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13/202a Mit Bü­ro­pf­lan­zen das Ar­beits­kli­ma ver­bes­sern

Ob im Fi­nanz­amt Mar­zahn-Hel­lers­dorf oder bei BMW in Mün­chen: Bü­ro­pf­lan­zen wu­chern an vie­len Ar­beits­plät­zen: Fir­men nut­zen das Grün­zeug, um es ih­ren Mit­ar­bei­tern et­was ge­müt­li­cher zu ma­chen. Man­che spon­sern da­für so­gar den Gärt­ner

18.07.2013. (dpa) - Efeu wu­chert über die Pa­pier­ab­la­ge bis hin­un­ter zum Schreib­tisch.

Ne­ben der Steck­do­se hat ein Kak­tus sei­ne Ten­ta­kel aus­ge­fah­ren.

Wer ar­bei­ten will, muss erst an ihr vor­bei: der Bü­ro­pf­lan­ze.

Was sich nach Dschun­gel an­hört, ist in Un­ter­neh­men durch­aus Rea­li­tät.

Vie­le Ar­beit­ge­ber set­zen ge­zielt auf Grün­zeug im Bü­ro - wenn ih­re An­ge­stell­ten es nicht schon selbst mit­ge­bracht ha­ben.

"Wir ha­ben Pflan­zen, die in die Mö­blie­rung in­te­griert sind", sagt ein Spre­cher des Au­to­bau­ers BMW. In ei­nem Ge­bäu­de des Kon­zerns wür­den der­zeit neue Ar­beits­welt­kon­zep­te ge­tes­tet: Tre­sen, So­fas und Ca­fé-Ecken sol­len da­bei die At­mo­sphä­re auf­lo­ckern. Pflan­zen dürf­ten da­bei - ge­nau wie zu Hau­se - nicht feh­len.

Ähn­lich ist es beim schwä­bi­schen Mo­tor­sä­gen­her­stel­ler Stihl. In Groß­raum­bü­ros set­ze man Pflan­zen als "Sicht­schutz und zur Ge­räuschmin­de­rung" ein, er­klärt ein Un­ter­neh­mens­spre­cher. Ziel sei es, dass Mit­ar­bei­ter sich am Ar­beits­platz wohl­füh­len.

Wild­wuchs sieht man dort hin­ge­gen gar nicht gern: Pri­va­te Pflan­zen sind ta­bu. Da­für kauft Stihl sei­nen Leu­ten al­ler­dings nicht nur das Bü­ro­grün, son­dern be­stellt den ei­ge­nen Gärt­ner gleich mit: Er be­ra­te die Mit­ar­bei­ter, wenn die Pflänz­chen nicht so ge­dei­hen wie ge­wünscht.

Al­ler­dings - das hat BMW ge­lernt - kommt es auf die rich­ti­ge Do­sie­rung an: Vor ei­ni­gen Jah­ren ver­wan­del­ten die Bay­ern für ein Ex­pe­ri­ment ei­ne Bü­ro­eta­ge in ei­nen re­gel­rech­ten Dschun­gel, wäh­rend die Kol­le­gen an­dern­orts ganz oh­ne Grün aus­kom­men muss­ten.

Das Er­geb­nis: "Dschun­gel ist auch nicht die Lö­sung", sagt der Spre­cher. "At­mo­sphä­risch ha­ben es die Mit­ar­bei­ter zwar be­grüßt, aber nicht in die­sem Um­fang." Heu­te ha­ben die BMWler an ih­ren Schreib­ti­schen im­mer­hin ei­ne Hal­te­rung ei­gens für Topf­pflan­zen.

Doch egal, ob im Fi­nanz­amt Mar­zahn-Hel­lers­dorf oder im Land­tag von Ba­den-Würt­tem­berg: Letzt­lich tauch­ten im­mer wie­der die­sel­ben Ar­ten auf. Sie rei­chen von der oft "Be­am­ten­li­lie" ge­nann­ten Grün­li­lie bis zur Bir­ken­fei­ge (Fi­cus ben­ja­mi­ni), er­klärt ei­ne, die es wis­sen muss: Sas­kia Gro­ne­berg.

Die Ab­sol­ven­tin der Staat­li­chen Aka­de­mie der Bil­den­den Küns­te in Stutt­gart hat fast zwei Dut­zend Fir­men und an­de­re In­sti­tu­tio­nen be­sucht - und de­ren Bü­ro­pf­lan­zen für ein Fo­to­pro­jekt un­ter die Lu­pe ge­nom­men. Un­ter­schie­de zwi­schen dem Bü­ro der Se­kre­tä­rin oder dem vom Chef ha­be es da­bei kaum ge­ge­ben. "Das ist das Schö­ne an Pflan­zen, dass sie auch et­was De­mo­kra­ti­sches ha­ben."

Das meis­te Grün sei al­ler­dings in den Post­stel­len der Fir­men zu fin­den, ver­rät Gro­ne­berg. "Ich den­ke, es könn­te dar­an lie­gen, dass die Leu­te ei­ne sehr vor­ge­ge­be­ne Tä­tig­keit aus­füh­ren und sich da­für um­so mehr an der Ent­fal­tung ih­rer Pflan­zen er­freu­en." Ih­re Er­kennt­nis: Bü­ro­pf­lan­zen sind "ein Sym­bol für die Sehn­sucht nach Frei­heit."

Manch­mal sol­len Kak­tus & Co aber auch schlicht vor den neu­gie­ri­gen Bli­cken oder dem Lärm der Kol­le­gen schüt­zen, er­läu­tert Frank Bren­scheidt von der Bun­des­an­stalt für Ar­beits­schutz und Ar­beits­me­di­zin (BAuA). Schließ­lich kön­ne man Blu­men auch als Raum­tei­ler ein­set­zen. Ge­gen­sei­ti­ges Gie­ßen im Kol­le­gen­kreis kön­ne zwar das Team­ge­fühl stär­ken, be­tont er, warnt aber: "Es kann na­tür­lich auch ins Ge­gen­teil ge­hen, wenn die Leu­te ver­ges­sen, die Blu­men des Kol­le­gen zu gie­ßen. Das kann dann auch trau­rig en­den."

Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

 

Letzte Überarbeitung: 20. Juni 2016

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