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Min­dest­lohn für Leih­ar­bei­ter?

Min­dest­lohn in der Leih­ar­beits­bran­che rückt in greif­ba­re Nä­he: Deut­scher Bun­des­tag: Ple­nar­pro­to­koll 17/94
09.03.2011. Ab dem 01.05.2011 gilt für ei­ni­ge un­se­rer ost­eu­ro­päi­schen Nach­barn (Est­land, Lett­land, Li­tau­en, Po­len, Slo­wa­kei, Slo­we­ni­en, Tsche­chi­en und Un­garn) die vol­le Ar­beit­neh­mer­frei­zü­gig­keit. Die bis­he­ri­gen Be­schrän­kun­gen in Form von Ar­beits­er­laub­nis­sen und Ver­wal­tungs­ver­fah­ren ent­fal­len da­mit. Vie­le der dann auf den deut­schen Ar­beits­markt strö­men­den Ar­beit­neh­mer kön­nen ih­re Ar­beits­kraft für 5,00 EUR oder we­ni­ger an­bie­ten. Da­her sind die po­li­ti­schen Dis­kus­sio­nen über Min­dest­löh­ne in der Leih­ar­beits­bran­che wie­der lau­ter ge­wor­den.

Lan­ge Zeit hat sich ins­be­son­de­re die FDP ge­gen Min­dest­löh­ne aus­ge­spro­chen, da sie be­fürch­tet, dass die­se ei­ne "Sog­wir­kung nach un­ten" auf das all­ge­mei­ne Lohn­ni­veau zur Fol­ge hät­ten. Die­se Ab­wehr­hal­tung ist nun­mehr ins Wan­ken ge­ra­ten und die dies­be­züg­li­chen Dis­kus­sio­nen neh­men kon­kre­te­re For­men an. Soll­te ein Min­dest­lohn für Leih­ar­beit ein­ge­führt wer­den, wür­de sich auch die La­ge der Leih­ar­beit­neh­mer ver­bes­sern, die durch die Schein­ta­rif­ver­trä­ge der CG­ZP um ih­re ge­setz­li­chen An­sprü­che auf glei­che Be­zah­lung ("Equal Pay") wie Stamm­ar­beit­neh­mer ge­prellt wor­den sind.

Selbstgemachte Probleme in der deutschen Leiharbeit

Das The­ma Leih­ar­beit ist schon seit lan­gem ei­ne po­li­ti­sche Dau­er­bau­stel­le. Der Boom der Bran­che be­gann An­fang 2004, als das Ar­beit­neh­merüber­las­sungs­ge­setz (AÜG) geändert wur­de. Da­mals wur­de zwar der Grund­satz „glei­ches Geld für glei­che Ar­beit“ bzw. „glei­che Be­hand­lung für glei­che Ar­beit“ (equal pay / equal tre­at­ment) ge­setz­lich fest­ge­schrie­ben, zu­gleich aber auch die Möglich­keit eröff­net, hier­von durch Ta­rif­verträge und auf­grund von Ta­rif­verträgen ab­zu­wei­chen (§ 9 Nr. 2 AÜG). Mehr oder we­ni­ger über Nacht wur­de im glei­chen Zeit­raum die Ta­rif­ge­mein­schaft Christ­li­cher Ge­werk­schaf­ten für Zeit­ar­beit und Per­so­nal­ser­vice­agen­tu­ren (CG­ZP) ge­gründet. Sie schloss mit dem An­spruch, Ge­werk­schaft zu sein, ei­nen Flächen­ta­rif­ver­trag für die Zeit­ar­beits­bran­che, der aus­ge­spro­chen ar­beit­ge­ber­freund­lich war. Da­mit fuhr sie dem Deut­schen Ge­werk­schafts­bund (DGB) in die Pa­ra­de, der zur glei­chen Zeit eben­falls über Ta­rif­ab­schlüsse ver­han­del­te. In der Fol­ge­zeit hieß es wie­der­holt, dass es oh­ne den Vor­s­toß der CG­ZP wohl gar kei­ne Ta­rif­verträge im Be­reich Zeit­ar­beit ge­ge­ben hätte.

In der Tat ist nicht nur die Ent­ste­hungs­ge­schich­te der CG­ZP, die an­schei­nend mit Un­terstützung von Ar­beit­ge­bern (!) aus der Tau­fe ge­ho­ben wur­de, du­bi­os. Auch über ih­re Or­ga­ni­sa­ti­ons- und Mit­glie­der­struk­tur ist we­nig be­kannt. Ih­re Ta­riffähig­keit wur­de da­her von An­fang an be­zwei­felt. Die­se Zwei­fel bestätig­ten sich im Lau­fe ei­nes vom DGB, der Dienst­leis­tungs­ge­werk­schaft ver.di und der Ber­li­ner Se­nats­ver­wal­tung seit 2008 geführ­ten ar­beits­ge­richt­li­chen Ver­fah­rens. Im Er­geb­nis wur­de der CG­ZP über al­le drei In­stan­zen hin­weg vom Ar­beits­ge­richt Ber­lin, dem Lan­des­ar­beits­ge­richt Ber­lin-Bran­den­burg und dem Bun­des­ar­beits­ge­richt mit un­ter­schied­li­chen Be­gründun­gen die Ta­riffähig­keit ab­ge­spro­chen (wir be­rich­te­ten darüber in Ar­beits­recht ak­tu­ell 09/026 Zwei­fel an der Ta­riffähig­keit der Ta­rif­ge­mein­schaft Christ­li­cher Ge­werk­schaf­ten Zeit­ar­beit meh­ren sich, Ar­beits­recht ak­tu­ell 09/099 Die CG­ZP ist nicht ta­riffähig, Ar­beits­recht ak­tu­ell: 09/134 Zur Ta­riffähig­keit der CG­ZP und in Ar­beits­recht ak­tu­ell: 10/013 Feh­len­de Ta­riffähig­keit der CG­ZP bestätigt).

Schlecker weckt die Öffentlichkeit

Das ge­setz­li­che Schlupf­loch und das fragwürdi­ge Wir­ken der CG­ZP tru­gen nicht nur zum enor­men Wachs­tum der Leih­ar­beits­bran­che bei, son­dern auch zur Ver­schlech­te­rung ih­res Rufs. Ursprüng­lich war Leih­ar­beit als fle­xi­ble Möglich­keit ge­dacht, Auf­trags­spit­zen ge­recht zu wer­den und durch Ver­tre­tun­gen Ar­beits­ausfälle zu ver­mei­den. Doch nur in Re­gie­rungs­krei­sen wird sie auch heu­te noch als Brücke in die Beschäfti­gung dar­ge­stellt. Tatsächlich wer­den Stamm­be­leg­schaf­ten zu­neh­mend durch Leih­ar­bei­ter er­setzt.

Ein öffent­lich als be­son­ders ne­ga­tiv wahr­ge­nom­me­ner Fall wa­ren Um­struk­tu­rie­run­gen beim Dro­ge­rie­dis­coun­ter Schle­cker, die auf ei­ne Er­set­zung von Stamm­kräften durch Leih­ar­beit­neh­mer hin­aus­lie­fen (wir be­rich­te­ten zu­letzt in: Ar­beits­recht ak­tu­ell: 10/055 Schle­ckers Vor­ge­hen in der Kri­tik). Die Vor­tei­le für Ar­beit­ge­ber lie­gen auf der Hand: Leih­ar­bei­ter sind deut­lich bil­li­ger als re­guläre Ar­beits­kräfte und können we­sent­lich schnel­ler aus­ge­tauscht wer­den, weil aus Ent­lei­her­sicht auf kei­ne ar­beits­ver­trag­li­chen Kündi­gungs­fris­ten Rück­sicht ge­nom­men wer­den muss. Die Fol­ge sind un­si­che­re bzw. „prekäre“ Ar­beits­verhält­nis­se, die we­nig Raum für Zu­kunfts­pla­nung und lang­fris­ti­ge Exis­tenz­si­che­rung las­sen. Zehn­tau­sen­de Leih­ar­beit­neh­mer ver­die­nen so we­nig, dass sie ergänzend Ar­beits­lo­sen­geld II be­zie­hen müssen. Ge­mes­sen an den mitt­ler­wei­le fast 900.000 in der Leih­ar­beits­bran­che täti­gen Ar­beit­neh­mern ist der An­teil der Be­zie­her von Ar­beits­lo­sen­geld II zwar ge­ring, doch ändert das nichts an den ins­ge­samt rau­hen Geschäfts­be­din­gun­gen und nied­ri­gen Löhnen.

Der ge­setz­li­che Grund­satz der Gleich­be­hand­lung von Leih­ar­bei­tern mit den Ar­beit­neh­mern im Ent­lei­her­be­trieb wird we­gen all die­ser Umstände fak­tisch zu ei­ner Aus­nah­me. Ein zusätz­li­ches Pro­blem wird ab Mai auf­tre­ten. Ab dem 01.05.2011 gilt nämlich die vol­le eu­ropäische Ar­beit­neh­mer­freizügig­keit für die Bürger der neu­en ost­eu­ropäischen EU-Mit­glie­der. Dort sind teil­wei­se St­un­denlöhne von 3,00 bis 5,00 EUR üblich. Vor die­sem Hin­ter­grund wird ab Mit­te des Jah­res ein Un­ter­bie­tungs­wett­be­werb befürch­tet, dem inländi­sche Ar­beit­ge­ber nichts ent­ge­gen­hal­ten können.

Druck auf die FDP wächst

Ob­wohl die­se Pro­blem­la­ge be­kannt ist, sind al­le Dis­kus­sio­nen über ein Min­dest­lohn in der Zeit­ar­beits­bran­che bis­her im San­de ver­lau­fen. Maßgeb­li­chen An­teil hier­an hat die FDP mit ih­rer ab­leh­nen­den Hal­tung. Auf sie ist es bei­spiels­wei­se zurück­zuführen, dass im ak­tu­el­len Ge­setz­ge­bungs­ver­fah­ren zur Ver­hin­de­rung von Miss­brauch in der Ar­beit­neh­merüber­las­sung ent­ge­gen der ursprüng­li­chen Ab­sicht kei­ne Min­dest­lohn­re­ge­lung mehr ent­hal­ten ist (wir be­rich­te­ten in: Ar­beits­recht ak­tu­ell 10/199 Ge­set­zes­wurf des BMAS zur Leih­ar­beit).

Al­ler­dings war frag­lich, wie lan­ge die FDP ihr Nein auf­recht er­hal­ten kann. Je näher nämlich der 01.05.2011 bzw. die vol­le Ar­beit­neh­mer­freizügig­keit für Ost­eu­ropäer rückt, des­to lau­ter wer­den die Ru­fe nach ei­ner ge­setz­li­chen Re­ge­lung auch aus kon­ser­va­ti­ven Krei­sen und dem Ar­beit­ge­ber­la­ger. So spra­chen sich kürz­lich die CDU und Ar­beit­ge­ber­präsi­dent Hundt dafür aus, ei­nen Min­dest­lohn in der Leih­ar­beits­bran­che ein­zuführen.

Harte Verhandlungen im Vermittlungsausschuss

Lan­ge schien der Druck nicht groß ge­nug zu sein. Selbst in den hart geführ­ten Ver­hand­lun­gen im Ver­mitt­lungs­aus­schuss zum Ge­setz­ge­bungs­ver­fah­ren über die neu­en Hartz-IV-Re­gelsätze sah zunächst al­les wei­ter nach un­versöhn­li­chen Po­si­tio­nen zwi­schen Re­gie­rung und Op­po­si­ti­on aus.

Of­fen­bar hat die Bun­des­re­gie­rung zunächst ei­nen Min­dest­lohn prin­zi­pi­ell ab­ge­lehnt und sich le­dig­lich da­zu be­reit erklärt, den Grund­satz "Glei­cher Lohn für glei­che Ar­beit" nach neun­mo­na­ti­ger Dau­er der Ent­lei­hung un­abhängig von et­wai­gen ta­rif­ver­trag­li­chen Re­ge­lun­gen ver­bind­lich wer­den zu las­sen. An­ge­sichts der Tat­sa­che, dass die meis­ten Über­las­sun­gen nur drei Mo­na­te und sel­ten länger als sechs Mo­na­te dau­ern, wäre ei­ne sol­che Lösung al­ler­dings ein - wie die Op­po­si­ti­on zu Recht ent­ge­gen­hielt - "Pla­ce­bom­in­dest­lohn" oh­ne ech­te Aus­wir­kun­gen.

Ab­ge­se­hen da­von sah die Bun­des­re­gie­rung auch eher die Ta­rif­par­tei­en als sich selbst in der Pflicht. Ih­nen soll­te ei­ne Frist von ei­nem Jahr ge­ge­ben wer­den, um die be­ste­hen­den Missstände auf der Grund­la­ge von Ta­rif­verträgen zu be­sei­ti­gen. Soll­te es in die­ser Zeit kein be­frie­di­gen­des Er­geb­nis ge­ben, würde ei­ne von der Re­gie­rung ein­be­ru­fe­ne Kom­mis­si­on prüfen müssen, ob hier wei­ter­hin ein Be­darf nach staat­li­chem Han­deln be­steht.

Mit an­de­ren Wor­ten: Die Ent­schei­dung über die Ent­loh­nung in der Leih­ar­beits­bran­che soll möglichst von an­de­ren ge­trof­fen oder je­den­falls vor­be­rei­tet wer­den. Der Ar­beit­neh­mer­freizügig­keit ab Mai 2011 sieht man of­fi­zi­ell ge­las­sen ent­ge­gen. Die tatsächli­che Ent­wick­lung müsse ab­ge­war­tet wer­den.

Die Ver­wei­ge­rungs­hal­tung der FDP ist aus ih­rer Per­spek­ti­ve nach­voll­zieh­bar. Denn in der Leih­ar­beits­bran­che sind völlig un­ter­schied­lich qua­li­fi­zier­te Ar­beits­kräfte tätig. Wer hier zu ei­nem Min­dest­lohn Ja sagt, wird da­her nur noch schwer ei­nen all­ge­mei­nen Min­dest­lohn ab­leh­nen können.

Es spricht übri­gens viel dafür, dass ein sol­cher Min­dest­lohn kei­ne ne­ga­ti­ven Fol­gen im Sin­ne ei­ner "Sog­wir­kung nach un­ten" ha­ben würde. In 20 von 27 Staa­ten der Eu­ropäischen Uni­on be­ste­hen Min­destlöhne, al­len vor­an in Lu­xem­burg in ei­ner Höhe von im­mer­hin rund zehn Eu­ro. Aus kei­nem die­ser Länder kann bis­her die teil­wei­se befürch­te­te Abwärts­ent­wick­lung bei der Lohn­bil­dung be­rich­tet wer­den. Ein Min­dest­lohn in der Leih­ar­beits­bran­che würde al­ler Vor­aus­sicht nach al­so nur ei­ne Lohn­un­ter­gren­ze und kei­nen all­ge­mei­nen Fixlohn dar­stel­len.

Überraschende Wende im zweiten Vermittlungsausschuss

Letzt­lich hat­te die FDP völlig über­ra­schend doch noch ein Ein­se­hen. Nach­dem der Ver­mitt­lungs­aus­schuss zunächst schei­ter­te und er­neut ein­be­ru­fen wer­den muss­te, ei­nig­ten sich Bun­des­re­gie­rung und Op­po­si­ti­on nicht nur auf neue Re­gelsätze für Hartz IV, son­dern ga­ben auch ei­ne be­mer­kens­wer­te Erklärung zu Pro­to­koll.

Der Min­dest­lohn für die Leih­ar­beit soll nach dem Vor­bild des Ar­beit­neh­mer­ent­sen­de­ge­set­zes (AEntG) im Ar­beit­neh­merüber­las­sungs­ge­setz (AÜG) ge­re­gelt wer­den. Der je­wei­li­ge ta­rif­li­che Min­dest­lohn (der­zeit 7,60 Eu­ro West / 6,65 Eu­ro Ost) soll da­bei per Rechts­ver­ord­nung auf An­trag der Ta­rif­ver­trags­par­tei­en als ab­so­lu­te Lohn­un­ter­gren­ze so­wohl für die Ein­satz­zeit als auch für die ver­leih­freie Zeit fest­ge­setzt wer­den. Un­ter­schrei­tet ein Ta­rif­ver­trag den in der Rechts­ver­ord­nung fest­ge­setz­ten Min­dest­lohn, soll der Leih­ar­bei­ter An­spruch auf die Zah­lung von Equal Pay, min­des­tens aber auf den Min­dest­lohn ha­ben.

Fast noch er­staun­li­cher ist aber, dass die Pro­to­kollerklärun­gen mit dem 01.05.2011 so­gar ein - we­nig über­ra­schen­des - Da­tum nen­nen, zu dem die neu­en Re­ge­lun­gen "spätes­tens" In­kraft­tre­ten sol­len.

Pro­to­kollerklärun­gen in Ver­mitt­lungs­ausschüssen sind zwar grundsätz­lich nur po­li­ti­sche Ab­sichts­erklärun­gen und da­mit an sich recht­lich un­ver­bind­lich. Für ei­nen ernst­haf­ten Wil­len zur Um­set­zung spricht aber schon al­lein das deut­li­che Be­kennt­nis der Bun­des­mi­nis­te­rin für Ar­beit und So­zia­les Dr. von der Ley­en. Sie sprach am 25.02.2011 in der 94.Sit­zung des Deut­schen Bun­des­ta­ges aus­drück­lich da­von, "die Lohn­un­ter­gren­ze in der Zeit­ar­beit" wer­de zum 1. Mai kom­men.

Fazit: Ein bahnbrechender Fortschritt, aber kein Ende der Diskussionen

Es grenzt an ein Wun­der, dass sich die FDP über­haupt zu ei­nem Min­dest­lohn über­re­den ließ. Ge­ra­de­zu un­glaub­lich ist es, wenn die zu Grun­de lie­gen­den ge­setz­li­chen Re­ge­lun­gen in­ner­halb von nur noch zwei Mo­na­ten fer­tig ge­stellt wer­den sol­len. Selbst wenn die­ser am­bi­tio­nier­te Zeit­plan tatsächlich ein­ge­hal­ten wer­den soll­te, wird es al­ler Vor­aus­sicht nach trotz­dem nicht pünkt­lich zum 01.05.2011 ei­nem Min­dest­lohn in der Leih­ar­beits­bran­che ge­ben.

Ers­tens muss zunächst noch von den Ta­rif­ver­trags­par­tei­en der An­trag auf Fest­le­gung des Min­dest­lohns durch Rechts­ver­ord­nung ge­stellt und das ent­spre­chen­de Ver­fah­ren durch­geführt wer­den. Er­war­tungs­gemäß wird dies je­den­falls ei­ni­ge Mo­na­te dau­ern.

Zwei­tens wird teil­wei­se be­zwei­felt, dass ein ein­zel­ner, fes­ter Min­dest­lohn den Be­son­der­hei­ten der Leih­ar­beit aus­rei­chend Rech­nung trägt. Möglich wäre nämlich auch ein "Min­dest­l­ohn­git­ter", dass die un­ter­schied­li­chen Qua­li­fi­ka­tio­nen der Leih­ar­bei­ter und die da­mit ver­bun­de­nen, ver­schie­den an­spruchs­vol­len Tätig­kei­ten gleichmäßiger wie­der­spie­gelt. So könn­te eher Gleich­be­hand­lung er­zielt wer­den.

In­wie­weit die po­li­tisch ge­woll­te Lösung eu­ro­pa­recht­lich und ver­fas­sungs­recht­lich mach­bar ist, wird nicht zu­letzt vor die­sem Hin­ter­grund für neu­en Dis­kus­si­ons­stoff sor­gen. Zu­dem wird nun der Blick ge­ne­rell frei wer­den für Dis­kus­sio­nen über die Höhe des Min­dest­loh­nes in der Leih­ar­beits­bran­che. Ei­nes kann be­reits jetzt mit Si­cher­heit ge­sagt wer­den: Es herrscht - nicht nur im Be­reich der Leih­ar­beit - ei­ne be­mer­kens­wer­te Auf­bruch­stim­mung zum The­ma Min­dest­lohn.

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Letzte Überarbeitung: 21. September 2016

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