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Be­triebs­ver­ein­ba­run­gen zur Ver­län­ge­rung von Be­reit­schafts­dienst­zei­ten sind nicht er­zwing­bar

Ncht ta­rif­ge­bun­de­ne Ar­beit­nge­ber kön­nen auf Ba­sis von § 7 Abs. 3 Arb­ZG kei­ne Ver­län­ge­rung der Be­reit­schafts­dienst­zei­ten über die all­ge­mei­nen ge­setz­li­chen Gren­zen hin­aus per Be­triebs­ver­ein­ba­rung er­zwin­gen: Lan­des­ar­beits­ge­richt Ham­burg, Be­schluss vom 17.12.2008, 5 TaBV 8/08

19.03.2009. Ta­rif­ver­trä­ge und Be­triebs­ver­ein­ba­run­gen sind für Ar­beit­ge­ber oft nicht an­ge­nehm, denn sie ent­hal­ten läs­ti­ge Pflich­ten, die es nicht gä­be, könn­te man al­les per Ar­beits­ver­trag oder Wei­sung re­geln.

Manch­mal ist es aber ge­ra­de um­ge­kehrt so, dass Ta­rif­ver­trä­ge oder Be­triebs­ver­ein­ba­run­gen ei­nen Weg er­öff­nen, ge­setz­li­che Vor­schrif­ten des Ar­beit­neh­mer­schut­zes aus­zu­he­beln, und dann sind sol­che kol­lek­tiv­recht­li­chen Re­ge­lun­gen für man­che Ar­beit­ge­ber auf ein­mal "smart".

So ist es der­zeit auch beim The­ma Be­reit­schafts­dienst­zei­ten. Hier gel­ten seit ei­ni­gen Jah­ren die all­ge­mei­nen ge­setz­li­chen Höchst­gren­zen von acht bzw. ma­xi­mal zehn St­un­den pro Tag, weil sich der Grund­satz durch­ge­setzt hat, dass Be­reit­schafts­dienst als Ar­beits­zeit zählt. Al­ler­dings kön­nen Ta­rif­ver­trä­ge die­se Höchst­gren­zen aus­he­beln, und sol­che Ta­rif­ver­trä­ge kön­nen auch per Be­triebs­ver­ein­ba­rung auf ei­nen Be­trieb er­streckt wer­den, des­sen Ar­beit­ge­ber nicht ta­rif­ge­bun­den ist.

Al­ler­dings kann der Ar­beit­ge­ber den Be­triebs­rat nicht ge­gen des­sen Wil­len, d.h. durch ei­nen Spruch der Ei­ni­gungs­stel­le zur Über­nah­me sol­cher ta­rif­ver­trag­li­cher Re­ge­lun­gen zwin­gen. Das hat das Lan­des­ar­beits­ge­richt (LAG) in ei­nem ak­tu­el­len Fall ent­schie­den: LAG Ham­burg, Be­schluss vom 17.12.2008, 5 TaBV 8/08.

Tarifvertragliche Verlängerung von Bereitschaftsdienstzeiten - auch für nicht tarifgebundene Arbeitgeber per Betriebsvereinbarung?

Im Ar­beits­zeit­ge­setz (Arb­ZG) wer­den die recht­lich zulässi­gen Höchst­ar­beits­zei­ten von Ar­beit­neh­mern be­grenzt und be­stimm­te ar­beits­frei­en Zei­ten vor­ge­schrie­ben. Ins­be­son­de­re gilt seit der letz­ten Re­form des Arb­ZG der Grund­satz, dass auch Be­reit­schafts­dienst in vol­lem Um­fang als Ar­beits­zeit zählt, d.h. auf den Um­fang der tatsächli­chen Her­an­zie­hung zur Ar­beit kommt es da­bei nicht (mehr) an.

Da­her gilt im Prin­zip: Die tägli­che Ar­beits­zeit beträgt auch dann, wenn sie Be­reit­schafts­dienst­zei­ten um­fasst, im all­ge­mei­nen höchs­ten acht St­un­den. Sie kann auf bis zu zehn St­un­den nur verlängert wer­den, wenn in­ner­halb von sechs Ka­len­der­mo­na­ten oder in­ner­halb von 24 Wo­chen im Durch­schnitt acht St­un­den werktäglich nicht über­schrit­ten wer­den. Das er­gibt sich aus § 3 Arb­ZG.

Die­se ge­setz­li­chen Höchst­gren­zen der Ar­beits­zeit können die Ta­rif­par­tei­en al­ler­dings auf der Grund­la­ge von § 7 Abs. 1, 2 und 2a Arb­ZG verlängern, d.h. sie sind "ta­rif­dis­po­si­tiv". Durch Ta­rif­ver­trag (TV) oder durch Be­triebs­ver­ein­ba­rung (BV) bzw. Dienst­ver­ein­ba­rung (DV) auf der Grund­la­ge ei­nes TV kann da­her bei­spiels­wei­se die Ar­beits­zeit auf über zehn St­un­den werktäglich verlängert wer­den, wenn in die Ar­beits­zeit re­gelmäßig und in er­heb­li­chem Um­fang Be­reit­schafts­dienst oder Ar­beits­be­reit­schaft fällt.

Bin­den würden sol­che ta­rif­ver­trag­li­chen Ver­ein­ba­run­gen oh­ne ei­ne wei­te­re ge­setz­li­che Re­ge­lung je­doch nur die Mit­glie­der der Ta­rif­ver­trags­par­tei­en und die Ar­beit­ge­ber, die selbst Par­tei des Ta­rif­ver­tra­ges sind. Ist ein Ar­beit­ge­ber da­ge­gen nicht ta­rif­ge­bun­den, kommt er nicht in den Ge­nuss der ge­setz­li­chen Möglich­keit, Be­reit­schafts­dienst­zei­ten durch TV oder auf der Grund­la­ge ei­nes TV durch BV oder DV zu verlängern. Da­her eröff­net § 7 Abs. 3 Satz 1 Arb­ZG für nicht ta­rif­ge­bun­de­ne Ar­beit­ge­ber die Möglich­keit, vom Arb­ZG ab­wei­chen­den Ta­rif­verträge zu über­neh­men. Die Über­nah­me er­folgt durch BV bzw. DV, wenn ein Be­triebs­rat oder Per­so­nal­rat be­steht.

Be­steht ei­ne sol­che In­ter­es­sen­ver­tre­tung nicht, kann der vom Arb­ZG ab­wei­chen­de Ta­rif­ver­trag durch schrift­li­che Ver­ein­ba­rung zwi­schen Ar­beit­ge­ber und Ar­beit­neh­mer über­nom­men wer­den.

Um Miss­bräuche zu ver­hin­dern, schreibt das Ge­setz als Vor­aus­set­zung für ei­ne sol­che Über­nah­me vor, dass der Be­trieb nicht ta­rif­ge­bun­de­nen Ar­beit­ge­bers dem Gel­tungs­be­reich des über­nom­me­nen TV an­gehört.

Während § 7 Abs. 3 Satz 1 Arb­ZG nur die Über­nah­me von ta­rif­ver­trag­li­chen Ar­beits­zeit­re­ge­lun­gen be­trifft, re­gelt die ergänzen­de Vor­schrift des § 7 Abs. 3 Satz 2 Arb­ZG die Si­tua­ti­on, dass ein zu über­neh­men­der Ta­rif­ver­trag selbst kei­ne vom Arb­ZG ab­wei­chen­den Ar­beits­zeit­re­ge­lun­gen enthält, son­dern ei­ne Ermäch­ti­gung zu­guns­ten der Be­triebs­part­ner. In die­sem Fall können auch nicht ta­rif­ge­bun­de­ne Ar­beit­ge­ber - im An­wen­dungs­be­reich ei­nes sol­chen Ta­rif­ver­trags - von ei­ner ta­rif­li­chen Ermäch­ti­gung Ge­brauch ma­chen, d.h. ei­ne BV bzw. DV ab­sch­ließen, die in den Gren­zen der ta­rif­li­chen Ermäch­ti­gung vom Arb­ZG ab­weicht. Al­ler­dings be­steht in die­sem Fall nicht die Möglich­keit ei­ner vom Arb­ZG ab­wei­chen­den Ver­ein­ba­rung zwi­schen Ar­beit­ge­ber und Ar­beit­neh­mer.

In der ar­beits­recht­li­chen Li­te­ra­tur ge­hen die Mei­nun­gen darüber aus­ein­an­der, ob und in­wie­weit die nach § 7 Abs. 3 Satz 1 und 2 Arb­ZG zulässi­gen Be­triebs- bzw. Dienst­ver­ein­ba­run­gen im Ei­ni­gungs­stel­len­ver­fah­ren nach § 76 Abs.5 Be­triebs­ver­fas­sungs­ge­setz (Be­trVG) er­zwun­gen wer­den können.

Kon­kret fragt sich, ob ein nicht ta­rif­ge­bun­de­ner Ar­beit­ge­ber den in sei­nem Be­trieb be­ste­hen­den Be­triebs­rat zu ei­ner Ab­wei­chung vom Arb­ZG auf­grund ei­nes Ta­rif­ver­trags gemäß § 7 Abs. 3 Satz 1 und 2 Arb­ZG zwin­gen kann, in­dem er den Ab­schluss ei­ner ent­spre­chen­den Be­triebs­ver­ein­ba­rung vor­schlägt und, falls der Be­triebs­rat nicht mit­ma­chen möch­te, die Ei­ni­gungs­stel­le an­ruft.

Zu die­ser Fra­ge hat­te sich erst­mals das Lan­des­ar­beits­ge­richt (LAG) Ham­burg mit Be­schluss vom 17.12.2008 (5 TaBV 8/08) geäußert.

Der Streitfall: Pflegeeinrichtung möchte Betriebsrat zum Mitmachen bei der Verlängerung von Bereitschaftsdienstzeiten zwingen

Die An­trags­geg­ne­rin be­treibt als Ar­beit­ge­be­rin ver­schie­de­ne Pfle­ge­ein­rich­tun­gen. An­trag­stel­ler ist der bei ihr be­ste­hen­de Be­triebs­rat. Im Jahr 2006 wur­de bei der An­trags­geg­ne­rin ei­ne Ei­ni­gungs­stel­le zum The­ma Be­reit­schafts­dienst in Wohn­grup­pen er­rich­tet. En­de 2006 ei­nig­ten sich Ar­beit­ge­ber und Be­triebs­rat dar­auf, die §§ 45, 46 des TV für die Ar­beits­recht­li­che Ver­ei­ni­gung Ham­burg e.V. - Be­son­de­rer Teil Kran­kenhäuser (TV-AVH-BT-K) vom 19.09.2005 gemäß § 7 Abs.3 Arb­ZG zu über­neh­men.

Ver­ein­bart wur­de auch, das die Ei­ni­gungs­stel­le Mit­te 2007 ih­re Tätig­keit fort­set­zen soll­te, wenn sich die Be­triebs­par­tei­en bis da­hin nicht über die Über­nah­me ta­rif­ver­trag­li­cher Re­ge­lun­gen zum Be­reit­schafts­dienst ge­ei­nigt ha­ben soll­ten.

Im Rah­men der dann Mit­te 2007 man­gels Ei­ni­gung not­wen­dig ge­wor­de­nen Ei­ni­gungs­stel­len­sit­zung wie­sen die Bei­sit­zer des Be­triebs­ra­tes dar­auf hin, dass die Über­nah­me ei­ner ta­rif­li­chen Re­ge­lung nach § 7 Abs.3 Arb­ZG nach ih­rer Auf­fas­sung nicht ge­gen den Wil­len ei­ner Be­triebs­par­tei durch ei­nen Spruch der Ei­ni­gungs­stel­le her­bei­geführt wer­den könne. In der Fol­ge nah­men sie am Ab­stim­mungs­ver­fah­ren nicht mehr teil, so dass mit den Stim­men der Ar­beit­ge­ber­sei­te ei­ne bis zum 31.12.2007 be­fris­te­te, nach­wir­kungs­lo­se BV durch Spruch der Ei­ni­gungs­stel­le be­schlos­sen wur­de.

Am 04.12.2007 kam es zu ei­ner wei­te­ren Ei­ni­gungs­stel­len­sit­zung, in der sich die­ser Vor­gang wie­der­hol­te. Durch Ei­ni­gungs­stel­len­spruch wur­de be­schlos­sen, die o.g. ta­rif­li­chen Re­ge­lun­gen zu über­neh­men. Die tägli­che Ar­beits­zeit oh­ne Pau­sen wur­de mit ma­xi­mal 24 St­un­den fest­ge­legt, so­fern in die Ar­beits­zeit re­gelmäßig und im er­heb­li­chen Um­fang Be­reit­schafts­dienst fällt. Zu­dem ent­hielt die BV ei­ne Re­ge­lung zur wöchent­li­chen Höchst­ar­beits­zeit, die nach der durch­schnitt­lich an­fal­len­den Ar­beits­leis­tung im Be­reit­schafts­dienst ge­staf­felt war.

Ge­gen den Spruch der Ei­ni­gungs­stel­le vom 04.12.2007 ging der Be­triebs­rat im We­ge des ar­beits­ge­richt­li­chen Be­schluss­ver­fah­rens vor. Er stell­te sich auf den Stand­punkt, dass kein Fall der er­zwing­ba­ren Mit­be­stim­mung vor­lie­ge, da sich das Mit­be­stim­mungs­recht nach § 87 Abs. 1 Nr. 2, 3 Be­trVG nicht auf die Dau­er der tägli­chen Ar­beits­zeit er­stre­cke. Oh­ne er­zwing­ba­re Mit­be­stim­mung kom­me aber ein Ei­ni­gungs­stel­len­spruch nicht in Fra­ge.

Er be­an­trag­te da­her die ge­richt­li­che Fest­stel­lung, dass der Spruch der Ei­ni­gungs­stel­le vom 04.12.2007 rechts­un­wirk­sam sei. Das ArbG Ham­burg teil­te die Rechts­auf­fas­sung des Be­triebs­rats und gab dem An­trag mit Be­schluss vom 09.05.2008 (27 BV 16/07) statt.

Der Ar­beit­ge­ber leg­te hier­ge­gen beim Lan­des­ar­beits­ge­richt Ham­burg Be­schwer­de ein. Auf­grund der zwi­schen­zeit­lich durch Zeit­ab­lauf ein­ge­tre­te­nen Er­le­di­gung des Streits über den Ei­ni­gungs­stel­len­spruch vom 04.12.2007 und auf­grund ei­nes sach­lich gleich­ge­rich­te­ten Spruchs der Ei­ni­gungs­stel­le vom 01.07.2008 be­an­trag­te der Be­triebs­rat im Be­schwer­de­ver­fah­ren vor dem LAG, die Un­wirk­sam­keit des Spruchs der Ei­ni­gungs­stel­le vom 01.07.2008 fest­stel­len.

LAG Hamburg: Betriebsvereinbarungen zur Verlängerung von Bereitschaftsdienstzeiten sind nicht erzwingbar

Das Lan­des­ar­beits­ge­richt Ham­burg bestätig­te in sei­nem Be­schluss vom 17.12.2008 (5 TaBV 8/08) im we­sent­li­chen die Auf­fas­sung der ers­ten In­stanz und erklärte den Spruch der Ei­ni­gungs­stel­le vom 01.07.2008 für un­wirk­sam.

Nach An­sicht des Lan­des­ar­beits­ge­richts kann von den zwin­gen­den Ar­beits­zeit­re­ge­lun­gen des Arb­ZG un­ter Be­ru­fung auf § 7 Abs.3 Arb­ZG nur im We­ge frei­wil­li­ger Be­triebs­ver­ein­ba­run­gen, nicht aber im We­ge des Ei­ni­gungs­stel­len­ver­fah­rens bzw. durch Spruch der Ei­ni­gungs­stel­le ab­ge­wi­chen wer­den. Zur Be­gründung heißt es in der Ent­schei­dung des LAG:

In ei­ner durch Spruch der Ei­ni­gungs­stel­le er­zwing­ba­ren Er­stre­ckung ta­rif­ver­trag­li­cher Re­ge­lun­gen lie­ge ein „pro­ble­ma­ti­scher Ein­griff in die Ko­ali­ti­ons­frei­heit“, die sich aus Art. 9 Abs. 3 Grund­ge­set­zes (GG) er­gibt. Ei­ne über das Ei­ni­gungs­stel­len­ver­fah­ren er­zwing­ba­re BV, mit der be­stimm­te Ta­rif­verträge in be­trieb­li­che Ar­beits­zeit­re­ge­lun­gen überführt würden, könne nämlich auch die Mit­glie­der an­de­rer als der ta­rif­ver­trags­sch­ließen­den Ge­werk­schaft er­fas­sen, ob­wohl die­se den frag­li­chen Ta­rif­ver­trag mögli­cher­wei­se ab­lehn­ten. Dies sei mit der Ko­ali­ti­ons­frei­heit der Außen­sei­ter nicht zu ver­ein­ba­ren.

Um­ge­kehrt sah das LAG auch kei­nen trif­ti­gen Grund, zu­guns­ten des Ar­beit­ge­bers von die­ser Po­si­ti­on ab­zurücken.

Des­sen Ar­gu­ment, es müsse ihm als nicht ta­rif­ge­bun­de­nen Ar­beit­ge­ber aus Wett­be­werbs­gründen möglich sein, per Ei­ni­gungs­stel­len­spruch die­sel­ben ta­rif­li­chen Ar­beits­zeit­re­ge­lun­gen wie ta­rif­ge­bun­de­ne Ar­beit­ge­ber an­wen­den zu können, über­zeug­te das Ge­richt zu­recht nicht. Sch­ließlich hat es der Ar­beit­ge­ber kraft sei­ner Ko­ali­ti­ons­frei­heit in der Hand, durch den Bei­tritt zu ei­nem Ar­beit­ge­ber­ver­band die von die­sem ab­ge­schlos­se­nen Ar­beits­zeit­ta­rif­verträge in sei­nem Be­trieb an­wen­den zu können.

Im Er­geb­nis heißt das, dass nicht ta­rif­ge­bun­de­ne Be­trei­ber von Kran­kenhäusern und Pfle­ge­ein­rich­tun­gen auf­grund von § 7 Abs. 3 Arb­ZG nicht die Möglich­keit da­zu ha­ben, ei­ne Verlänge­rung der Be­reit­schafts­dienst­zei­ten über die ge­setz­li­chen all­ge­mei­nen Gren­zen des § 3 Arb­ZG hin­aus, d.h. über acht bzw. zehn St­un­den pro Tag hin­aus durch­zu­set­zen, falls der Be­triebs­rat oder Per­so­nal­rat ei­ner ent­spre­chen­den Be­triebs­ver­ein­ba­rung oder Dienst­ver­ein­ba­rung nicht frei­wil­lig zu­stimmt. Über den Spruch der Ei­ni­gungs­stel­le kann ei­ne sol­che Ar­beits­zeit­verlänge­rung nicht er­zwun­gen wer­den. 

Das Lan­des­ar­beits­ge­richt Ham­burg ließ we­gen der grundsätz­li­chen Be­deu­tung der ent­schei­dungs­er­heb­li­chen Rechts­fra­gen die Rechts­be­schwer­de zu. Ob sie ein­ge­legt wur­de, ist bis­her nicht be­kannt.

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Letzte Überarbeitung: 14. Dezember 2014

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