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BASF: Wei­ter kei­ne be­triebs­be­ding­ten Kün­di­gun­gen im Stamm­werk

Die Be­schäf­tig­ten im BASF-Stamm­werk müs­sen auch in den kom­men­den fünf Jah­ren kei­ne be­triebs­be­ding­ten Kün­di­gun­gen fürch­ten: In man­chen Be­rei­chen soll al­ler­dings ver­stärkt auf fle­xi­ble Be­schäf­ti­gungs­for­men ge­setzt wer­den

22.10.2015. (dpa) - Der welt­größ­te Che­mie­kon­zern BASF ver­zich­tet im Stamm­werk Lud­wigs­ha­fen mit sei­nen et­wa 36 000 Mit­ar­bei­tern auch in den kom­men­den fünf Jah­ren auf be­triebs­be­ding­te Kün­di­gun­gen. Au­ßer­dem wer­den in die­ser Zeit er­neut min­des­tens sechs Mil­li­ar­den Eu­ro in Mo­der­ni­sie­rung und Er­halt des Wer­kes in­ves­tiert. Das geht aus der neu­en Stand­ort­ver­ein­ba­rung her­vor, die Un­ter­neh­mens­lei­tung und Ar­beit­neh­mer­ver­tre­ter am Mitt­woch un­ter­schrie­ben.

Um bes­ser auf Auf­trags­schwan­kun­gen re­agie­ren zu kön­nen, soll in be­stimm­ten Be­rei­chen ver­stärkt auf fle­xi­ble Be­schäf­ti­gungs­for­men wie Ar­beits­kräf­te-Lea­sing und be­fris­te­te Ar­beits­ver­hält­nis­se ge­setzt wer­den. Ei­ne Ober­gren­ze wur­de nach An­ga­ben von BASF-Per­so­nal­lei­ter Wolf­gang Hap­ke nicht fest­ge­schrie­ben. Ein­ge­setzt wer­den die­se In­stru­men­te bis­lang bei­spiels­wei­se in den Be­rei­chen Lo­gis­tik, Gas­tro­no­mie und Werk­schutz.

An­ge­sichts der schnel­len Ver­än­de­run­gen in der Wirt­schafts­welt sei es wich­tig, die BASF so auf­zu­stel­len, dass sie an­ge­mes­sen re­agie­ren kön­ne, sag­te Stand­ort­lei­te­rin und BASF-Vor­stands­mit­glied Mar­g­ret Sucka­le. Ei­ne Her­aus­for­de­rung stel­le auch die Di­gi­ta­li­sie­rung der Ar­beits­welt dar. Un­ter­neh­mens­lei­tung und Be­triebs­rat hät­ten ver­ein­bart, die­sen Pro­zess ge­mein­sam zu ge­stal­ten. «Wir müs­sen die Ver­än­de­run­gen, die ge­sell­schaft­lich auf uns zu­kom­men, auch an­neh­men», sag­te der Kon­zern­be­triebs­rats­vor­sit­zen­de Ro­bert Os­wald.

Die sechs­te Ver­ein­ba­rung die­ser Art gilt vom 1. Ja­nu­ar 2016 bis zum 31. De­zem­ber 2020. Vor­ge­se­hen ist auch, dass die Aus­ga­ben für For­schung und Ent­wick­lung auf dem Ni­veau der Vor­jah­re blei­ben und dass in der glei­chen Grö­ßen­ord­nung wie bis­her aus­bil­det wird.

Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

 

 

Letzte Überarbeitung: 13. April 2016

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