Gebühren­freie Hot­line: 0800 - 440 1 880
Urteile zum Arbeitsrecht
Nach Alphabet
   
Schlag­worte: Betriebsübergang, Betriebsteilübergang, Klarenberg
   
Gericht: Landesarbeitsgericht Sachsen-Anhalt
Akten­zeichen: 4 Sa 442/10
Typ: Urteil
Ent­scheid­ungs­datum: 20.07.2011
   
Leit­sätze: Bei­be­hal­tung der funk­tio­nel­len Ver­knüpfung zwi­schen den über­tra­ge­nen Pro­duk­ti­ons­fak­to­ren im An­schluss an EGRL 23/2001 und die EuGH Ent­schei­dung vom 12.02.2009 - C-466/07 (Rn.29) hier: Tätig­keit ei­nes Lei­ters der Haus­ver­wal­tung in ei­nem veräußer­ten Wohn- und Geschäfts­haus.(Rn.34)
Vor­ins­tan­zen: Arbeitsgericht Magdeburg, Urteil vom 02.11.2010, 9 Ca 278/10
Nachgehend Bundesarbeitsgericht, Urteil vom 15.11.2012, 8 AZR 683/11
   

LAN­DES­AR­BEITS­GERICHT
SACHSEN-AN­HALT


IM NA­MEN DES VOL­KES
UR­TEIL


In dem Rechts­streit


- Kläger und Be­ru­fungs­be­klag­ter -
Pro­zess­be­vollmäch­tig­te: 

 

ge­gen


- Be­klag­te und Be­ru­fungskläge­rin -
Pro­zess­be­vollmäch­tig­ter: 

 

hat die 4. Kam­mer des Lan­des­ar­beits­ge­richts Sach­sen-An­halt auf die münd­li­che Ver­hand­lung vom 26. Mai 2011 durch den Vor­sit­zen­den Rich­ter am Lan­des­ar­beits­ge­richt
als Vor­sit­zen­den und die eh­ren­amt­li­chen Rich­ter und
als Bei­sit­zer für Recht er­kannt:

- 2 -


1. Die Be­ru­fung der be­klag­ten L M ge­gen das Ur­teil des Ar­beits­ge­richts Mag­de­burg vom 02.11.2010 – 9 Ca 278/10 – wird als un­be­gründet zurück­ge­wie­sen.

2. Die Kos­ten des Be­ru­fungs­ver­fah­rens trägt die be­klag­te L M.

3. Die Re­vi­si­on wird zu­ge­las­sen.


T a t b e s t a n d :

Die Par­tei­en strei­ten so­wohl in ers­ter als auch in zwei­ter In­stanz darüber, ob das Ar­beits­verhält­nis des Klägers im We­ge des Be­triebsüber­gangs gemäß § 613 a BGB auf die be­klag­te L M über­ge­gan­gen ist.

We­gen des erst­in­stanz­li­chen Vor­brin­gens der Par­tei­en nebst den dort ge­stell­ten Anträgen wird auf den Tat­be­stand des Ur­teils des Ar­beits­ge­richts Mag­de­burg vom 02. No­vem­ber 2010 – 9 Ca 278/10 – auf den Sei­ten 2 – 4 (Bl. 163 – Bl. 165 d. A.) Be­zug ge­nom­men. Der Te­nor die­ser Ent­schei­dung lau­tet:

1. Es wird fest­ge­stellt, dass das Ar­beits­verhält­nis des Klägers seit dem 01.02.2010 auf die be­klag­te Par­tei über­ge­gan­gen ist und mit die­ser zu un­geänder­ten Ar­beits­be­din­gun­gen fort­be­steht.

2. Die Kos­ten des Ver­fah­rens trägt die Be­klag­te.

3. Der Streit­wert wird auf 7.036,-- € fest­ge­setzt.

We­gen der Ent­schei­dungs­gründe die­ses Ur­teils des Ar­beits­ge­richts Mag­de­burg vom 02. No­vem­ber 2010 – 9 Ca 278/10 – wird auf des­sen Sei­ten 5 – 9 (Bl. 166 – Bl. 170 d. A.) ver­wie­sen.

Die vollständig ab­ge­fass­te und mit Rechts­mit­tel­be­leh­rung ver­se­he­ne vor­ge­nann­te Ent­schei­dung des Ar­beits­ge­richts Mag­de­burg vom 02. No­vem­ber 2010 wur­de der be­klag­ten L M am 12. No­vem­ber 2010 zu­ge­stellt. De­ren Be­ru­fungs­schrift ist am 02. De­zem­ber 2010

- 3 -

und de­ren Be­ru­fungs­be­gründung am 12. Ja­nu­ar 2011 beim Lan­des­ar­beits­ge­richt Sach­sen-An­halt ein­ge­gan­gen.

We­gen des zweit­in­stanz­li­chen Vor­brin­gens der be­klag­ten L wird auf de­ren Be­ru­fungs­be­gründung vom 12. Ja­nu­ar 2011 (Bl. 199 – Bl. 205 d. A.) und de­ren Schrift­satz vom 29. April 2011 (Bl. 238 – Bl. 239 d. A.) Be­zug ge­nom­men.

Hin­sicht­lich der von den Par­tei­en in der Be­ru­fungs­in­stanz zu­letzt ge­stell­ten Anträge wird auf Sei­te 2 des Pro­to­kolls über die Be­ru­fungs­ver­hand­lung vom 26. Mai 2011 (Bl. 241 d. A.) ver­wie­sen.

Bezüglich des zweit­in­stanz­li­chen Vor­brin­gens des Klägers wird auf des­sen Be­ru­fungs­er­wi­de­rung vom 21. März 2011 (Bl. 219 – Bl. 225 d. A.) Be­zug ge­nom­men.

Außer­dem wird ergänzend auf das Pro­to­koll über die Be­ru­fungs­ver­hand­lung vom 26. Mai 2011 (Bl. 240 – Bl. 242 d. A.) ver­wie­sen.

Dort heißt es u. a. auf Sei­te 2 (Bl. 241 d. A.):

„Auf Be­fra­gen des Vor­sit­zen­den erklärt der Kläger: Ich war in der Ver­gan­gen­heit als Lei­ter der Haus­ver­wal­tung tätig.

laut vor­ge­le­sen und ge­neh­migt

Das be­zog sich nur auf die­ses Ob­jekt und die um­ste­hen­den Flurstücke (z. B. die Tief­ga­ra­ge).

laut vor­ge­le­sen und ge­neh­migt

Auf Vor­halt erklärt Rechts­anwältin B: Die Gebäude­ver­wal­tung er­folgt durch den Ei­gen­be­trieb: K G.

laut vor­ge­le­sen und ge­neh­migt

Am En­de die­ser Be­ru­fungs­ver­hand­lung ha­ben die Pro­zess­be­vollmäch­tig­ten der Par­tei­en übe­rein­stim­mend erklärt, es sei nicht be­ab­sich­tigt, im heu­ti­gen Ter­min wei­te­re Erklärun­gen ab­zu­ge­ben.

- 4 -

E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e :

I.
Die statt­haf­te (§ 64 Abs. 1 ArbGG), nach dem Wert des Be­schwer­de­ge­gen­stan­des zulässi­ge (§ 64 Abs. 2 ArbGG) form- und frist­ge­recht ein­ge­leg­te und be­gründe­te Be­ru­fung (§ 66 Abs. 1 Satz 1, 64 Abs. 6 ArbGG i. V. m. den §§ 517, 519 ZPO) der be­klag­ten L M ist oh­ne Wei­te­res zulässig.

II.
Die Be­ru­fung der be­klag­ten L M ge­gen das vor­ge­nann­te Ur­teil des Ar­beits­ge­richts Mag­de­burg vom 02.11.2010 – 9 Ca 278/10 – ist je­doch un­be­gründet und war dem­gemäß kos­ten­pflich­tig un­ter Zu­las­sung der Re­vi­si­on zurück­zu­wei­sen. Da­bei folgt die Be­ru­fungs­kam­mer zunächst den zu­tref­fen­den Gründen der vor­ge­nann­ten Ent­schei­dung des Ar­beits­ge­richts Mag­de­burg auch un­ter Berück­sich­ti­gung des Vor­brin­gens der be­klag­ten Lan­de­haupt­stadt Mag­de­burg in der Be­ru­fungs­in­stanz in vol­lem Um­fang und macht sich die­se Gründe auch zur Ver­mei­dung von Wie­der­ho­lun­gen aus­drück­lich zu Ei­gen. Im Übri­gen gel­ten kurz zu­sam­men­ge­fasst fol­gen­de Erwägun­gen, auf de­nen die­se Ent­schei­dung in tatsäch­li­cher und recht­li­cher Hin­sicht be­ruht:

1. Das Ar­beits­ge­richt Mag­de­burg hat sich in sei­ner vor­ge­nann­ten Ent­schei­dung vom 02. No­vem­ber 2010 auf den Stand­punkt ge­stellt, dass die zulässi­ge Kla­ge be­gründet sei, weil im Sin­ne der Recht­spre­chung des EuGH nach der Kla­ren­berg-Ent­schei­dung ein Be­triebsüber­gang vor­lie­ge. Da­zu heißt es in der vor­ge­nann­ten Ent­schei­dung vom 02. No-vem­ber 2010 auf den Sei­ten 5 – 7 (Bl. 166 – 168 d. A.) un­ter an­de­rem:

„ … Für ei­nen Be­triebsüber­gang muß die or­ga­ni­sier­te Zu­sam­men­fas­sung von Res­sour­cen zur Ver­fol­gung ei­ner wirt­schaft­li­chen Haupt- oder Ne­bentätig­keit ih­re Iden­tität be­wah­ren. Da­bei ist nicht so sehr auf die kon­kre­te Or­ga­ni­sa­ti­on der ver­schie­de­nen Pro­duk­ti­ons­fak­to­ren durch den Un­ter­neh­mer ab­zu­stel­len als viel­mehr auf den Zu­sam­men­hang der Wech­sel­be­zie­hung und ge­gen­sei­ti­gen Ergänzung, der die Pro­duk­ti­ons­fak­to­ren ver­knüpft. Wird die über­tra­ge­ne Ein­heit in die Struk­tur des Er­wer­bers ein­ge­glie­dert, so fällt die­ser Zu­sam­men­hang der funk­tio­nel­len Ver­knüp-fung der Wech­sel­be­zie­hung und ge­gen­sei­ti­gen Ergänzung zwi­schen den für ei­nen Be­triebsüber­gang maßgeb­li­chen Fak­to­ren nicht zwangsläufig weg. Die Bei­be­hal­tung der or­ga­ni­sa­to­ri­schen Selbständig­keit der über­tra­ge­nen Ein­heit ist nicht er­for­der­lich, wohl aber die Bei­be­hal­tung des Funk­ti­ons- und Zweck­zu­sam­men­hangs zwi­schen den ver­schie­de­nen über­tra­ge­nen Fak­to­ren, der es dem Er­wer­ber er­laubt, die­se Fak­to­ren zur Ver­fol­gung ei­ner be­stimm­ten wirt­schaft­li­chen Tätig­keit

- 5 -

zu nut­zen, auch wenn sie in ei­ne an­de­re Or­ga­ni­sa­ti­ons­struk­tur ein­ge­glie­dert wor­den sind. Ei­ne bloße Auf­trags­nach­fol­ge erfüllt für sich ge­nom­men die­se Vor­aus­set­zung nicht. Dies gilt auch dann, wenn ein Dienst­leis­tungs­auf­trag der ein­zi­ge Auf­trag ei­nes Be­trie­bes ist. Sind in der Or­ga­ni­sa­ti­ons­struk­tur des Be­triebs­er­wer­bers kei­ne in ih­rem Funk­ti­ons- und Zweck­zu­sam­men­hang bei­be­hal­te­nen Fak­to­ren des Be­triebs­veräußerers mehr auf­recht­er­hal­ten, spricht dies ge­gen ei­nen Be­triebsüber­gang (BAG, Ur­teil vom 22.01.2009 – 8 AZR 158/07 – NZA 09.905, Haus­tech­ni­ker Kli­ni­kum, Be­triebsüber­gang ver­neint)…

Die Über­tra­gung ei­ner nack­ten Im­mo­bi­lie, sei es durch Veräußerung, Ver­pach­tung oder Ver­mie­tung, die der Er­wer­ber noch nach ei­ge­nen, fir­men­ty­pi­schen Merk­ma­len um­bau­en muß, kann al­lein als Über­nah­me ei­nes ma­te­ri­el­len Be­triebs­mit­tels so­wie des da­mit ver­bun­de­nen im­ma­te­ri­el­len Vor­teils der et­wa für ein Ein­zel­han­dels­un­ter­neh­men güns­ti­gen Geschäfts­la­ge nicht die An­nah­me ei­nes Be­triebsüber­gangs recht­fer­ti­gen (BAG, 22.05.1997, AP § 613 a BGB Nr. 154, ErfK/Preis, 10. Auf­la­ge 2010, § 613 a Rand­num­mer 22…

Nach die­sen Grundsätzen liegt zur Über­zeu­gung der er­ken­nen­den Kam­mer im vor­lie­gen­den Fall nach der Kla­ren­berg-Ent­schei­dung des EuGH ein Be­triebsüber­gang vor.
Stellt man hin­ge­gen al­lein auf die Recht­spre­chung des BAG bis zur Kla­ren­berg-Ent­schei­dung ab, so wäre ein Be­triebsüber­gang zu ver­nei­nen. Der bloße Im­mo­bi­li­en­er­werb stellt nämlich re­gelmäßig kei­nen Be­triebsüber­gang dar. Der Zweck des Er­wer­bes des Gebäudes durch die L M war je­doch ganz über­wie­gend die Ei­gen­nut­zung des Gebäudes. Es ist nicht er­kenn­bar, dass die L M be­ab­sich­ti­ge, sich am Markt durch Ver­mie­tung von Büroräum­en zu betäti­gen. In­so­fern liegt bei le­bens­na­her Be­trach­tungs­wei­se al­lein ein Im­mo­bi­li­en­er­werb vor. Der Be­triebs­zweck des Veräußerers war al­lein die Vermögens­ver­wal­tung und Im­mo­bi­li­en­be­tei­li­gung. Für die Ei­gen­nut­zung der Im­mo­bi­lie durch die L M wäre die Bei­be­hal­tung des Funk­ti­ons- und Zweck­zu­sam­men­hangs zwi­schen Im­mo­bi­lie und Haus­ver­wal­tung des Veräußerers nicht er­for­der­lich. Die L M verfügt über ei­ne ei­ge­ne Or­ga­ni­sa­ti­on und könn­te pro­blem­los auf die Haus­ver­wal­tung des Veräußerers ver­zich­ten. In­so­fern spricht zur Über­zeu­gung der er­ken­nen­den Kam­mer auch bei ei­ner Ge­samt­be­trach­tung vie­les für ei­ne bloße Auf­trags­nach­fol­ge …

Geht man je­doch mit dem EuGH von ei­nem wei­ten Schutz­zweck der Be­triebsüber­g­angs­richt­li­nie aus, so ist der Sach­ver­halt an­ders zu be­wer­ten. Die Kla­ren­berg-Ent­schei­dung vom 12.02.2009 stellt klar, dass ein über­tra­ge­ner Be­triebs­teil sei­ne or­ga­ni­sa­to­ri­sche Selbständig­keit nicht be­wah­ren muß. Nach Über­tra­gung des Gebäudes hat sich an der Nut­zung durch die L M nichts geändert. In­so­weit ist dem Kläger zu­zu­stim­men. Und nach der Kla­ren­berg-Ent­schei­dung kommt es zur Über­zeu­gung der er­ken­nen­den Kam­mer auf die Fra­ge der Fremd- oder Ei­gen­nut­zung auch nicht an. Eben­so ist un­er­heb­lich, ob die Haus­ver­wal­tung des Veräußerers über­haupt benötigt wird oder die L M viel­mehr dar­auf völlig ver­zich­ten könn­te. Die Kam­mer sieht viel­mehr ei­nen wei­ten Schutz­zweck der Be­triebsüber­g­angs­richt­li­nie. Er be­steht dar­in, be­ste­hen­de Ar­beits­verhält­nis­se von je­der Form der Veräußerung un­abhängig be­ste­hen zu las­sen. In­so­fern stellt nach der Recht­spre­chung des EuGH auch der nack­te Im­mo­bi­li­en­er­werb be­reits ei­nen Be­triebsüber­gang dar, so­fern die Nut­zung der Im­mo­bi­lie un­verändert bleibt. Die Ähn­lich­keit der Tätig­keit

- 6 -

vor und nach der Über­nah­me ist zu be­ja­hen (Bei­spie­le für den Wech­sel der Tätig-keit APS/Stef­fan, 3. Auf­la­ge § 613 a Rand­num­mer 40)…“

2. Un­ter Be­zug­nah­me auf die vor­ste­hen­den Ausführun­gen des Ar­beits­ge­richts Mag­de­burg in sei­ner vor­ge­nann­ten Ent­schei­dung vom 02. No­vem­ber 2010 gilt nach Auf­fas­sung der Be­ru­fungs­kam­mer Fol­gen­des:

a) Der EuGH hat un­ter dem 12. Fe­bru­ar 2009 – C-466/07 (Kla­ren­berg) = DB 2009, 517 – 519 Fol­gen­des aus­geführt:

„Art. 1 Abs. 1 Buchst. a und b der Richt­li­nie 2001/23 zur An­glei­chung der Rechts­vor­schrif­ten der Mit­glied­staa­ten über die Wah­rung von Ansprüchen der Ar­beit­neh­mer beim Über­gang von Un­ter­neh­men, Be­trie­ben oder Un­ter­neh­mens- oder Be­triebs­tei­len ist da­hin aus­zu­le­gen, dass die Vor­schrift auch dann an­ge­wandt wer­den kann, wenn der über­tra­ge­ne Un­ter­neh­mens- oder Be­triebs­teil sei­ne or­ga­ni­sa­to­ri­sche Selbständig­keit nicht be­wahrt, so­fern die funk­tio­nel­le Ver­knüpfung zwi­schen den über­tra­ge­nen Pro­duk­ti­ons­fak­to­ren bei­be­hal­ten wird und sie es dem Er­wer­ber er­laubt, die­se Fak­to­ren zu nut­zen, um der­sel­ben oder ei­ner gleich­ar­ti­gen wirt­schaft­li­chen Tätig­keit nach­zu­ge­hen; es ist Sa­che des vor­le­gen­den Ge­richts, das Vor­lie­gen die­ser Vor­aus­set­zung zu prüfen.

Ei­ner al­lein auf das Kri­te­ri­um der or­ga­ni­sa­to­ri­schen Selbständig­keit ab­stel­len­den Auf­fas­sung von der Iden­tität der wirt­schaft­li­chen Ein­heit kann ins­be­son­de­re an­ge­sichts des mit der Richt­li­nie 2001/23 ver­folg­ten Zwecks nicht ge­folgt wer­den, die dar­auf ab­zielt, im Fall ei­nes Über­gangs ei­nen wirk­sa­men Schutz der Rech­te der Ar­beit­neh­mer si­cher­zu­stel­len. Sie würde nämlich da­zu führen, dass die An­wend­bar­keit die­ser Richt­li­nie auf die­sen Un­ter­neh­mens- oder Be­triebs­teil al­lein des­halb aus­ge­schlos­sen wäre, weil sich der Er­wer­ber ent­schließt, den er­wor­be­nen Un­ter­neh­mens- oder Be­triebs­teil auf­zulösen und in sei­ne ei­ge­ne Struk­tur ein­zu­glie­dern, wo­durch den be­tref­fen­den Ar­beit­neh­mern der von die­ser Richt­li­nie gewähr­te Schutz vor­ent­hal­ten würde.“

b) Die be­klag­te L M hat im vor­lie­gen­den Ver­fah­ren im Rah­men ih­rer Be­ru­fungs­be­gründung aus­geführt, ein Funk­ti­ons- und Zweck­zu­sam­men­hang für die Im­mo­bi­lie im vor­ge­nann­ten Sin­ne und da­mit auch für die Haus­ver­wal­tung des Veräußerers sei für die be­klag­te L M ge­ra­de nicht mehr ge­ge­ben. Wenn je­doch ein sol­cher Funk­ti­ons- und Zweck­zu­sam­men­hang zwi­schen Veräußerer und Er­wer­ber feh­le, könne da­mit nach den Fest­stel­lun­gen des BAG auch nach den Vor­ga­ben des EuGH ein Be­triebsüber­gang ge­ra­de nicht vor­lie­gen. Maßgeb­lich sei der Rah­men ei­ner wirt­schaft­li­chen Ein­heit. Ver­langt wer­de von der Recht­spre­chung des EuGH nur die Bei­be­hal­tung der kon­kre­ten Or­ga­ni­sa­ti­on der ver­schie­de­nen über­tra­ge­nen Pro­duk­ti­ons­fak­to­ren durch den Un­ter­neh­mer. Da­mit

- 7 -

wer­de klar­ge­stellt, dass noch im­mer die Bei­be­hal­tung der funk­tio­nel­len Ver­knüpfung der Wech­sel­be­zie­hung und ge­gen­sei­ti­gen Ergänzung zwi­schen die­sen Fak­to­ren zwin­gend er­for­der­lich sei. Die Bei­be­hal­tung ei­ner sol­chen funk­tio­nel­len Ver­knüpfung er­lau­be es nämlich dem Er­wer­ber, die­se … zu nut­zen, um der­sel­ben oder ei­ner gleich­ar­ti­gen wirt­schaft­li­chen Tätig­keit nach­zu­ge­hen. Der Be­griff Nut­zung, wie ihn der EuGH in sei­ner Ent­schei­dung vom 12. Fe­bru­ar 2009 ver­wen­de, be­zie­he sich auf die De­fi­ni­ti­on des Wirt­schafts­fak­tors und da­mit des Funk­ti­ons- und Zweck­zu­sam­men­hangs, wel­cher in Be­zug auf das Gebäude für den Veräußerer und für den Er­wer­ber iden­tisch sein müsse. Des­halb bedürfe es der Iden­tität vor und nach Veräußerung des Gebäudes.

c) Der Kläger hat sich dem­ge­genüber in der Be­ru­fungs­in­stanz auf den Stand­punkt ge­stellt, dass auf­grund des un­strei­ti­gen Sach­ver­halts des­sen Be­wer­tung durch die be­klag­te L M von ihm nicht ge­teilt wer­den könne. Die or­ga­ni­sa­to­ri­sche Selbständig­keit des Be­triebs bzw. Be­triebs­teils sei im vor­lie­gen­den Fal­le ge­wahrt ge­blie­ben. Die Nut­zung der Im­mo­bi­lie selbst ha­be sich nicht verändert. Für die ex­ter­nen Mie­ter ha­be sich le­dig­lich der Ver­mie­ter geändert. Für die be­klag­te L M ha­be sich nur geändert, dass sie nicht mehr mo­nat­lich ei­ne Mie­te zu zah­len ha­be, son­dern durch Zah­lung des Kauf­prei­ses Ei­gentümer der Im­mo­bi­lie ge­wor­den sei. Die Nut­zung die­ser Im­mo­bi­lie sei die glei­che ge­blie­ben. Für die Mit­ar­bei­ter der be­klag­ten L M, die in der Im­mo­bi­lie ih­re Ar­beitstätig­keit nach­ge­hen würden, ha­be sich gar nichts geändert. Be­reits auf­grund des kla­ren Wort­lauts der hier ein­schlägi­gen Richt­li­nie (EGRL 23/2001) so­wie auf­grund der Aus­le­gung des EuGH er­ge­be sich für die­sen vor­lie­gen­den Fall, bei dem ei­ne Über­tra­gung der Im­mo­bi­lie durch Ver­trag als ein­zi­gem Vermögens­ge­gen­stand des vor­ma­li­gen Ei­gentümers in sei­ner Ge­samt­heit mit den dar­aus re­sul­tie­ren­den wirt­schaft­li­chen Verträgen vor­lie­ge, ein Be­triebsüber­gang im Sin­ne von § 613 a BGB so­wie der vor­ge­nann­ten Richt­li­nie EGRL 23/2001. Maßge­bend sei die Bei­be­hal­tung des Funk­ti­ons- und Zweck­zu­sam­men­hangs zwi­schen den ver­schie­de­nen über­tra­ge­nen Fak­to­ren. Hier ste­he die wirt­schaft­li­che Nut­zung der Im­mo­bi­lie im Vor­der­grund. Dass es der be­klag­ten L M da­bei nicht dar­auf an­kom­me, durch Fremd­ver­mie­tung oder Fremd­ver­pach­tung Ge­win­ne zu er­zie­len, son­dern ei­ge­ne Kos­ten zu mi­ni-mie­ren, ände­re dar­an nichts. Ge­ra­de das un­veränder­te Bei­be­hal­ten der Nut­zung ma­che deut­lich, dass durch die Verände­rung der Ei­gentümer­verhält­nis­se kei­ne Ände­rung des Be­triebs­zwe­ckes er­folgt sei.

d) Un­strei­tig war der Kläger in der Ver­gan­gen­heit Lei­ter der Haus­ver­wal­tung des hier im Streit ste­hen­den Ob­jekts und der um­ste­hen­den Flurstücke, z. B. der Tief­ga­ra­ge. Nun­mehr

- 8 -

er­folgt die Gebäude­ver­wal­tung durch den Ei­gen­be­trieb: K G der be­klag­ten L M. Im Ein­zel­nen: Der Kläger war seit dem 01. Ju­li 1992 bei der Fir­ma D als tech­nisch/kaufmänni­scher Sach­be­ar­bei­ter in der Haus­ver­wal­tung für das Büro- und Geschäfts­haus J -Straße 8 – 10 in M ein­ge­stellt. Ab dem 01. April 2003 ging das Ar­beits­verhält­nis des Klägers auf die A KG über. Bei die­ser han­delt es sich um ei­ne vermögens­ver­wal­ten­de Kom­man­dit­ge­sell­schaft, de­ren Grundstück aus ins­ge­samt 20 Flurstücken der Ge­mar­kung Mag­de­burg, Flur 145 be­stand. Im Jah­re 2009 ent­schied sich die A KG zur Veräußerung des Ob­jekts an die be­klag­te L M . Da das Ob­jekt der ein­zi­ge Vermögens­ge­gen­stand der Ge­sell­schaft war, be­schlos­sen die Ge­sell­schaf­ter, nach dem Ver­kauf die Ge­sell­schaft zu li­qui­die­ren. Der Be­sitz wur­de am 01. Fe­bru­ar 2010 über­ge­ben. Mit­hin hat sich – so der Kläger zu­tref­fend – le­dig­lich geändert, dass die bis­he­ri­ge Mie­te­rin, nämlich die be­klag­te L M, nun­mehr Ei­gentüme­rin ge­wor­den ist. Die Auf­ga­ben, die der Kläger bis zum 01. Fe­bru­ar 2010 als Lei­ter der Haus­ver­wal­tung aus­geübt hat, sind nicht weg­ge­fal­len. Die­se Auf­ga­ben – ty­pi­sche Auf­ga­ben ei­nes Ei­gentümers – sind viel­mehr auf die be­klag­te L M über­ge­gan­gen, weil die­se ab 01. Fe­bru­ar 2010 (dem Zeit­punkt des Be­sitzüber­gangs) nicht mehr Mie­te­rin, son­dern Ei­gentüme­rin des Ob­jek­tes ist. Bei verständi­ger Würdi­gung hat sich die be­klag­te L M ab die­sem Zeit­punkt le­dig­lich ent­schie­den, die be­tref­fend das vor­ge­nann­te Ob­jekt not­wen­di­ge Haus­ver­wal­tung nicht mehr durch den Kläger als de­ren Lei­ter, son­dern durch ih­ren Ei­gen­be­trieb: K G ab­wi­ckeln zu las­sen, der nicht nur für die­ses Ob­jekt, son­dern für das ge­sam­te Gebäude­ma­nage­ment der be­klag­ten L M zuständig ist.

Zu­sam­men­ge­fasst: Ab dem 01. Fe­bru­ar 2010 ist die bis­he­ri­ge Ar­beits­auf­ga­be des Klägers als Lei­ter der Haus­ver­wal­tung nicht et­wa auf­grund ei­ner Un­ter­neh­mer­ent­schei­dung der be­klag­ten L M weg­ge­fal­len. Die be­klag­te L M hat mit der Erfüllung die­ser Auf­ga­ben viel­mehr nur ih­ren Ei­gen­be­trieb: K G be­auf­tragt.

Aus der Sicht der Be­ru­fungs­kam­mer ist die funk­tio­nel­le Ver­knüpfung zwi­schen den über­tra­ge­nen Pro­duk­ti­ons­fak­to­ren bei­be­hal­ten wor­den. Der be­klag­ten L M ist es als Er­wer­be­rin er­laubt, die­se Fak­to­ren zu nut­zen, um der­sel­ben oder ei­ner gleich­ar­ti­gen wirt­schaft­li­chen Tätig­keit nach­zu­ge­hen. Der Ge­gen­stand der Nut­zung ist iden­tisch ge­blie­ben. Es hat sich nur verändert, dass die be­klag­te L M nicht mehr Mie­te­rin, son­dern Ei­gentüme­rin ge­wor­den ist. An der Nut­zung des Büro- und Geschäfts­hau­ses J -Straße 8 – 10 M hat sich nichts geändert. Die be­klag­te L M hat nur die von ihr bis­lang selbst ge­nutz­ten Räum­lich-

- 9 -

kei­ten zusätz­lich zu ver­wal­ten. Das gilt auch für die von ihr nicht selbst ge­nutz­ten Tei­le des Ob­jekts. In­so­weit hat sie zusätz­li­che Ei­gentümer­auf­ga­ben und da­mit wei­te­re Ver­wal­tungs­auf­ga­ben über­nom­men.

Mit­hin schließt sich die Be­ru­fungs­kam­mer der Auf­fas­sung des Eu­ropäischen Ge­richts­hofs in des­sen Ent­schei­dung vom 12. Fe­bru­ar 2009 – C 466/07 - = DB 2009, 517 – 519 an, wo­nach die Richt­li­nie EGRL 23/2001 auch dann an­wend­bar ist, wenn sich der Er­wer­ber – hier die be­klag­te L M – ent­schließt, dass bis­her von ihr ge­mie­te­te Ob­jekt gänz­lich käuf­lich zu er­wer­ben und bei sich ein­zu­glie­dern. Hier­durch kann dem Kläger als ein­zig be­trof­fe­nen Ar­beit­neh­mer nicht der durch die vor­ge­nann­te Richt­li­nie gewähr­te Schutz vor­ent­hal­ten wer­den. Die be­klag­te L M hätte of­fen­bar die Möglich­keit ge­habt, den Kläger in ih­rem Ei­gen­be­trieb: K G ein­zu­glie­dern. In­so­weit konn­te nur kein Ein­ver­neh­men er­zielt wer­den.

Nach al­le­dem war wie er­kannt zu ent­schei­den.

III.
Die Kos­ten­ent­schei­dung be­ruht auf § 97 ZPO.

IV.
Die Re­vi­si­on war gemäß § 72 Abs. (2 ) Nr. 1 ArbGG we­gen grundsätz­li­cher Be­deu­tung zu­zu­las­sen.


R e c h t s m i t t e l b e l e h r u n g :


Ge­gen die­ses Ur­teil kann die be­klag­te L M Re­vi­si­on ein­le­gen.

Die Re­vi­si­ons­schrift muss in­ner­halb ei­nes Mo­nats, die Re­vi­si­ons­be­gründungs­schrift in­ner­halb von zwei Mo­na­ten nach Zu­stel­lung die­ses Ur­teils bei dem

Bun­des­ar­beits­ge­richt
Hu­go-Preuß-Platz 1
99084 Er­furt

- 10 -

ein­ge­hen.

Die Re­vi­si­ons­schrift und die Re­vi­si­ons­be­gründung müssen von ei­nem bei ei­nem deut­schen Ge­richt zu­ge­las­se­nen Rechts­an­walt un­ter­zeich­net sein.

Vor dem Bun­des­ar­beits­ge­richt sind außer Rechts­anwälten auch Ge­werk­schaf­ten und Ver­ei­ni­gun­gen von Ar­beit­ge­ber­verbänden so­wie Zu­sam­men­schlüsse sol­cher Verbände für ih­re Mit­glie­der oder für an­de­re Verbände oder Zu­sam­men­schlüsse mit ver­gleich­ba­rer Aus­rich­tung und de­ren Mit­glie­der als Be­vollmäch­tig­te ver­tre­tungs­be­fugt. Als Be­vollmäch­tig­te zu­ge­las­sen sind auch ju­ris­ti­sche Per­so­nen, die die Vor­aus­set­zung gem. § 11 Abs. 2 Satz 2 Ziff. 5 ArbGG erfüllen. Die han­deln­den Per­so­nen müssen die Befähi­gung zum Rich­ter­amt ha­ben.

Die Re­vi­si­ons­schrift, die Re­vi­si­ons­be­gründungs­schrift und die sons­ti­gen wech­sel­sei­ti­gen Schriftsätze im Re­vi­si­ons­ver­fah­ren sol­len 7-fach – für je­den wei­te­ren Be­tei­lig­ten ein Ex­em­plar mehr – ein­ge­reicht wer­den.

Auf die Möglich­keit der Ein­rei­chung elek­tro­ni­scher Do­ku­men­te beim Bun­des­ar­beits­ge­richt nach § 46 c ArbGG i. V. m. den be­son­de­ren Vor­aus­set­zun­gen nach der Ver­ord­nung über den elek­tro­ni­schen Rechts­ver­kehr beim Bun­des­ar­beits­ge­richt vom 09. März 2006, BGBl. 2006 Teil I Nr. 12, S. 519 f., aus­ge­ge­ben zu Bonn am 15. März 2006, wird hin­ge­wie­sen.

Für den Kläger ist kein Rechts­mit­tel ge­ge­ben.

 

Auf Facebook teilen Auf Google+ teilen Ihren XING-Kontakten zeigen Beitrag twittern

 


zur Übersicht 4 Sa 442/10  

Kontakt

Sie erreichen uns jeweils von Montag bis Freitag in der Zeit
von 09:00 bis 19:00 Uhr:

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Berlin

Lützowstraße 32
10785 Berlin

Telefon: 030 - 26 39 62 0
Telefax: 030 - 26 39 62 499

E-Mail: berlin@hensche.de

Ansprechpartner:

Rechtsanwalt Dr. Martin Hensche
Fachanwalt für Arbeitsrecht

Rechtsanwalt Christoph Hildebrandt
Fachanwalt für Arbeitsrecht

Rechtsanwältin Nina Wesemann
Fachanwältin für Arbeitsrecht



 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Frankfurt am Main

Schumannstraße 27
60325 Frankfurt am Main

Telefon: 069 - 71 03 30 04
Telefax: 069 - 71 03 30 05

E-Mail: frankfurt@hensche.de

Ansprechpartner:

Rechtsanwältin Dr. Simone Wernicke
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Rechtsanwältin Maike Roters
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Sozialrecht

Rechtsanwalt Thomas Becker



 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Hamburg

Neuer Wall 10
20354 Hamburg

Telefon: 040 - 69 20 68 04
Telefax: 040 - 69 20 68 08

E-Mail: hamburg@hensche.de

Ansprechpartner:

Rechtsanwalt Sebastian Schroeder
Fachanwalt für Arbeitsrecht



 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Hannover

Georgstraße 38
30159 Hannover

Telefon: 0511 - 899 77 01
Telefax: 0511 - 899 77 02

E-Mail: hannover@hensche.de

Ansprechpartner:

Rechtsanwältin Nina Wesemann
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Rechtsanwalt Christoph Hildebrandt
Fachanwalt für Arbeitsrecht



 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Köln

Hohenstaufenring 62
50674 Köln

Telefon: 0221 - 709 07 18
Telefax: 0221 - 709 07 31

E-mail: koeln@hensche.de

Ansprechpartner:

Rechtsanwalt Thomas Becker

Rechtsanwältin Dr. Simone Wernicke
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Rechtsanwältin Maike Roters
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Sozialrecht



 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei München

Ludwigstraße 8
80539 München

Telefon: 089 - 21 56 88 63
Telefax: 089 -21 56 88 67

E-Mail: muenchen@hensche.de

Ansprechpartner:

Rechtsanwältin Nora Schubert

Rechtsanwalt Christoph Hildebrandt
Fachanwalt für Arbeitsrecht



 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Nürnberg

Zeltnerstraße 3
90443 Nürnberg

Telefon: 0911 - 953 32 07
Telefax: 0911 - 953 32 08

E-Mail: nuernberg@hensche.de

Ansprechpartner:

Rechtsanwältin Nora Schubert

Rechtsanwalt Christoph Hildebrandt
Fachanwalt für Arbeitsrecht



 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Stuttgart

Königstraße 10c
70173 Stuttgart

Telefon: 0711 - 470 97 10
Telefax: 0711 - 470 97 96

E-Mail: stuttgart@hensche.de

Ansprechpartner:

Rechtsanwältin Maike Roters
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Sozialrecht

Rechtsanwältin Dr. Simone Wernicke
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Rechtsanwalt Thomas Becker

Presse Karriere Links A bis Z Sitemap Impressum
Gebühren­freie Hot­line: 0800 - 440 1 880