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Be­triebs­rä­te bei Mit­glie­dern des Dia­ko­ni­schen Wer­kes

Wenn der Ein­fluss der Kir­che auf ei­ne Ein­rich­tung nur "auf dem Pa­pier steht", ist ein Be­triebs­rat zu er­rich­ten: Lan­des­ar­beits­ge­richt Düs­sel­dorf, Be­schluss vom 17.03.2009, 8 TaBV 76/08

11.05.2009. Das Lan­des­ar­beits­ge­richt (LAG) Düs­sel­dorf hat in ei­ner ak­tu­el­len Ent­schei­dung klar­ge­stellt, dass die blo­ße Mit­glied­schaft ei­nes Kran­ken­hau­ses im Dia­ko­ni­schen Werk nicht aus­reicht, um die Zu­ge­hö­rig­keit des Kran­ken­hau­ses bzw. sei­nes Trä­gers zur Kir­che und ih­ren ka­ri­ta­ti­ven Ein­rich­tun­gen zu be­wei­sen.

Zur "kirch­li­chen" Ein­rich­tung wird ein Be­trieb erst dann, wenn die Ver­tre­ter der Kir­che ei­nen rea­len und er­heb­li­chen Ein­fluss auf die Ge­schäfts­füh­rung des Be­triebs ha­ben.

Durch ei­ne nur auf dem Pa­pier ste­hen­de Mit­glied­schaft im Dia­ko­ni­schen Werk ist der Ar­beit­ge­ber nicht von der Be­ach­tung des Be­triebs­ver­fas­sun­ge­set­zes (Be­trVG) be­freit, da die Aus­nah­me­vor­schrift des § 118 Be­trVG Abs.2 nicht ein­greift: LAG Düs­sel­dorf, Be­schluss vom 17.03.2009, 8 TaBV 76/08.

Wann gehört ein Betrieb zur Kirche und ihren karitativen Einrichtungen und unterliegt daher nicht der Mitbestimmung?

11.05.2009. Die auf der Grund­la­ge des Be­triebs­ver­fas­sungs­ge­set­zes (Be­trVG) gewähl­ten Be­triebsräte soll­ten zwar nach der Wunsch­vor­stel­lung des Ge­set­zes mit dem Ar­beit­ge­ber „ver­trau­ens­voll“ zu­sam­men­ar­bei­ten (§ 2 Abs. 1 Be­trVG), doch kann das Verhält­nis zwi­schen den Be­triebs­par­tei­en auch aus­ge­spro­chen kon­flikt­be­la­den sein. Das kann auf­grund der vie­len ge­setz­lich ga­ran­tier­ten In­for­ma­ti­ons- und Mit­be­stim­mungs­rech­te für den Ar­beit­ge­ber zu ei­nem ernst­haf­ten Pro­blem wer­den.

Be­triebsräte und die mit ih­nen ge­ge­be­ne Ge­fahr ei­nes „Klas­sen­kamp­fes“ im ei­ge­nen Hau­se will das Ge­setz den Kir­chen und ih­ren Ein­rich­tun­gen nicht zu­mu­ten. Das Be­trVG gilt da­her kraft aus­drück­lich Re­ge­lung nicht für Re­li­gi­ons­ge­mein­schaf­ten und ih­re ka­ri­ka­ti­ven und er­zie­he­ri­schen Ein­rich­tun­gen (§ 118 Abs. 2 Be­trVG).

Hin­ter die­ser Aus­nah­me­vor­schrift steht das ver­fas­sungs­recht­lich ga­ran­tier­te Prin­zip, dass Kir­chen ein Selbst­be­stim­mungs­recht ge­nießen und ih­re An­ge­le­gen­hei­ten da­her durch selbst­ge­schaf­fe­ne Rechts­vor­schrif­ten re­geln dürfen. Ins­be­son­de­re die bei­den großen christ­li­chen Kir­chen verfügen da­her über ei­ge­ne recht­li­che Re­ge­lun­gen, auf der Grund­la­ge bei ih­nen und in ih­ren Ein­rich­tun­gen Ar­beit­neh­mer­ver­tre­tun­gen zu bil­den sind, die sog. Mit­ar­bei­ter­ver­tre­tun­gen (MAV). Trotz er­heb­li­cher Un­ter­schie­de in der Aus­ge­stal­tung der Rech­te der Mit­ar­bei­ter­ver­tre­tun­gen ha­ben die­se im all­ge­mei­nen schwäche­re Rech­te als Be­triebsräte.

Dass man als Ar­beit­ge­ber ei­nen lästi­gen Be­triebs­rat durch ei­ne plötz­li­che Hin­wen­dung zur evan­ge­li­schen Kir­che, d.h. durch ei­nen Bei­tritt zum Dia­ko­ni­schen Werk, nicht oh­ne wei­te­res los­wer­den kann, zeigt ein jah­re­lan­ger Rechts­streit, den der Be­triebs­rat ei­nes Kran­ken­hau­ses in Es­sen nach des­sen Bei­tritt zum Dia­ko­ni­schen Werk der Evan­ge­li­schen Kir­che im Rhein­land e.V. aus­ge­foch­ten hat. Die strit­ti­ge Rechts­fra­ge lau­te­te, wann ei­ne Ein­rich­tung so stark mit ei­ner Re­li­gi­ons­ge­mein­schaft ver­bun­den ist, dass sie als „ih­re“ Ein­rich­tung an­zu­se­hen und da­her gemäß § 118 Abs. 2 Be­trVG nicht mehr vom Be­trVG er­fasst ist.

Mit die­ser Fra­ge be­fassst sich ein Be­schluss des Lan­des­ar­beits­ge­richts (LAG) Düssel­dorf vom 17.03.2009 (8 TaBV 76/08).

Der Streitfall: Krankenhaus ohne kirchliche Bindung schlüpft "auf dem Papier" unter das Dach der Diakonie

Die Ar­beit­ge­be­rin, ei­ne GmbH, be­trieb seit 1980 das Al­fried Krupp von Boh­len und Hal­bach Kran­ken­haus oh­ne ei­ne kirch­li­che Bin­dung. Bei ihr be­stand ein aus 15 Mit­glie­dern be­ste­hen­der Be­triebs­rat.

Nach lang­wie­ri­gen, teil­wei­se auch ar­beits­ge­richt­lich aus­ge­foch­te­nen Kon­flik­ten der Be­triebs­part­ner stell­te die Ar­beit­ge­be­rin am 15.12.2005 beim Dia­ko­ni­schen Werk der Evan­ge­li­schen Kir­che im Rhein­land e.V. ei­nen An­trag auf Mit­glied­schaft. Fünf Ta­ge später wur­de sie mit Wir­kung zum 01.01.2006 auf­ge­nom­men. Zeit­gleich mit dem An­trag auf Mit­glied­schaft war der Ge­sell­schafts­ver­trag geändert wor­den. Er ent­hielt nun­mehr ei­ni­ge kirch­lich ori­en­tier­te Pro­grammsätze. Die Ge­sell­schafts­or­ga­ne soll­ten da­nach ei­ner Kir­che an­gehören, die Mit­glied in der Ar­beits­ge­mein­schaft Christ­li­cher Kir­chen ist. Zu­dem wur­de die Möglich­keit ge­schaf­fen, dass die Ge­sell­schaf­ter ei­nen Bei­rat ein­be­ru­fen, der die Or­ga­ne in Kon­fes­si­ons­fra­gen be­ra­ten soll­te.

Mit Schrei­ben vom 03.01.2006 teil­te die Ar­beit­ge­be­rin dem Be­triebs­rat mit, dass das Be­trVG nun­mehr auf das Kran­ken­haus kei­ne An­wen­dung mehr fin­de und das Man­dat des Be­triebs­rats da­mit er­schlos­sen sei. Zu­gleich wur­de die Wahl ei­ner Mit­ar­bei­ter­ver­tre­tung ein­ge­lei­tet.

Der Be­triebs­rat zog um­ge­hend vor das Ar­beits­ge­richt Es­sen und stell­te dort am 12.01.2006 den An­trag fest­zu­stel­len, dass in dem Kran­ken­haus wei­ter­hin die Vor­schrif­ten des Be­trVG gel­ten. Im Ver­fah­ren trug er vor, der Bei­tritt ha­be vor dem Hin­ter­grund der jah­re­lan­gen Kon­flik­te den ein­zi­gen Zweck, den Be­triebs­rat ab­zu­schaf­fen.

Dem­ent­spre­chend feh­le der Hin­wen­dung zur Kir­che und der Un­ter­wer­fung un­ter de­ren Ein­fluss die nöti­ge Ernst­haf­tig­keit, was sich ins­be­son­de­re an den sehr ge­rin­gen Ände­run­gen des Ge­sell­schafts­ver­trags zei­ge. Die Ar­beit­ge­be­rin hielt ent­ge­gen, der Be­triebs­rat neh­me sich "zu wich­tig" und lie­ge falsch. Die ver­eins­recht­li­chen Ein­flussmöglich­kei­ten des Dia­ko­ni­schen Wer­kes stell­ten ei­ne aus­rei­chen­de in­sti­tu­tio­nel­le Ver­bin­dung zwi­schen Kir­che und Kran­ken­haus dar.

Im Lau­fe des Rechts­streits ob­sieg­te die Ar­beit­ge­be­rin zunächst vor dem Ar­beits­ge­richt Es­sen, das den An­trag des Be­triebs­rats mit Be­schluss vom 16.02.2006 (3 BV 3/06). In der zwei­ten In­stanz be­hielt da­ge­gen der Be­triebs­rat die Ober­hand, da das LAG Düssel­dorf mit Be­schluss vom 29.08.2006 (8 TaBV 58/06) das Be­trVG für an­wend­bar erklärte.

Die­sen Be­schluss wie­der­um hob das Bun­des­ar­beits­ge­richt (BAG) auf, was al­ler­dings für die Ar­beit­ge­be­rin nur ein hal­ber Er­folg war, da das BAG den Pro­zess nicht et­wa endgültig zu­guns­ten der Ar­beit­ge­be­rin ent­schied, son­dern zur wei­te­ren Aufklärung des Sach­ver­hal­tes an das LAG Düssel­dorf zurück­ver­wies (BAG, Be­schluss vom 05.12.2007, 7 ABR 72/06).

Die Kernsätze der Ent­schei­dung des BAG lau­ten, dass die Zu­ord­nung ei­nes Be­triebs zu ei­ner Kir­che gemäß § 118 Abs. 2 Be­trVG ei­ne in­sti­tu­tio­nel­le Ver­bin­dung er­for­de­re, auf­grund de­ren die die Kir­che über „ein Min­dest­maß an Ein­flussmöglich­kei­ten“ verfügt, „um auf Dau­er ei­ne Übe­rein­stim­mung der re­li­giösen Betäti­gung der Ein­rich­tung mit kirch­li­chen Vor­stel­lun­gen gewähr­leis­ten zu können“.

Die­ses Min­dest­maß an Ein­flussmöglich­kei­ten der Evan­ge­li­schen Kir­che wer­de nicht al­lein durch die Mit­glied­schaft im Dia­ko­ni­schen Werk be­gründet. Um­ge­kehrt genüge es aber auch nicht, die Fra­ge der be­ste­hen­den Ein­flussmöglich­kei­ten ein­fach an­hand der Sat­zung der Ein­rich­tung zu be­ur­tei­len, wie es das LAG Düssel­dorf ge­macht hat­te. Denn auch dann, wenn die Sat­zung al­lein noch kei­ne aus­rei­chen­den Ein­flussmöglich­kei­ten der Kir­che be­le­ge, könn­ten sich sol­che aus an­de­ren Umständen er­ge­ben. Dies ha­be das LAG im wei­te­ren Ver­lauf des Pro­zes­ses auf­zuklären.

In der Zwi­schen­zeit hat­ten sich der Be­triebs­rat, des­sen Mit­glie­der we­gen Fort­set­zung ih­rer Tätig­keit Ab­mah­nun­gen er­hal­ten hat­ten, und die gewähl­te MAV, die größten­teils aus Be­triebs­rats­mit­glie­dern be­stand, un­ter ei­nem ge­mein­sa­men Dach, dem "Mit­ar­bei­ter­rat", zu­sam­men­ge­fun­den. Die Ar­beit­ge­be­rin ih­rer­seits ging während der Zeit der recht­li­chen Un­ge­wiss­heit vor­sichts­hal­ber da­zu über, so­wohl die Rech­te nach Be­trVG als auch nach kirch­li­chem Recht zu berück­sich­ti­gen. Im Jahr 2007 un­ter­warf sie sich dem Dia­ko­ni­schen Cor­po­ra­te Go­ver­nan­ce Ko­dex (DGK) und der Bei­rat kon­sti­tu­ier­te sich ent­spre­chend der ge­sell­schafts­ver­trag­li­chen Re­ge­lung.

LAG Düsseldorf: Wenn der Einfluss der Kirche auf eine Einrichtung nur "auf dem Papier steht", ist ein Betriebsrat zu errichten

Das Lan­des­ar­beits­ge­richt Düssel­dorf ent­schied er­neut im Sin­ne des Be­triebs­rats (Be­schluss vom 17.03.2009, 8 TaBV 76/08). Zur Be­gründung heißt es:

Der Bei­rat ist nach Über­zeu­gung des Ge­richts we­gen sei­ner recht­li­chen Aus­ge­stal­tung gemäß dem Ge­sell­schafts­ver­trag, d.h. als bloß fa­kul­ta­ti­ves Gre­mi­um mit be­ra­ten­der Funk­ti­on und aus­tausch­ba­ren Mit­glie­dern nicht ge­eig­net, der Kir­che bzw. dem Dia­ko­ni­schen Werk ei­nen aus­rei­chen­den Ein­fluss zu si­chern. Die Ar­beit­ge­be­rin hat­te sich außer­dem we­der ver­pflich­tet, ei­ner vom Bei­rat ge­ge­be­nen Emp­feh­lung in geist­li­chen Din­gen ein­schränkungs­los zu fol­gen, noch von ih­rer ge­sell­schafts­ver­trag­lich ein­geräum­ten Möglich­keit ab­zu­se­hen, den Bei­rat per­so­nell zu verändern.

Der Dia­ko­ni­sche Cor­po­ra­te Go­ver­nan­ce Ko­dex (DGK) reicht nach Mei­nung des LAG nicht über die schon im Ge­sell­schafts­ver­trag ent­hal­te­nen Ver­pflich­tun­gen der Ar­beit­ge­be­rin hin­aus. Da die Ar­beit­ge­be­rin auch "his­to­risch" nicht mit der Kir­che ver­bun­den ist und da­her im Fall ei­nes Aus­schlus­ses, den das Dia­ko­ni­sche Werk als Sank­ti­on in die We­ge lei­ten könn­te, nicht um ihr An­se­hen oder ih­re Exis­tenz fürch­ten muss­te, lässt sich ein aus­rei­chend star­ker kirch­li­cher Ein­fluss auch auf die­sem We­ge nicht ver­mit­teln.

Die im Kran­ken­haus vor­han­de­nen seel­sor­ge­ri­schen An­ge­bo­te sind, so das LAG, eben­so in nicht­kirch­li­chen Kran­kenhäusern üblich.

Sch­ließlich fehlt es aber nach An­sicht des Ge­richts auch an nen­nens­wer­ten per­so­nel­len Ver­bin­dun­gen zwi­schen den Or­ga­nen der ar­beit­ge­ben­den GmbH und der Kir­che. Der­zeit wa­ren nach den ge­richt­li­chen Fest­stel­lun­gen nur et­wa 10 Pro­zent der Beschäftig­ten durch ei­ne für neue Ar­beits­verträge ein­geführ­te Präam­bel "zur Ar­beits­leis­tung in An­se­hung der kon­fes­sio­nel­len Grundsätze der Evan­ge­li­schen Kir­che" ver­pflich­tet. Dies reich­te dem Ge­richt (noch) nicht für ei­nen (mit­tel­ba­ren) Ein­fluss von Dia­ko­nie und Kir­che aus.

Im Er­geb­nis stellt das LAG da­her fest, dass die Ar­beit­ge­be­rin dem Dia­ko­ni­schen Werk zwar bei­ge­tre­ten ist, da­mit aber ih­re Un­abhängig­keit in re­li­giösen Fra­gen nicht ver­lo­ren hat. Der Wil­le zur Be­ach­tung christ­li­cher Grundsätze sei zwar ge­ge­ben, aber frei­wil­lig und im Prin­zip je­der­zeit um­kehr­bar.

Fa­zit: Bloße Verände­run­gen der „Pa­pier­form“ genügen nicht, um aus ei­ner welt­li­chen Ein­rich­tung ei­ne kirch­li­che zu ma­chen und so ei­nem be­ste­hen­den Be­triebs­rat die ge­setz­li­che Hand­lungs­grund­la­ge zu ent­zie­hen. Ei­ne Ver­let­zung des Selbst­be­stim­mungs­rechts der Kir­chen kann man hier­in nicht se­hen, da die Ge­rich­te letzt­lich nur be­rech­tig­ter­wei­se prüfen, ob auch wirk­lich „Kir­che drin ist, wo Kir­che drauf­steht“.

Auf­grund des vom BAG ge­ge­be­nen Hin­wei­ses auf die Be­deu­tung ei­ner schon länger be­ste­hen­den Mit­glied­schaft im Dia­ko­ni­schen Werk be­steht für alt­ein­ge­ses­se­ne ka­ri­ta­ti­ve Ein­rich­tun­gen der Kir­chen kei­ne Ge­fahr, dass ih­nen die Ver­bin­dun­gen zur Kir­che ein­mal strei­tig ge­macht wer­de, um auf die­se Wei­se frei­es Bahn für die Wahl ei­nes Be­triebs­rats zu schaf­fen. Soll­te der Be­triebs­rat mit sei­nen Ver­mu­tun­gen über den Hin­ter­grund des Bei­tritts zum Dia­ko­ni­schen Werk recht ha­ben, wäre die Ar­beit­ge­be­rin im vor­lie­gen­den Fall da­mit ge­schei­tert, ei­nen lästi­gen Be­triebs­rat durch „krea­ti­ve Rechts­ge­stal­tung“ los­zu­wer­den.

Die Ge­schich­te des Pro­zes­ses zeigt, dass ein sol­cher Ver­such mühse­lig sein kann: Im­mer­hin sah sich die Ar­beit­ge­be­rin ge­zwun­gen, während der jah­re­lan­gen Zeit der recht­li­chen Un­ge­wiss­heit so­wohl das Be­trVG als auch die kir­chen­recht­li­chen Grund­la­gen für die Ar­beit der par­al­lel be­ste­hen­den MAV zu be­ach­ten. Ei­ne sol­che Dop­pel­ver­tre­tung der Ar­beit­neh­mer dürf­te ge­ra­de aus der Sicht ei­nes „be­triebs­ver­fas­sungs­rechtsmüden“ Ar­beit­ge­bers kaum ein Grund zur Freu­de sein, da bei vie­len Maßnah­men die Mit­wir­kungs­rech­te zwei­er ver­schie­de­ner Ar­beit­neh­mer­ver­tre­tun­gen re­spek­tiert wer­den müssen.

Das LAG hat er­neut die Rechts­be­schwer­de zum BAG zu­ge­las­sen. Ob sie ein­ge­legt wur­de, ist bis­her nicht be­kannt. Die Er­folgs­aus­sich­ten der Ar­beit­ge­be­rin dürf­ten aber an­ge­sichts der Sach­la­ge eher ge­ring sein.

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Letzte Überarbeitung: 8. August 2016

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