Gebühren­freie Hot­line: 0800 - 440 1 880
Arbeitsrecht aktuell
Jahr

Ver­di-Be­schäf­tig­te for­dern mehr Lohn

Ei­ni­gung er­zielt
23.04.2010. Ver­di ist in die Kri­tik ge­ra­ten, weil die Ge­werk­schaft den ei­ge­nen Be­schäf­tig­ten nicht so viel Lohn zah­len will, wie sie ge­gen­über den Ar­beit­ge­bern des öf­fent­li­chen Diens­tes for­dern.

Über die Lohn­ver­hand­lun­gen der Ver­di-Be­schäf­tig­ten in ei­ge­ner Sa­che be­rich­ten wir in dem fol­gen­den Ar­ti­kel.

Die bei Verdi beschäftigten Arbeitnehmer fordern mehr Lohn

Ein me­di­en­wirk­sa­mes Kon­trast­pro­gramm zu den im öffent­li­chen Dienst von Ver­di geführ­ten Ta­rif­ver­trags­ver­hand­lun­gen bie­tet der ak­tu­el­le Streit um ei­ne Auf­bes­se­rung des Lohns für die et­wa 3.800 bei der Ge­werk­schaft beschäftig­ten Ar­beit­neh­mer. Während Ver­di von den öffent­li­chen Ar­beit­ge­bern ei­ne Loh­nerhöhung von fünf Pro­zent for­dert, bie­tet sie ih­ren ei­ge­nen Beschäftig­ten der­zeit nur 1,5 Pro­zent. Da­zu soll es ei­ne Ein­mal­zah­lung von 150 Eu­ro rück­wir­kend für das Jahr 2009 ge­ben.

Das verärgert man­chen Ge­werk­schafts­mit­ar­bei­ter. Als Un­verschämt­heit be­zeich­ne­te Man­fred Lesch, Ver­di-Mit­glied und Vor­sit­zen­der des Ver­bands der Ge­werk­schafts­beschäftig­ten (VGB), das Ver­hal­ten von Ver­di. Im­mer­hin ha­be die Ge­werk­schaft in den ver­gan­ge­nen zwei Jah­ren bei den Bei­trags­ein­nah­men ein Plus ver­zeich­net. Der Be­triebs­rat, mit dem Ver­di der­zeit in Lohn­ver­hand­lun­gen steht, hat das An­ge­bot des Vor­stands ab­ge­lehnt.

Verdi hält Forderungen für unbegründet

Aus Sicht der Ge­werk­schaft ist das der­zei­ti­ge An­ge­bot gut, je­den­falls „ei­nes, über das man dis­ku­tie­ren kann", so Vor­stands­mit­glied Isol­de Kun­kel-We­ber.

Auch könne man, so Ver­di-Spre­cher Chris­toph Schmitz, die bei den Ta­rif­ver­hand­lun­gen im öffent­li­chen Dienst er­ho­be­ne For­de­rung nach fünf Pro­zent mehr Lohn nicht mit dem An­ge­bot von 1,5 Pro­zent für die Ge­werk­schafts­mit­ar­bei­ter ver­glei­chen. Für den öffent­li­chen Dienst wer­de ein Ge­samt­pa­ket ge­for­dert, d.h. in den fünf Pro­zent sei­en auch For­de­run­gen nach Al­ters­teil­zeit­re­ge­lun­gen und die Pflicht zur Über­nah­me von Aus­zu­bil­den­den ent­hal­ten, wo­hin­ge­gen die den Ver­di-Mit­ar­bei­tern an­ge­bo­te­nen 1,5 Pro­zent als rei­ne Loh­nerhöhung zu ver­ste­hen sei­en. Außer­dem sei man gesprächs­be­reit.

Einigung erzielt

Mitt­ler­wei­le ha­ben die Ver­hand­lun­gen der Beschäftig­ten dem Ver­di-Bun­des­vor­stand ge­fruch­tet. Man hat sich dar­auf ge­ei­nigt, dass es rück­wir­kend ab Ja­nu­ar 2010 ei­ne Loh­nerhöhung von 2,4 Pro­zent gibt so­wie für das Jahr 2009 ei­ne Ein­mal­zah­lung von 240 EUR.

Nähe­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

 

Letzte Überarbeitung: 16. September 2016

Bewertung:

Auf Facebook teilen Auf Google+ teilen Ihren XING-Kontakten zeigen Beitrag twittern

 

Kontakt

Sie erreichen uns jeweils von Montag bis Freitag in der Zeit
von 09:00 bis 19:00 Uhr:

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Berlin

Lützowstraße 32
10785 Berlin
Telefon: 030 - 26 39 62 0
Telefax: 030 - 26 39 62 499

Ansprechpartner:
Rechtsanwalt Dr. Martin Hensche
Fachanwalt für Arbeitsrecht

Rechts­an­walt Chris­toph Hil­de­brandt
Fachanwalt für Arbeitsrecht

E-Mail: berlin@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Frankfurt am Main

Schumannstraße 27
60325 Frankfurt am Main
Telefon: 069 - 71 03 30 04
Telefax: 069 - 71 03 30 05

Ansprechpartner:
Rechtsanwältin Dr. Simone Wernicke
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Rechtsanwalt Thomas Becker

E-Mail: frankfurt@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Hamburg

Neuer Wall 10
20354 Hamburg
Telefon: 040 - 69 20 68 04
Telefax: 040 - 69 20 68 08

Ansprechpartner:
Rechtsanwalt Sebastian Schroeder
Fachanwalt für Arbeitsrecht

E-Mail: hamburg@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Hannover

Georgstraße 38
30159 Hannover
Telefon: 0511 - 899 77 01
Telefax: 0511 - 899 77 02

Ansprechpartner:
Rechtsanwältin Nina Wesemann
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Rechts­an­walt Chris­toph Hil­de­brandt
Fachanwalt für Arbeitsrecht

E-Mail: hannover@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Köln

Hohenstaufenring 62
50674 Köln
Telefon: 0221 - 709 07 18
Telefax: 0221 - 709 07 31

Ansprechpartner:
Rechtsanwalt Thomas Becker

Rechtsanwältin Dr. Simone Wernicke
Fachanwältin für Arbeitsrecht

E-mail: koeln@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei München

Ludwigstraße 8
80539 München
Telefon: 089 - 21 56 88 63
Telefax: 089 -21 56 88 67

Ansprechpartner:
Rechts­an­wältin Nora Schu­bert

Rechts­an­walt Chris­toph Hil­de­brandt

E-Mail: muenchen@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Nürnberg

Zeltnerstraße 3
90443 Nürnberg
Telefon: 0911 - 953 32 07
Telefax: 0911 - 953 32 08

Ansprechpartner:
Rechts­an­wältin Nora Schu­bert

Rechts­an­walt Chris­toph Hil­de­brandt
Fachanwalt für Arbeitsrecht

E-Mail: nuernberg@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Stuttgart

Königstraße 10c
70173 Stuttgart
Telefon: 0711 - 470 97 10
Telefax: 0711 - 470 97 96

Ansprechpartner:
Rechtsanwältin Dr. Simone Wernicke
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Rechtsanwalt Thomas Becker

E-Mail: stuttgart@hensche.de



 

HINWEIS: Sämtliche Texte dieser Internetpräsenz mit Ausnahme der Gesetzestexte und Gerichtsentscheidungen sind urheberrechtlich geschützt. Urheber im Sinne des Gesetzes über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte (UrhG) ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht Dr. Martin Hensche, Lützowstraße 32, 10785 Berlin.

Wörtliche oder sinngemäße Zitate sind nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung des Urhebers bzw. bei ausdrücklichem Hinweis auf die fremde Urheberschaft (Quellenangabe iSv. § 63 UrhG) rechtlich zulässig. Verstöße hiergegen werden gerichtlich verfolgt.

© 1997 - 2016:
Rechtsanwalt Dr. Martin Hensche, Berlin
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Lützowstraße 32, 10785 Berlin
Telefon: 030 - 26 39 62 0
Telefax: 030 - 26 39 62 499
E-mail: hensche@hensche.de

Presse Karriere Links A bis Z Sitemap Impressum
Gebühren­freie Hot­line: 0800 - 440 1 880