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Arbeitsrecht aktuell
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Ist der Ver­fall von Ur­laubs­an­sprü­chen eu­ro­pa­rechts­wid­rig?

Der ge­setz­li­che Min­des­t­ur­laub von vier Wo­chen darf nicht in­fol­ge lan­ger Krank­heit ver­fal­len: Schluss­an­trä­ge der Ge­ne­ral­an­wäl­tin Ve­ri­ca Trs­ten­jak vom 24.01.2008, C-350/06 (Schultz-Hoff )

25.02.2008. Wird der Min­des­t­ur­laubs­an­spruch von vier Wo­chen, der durch Art.7 der Richt­li­nie 2003/88/EG vor­ge­schrie­ben ist, wie im deut­schen Ur­laubs­recht so um­ge­setzt, dass der An­spruch bei ei­ner lan­ge dau­ern­den Krank­heit im­mer am 31. März des nächs­ten Jah­res ver­fällt, wer­den Ar­beit­neh­mer in­fol­ge ih­rer Er­kran­kung schlech­ter ge­stellt als ih­re ge­sun­den Kol­le­gen.

Das ver­stößt ge­gen die Richt­li­nie 2003/88/EG, so je­den­falls die Ge­ner­an­wäl­tin beim Eu­ro­päi­schen Ge­richts­hof (EuGH) Ve­ri­ca Trs­ten­jak.

Soll­te der EuGH ih­rem Ent­schei­dungs­vor­schlagt fol­gen, müss­te die An­wen­dung von § 7 Bun­des­ur­laubs­ge­setz (BUrlG) bei lang an­dau­ern­der Er­kran­kung künf­tig an­ders an­ge­wandt wer­den als bis­her.

Kon­kret wür­de das be­deu­ten, dass lan­ge er­krank­te Ar­beit­neh­mer un­be­grenzt für die Jah­re ih­rer Er­kran­kung Ur­laubs­an­sprü­che an­sam­meln könn­ten - und bei Be­en­di­gung des Ar­beits­ver­hält­nis­ses ei­ne ent­spre­chend ho­he Ur­laubs­ab­gel­tung ver­lan­gen könn­ten: Schluss­an­trä­ge der Ge­ne­ral­an­wäl­tin Ve­ri­ca Trs­ten­jak vom 24.01.2008, C-350/06 (Schultz-Hoff).

Ist es mit dem Europarecht zu vereinbaren, wenn gesetzliche Mindesturlaub von vier Wochen infolge einer mehrjährigen Krankheit verfällt?

Im deut­schen Ur­laubs­recht ist vor­ge­se­hen, dass der Ur­laub im lau­fen­den Ka­len­der­jahr, d.h. bis spätes­tens zum 31. De­zem­ber zu neh­men ist. Ge­schieht dies nicht, so sieht das BUrlG zwar ei­ne Über­tra­gung des nicht ge­nom­me­nen Ur­laubs auf das Fol­ge­jahr vor - al­ler­dings nur dann, wenn der Nicht­an­tritt des Ur­laubs auf drin­gen­den be­trieb­li­chen oder in der Per­son des Ar­beit­neh­mers lie­gen­den Ur­sa­chen be­ruht (§ 7 Abs.3 Satz 2 BUrlG). Aber auch in ei­nem sol­chen, für den Ar­beit­neh­mer güns­ti­gen Über­tra­gungs­fall ist recht bald „Schluss“:

Wer den über­tra­ge­nen Ur­laub nicht spätes­tens bis zum 31. März des Fol­ge­jah­res nimmt, ver­liert sei­nen An­spruch endgültig, d.h. die­ser geht er­satz­los un­ter.

Die­se Rechts­la­ge führt da­zu, dass länger er­krank­te Ar­beit­neh­mer auf­grund ih­rer krank­heits­be­ding­ten Ar­beits­unfähig­keit am En­de ei­nes Jah­res zwar auf die Über­tra­gung ih­res bis da­hin nicht ge­nom­me­nen Jah­res­ur­laubs po­chen können, den über­tra­ge­nen Ur­laub dann je­doch bei wei­te­rer Krank­heit am 31. März ver­lie­ren.

Frag­lich ist, ob die­se Rechts­la­ge den An­for­de­run­gen von Art.7 Abs.1 der Richt­li­nie 2003/88/EG ent­spricht. Denn der er­satz­loe Un­ter­gang des Ur­laubs in­fol­ge lan­ger Krank­heit stellt die er­krank­ten Ar­beit­neh­mer schlech­ter als ih­re ge­sun­den Kol­le­gen.

Darüber hin­aus ha­ben die deut­schen Rechts­vor­schrif­ten die Fol­ge, dass länger er­krank­te Ar­beit­neh­mer zum 31. De­zem­ber bzw. zum 31. März des Fol­ge­jah­res nicht nur ih­ren Ur­laubs­an­spruch ver­lie­ren, son­dern darüber hin­aus auch, falls es zu ei­ner Be­en­di­gung des Ar­beits­verhält­nis­ses kommt, den Ur­laubs­ab­gel­tungs­an­spruch:

Zwar sieht § 7 Abs.4 BUrlG vor, dass nicht ge­nom­me­ner Ur­laub ab­zu­gel­ten bzw. aus­zu­zah­len ist, falls er we­gen der Be­en­di­gung des Ar­beits­verhält­nis­ses ganz oder teil­wei­se nicht mehr gewährt wer­den konn­te, doch läuft die­ser ge­setz­li­che An­spruch leer, wenn es zum Zeit­punkt der Be­en­di­gung des Ar­beits­verhält­nis­ses nichts mehr ab­zu­gel­ten gibt.

Auch hier stellt sich die Fra­ge nach der Ver­ein­bar­keit des deut­schen Ur­laubs­rechts mit Art.7 Abs.1 der Richt­li­nie 2003/88/EG.

Der Fall Schultz-Hoff: Angestellter der Rentenversicherungsanstalt "hat Rücken" und ist von September 2004 bis zu seinem Ausscheiden Ende September 2005 durchgehend krank

Ein 1949 ge­bo­re­ne Ar­beit­neh­mer, Herr Schultz-Hoff, ar­bei­te­te seit 1971 bei der Bun­des­ver­si­che­rungs­an­stalt für An­ge­stell­te (BfA), die heu­te Deut­sche Ren­ten­ver­si­che­rung Bund heißt. Seit 1985 war er in Düssel­dorf im Außen­dienst ein­ge­setzt.

Auf­grund ei­nes schwe­ren Band­schei­ben­lei­dens, das im Lau­fe der Jah­re 16 Ope­ra­tio­nen er­for­der­lich mach­te, war er von Sep­tem­ber 2004 bis Sep­tem­ber 2005 durch­ge­hend ar­beits­unfähig er­krankt.

Mit Be­scheid vom Sep­tem­ber 2005 be­wil­lig­te die Deut­sche Ren­ten­ver­si­che­rung Bund Herrn Schultz-Hoff in ih­rer Ei­gen­schaft als zuständi­ger Ren­ten­ver­si­che­rungs­träger ei­ne Ren­te we­gen vol­ler Er­werbs­min­de­rung, und zwar rück­wir­kend ab Mai 2005. Die Be­ren­tung hat­te nach den Vor­schrif­ten des auf das Ar­beits­verhält­nis an­zu­wen­den­den Ta­rif­ver­trags (§ 59 MTAng-BfA) zur Fol­ge, dass das Ar­beits­verhält­nis au­to­ma­tisch zum 30.09.2005 en­de­te.

Herr Schultz-Hoff ver­lang­te dar­auf­hin Zah­lung ei­ner Ur­laubs­ab­gel­tung für 2004 und 2005 in Höhe von 14.094,78 EUR, was die Deut­sche Ren­ten­ver­si­che­rung Bund un­ter Hin­weis auf den zu­vor be­reits ein­ge­tre­te­nen Ver­fall des Ur­laubs­an­spruchs ab­lehn­te. Dar­auf­hin er­hob Schultz-Hoff­Kla­ge vor dem Ar­beits­ge­richt Düssel­dorf.

Das Ar­beits­ge­richt wies die Kla­ge mit Ur­teil vom 07.03.2006 (AZ: 3 Ca 7906/05) ab, wor­auf­hin Herr Schultz-Hoff Be­ru­fung beim Lan­des­ar­beits­ge­richt (LAG) Düssel­dorf ein­leg­te. Das LAG Düssel­dorf setz­te das Ver­fah­ren mit Be­schluss vom 02.08.2006 (AZ: 12 Sa 486/06) aus und leg­te dem Eu­ropäischen Ge­richts­hof (EuGH) die fol­gen­den drei Fra­gen zur Vor­ab­ent­schei­dung gemäß Art.234 EGV vor:

1. Ist Ar­ti­kel 7 Abs.1 der Richt­li­nie 2003/88/EG (= Art. 7 der Richt­li­nie 93/104/EG) da­hin zu ver­ste­hen, dass Ar­beit­neh­mer auf je­den Fall ei­nen be­zahl­ten Min­dest­jah­res­ur­laub von vier Wo­chen er­hal­ten müssen, ins­be­son­de­re vom Ar­beit­neh­mer we­gen Krank­heit im Ur­laubs­jahr nicht ge­nom­me­ner Ur­laub zu ei­ner späte­ren Zeit zu gewähren ist, oder kann durch ein­zel­staat­li­che Rechts­vor­schrif­ten und/oder ein­zel­staat­li­che Ge­pflo­gen­hei­ten vor­ge­se­hen wer­den, dass der An­spruch auf be­zahl­ten Jah­res­ur­laub er­lischt, wenn Ar­beit­neh­mer im Ur­laubs­jahr vor der Ur­laubs­gewährung ar­beits­unfähig er­kran­ken und vor Ab­lauf des Ur­laubs­jah­res bzw. des ge­setz­lich, kol­lek­tiv- oder ein­zel­ver­trag­lich fest­ge­leg­ten Über­tra­gungs­zeit­raums ih­re Ar­beitsfähig­keit nicht wie­der­er­lan­gen?

2. Ist Ar­ti­kel 7 Abs.2 der Richt­li­nie 2003/88/EG da­hin zu ver­ste­hen, dass Ar­beit­neh­mern bei Be­en­di­gung des Ar­beits­verhält­nis­ses auf je­den Fall ei­nen An­spruch auf fi­nan­zi­el­le Vergütung als Er­satz für er­wor­be­nen und nicht ge­nom­me­nen Ur­laub (Ur­laubs­ab­gel­tung) zu­steht oder können ein­zel­staat­li­che Rechts­vor­schrif­ten und/oder ein­zel­staat­li­che Ge­pflo­gen­hei­ten vor­se­hen, dass Ar­beit­neh­mern Ur­laubs­ab­gel­tung nicht zu­steht, wenn sie bis zum Ab­lauf des Ur­laubs­jah­res bzw. des an­sch­ließen­den Über­tra­gungs­zeit­raums ar­beits­unfähig er­krankt sind und/oder wenn sie nach Be­en­di­gung des Ar­beits­verhält­nis­ses ei­ne Ren­te we­gen ver­min­der­ter Er­werbsfähig­keit oder In­va­li­dität be­zie­hen?

3. Für den Fall, dass der Ge­richts­hof die Fra­gen zu 1 und 2 be­jaht: Ist Ar­ti­kel 7 der Richt­li­nie 2003/88/EG da­hin zu ver­ste­hen, dass der An­spruch auf Jah­res­ur­laub oder auf fi­nan­zi­el­len Er­satz vor­aus­setzt, dass der Ar­beit­neh­mer tatsächlich im Ur­laubs­jahr ge­ar­bei­tet hat, oder ent­steht der An­spruch auch bei ent­schul­dig­tem Feh­len (we­gen Krank­heit) oder un­ent­schul­dig­tem Feh­len im ge­sam­ten Ur­laubs­jahr?

EuGH-Generalanwältin Trstenjak: Der gesetzliche Mindesturlaub von vier Wochen darf nicht infolge langer Krankheit verfallen

Ei­ne na­tio­na­le Rechts­re­gel wie der nach dem BUrlG vor­ge­se­he­ne Un­ter­gang des Ur­laubs­an­spruchs bei krank­heits­be­ding­tem Nicht­an­tritt bis zum Jah­res­en­de bzw. bis zum En­de des Über­tra­gungs­zeit­raums nimmt nach An­sicht der Ge­ne­ral­anwältin ein­zel­ne Ar­beit­neh­mer von der Gel­tung des vierwöchi­gen Min­des­t­ur­laubs aus. Er un­terläuft da­her den durch Art.7 Abs.1 der Richt­li­nie 2003/88/EG vor­ge­schrie­be­ne Min­dest­schutz, der ei­nen vierwöchi­gen Min­des­t­ur­laub aus­drück­lich für „je­den“ Ar­beit­neh­mer vor­sieht.

Enthält das Recht ei­nes Mit­glieds­staa­tes ei­ne sol­che An­spruchs­be­gren­zung, kann er sich nicht auf sei­ne in der Richt­li­nie an­er­kann­te Be­fug­nis be­ru­fen, die „Be­din­gun­gen für die In­an­spruch­nah­me und die Gewährung“ des Ur­laubs nach Maßga­be der je­wei­li­gen na­tio­na­len Rechts­vor­schrif­ten und Ge­pflo­gen­hei­ten näher aus­zu­ge­stal­ten. Der recht­li­che Ver­fall von Ur­laubs­ansprüchen hat nämlich nach Auf­fas­sung der Ge­ne­ral­anwältin nichts mit der In­an­spruch­nah­me bzw. Gewährung von Ur­laub zu tun.

Ei­ne Aus­le­gung von Art.7 Abs.1 der Richt­li­nie 2003/88/EG, der zu­fol­ge der Ur­laubs­an­spruch ei­nes Ar­beit­neh­mers auf­grund mit­glied­staat­li­cher Re­ge­lun­gen nach ei­ner be­stimm­ten Zeit erlöschen kann, falls er nicht recht­zei­tig in An­spruch ge­nom­men wird, wäre da­her nach An­sicht der Ge­ne­ral­anwältin we­der mit dem Wort­laut der Vor­schrift noch mit den hin­ter ihr ste­hen­den Re­ge­lungs­ab­sich­ten ver­ein­bar.

Der Ent­schei­dungs­vor­schlag in Be­zug auf die ers­te Vor­la­ge­fra­ge lau­tet da­her (Schluss­anträge, Rn.85):

Ar­ti­kel 7 Abs.1 der Richt­li­nie 2003/88/EG ist da­hin zu ver­ste­hen, dass Ar­beit­neh­mer auf je­den Fall ei­nen be­zahl­ten Min­dest­jah­res­ur­laub von vier Wo­chen er­hal­ten müssen. Ins­be­son­de­re ist ein vom Ar­beit­neh­mer we­gen Krank­heit im Ur­laubs­jahr nicht ge­nom­me­ner Ur­laub zu ei­ner späte­ren Zeit zu gewähren.

Vor die­sem Hin­ter­grund wird auch die zwei­te Vor­la­ge­fra­ge des LAG Düssel­dorf mit „Ja“ be­ant­wor­tet.

Der Ab­gel­tungs­an­spruch soll nach Auf­fas­sung der Ge­ne­ral­anwältin si­cher­stel­len, dass dem Ar­beit­neh­mer nach Be­en­di­gung des Ar­beits­verhält­nis­ses ei­ne ge­wis­se Zeit der Er­ho­lung vor An­tritt ei­nes neu­en Ar­beits­verhält­nis­ses ermöglicht wird. In­so­fern wer­den Ur­laubs­an­spruch und Ab­gel­tungs­an­spruch als „funk­ti­ons­iden­tisch“ an­ge­se­hen. Sie sol­len „zwei Tei­le ei­nes ein­zi­gen An­spruchs“ sein (Schluss­anträge, Rn.72).

Der Ent­schei­dungs­vor­schlag in Be­zug auf die zwei­te Vor­la­ge­fra­ge lau­tet (Schluss­anträge, Rn.85):

Ar­ti­kel 7 Abs.2 der Richt­li­nie 2003/88/EG ist da­hin zu ver­ste­hen, dass Ar­beit­neh­mern bei Be­en­di­gung des Ar­beits­verhält­nis­ses auf je­den Fall ei­nen An­spruch auf fi­nan­zi­el­le Vergütung als Er­satz für er­wor­be­nen und nicht ge­nom­me­nen Ur­laub (Ur­laubs­ab­gel­tung) zu­steht.

Sch­ließlich wird auch vor­ge­schla­gen, die drit­te Vor­la­ge­fra­ge mit „Ja“ zu be­ant­wor­ten, wo­bei die­se Fra­ge ent­spre­chend den Ge­ge­ben­hei­ten des Vor­la­ge­fal­les auf den Fall ein­ge­grenzt wird, dass der Ar­beit­neh­mer ent­schul­digt bzw. we­gen Krank­heit nicht bei der Ar­beit er­schei­nen konn­te (Schluss­anträge, Rn.85):

Ar­ti­kel 7 der Richt­li­nie 2003/88/EG ist da­hin zu ver­ste­hen, dass der An­spruch auf Jah­res­ur­laub oder auf fi­nan­zi­el­len Er­satz auch bei ent­schul­dig­tem Feh­len (we­gen Krank­heit) im ge­sam­ten Ur­laubs­jahr ent­steht.

Können lange erkrankte Arbeitnehmer für die Dauer ihrer Erkrankung "endlos" Urlaub ansammeln?

In al­ler Re­gel folgt der EuGH den Schluss­anträgen der Ge­ne­ral­anwälte. Soll­te das auch in die­sem Fall so sein, müss­ten sämt­li­che deut­schen Ar­beit­ge­ber, die eu­ro­pa­recht­lich dem „Staat“ zu­zu­rech­nen sind, die Richt­li­nie in der oben be­schrie­be­nen Aus­le­gung ge­genüber ih­ren Ar­beit­neh­mern ab so­fort an­wen­den. Zum „Staat“ gehören ins­be­son­de­re al­le Ar­beit­ge­ber, die für den Bund, für ein Bun­des­land oder für Ge­mein­den han­deln so­wie al­le Träger der ge­setz­li­chen So­zi­al­ver­si­che­rung.

Kon­kret könn­ten Ar­beit­neh­mer, die nach langjähri­ger un­un­ter­bro­che­ner Ar­beits­unfähig­keit aus dem Ar­beits­verhält­nis aus­ge­schie­den sind, wie der Kläger im Vor­la­ge­fall, für ver­gan­ge­ne Jah­re Ur­laubs­ab­gel­tung ver­lan­gen. Da die Ar­gu­men­te, die von der Ge­ne­ral­anwältin ge­gen den ur­laubs­ge­setz­li­chen Aus­schluss von Rest­ur­laubs­ansprüchen an­geführt wer­den, erst recht für ta­rif­li­che Aus­schluss­fris­ten gel­ten, dürf­ten die­se kein unüber­wind­ba­res recht­li­ches Hin­der­nis dar­stel­len.

Der Grund für die­se „Ho­ri­zon­tal­wir­kung“ der Richt­li­nie liegt dar­in, dass die Frist für ih­re Um­set­zung schon lan­ge ab­ge­lau­fen ist (nämlich am 23.11.1996, vgl. Art.18 Abs.1.a) der Richt­li­nie 93/104/EG des Ra­tes vom 23.11.1993), und dass die in der Richt­li­nie ent­hal­te­ne Vor­ga­be ei­nes „un­be­ding­ten“ vierwöchi­gen Min­des­t­ur­laubs ei­nen ein­deu­ti­gen Re­ge­lungs­ge­halt hat, der oh­ne wei­te­re Maßnah­men der Um­set­zung in na­tio­na­les Recht bei der Rechts­an­wen­dung be­ach­tet wer­den kann

Nähe­re In­for­ma­tio­nen zu die­sem Vor­gang fin­den Sie hier:

 

Letzte Überarbeitung: 13. Februar 2014

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