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BAG, Be­schluss vom 07.02.2012, 1 ABR 77/10

   
Schlagworte: Pause, Mitbestimmung in sozialen Angelegenheiten, Unterlassungsanspruch, Arbeitszeit
   
Gericht: Bundesarbeitsgericht
Aktenzeichen: 1 ABR 77/10
Typ: Beschluss
Entscheidungsdatum: 07.02.2012
   
Leitsätze:
Vorinstanzen: Arbeitsgericht Köln, Beschluss vom 18.11.2009, 7 BV 173/09
Landesarbeitsgericht Köln, Beschluss vom 27.09.2010, 2 TaBV 11/10
   


BUN­DES­AR­BEITS­GERICHT

1 ABR 77/10
2 TaBV 11/10
Lan­des­ar­beits­ge­richt

Köln

Im Na­men des Vol­kes!

Verkündet am

7. Fe­bru­ar 2012

BESCHLUSS

Klapp, Ur­kunds­be­am­ter

der Geschäfts­stel­le

In dem Be­schluss­ver­fah­ren mit den Be­tei­lig­ten

1.

An­trag­stel­ler und Rechts­be­schwer­deführer,

2.

Ar­beit­ge­be­rin und Be­schwer­deführe­rin,

hat der Ers­te Se­nat des Bun­des­ar­beits­ge­richts auf­grund der Anhörung vom 7. Fe­bru­ar 2012 durch die Präsi­den­tin des Bun­des­ar­beits­ge­richts Schmidt, die

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Rich­ter am Bun­des­ar­beits­ge­richt Dr. Linck und Prof. Dr. Koch so­wie die eh­ren­amt­li­chen Rich­ter Hay­en und Dr. Hann für Recht er­kannt:


1. Auf die Rechts­be­schwer­de des Be­triebs­rats wird der Be­schluss des Lan­des­ar­beits­ge­richts Köln vom 27. Sep­tem­ber 2010 - 2 TaBV 11/10 - un­ter Zurück­wei­sung der Rechts­be­schwer­de im Übri­gen teil­wei­se auf­ge­ho­ben.

2. Auf die Be­schwer­de der Ar­beit­ge­be­rin wird Ziff. 2 des Be­schlus­ses des Ar­beits­ge­richts Köln vom 18. No­vem­ber 2009 - 7 BV 173/09 - un­ter Zurück­wei­sung der Be­schwer­de im Übri­gen teil­wei­se ab­geändert und zur Klar­stel­lung ins­ge­samt wie folgt neu ge­fasst:

a) Der Ar­beit­ge­be­rin wird auf­ge­ge­ben, es künf­tig zu un­ter­las­sen, ge­genüber Beschäftig­ten, die nach Schicht- und Dienst­plänen ar­bei­ten, an­zu­ord­nen oder zu dul­den, dass die­se ei­ne Ar­beits­leis­tung in den dort vor­ge­se­he­nen Pau­sen­zei­ten er­brin­gen.

b) Der Ar­beit­ge­be­rin wird für je­den Fall der Zu­wi­der­hand­lung ge­gen die Ver­pflich­tung zu Ziff. 2 a ein Ord­nungs­geld von bis zu 10.000,00 Eu­ro an­ge­droht.


Von Rechts we­gen!

Gründe

A. Die Be­tei­lig­ten strei­ten darüber, ob der Be­triebs­rat von der Ar­beit­ge­be­rin die Un­ter­las­sung der An­ord­nung oder Dul­dung von Ar­beit während der Pau­sen­zei­ten ver­lan­gen kann.


Die Ar­beit­ge­be­rin be­treibt ein Luft­ver­kehrs­un­ter­neh­men. An­trag­stel­ler ist der bei ihr am Flug­ha­fen K für das Bo­den­per­so­nal ge­bil­de­te Be­triebs­rat.


Nach § 10 des für das Bo­den­per­so­nal der Ar­beit­ge­be­rin gel­ten­den Man­tel­ta­rif­ver­trags Nr. 14 ist den Ar­beit­neh­mern bei ei­ner tägli­chen Ar­beits­zeit von über 4,5 St­un­den ei­ne Pau­se von min­des­tens 20 Mi­nu­ten und bei ei­ner tägli­chen Ar­beits­zeit von über 6 St­un­den ei­ne Pau­se von min­des­tens
 


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30 Mi­nu­ten zu gewähren. In der bei der Ar­beit­ge­be­rin gel­ten­den „Be­triebs­ver­ein­ba­rung Pau­sen“ vom 7. Mai 2002 ist be­stimmt, dass die Pau­sen­zei­ten im Vor­aus in Dienst- und Schicht­plänen fest­ge­legt wer­den müssen. Die­se wer­den von der Ar­beit­ge­be­rin un­ter Be­tei­li­gung des Be­triebs­rats auf­ge­stellt.


In der Ver­gan­gen­heit kam es in min­des­tens 36 Fällen da­zu, dass Mit­ar­bei­ter die vor­ge­se­he­nen Pau­sen nicht ein­hal­ten konn­ten, son­dern während die­ser Zeit ar­bei­ten muss­ten. Die Ru­he­pau­se ent­fiel vollständig und wur­de auch nicht zu ei­nem späte­ren Zeit­punkt gewährt. Die Ar­beit­ge­be­rin un­ter­rich­te­te den Be­triebs­rat hierüber je­weils nachträglich durch sog. „Über­stun­den­mit­tei­lun­gen“. Nach­dem der Be­triebs­rat von der Ar­beit­ge­be­rin ver­lang­te si­cher­zu­stel­len, dass die Ar­beit­neh­mer die fest­ge­leg­ten Pau­sen in An­spruch neh­men können, wies die­se ih­re Beschäftig­ten an, die Pau­sen­zei­ten ein­zu­hal­ten. Zu­dem stell­te sie ei­nen wei­te­ren Mit­ar­bei­ter in dem Tätig­keits­be­reich ein, in dem über­wie­gend die Pau­sen­zei­ten nicht ein­ge­hal­ten wur­den. Auch nach die­sen Maßnah­men gab es wei­te­re Fälle, in de­nen Beschäftig­te während der fest­ge­leg­ten Pau­sen­zei­ten auf An­ord­nung oder mit Dul­dung der Ar­beit­ge­be­rin ar­bei­te­ten.

Der Be­triebs­rat hat von der Ar­beit­ge­be­rin ver­langt, die An­ord­nung oder Dul­dung von Ar­beit während der Pau­sen­zei­ten zu un­ter­las­sen. Er hat zu­letzt be­an­tragt,


1. der An­trags­geg­ne­rin auf­zu­ge­ben, es künf­tig zu un­ter­las­sen, Über­stun­den an­zu­ord­nen oder zu dul­den, die da­durch ent­ste­hen, dass die Mit­ar­bei­ter/in­nen, die nach Schicht- und Dienst­plänen ar­bei­ten, die dort vor­ge­se­he­ne Pau­se nicht in An­spruch neh­men, son­dern durch­ar­bei­ten;

2. der An­trags­geg­ne­rin für je­den Fall der Zu­wi­der­hand­lung ge­gen ei­ne Ent­schei­dung ent­spre­chend dem An­trag zu 1. ein Ord­nungs­geld, des­sen Höhe in das Er­mes­sen des Ge­richts ge­setzt wird, an­zu­dro­hen;

3. hilfs­wei­se der An­trags­geg­ne­rin auf­zu­ge­ben, es künf­tig zu un­ter­las­sen, oh­ne Zu­stim­mung des Be­triebs­rats oder ei­nen die Zu­stim­mung er­set­zen­den Spruch ei­ner Ei­ni­gungs­stel­le Über­stun­den an­zu­ord­nen oder zu dul­den, die da­durch ent­ste­hen, dass die Mit­ar­bei­ter/in­nen, die nach Schicht- und Dienst­plänen ar­bei­ten, die dort vor­ge­se­he­ne Pau­se nicht in An­spruch neh­men, son­dern durch­ar­bei­ten.

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Die Ar­beit­ge­be­rin hat zur Be­gründung ih­res Ab­wei­sungs­an­trags aus­geführt, ein Großteil der Fälle, in de­nen in den Pau­sen ge­ar­bei­tet wor­den sei, ha­be dar­auf be­ruht, dass die Tätig­keit der im Herbst 2008 ein­geführ­ten Per­so­nal­dis­po­nen­ten zeit­auf­wen­di­ger ge­we­sen sei als ge­plant. Dem ha­be sie zwi­schen­zeit­lich durch den Ein­satz ei­nes wei­te­ren Mit­ar­bei­ters Rech­nung ge­tra­gen. Die Nicht­ein­hal­tung von Pau­sen­zei­ten in an­de­ren Be­rei­chen sei auf den zeit­wei­se außer­gewöhn­lich ho­hen Kran­ken­stand zurück­zuführen.

Das Ar­beits­ge­richt hat dem Haupt­an­trag ent­spro­chen und ein Ord­nungs­geld von bis zu 250.000,00 Eu­ro an­ge­droht; das Lan­des­ar­beits­ge­richt hat die Anträge ab­ge­wie­sen. Mit der Rechts­be­schwer­de be­gehrt der Be­triebs­rat die Wie­der­her­stel­lung der erst­in­stanz­li­chen Ent­schei­dung.


B. Die Rechts­be­schwer­de ist über­wie­gend be­gründet. Das Lan­des­ar­beits­ge­richt hat den Haupt­an­trag zu Un­recht ab­ge­wie­sen. Die An­dro­hung von Ord­nungs­geld ist al­ler­dings auf 10.000,00 Eu­ro zu be­gren­zen.

I. Der Be­triebs­rat ist an­trags­be­fugt. Er stützt die gel­tend ge­mach­ten Un­ter­las­sungs­ansprüche auf Mit­be­stim­mungs­rech­te nach § 87 Abs. 1 Be­trVG und den Durchführungs­an­spruch nach § 77 Abs. 1 Satz 1 Be­trVG. Da­mit macht er ei­ge­ne be­triebs­ver­fas­sungs­recht­li­che Rechts­po­si­tio­nen gel­tend. Ob die Rech­te tatsächlich be­ste­hen, ist ei­ne Fra­ge der Be­gründet­heit.

II. Der An­trag zu 1) ist zulässig. Er be­darf al­ler­dings der Aus­le­gung. 

1. Wie der Be­triebs­rat in der Anhörung vor dem Se­nat klar­ge­stellt hat, geht es ihm trotz der miss­verständ­li­chen For­mu­lie­rung nicht dar­um, bei der An­ord­nung von Ar­beit während der fest­ge­leg­ten Pau­sen­zei­ten mit­zu­be­stim­men. Ein sol­ches Ver­lan­gen wäre auch of­fen­sicht­lich rechts­wid­rig, weil auf­grund der zwin­gen­den ge­setz­li­chen Re­ge­lung in § 4 Arb­ZG und der Ta­rif­re­ge­lung in § 10 MTV die fest­ge­leg­ten Pau­sen zu gewähren sind und dem­zu­fol­ge die Ar­beit­neh­mer in die­ser Zeit kei­ne Ar­beits­pflich­ten tref­fen. Das Be­geh­ren des Be­triebs­rats ist auch nicht auf ei­ne Ver­schie­bung des Ar­beits­zei­t­en­des oder der Pau­se auf ei­nen späte­ren Zeit­punkt in­ner­halb ei­ner Schicht ge­rich­tet. Sei­nem ge­sam-

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ten Vor­brin­gen ist viel­mehr deut­lich zu ent­neh­men, dass es ihm al­lein dar­um geht zu ver­hin­dern, dass die Ar­beit­ge­be­rin während der in den ge­mein­sam auf­ge­stell­ten Dienst­plänen fest­ge­leg­ten Pau­sen­zei­ten Ar­beit an­ord­net oder Ar­beits­leis­tun­gen dul­dend ent­ge­gen­nimmt.


2. So ver­stan­den ist der An­trag hin­rei­chend be­stimmt iSd. auch im Be­schluss­ver­fah­ren an­wend­ba­ren § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO. Die Ar­beit­ge­be­rin kann er­ken­nen, was von ihr ver­langt wird. Sie soll die im Dienst­plan vor­ge­se­he­nen Pau­sen­zei­ten ein­hal­ten und es un­ter­las­sen, während die­ser Zei­ten Ar­beit an­zu­ord­nen oder ent­ge­gen­zu­neh­men. Die Ar­beit­ge­be­rin hat die ihr mögli­chen und zu­mut­ba­ren Maßnah­men zu er­grei­fen, um dies zu ver­hin­dern. Ei­ne nähe­re Kon­kre­ti­sie­rung die­ser Maßnah­men kann und muss im Er­kennt­nis­ver­fah­ren nicht ver­langt wer­den. Es ist viel­mehr Sa­che der Ar­beit­ge­be­rin, die nach den kon­kre­ten Umständen er­for­der­li­chen und ge­eig­ne­ten Maßnah­men zu er­grei­fen (vgl. BAG 29. April 2004 - 1 ABR 30/02 - zu B IV 1 b der Gründe, BA­GE 110, 252).


III. Der An­trag zu 1) ist be­gründet. 


1. Der Be­triebs­rat kann nach § 23 Abs. 3 Be­trVG von der Ar­beit­ge­be­rin ver­lan­gen, es zu un­ter­las­sen, während der in den Dienst­plänen fest­ge­leg­ten Pau­sen­zei­ten für die be­tref­fen­den Mit­ar­bei­ter Ar­beit an­zu­ord­nen oder Ar­beits­leis­tun­gen ent­ge­gen­zu­neh­men.

a) Nach § 23 Abs. 3 Be­trVG kann der Be­triebs­rat dem Ar­beit­ge­ber bei ei­nem gro­ben Ver­s­toß ge­gen sei­ne Ver­pflich­tun­gen aus dem Be­triebs­ver­fas­sungs­ge­setz durch das Ar­beits­ge­richt auf­ge­ben las­sen, ei­ne Hand­lung zu un­ter­las­sen. Ein gro­ber Ver­s­toß des Ar­beit­ge­bers ist bei ei­ner ob­jek­tiv er­heb­li­chen und of­fen­sicht­lich schwer­wie­gen­den Pflicht­ver­let­zung zu be­ja­hen (BAG 19. Ja­nu­ar 2010 - 1 ABR 55/08 - Rn. 28, BA­GE 133, 75). Die­se An­for­de­run­gen sind re­gelmäßig erfüllt, wenn er mehr­fach und er­kenn­bar ge­gen sei­ne Pflich­ten aus dem Be­triebs­ver­fas­sungs­ge­setz ver­s­toßen hat (vgl. BAG 18. Au­gust 2009 -1 ABR 47/08 - Rn. 36, BA­GE 131, 342). Ei­ne gro­be Pflicht­ver­let­zung in­di­ziert die Wie­der­ho­lungs­ge­fahr (vgl. BAG 29. April 2004 - 1 ABR 30/02 - zu B IV 2 b

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cc der Gründe, BA­GE 110, 252). Die­se ist nur dann aus­ge­schlos­sen, wenn aus fak­ti­schen oder recht­li­chen Gründen ei­ne Wie­der­ho­lung des be­triebs­ver­fas­sungs­wid­ri­gen Ver­hal­tens aus­schei­det (Fit­ting Be­trVG 25. Aufl. § 23 Rn. 65). Die Zu­si­che­rung, zukünf­tig be­triebs­ver­ein­ba­rungs­wid­ri­ges Ver­hal­ten zu un­ter­las­sen, genügt hierfür nicht (BAG 23. Ju­ni 1992 - 1 ABR 11/92 - zu B I 2 der Gründe, AP Be­trVG 1972 § 23 Nr. 20 = EzA Be­trVG 1972 § 87 Ar­beits­zeit Nr. 51).

b) Nach die­sen Grundsätzen hat die Ar­beit­ge­be­rin grob ge­gen be­triebs­ver­fas­sungs­recht­li­che Pflich­ten ver­s­toßen. Das Lan­des­ar­beits­ge­richt hat über-se­hen, dass die Ar­beit­ge­be­rin gemäß § 87 Abs. 1 Nr. 2 Be­trVG un­ter Be­tei­li­gung des Be­triebs­rats Dienst­pläne auf­ge­stellt hat, in de­nen die Pau­sen­zei­ten für die ein­zel­nen Mit­ar­bei­ter ge­re­gelt sind. Die Ein­hal­tung die­ser Dienst­pläne ist ei­ne Ver­pflich­tung iSd. § 23 Abs. 3 Satz 1 Be­trVG, weil sie ih­re Grund­la­ge im Be­triebs­ver­fas­sungs­ge­setz hat. Die Ar­beit­ge­be­rin hat die mit dem Be­triebs­rat ver­ein­bar­ten Dienst­pläne ein­sei­tig geändert, in­dem sie wie­der­holt die fest­ge­leg­ten Pau­sen­zei­ten auf­ge­ho­ben und die be­tref­fen­den Mit­ar­bei­ter an­ge­wie­sen hat, in die­ser Zeit zu ar­bei­ten, oder die von die­sen in den Pau­sen er­brach­te Ar­beits­leis­tung dul­dend ent­ge­gen­ge­nom­men hat. Die hier­in lie­gen­de Ver­let­zung be­triebs­ver­fas­sungs­recht­li­cher Pflich­ten ist grob. Die Ar­beit­ge­be­rin war of­fen­sicht­lich nicht be­fugt, die fest­ge­leg­ten Pau­sen­zei­ten ein­sei­tig auf­zu­he­ben. Die Viel­zahl der Pflicht­ver­let­zun­gen in der Ver­gan­gen­heit be­gründet da­bei zu­gleich die Wie­der­ho­lungs­ge­fahr für die Zu­kunft. Die­se ist we­der durch die ge­trof­fe­nen An­wei­sun­gen noch durch die er­folg­te Ein­stel­lung wei­te­rer Mit­ar­bei­ter aus­ge­schlos­sen. Da­ge­gen spricht be­reits, dass es auch nach der erst­in­stanz­li­chen Ent­schei­dung in der Zeit von Fe­bru­ar bis April 2010 min­des­tens fünf Fälle gab, in de­nen die fest­ge­leg­ten Pau­sen­zei­ten nicht ein­ge­hal­ten wor­den sind.


2. Der Ar­beit­ge­be­rin war für je­den Fall der Zu­wi­der­hand­lung ge­gen die Un­ter­las­sungs­ver­pflich­tung nach § 23 Abs. 3 Satz 5 Be­trVG ein Ord­nungs­geld von bis zu 10.000,00 Eu­ro an­zu­dro­hen. Die wei­ter­ge­hen­de Ord­nungs­geld­an­dro­hung im Be­schluss des Ar­beits­ge­richts lässt die sich aus die­ser Vor­schrift
 


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er­ge­ben­de Höchst­gren­ze außer Be­tracht (BAG 29. April 2004 - 1 ABR 30/02 - zu B V der Gründe, BA­GE 110, 252).

3. Der Hilfs­an­trag ist dem Se­nat nicht zur Ent­schei­dung an­ge­fal­len, nach­dem der Haupt­an­trag er­folg­reich war.

Schmidt 

Koch 

Linck

Hay­en 

Hann

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