Gebühren­freie Hot­line: 0800 - 440 1 880
Urteile zum Arbeitsrecht
Nach Alphabet
   
Schlag­worte: Geschäftsführer, Geschäftsführer: Kündigung, Kündigungsschutzklage, Arbeitsgericht
   
Gericht: Bundesarbeitsgericht
Akten­zeichen: 10 AZB 78/12
Typ: Beschluss
Ent­scheid­ungs­datum: 04.02.2013
   
Leit­sätze:
Vor­ins­tan­zen: Arbeitsgericht Wuppertal, Beschluss vom 6.8.2012 - 1 Ca 1473/12
Landesarbeitsgericht Düsseldorf, Beschluss vom 22.11.2012 - 15 Ta 398/12
   


BUN­DES­AR­BEITS­GERICHT

10 AZB 78/12
15 Ta 398/12
Lan­des­ar­beits­ge­richt
Düssel­dorf


BESCHLUSS

In Sa­chen

Be­klag­ter, Be­schwer­de­geg­ner und Rechts­be­schwer­deführer,

pp.

Kläger, Be­schwer­deführer und Rechts­be­schwer­de­geg­ner,

hat der Zehn­te Se­nat des Bun­des­ar­beits­ge­richts am 4. Fe­bru­ar 2013 be­schlos­sen:


1. Auf die Rechts­be­schwer­de des Be­klag­ten wird der Be­schluss des Lan­des­ar­beits­ge­richts Düssel­dorf vom 22. No­vem­ber 2012 - 15 Ta 398/12 - auf­ge­ho­ben.


2. Die so­for­ti­ge Be­schwer­de des Klägers ge­gen den Be­schluss des Ar­beits­ge­richts Wup­per­tal vom 6. Au­gust 2012 - 1 Ca 1473/12 - wird zurück­ge­wie­sen.


- 2 -

3. Der Kläger hat die Kos­ten der so­for­ti­gen Be­schwer­de so­wie der Rechts­be­schwer­de zu tra­gen.


4. Der Streit­wert wird auf 14.735,53 Eu­ro fest­ge­setzt.

Gründe

I. Die Par­tei­en strei­ten über die Wirk­sam­keit ei­ner Kündi­gung, über Ge­halts­ansprüche und vor­ab über die Zulässig­keit des Rechts­wegs zu den Ge­rich­ten für Ar­beits­sa­chen.


Der Kläger war seit dem 1. Sep­tem­ber 2009 für die H & G GmbH (nach­fol­gend: Schuld­ne­rin) tätig auf Grund­la­ge ei­nes Ar­beits­ver­trags vom 18. Au­gust 2009 ge­gen ei­ne mo­nat­li­che Grund­vergütung iHv. 7.500,00 Eu­ro. Auf­grund form­lo­ser Ab­re­de wur­de er im Fe­bru­ar 2011 zum Geschäftsführer be­stellt. Am 1. Fe­bru­ar 2012 hat das Amts­ge­richt Wup­per­tal (- IN 1112/11 -) das In­sol­venz­ver­fah­ren über das Vermögen der Schuld­ne­rin eröff­net und den Be­klag­ten zum In­sol­venz­ver­wal­ter be­stellt. Der Be­klag­te hat das Ar­beits­verhält­nis mit Schrei­ben vom 23. April 2012 zum 31. Mai 2012 gekündigt und den Kläger un­wi­der­ruf­lich bis zum Ab­lauf der Kündi­gungs­frist frei­ge­stellt. Ei­ne Ab­be­ru­fung als Geschäftsführer ist nicht er­folgt.


Mit der am 14. Mai 2012 beim Ar­beits­ge­richt Wup­per­tal ein­ge­gan­ge­nen Kündi­gungs­schutz­kla­ge wen­det sich der Kläger ge­gen die­se Kündi­gung, mit ei­ner Kla­ge­er­wei­te­rung vom 20. Ju­ni 2012 ver­folgt er Ge­halts­ansprüche für die Mo­na­te April bis Ju­ni 2012. Der Kläger hat die Auf­fas­sung ver­tre­ten, der Rechts­weg zu den Ge­rich­ten für Ar­beits­sa­chen sei eröff­net, weil er auf Grund­la­ge des Ar­beits­ver­trags vom 18. Au­gust 2009 in ei­nem Ar­beits­verhält­nis zur Schuld­ne­rin ste­he.


Der Kläger hat die Anträge an­gekündigt, 


1. fest­zu­stel­len, dass das An­stel­lungs­verhält­nis des Klägers durch die Kündi­gung des Be­klag­ten vom 23. April 2012 zum 31. Mai 2012 nicht auf­gelöst wor­den ist,



- 3 -

2. fest­zu­stel­len, dass das Ar­beits­verhält­nis auch nicht durch an­de­re Be­en­di­gungs­tat­bestände en­det, son­dern un­verändert über den 31. Mai 2012 fort­be­steht,


3. den Be­klag­ten zu ver­ur­tei­len, an den Kläger für April 2012 7.500,00 Eu­ro brut­to abzüglich be­reits er­hal­te­ner 793,41 Eu­ro net­to nebst fünf Pro­zent­punk­ten Zin­sen über dem Ba­sis­zins aus 6.706,59 Eu­ro seit dem 1. Mai 2012 zu zah­len, für Mai 2012 7.500,00 Eu­ro brut­to nebst fünf Pro­zent­punk­ten Zin­sen über dem Ba­sis­zins hier­auf seit dem 1. Ju­ni 2012 und für Ju­ni 2012 7.500,00 Eu­ro brut­to nebst fünf Pro­zent­punk­ten über dem Ba­sis­zins seit dem 1. Ju­li 2012 zu zah­len.

Der Be­klag­te hat den An­trag an­gekündigt, die Kla­ge ab­zu­wei­sen, und die Auf­fas­sung ver­tre­ten, der Rechts­weg zu den Ge­rich­ten für Ar­beits­sa­chen sei auf­grund der Fik­ti­on des § 5 Abs. 1 Satz 3 ArbGG nicht eröff­net.


Das Ar­beits­ge­richt hat den Rechts­streit an das Land­ge­richt Wup­per­tal ver­wie­sen. Auf die so­for­ti­ge Be­schwer­de des Klägers hat das Lan­des­ar­beits­ge­richt den Rechts­weg zu den Ge­rich­ten für Ar­beits­sa­chen für eröff­net erklärt. Hier­ge­gen wen­det sich der Be­klag­te mit der vom Lan­des­ar­beits­ge­richt zu­ge­las­se­nen Rechts­be­schwer­de.


II. Die Rechts­be­schwer­de ist be­gründet. Das Lan­des­ar­beits­ge­richt hat die Zulässig­keit des Rechts­wegs zu den Ge­rich­ten für Ar­beits­sa­chen zu Un­recht be­jaht.


1. Nach § 2 Abs. 1 Nr. 3 Buchst. a und b ArbGG sind die Ge­rich­te für Ar­beits­sa­chen aus­sch­ließlich zuständig für bürger­li­che Rechts­strei­tig­kei­ten zwi­schen Ar­beit­neh­mern und Ar­beit­ge­bern aus dem Ar­beits­verhält­nis und über das Be­ste­hen oder Nicht­be­ste­hen ei­nes Ar­beits­verhält­nis­ses. Wer Ar­beit­neh­mer im Sin­ne des Ar­beits­ge­richts­ge­set­zes ist, be­stimmt § 5 ArbGG.

a) Nach § 5 Abs. 1 Satz 1 ArbGG sind Ar­beit­neh­mer Ar­bei­ter und An­ge­stell­te so­wie die zu ih­rer Be­rufs­aus­bil­dung Beschäftig­ten. Nach § 5 Abs. 1 Satz 3 ArbGG gel­ten je­doch in Be­trie­ben ei­ner ju­ris­ti­schen Per­son oder ei­ner
 


- 4 -

Per­so­nen­ge­samt­heit Per­so­nen nicht als Ar­beit­neh­mer, die kraft Ge­set­zes, Sat­zung oder Ge­sell­schafts­ver­trags al­lein oder als Mit­glie­der des Ver­tre­tungs­or­gans zur Ver­tre­tung der ju­ris­ti­schen Per­son oder der Per­so­nen­ge­samt­heit be­ru­fen sind. Für ei­nen Rechts­streit zwi­schen dem Ver­tre­tungs­or­gan und der ju­ris­ti­schen Per­son sind nach die­ser ge­setz­li­chen Fik­ti­on die Ge­rich­te für Ar­beits­sa­chen nicht be­ru­fen. Die Fik­ti­on der Norm gilt auch für das der Or­gan­stel­lung zu­grun­de lie­gen­de Rechts­verhält­nis. Sie greift un­abhängig da­von ein, ob das der Or­gan­stel­lung zu­grun­de lie­gen­de Rechts­verhält­nis ma­te­ri­ell-recht­lich als frei­es Dienst­verhält­nis oder als Ar­beits­verhält­nis aus­ge­stal­tet ist. Auch wenn ein An­stel­lungs­verhält­nis zwi­schen der ju­ris­ti­schen Per­son und dem Mit­glied des Ver­tre­tungs­or­gans we­gen des­sen star­ker in­ter­ner Wei­sungs­abhängig­keit als Ar­beits­verhält­nis zu qua­li­fi­zie­ren ist und des­halb ma­te­ri­el­les Ar­beits­recht zur An­wen­dung kommt, sind zur Ent­schei­dung ei­nes Rechts­streits aus die­ser Rechts­be­zie­hung die or­dent­li­chen Ge­rich­te be­ru­fen (BAG 26. Ok­to­ber 2012 - 10 AZB 60/12 - Rn. 16, NZA 2013, 54; 15. März 2011 - 10 AZB 32/10 - Rn. 11, AP ArbGG 1979 § 2 Nr. 95 = EzA ArbGG 1979 § 5 Nr. 44; 3. Fe­bru­ar 2009 - 5 AZB 100/08 - Rn. 8, AP ArbGG 1979 § 5 Nr. 66 = EzA ArbGG 1979 § 5 Nr. 43; 20. Au­gust 2003 - 5 AZB 79/02 - zu B I 2 bis 4 der Gründe, BA­GE 107, 165). An der Un­zuständig­keit der Ar­beits­ge­rich­te ändert es nichts, wenn zwi­schen den Pro­zess­par­tei­en strei­tig ist, wie das An­stel­lungs­verhält­nis zu qua­li­fi­zie­ren ist (BAG 6. Mai 1999 - 5 AZB 22/98 - zu II 3 b der Gründe, AP ArbGG 1979 § 5 Nr. 46 = EzA ArbGG 1979 § 5 Nr. 33). § 5 Abs. 1 Satz 3 ArbGG greift so­gar ein, wenn ob­jek­tiv fest­steht, dass das An­stel­lungs­verhält­nis ein Ar­beits­verhält­nis ist. Die Fik­ti­on des § 5 Abs. 1 Satz 3 ArbGG soll si­cher­stel­len, dass die Mit­glie­der der Ver­tre­tungs­or­ga­ne mit der ju­ris­ti­schen Per­son selbst dann kei­nen Rechts­streit im „Ar­beit­ge­ber­la­ger“ vor dem Ar­beits­ge­richt führen, wenn die der Or­gan­stel­lung zu­grun­de lie­gen­de Be­zie­hung als Ar­beits­verhält­nis zu qua­li­fi­zie­ren ist (BAG 20. Au­gust 2003 - 5 AZB 79/02 - zu B I 3 der Gründe, aaO). Für Ansprüche der Kla­ge­par­tei aus dem der Geschäftsführ­ertätig­keit zu­grun­de lie­gen­den Ver­trag sind des­halb die or­dent­li­chen Ge­rich­te oh­ne Wei­te­res zuständig (vgl. BAG 20. Mai 1998 - 5 AZB 3/98 - zu II 1 der Gründe, NZA 1998, 1247).
 


- 5 -

b) An­ders kann es je­doch dann lie­gen, wenn und so­weit der Rechts­streit nicht das der Or­gan­stel­lung zu­grun­de lie­gen­de Rechts­verhält­nis be­trifft, son­dern ei­ne wei­te­re Rechts­be­zie­hung be­steht. In­so­weit greift die Fik­ti­on des § 5 Abs. 1 Satz 3 ArbGG nicht ein (BAG 23. Au­gust 2011 - 10 AZB 51/10 - Rn. 13, AP ArbGG 1979 § 5 Nr. 69 = EzA ArbGG 1979 § 5 Nr. 46; 15. März 2011 - 10 AZB 32/10 - Rn. 11, AP ArbGG 1979 § 2 Nr. 95 = EzA ArbGG 1979 § 5 Nr. 44; 3. Fe­bru­ar 2009 - 5 AZB 100/08 - Rn. 8, AP ArbGG 1979 § 5 Nr. 66 = EzA ArbGG 1979 § 5 Nr. 43). Dies ist bei­spiels­wei­se der Fall, wenn der Or­gan­ver­tre­ter Rech­te auch mit der Be­gründung gel­tend macht, nach der Ab­be­ru­fung als Geschäftsführer ha­be sich das nicht gekündig­te An­stel­lungs­verhält­nis - wie­der - in ein Ar­beits­verhält­nis um­ge­wan­delt (BAG 6. Mai 1999 - 5 AZB 22/98 - zu II 3 c der Gründe, AP ArbGG 1979 § 5 Nr. 46 = EzA ArbGG 1979 § 5 Nr. 33).


c) Ei­ne Zuständig­keit der Ar­beits­ge­rich­te kann fer­ner dann ge­ge­ben sein, wenn die Kla­ge­par­tei Ansprüche aus ei­nem auch während der Zeit als Geschäftsführer nicht auf­ge­ho­be­nen Ar­beits­verhält­nis nach Ab­be­ru­fung als Or­gan­mit­glied gel­tend macht. Zwar liegt der Be­ru­fung ei­nes Ar­beit­neh­mers zum Geschäftsführer ei­ner GmbH ei­ne ver­trag­li­che Ab­re­de zu­grun­de, die re­gelmäßig als ein Geschäftsführ­er­dienst­ver­trag zu qua­li­fi­zie­ren ist und mit der das Ar­beits­verhält­nis grundsätz­lich auf­ge­ho­ben wird (vgl. bspw. BAG 3. Fe­bru­ar 2009 - 5 AZB 100/08 - Rn. 8, AP ArbGG 1979 § 5 Nr. 66 = EzA ArbGG 1979 § 5 Nr. 43; 5. Ju­ni 2008 - 2 AZR 754/06 - Rn. 23, AP BGB § 626 Nr. 211; 19. Ju­li 2007 - 6 AZR 774/06 - Rn. 10, BA­GE 123, 294). Zwin­gend ist dies aber nicht. Zum ei­nen kann die Be­stel­lung zum Geschäftsführer ei­ner GmbH auch auf ei­nem Ar­beits­ver­trag be­ru­hen. Zum an­de­ren bleibt der Ar­beits­ver­trag be­ste­hen, wenn der Ar­beit­neh­mer auf­grund ei­ner form­lo­sen Ab­re­de zum Geschäftsführer der GmbH be­stellt wird, da ei­ne wirk­sa­me Auf­he­bung des frühe­ren Ar­beits­verhält­nis­ses die Ein­hal­tung der Schrift­form des § 623 BGB vor­aus­setzt (vgl. BAG 15. März 2011 - 10 AZB 32/10 - Rn. 12, AP ArbGG 1979 § 2 Nr. 95 = EzA ArbGG 1979 § 5 Nr. 44; 3. Fe­bru­ar 2009 - 5 AZB 100/08 - Rn. 8, aaO). Ansprüche aus die­sem Ar­beits­ver­trag können dann nach Ab­be­ru­fung aus der Or­gan­schaft und da­mit nach dem Weg­fall der Fik­ti­on des § 5
 


- 6 -

Abs. 1 Satz 3 ArbGG vor den Ge­rich­ten für Ar­beits­sa­chen gel­tend ge­macht wer­den. Dies gilt auch für die während der Zeit der Geschäftsführ­er­be­stel­lung auf die­ser ar­beits­ver­trag­li­chen Ba­sis ent­stan­de­nen Ansprüche (BAG 29. Mai 2012 - 10 AZB 3/12 - Rn. 13).

2. Der Rechts­weg zu den Ge­rich­ten für Ar­beits­sa­chen ist nicht eröff­net. 


a) Den Kläger und die Schuld­ne­rin bin­det der Ar­beits­ver­trag vom 18. Au­gust 2009. Die­ser Ar­beits­ver­trag ist bis zur Kündi­gung nicht auf­gelöst wor­den, da­von ge­hen bei­de Par­tei­en aus. Der Kläger ist auf­grund form­lo­ser Ab­re­de seit Fe­bru­ar 2011 zum Geschäftsführer der Schuld­ne­rin be­stellt wor­den. Da­mit ha­ben Kläger und Schuld­ne­rin zusätz­lich die Über­nah­me der Geschäftsführung ver­ein­bart, sie ha­ben aber kei­nen zusätz­li­chen Geschäftsführ­er­dienst­ver­trag ab­ge­schlos­sen. Die be­ste­hen­de schuld­recht­li­che Grund­la­ge ih­rer Ver­trags­be­zie­hung wur­de still­schwei­gend - form­los - in Be­zug auf die Über­nah­me der Geschäftsführung ergänzt. Im Übri­gen ist der Ar­beits­ver­trag vom 18. Au­gust 2009 nach der Be­stel­lung zum Geschäftsführer wei­ter Grund­la­ge der Tätig­keit des Klägers ge­blie­ben; der Kläger ver­folgt fol­ge­rich­tig mit dem An­trag zu 3. die sich aus die­sem Ver­trag er­ge­ben­den Vergütungs­ansprüche (vgl. BAG 26. Ok­to­ber 2012 - 10 AZB 55/12 - Rn. 16 - 22).


b) Die Eröff­nung des In­sol­venz­ver­fah­rens hat an der or­gan­schaft­li­chen Stel­lung des Klägers nichts geändert, die Or­gan­stel­lung des Or­gans ei­ner ju­ris­ti­schen Per­son bleibt durch die Eröff­nung des In­sol­venz­ver­fah­rens un­berührt (BGH 26. Ja­nu­ar 2006 - IX ZR 282/03 - Rn. 6, ZIn­sO 2006, 260; Uh­len­bruck in Kars­ten Schmidt/Uh­len­bruck Die GmbH in Kri­se, Sa­nie­rung und In­sol­venz 4. Aufl. S. 707). Die Eröff­nung des In­sol­venz­ver­fah­rens macht aus ge­setz­li­chen Ver­tre­tern der Schuld­ne­rin kei­ne Ar­beit­neh­mer im Sin­ne des Ar­beits­ge­richts­ge­set­zes (GMP/Ger­mel­mann/Müller-Glöge ArbGG 7. Aufl. § 5 Rn. 45).


c) Der Kläger ist als Geschäftsführer nicht ab­be­ru­fen wor­den. Er war bei Kla­ge­er­he­bung und Kla­ge­er­wei­te­rung als Geschäftsführer der Schuld­ne­rin im Han­dels­re­gis­ter ein­ge­tra­gen; die Kündi­gungs­schutz­kla­ge und die wei­te­ren
 


- 7 -

Anträge be­tref­fen das der fort­be­ste­hen­den Or­gan­stel­lung zu­grun­de lie­gen­de Rechts­verhält­nis der Par­tei­en. Da­mit greift die Fik­ti­on des § 5 Abs. 1 Satz 3 ArbGG un­abhängig da­von, ob die­ses Rechts­verhält­nis ma­te­ri­ell­recht­lich ein Ar­beits­verhält­nis ist, so­wohl für die Kündi­gungs­schutz­anträge als auch für den Zah­lungs­an­trag (BAG 26. Ok­to­ber 2012 - 10 AZB 55/12 - Rn. 22, 23).

Mi­kosch 

W. Rein­fel­der 

Mest­werdt

Auf Facebook teilen Auf Google+ teilen Ihren XING-Kontakten zeigen Beitrag twittern

 


zur Übersicht 10 AZB 78/12  

Kontakt

Sie erreichen uns jeweils von Montag bis Freitag in der Zeit
von 09:00 bis 19:00 Uhr:

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Berlin

Lützowstraße 32
10785 Berlin

Telefon: 030 - 26 39 62 0
Telefax: 030 - 26 39 62 499

E-Mail: berlin@hensche.de

Ansprechpartner:

Rechtsanwalt Dr. Martin Hensche
Fachanwalt für Arbeitsrecht

Rechtsanwalt Christoph Hildebrandt
Fachanwalt für Arbeitsrecht

Rechtsanwältin Nina Wesemann
Fachanwältin für Arbeitsrecht



 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Frankfurt am Main

Schumannstraße 27
60325 Frankfurt am Main

Telefon: 069 - 71 03 30 04
Telefax: 069 - 71 03 30 05

E-Mail: frankfurt@hensche.de

Ansprechpartner:

Rechtsanwältin Dr. Simone Wernicke
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Rechtsanwältin Maike Roters
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Sozialrecht

Rechtsanwalt Thomas Becker



 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Hamburg

Neuer Wall 10
20354 Hamburg

Telefon: 040 - 69 20 68 04
Telefax: 040 - 69 20 68 08

E-Mail: hamburg@hensche.de

Ansprechpartner:

Rechtsanwalt Sebastian Schroeder
Fachanwalt für Arbeitsrecht



 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Hannover

Georgstraße 38
30159 Hannover

Telefon: 0511 - 899 77 01
Telefax: 0511 - 899 77 02

E-Mail: hannover@hensche.de

Ansprechpartner:

Rechtsanwältin Nina Wesemann
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Rechtsanwalt Christoph Hildebrandt
Fachanwalt für Arbeitsrecht



 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Köln

Hohenstaufenring 62
50674 Köln

Telefon: 0221 - 709 07 18
Telefax: 0221 - 709 07 31

E-mail: koeln@hensche.de

Ansprechpartner:

Rechtsanwalt Thomas Becker

Rechtsanwältin Dr. Simone Wernicke
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Rechtsanwältin Maike Roters
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Sozialrecht



 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei München

Ludwigstraße 8
80539 München

Telefon: 089 - 21 56 88 63
Telefax: 089 -21 56 88 67

E-Mail: muenchen@hensche.de

Ansprechpartner:

Rechtsanwältin Nora Schubert

Rechtsanwalt Christoph Hildebrandt
Fachanwalt für Arbeitsrecht



 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Nürnberg

Zeltnerstraße 3
90443 Nürnberg

Telefon: 0911 - 953 32 07
Telefax: 0911 - 953 32 08

E-Mail: nuernberg@hensche.de

Ansprechpartner:

Rechtsanwältin Nora Schubert

Rechtsanwalt Christoph Hildebrandt
Fachanwalt für Arbeitsrecht



 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Stuttgart

Königstraße 10c
70173 Stuttgart

Telefon: 0711 - 470 97 10
Telefax: 0711 - 470 97 96

E-Mail: stuttgart@hensche.de

Ansprechpartner:

Rechtsanwältin Maike Roters
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Sozialrecht

Rechtsanwältin Dr. Simone Wernicke
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Rechtsanwalt Thomas Becker

Presse Karriere Links A bis Z Sitemap Impressum
Gebühren­freie Hot­line: 0800 - 440 1 880