AP Nr. 60 zu § 99 Be­trVG 1972; HA­GE 63, 226 = AP Nr. 77 zu § 99 Be­trVG 1972; Se­nats­be­schluß vom 22. Ja­nu­ar 1991 - 1 ABR 18/90 - AP Nr. 86 zu § 99 Be­trVG 1972; Se­nats­be­schluß vom 28. Ja­nu­ar 1992 - 1 ABR 45/91 - AP Nr. 95 zu § 99 Be­trVG 1972). Hier­an hält der Se­nat fest.

a) Ent­ge­gen der Auf­fas­sung des Lan­des­ar­beits­ge­richts hat der Se­nat auch in jünge­ren Ent­schei­dun­gen dem Be­triebs­rat im Rah­men des § 99 Abs. 2 Nr. 1 Be­trVG kei­ne um­fas­sen­de Ver­trags­in­halts­kon­trol­le zu­ge­stan­den. Maßge­bend ist viel­mehr stets, ob die maßgeb­li­che Norm die Ein­stel­lung als sol­che ver­bie­tet. Ob das der Fall ist, läßt sich al­ler­dings re­gelmäßig nicht oh­ne Prüfung des In­halts des Ar­beits­ver­tra­ges be­ant­wor­ten, da sich erst aus die­sem die Art der vor­ge­se­he­nen Beschäfti­gung er­gibt (vgl. auch Kitt­ner in Däubler/Kitt­ner/Kle­be/Schnei­der, Be­trVG, 4. Aufl., § 99 Rz 173, wo­nach der auf den Ar­beits­ein­satz be­zo­ge­ne Ver­trags­in­halt maßgeb­lich ist). Dar­aus folgt aber nicht, daß die Be­an­stan­dung be­lie­bi­ger Ver­trags­be­din­gun­gen genügte; er­for­der­lich ist viel­mehr, daß der - ggf. durch Aus­le­gung zu er­mit­teln­de - Zweck der ver­letz­ten Norm nur ver­wirk­licht wer­den kann, wenn die per­so­nel­le Maßnah­me in der vor­ge­se­he­nen Art ganz un­ter­bleibt.

Das dem Be­triebs­rat nach Maßga­be des § 99 Be­trVG ein­geräum­te Zu­stim­mungs­ver­wei­ge­rungs­recht dient in ers­ter Li­nie dem Schutz kol­lek­ti­ver In­ter­es­sen der Be­leg­schaft, mit­tel­bar aber auch dem In­di­vi­du­al­schutz der Ar­beit­neh­mer. Geschützt wer­den sol­len die Be­trof­fe­nen vor den nach­tei­li­gen Fol­gen per­so­nel­ler Maßnah­men,

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die sie selbst nicht abschätzen oder ver­mei­den können. Dies gilt auch für die Ein­stel­lung im Sin­ne von § 99 Abs. 1 Satz 1 Be­trVG.

b) Hier­von aus­ge­hend ist ein Zu­stim­mungs­ver­wei­ge­rungs­recht des Be­triebs­rats gemäß § 99 Abs. 2 Nr. 1 Be­trVG bei Ein­stel­lun­gen im­mer dann ge­ge­ben, wenn die tatsächli­che Beschäfti­gung durch die Ver­bots­norm aus Gründen des kol­lek­ti­ven oder in­di­vi­du­el­len Ar­beit­neh­mer­schut­zes ver­hin­dert wer­den soll. In Be­tracht kom­men et­wa Nor­men, mit de­nen - im wei­tes­ten Sin­ne - Ge­sund­heits­ge­fah­ren für die Beschäftig­ten selbst oder auch für Drit­te aus­ge­schlos­sen wer­den sol­len - so die Beschäfti­gung von Ju­gend­li­chen, schwan­ge­ren Frau­en, ge­sund­heits­be­ein­träch­tig­ten Ar­beit­neh­mern auf be­stimm­ten be­son­ders be­las­ten­den Ar­beitsplätzen. Das Ver­bot der Beschäfti­gung kann auch ar­beits­markt­po­li­ti­sche oder so­zi­al­po­li­ti­sche Zie­le ver­fol­gen. So hat der Se­nat ein Zu­stim­mungs­ver­wei­ge­rungs­recht des Be­triebs­rats an­ge­nom­men bei der Ein­stel­lung ei­nes Leih­ar­beit­neh­mers, die von vorn­her­ein auf ei­nen Zeit­raum von mehr als sechs Mo­na­ten be­ab­sich­tigt war und des­halb ge­gen Art. 1 § 3 Abs. 1 Nr. 6 AÜG ver­stieß (BA­GE 59, 380 = AP Nr. 60 zu § 99 Be­trVG 1972). Das glei­che gilt bei der Ein­stel­lung ei­nes Ar­beit­neh­mers oh­ne die nach § 19 AFG er­for­der­li­che Ar­beits­er­laub­nis (Se­nats­be­schluß vom 22. Ja­nu­ar 1991 - 1 ABR 1e/90 - AP Nr. 86 zu § 99 Be­trVG 1972).

Ein Ein­stel­lungs­ver­bot kann sich wei­ter aus ei­ner ge­setz­li­chen Re­ge­lung ab­lei­ten, die zu­guns­ten be­son­ders schutz­bedürf­ti­ger drit­ter Per­so­nen ein be­stimm­tes Aus­wahl­ver­fah­ren bei der Be­set­zung von Ar­beitsplätzen ver­langt. Als Schutz­norm in die­sem Sin­ne

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hat der Se­nat § 14 Abs. 1 Satz 1 SchwbG an­ge­se­hen und an­ge­nom­men, daß der Be­triebs­rat sei­ne Zu­stim­mung zu ei­ner Ein­stel­lung ver­wei­gern kann, wenn der Ar­beit­ge­ber nicht ge­prüft hat, ob der freie Ar­beits­platz mit ei­nem schwer­be­hin­der­ten Ar­beit­neh­mer be­setzt wer­den könn­te (BA­GE 63, 226 = AP Nr. 77 zu § 99 Be­trVG 1972). Ein ta­rif­li­ches Ver­bot der Beschäfti­gung lag der Ent­schei­dung vom 28. Ja­nu­ar 1992 (- 1 ABR 45/91 - AP Nr. 95 zu § 99 Be­trVG 1972) zu­grun­de. Un­zulässig war da­nach die Beschäfti­gung mit ei­ner Ar­beits­zeit un­ter­halb ei­ner wöchent­li­chen Min­dest­ar­beits­zeit von 20 St­un­den. Der Se­nat hat die­se Re­ge­lung da­hin ver­stan­den, daß die Ta­rif­ver­trags­par­tei­en ei­ne so ge­ringfügi­ge Beschäfti­gung von Ar­beit­neh­mern ganz un­ter­sa­gen woll­ten.

c) Bei der Aus­le­gung des § 99 Be­trVG ist zu berück­sich­ti­gen, daß die Vor­schrift dem Be­triebs­rat nur die Möglich­keit gibt, der Ein­stel­lung in der vom Ar­beit­ge­ber be­ab­sich­tig­ten Form zu­zu­stim­men oder die Zu­stim­mung ins­ge­samt zu ver­wei­gern. Er kann hin­ge­gen nicht die Ein­stel­lung zu an­de­ren - norm­gemäßen - Be­din­gun­gen durchet­zen. In­so­weit steht ihm nur ein ne­ga­ti­ves Mit­ge­stal­tungs-recht zu. Die­ser "Ri­go­ris­mus der Rechts­fol­gen des § 99 Be­trVG" (Koh­te, AuR 1986, 188, 191) ge­bie­tet ei­ne dif­fe­ren­zie­ren­de Be­trach­tung von Norm­verstößen. Ei­ne Zu­stim­mungs­ver­wei­ge­rung ist da­nach nicht bei je­dem Ver­s­toß ge­recht­fer­tigt, son­dern erst dann, wenn der Norm­zweck nur da­durch er­reicht wer­den kann, daß die Ein­stel­lung ins­ge­samt un­ter­bleibt.

Ver­bie­tet al­so ei­ner­seits ein Ta­rif­ver­trag den Ab­schluß von Ar­beits­verträgen mit ei­ner wöchent­li­chen Ar­beits­zeit von we­ni­ger

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als 20 St­un­den, hat an­de­rer­seits der Be­triebs­rat aber kei­ne Möglich­keit, ei­ne Beschäfti­gung mit min­des­tens 20 St­un­den durch­zu­set­zen, kann die Ver­let­zung der ta­rif­li­chen Norm nur da­durch aus­ge­schlos­sen wer­den, daß die Beschäfti­gung ganz un­ter­bleibt. Des­halb hat der Se­nat dem Be­triebs­rat in­so­weit ein ent­spre­chen­des Zu­stim­mungs­ver­wei­ge­rungs­recht zu­ge­stan­den (Se­nats­be­schluß vom 28. Ja­nu­ar 1992 - 1 ABR 45/91 - AP Nr. 95 zu § 99 Be­trVG 1972). An­ders hat der Se­nat Be­fris­tungs­ab­re­den be­ur­teilt (Be­schluß vom 20. Ju­ni 1978 - 1 ABR 65/75 - AP Nr. 8 zu § 99 Be­trVG 1972; ent­spre­chend BA­GE 49, 180 = AP Nr. 21 zu § 99 Be­trVG 1972). Ver­s­toßen die­se ge­gen den von der Recht­spre­chung ent­wi­ckel­ten Grund­satz, daß die Be­fris­tung ei­nes Ar­beits­verhält­nis­ses ei­nes sach­li­chen Grun­des be­darf, so liegt dar­in kein Nor­men­ver­s­toß, der nur da­durch ver­hin­dert wer­den könn­te, daß die Ein­stel­lung des Ar­beit­neh­mers gänz­lich un­ter­bleibt. Nach dem Norm­zweck ist nicht die Beschäfti­gung als sol­che un­ter­sagt, son­dern nur die ver­ein­bar­te Be­en­di­gung durch Zeit­ab­lauf. Die­ser Norm­zweck wird durch die Ein­stel­lung nicht ver­ei­telt, weil die un­zulässi­ge Be­fris­tungs­ab­re­de un­wirk­sam ist und das Ar­beits­verhält­nis un­be­fris­tet zu­stan­de kommt. Es ist hier al­so nicht er­for­der­lich, die Ein­stel­lung ganz zu un­ter­sa­gen.

2. § 2 Abs. 6 MTV ist kei­ne Norm, die ei­ne Beschäfti­gung im Rah­men ei­nes un­zulässig be­fris­te­ten Ar­beits­verhält­nis­ses ge­ne­rell un­ter­sagt oder de­ren Schutz­zweck nur rea­li­siert wer­den kann, in­dem die Ein­stel­lung bei ta­rif­wid­ri­ger Be­fris­tung ganz un­ter­bleibt.

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a) Ei­ne so weit­ge­hen­de Rechts­fol­ge käme nur in Be­tracht, wenn et­wa im Sin­ne ei­ner "Ab­sperr­tech­nik" ver­hin­dert wer­den soll­te, daß Ar­beit­neh­mer über­haupt auf­grund un­zulässig be­fris­te­ter Ar­beits­verträge in den Be­trieb auf­ge­nom­men wer­den soll­ten, um et­wa der Ge­fahr ei­ner Auf­tei­lung der Be­leg­schaft in ei­ne Stamm¬ und ei­ne Rand­be­leg­schaft so­wie der Ge­fahr ei­nes mögli­cher­wei­se da­mit ver­bun­de­nen Un­ter­bie­tungs­wett­be­werbs zu be­geg­nen (vgl. May­er, B1StSozArbR 1985, 225, 228; Koh­te, BB 1986, 397, 406; ders., AuR 1986, 188, 192; Wen­ning-Mor­gen­tha­ler, BB 1989, 1050, 1053; an­de­rer­seits BAG Ur­teil vom 27. April 1988 - 7 AZR 593/87 - AP Nr. 4 zu § 1 BeschFG 1985, zu I 2 b der Gründe, zu der ver­gleich­ba­ren Be­fris­tungs­re­ge­lung in Pro­to­koll­no­tiz Nr. 1 zu Nr. 1 SR 2 y BAT). Ein so weit­ge­hen­der Norm­zweck ist je­doch ent­ge­gen der Auf­fas­sung des Lan­des­ar­beits­ge­richts § 2 Abs. 6 MTV nicht zu ent­neh­men. Die Vor­schrift will zum Schut­ze des ein­zel­nen Ar­beit­neh­mers die Wirk­sam­keit ei­ner Be­fris­tungs­ab­re­de vom Vor­lie­gen ei­nes sach­li­chen Grun­des abhängig ma­chen. Ihr Ziel ist hin­ge­gen nicht ei­ne Be­schränkung der Or­ga­ni­sa­ti­ons­ge­walt des Ar­beit­ge­bers im Hin­blick auf ei­ne be­stimm­te Zu­sam­men­set­zung der Be­leg­schaft (so auch BAG Ur­teil vom 27. April 1988, aaO). Dies er­gibt ei­ne Aus­le­gung der Ta­rif­norm.

Ihr Wort­laut ist al­ler­dings nicht ein­deu­tig. Wenn der Ab­schluß ei­nes be­fris­te­ten Ar­beits­ver­tra­ges "nur zulässig" ist bei Vor­lie­gen ei­nes sach­li­chen Grun­des, kann dies so­wohl im Sin­ne ei­nes Ver­bots be­fris­te­ter Verträge über­haupt als auch nur im

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Sin­ne ei­ner Un­zulässig­keit un­be­gründe­ter Be­fris­tungs­ab­re­den ver­stan­den wer­den. Im­mer­hin wird der Ab­schluß von be­fris­te­ten Ar­beits­verträgen nicht schlecht­hin un­ter­sagt. Die ta­rif­li­che Re­ge­lung knüpft viel­mehr er­kenn­bar an die von der Recht­spre­chung zur Zulässig­keit von Be­fris­tun­gen ent­wi­ckel­ten Grundsätze an. Da­nach sind Be­fris­tun­gen un­zulässig, wenn sie als Ge­stal­tungs­mit­tel ob­jek­tiv funk­ti­ons­wid­rig ver­wen­det wer­den. Dies ist an­zu­neh­men, wenn dem Ar­beit­neh­mer der durch Kündi­gungs­schutz­be­stim­mun­gen im wei­tes­ten Sin­ne gewähr­leis­te­te Be­stands­schutz sei­nes Ar­beits­verhält­nis­ses oh­ne sach­li­chen Grund ent­zo­gen wird. Maßge­ben­der Be­ur­tei­lungs­zeit­punkt ist der Zeit­punkt des Ver­trags­ab­schlus­ses. Fehlt es an ei­nem sach­li­chen Grund, führt dies nicht zur Un­wirk­sam­keit des Ar­beits­ver­tra­ges ins­ge­samt, son­dern nur zur Un­wirk­sam­keit der Be­fris­tungs­ab­re­de mit der Fol­ge, daß der Ar­beits­ver­trag als un­be­fris­tet ab­ge­schlos­sen gilt (ständi­ge Recht­spre­chung seit BA­GE 10, 65 = AP Nr. 16 zu § 620 BGB Be­fris­te­ter Ar­beits­ver­trag).

Dem ent­spricht die hier zu be­ur­tei­len­de Ta­rif­norm, wenn sie gleich­falls auf den sach­li­chen Grund und den Ver­trags­ab­schluß als maßgeb­li­chen Be­ur­tei­lungs­zeit­punkt ab­stellt. Zwar ist sie nicht nur als de­kla­ra­to­ri­sche Ver­wei­sung auf die von der Recht­spre­chung ent­wi­ckel­ten Grundsätze an­zu­se­hen, son­dern als ei­genständi­ge Re­ge­lung. Dies spricht aber noch nicht für ei­nen wei­ter­ge­hen­den Schutz­zweck der Norm. Die deut­li­che An­leh­nung an die Grundsätze der Recht­spre­chung be­legt viel­mehr, daß die Ta­rif­ver­trags­par­tei­en mit die­ser Be­stim­mung in ty­pi­scher Wei­se den Ar­beit­neh­mer vor ei­ner Be­en­di­gung des Ar­beits­verhält­nis­ses durch bloßen Zeit­ab­lauf

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schützen woll­ten. Sie läßt hin­ge­gen nicht er­ken­nen, daß die Ta­rif­ver­trags­par­tei­en ge­zielt auf die Zu­sam­men­set­zung der Be­leg­schaft ein­wir­ken woll­ten (so auch für die ver­gleich­ba­re ta­rif­li­che Re­ge­lung in Pro­to­koll­no­tiz Nr. 1 zu Nr.1 SR 2 y BAT, BAG Ur­teil vom 27. April 1988 - 7 AZR 593/87 - AP Nr. 4 zu § 1 BeschFG 1985, zu I 2 b der Gründe). Hätten sie ein sol­ches Ziel ver­folgt, hätten sie dies deut­lich zum Aus­druck brin­gen müssen. Wenn Ta­rif­ver­trags­par­tei­en rechts­tech­nisch ge­prägte Be­grif­fe ver­wen­den, ist da­von aus­zu­ge­hen, daß sie die­se in ih­rer geläufi­gen Be­deu­tung ver­ste­hen (vgl. et­wa BAG Ur­teil vom 25. No­vem­ber 1992 - 7 AZR 191/92 - AP Nr. 150 zu § 620 BGB Be­fris­te­ter Ar­beits­ver­trag, zu 12 der Gründe).

b) Liegt aber der Zweck von § 2 Abs. 6 MTV al­lein im Schutz des ein­zu­stel­len­den Ar­beit­neh­mers vor ei­ner un­sach­gemäßen Be­fris­tungs­ab­re­de, muß die Ein­stel­lung nicht ganz un­ter­sagt wer­den. Der Zweck der Re­ge­lung wird schon da­durch ge­si­chert, daß die ent­spre­chen­de Ver­trags­ab­re­de un­wirk­sam ist und der Ar­beits­ver­trag als un­be­fris­tet zu­stan­de ge­kom­men gilt. Die Auf­nah­me der Beschäfti­gung ver­fes­tigt den im Ab­schluß des Ver­tra­ges lie­gen­den Norm­ver­s­toß nicht. Hin­ge­gen würde der Norm­zweck ver­fehlt, wenn mit über­schießen­der Wir­kung die Beschäfti­gung gänz­lich un­ter­sagt würde, was im Rah­men des § 99 Abs. 2 Be­trVG al­lein in Be­tracht käme.

Daß der Ar­beit­neh­mer die Un­wirk­sam­keit der Be­fris­tung ge­genüber dem Ar­beit­ge­ber selbst gel­tend ma­chen muß, recht­fer­tigt kei­ne an­de­re Be­ur­tei­lung. Er ist in­so­weit nicht an­ders ge­stellt

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als bei Ver­fol­gung je­der sons­ti­gen in­di­vi­du­al­recht­li­chen Schutz­vor­schrift. Es ist nicht Auf­ga­be des Be­triebs­rats, stell­ver­tre­tend für den Ar­beit­neh­mer des­sen Rech­te ge­genüber dem Ar­beit­ge­ber durch­zu­set­zen. Ihm bleibt gemäß § 80 Be­trVG die Möglich­keit, die Ein­hal­tung der ta­rif­li­chen Vor­schrif­ten zu über­wa­chen, den Ar­beit­ge­ber auf fest­ge­stell­te Verstöße hin­zu­wei­sen und auf de­ren Ab­hil­fe zu drin­gen.

 

Dr. Die­te­rich 

Dr. Wißmann 

Dr. Rost

Dr. Bar­telt 

Brun­ner
 

 

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