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Ge­richt er­laubt Stel­lung­nah­me des Be­triebs­rats ge­gen den Irak-Krieg

Nimmt der Be­triebs­rat ei­nes Rüs­tungs­be­triebs kri­tisch zum Irak­krieg Stel­lung, ver­stößt dies nicht ge­gen das Ver­bot der par­tei­po­li­ti­schen Be­tä­ti­gung: Lan­des­ar­beits­ge­richt Schles­wig-Hol­stein, Be­schluss vom 30.09.2008, 2 TaBV 25/08

25.03.2009. Be­triebs­rä­te dür­fen sich zu al­len wirt­schaft­li­chen Fra­gen äu­ßern, die die Ar­beit­neh­mer im Be­trieb be­tref­fen. Da­bei müs­sen sie aber das ge­setz­li­che Ver­bot ei­ner par­tei­po­li­ti­schen Be­tä­ti­gung be­ach­ten.

Um­strit­ten ist da­bei im Ein­zel­fall im­mer, wo hier die Gren­ze ver­läuft.

In ei­nem ak­tu­el­len Fall hat das Lan­des­ar­beits­ge­richt (LAG) Schles­wig-Hol­stein ent­schie­den, dass die Stel­lung­nah­me ei­nes Be­triebs­rats ge­gen den zwei­ten Irak-Krieg un­ter Um­stän­den nicht als ver­bo­te­ne par­tei­po­li­ti­sche Be­tä­ti­gung im Be­trieb an­zu­se­hen ist: LAG Schles­wig-Hol­stein, Be­schluss vom 30.09.2008, 2 TaBV 25/08.

Welche Äußerungen des Betriebsrats verstoßen gegen das Verbot der "parteipolitischen" Betätigung?

25.03.2009. Be­triebsräte müssen die In­ter­es­sen ih­rer Kol­le­gen ar­ti­ku­lie­ren, d.h. sie sind ein Sprach­rohr der Ar­beit­neh­mer des Be­triebs. Auf­grund die­ser kom­mu­ni­ka­ti­ven Auf­ga­be kommt es im­mer un­ver­meid­lich wie­der vor, dass sie in der ver­ba­len Aus­ein­an­der­set­zung mit den Ar­beit­ge­ber über die Stränge schla­gen.

Mit Blick auf die­ses Pro­blem schreibt § 74 Abs. 2 Be­triebs­ver­fas­sungs­ge­setz (Be­trVG) vor, dass Ar­beit­ge­ber und Be­triebs­rat Betäti­gun­gen zu un­ter­las­sen ha­ben, durch die der Ar­beits­ab­lauf oder der Frie­den des Be­triebs be­ein­träch­tigt wer­den. Ins­be­son­de­re ha­ben sie je­de par­tei­po­li­ti­sche Betäti­gung im Be­trieb zu un­ter­las­sen. Die Be­hand­lung von An­ge­le­gen­hei­ten ta­rif­po­li­ti­scher, so­zi­al­po­li­ti­scher, um­welt­po­li­ti­scher und wirt­schaft­li­cher Art, die den Be­trieb oder sei­ne Ar­beit­neh­mer un­mit­tel­bar be­tref­fen, wird vom Ge­setz al­ler­dings für zulässig erklärt.

Das Ver­bot der par­tei­po­li­ti­schen Betäti­gung (§ 74 Abs.2 Satz 3 Be­trVG) war in der Ver­gan­gen­heit im­mer wie­der Ge­gen­stand ge­richt­li­cher Aus­ein­an­der­set­zun­gen zwi­schen Be­triebsräten und Ar­beit­ge­bern.

Im Kern be­zeich­net der Be­griff der ge­setz­lich un­ter­sag­ten „Par­tei­po­li­tik“ die Stel­lung­nah­me für oder ge­gen ei­ne be­stimm­te po­li­ti­sche Par­tei. Darüber hin­aus sind nach der Recht­spre­chung vom Ver­bot der par­tei­po­li­ti­schen Betäti­gung aber auch Stel­lung­nah­men zu be­stimm­ten Rich­tun­gen, Grup­pie­run­gen oder Be­we­gun­gen ver­bo­ten. An­de­rer­seits aber heißt es im­mer wie­der, dass po­li­ti­sche Aus­sa­gen „all­ge­mei­ner“ Art nicht un­ter das Ver­bot der par­tei­po­li­ti­schen Betäti­gung fal­len.

Wel­che po­li­ti­schen Stel­lung­nah­men dem Be­triebs­rat da­her im Ein­zel­fall er­laubt und wel­che ver­bo­ten sind, ist sel­ten klar. Ei­nen sol­chen Fall hat­te das Lan­des­ar­beits­ge­richt (LAG) Schles­wig-Hol­stein mit Be­schluss vom 30.09.2008 (2 TaBV 25/08) zu ent­schei­den.

Der Streitfall: Engagierter Betriebsrat ruft zur Opposition gegen den Irakkrieg auf und äußert sich zur Hamburger Landespolitik

In dem vom Lan­des­ar­beits­ge­richt ent­schie­de­nen Fall ging die Ar­beit­ge­be­rin ge­richt­lich ge­gen den bei ihr ge­bil­de­ten Be­triebs­rat vor und be­gehr­te des­sen ge­richt­li­che Ver­pflich­tung zur Un­ter­las­sung be­stimm­ter, aus Ar­beit­ge­ber­sicht un­zulässi­ger po­li­ti­scher Mei­nungsäußerun­gen.

Zum ei­nen rich­te­te sich die Ar­beit­ge­be­rin ge­gen ei­nen im Be­trieb per Aus­hang be­kannt ge­mach­ten Auf­ruf des Be­triebs­rats, mit dem die­ser im April 2004 ge­gen den zwei­ten Irak-Krieg pro­tes­tier­te und die Ar­beit­neh­mer des Be­triebs da­zu auf­for­der­te, sich die­sem Pro­test an­zu­sch­ließen. In dem Aus­hang hat­te der Be­triebs­rat dar­auf ver­wie­sen, dass die ame­ri­ka­ni­sche Mut­ter­ge­sell­schaft der Ar­beit­ge­be­rin mit der Pro­duk­ti­on von Rüstungsgütern be­fasst sei, die auch im Irak-Krieg ver­wen­det würden.

Zum an­de­ren hat­te sich die Ar­beit­ge­be­rin darüber geärgert, dass der Be­triebs­rat ei­ni­ge Jah­re später, nämlich im Ok­to­ber 2007, zu ei­nem zwi­schen den po­li­ti­schen Par­tei­en Ham­burgs um­strit­te­nen Volks­ent­scheid Stel­lung nahm. Die Stel­lung­nah­me, in der der Be­triebs­rat für die Einführung der Volks­ab­stim­mung ein­trat, ver­fass­te er in Form ei­nes of­fe­nen, an den Bürger­meis­ter der Frei­en und Han­se­stadt Ham­burg ge­rich­te­ten Brie­fes.

Das in der ers­ten In­stanz zuständi­ge Ar­beits­ge­richts Lübeck gab dem An­trag der Ar­beit­ge­be­rin in bei­den Streit­fra­gen statt (Be­schluss vom 15.04.2008, 3 BV 165/07). Die­sen Be­schluss griff der Be­triebs­rat mit der Be­schwer­de zum LAG Schles­wig-Hol­stein an.

LAG Schleswig-Holstein: Nimmt der Betriebsrat eines Rüstungsbetriebs kritisch zum Irakkrieg Stellung, verstößt dies nicht gegen das Verbot der parteipolitischen Betätigung

Das Lan­des­ar­beits­ge­richt gab zum Teil dem Be­triebs­rat und zum Teil der Ar­beit­ge­be­rin Recht.

Den Auf­ruf ge­gen den Irak-Krieg be­wer­te­te das Ge­richt auf­grund der Umstände des vor­lie­gen­den Falls nicht als un­zulässi­ge par­tei­po­li­ti­sche Betäti­gung. Nach An­sicht des Ge­richts han­del­te es sich bei dem Irak-Krieg auf­grund der Be­son­der­hei­ten des Streit­falls um ei­ne An­ge­le­gen­heit wirt­schaft­li­cher Art, die den Be­trieb oder sei­ne Ar­beit­neh­mer un­mit­tel­bar be­traf. Zur Be­gründung ver­weist das Lan­des­ar­beits­ge­richt dar­auf, dass die ame­ri­ka­ni­sche Mut­ter­ge­sell­schaft mit der Pro­duk­ti­on von Rüstungsgütern be­fasst ist.

Der Be­triebs­rat warf da­her nach An­sicht des LAG die „wirt­schaft­li­che“ Fra­ge nach der Zulässig­keit der Kriegs­un­terstützung durch die Ar­beit im Be­trieb auf. Die­se Fra­ge ha­be, so das Ge­richt, un­mit­tel­bar Aus­wir­kun­gen auf die Mit­ar­bei­ter des Be­triebs. Wer­de nämlich die Her­stel­lung von Gütern, die in ei­nem Krieg ein­ge­setzt wer­den, ein­ge­stellt, wir­ke sich dies auf den Um­satz der Ar­beit­ge­be­rin und da­mit auf die Ar­beitsplätze im Be­trieb aus.

Da­ge­gen war das Lan­des­ar­beits­ge­richt der Mei­nung, dass der an den Ham­bur­ger Bürger­meis­ter ge­rich­te­te of­fe­ne Brief des Be­triebs­rats vom Ok­to­ber 2007 letzt­lich als ei­ne po­li­ti­sche Wahl­emp­feh­lung mit Stoßrich­tung ge­gen die CDU zu wer­ten sei. Da­her han­de­le es sich hier um ei­ne un­zulässi­ge par­tei­po­li­ti­sche Betäti­gung des Be­triebs­rats.

Der Be­schluss des Lan­des­ar­beits­ge­richt Schles­wig-Hol­steins ist im Er­geb­nis rich­tig.

Wie das Ge­richt zu­tref­fend fest­stellt, ist der Be­triebs­rat ein­ge­schränkt rechtsfähig, so­weit er ei­ge­ne Rech­te und Pflich­ten wahr­nimmt. Da­her kann er sich auch („ein­ge­schränkt“) auf das Grund­recht der Mei­nungs­frei­heit (Art. 5 Grund­ge­setz - GG) be­ru­fen, wenn er sei­ner Pflicht zur In­for­ma­ti­on der Be­leg­schaft nach­kommt.

Zwar wird die Mei­nungs­frei­heit durch das Ver­bot der par­tei­po­li­ti­schen Betäti­gung (§ 74 Abs.2 Satz 3 Be­trVG) be­schränkt, doch sind sol­che Schran­ken ih­rer­seits im Lich­te der Be­deu­tung der Grund­rech­te, hier der Mei­nungs­frei­heit, aus­zu­le­gen. Bei der An­wen­dung ei­nes die Mei­nungs­frei­heit be­schränken­den Ge­set­zes ist da­her Vor­sicht ge­bo­ten, um die Mei­nungs­frei­heit nicht übermäßig ein­zu­en­gen.

Es spricht da­her viel dafür, den Be­griff der Par­tei­po­li­tik im Sin­ne von § 74 Abs.2 Satz 3 Be­trVG en­ger aus­zu­le­gen als dies in der bis­he­ri­gen Recht­spre­chung ge­schieht. Stel­lung­nah­men zu po­li­ti­schen Rich­tun­gen, Grup­pie­run­gen oder Be­we­gun­gen soll­ten da­her nicht als ver­bo­te­ne Par­tei­po­li­tik an­ge­se­hen wer­den.

Hätte man den Fall so be­ur­teilt, wäre die Äußerung des Be­triebs­rats ge­gen den Irak-Krieg von vorn­her­ein kei­ne Par­tei­po­li­tik, da im Frühjahr 2004 die Mei­nun­gen für oder ge­gen den Irak-Krieg über das ge­sam­te Par­tei­en­spek­trum ver­teilt wa­ren. Für oder ge­gen ei­ne be­stimm­te po­li­ti­sche Par­tei hat­te der Be­triebs­rat da­her nicht Stel­lung ge­nom­men.

Wie auch im­mer man die­se Fra­gen be­ur­teilt: Be­triebsräte be­fin­den sich im­mer dann in ei­ner gu­ten recht­li­chen Aus­gangs­po­si­ti­on, wenn sie für ih­re po­li­ti­schen Mei­nungsäußerun­gen ei­nen Be­zug zum Be­trieb oder zu sei­nen Ar­beit­neh­mern in An­spruch neh­men können. Die­ser Be­zug ist öfter ge­ge­ben als man denkt, und zwar auch in der vom Ge­setz ver­lang­ten „un­mit­tel­ba­ren“ Form.

So könn­te der Be­triebs­rat zum Bei­spiel in al­len Be­trie­ben, in de­nen EDV zum Ein­satz kommt, ei­ne po­li­ti­sche Stel­lung­nah­me zu der ge­plan­ten ge­setz­li­chen Ver­bes­se­run­gen des Ar­beit­neh­mer­da­ten­schut­zes ab­ge­ben, da die­ses The­ma als „wirt­schaft­li­che“ An­ge­le­gen­heit an­zu­se­hen ist und die Ar­beit­neh­mer un­mit­tel­bar an­geht. Dies gilt auch dann, wenn sich par­tei­po­li­ti­sche Kon­tro­ver­sen zu die­sem The­ma ab­zeich­nen soll­ten.

Ein The­ma wirt­schaft­li­cher Art mit un­mit­tel­ba­rem Be­zug zum Be­trieb und den dort beschäftig­ten Ar­beit­neh­mern wird nicht des­halb zum ver­bo­te­nen „par­tei­po­li­ti­schen“ The­ma, weil sich ei­ne po­li­ti­sche Par­tei sei­ner an­ge­nom­men hat.

Nähe­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

Hin­weis: In­zwi­schen hat sich auch das Bun­des­ar­beits­ge­richt (BAG) mit die­sem Fall be­fasst und eben­falls zu­guns­ten des Be­triebs­rats ent­schie­den. In­for­ma­tio­nen zu die­ser BAG-Ent­schei­dung fin­den Sie hier:

 

Letzte Überarbeitung: 6. September 2015

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