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Vor­aus­set­zun­gen ei­ner Kün­di­gung we­gen Al­ko­hol­sucht

LAG Köln: Mehr­fa­che er­folg­lo­se The­ra­pie­ver­su­che kön­nen ei­ne Kün­di­gung we­gen Al­ko­ho­lis­mus recht­fer­ti­gen: Lan­des­ar­beits­ge­richt Köln, Ur­teil vom 17.05.2010, 5 Sa 1072/09

26.07.2010. Al­ko­ho­lis­mus er­greift den gan­zen Men­schen, sein ge­sam­tes so­zia­les Le­ben und nicht zu­letzt na­tür­lich sei­ne Ge­sund­heit.

Der dro­hen­de Ver­lust des Ar­beits­plat­zes ist nur ei­ne sei­ner vie­len trau­ri­gen Fol­gen. Nicht sel­ten kann aber ge­ra­de die­ser die Si­tua­ti­on we­sent­lich ver­schlim­mern und den Al­ko­hol­kran­ken wei­ter in die Sucht trei­ben. An­de­rer­seits kann sei­ne Wei­ter­be­schäf­ti­gung ein Ri­si­ko sein, da Un­fall­ge­fah­ren und un­plan­ba­re Fehl­zei­ten dro­hen.

Ar­beit­ge­ber sind hier zu­nächst - schon aus so­zia­len Grün­den - ver­pflich­tet, ih­rem Ar­beit­neh­mer zu hel­fen, von sei­ner Sucht los­zu­kom­men. Doch nach ei­ner ge­wis­sen An­zahl ver­geb­li­cher Be­mü­hun­gen muss die so­zia­le Ver­ant­wor­tung ge­gen­über der ge­sam­ten Be­leg­schaft schwe­rer wie­gen als das Wohl des Ein­zel­nen. Im Raum steht dann die Be­en­di­gung des Ar­beits­ver­hält­nis­ses.

Die Recht­spre­chung ver­sucht hier, durch ho­he An­for­de­run­gen ei­nen für al­le trag­fä­hi­gen Mit­tel­weg zu fin­den: Lan­des­ar­beits­ge­richt Köln, Ur­teil vom 17.05.2010, 5 Sa 1072/09.

Kündigung wegen Alkoholismus - verhaltensbedingt oder personenbedingt?

Al­ko­ho­lis­mus liegt vor, wenn der Be­trof­fe­ne sein Trink­ver­hal­ten nicht mehr wil­lent­lich steu­ern kann. Dies­bezügli­che Kündi­gun­gen fol­gen den Re­geln des all­ge­mei­nen Kündi­gungs­schut­zes. Ins­be­son­de­re müssen sie wie je­de Kündi­gung im Gel­tungs­be­reich des Kündi­gungs­schutz­ge­set­zes so­zi­al ge­recht­fer­tigt sein. Da das Ge­setz nir­gends ei­nen „Kündi­gungs­grund Al­ko­hol“ vor­sieht, heißt das zunächst, dass sie nur aus ei­nem der in § 1 Kündi­gungs­schutz­ge­setz (KSchG) ge­nann­ten Gründe er­fol­gen dürfen. In Be­tracht kom­men die ver­hal­tens­be­ding­te Kündi­gung und die per­so­nen­be­ding­te Kündi­gung.

Das Bun­des­ar­beits­ge­richt hat sich schon früh dar­auf fest­ge­legt, dass bei ei­ner nicht the­ra­pier­ba­ren Al­ko­ho­lerkran­kung ei­ne krank­heits­be­ding­te Kündi­gung als per­so­nen­be­ding­te or­dent­li­che Kündi­gung an­ge­mes­sen sein kann.

Zum Ei­nen ist Al­ko­ho­lis­mus selbst­verständ­lich ei­ne Krank­heit. Zum An­de­ren er­for­dert ei­ne ver­hal­tens­be­ding­te Kündi­gung stets ei­nen schuld­haf­ten Ver­s­toß ge­gen Pflich­ten aus dem Ar­beits­ver­trag durch ein steu­er­ba­res Ver­hal­ten. Die Al­ko­hol­sucht hat der Ar­beit­neh­mer aber in der Re­gel nicht ver­schul­det, je­den­falls gibt es kei­nen Er­fah­rungs­satz, nach dem ein Ge­richt dies an­neh­men dürf­te. Er kann sein Trink­ver­hal­ten auch nicht steu­ern, dies ist ge­ra­de das We­sen ei­ner Sucht.

Ei­ne ver­hal­tens­be­ding­te Kündi­gung kommt nur sel­ten in Fra­ge. Et­wa dann, wenn ein Nicht-Al­ko­ho­li­ker wie­der­holt ge­gen ein gel­ten­des Al­ko­hol­ver­bot verstößt, be­trun­ken zur Ar­beit er­scheint und des­halb sei­ne Pflich­ten nicht erfüllen kann, an­de­re gefähr­det etc. Ei­nem Al­ko­ho­li­ker kann auch bei sol­chen kon­kre­ten „al­ko­hol­be­ding­ten Ausfällen“ nur per­so­nen­be­dingt gekündigt wer­den, da sie ihm als Fol­ge sei­ner Krank­heit nicht im Sin­ne ei­nes schuld­haf­ten Ver­s­toßes vor­ge­wor­fen wer­den können.

Die Such­ter­kran­kung al­lein genügt als Kündi­gungs­grund nicht. Es muss zusätz­lich zu ei­ner „er­heb­li­chen Be­ein­träch­ti­gung der be­trieb­li­chen In­ter­es­sen“ kom­men. Dies ist in al­ler Re­gel der Fall, wenn der Ar­beit­neh­mer al­ko­ho­li­siert zur Ar­beit er­scheint und des­halb sei­ne Ar­beit nicht er­le­di­gen kann oder in­fol­ge sei­ner Sucht häufig ar­beits­unfähig krank ist.

Zu­dem ist ei­ne „ne­ga­ti­ve Pro­gno­se“ not­wen­dig, nach der auch in Zu­kunft von sol­chen Störun­gen aus­zu­ge­hen ist. Die An­for­de­run­gen sind da­bei nicht ganz so streng wie bei ei­ner sons­ti­gen krank­heits­be­ding­ten Kündi­gung.

In al­ler Re­gel muss dem Ar­beit­neh­mer aber zunächst die Möglich­keit ge­ge­ben wer­den, sich ei­ner The­ra­pie zu un­ter­zie­hen. Nur, wenn er nicht da­zu be­reit ist, et­wa be­strei­tet, the­ra­pie­bedürf­tig zu sein oder nach ei­ner The­ra­pie rückfällig wird, kann von ei­ner ne­ga­ti­ven Pro­gno­se aus­ge­gan­gen wer­den. Ein ein­ma­li­ger Rück­fall während der The­ra­pie, ins­be­son­de­re am An­fang, reicht meist nicht aus. Der Ar­beit­neh­mer muss nämlich die Chan­ce ha­ben, sie auch zu En­de zu führen.

Zu­letzt ist wie bei je­der Kündi­gung ei­ne um­fas­sen­de In­ter­es­sen­abwägung vor­zu­neh­men, die aber, wenn die The­ra­pie­be­reit­schaft oder die The­ra­pier­bar­keit feh­len, kaum noch zur Un­wirk­sam­keit der Kündi­gung führen können
.
Das Lan­des­ar­beits­ge­richt (LAG) Köln hat­te im Mai ei­nen Fall zu ent­schei­den, in dem trotz vielfälti­ger An­stren­gun­gen al­ler Be­tei­lig­ten der Al­ko­ho­lis­mus ei­nes Mit­ar­bei­ters letzt­lich zu ei­ner Kündi­gung führ­te (Lan­des­ar­beits­ge­richt Köln, Ur­teil vom 17.05.2010, 5 Sa 1072/09).

Der Fall: Kündigung nach langjährigem, mehrfach erfolglos therapierten Alkoholismus

Der Kläger war seit 1985 als Ma­schi­nen­be­die­ner in ei­ner Mo­to­ren­fa­brik beschäftigt. Dort galt ein Al­ko­hol­ver­bot. Seit 2003 war er bei Dienst­an­tritt mehr­mals stark al­ko­ho­li­siert. In ei­nem Gespräch im Jahr 2004 räum­te er ein Al­ko­hol­pro­blem ein und sag­te zu, es kurz­fris­tig in den Griff zu be­kom­men.

In der Fol­ge un­ter­zog er sich ei­nem vierwöchi­gen Ent­zug und be­gab sich auf An­re­gung des be­klag­ten Ar­beit­ge­bers auch in ner­venärzt­li­che Be­hand­lung. Im Au­gust 2007 tauch­ten die Pro­ble­me wie­der auf, ei­ni­ge Ma­le er­schien der Ar­beit­neh­mer al­ko­ho­li­siert und wur­de we­gen der des­halb be­ste­hen­den Un­fall­ge­fahr nach Hau­se ge­schickt. Nun be­gab er sich in ei­ne acht­mo­na­ti­ge sta­ti­onäre Be­hand­lung. Auch nach de­ren En­de wur­de er rückfällig.

Der Ar­beit­ge­ber hat­te ihn seit 2003 be­reits mehr­mals we­gen Ver­s­toßes ge­gen das be­trieb­li­che Al­ko­hol­ver­bot ab­ge­mahnt. Als der Kläger im Ok­to­ber 2008 wie­der we­gen ei­ner Al­ko­hol­fah­ne nach Hau­se ge­schickt wer­den muss­te und da­nach länge­re Zeit ar­beits­unfähig krank war, kündig­te der Ar­beit­ge­ber ihm im No­vem­ber aus ver­hal­tens- und per­so­nen­be­ding­ten Gründen zunächst or­dent­lich, d.h. un­ter Ein­hal­tung der Kündi­gungs­frist. Hier­ge­gen klag­te der Ar­beit­neh­mer.

Nach­dem er während des Pro­zes­ses, im Fe­bru­ar 2009, er­neut al­ko­ho­li­siert zur Ar­beit er­schien, kündig­te der Ar­beit­ge­ber ihm frist­los aus­drück­lich aus ver­hal­tens­be­ding­ten Gründen. Er warf dem Ar­beit­neh­mer „be­harr­li­che Pflicht­ver­let­zun­gen“ vor. Auch ge­gen die­se Kündi­gung wehr­te sich der Kläger.

Vor dem Ar­beits­ge­richt hat­te er zunächst Er­folg. In der Be­ru­fungs­in­stanz hat­te das LAG Köln zu ent­schei­den.

LAG Köln: ordentliche, personenbedingte Kündigung in diesem Fall gerechtfertigt

Das LAG Köln gab der Be­ru­fung des Ar­beit­ge­bers statt.

Das Ar­beits­verhält­nis wur­de durch die or­dent­li­che Kündi­gung und nicht durch die außer­or­dent­li­che Kündi­gung be­en­det. Ent­spre­chend den vom BAG auf­ge­stell­ten Grundsätzen konn­te dem al­ko­hol­kran­ken Kläger nämlich nicht vor­ge­wor­fen wer­den, er ha­be sei­ne al­ko­hol­be­ding­ten Ausfälle ver­schul­det. Aus dem glei­chen Grund war die or­dent­li­che Kündi­gung nicht als ver­hal­tens­be­ding­te, son­dern als per­so­nen­be­ding­te Kündi­gung ge­recht­fer­tigt.

An der ne­ga­ti­ven Pro­gno­se be­stan­den aus Sicht des Ge­richts kei­ne Zwei­fel. Die Al­ko­hol­pro­ble­ma­tik ha­be be­reits seit Jah­ren be­stan­den und auch meh­re­re The­ra­pi­en konn­ten dem Ar­beit­neh­mer nicht hel­fen. Da er nun auch noch nach ei­ner sta­ti­onären Be­hand­lung rückfällig wur­de, war da­von aus­zu­ge­hen, dass auch in Zu­kunft Störun­gen des Ar­beits­verhält­nis­ses zu er­war­ten sind.

Al­le Ver­su­che, sich von der Al­ko­hol­sucht zu lösen, müss­ten - so das LAG - als ge­schei­tert be­trach­tet wer­den. Da­bei kam es nicht dar­auf an, ob der kla­gen­de Ar­beit­neh­mer bei ver­schie­de­nen ihm vor­ge­hal­te­nen Vorfällen tatsächlich im Be­trieb Al­ko­hol kon­su­miert hat. Ent­schei­dend war, dass die Al­ko­ho­lerkran­kung fort­be­steht und trotz mehr­fa­cher The­ra­pie­ver­su­che kei­ne An­zei­chen für ei­ne Hei­lung be­ste­hen.

Vor die­sem Hin­ter­grund ging auch die ab­sch­ließen­de In­ter­es­sen­abwägung zu sei­nen Las­ten aus.

Fa­zit: Der vor­lie­gen­de Fall zeigt, dass auch ein auf­rich­tig um Un­terstützung bemühter Ar­beit­ge­ber kei­ne Wun­der voll­brin­gen kann. Die nach rund fünf Jah­ren aus­ge­spro­che­ne Kündi­gung war ein be­dau­er­li­cher, aber letzt­lich nach­voll­zieh­ba­rer Schluss­strich un­ter ei­ne Viel­zahl er­folg­lo­ser The­ra­pie­ver­su­che.

Die tra­gi­sche Kern­aus­sa­ge die­ser Ent­schei­dung ist aber we­ni­ger ju­ris­ti­scher als tatsäch­li­cher Na­tur: Der Ar­beit­neh­mer hat nun ein schrift­li­ches, rechts­kräfti­ges Ur­teil vor­lie­gen, dass ihm "kei­ner­lei An­halts­punk­te oder Hoff­nungs­zei­chen" für ei­ne Chan­ce "sich von sei­ner Al­ko­hol­abhängig­keit zu be­frei­en" at­tes­tiert ...

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Letzte Überarbeitung: 1. November 2016

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