Gebühren­freie Hot­line: 0800 - 440 1 880
Arbeitsrecht aktuell
Jahr

Ar­beits­un­fä­hig­keit bei Fol­ge­be­schei­ni­gung über an­de­re Krank­heit

Beim Streit über Ent­gelt­fort­zah­lung muss der Ar­beit­neh­mer be­wei­sen, dass er zwi­schen zwei Er­kran­kun­gen ge­sund war: Bun­des­ar­beits­ge­richt, Ur­teil vom 25.05.2016, 5 AZR 318/15

18.08.2016. Wer in­fol­ge ei­ner Krank­heit nicht ar­bei­ten kann, hat nach dem Ent­gelt­fort­zah­lungs­ge­setz (EFZG) An­spruch auf Ent­gelt­fort­zah­lung im Krank­heits­fall, und zwar bis zur Höchst­dau­er von sechs Wo­chen. Bei ei­ner wei­te­ren Er­kran­kung ent­steht ei­ner neu­er An­spruch, eben­falls bis zu ma­xi­mal sechs Wo­chen.

Nach der Recht­spre­chung braucht der Ar­beit­neh­mer zwi­schen die­sen bei­den Zeit­räu­men nicht ge­ar­bei­tet ha­ben, son­dern es ge­nü­gen ei­ni­ge we­ni­ge St­un­den der Ge­sund­heit in der Frei­zeit oder am Wo­chen­en­de.

In ei­ner ak­tu­el­len Ent­schei­dung hat das Bun­des­ar­beits­ge­richt (BAG) klar­ge­stellt, dass der Ar­beit­neh­mer für den Be­ginn sei­ner zwei­ten (an­de­ren) Er­kran­kung be­weis­pflich­tig ist. Da­mit hat das BAG sei­ne bis­he­ri­ge, aus Ar­beit­neh­mer­sicht güns­ti­ge Recht­spre­chung er­heb­lich ein­ge­schränkt: BAG, Ur­teil vom 25.05.2016, 5 AZR 318/15.

Wie beweist man eine kurze Zeit der Gesundheit nach einer sechswöchigen Erkrankung?

Wer sechs Wo­chen lang in­fol­ge ei­ner Er­kran­kung ar­beits­unfähig ist, da­nach ei­ni­ge Ta­ge ar­bei­tet und so­dann er­neut, dies­mal aber an ei­ner an­de­ren Krank­heit er­krankt, hat zwei­mal ei­nen An­spruch auf Ent­gelt­fort­zah­lung, und zwar je­weils bis zur Höchst­dau­er von sechs Wo­chen. An­spruchs­grund­la­ge ist § 3 Abs.1 Satz 1 EFZG.

Ein mehr­fa­cher An­spruch auf Ent­gelt­fort­zah­lung (je­weils für höchs­tens sechs Wo­chen) be­steht auch dann, wenn der Ar­beit­neh­mer zwi­schen sei­nen bei­den Er­kran­kun­gen nicht ge­ar­bei­tet hat. Vor­aus­set­zung ist nur,

  • dass zu Be­ginn der zwei­ten Er­kran­kung die ers­te Er­kran­kung aus­ge­heilt war, und
  • dass es sich um ver­schie­de­ne Krank­hei­ten han­delt.

Sind die­se Vor­aus­set­zun­gen nicht ge­ge­ben, han­delt es sich um ei­nen "ein­heit­li­chen Ver­hin­de­rungs­fall", d.h. um ei­ne un­un­ter­bro­che­ne Ar­beits­unfähig­keit. Dann en­det der An­spruch auf Lohn­fort­zah­lung nach sechs Wo­chen.

Klagt ein Ar­beit­neh­mer auf Ent­gelt­fort­zah­lung für ei­ne länge­re Zeit als sechs Wo­chen, ist ei­ne kurz­fris­ti­ge Ge­sund­heit zwi­schen zwei Sechs­wo­chen­zeiträum­en für ihn güns­tig, denn dann liegt kein ein­heit­li­cher Ver­hin­de­rungs­fall vor. Ei­ne sol­che kurz­zei­ti­ge Ge­ne­sung kann nach der Recht­spre­chung auf ei­ni­ge we­ni­ge, in der Frei­zeit oder am Wo­chen­en­de lie­gen­de St­un­den fal­len.

Beim Streit um ei­ne "Kurz­ge­sun­dung" half dem Ar­beit­neh­mer bis­her die Vor­ga­be des BAG, der zu­fol­ge ein ärzt­li­ches At­test die Ar­beits­unfähig­keit (AU) an­geb­lich nur bis zum Schich­ten­de be­schei­ni­gen soll. War man z.B. bis zu ei­nem Mitt­woch krank­ge­schrie­ben, war man die­ser Recht­spre­chung zu­fol­ge am Mitt­woch nach 18:00 Uhr wie­der als ge­sund an­zu­se­hen, falls man übli­cher­wei­se nur bis 18:00 Uhr ar­bei­ten muss (so BAG, Ur­teil vom 12.07.1989, 5 AZR 377/88).

Die­se Recht­spre­chung hat das BAG auf­ge­ge­ben und außer­dem klar­ge­stellt, dass der Ar­beit­neh­mer die Be­weis­last für Be­ginn und En­de sei­ner krank­heits­be­ding­ten Ar­beits­unfähig­keit trägt.

Im Streit: Arbeitnehmer geht in der sechsten Wochen einer Arbeitsunfähigkeit wegen anderer Beschwerden zum Arzt, wird wegen dieser (anderen) Beschwerden aber erst nach Ablauf der sechs Wochen (erneut) krankgeschrieben

Im Streit­fall war der Ar­beit­neh­mer sechs Wo­chen we­gen ei­nes Rücken­lei­dens krank­ge­schrie­ben, und zwar vom 09.09.2013 (Mon­tag) bis zum 20.10.2013 (Sonn­tag). In der letz­ten Wo­che die­ses Sechs­wo­chen­zeit­raums, am 17.10.2013 (Don­ners­tag), ging er we­gen zu­neh­men­der Schul­ter­schmer­zen zum Arzt, der ihn des­halb aber nicht krank­schrieb.

Ei­ne Krank­schrei­bung we­gen der Schul­ter­be­schwer­den be­kam der Ar­beit­neh­mer erst am 21.10.2013 (Mon­tag), d.h. am ers­ten Tag nach Ab­lauf des Sechs­wo­chen­zeit­raums. Die­se Krank­schrei­bung war als er­neue Erst­be­schei­ni­gung aus­ge­stellt, d.h. hier han­del­te es sich um ei­ne an­de­re (neue) Er­kran­kung, die mit dem Rücken­lei­den nichts zu tun hat­te.

Der Ar­beit­ge­ber zahl­te Ent­gelt­fort­zah­lung nur für den ers­ten Sechs­wo­chen­zeit­raum, d.h. bis zum 20.10.2013. Denn aus sei­ner Sicht hat­te die zwei­te krank­heits­be­ding­te Ar­beits­unfähig­keit we­gen der Schul­ter­be­schwer­den be­reits am Don­ners­tag, dem 17.10.2013, vor­ge­le­gen. Der Ar­beit­neh­mer be­haup­te­te da­ge­gen, er ha­be sich am Mon­tag­früh beim An­zie­hen die Schul­ter ges­toßen und sei dar­auf­hin zum Arzt ge­gan­gen.

Das Ar­beits­ge­richt Her­ne hörte den Arzt als Zeu­gen, der nicht si­cher sa­gen konn­te, ob ei­ne Ar­beits­unfähig­keit we­gen der Schul­ter­be­schwer­den schon am 17.10.2013 vor­ge­le­gen hat­te oder nicht. Dem Ar­beits­ge­richt genügte das für ei­ne Ver­ur­tei­lung des Ar­beit­ge­bers zu wei­te­rer Lohn­fort­zah­lung (Ur­teil vom 21.10.2014, 3 Ca 3517/13), während das Lan­des­ar­beits­ge­richt (LAG) Hamm die Kla­ge ab­wies. Aus sei­ner Sicht war der Ar­beit­neh­mer nämlich be­weis­pflich­tig dafür, wann ge­nau sei­ne zwei­te Ar­beits­unfähig­keit be­gon­nen hat­te (LAG Hamm, Ur­teil vom 26.03.2015, 16 Sa 1711/14).

BAG: Klagt ein Arbeitnehmer auf Entgeltfortzahlung, trägt er die Beweislast für Beginn und Ende seiner Arbeitsunfähigkeit

Auch beim BAG hat­te der Ar­beit­neh­mer kein Glück. Sei­ne Re­vi­si­on wur­de zurück­ge­wie­sen.

Denn im Streit­fall konn­te der Ar­beit­neh­mer den ge­nau­en Be­ginn sei­ner zwei­ten Er­kran­kung nicht be­wei­sen. Da er we­gen star­ker Schul­ter­schmer­zen noch während des ers­ten Sechs­wo­chen­zeit­raums beim Arzt war (am 17.10.2013), lag die Möglich­keit na­he, dass er schon zum Zeit­punkt die­ses Arzt­be­suchs we­gen der (un­strei­tig star­ken) Schul­ter­be­schwer­den ar­beits­unfähig war.

Hier hätte der Ar­beit­neh­mer durch die Zeu­gen­aus­sa­ge des Arz­tes be­wei­sen müssen, dass ei­ne Ar­beits­unfähig­keit in­fol­ge der Schul­ter­be­schwer­den nicht schon am 17.10.2013 vor­ge­le­gen hat­te. Doch so ge­nau woll­te sich der Arzt bei sei­ner Zeu­gen­aus­sa­ge ge­ra­de nicht fest­le­gen.

Da­her blieb un­geklärt, ob die zwei­te Er­kran­kung bzw. die da­durch ver­ur­sach­te Ar­beits­unfähig­keit schon am 17.10.2013 (Don­ners­tag) oder erst am 21.10.2013 (Mon­tag) vor­lag. Bei ei­nem Be­ginn der schul­ter­be­ding­ten Ar­beits­unfähig­keit am 17.10.2013 würde ein ein­heit­li­cher sechswöchi­ger Ver­hin­de­rungs­fall vom 09.09.2013 bis zum 20.10.2013 vor­lie­gen.

Hier­zu stellt das BAG fest, dass der Ar­beit­neh­mer beim Ent­gelt­fort­zah­lungs­streit vor Ge­richt dar­le­gen und be­wei­sen muss, wann sei­ne krank­heits­be­ding­te Ar­beits­unfähig­keit be­gon­nen und wann sie ge­en­det hat (Leit­satz). Ent­spre­chend die­ser Be­weis­last­re­gel ging es hier im Streit­fall zu­las­ten des Ar­beit­neh­mers, dass nicht auf­geklärt wer­den konn­te, wann sei­ne Zwei­ter­kran­kung be­gon­nen hat­te.

Ne­ben­bei stellt das BAG klar, dass es nicht mehr an sei­ner bis­he­ri­gen Recht­spre­chung festhält, der zu­fol­ge ei­ne auf Ka­len­der­ta­ge be­zo­ge­ne ärzt­li­che AU-Be­schei­ni­gung die AU in der Re­gel nur bis zum En­de der übli­chen Ar­beits­zeit des Ar­beit­neh­mers am letz­ten Krank­heits­tag be­schei­nigt.

Als Fol­ge die­ser Ent­schei­dung ha­ben es Ar­beit­neh­mer künf­tig schwe­rer als bis­her, auf der Grund­la­ge ei­ner neu­en Erst­be­schei­ni­gung nach Ab­lauf ei­ner sechswöchi­gen Ar­beits­unfähig­keit wei­te­re Ent­gelt­fort­zah­lung durch­zu­set­zen.

Denn ein ein­heit­li­cher Ver­hin­de­rungs­fall liegt rich­ti­ger An­sicht nach nicht nur dann vor, wenn sich Ers­ter­kran­kung und Zwei­ter­kran­kung zeit­lich über­schnei­den, son­dern auch dann, wenn sie naht­los an­ein­an­der­s­toßen. Auch in die­sem Fall gibt es kei­ne zeit­li­che Un­ter­bre­chung der Ver­hin­de­rung, und dem­ent­spre­chend ist die von der Recht­spre­chung ge­for­der­te Be­din­gung nicht erfüllt, dass der Ar­beit­neh­mer zu­min­dest für "we­ni­ge, außer­halb der Ar­beits­zeit lie­gen­de St­un­den" ar­beitsfähig war.

En­det (wie hier im Streit­fall) der ers­te Sechs­wo­chen­zeit­raum an ei­nem Sonn­tag, heißt das künf­tig, dass die AU am Sonn­tag um 24:00 Uhr en­det, denn ei­ne uhr­zeit­lich auf das En­de der übli­chen Ar­beits­zeit be­zo­ge­ne "Aus­le­gung" ärzt­li­cher Krank­schrei­bun­gen möch­te das BAG ja (zu­recht) künf­tig nicht mehr vor­neh­men. Und be­ginnt ei­ne neue Krank­heit am dar­auf­fol­gen­den Mon­tag ent­spre­chend ei­ner ärzt­li­chen Erst­be­schei­ni­gung, die der Ar­beit­neh­mer bei ei­nem Arzt­be­such vor Dienst­an­tritt er­langt hat, ist der Mon­tag nach herr­schen­der Mei­nung in vol­lem Um­fang als Krank­heits­tag an­zu­se­hen, d.h. die er­neu­te Er­kran­kung bzw. AU be­ginnt dann am Mon­tag um 00:00 Uhr.

Fa­zit: Wenn Ar­beit­neh­mer nach Ab­lauf ei­nes vol­len Sechs­wo­chen­zeit­raums vor Dienst­an­tritt ei­ne neue Erst­be­schei­ni­gung vor­le­gen, müssen sie künf­tig be­wei­sen, dass sie zwi­schen dem Be­ginn des ers­ten Ta­ges der Neu­er­kran­kung (00:00 Uhr) und dem Arzt­be­such an die­sem Ta­ge ge­sund ge­we­sen war. Ab­ge­se­hen von Unfällen wird ein sol­cher Nach­weis nur schwer zu führen sein.

Nähe­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

 

Letzte Überarbeitung: 5. November 2016

Bewertung: Ar­beits­un­fä­hig­keit bei Fol­ge­be­schei­ni­gung über an­de­re Krank­heit 3.5 von 5 Sternen (3 Bewertungen)

Auf Facebook teilen Auf Google+ teilen Ihren XING-Kontakten zeigen Beitrag twittern

 

Autorenprofil

Kontakt

Sie erreichen uns jeweils von Montag bis Freitag in der Zeit
von 09:00 bis 19:00 Uhr:

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Berlin

Lützowstraße 32
10785 Berlin
Telefon: 030 - 26 39 62 0
Telefax: 030 - 26 39 62 499

Ansprechpartner:
Rechtsanwalt Dr. Martin Hensche
Fachanwalt für Arbeitsrecht

Rechts­an­walt Chris­toph Hil­de­brandt
Fachanwalt für Arbeitsrecht

E-Mail: berlin@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Frankfurt am Main

Schumannstraße 27
60325 Frankfurt am Main
Telefon: 069 - 71 03 30 04
Telefax: 069 - 71 03 30 05

Ansprechpartner:
Rechtsanwältin Dr. Simone Wernicke
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Rechtsanwalt Thomas Becker

E-Mail: frankfurt@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Hamburg

Neuer Wall 10
20354 Hamburg
Telefon: 040 - 69 20 68 04
Telefax: 040 - 69 20 68 08

Ansprechpartner:
Rechtsanwalt Sebastian Schroeder
Fachanwalt für Arbeitsrecht

E-Mail: hamburg@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Hannover

Georgstraße 38
30159 Hannover
Telefon: 0511 - 899 77 01
Telefax: 0511 - 899 77 02

Ansprechpartner:
Rechtsanwältin Nina Wesemann
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Rechts­an­walt Chris­toph Hil­de­brandt
Fachanwalt für Arbeitsrecht

E-Mail: hannover@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Köln

Hohenstaufenring 62
50674 Köln
Telefon: 0221 - 709 07 18
Telefax: 0221 - 709 07 31

Ansprechpartner:
Rechtsanwalt Thomas Becker

Rechtsanwältin Dr. Simone Wernicke
Fachanwältin für Arbeitsrecht

E-mail: koeln@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei München

Ludwigstraße 8
80539 München
Telefon: 089 - 21 56 88 63
Telefax: 089 -21 56 88 67

Ansprechpartner:
Rechts­an­wältin Nora Schu­bert

Rechts­an­walt Chris­toph Hil­de­brandt

E-Mail: muenchen@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Nürnberg

Zeltnerstraße 3
90443 Nürnberg
Telefon: 0911 - 953 32 07
Telefax: 0911 - 953 32 08

Ansprechpartner:
Rechts­an­wältin Nora Schu­bert

Rechts­an­walt Chris­toph Hil­de­brandt
Fachanwalt für Arbeitsrecht

E-Mail: nuernberg@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Stuttgart

Königstraße 10c
70173 Stuttgart
Telefon: 0711 - 470 97 10
Telefax: 0711 - 470 97 96

Ansprechpartner:
Rechtsanwältin Dr. Simone Wernicke
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Rechtsanwalt Thomas Becker

E-Mail: stuttgart@hensche.de



 

HINWEIS: Sämtliche Texte dieser Internetpräsenz mit Ausnahme der Gesetzestexte und Gerichtsentscheidungen sind urheberrechtlich geschützt. Urheber im Sinne des Gesetzes über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte (UrhG) ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht Dr. Martin Hensche, Lützowstraße 32, 10785 Berlin.

Wörtliche oder sinngemäße Zitate sind nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung des Urhebers bzw. bei ausdrücklichem Hinweis auf die fremde Urheberschaft (Quellenangabe iSv. § 63 UrhG) rechtlich zulässig. Verstöße hiergegen werden gerichtlich verfolgt.

© 1997 - 2016:
Rechtsanwalt Dr. Martin Hensche, Berlin
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Lützowstraße 32, 10785 Berlin
Telefon: 030 - 26 39 62 0
Telefax: 030 - 26 39 62 499
E-mail: hensche@hensche.de

Presse Karriere Links A bis Z Sitemap Impressum
Gebühren­freie Hot­line: 0800 - 440 1 880