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Urteile zum Arbeitsrecht
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Schlag­worte: Kündigung: Zweiwochenfrist, Kündigung: Außerordentlich, Kirchenarbeitsrecht
   
Gericht: Landesarbeitsgericht Nürnberg
Akten­zeichen: 7 Sa 33/12
Typ: Urteil
Ent­scheid­ungs­datum: 12.06.2012
   
Leit­sätze: § 626 Ab­satz 2 BGB er­laubt es dem Ar­beit­ge­ber nicht, das rechts­kräfti­ge En­de ei­nes par­al­lel lau­fen­den be­am­ten­recht­li­chen Dis­zi­pli­nar­ver­fah­rens ge­gen den ne­ben­be­ruf­lich täti­gen Ar­beit­neh­mer ab­zu­war­ten. Dies gilt je­den­falls dann, wenn der Ar­beit­ge­ber vom Dis­zi­pli­nar­ver­fah­ren kei­ne wei­te­re Aufklärung er­war­tet, son­dern die der späte­ren Kündi­gung zu­grun­de lie­gen­den Tat­sa­chen be­reits be­kannt wa­ren. Der Um­stand, dass der Dienst­herr den sel­ben Sach­ver­halt (se­xu­el­ler Miss­brauch ei­ner Min­derjähri­gen) zum An­lass nimmt, das Be­am­ten­verhält­nis auf dis­zi­pli­nar­recht­li­chem Weg zu be­en­den, stellt für sich ge­se­hen kei­nen Kündi­gungs­grund dar.
Vor­ins­tan­zen: Arbeitsgericht Nürnberg - 3 Ca 284/11
   

LAN­DES­AR­BEITS­GERICHT NÜRN­BERG

7 Sa 33/12
3 Ca 284/11
(Ar­beits­ge­richt Nürn­berg)


Da­tum: 12.06.2012

Rechts­vor­schrif­ten: § 626 Ab­satz 2 BGB

Leit­satz:
§ 626 Ab­satz 2 BGB er­laubt es dem Ar­beit­ge­ber nicht, das rechts­kräfti­ge En­de ei­nes pa-ral­lel lau­fen­den be­am­ten­recht­li­chen Dis­zi­pli­nar­ver­fah­rens ge­gen den ne­ben­be­ruf­lich täti-gen Ar­beit­neh­mer ab­zu­war­ten. Dies gilt je­den­falls dann, wenn der Ar­beit­ge­ber vom Dis-zi­pli­nar­ver­fah­ren kei­ne wei­te­re Aufklärung er­war­tet, son­dern die der späte­ren Kündi­gung zu­grun­de lie­gen­den Tat­sa­chen be­reits be­kannt wa­ren. Der Um­stand, dass der Dienst­herr den sel­ben Sach­ver­halt (se­xu­el­ler Miss­brauch ei­ner Min­derjähri­gen) zum An­lass nimmt, das Be­am­ten­verhält­nis auf dis­zi­pli­nar­recht­li­chem Weg zu be­en­den, stellt für sich ge­se­hen kei­nen Kündi­gungs­grund dar.

 

Ur­teil:

I. Das En­dur­teil des Ar­beits­ge­richts Nürn­berg vom 07.11.2011 wird ab­geändert.

1. Es wird fest­ge­stellt, dass das Ar­beits­verhält­nis der Par­tei­en durch die frist­lo­se Kündi­gung der Be­klag­ten vom 23.12.2010 nicht auf­gelöst wor­den ist.

2. Der Wei­ter­beschäfti­gungs­an­trag wird ab­ge­wie­sen.

II. Von den Kos­ten des Rechts­streits trägt der Kläger 1/4, die Be­klag­te trägt 3/4.

III. Die Re­vi­si­on wird zu­ge­las­sen.

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Tat­be­stand:


Die Par­tei­en strei­ten um den Be­stand ei­nes Ar­beits­verhält­nis­ses so­wie Wei­ter­beschäfti­gung.

Der Kläger, ge­bo­ren am 10.11.1950, war bei der Be­klag­ten seit 12.09.1982 ne­ben­be­ruf­lich als Kir­chen­mu­si­ker beschäftigt. Im Haupt­be­ruf war der Kläger als Be­am­ter im Schul­dienst des Frei­staa­tes Bay­ern tätig.

Auf das Ar­beits­verhält­nis fin­den die Ar­beits­ver­trags­richt­li­ni­en der Evan­ge­lisch-Lu­the­ri­schen Kir­che Bay­erns (AVR - Bay­ern) An­wen­dung.

Bei der Be­klag­ten be­steht ei­ne Mit­ar­bei­ter­ver­tre­tung.

Der Kläger nahm vor ei­ner Rei­he von Jah­ren ei­ne se­xu­el­le Be­zie­hung zu ei­nem da­mals min­derjähri­gen Mädchen, ei­ner Schüle­rin, auf. Die Be­zie­hung dau­er­te bis nach dem Ab­itur des Mädchens. Da­bei fan­den se­xu­el­le Hand­lun­gen auch in der Kir­che statt.

2005 zeig­te die ehe­ma­li­ge Schüle­rin den Kläger an. Das straf­recht­li­che Ver­fah­ren wur­de we­gen Verjährung ein­ge­stellt.

Die Be­klag­te stell­te den Kläger mit Wir­kung vom 13.06.2006 von der Ar­beits­leis­tung frei. Hin­ter­grund hierfür wa­ren die se­xu­el­len Kon­tak­te des Klägers zu der min­derjähri­gen Schüle­rin.

Ei­ne Vergütung er­hielt der Kläger seit Ja­nu­ar 2008 nicht mehr.

Der Kläger wur­de 2006 aus dem staat­li­chen Schul­dienst ent­fernt. Er er­hob hier­ge­gen Kla­ge zum Ver­wal­tungs­ge­richt Ans­bach. Das Ver­wal­tungs­ge­richt wies die Kla­ge 2008 ab.

Die Süddeut­sche Zei­tung be­rich­te­te in ih­rer Aus­ga­be vom 25.10.2010 über die An­ge­le­gen­heit.

Die Be­ru­fung des Klägers ge­gen das Ur­teil des Ver­wal­tungs­ge­richts Ans­bach wur­de vom Baye­ri­schen Ver­wal­tungs­ge­richts­hof am 15.12.2010 ver­wor­fen bzw. zurück­ge­wie­sen. Hierüber be­rich­te­te die Fränki­sche Lan­des­zei­tung am 16.12.2010.

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Mit Schrei­ben vom 23.12.2010 hörte die Be­klag­te die Mit­ar­bei­ter­ver­tre­tung zu der be­ab­sich­tig­ten außer­or­dent­li­chen Kündi­gung des Klägers an. We­gen des Wort­lauts der Anhörung wird auf das in Ko­pie vor­ge­leg­te Schrei­ben Be­zug ge­nom­men (Bl. 46/47 d.A.).

Mit Schrei­ben vom 23.12.2010, das dem Kläger am 28.12.2010 zu­ging, kündig­te die Be­klag­te das Ar­beits­verhält­nis außer­or­dent­lich mit so­for­ti­ger Wir­kung.

Der Kläger er­hob hier­ge­gen am 14.01.2011 die vor­lie­gen­de Kla­ge zum Ar­beits­ge­richt Nürn­berg.

Das Ar­beits­ge­richt Nürn­berg wies die Kla­ge mit Ur­teil vom 07.11.2011 ab. Das Ur­teil wur­de dem Kläger am 30.12.2011 zu­ge­stellt.

Der Kläger leg­te ge­gen das Ur­teil am 13.01.2012 Be­ru­fung ein und be­gründe­te sie am 14.02.2012.

Der Kläger rügt, die Mit­ar­bei­ter­ver­tre­tung sei nicht ord­nungs­gemäß an­gehört wor­den. Er macht gel­tend, die Zwei­wo­chen­frist des § 626 Ab­satz 2 BGB sei nicht ein­ge­hal­ten wor­den. Der ge­sam­te kündi­gungs­re­le­van­te Sach­ver­halt sei der Be­klag­ten seit Ok­to­ber 2010 in­fol­ge des Be­richts in der Süddeut­schen Zei­tung be­kannt ge­we­sen.

Der Kläger trägt vor, der Re­gio­nal­bi­schof ha­be En­de Ok­to­ber 2010 al­le De­ka­na­te an­ge­schrie­ben und an­ge­wie­sen, ihn nicht mehr als Mu­si­ker in ei­ne Kir­che zu las­sen. We­gen die­ser Maßnah­me ha­be er ein kir­chen­ge­richt­li­ches Ver­fah­ren in Gang ge­setzt, das noch nicht be­en­det sei.

Der Kläger be­an­tragt:

I. Das Ur­teil des Ar­beits­ge­richts Nürn­berg vom 07.11.2011 – Ak­ten­zei­chen 3 Ca 284/11 – wird auf­ge­ho­ben.
II. Es wird fest­ge­stellt, dass das Ar­beits­verhält­nis der Par­tei­en nicht durch die frist­lo­se Kündi­gung der Be­klag­ten vom 23.12.2010, zu­ge­gan­gen am 28.12.2010, sein En­de ge­fun­den hat.
III. Die Be­klag­te wird ver­ur­teilt, den Kläger ent­spre­chend des Ar­beits­ver­trags vom 01.03.1986 als Kir­chen­mu­si­ker bis zur rechts­kräfti­gen Ent­schei­dung des Rechts­streits wei­ter­zu­beschäfti­gen.
IV. Die Be­klag­te trägt die Kos­ten des Rechts­streits.

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Die Be­klag­te be­an­tragt:

Die Be­ru­fung wird kos­ten­pflich­tig zurück­ge­wie­sen.

Die Be­klag­te trägt vor, das Dienst­verhält­nis ha­be seit Jah­ren we­gen des Vor­wurfs ei­ner se­xu­el­len Be­zie­hung zu ei­ner min­derjähri­gen Schüle­rin ge­ruht. Der De­kan, Herr H… S…, ha­be am 16.12.2010 aus dem Ar­ti­kel in der FLZ er­fah­ren, dass der Kläger we­gen der se-xu­el­len Be­zie­hung rechts­kräftig aus dem Be­am­ten­verhält­nis beim Frei­staat Bay­ern ent-fernt wor­den sei.

Der Ar­ti­kel in der Süddeut­schen Zei­tung vom 25.10.2010 ha­be den be­kann­ten Sach­ver­halt zu­sam­men­ge­fasst. Der Ar­ti­kel ha­be aus­drück­lich klar­ge­stellt, dass erst An­fang 2011 mit ei­nem Ur­teil des Ver­wal­tungs­ge­richts­hofs zu rech­nen sei.

Die Be­klag­te führt aus, ihr Kündi­gungs­ent­schluss ha­be maßgeb­lich auf der rechts­kräfti­gen Ent­fer­nung des Klägers aus dem staat­li­chen Schul­dienst ge­gründet. Sie ha­be ih­re Ent-schei­dung über den Ver­bleib des Klägers im Kir­chen­dienst von der Ent­schei­dung der staat­li­chen Ge­rich­te über den Ver­bleib des Klägers im Staats­dienst abhängig ma­chen können. Es wäre für sie nur schwer ver­mit­tel­bar ge­we­sen, ei­nen Or­ga­nis­ten we­gen Miss­brauchs ei­ner Min­derjähri­gen aus dem Kir­chen­dienst zu ent­fer­nen, ob­wohl der Be­trof­fe­ne im staat­li­chen Schul­dienst wei­ter­hin Kin­der und Ju­gend­li­che un­ter­rich­ten dürfe.

Die Be­klag­te macht gel­tend, sei­en die vom Kläger ein­geräum­ten se­xu­el­len Miss­brauchs­hand­lun­gen an ei­ner Min­derjähri­gen an sich nicht hin­nehm­bar, gel­te dies ins­be­son­de­re, wenn die­ser Miss­brauch in ei­ner Kir­che er­fol­ge. Dies sei mit dem Verkündungs­auf­trag der Kir­che nicht in Übe­rein­stim­mung zu brin­gen. Die Tätig­keit des Klägers als Kir­chen­mu­si­ker ste­he mit dem Verkündungs­auf­trag im di­rek­ten Zu­sam­men­hang. Ihr Verkündungs­auf­trag sei durch das Ver­hal­ten des Klägers in schwer­wie­gends­ter Wei­se be­ein­träch­tigt und geschädigt wor­den.

Ei­ne Be­weis­auf­nah­me hat nicht statt­ge­fun­den.

Ent­schei­dungs­gründe:

Die Be­ru­fung ist zulässig. Sie ist statt­haft, § 64 Ab­satz 1 und 2 c) ArbGG, so­wie form- und frist­ge­recht ein­ge­legt und be­gründet wor­den, § 66 Ab­satz 1 ArbGG.

Die Be­ru­fung ist teil­wei­se be­gründet.

Die mit Schrei­ben vom 23.12.2010 aus­ge­spro­che­ne Kündi­gung der Be­klag­ten hat das Ar­beits­verhält­nis zwi­schen den Par­tei­en nicht be­en­det, § 626 BGB, § 13 Ab­satz 7 AVR.

Da­bei kann da­hin­ste­hen, ob die Mit­ar­bei­ter­ver­tre­tung vor Aus­spruch der Kündi­gung ord­nungs­gemäß be­tei­ligt wor­den ist. Die Kündi­gung ist aus an­de­ren Gründen un­wirk­sam.

Zwar liegt ein wich­ti­ger Grund im Sin­ne des § 626 Ab­satz 1 BGB bzw. § 13 Ab­satz 7 AVR vor, der die Be­klag­te an sich be­rech­tig­te, das Ar­beits­verhält­nis mit so­for­ti­ger Wir­kung zu be­en­den.

We­gen der Vor­aus­set­zun­gen für das Vor­lie­gen ei­nes wich­ti­gen Grun­des wird auf die aus-ühr­li­chen und zu­tref­fen­den Gründe des Erst­ur­teils Be­zug ge­nom­men, § 69 Ab­satz 2 ArbGG.

Die Be­klag­te stützt die Kündi­gung zum ei­nen dar­auf, dass der Kläger zu ei­ner min­derjähri­gen Schüle­rin ei­ne se­xu­el­le Be­zie­hung auf­ge­nom­men hat, wo­bei nach den Ausführun­gen der Be­klag­ten er­schwe­rend hin­zu­kom­me, dass der Kläger se­xu­el­le Hand­lun­gen auch in der Kir­che aus­geführt ha­be. Zum an­de­ren be­gründet die Be­klag­te ih­re Kündi­gung da­mit, dass der Kläger we­gen sei­nes Ver­hal­tens rechts­kräftig aus dem staat­li­chen Schul­dienst ent­las­sen wor­den sei.

So­wohl die Auf­nah­me der se­xu­el­len Be­zie­hung und das Ver­hal­ten in der Kir­che als auch die Ent­las­sung aus dem Schul­dienst sind un­strei­tig.

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Der Um­stand, dass der Kläger aus dem Schul­dienst ent­las­sen wor­den ist, kann die Kündi­gung der Be­klag­ten al­ler­dings nicht be­gründen.

Der Be­stand des Be­am­ten­verhält­nis­ses war für das Ar­beits­verhält­nis zwi­schen den Par­tei­en un­strei­tig nicht Vor­aus­set­zung.

Es sind auch sonst kei­ne Umstände er­sicht­lich, ins­be­son­de­re von der Be­klag­ten nicht vor­ge­tra­gen, aus de­nen sich er­gibt, dass die Be­en­di­gung des Dienst­verhält­nis­ses beim Frei­staat Bay­ern stören­de Aus­wir­kun­gen auf das Ar­beits­verhält­nis hat­te.

Ei­ne dis­zi­pli­nar­recht­li­che Maßnah­me durch ei­nen Drit­ten lässt sich ins­be­son­de­re nicht mit dem Fall ei­ner straf­recht­li­chen Ver­ur­tei­lung ver­glei­chen. Be­geht ein Ar­beit­neh­mer Hand-lun­gen, die nicht nur ei­ne schwe­re ar­beits­ver­trag­li­che Pflicht­ver­let­zung dar­stel­len, son­dern auch straf­recht­lich re­le­vant sind, führt ei­ne straf­recht­li­che Ver­ur­tei­lung we­gen des vor­ge­wor­fe­nen Sach­ver­halts zu ei­nem wei­ter­ge­hen­den Ma­kel, der den Un­wert­ge­halt des Ver­hal­tens erhöht und dem Kündi­gungs­grund ei­ne neue Qua­lität ver­schafft. Dies er­gibt sich aus dem Ziel des Straf­rechts, das dar­in be­steht, den Schutz be­stimm­ter Rechtsgüter wie bei­spiels­wei­se Le­ben, körper­li­che Un­ver­sehrt­heit und Ei­gen­tum so­wie Si­cher­heit und In­te­grität des Staa­tes und ele­men­ta­rer Wer­te des Ge­mein­schafts­le­bens zu schützen und durch­zu­set­zen.

Die­se Über­le­gun­gen tref­fen für ein dis­zi­pli­nar­recht­li­ches Ver­fah­ren nicht zu. Hier trifft der Dienst­herr nach be­stimm­ten, im Dienst­recht be­gründe­ten Kri­te­ri­en für sich die Ent­schei­dung, dass der Be­am­te nicht mehr im Staats­dienst beschäftigt wer­den kann. Grund­la­ge hierfür sind (in Bay­ern) die Re­ge­lun­gen der §§ 34 und 47 Be­am­ten­sta­tus­ge­setz (Be­am­tStG). Gemäß § 34 Be­am­tStG ha­ben Be­am­tin­nen und Be­am­te sich mit vol­lem persönli­chem Ein­satz ih­rem Be­ruf zu wid­men und die über­tra­ge­nen Auf­ga­ben un­ei­gennützig nach bes­tem Ge­wis­sen wahr­zu­neh­men. Ihr Ver­hal­ten muss da­bei der Ach­tung und dem Ver­trau­en ge­recht wer­den, die ihr Be­ruf er­for­dert. Gemäß § 47 Be­am­tStG be­ge­hen Be­am­tin­nen und Be­am­te ein Dienst­ver­ge­hen, wenn sie schuld­haft die ih­nen ob­lie­gen­den Pflich­ten ver­let­zen. Ein Ver­hal­ten außer­halb des Diens­tes ist da­bei nur dann ein Dienst­ver­ge­hen, wenn es nach den Umständen des Ein­zel­falls in be­son­de­rem Maße ge­eig­net ist, das Ver­trau­en in ei­ner für ihr Amt be­deut­sa­men Wei­se zu be­ein­träch­ti­gen.

Wel­che Dis­zi­pli­nar­maßnah­me an­ge­sichts ei­nes kon­kre­ten dienst­recht­li­chen Ver­s­toßes

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an­ge­mes­sen ist, rich­tet sich nach der Schwe­re des Dienst­ver­ge­hens un­ter an­ge­mes­se­ner Berück­sich­ti­gung der Persönlich­keit des Be­am­ten. Die Schwe­re des Dienst­ver­ge­hens be­ur­teilt sich nach den ob­jek­ti­ven und sub­jek­ti­ven Hand­lungs­merk­ma­len der Ver­feh­lung so­wie der Ei­gen­art und Be­deu­tung der dienst­li­chen Ver­let­zung, den be­son­de­ren Umständen der Tat­be­ge­hung, Form und Ge­wicht des Ver­schul­dens des Be­am­ten, den Be­weg­gründen für sein Ver­hal­ten so­wie den un­mit­tel­ba­ren Fol­gen für den dienst­li­chen Be­reich und für Drit­te. Er­gibt ei­ne Ge­samtwürdi­gung die­ser Umstände, dass ein ak­ti­ver Be­am­ter durch ein schwe­res Dienst­ver­ge­hen das Ver­trau­en des Dienst­herrn oder der All­ge­mein­heit endgültig ver­lo­ren hat, so ist er aus dem Dienst zu ent­fer­nen. Ein sol­cher Ver­trau­ens­ver­lust ist an­zu­neh­men, wenn auf Grund der Ge­samt­be­trach­tung der Schluss ge­zo­gen wer­den muss, der Be­am­te wer­de auch künf­tig sei­ner Dienst­pflicht nicht ord­nungs­gemäß nach­kom­men, oder wenn der Be­am­te durch sein Ver­hal­ten ei­ne er­heb­li­che, nicht wie­der gut­zu­ma­chen­de An­se­hens­be­ein­träch­ti­gung des Be­rufs­be­am­ten­tums her­bei­geführt hat (vgl. Ver­wal­tungs­ge­richt Ans­bach - Ur­teil vom 05.05.2010 - AN 6b D 09.02384; ju­ris).

Grund­la­ge für die Ent­schei­dung des Dienst­herrn, ob der be­tref­fen­de Be­am­te im Dienst ver­blei­ben kann oder nicht, sind so­mit die öffent­lich­recht­li­chen Be­stim­mun­gen ge­ra­de für das Be­rufs­be­am­ten­tum. Hier­mit ist nicht ein all­ge­mein wir­ken­des Un­wert­ur­teil wie in ei­nem Straf­ver­fah­ren ver­bun­den. Viel­mehr sind die dis­zi­pli­nar­recht­li­chen Vor­ga­ben in ih­rer Funk­ti­on mit § 626 Ab­satz 1 BGB bzw. § 13 Ab­satz 7 AVR ver­gleich­bar. Bei­de die­nen als Ent­schei­dungs­grund­la­ge für die Fra­ge, ob das Ar­beits- bzw. Dienst­verhält­nis fort­ge­setzt wer­den kann. Die­se Ent­schei­dung ist in­des vom je­wei­li­gen Be­rech­tig­ten in ei­ge­ner Ver­ant­wor­tung zu tref­fen. Das be­deu­tet, dass le­dig­lich das Ver­hal­ten des Ar­beit­neh­mers Grund­la­ge für ei­ne Kündi­gung sein kann, nicht aber die Fra­ge, wel­che dienst- oder ar­beits­recht­li­chen Kon­se­quen­zen ein an­de­rer hier­aus ab­lei­tet.

Die Be­klag­te stützt die Kündi­gung darüber hin­aus auf den vom Kläger be­gan­ge­nen se­xu­el­len Miss­brauch. Es un­ter­liegt kei­nem Zwei­fel, dass die­ses Ver­hal­ten die von der Be­klag­ten aus­ge­spro­che­ne Kündi­gung recht­fer­tigt. Auch in­so­weit wird auf die zu­tref­fen­den Gründe des Erst­ge­richts Be­zug ge­nom­men, § 69 Ab­satz 2 ArbGG. Wei­te­re Ausführun­gen hier­zu sind nicht ver­an­lasst. Ins­be­son­de­re hat der Kläger in­so­weit kei­ne Ein­wen­dun­gen ge­gen das Ur­teil er­ho­ben.

Die Be­klag­te hat in­des die Zwei­wo­chen­frist des § 626 Ab­satz 2 BGB nicht ein­ge­hal­ten.

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Die Frist des § 626 Ab­satz 2 BGB be­ginnt in dem Zeit­punkt, in dem der Kündi­gungs­be­rech­tig­te von den für die Kündi­gung maßge­ben­den Tat­sa­chen Kennt­nis er­langt. Dies ist dann der Fall, wenn der Kündi­gungs­be­rech­tig­te ei­ne zu­verlässi­ge und möglichst vollständi­ge po­si­ti­ve Kennt­nis der für die Kündi­gung maßge­ben­den Tat­sa­chen hat, die ihm die Ent­schei­dung ermögli­chen, ob die Fort­set­zung des Ar­beits­verhält­nis­ses zu­mut­bar ist oder nicht. Zu den maßgeb­li­chen Tat­sa­chen gehören so­wohl die für als auch die ge­gen die Kündi­gung spre­chen­den Umstände. Der Kündi­gungs­be­rech­tig­te, der An­halts­punk­te für ei­nen Sach­ver­halt hat, der zur außer­or­dent­li­chen Kündi­gung be­rech­ti­gen könn­te, kann Er­mitt­lun­gen an­stel­len und den Be­trof­fe­nen anhören, oh­ne dass die Frist zu lau­fen be­ginnt. So­lan­ge er die zur Aufklärung des Sach­ver­halts nach pflicht­gemäßem Er­mes­sen not­wen­dig er­schei­nen­den Maßnah­men durchführt, läuft die Aus­schluss­frist nicht an. Geht es um ein straf­ba­res Ver­hal­ten des Ar­beit­neh­mers, darf der Ar­beit­ge­ber den Aus- oder Fort­gang des Er­mitt­lungs- und Straf­ver­fah­rens ab­war­ten und in des­sen Ver­lauf zu ei­nem nicht willkürlich gewähl­ten Zeit­punkt kündi­gen. Der Ar­beit­ge­ber kann sich auch für die Über­le­gung, ob er ei­ne Ver­dachtskündi­gung aus­spre­chen soll, am Fort­gang des Er­mitt­lungs- und Straf­ver­fah­rens ori­en­tie­ren. Dort ge­won­ne­ne Er­kennt­nis­se oder Hand­lun­gen der Straf­ver­fol­gungs­behörden können die An­nah­me verstärken, der Ver­trags­part­ner ha­be die Pflicht­ver­let­zung be­gan­gen (vgl. Bun­des­ar­beits­ge­richt - Ur­teil vom 27.01.2011 - 2 AZR 825/09 = AP Nr. 49 zu § 626 BGB Ver­dacht straf­ba­rer Hand­lung und NZA 2011/798).

Es wird nicht ver­kannt, dass nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ar­beits­ge­richts der Ar­beit­ge­ber je­den­falls mit dem Aus­spruch ei­ner (Ver­dachts)Kündi­gung ab­war­ten kann, bis ei­ne rechts­kräfti­ge (straf­recht­li­che) Ver­ur­tei­lung vor­liegt. Der Ar­beit­ge­ber ge­be da­mit zu er­ken­nen, dass er die Kündi­gung nur auf ei­nen zur rechts­kräfti­gen Ver­ur­tei­lung im Straf­ver­fah­ren aus­rei­chen­den Tat­sa­chen­stand stützen wol­le und die rechts­kräfti­ge Ver­ur­tei­lung aus sei­ner Sicht ein ei­ge­nes Ge­wicht ha­be, das sie zu ei­nem Ele­ment des Kündi­gungs­grun­des ma­che (vgl. Bun­des­ar­beits­ge­richt - Ur­teil vom 05.06.2008 - 2 AZR 25/07 = AP Nr. 45 zu § 626 BGB Ver­dacht straf­ba­rer Hand­lung und ZTR 2009/39).

Nach Auf­fas­sung des er­ken­nen­den Ge­richts ist die­se Recht­spre­chung nicht ent­spre­chend an­zu­wen­den, wenn ge­gen den Ar­beit­neh­mer nicht ein Straf­ver­fah­ren, son­dern ein Dis­zi­pli­nar­ver­fah­ren anhängig ist. In­so­weit wird zunächst auf die obi­gen Ausführun­gen zum un­ter­schied­li­chen Cha­rak­ter ei­nes Straf- und ei­nes Dis­zi­pli­nar­ver­fah­rens Be­zug ge­nom­men.

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Et­was an­de­res könn­te al­len­falls dann gel­tend, wenn der Ar­beit­ge­ber vom Dis­zi­pli­nar­ver­fah­ren neue Er­kennt­nis­se er­war­te­te. Dies ist vor­lie­gend in­des nicht der Fall. Die Be­klag­te hat ei­ne Tatkündi­gung aus­ge­spro­chen. Die Be­klag­te hat nicht dar­ge­legt, wann sie von wel­chen Ver­feh­lun­gen des Klägers Kennt­nis er­hal­ten hat. Of­fen­sicht­lich wa­ren die­se in­des zu ei­nem frühen Zeit­punkt be­kannt, da der Kläger we­gen der Vorfälle be­reits seit 13.06.2006 frei­ge­stellt war. Die Be­klag­te be­ruft sich ins­be­son­de­re nicht dar­auf, sie ha­be vom Dis­zi­pli­nar­ver­fah­ren neue Er­kennt­nis­se er­war­tet. Sie macht viel­mehr gel­tend, es wäre für sie nur schwer zu ver­mit­teln ge­we­sen, ei­nen Or­ga­nis­ten we­gen Miss­brauchs ei­ner Min­derjähri­gen aus dem Kir­chen­dienst zu ent­fer­nen, ob­wohl der Be­trof­fe­ne im staat­li­chen Schul­dienst wei­ter­hin Kin­der und Ju­gend­li­che un­ter­rich­ten dürfe.

Die­se Ausführun­gen ste­hen im Wi­der­spruch zu den Gründen, mit de­nen die Be­klag­te die Kündi­gung im Übri­gen recht­fer­tigt. Die Be­klag­te hat sich da­hin ein­ge­las­sen, dass nach ih­rem kirch­li­chen Selbst­verständ­nis das Ver­hal­ten des Klägers ih­ren Verkündungs­auf­trag in schwer­wie­gen­der Wei­se be­ein­träch­tigt ha­be. Lo­gisch zu En­de ge­dacht würde das Ar­gu­ment der Be­klag­ten, war­um sie mit der Kündi­gung ge­war­tet ha­be, be­deu­ten, dass der Kläger wei­ter­beschäftigt würde, wenn er nicht aus dem Staats­dienst ent­fernt wor­den wäre. Ein sol­ches Er­geb­nis wäre mit dem von der Be­klag­ten selbst vor­ge­tra­ge­nen Verkündungs­auf­trag, den sie mit der Kündi­gung schützen woll­te, schlech­ter­dings nicht zu ver­ein­ba­ren. Vor die­sem Hin­ter­grund wäre es im Ge­gen­teil nicht zu ver­mit­teln, wenn der Kläger von der Kir­che wei­ter­beschäftigt würde, weil ein an­de­rer Recht­sträger das Ver­hal­ten des Klägers auf­grund an­de­rer Maßstäbe an­ders würdig­te. Ge­ra­de die un­ter­schied­li­chen Wert­maßstäbe sind In­halt des Selbst­ord­nungs- und Selbst­ver­wal­tungs­rechts der Kir­chen. Es ob­lag da­her der Be­klag­ten, hier­von in­ner­halb des zeit­li­chen Rah­mens des § 626 Ab­satz 2 BGB Ge­brauch zu ma­chen.

Da die Kündi­gung so­mit nicht in der ge­setz­li­chen Frist des § 626 Ab­satz 2 BGB aus­ge­spro­chen wur­de, ist sie un­wirk­sam und hat das Ar­beits­verhält­nis zwi­schen den Par­tei­en nicht be­en­det.

In­so­weit war das Erst­ur­teil ab­zuändern.

Die Be­ru­fung hat in­des kei­nen Er­folg, so­weit der Kläger die Wei­ter­beschäfti­gung bis zum Ab­schluss des Kündi­gungs­schutz­ver­fah­rens gel­tend macht.

10

Seit der Ent­schei­dung des Großen Se­nats des Bun­des­ar­beits­ge­richts vom 27. Fe­bru­ar 1985 ent­spricht es ständi­ger Recht­spre­chung, dass der gekündig­te Ar­beit­neh­mer ei­nen ar­beits­ver­trag­li­chen An­spruch auf ver­trags­gemäße Beschäfti­gung über den Ab­lauf der Kündi­gungs­frist oder bei ei­ner frist­lo­sen Kündi­gung über de­ren Zu­gang hin­aus bis zum rechts­kräfti­gen Ab­schluss ei­nes Kündi­gungs­pro­zes­ses hat, wenn die Kündi­gung nach der ge­richt­li­chen Ent­schei­dung un­wirk­sam ist und über­wie­gen­de schutz­wer­te In­ter­es­sen des Ar­beit­ge­bers ei­ner sol­chen Beschäfti­gung nicht ent­ge­gen­ste­hen. Vor­lie­gend ist zwar, wie oben fest­ge­stellt wur­de, die Kündi­gung der Be­klag­ten un­wirk­sam. In die­sem Fall über­wiegt re­gelmäßig das Beschäfti­gungs­in­ter­es­se des Ar­beit­neh­mers das In­ter­es­se des Ar­beit­ge­bers. Es lie­gen in­des Umstände vor, aus de­nen sich vor­lie­gend ein über­wie­gen­des In­ter­es­se der Be­klag­ten dar­an er­gibt, den Kläger der­zeit nicht zu beschäfti­gen. Der Be­klag­ten ist es, wie der Kläger selbst vorträgt, auf­grund der An­wei­sung des Re­gio­nal­bi­schofs un­ter­sagt, den Kläger als Kir­chen­mu­si­ker in ei­ne Kir­che zu las­sen. Hierüber ist ein kir­chen­recht­li­ches Ver­fah­ren anhängig. An­ge­sichts des Um­stan­des, dass die Re­vi­si­on zu­zu­las­sen ist und der Kläger ge­gen die An­wei­sung des Re­gio­nal­bi­schofs ein kir­chen­ge­richt­li­ches Ver­fah­ren an­ge­strengt hat, das noch nicht be­en­det ist, be­steht nach Auf­fas­sung des er­ken­nen­de Ge­richts ein über­wie­gen­des In­ter­es­se der Be­klag­ten an der Nicht­beschäfti­gung des Klägers.

Die Kos­ten­ent­schei­dung be­ruht auf § 92 Ab­satz 1 ZPO.

Die Re­vi­si­on war gemäß § 72 Ab­satz 2 Nr. 1 ArbGG zu­zu­las­sen. Die grundsätz­li­che Be­deu­tung er­gibt sich aus der Rechts­fra­ge, ob und un­ter wel­chen Vor­aus­set­zun­gen der Ar­beit­ge­ber auch das En­de ei­nes par­al­lel lau­fen­den Dis­zi­pli­nar­ver­fah­rens ab­war­ten darf bzw. ob die für das Straf­ver­fah­ren ent­wi­ckel­ten Grundsätze auch bei ei­ner Tatkündi­gung gel­ten.

Rechts­mit­tel­be­leh­rung:

Ge­gen die­ses Ur­teil kann die Be­klag­te Re­vi­si­on ein­le­gen.

Für den Kläger ist ge­gen die­ses Ur­teil kein Rechts­mit­tel ge­ge­ben.

Die Re­vi­si­on muss in­ner­halb ei­ner Frist von ei­nem Mo­nat ein­ge­legt und in­ner­halb ei­ner Frist von zwei Mo­na­ten be­gründet wer­den.

11

Bei­de Fris­ten be­gin­nen mit der Zu­stel­lung des in vollständi­ger Form ab­ge­fass­ten Ur­teils, spätes­tens aber mit Ab­lauf von fünf Mo­na­ten nach der Verkündung des Ur­teils.

Die Re­vi­si­on muss beim

Bun­des­ar­beits­ge­richt
Hu­go-Preuß-Platz 1
99084 Er­furt

Post­an­schrift:
Bun­des­ar­beits­ge­richt
99113 Er­furt

Te­le­fax-Num­mer:
0361 2636-2000

ein­ge­legt und be­gründet wer­den.

Die Re­vi­si­ons­schrift und die Re­vi­si­ons­be­gründung müssen von ei­nem Rechts­an­walt un­ter­zeich­net sein.

Es genügt auch die Un­ter­zeich­nung durch ei­nen Be­vollmäch­tig­ten der Ge­werk­schaf­ten und von Ver­ei­ni­gun­gen von Ar­beit­ge­bern so­wie von Zu­sam­men­schlüssen sol­cher Verbände
- für ih­re Mit­glie­der
- oder für an­de­re Verbände oder Zu­sam­men­schlüsse mit ver­gleich­ba­rer Aus­rich­tung und de­ren Mit­glie­der

oder

von ju­ris­ti­schen Per­so­nen, de­ren An­tei­le sämt­lich in wirt­schaft­li­chem Ei­gen­tum ei­ner der im vor­ge­nann­ten Ab­satz be­zeich­ne­ten Or­ga­ni­sa­tio­nen ste­hen,
- wenn die ju­ris­ti­sche Per­son aus­sch­ließlich die Rechts­be­ra­tung und Pro­zess­ver­tre­tung die­ser Or­ga­ni­sa­ti­on und ih­rer Mit­glie­der oder an­de­re Verbände oder Zu­sam­men­schlüsse mit ver­gleich­ba­rer Aus­rich­tung und de­ren Mit­glie­der ent­spre­chend de­ren Sat­zung durchführt
- und wenn die Or­ga­ni­sa­ti­on für die Tätig­keit der Be­vollmäch­tig­ten haf­tet.

In je­dem Fall muss der Be­vollmäch­tig­te die Befähi­gung zum Rich­ter­amt ha­ben.

Zur Möglich­keit der Re­vi­si­ons­ein­le­gung mit­tels elek­tro­ni­schen Do­ku­ments wird auf die Ver­ord­nung über den elek­tro­ni­schen Rechts­ver­kehr beim Bun­des­ar­beits­ge­richt vom 09.03.2006 (BGBl. I, 519 ff.) hin­ge­wie­sen. Ein­zel­hei­ten hier­zu un­ter http://www.bun­des­ar­beits­ge­richt.de/.

 

Weißen­fels
Vor­sit­zen­de Rich­te­rin
am Lan­des­ar­beits­ge­richt

Zei­ler
eh­ren­amt­li­cher Rich­ter

Eich­ler

eh­ren­amt­li­cher Rich­ter

 

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