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Urteile zum Arbeitsrecht
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Schlag­worte: Überstunden, Überstundenklage, Schätzung
   
Gericht: Landesarbeitsgericht Hamm
Akten­zeichen: 8 Sa 1649/12
Typ: Urteil
Ent­scheid­ungs­datum: 18.04.2013
   
Leit­sätze:

1. In­trans­pa­renz ei­ner Ver­trags­be­stim­mung zur ver­ein­bar­ten Dau­er der Ar­beits­zeit. Ei­ne ar­beits­ver­trag­li­che Klau­sel „Die Dau­er der Ar­beits­zeit ist dem AN be­kannt“ ist auch dann als in­trans­pa­rent an­zu­se­hen, wenn der als Bus­fah­rer im Li­ni­en­ver­kehr ein­ge­setz­te AN vor Be­ginn des Ar­beits­verhält­nis­ses im Rah­men ei­ner Förder­maßnah­me der Ar­beits­agen­tur tätig war, sei­ne Ar­beits­zeit je­doch fahr­plan­be­ding­ten Schwan­kun­gen un­ter­lag. Hat der Ar­beit­ge­ber die wöchent­li­che Ar­beits­zeit während der Vor­beschäfti­gung ge­genüber der Ar­beits­agen­tur mit 40 St­un­den be­schei­nigt, liegt hier­in ein we­sent­li­cher An­halts­punkt für die Ver­trags­aus­le­gung. Die ge­setz­li­che Höchst­ar­beits­zeit ist nicht maßgeb­lich.

 

2. Schätzung des Um­fangs ge­leis­te­ter Über­stun­den auf der Grund­la­ge des Ar­beit­ge­ber­vor­brin­gens Er­rech­net der als Bus­fah­rer im Li­ni­en­ver­kehr täti­ge AN sei­ne For­de­rung auf Zah­lung von Über­stun­den­vergütung zu Un­recht un­ter Ein­be­zie­hung fahr­plan­be­ding­ter War­te­zei­ten so­wie nicht be­leg­ter länge­rer Zei­ten für Vor- und Nach­ar­beit und bie­tet sein Vor­trag auch kei­ne Grund­la­ge zur kor­rek­ten Er­mitt­lung des An­teils vergütungs­pflich­ti­ger Ar­beits­stun­den, trägt je­doch der Ar­beit­ge­ber sei­ner­seits vor, die tägli­che Ar­beits­zeit ha­be „im Durch­schnitt al­len­falls 8,5 St­un­den“ be­tra­gen, so kann, wenn sich der AN die­sen Vor­trag hilfs­wei­se zu ei­gen macht, der Um­fang der zu vergüten­den Ar­beits­stun­den gem. § 287 Abs. 2 ZPO auf die­ser Grund­la­ge geschätzt wer­den.

Vor­ins­tan­zen: Arbeitsgericht Dortmund, Urteil vom 23.10.2012, 5 Ca 2205/12
   

Te­nor: 

Un­ter Zurück­wei­sung der Be­ru­fung im Übri­gen wird auf die Be­ru­fung des Klägers das Ur­teil des Ar­beits­ge­richts Dort­mund vom 23.10.2012 , 5 Ca 2205/12 – teil­wei­se ab­geändert.

Die Be­klag­te wird ver­ur­teilt, an den Kläger als Über­stun­den­vergütung für den Zeit­raum Mai 2011 bis ein­sch­ließlich März 2012 1.103,76 €brut­to nebst Zin­sen in Höhe von 5 Pro­zent­punk­ten über dem Ba­sis­zins seit dem 05.05.2012 zu zah­len.

Von den Kos­ten des ers­ten Rechts­zu­ges trägt der Kläger 5/6, die Be­klag­te 1/6. Die Kos­ten des zwei­ten Rechts­zu­ges trägt der Kläger al­lein.

Die Re­vi­si­on wird zu­ge­las­sen.

 

Tat­be­stand

Mit sei­ner Kla­ge macht der Kläger, wel­cher zunächst vom 01.04. bis 28.04.2011 im Rah­men ei­ner Förder­maßnah­me der Ar­beits­agen­tur und so­dann auf­grund schrift­li­chen Ar­beits­ver­tra­ges vom 29.04.2011 (Bl. 4 ff. d. A.) in der Zeit vom 01.05.2011 bis zum 31.03.2012 im Om­ni­bus­ver­kehrs­un­ter­neh­men der Be­klag­ten als Bus­fah­rer im Li­ni­en­ver­kehr beschäftigt war, Ansprüche auf Zah­lung von Über­stun­den­vergütung gel­tend. Zum Um­fang der von ihm ge­leis­te­ten Ar­beits­stun­den ver­weist der Kläger auf ent­spre­chen­de Ar­beits­nach­wei­se/Rei­se­kos­ten­ab­rech­nun­gen (Bl. 13 ff. d. A.), aus wel­chen sich die ar­beitstäglich zu­ge­wie­se­nen Tou­ren so­wie die – sei­ner Be­haup­tung nach maßgeb­li­chen – An­fangs- und End­zei­ten der Ar­beits­zeit er­ge­ben, zu wel­chen er den Be­trieb be­tre­ten bzw. ver­las­sen ha­be. Auf der Grund­la­ge der Ge­samt­auf­stel­lung Blatt 12 d. A. er­rech­net der Kläger un­ter Ab­zug von ei­ner Pau­sen­zeit von ei­ner St­un­de ar­beitstäglich und un­ter Berück­sich­ti­gung ei­ner Nor­mal­ar­beits­zeit von 176 St­un­den ein ab­zu­gel­ten­des Über­stun­den­vo­lu­men von 649,65 St­un­den. Hierfür ver­langt der Kläger auf der Grund­la­ge ei­nes St­un­den­lohns von 10,22 € die Zah­lung ei­nes Be­tra­ges von 6.644,14 €brut­to.

Dem­ge­genüber hat die Be­klag­te vor­ge­tra­gen, nach dem In­halt des Ar­beits­ver­tra­ges ste­he dem Kläger kei­ne Über­stun­den­vergütung zu. Ent­ge­gen dem Stand­punkt des Klägers sei kei­ne 40-St­un­den-Wo­che ver­ein­bart. Viel­mehr er­ge­be sich aus der in § 4 des Ar­beits­ver­tra­ges ent­hal­te­nen Klau­sel

„Die Ar­beits­zeit ist dem Ar­beit­neh­mer be­kannt",

dass sich der Um­fang der Ar­beits­pflicht an der Hand­ha­bung während der von der Ar­beits­agen­tur geförder­ten Maßnah­me ori­en­tie­ren sol­le. Die ar­beits­ver­trag­li­che Klau­sel sei auch kei­nes­wegs in­trans­pa­rent. Der Um­fang der Ar­beits­pflicht wer­de viel­mehr durch die dem Kläger be­kann­ten 14 ver­schie­de­nen Bus­tou­ren be­stimmt. Auf­grund des­sen va­ri­ie­re zwar die wöchent­li­che Ar­beits­zeit in ge­rin­ge­rem Um­fang, je­den­falls bei über­schlägi­ger Be­rech­nung er­ge­be sich je­doch al­len­falls ei­ne Durch­schnitts­stun­den­zahl von rund 8,5 St­un­den pro Ar­beits­tag. Dem­ge­genüber sei­en die An­ga­ben des Klägers mit der Rea­lität nicht in Ein­klang zu brin­gen. Die vom Kläger vor­ge­leg­ten Spe­sen­ab­rech­nun­gen sei­en für die Be­rech­nung der Ar­beits­zeit nicht maßgeb­lich, vergütungs­pflich­tig sei­en viel­mehr al­lein die fahr­planmäßigen Fahr­zei­ten zuzüglich ei­ner er­for­der­li­chen Rüstzeit von ca. 10 Mi­nu­ten vor Be­ginn der ein­zel­nen Tou­ren.

Durch Ur­teil vom 23.10.2012 (Bl. 69 ff. d. A.), auf wel­ches we­gen des wei­te­ren erst­in­stanz­li­chen Par­tei­vor­brin­gens und der Fas­sung der Anträge Be­zug ge­nom­men wird, hat das Ar­beits­ge­richt die Kla­ge ab­ge­wie­sen. Zur Be­gründung ist im We­sent­li­chen aus­geführt wor­den, der Kläger ha­be die von ihm be­haup­te­ten Über­stun­den nicht schlüssig dar­ge­legt. Hier­zu sei­en die vom Kläger vor­ge­leg­ten Auf­zeich­nun­gen un­zu­rei­chend. Da zwi­schen den Par­tei­en strei­tig sei, wel­che Zeit für die Vor- und Nach­be­rei­tung der ge­fah­re­nen Tou­ren an­zu­set­zen und in wel­chem Um­fang Stand- und Pau­sen­zei­ten zu berück­sich­ti­gen sei­en, sei es Auf­ga­be des Klägers im Ein­zel­nen vor­zu­tra­gen, an wel­chen Ta­gen in wel­chem Um­fang er ge­fah­ren und in wel­chem Um­fang er Zei­ten der Vor- und Nach­be­rei­tung so­wie Stand- und Pau­sen­zei­ten berück­sich­tigt ha­be. Wie der Ver­gleich mit den von der Be­klag­ten vor­ge­tra­ge­nen fahr­planmäßigen Ein­satz­zei­ten er­ge­be, ha­be der Kläger of­fen­bar für je­den Tag un­ter­schied­li­che Zei­ten für die Vor- und Nach­be­rei­tung berück­sich­tigt und die­se großzügig „ge­run­det". Un­ter die­sen Umständen sei es nicht Auf­ga­be des Ge­richts, sich aus den ein­ge­reich­ten An­la­gen zur Kla­ge­schrift zu­sam­men­zu­su­chen, in wel­chem Um­fang in den von Kläger auf­geführ­ten Rah­men­zei­ten un­strei­ti­ge Fahr­zei­ten und strei­ti­ge Vor- bzw. Nach­be­rei­tungs­zei­ten und Stand­zei­ten ent­hal­ten sei­en.

Mit sei­ner recht­zei­tig ein­ge­leg­ten und be­gründe­ten Be­ru­fung ver­folgt der Kläger sein Kla­ge­be­geh­ren un­ter Wie­der­ho­lung und Ver­tie­fung sei­nes erst­in­stanz­li­chen Vor­brin­gens wei­ter. Ab­wei­chend vom Stand­punkt des Ar­beits­ge­richts bedürfe es kei­ner wei­te­ren Auf­glie­de­rung der dar­ge­stell­ten Zei­ten zwi­schen An­tritt und Ver­las­sen des Be­triebs­orts. Zusätz­lich zu den rei­nen Fahr­zei­ten sei­en nämlich ent­spre­chen­de Vor­be­rei­tungs­ar­bei­ten wie An- und Ab­fahrts­kon­trol­le, Rei­ni­gung des Fahr­zeu­gin­ne­ren, Tan­ken und Wa­schen zu berück­sich­ti­gen. Zum Be­wei­se dafür, dass die an­ge­ge­be­nen An­fangs- und End­zei­ten zu­tref­fend sei­en, be­zieht sich der Kläger auf die eid­li­che Par­tei­ver­neh­mung des Geschäftsführers der Be­klag­ten so­wie auf die Aus­wer­tung der im Zu­ge des Ver­fah­rens vor­ge­leg­ten Ta­cho­schei­ben.

Der Kläger be­an­tragt, 

un­ter Abände­rung des am 23.10.2012 verkünde­ten Ur­teils des Ar­beits­ge­richts Dort­mund – 5 Ca 2205/12 – die Be­klag­te zu ver­ur­tei­len, an den Kläger 6.644,14 €brut­to nebst Zin­sen in Höhe von 5 Pro­zent­punk­ten über dem Ba­sis­zins aus dem sich hier­aus er­ge­ben­den Net­to­be­trag seit dem 04.04.2012 zu zah­len.

Die Be­klag­te be­an­tragt, 

die Be­ru­fung zurück­zu­wei­sen. 

Sie ver­tei­digt die ar­beits­ge­richt­li­che Ent­schei­dung als zu­tref­fend und hält an ih­rer Auf­fas­sung fest, der Vor­trag des Klägers zum Um­fang der an­geb­lich ge­leis­te­ten Ar­beits­stun­den sei un­schlüssig. Rich­tig sei al­lein, dass sich aus dem Ar­beits­ver­trag ei­ne be­stimm­te An­zahl von Nor­mal­stun­den nicht un­mit­tel­bar ent­neh­men las­se. Wie dem Kläger be­kannt, wer­de die Ar­beits­zeit je­doch zwei­fels­frei durch die Bus­fahrpläne be­stimmt, wes­we­gen ei­ne Fahr­planände­rung gg­fls. auch zu ei­ner ent­spre­chen­den Ände­rung der Ar­beits­zeit führe. Da der Kläger mit die­sen Ge­ge­ben­hei­ten ver­traut ge­we­sen sei, könne er hier­aus ei­ne Un­wirk­sam­keit der ver­trag­li­chen Re­ge­lung we­gen feh­len­der Trans­pa­renz nicht her­lei­ten. In An­be­tracht der Un­schlüssig­keit des Kla­ge­be­geh­rens hel­fe es dem Kläger auch nicht wei­ter, wenn er sich – wie in der münd­li­chen Ver­hand­lung vor dem Lan­des­ar­beits­ge­richt erklärt – hilfs­wei­se den erst­in­stanz­li­chen Vor­trag der Be­klag­ten zu ei­gen ma­chen wol­le, bei über­schlägi­ger Be­rech­nung lie­ge al­len­falls ei­ne Durch­schnitts­stun­den­zahl von rund 8,5 St­un­den pro Ar­beits­tag vor. Wie die gewähl­te For­mu­lie­rung zei­ge, be­ru­he die be­tref­fen­de An­ga­be nicht auf ei­ner kon­kre­ten Be­rech­nung und könne schon des­halb nicht zur Be­gründung ei­ner For­de­rung in be­stimm­ter Höhe her­an­ge­zo­gen wer­den. Vor­sorg­lich wer­de der be­tref­fen­de Vor­trag sei­tens der Be­klag­ten nicht auf­recht­er­hal­ten.

 

Ent­schei­dungs­gründe

Die Be­ru­fung des Klägers ist nur zum Teil be­gründet, im Übri­gen hin­ge­gen un­be­gründet. 

I. Der Kläger kann von der Be­klag­ten die Be­zah­lung der zusätz­lich – über die Ar­beits­zeit von 40 St­un­den/Wo­che hin­aus ge­leis­te­ten – Ar­beits­stun­den ver­lan­gen. Da die ar­beits­ver­trag­li­che Re­ge­lung über die Dau­er der Ar­beits­zeit we­gen Ver­s­toßes ge­gen das Trans­pa­renz­ge­bot des § 307 BGB un­wirk­sam ist, der Kläger zu Recht mit dem Hin­weis auf die er­teil­te Ar­beits­be­schei­ni­gung ei­nen aus­rei­chen­den An­halts­punkt für ei­ne
ver­trag­li­che Nor­mal­ar­beits­zeit von 40 St­un­den auf­zeigt und sich der Kläger hilfs­wei­se den Vor­trag der Be­klag­ten zur über­schlägi­gen Be­rech­nung der Ar­beits­zeit zu ei­gen ge­macht hat, lie­gen aus­nahms­wei­se hin­rei­chen­de An­halts­punk­te für ei­ne Schätzung des zu vergüten­den Über­stun­den­vo­lu­mens gemäß § 287 Abs. 2 ZPO vor mit dem Er­geb­nis, dass ar­beitstäglich ei­ne hal­be St­un­de über die ver­trag­li­che Ar­beits­zeit hin­aus ge­ar­bei­tet wor­den ist. So­weit es die wei­ter­ge­hen­de For­de­rung des Klägers be­trifft, hat es hin­ge­gen beim Er­geb­nis zu ver­blei­ben, dass der Vor­trag des Klägers zum Um­fang sei­ner Über­stun­den­leis­tun­gen un­schlüssig ist.

1. In Übe­rein­stim­mung mit dem ar­beits­ge­richt­li­chen Ur­teil ent­spricht der Vor­trag des Klägers in Kla­ge­schrift und Be­ru­fungs­be­gründung nicht den An­for­de­run­gen an ei­nen schlüssi­gen Sach­vor­trag. Der Kläger will den Um­fang der ge­leis­te­ten und zu vergüten­den Ar­beits­stun­den an­hand der vor­ge­leg­ten Ar­beits­zeit­nach­wei­se/Rei­se­kos­ten­ab­rech n u ngen er­rech­net wis­sen. Die hier­in auf­geführ­ten Zei­ten um­fas­sen in­des­sen nicht al­lein die vergütungs­pflich­ti­ge Ar­beits­zeit. Zum ei­nen zählen die War­te- bzw. Wen­de­zei­ten im Li­ni­en­ver­kehr we­der in ar­beits­zeit­recht­li­cher noch in vergütungs­recht­li­cher Hin­sicht zur Ar­beits­zeit, da der Fah­rer zwi­schen Er­rei­chen der End­hal­te­stel­le und dem fahr­planmäßigen Neu­be­ginn der Tour we­der Ar­beits­leis­tun­gen er­bringt, noch sich zur Ar­beits­leis­tung be­reit hal­ten muss (BAG 14.04.1966, 2 AZR 503/63, AP Nr. 2 zu § 13 AZO; LAG Meck­len­burg-Vor­pom­mern, 23.02.2006, 1 Sa 316/05 - ju­ris). Ta­rif­li­che Re­geln können zwar ei­ne Vergütung auch für länge­re Zei­ten der Ar­beits­un­ter­bre­chung vor­se­hen, der­ar­ti­ge Re­geln fin­den auf das Ar­beits­verhält­nis der Par­tei­en je­doch kei­ne An­wen­dung. Zum an­de­ren lässt sich dem Vor­trag des Klägers nicht ent­neh­men, war­um et­wa bei ei­nem Be­ginn der Tour BRS I um 5.50 Uhr ein Be­tre­ten des Be­trie­bes um 5.00 Uhr er­for­der­lich und da­mit als Ar­beits­be­ginn maßgeb­lich ge­we­sen sein soll. Da der Kläger – wie die Be­klag­te un­wi­der­spro­chen vor­ge­tra­gen hat - täglich auf dem­sel­ben Fahr­zeug ein­ge­setzt war, be­stand oh­ne be­son­de­re An­halts­punk­te kei­ne Not­wen­dig­keit, das ein­ge­setz­te Fahr­zeug täglich um­fas­send und zeit­aufwändig hin­sicht­lich der Be­triebs­si­cher­heit pp. zu über­prüfen. Rich­tig ist zwar, dass für den Ar­beits­be­ginn nicht der Ab­fahrts­zeit­punkt an der Hal­te­stel­le maßgeb­lich ist, son­dern die er­for­der­li­che Rüstzeit so­wie die Fahrt vom Be­triebs­gelände zur Hal­te­stel­le in die Ar­beits­zeit ein­zu­rech­nen sind. Da die Ab­fahrt­hal­te­stel­le nicht bei sämt­li­chen Tou­ren iden­tisch ist, setzt ein schlüssi­ger Vor­trag ei­ne dies­bezügli­che tou­ren­be­zo­ge­ne Dar­stel­lung vor­aus. Die vom Kläger vor­ge­nom­me­ne Ar­beits­zeit­be­rech­nung muss da­mit in Übe­rein­stim­mung mit dem ar­beits­ge­richt­li­chen Ur­teil als un­schlüssig an­ge­se­hen wer­den.

2. Ein zu­min­dest teil­wei­se schlüssi­ger Vor­trag lässt sich auch nicht aus den An­ga­ben des Klägers ent­neh­men, wel­che Tour er an den ein­zel­nen auf­geführ­ten Ar­beits­ta­gen ab­sol­viert hat. Zwar sind in die Prüfung der Schlüssig­keit des Kläger­vor­tra­ges auch die von der Be­klag­ten mit­ge­teil­ten und vom Kläger nicht be­strit­te­nen An­ga­ben zur Dau­er der ver­schie­de­nen Tou­ren ein­zu­be­zie­hen. Dass al­lein die rei­nen Fahr­zei­ten aus­rei­chen, um die vom Kläger selbst für maßgeb­lich er­ach­te­te „Nor­mal­ar­beits­zeit" von 40 St­un­den zu über­schrei­ten, will der Kläger je­doch er­sicht­lich selbst nicht vor­tra­gen. Auch der Um­stand, dass die Be­klag­te bei ih­rem Vor­trag zur über­schlägig er­mit­tel­ten Durch­schnitts­stun­den­zahl von rund 8,5 St­un­den pro Ar­beits­tag die Rüstzei­ten und un­ter­schied­li­chen An­fahrts­zei­ten zur Ab­fahrts­hal­te­stel­le berück­sich­tigt, spricht deut­lich da­ge­gen, dass schon aus der un­strei­ti­gen fahr­planmäßigen Fahr­zeit ei­ne Über­stun­den­leis­tung her­zu­lei­ten ist.

3. Im Zu­ge der Erörte­run­gen in der münd­li­chen Ver­hand­lung vor dem Lan­des­ar­beits­ge­richt hat sich der Kläger je­doch aus­drück­lich hilfs­wei­se den Be­klag­ten­vor­trag zur über­schlägig er­mit­tel­ten Ar­beits­zeit von al­len­falls rund 8,5 St­un­den täglich zu ei­gen ge­macht. Un­ter Berück­sich­ti­gung der be­son­de­ren Umstände des Ein­zel­falls kann auf die­ser Grund­la­ge der Um­fang der vom Kläger ge­leis­te­ten und von der re­gulären Ar­beits­vergütung nicht er­fass­ten Ar­beits­zeit im We­ge der Schätzung gemäß § 287 Abs. 2 ZPO er­mit­telt wer­den.

a) § 287 Abs. 2 ZPO er­laubt in vermögens­recht­li­chen Strei­tig­kei­ten un­ter den im Ge­setz ge­nann­ten Vor­aus­set­zun­gen auch die Schätzung des Um­fangs von Erfüllungs­ansprüchen und wird in der Recht­spre­chung des Bun­des­ar­beits­ge­richts bei der Gel­tend­ma­chung von Über­stun­den­vergütung an­ge­wandt (vgl. BAG vom 21.05.1980 - 5 AZR 194/78 - ju­ris; BAG vom 11.03.1981 - 5 AZR 878/78 - ju­ris; BAG vom 18.09.2001 - 9 AZR 307/90 - NZA 2002, 268). Der Bun­des­ge­richts­hof lässt in ständi­ger Recht­spre­chung für den Aus­gleichs­an­spruch des Han­dels­ver­tre­ters nach § 89 b Abs. 1 HGB we­gen bei Mas­sen­geschäften be­ste­hen­den tatsächli­chen Schwie­rig­kei­ten ei­ne Schätzung nach § 287 Abs. 2 ZPO zur Er­leich­te­rung so­wohl der Dar­le­gungs­last als auch der Be­weisführung zu und bil­ligt so­gar die Ver­wen­dung sta­tis­ti­schen Ma­te­ri­als als Grund­la­ge ei­ner Schätzung (vgl. zu­letzt BGH vom 10.07.2002 - VII ZR 158/01 - MDR 2002, 1379 m.w.N.). Durch § 287 ZPO soll ver­hin­dert wer­den, dass ei­ne Kla­ge al­lein des­halb ab­ge­wie­sen wird, weil der Kläger nicht in der La­ge ist, den vol­len Be­weis für die Höhe sei­nes An­spruchs zu er­brin­gen (Zöller/Gre­ger, ZPO, § 287 Rn 1; LAG Hamm, 22.05.2006, 16 Sa 1593/05, EzA-SD 2006 Nr. 21, 16).

b) Die­se Vor­aus­set­zun­gen sind hier erfüllt, da der Um­fang der ge­leis­te­ten und zu vergüten­den Ar­beits­stun­den zum Teil strei­tig ist. Schon die Dau­er der rei­nen Fahr­zei­tenlässt sich nicht ex­akt nach dem Fahr­plan er­mit­teln, da die tatsächli­che Tou­ren­dau­er hier­von er­fah­rungs­gemäß mehr oder we­ni­ger ab­weicht. Des Wei­te­ren feh­len kon­kre­te An­ga­ben zur auf­ge­wand­ten oder an­ge­mes­se­nen Dau­er der Fahrt vom Be­triebs­gelände zur Ab­fahrts­hal­te­stel­le und zurück, viel­mehr ist dem Vor­brin­gen der Par­tei­en al­lein zu ent­neh­men, dass ein­zel­ne Ab­fahrts­hal­te­stel­len wei­ter ent­fernt, an­de­re hin­ge­gen in der Nähe des Be­triebs­geländes be­find­lich sind. Al­lein der Um­stand, dass mit ex­ak­ten Ent­fer­nungs­an­ga­ben die je­weils benötig­te Fahrt­zeit er­mit­telt wer­den könn­te, ändert nichts dar­an, dass der hierfür er­for­der­li­che Auf­wand als un­verhält­nismäßig im Sin­ne der ge­nann­ten Vor­schrift er­scheint.

c) Die Be­klag­te selbst hat – of­fen­bar eben we­gen der Schwie­rig­kei­ten, die tatsächlich als Ar­beits­zeit an­zu­se­hen­de Zeit­span­ne ex­akt zu er­mit­teln – ei­ne über­schlägig er­mit­tel­te Ar­beits­zeit von „durch­schnitt­lich al­len­falls 8,5 St­un­den" täglich ge­nannt. Da der Be­klag­ten die maßgeb­li­chen Be­rech­nungs­grund­la­gen – die un­ter­schied­li­che Dau­er der Tou­ren, de­ren Ver­tei­lung auf die je­wei­li­gen Ar­beits­wo­chen oder –mo­na­te, die Rüstzeit und die Ent­fer­nun­gen vom Be­trieb zu den ein­zel­nen Ab­fahrts­hal­te­stel­len - be­kannt sind, kann da­von aus­ge­gan­gen wer­den, dass die von ihr ge­nann­te durch­schnitt­li­che St­un­den­zahl auf rea­lis­ti­schen An­nah­men be­ruht. Trotz der ein­schränken­den For­mu­lie­rung „al­len­falls" kann auf die­ser Grund­la­ge von ei­ner aus­rei­chend ge­si­cher­ten Schätzungs­grund­la­ge aus­ge­gan­gen wer­den, zu­mal ge­gen­tei­li­ge An­halts­punk­te dafür, dass die Be­klag­te be­wusst oder irrtümlich von un­rich­ti­gen An­nah­men aus­ge­gan­gen sein könn­te, feh­len.

d) Die dem Be­klag­ten­vor­trag ent­nom­me­ne Schätzungs­grund­la­ge ei­ner Durch­schnitts­stun­den­zahl von rund 8,5 St­un­den täglich ist auch nicht des­halb ge­gen­stands­los und pro­zes­su­al un­be­acht­lich, weil die Be­klag­te in der münd­li­chen Ver­hand­lung vor dem Lan­des­ar­beits­ge­richt erklärt hat, sie hal­te an die­sem Vor­trag nicht wei­ter fest. Aus wel­chem Grun­de die zunächst vor­ge­nom­me­ne – wenn auch nur über­schlägi­ge – An­ga­be zum Um­fang der Ar­beits­zeit irr­tums­be­haf­tet und des­halb un­maßgeb­lich sein soll, lässt sich dem Be­klag­ten­vor­brin­gen nicht ent­neh­men. Wenn die Be­klag­te – wie zu ih­ren Guns­ten an­zu­neh­men ist – ih­re An­ga­ben zur über­schlägi­gen Durch­schnitts­ar­beits­zeit des Klägers nicht „ins Blaue hin­ein", son­dern un­ter Berück­sich­ti­gung von Fahrplänen, Rüstzei­ten und Er­fah­rungs­wis­sen vor­ge­tra­gen hat, wäre es un­ter dem Ge­sichts­punkt der Würdi­gung wech­seln­den Sach­vor­tra­ges ih­re Sa­che, ei­nen hier­von ab­wei­chen­den Sach­vor­trag zu kon­kre­ti­sie­ren und et­wa an­zu­ge­ben, dass von an­de­ren Fahrplänen, kürze­ren Rüstzei­ten oder sonst wie ab­wei­chen­den tatsächli­chen Grund­la­gen der Durch­schnitts­be­rech­nung aus­zu­ge­hen wäre.

e) Auf der Grund­la­ge der vor­ste­hen­den Ausführun­gen ist von der tatsächlich ge­leis­te­ten Ar­beits­zeit von 8,5 St­un­den/Tag aus­zu­ge­hen. Je­den­falls in die­sem Um­fang han­del­te es sich auch um vom Ar­beit­ge­ber zu­ge­wie­se­ne Ar­beitstätig­kei­ten, für wel­che der Kläger
Vergütung ver­lan­gen kann.

4. Der tatsächlich ge­leis­te­ten Ar­beits­zeit von geschätz­ten 8,5 St­un­den/Ar­beits­tag steht ei­ne ver­trag­lich ge­schul­de­te Ar­beits­zeit von 8 St­un­den täglich – ent­spre­chend ei­ner 40-St­un­den­wo­che – ge­genüber.

a) Er­sicht­lich han­delt es sich bei dem vor­lie­gen­den Ar­beits­ver­trag um all­ge­mei­ne Ar­beits­be­din­gun­gen, die der ABG-Kon­trol­le un­ter­lie­gen. Auch die Be­klag­te hat nicht gel­tend ge­macht, die Ver­trags­be­din­gun­gen und ins­be­son­de­re die we­nig glück­lich­ge­fass­te Re­ge­lung über die Dau­er der Ar­beits­zeit sei et­wa in­di­vi­du­ell zwi­schen den Par­tei­en im Rechts­sin­ne „aus­ge­han­delt" wor­den.

b) Die im Ar­beits­ver­trag ent­hal­te­ne Re­ge­lung mit dem In­halt „die Ar­beits­zeit ist dem Ar­beit­neh­mer be­kannt" ist we­der be­stimmt noch be­stimm­bar und ent­spricht da­mit nicht dem Trans­pa­renz­ge­bot des § 307 Abs. 1 Satz 2 BGB. Nach die­ser Vor­schrift kann sich ei­ne un­an­ge­mes­se­ne Be­nach­tei­li­gung auch dar­aus er­ge­ben, dass die ent­spre­chen­de Ver­trags­be­stim­mung nicht klar und verständ­lich ist.

Aus sich her­aus ist die gewähl­te For­mu­lie­rung nicht verständ­lich. Auch die Tat­sa­che, dass der Kläger vor Auf­nah­me sei­ner ar­beits­ver­trag­li­chen Tätig­keit im Rah­men ei­ner von der Ar­beits­agen­tur geförder­ten Maßnah­me tätig und mit den be­trieb­li­chen Ge­ge­ben­hei­ten ver­traut war, führt nicht da­zu, dass ein be­stimm­tes Ar­beits­vo­lu­men je­den­falls als be­stimm­bar an­zu­se­hen ist. An­ders als bei ei­ner Tätig­keit, wel­che be­triebsüblich zu ei­nem be­stimm­ten Zeit­punkt be­ginnt und en­det, ist die Tätig­keit des Klägers als Bus­fah­rer da­durch ge­kenn­zeich­net, dass er wech­seln­de Tou­ren zu un­ter­schied­li­chen Zei­ten und von un­ter­schied­li­cher Dau­er zu fah­ren hat. Da ein­zel­ne Tou­ren nur am Wo­chen­en­de oder in den Fe­ri­en­zei­ten an­fal­len, un­ter­liegt die Dau­er der Ar­beits­zeit ge­wis­sen Schwan­kun­gen. Al­lein die Tat­sa­che, dass dem Ar­beit­neh­mer die­ser Um­stand be­kannt ist, ändert nichts dar­an, dass der Um­fang der von der Pau­schal­vergütung ab­ge­deck­ten Ar­beits­zeit nicht si­cher zu be­stim­men ist.

c) Ei­ne Aus­le­gung der gewähl­ten Klau­sel in dem Sin­ne, die ge­schul­de­te Ar­beits­zeit de­cke sich mit der Ar­beits­zeit recht­lich zulässi­gen Höchst­ar­beits­zeit schei­det aus. Schon nach dem Wort­laut der Klau­sel soll der Kläger nicht bis zur Gren­ze ge­setz­lich Zulässi­gen, son­dern im Rah­men der be­kann­ten (be­triebsübli­chen) Zei­ten ar­bei­ten. Eben­so we­nig kann die gewähl­te For­mu­lie­rung in dem Sin­ne aus­ge­legt wer­den, mit der ver­ein­bar­ten Pau­schal­vergütung sei die ge­sam­te Ar­beits­zeit ein­sch­ließlich et­wai­ger Über­stun­den ab­ge­gol­ten.

d) Fehlt es da­nach an ei­ner wirk­sa­men Re­ge­lung der Dau­er der Ar­beits­zeit, so kann zur Füllung der Ver­tragslücke bei Feh­len an­der­wei­ti­ger An­halts­punk­te auf die ta­rif­li­che Re­ge­lung der Ar­beits­zeit zurück­ge­grif­fen wer­den. Vor­lie­gend hat die Be­klag­te al­ler­dings zeit­nah zum Ab­lauf der Förder­maßnah­me und zum Be­ginn des re­gulären Ar­beits­verhält­nis­ses un­ter dem 05.05.2011 ei­ne Ar­beits­be­schei­ni­gung er­teilt, aus wel­cher sich ei­ne wöchent­li­che Ar­beits­zeit von 40 St­un­den er­gibt. Hier­in sieht die Kam­mer ei­nen fall­be­zo­ge­nen An­halts­punkt für die ergänzen­de Ver­trags­aus­le­gung. Un­abhängig hier­von hat der Kläger je­den­falls sei­ner Kla­ge­for­de­rung al­lein die jen­seits ei­ner wöchent­li­chen Ar­beits­zeit von 40 St­un­den ge­leis­te­te Ar­beits­zeit zu­grun­de ge­legt (vgl. § 308 ZPO).

e) Der wöchent­li­chen Ar­beits­zeit von 40 St­un­den ent­spricht ei­ne tägli­che Ar­beits­zeit von 8 St­un­den bei ei­ner Fünf­ta­ge­wo­che. Auf die­ser Grund­la­ge er­gibt sich ge­genüber der ver­trag­li­chen Ar­beits­zeit ein Über­stun­den­um­fang von 0,5 St­un­den ar­beitstäglich. Bei 216 Ar­beits­ta­gen, die aus den mit der Kla­ge­schrift ein­ge­reich­ten Auf­stel­lun­gen zur An­zahl der Ar­beits­ta­ge in den ein­zel­nen Mo­na­ten zu er­rech­nen sind, er­ge­ben sich da­mit 108 zusätz­lich zu vergüten­de Ar­beits­stun­den. Als maßgeb­li­chen St­un­den­lohn hat der Kläger sei­ner Kla­ge­for­de­rung ei­nen St­un­den­satz von 10,22 Eu­ro/St­un­de zu­grun­de ge­legt. Die­ser Be­trag ist auf der Grund­la­ge ei­ner 40-St­un­den­wo­che je­den­falls nicht über­setzt. Für 108 ge­leis­te­te Über­stun­den kann der Kläger da­mit den aus­ge­ur­teil­ten Be­trag 1.103,76 € brut­to ver­lan­gen.

II. Zin­sen ste­hen dem Kläger un­ter dem Ge­sichts­punkt des Ver­zu­ges, je­doch erst ab dem 05.05.2012 zu. Das Mahn­schrei­ben vom 20.04.2012 enthält ei­ne Frist­set­zung bis zum 04.05.2012, wes­we­gen für ei­ne Zins­for­de­rung ab dem 04.04.2012 ei­ne Grund­la­ge nicht zu er­ken­nen ist.

III. We­gen der wei­ter­ge­hen­den Kla­ge­for­de­rung hat es beim kla­ge­ab­wei­sen­den Ur­teil des Ar­beits­ge­richts zu ver­blei­ben.

IV. Bei der Kos­ten­ent­schei­dung war der Um­stand zu berück­sich­ti­gen, dass der Kläger erst durch sein Vor­brin­gen im zwei­ten Rechts­zu­ge die Grund­la­ge für sein teil­wei­ses Ob­sie­gen ge­schaf­fen hat (§ 97 Abs. 2 ZPO).

V. Die Kam­mer hat die Re­vi­si­on ge­gen das Ur­teil gemäß § 72 Abs. 2 ZPO im Hin­blick auf die An­wen­dung des § 287 Abs. 2 ZPO zu­ge­las­sen.

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