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Urteile zum Arbeitsrecht
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Schlag­worte: Schriftformerfordernis, Elternzeit
   
Gericht: Hessisches Landesarbeitsgericht
Akten­zeichen: 9 Sa 1079/14
Typ: Urteil
Ent­scheid­ungs­datum: 08.01.2015
   
Leit­sätze: Die in § 16 Abs. 1 Satz 1 BEEG für das El­tern­zeit­ver­lan­gen ge­genüber dem Ar­beit­ge­ber ge­bo­te­ne Schrift­lich­keit ist kein ge­setz­li­ches Schrift­for­mer­for­der­nis im Sin­ne der §§ 125 , 126 Abs. 1 BGB . Sie kann auch durch ein Te­le­fax ge­wahrt wer­den.
Vor­ins­tan­zen: Arbeitsgericht Frankfurt am Main, Urteil vom 27.05.2014 - 10 Ca 8834/13
   

Te­nor:

Die Be­ru­fung des Be­klag­ten ge­gen das Ur­teil des Ar­beits­ge­richts Frank­furt am Main vom 27. Mai 2014 - 10 Ca 8834/13 - wird auf sei­ne Kos­ten zurück­ge­wie­sen.

Die Re­vi­si­on wird zu­ge­las­sen.

Tat­be­stand

Die Par­tei­en strei­ten im Rah­men ei­ner Kündi­gungs­schutz­kla­ge um den Son­derkündi­gungs­schutz der Kläge­rin nach § 18 BEEG .

Die Kläge­rin ist auf der Grund­la­ge des Ar­beits­ver­tra­ges vom 1. Dez. 2011 (Bl. 10 d. A.) seit 1. Jan. 2012 in der An­walts­kanz­lei des Be­klag­ten als An­walts­ge­hil­fin an­ge­stellt. Ihr mo­nat­li­ches Brut­to­ge­halt be­trug EUR 980,-zuzüglich Fahrt­kos­ten­er­satz bei ei­ner wöchent­li­chen Ar­beits­zeit von 25 St­un­den. Der Be­klag­te beschäftigt in sei­ner Kanz­lei nicht mehr als 10 Ar­beit­neh­mer.

Am 17. Sept 2012 er­hielt die Kläge­rin Kennt­nis von ih­rer Schwan­ger­schaft. Nach der Schwan­ger­schafts­mit­tei­lung vom 27. Sept. 2012 (Bl. 12 d. A.) war vor­aus­sicht­li­cher Ge­burts­ter­min der 17. Mai 2013 und letz­ter Ar­beits­tag der 4. April 2013. Mit Schrei­ben vom 19. Sept. 2012 (Bl. 13, 14 d. A.) wi­der­sprach die Kläge­rin un­ter Be­ru­fung auf ih­re Schwan­ger­schaft der Kündi­gung des Be­klag­ten vom 31. Aug. 2012.

Ab dem 5. April 2013 be­fand sie sich in Mut­ter­schutz. Ih­re Toch­ter wur­de am 26. Mai 2013 ge­bo­ren. Auf die Ge­burts­ur­kun­de vom 4. Ju­ni 2013 wird Be­zug ge­nom­men (Bl. 87 d. A.).

Die Par­tei­en schlos­sen am 30. April 2013 bei dem Ar­beits­ge­richt Frank­furt am Main im Rechts­streit 10 Ca 8802/12 ei­nen Ver­gleich, wo­nach ihr Ar­beits­verhält­nis fort­be­stand und für den Zeit­raum vom 1. Okt. 2012 bis zum 4. April 2013 be­stimm­te Beträge ab­ge­rech­net und ge­zahlt wer­den. Außer­dem hat­te der Be­klag­te den Zu­schuss zum Mut­ter­schafts­geld ab­zu­rech­nen und zu zah­len, so­weit die­ses von der Kläge­rin be­zo­gen wird. Da­mit wa­ren die Vergütungs­ansprüche bis zum 4. April 2013 er­le­digt.


Die Kläge­rin über­sand­te dem Be­klag­ten am 10. Ju­ni 2013 ein Te­le­fax mit dem Be­treff "El­tern­zeit" und fol­gen­dem In­halt (Bl. 40 d. A.):

"hier­mit tei­le ich Ih­nen mei­ne El­tern­zeit wie folgt mit. Ich wer­de mei­ne El­tern­zeit (Mut­ter­schutz) 2 Jah­re in An­spruch neh­men!

Bit­te ver­an­las­sen Sie al­les Not­wen­di­ge!"

Die Kläge­rin wur­de im Rah­men ih­res An­tra­ges auf El­tern­geld vom Hes­si­schen Amt für Ver­sor­gung und So­zia­les auf­ge­for­dert, Be­schei­ni­gun­gen des Ar­beit­ge­bers über Zuschüsse zum Mut­ter­schafts­geld oder ent­spre­chen­de Ge­halts­be­schei­ni­gun­gen und Ko­pi­en von Ge­halts­nach­wei­sen vor­zu­le­gen.

Gemäß Teil­be­scheid des Hes­si­schen Am­tes für Ver­sor­gung und So­zia­les Frank­furt be­zieht die Kläge­rin seit 26. Ju­ni 2013 El­tern­geld.

Der Be­klag­te kündig­te das Ar­beits­verhält­nis der Kläge­rin ge­genüber mit Schrei­ben vom 15. Nov. 2013 zum 15. Dez. 2013, hilfs­wei­se zum nächstmögli­chen Ter­min.

Die Kläge­rin hat mit ih­rer am 5. Dez. 2013 beim Ar­beits­ge­richt Frank­furt am Main per Te­le­fax ein­ge­reich­ten Kündi­gungs­schutz­kla­ge be­haup­tet, sie ha­be dem Be­klag­ten nicht nur per Te­le­fax vom 10. Ju­ni 2013, son­dern durch das Ori­gi­nal­schrei­ben, das sie un­ter­schrie­ben ha­be, auch auf dem Post­weg an­ge­zeigt, dass sie El­tern­zeit für zwei Jah­re in An­spruch neh­me. Sie hat hier­zu zu­letzt be­haup­tet, ihr Ehe­mann hätte das Schrei­ben in den Post­brief­kas­ten ein­ge­wor­fen. Ihr Pro­zess­be­vollmäch­tig­ter hätte dem Be­klag­ten mit Schrei­ben vom 17. Ju­ni 2013 (Bl. 15 ff. d. A.) ein For­mu­lar zwecks An­trags auf El­tern­geld über­sandt. Sie ist der An­sicht ge­we­sen, das Te­le­fax vom 10. Ju­ni 2013 stel­le ei­ne schrift­li­che An­zei­ge der El­tern­zeit im Sin­ne des § 16 Abs. 1 Satz 1 BEEG dar. Ih­re Toch­ter wer­de von ihr und ih­rem Ehe­mann im Haus­halt be­treut.

Die Kläge­rin hat be­an­tragt,

1. fest­zu­stel­len, dass das Ar­beits­verhält­nis der Par­tei­en durch die Kündi­gung des Be­klag­ten vom 15. Nov. 2013 we­der zum 15. Dez. 2013 noch zu ei­nem späte­ren Zeit­punkt auf­gelöst wor­den ist;
2. fest­zu­stel­len, dass das Ar­beits­verhält­nis über den 15. Dez. 2013 hin­aus fort­be­steht.

Der Be­klag­te hat be­an­tragt,

die Kla­ge ab­zu­wei­sen.

Der Be­klag­te ist der An­sicht ge­we­sen, die Kündi­gung vom 15. Nov. 2013 sei rechts­wirk­sam, da die Kläge­rin ih­re El­tern­zeit nicht schrift­lich im Sin­ne von § 16 Abs. 1 Satz 1 BEEG an­ge­zeigt ha­be. Aus dem Te­le­fax vom 10. Ju­ni 2013 er­ge­be sich ei­ne sol­che Gel­tend­ma­chung nicht in ge­setz­li­cher Form. Es han­de­le sich auf dem Te­le­fax auch nicht um die Un­ter­schrift der Kläge­rin, son­dern um die ih­res Ehe­man­nes.

We­gen des wei­te­ren erst­in­stanz­li­chen Vor­brin­gens der Par­tei­en, des vom Ar­beits­ge­richt fest­ge­stell­ten Sach­ver­halts und des ar­beits­ge­richt­li­chen Ver­fah­rens wird auf den Tat­be­stand der an­ge­foch­te­nen Ent­schei­dung Be­zug ge­nom­men.

Das Ar­beits­ge­richt Frank­furt am Main hat der Kla­ge durch Ur­teil vom 27. Mai 2014 - 10 Ca 8834/13 - nach Ver­neh­mung des Zeu­gen A und der Zeu­gin B statt­ge­ge­ben. Zur Be­gründung hat es aus­geführt, die Kündi­gung des Be­klag­ten sei un­wirk­sam, weil sie während der El­tern­zeit der Kläge­rin er­folgt sei. Die Kläge­rin ha­be die El­tern­zeit durch ihr Te­le­fax vom 10. Ju­ni 2013 ge­genüber dem Be­klag­ten form­ge­recht schrift­lich und in­halt­lich be­stimmt ge­nug be­an­sprucht und be­treue ih­re Toch­ter - wie die Be­weis­auf­nah­me er­ge­ben ha­be - in ih­rem Haus­halt. Für die schrift­li­che Mit­tei­lung rei­che die Text­form aus. Die Be­weis­auf­nah­me ha­be auch er­ge­ben, dass die Kläge­rin das Te­le­fax - ob­wohl es an­ge­sichts der Text­form auf ei­ne ei­genhändi­ge Un­ter­schrift nicht an­kom­me - un­ter­schrie­ben ha­be. We­gen der wei­te­ren Ein­zel­hei­ten der Be­gründung wird auf die ar­beits­ge­richt­li­chen Ent­schei­dungs­gründe Be­zug ge­nom­men.

Ge­gen das ihm am 15. Ju­li 2014 zu­ge­stell­te Ur­teil hat der Be­klag­te am 14. Aug. 2014 per Te­le­fax Be­ru­fung ein­ge­legt und die­se nach recht­zei­tig be­an­trag­ter Verlänge­rung der Be­gründungs­frist bis zum 15. Okt. 2014 an die­sem Tag eben­falls per Te­le­fax be­gründet.

Der Be­klag­te greift das erst­in­stanz­li­che Ur­teil da­mit an, dass ein form- und frist­ge­rech­tes El­tern­zeit­ver­lan­gen der Kläge­rin nicht vor­lie­ge und dass die Kläge­rin nicht dar­ge­legt ha­be, dass das Kind ge­bo­ren wor­den sei und in ih­rem Haus­halt le­be und von ihr be­treut wer­de. Für das El­tern­zeit­ver­lan­gen sei die Ein­hal­tung der Schrift­form im Sin­ne des § 126 BGB Wirk­sam­keits­vor­aus­set­zung. Text­form rei­che nicht aus. Die Mit­tei­lung der Kläge­rin sei auch in­halt­lich nicht aus­rei­chend. Der Be­ginn der El­tern­zeit sei man­gels Kennt­nis des Ge­burts­er­eig­nis­ses von ihm nicht zu er­mit­teln ge­we­sen. Ei­ne Be­treu­ung des Kin­des durch die Kläge­rin hätte die Be­weis­auf­nah­me nicht bestätigt. Er ha­be von An­fang an dar­auf hin­ge­wie­sen, dass die Vor­aus­set­zun­gen für die In­an­spruch­nah­me von El­tern­zeit nicht vorlägen, so z.B. im Schrei­ben vom 31. Ju­li 2013 (Bl. 175 d. A.) oder in der Güte­ver­hand­lung vom 14. Nov. 2013 im Rechts­streit 10 Ca 6013/13 (Pro­to­koll­ko­pie Bl. 176, 177 d. A.).

Der Be­klag­te be­an­tragt,

un­ter Abände­rung des erst­in­stanz­li­chen Ur­teils die Kla­ge ab­zu­wei­sen.

Die Kläge­rin be­an­tragt,

die Be­ru­fung zurück­zu­wei­sen.

Die Kläge­rin ver­tei­digt das erst­in­stanz­li­che Ur­teil und die erst­in­stanz­li­che Be­weiswürdi­gung. Sie ist der An­sicht, die In­an­spruch­nah­me der El­tern­zeit durch das Te­le­fax vom 10. Ju­ni 2013 sei aus­rei­chend. Ab­ge­se­hen da­von stel­le es ein wi­dersprüchli­ches Ver­hal­ten des Be­klag­ten dar, wenn er ei­ne Form­wid­rig­keit des El­tern­zeit­ver­lan­gens nun rüge, nach­dem er auf das Fern­blei­ben der Kläge­rin von der Ar­beit über vier Mo­na­te nicht re­agiert und da­durch auch die Nach­ho­lung ei­ner form­gemäßen Erklärung ver­ei­telt ha­be.

We­gen der wei­te­ren Ein­zel­hei­ten des Be­ru­fungs­vor­brin­gens wird auf den vor­ge­tra­ge­nen In­halt der Be­ru­fungs­schriftsätze und den In­halt der Sit­zungs­nie­der­schrift vom 8. Jan. 2015 ver­wie­sen.

Ent­schei­dungs­gründe

Die Be­ru­fung des Be­klag­ten ist statt­haft, §§ 8 Abs.2 ArbGG , 511 Abs. 1 ZPO , 64 Abs. 2 b) ArbGG , und auch form- und frist­ge­recht ein­ge­legt und be­gründet wor­den, §§ 66 Abs.1 ArbGG , 517 , 519 , 520 ZPO , und da­mit ins­ge­samt zulässig.

Die Be­ru­fung des Be­klag­ten hat je­doch in der Sa­che kei­nen Er­folg. Die Kündi­gungs­schutz­kla­ge ist be­gründet. Dies hat das Ar­beits­ge­richt, auf des­sen Ent­schei­dungs­gründe voll­in­halt­lich ergänzend Be­zug ge­nom­men wird, in je­der Hin­sicht zu­tref­fend er­kannt und rich­tig be­gründet. Die Be­ru­fung führt zu kei­ner an­de­ren Be­ur­tei­lung. Die Kündi­gung des Be­klag­ten vom 15. Nov. 2013 ist gemäß § 18 Abs. 1 Satz 1 BEEG un­wirk­sam, weil sich die Kläge­rin bei Zu­gang der Kündi­gungs­erklärung in El­tern­zeit be­fand. Die Kläge­rin hat die El­tern­zeit mit Te­le­fax vom 10. Ju­ni 2013 schrift­lich im Sin­ne des § 16 Abs. 1 Satz 1 BEEG ver­langt und be­fin­det sich seit dem 29. Ju­li 2013 in El­tern­zeit.

Der Ein­wand der man­geln­den Schrift­form des El­tern­zeit­ver­lan­gens ist dem Be­klag­ten nicht als rechts­miss­bräuch­lich (vgl. da­zu BAG Ur­teil vom 26. Ju­ni 2008 - 2 AZR 23/07 - [...]) ver­wehrt. Ei­ne Sach­la­ge, wo­nach der Be­klag­te der Kläge­rin El­tern­zeit gewährt hätte, ob­wohl ihm be­kannt war, dass die Vor­aus­set­zun­gen hierfür - vor al­lem ei­ne feh­len­de Schrift­form -mögli­cher­wei­se nicht vor­lie­gen, kann nicht fest­ge­stellt wer­den. Er hat kei­ne Erklärun­gen ab­ge­ge­ben oder ein Ver­hal­ten ge­zeigt, wo­nach er ei­ne El­tern­zeit der Kläge­rin auf­grund des Te­le­fa­xes der Kläge­rin vom 10. Ju­ni 2013 ak­zep­tiert hätte. So hat er mit Schrei­ben vom 31. Ju­li 2013 gerügt, die Kläge­rin ha­be nicht an­ge­zeigt, dass sie ent­bun­den ha­be und wann, er bit­te um Vor­la­ge ei­ner Ge­burts­ur­kun­de. Den Emp­fang ei­ner E-Mail-Über­mitt­lung der Ge­burts­ur­kun­de am 2. Aug. 2013 be­strei­tet er. Dass der Be­klag­te nicht et­wa we­gen un­ent­schul­dig­ten Feh­lens der Kläge­rin nach Ab­lauf der Mut­ter­schutz­frist ab dem 22. Ju­li 2013 bis zur Kündi­gung vom 14. Nov. 2013 ar­beits­recht­li­che Kon­se­quen­zen ge­zo­gen hat, stellt kei­ne Zu­stim­mung zu ei­ner El­tern­zeit der Kläge­rin dar. Die­se hat nach der vor­he­ri­gen Kündi­gung des Be­klag­ten seit En­de Au­gust 2012 nicht mehr beim Be­klag­ten ge­ar­bei­tet und al­lein die Hin­nah­me ih­rer Ab­we­sen­heit nach Ab­lauf der Mut­ter­schutz­frist ist kei­ne aus­rei­chen­de kon­klu­den­te Wil­lensäußerung des Be­klag­ten hin­sicht­lich der El­tern­zeit der Kläge­rin.

Nach § 16 Abs. 1 Satz 1 BEEG muss, wer El­tern­zeit be­an­spru­chen will, die­se spätes­tens sie­ben Wo­chen vor Be­ginn schrift­lich vom Ar­beit­ge­ber ver­lan­gen und gleich­zei­tig erklären, für wel­che Zei­ten in­ner­halb von zwei Jah­ren El­tern­zeit ge­nom­men wer­den soll. Die Erklärung ist so kon­kret zu for­mu­lie­ren, dass sich aus ihr oh­ne wei­te­res Be­ginn und En­de der El­tern­zeit er­ge­ben (Rancke, Mut­ter­schutz / El­tern­geld / El­tern­zeit 2. Aufl. § 16 Rz. 2). Mit ih­rer Te­le­fax­mit­tei­lung vom 10. Ju­ni 2013 (Bl. 40 d. A.) hat die Kläge­rin schrift­lich und aus­drück­lich El­tern­zeit für die Dau­er von zwei Jah­ren ver­langt. Die Erklärung der Kläge­rin ist gemäß §§ 133 , 157 BGB da­hin­ge­hend aus­zu­le­gen und zu ver­ste­hen, dass sie die El­tern­zeit im Um­fang von zwei Jah­ren im An­schluss an den Mut­ter­schutz ver­langt, was nach § 16 Abs. 1 Satz 2 BEEG da­zu führt, dass die Zeit der Mut­ter­schutz­frist nach § 6 Abs. 1 MuSchG auf den Zeit­raum nach Satz 1 an­ge­rech­net wird. Bei verständi­ger Aus­le­gung ih­rer Erklärung kann der An­trag nicht an­ders ver­stan­den wer­den. Nach dem Be­treff "El­tern­zeit" "erklärte die Kläge­rin: "Ohier­mit tei­le ich Ih­nen mei­ne El­tern­zeit wie folgt mit. Ich wer­de mei­ne El­tern­zeit (Mut­ter­schutz) 2 Jah­re in An­spruch neh­men! Bit­te ver­an­las­sen Sie al­les Not­wen­di­ge!" Der ers­te Satz enthält ein de­fi­ni­ti­ves Ver­lan­gen. Die Kläge­rin teilt die In­an­spruch­nah­me von El­tern­zeit schlicht mit. Der zwei­te Satz be­stimmt die Dau­er, nämlich in­ner­halb von zwei Jah­ren für zwei Jah­re. Der Klam­mer­zu­satz "Mut­ter­schutz" enthält den Hin­weis, dass der Mut­ter­schutz in die El­tern­zeit über­ge­hen soll. Der drit­te Satz enthält die Auf­for­de­rung an den Be­klag­ten, al­les Not­wen­di­ge zu ver­an­las­sen. Dafür, dass die Kläge­rin die El­tern­zeit an­ders ver­teilt oder später in An­spruch neh­men woll­te, er­ge­ben sich aus der Erklärung nicht die ge­rings­ten An­halts­punk­te. Ein Erklärungs­in­halt der­ge­stalt, dass die Kläge­rin nach dem Mut­ter­schutz erst wie­der ar­bei­ten und die El­tern­zeit später in An­spruch neh­men woll­te, kann ein verständi­ger Le­ser vom ob­jek­ti­ven Empfänger­ho­ri­zont dem Te­le­fax nicht ent­neh­men. Da­ge­gen spricht ins­be­son­de­re auch die Bit­te an den Be­klag­ten, al­les Not­wen­di­ge zu ver­an­las­sen, was nur als "jetzt" ver­an­las­sen ver­stan­den wer­den kann. Bei ei­ner Frist von sie­ben Wo­chen be­gann die El­tern­zeit am 29. Ju­li 2013. Ei­ne Ge­burts­ur­kun­de hat der Be­klag­te spätes­tens am 14. Nov. 2013 er­hal­ten.

Die Kläge­rin hat die El­tern­zeit schrift­lich im Sin­ne des § 16 Abs. 1 Satz 1 BEEG in An­spruch ge­nom­men. Es kann da­von aus­ge­gan­gen wer­den, dass das schrift­li­che Ver­lan­gen der El­tern­zeit Wirk­sam­keits­vor­aus­set­zung für de­ren In­an­spruch­nah­me ist (et­wa BAG Ur­teil vom 26. Ju­ni 2008 - 2 AZR 23/07 - [...]; KR-Ba­der, § 18 BEEG Rz. 22 a; Ba­der u.a./Nun­geßer KSchR § 13 KSchG Rz. 89 b). Der Be­griff "schrift­lich" meint je­doch ent­ge­gen ei­ner im Schrift­tum ver­tre­te­nen Mei­nung (et­wa Buch­ner/Be­cker MuSchG BEEG und BErzGG § 16 BEEG Rz. 6) nicht die ge­setz­li­che Schrift­form im Sin­ne der §§ 125 , 126 BGB (eben­so Gaul in: Hens­s­ler/Wil­lem­sen/Kalb Ar­beits­rechts­kom­men­tar 5. Aufl. § 16 BEEG Rz. 1; Brors RdA 2005, 51(54); Koh­te / Müller ju­ris­PR-ArbR 41/2009 Anm. 4). Ei­ne ein­deu­ti­ge höchst­rich­ter­li­che Ent­schei­dung ist hier­zu noch nicht er­gan­gen. Nach dem Tat­be­stand des Ur­teils des BAG vom 26. Ju­ni 2008 (- 2 AZR 23/07 - [...]) hat­te die Kläge­rin gar kei­nen schrift­li­chen An­trag ge­stellt, so dass es dort auf die Ab­gren­zung: Schrift­form - ge­setz­li­che Schrift­form nach § 126 BGB nicht an­kam und dies auch nicht pro­ble­ma­ti­siert wur­de. Auch nach dem Tat­be­stand des Ur­teils des Bun­des­ar­beits­ge­richts vom 27. April 2004 (- 9 AZR 21/04 - [...]) in wel­chem das BAG ausführt, nach § 16 Abs. 1 Satz 1 BEEG sei ei­ne ge­setz­li­che Form, die Schrift­form, vor­ge­schrie­ben, ging es le­dig­lich um die Aus­le­gung ei­ner schrift­li­chen Erklärung. Im Ur­teil des LAG Hamm vom 25. Ju­li 2012 (- 3 Sa 386/12 - [...]), das eben­falls Schrift­form ver­langt, gab es über­haupt kein schrift­li­ches El­tern­zeit­ver­lan­gen.

Aus­gangs­punkt der Aus­le­gung des Be­griffs "schrift­lich" im Sin­ne des § 16 Abs. 1 Satz 1 BEEG ist zunächst der Wort­laut die­ser Norm. Das Ge­richt darf sich nicht über den ein­deu­ti­gen Wort­laut ei­nes Ge­set­zes hin­weg­set­zen. Der Wort­laut ist die Gren­ze der Aus­le­gung ( BVerfG Be­schluss vom 25. Jan. 2011 - 1 BvR 918/10 - BVerfGE 128, 193). Für die Aus­le­gung ei­nes Ge­set­zes sind darüber hin­aus al­le herkömmli­chen Aus­le­gungs­me­tho­den an­zu­wen­den, un­ter de­nen je­doch kei­ne ei­nen un­be­ding­ten Vor­rang vor an­de­ren hat.

"Schrift­lich" be­deu­tet nach dem all­ge­mei­nen Sprach­ge­brauch (Du­den) zunächst nur "durch Auf­schrei­ben, Nie­der­schrei­ben fest­ge­hal­ten; in ge­schrie­be­ner Form". Das Ge­setz un­ter­schei­det zwar in § 126 BGB und § 126 b BGB zwi­schen schrift­li­cher Form und Text­form. Ist durch Ge­setz Text­form vor­ge­schrie­ben, so muss nach § 126 b Abs. 1 BGB ei­ne les­ba­re Erklärung, in der die Per­son des Erklären­den ge­nannt ist, auf ei­nem dau­er­haf­ten Da­tenträger ab­ge­ge­ben wer­den. Gleich­wohl be­deu­tet "schrift­lich" nicht im­mer ge­setz­li­che Schrift­form im Sin­ne des § 126 BGB . Der Bun­des­ge­richts­hof ( BGH Ur­teil vom 24. April 1985 - VIII ZR 73/84 - [...]) hat zu § 1 b Ab­zG, wo­nach der Wi­der­ruf schrift­lich zu er­fol­gen hat, ent­schie­den, das Wi­der­rufs­recht be­zwe­cke al­lein den Schutz des Ab­zah­lungskäufers, schaf­fe Klar­heit für den Verkäufer und die­ne Be­weis­zwe­cken. Der Schutz­zweck wäre ver­fehlt, wenn der Wi­der­ruf an der Ein­hal­tung der ge­setz­li­chen Schrift­form schei­ter­te. Zu § 1 Satz 1 Ver­stV , wo­nach der Ver­stei­ge­rer nur auf­grund ei­nes schrift­li­chen Ver­trags ver­stei­gern darf, hat der Bun­des­ge­richts­hof (BGH Ur­teil vom 1. Ju­li 1989 - I ZR 181/96 - [...]) ent­schie­den, nicht je­des Ge­setz, das die Form ei­nes Rechts­geschäfts re­ge­le, sei als Form­vor­schrift im Sin­ne des § 125 BGB ein­zu­ord­nen. Es kom­me viel­mehr dar­auf an, ob das Ge­setz die Gültig­keit des Geschäftes nur für den Fall an­er­ken­nen wol­le, das die­ses die ge­setz­lich vor­ge­schrie­be­ne Form ein­hal­te.

Führen mit­hin be­reits Wort­laut, gram­ma­ti­ka­li­scher und sys­te­ma­ti­scher Zu­sam­men­hang der Norm nicht zu dem Er­geb­nis, die Schrift­lich­keit des El­tern­zeit­ver­lan­gens sei dafür kon­sti­tu­tiv, wird die­se Aus­le­gung be­kräftigt durch ei­ne am Sinn und Ge­set­zes­zweck des § 16 Abs. 1 Satz 1 BEEG ori­en­tier­te Ge­set­zes­aus­le­gung. Das Schrift­for­mer­for­der­nis dient der Rechts­klar­heit. Am Be­ginn ei­ner El­tern­zeit sind nach Auf­fas­sung des Bun­des­ar­beits­ge­richts ( BAG Ur­teil vom 26. Ju­ni 2008 - 2 AZR 23/07 - [...]) vielfälti­ge Fall­ge­stal­tun­gen denk­bar. Durch das ge­bo­te­ne schrift­li­che Ver­lan­gen soll zwi­schen den Ar­beits­ver­trags­par­tei­en klar­ge­stellt wer­den, wel­che Art der Ar­beits­be­frei­ung der Ar­beit­neh­mer gel­tend macht oder ob er ein­fach un­ent­schul­digt fehlt. Die Ar­beits­ver­trags­par­tei­en sol­len ei­ne bes­se­re Über­sicht über La­ge und Dau­er der El­tern­zeit ha­ben (vgl. Ge­set­zes­be­gründung BT-Drucks. 14/3118, S. 21). Hierfür reicht je­doch ei­ne schrift­li­che Mit­tei­lung aus, oh­ne dass die Schrift­form kon­sti­tu­tiv sein muss.

Die Ge­set­zes­ma­te­ria­len führen zu kei­ner an­de­ren Aus­le­gung. Die Ge­set­zes­be­gründung nimmt in­so­weit Be­zug auf das BErzGG (BT-Drucks. 16/1889, Sei­te 27):

"Zu § 16

Zu Ab­satz 1

Nach Ab­satz 1 beträgt die An­mel­de­frist für die El­tern­zeit sie­ben Wo­chen. Durch die­se Frist muss nicht zu ei­nem zu frühen Zeit­punkt fest­ge­legt wer­den, wer wann El­tern­zeit neh­men möch­te, und die Ar­beit­ge­ber ha­ben aus­rei­chend Zeit, sich um ei­ne Ver­tre­tung für die Stel­le zu kümmern und sons­ti­ge not­wen­di­ge Dis­po­si­tio­nen zu tref­fen. Im Übri­gen ent­spre­chen die Re­ge­lun­gen den­je­ni­gen des § 16 des Bun­des­er­zie­hungs­geld­ge­set­zes."

Auch die Ge­set­zes­be­gründung zu § 16 BErzGG ver­langt le­dig­lich Schrift­form (BT-Drucks. 14/3553, S. 22), oh­ne die­se näher zu qua­li­fi­zie­ren:

"Für die An­mel­dung und die zeit­li­che Ein­tei­lung des Er­zie­hungs­ur­laubs ist nach Satz 1 in Zu­kunft die Schrift­form not­wen­dig, um die Ge­samtüber­sicht zum fle­xi­bi­li­sier­ten Er­zie­hungs­ur­laub zu ver­bes­sern".

Auch dar­aus lässt sich kein Schrift­for­mer­for­der­nis im Sin­ne des § 125 BGB ab­lei­ten. Ob­wohl es auf ei­ne ei­genhändi­ge Un­ter­schrift der Kläge­rin auf dem Te­le­fax da­nach nicht an­kommt, wird auch in­so­weit auf die Be­weiswürdi­gung des Ar­beits­ge­richts ver­wie­sen, das die Un­ter­zeich­nung des Te­le­fa­xes durch die Kläge­rin durch die Ver­neh­mung ih­res Ehe­man­nes als Zeu­gen als be­wie­sen an­ge­se­hen hat.

Die Kläge­rin be­treut ih­re am 26. Mai 2013 ge­bo­re­ne Toch­ter in ih­rem Haus­halt. Dies ist durch die vom Ar­beits­ge­richt durch­geführ­te Be­weis­auf­nah­me bestätigt wor­den. Das Be­ru­fungs­ge­richt folgt der Würdi­gung der Aus­sa­ge der Zeu­gen A und B durch das Ar­beits­ge­richt. Das Ar­beits­ge­richt hat die Aus­sa­ge wi­der­spruchs­frei und un­ter Berück­sich­ti­gung al­ler Umstände des Ein­zel­fal­les gewürdigt. Aus­rei­chend, aber auch er­for­der­lich ist da­bei ein für das prak­ti­sche Le­ben brauch­ba­rer Grad von Ge­wiss­heit, der den Zwei­feln Schwei­gen ge­bie­tet, oh­ne sie völlig aus­zu­sch­ließen (vgl. BGH Ur­teil vom 14. Dez. 1993 - IV ZR 221/92 - NJW-RR 1994, 567 [BGH 14.12.1993 - VI ZR 221/92] ). Da­bei hat das Be­ru­fungs­ge­richt gemäß § 64 Abs. 6 ArbGG i.V.m. § 529 Abs. 1 Nr. 1 ZPO sei­ner Ver­hand­lung und Ent­schei­dung die vom Ge­richt des ers­ten Rechts­zu­ges fest­ge­stell­ten Tat­sa­chen zu­grun­de zu le­gen, so­weit nicht kon­kre­te An­halts­punk­te Zwei­fel an der Rich­tig­keit und Vollständig­keit der ent­schei­dungs­er­heb­li­chen Fest­stel­lung be­gründen und des­halb ei­ne er­neu­te Fest­stel­lung ge­bie­ten. Die Bin­dung des Be­ru­fungs­ge­richts an die erst­in­stanz­li­chen Fest­stel­lun­gen entfällt dann, wenn die Be­weiswürdi­gung der ers­ten In­stanz nicht den An­for­de­run­gen des § 286 Abs. 1 ZPO genügt, weil sie un­vollständig oder in sich wi­dersprüchlich ist ( LAG Rhein­land-Pfalz Ur­teil vom 24. Mai 2012-11 Sa 50/12 - [...]). Das Ar­beits­ge­richt hat sich nicht nur mit der Zeu­gen­aus­sa­ge aus­ein­an­der­ge­setzt, son­dern al­le Umstände des Ein­zel­fal­les berück­sich­tigt. Es hat vor al­lem die Be­kun­dun­gen der Zeu­gen A und B hin­sicht­lich der Abläufe und An­we­sen­hei­ten in der Woh­nung vor dem Hin­ter­grund des Be­klag­ten­ein­wan­des gewürdigt, der Ehe­mann sei be­rufstätig und könne we­der zum Ta­ges­ab­lauf aus ei­ge­ner Wahr­neh­mung et­was aus­sa­gen noch sich an der Be­treu­ung be­tei­li­gen. Es hat sich de­tail­liert mit dem ge­schil­der­ten Ta­ges­ab­lauf aus­ein­an­der­ge­setzt und ist im Ein­zel­nen auf die Aus­sa­gen ein­ge­gan­gen. Das Be­ru­fungs­ge­richt hat­te kei­ne Ver­an­las­sung, die Be­weis­auf­nah­me zu wie­der­ho­len, was der Be­klag­te auch nicht be­an­tragt hat. Es steht grundsätz­lich im pflicht­gemäßen Er­mes­sen des Be­ru­fungs­ge­richts, ob es ei­nen im ers­ten Rechts­zug gehörten Zeu­gen noch­mals nach § 398 ZPO ver­nimmt oder sich mit der Ver­wer­tung der pro­to­kol­lier­ten erst­in­stanz­li­chen Aus­sa­gen be­gnügt. Es be­steht im Rah­men die­ses Er­mes­sens al­ler­dings dann ei­ne Pflicht zur er­neu­ten Ver­neh­mung, wenn das Be­ru­fungs­ge­richt die Aus­sa­ge an­ders be­wer­ten will als die ers­te In­stanz und hierfür Fak­to­ren im Vor­der­grund ste­hen, die die Glaubwürdig­keit und de­ren Be­ur­tei­lung - wie die Ur­teilsfähig­keit des Zeu­gen, sein Er­in­ne­rungs­vermögen und sei­ne Wahr­heits­lie­be - be­tref­fen und we­sent­lich vom persönli­chen Ein­druck des Zeu­gen auf den Rich­ter abhängen ( BAG Ur­teil vom 20. Dez. 1990-2 AZR 379/90 - [...]). Die vom Be­klag­ten an­geführ­ten Umstände, die sich auf Sei­te 11 der Be­ru­fungs­be­gründung in all­ge­mei­ner Kri­tik an der Be­weiswürdi­gung erschöpfen, ge­bie­ten dies nicht.

Die Kos­ten sei­ner er­folg­lo­sen Be­ru­fung trägt gemäß § 97 Abs. 1 ZPO der Be­klag­te.

Die Zu­las­sung der Re­vi­si­on ist we­gen grundsätz­li­cher Be­deu­tung der ent­schei­dungs­er­heb­li­chen Rechts­fra­ge, wie die in § 16 BEEG ge­for­der­te Schrift­lich­keit des El­tern­zeit­ver­lan­gens zu qua­li­fi­zie­ren ist, ge­bo­ten, § 72 Abs. 2 ArbGG .

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