Gebühren­freie Hot­line: 0800 - 440 1 880
Arbeitsrecht aktuell
Jahr

Bun­des­agen­tur for­dert we­gen Flücht­lin­gen mehr Geld für Deutsch­kur­se

Mehr als 250 000 Flücht­lin­ge wer­den al­lein in die­sem Jahr in Deutsch­land er­war­tet - vie­le hof­fen auf ei­nen Job in ih­rer neu­en Hei­mat und set­zen da­bei auch auf die Ar­beits­agen­tu­ren

25.04.2015. (dpa) - Die Bun­des­agen­tur für Ar­beit (BA) hat an­ge­sichts stei­gen­der Asyl­be­wer­ber­zah­len von Bund und Län­dern mehr Geld für Deutsch- und In­te­gra­ti­ons­kur­se ge­for­dert.

Statt der von der Bun­des­re­gie­rung vor­ge­se­he­nen 244 Mil­lio­nen Eu­ro sei­en al­lein in die­sem Jahr mehr als 300 Mil­lio­nen Eu­ro er­for­der­lich, heißt es in den am Frei­tag vom BA-Ver­wal­tungs­rat ver­ab­schie­de­ten "Emp­feh­lun­gen", die der Deut­schen Pres­se-Agen­tur vor­lie­gen.

Zu­dem sei­en zu­sätz­li­che Mit­tel für ein Son­der­pro­gramm für "be­rufs­be­zo­ge­ne Sprach­för­de­rung" not­wen­dig. Die da­mit fi­nan­zier­ten Kur­se ver­mit­teln aus­län­di­schen Job­su­chern be­rufs­spe­zi­fi­sche Deutsch­kennt­nis­se. Die jet­zi­gen Mit­tel da­für reich­ten ge­ra­de für die be­reits in Deutsch­land le­ben­den aus­län­di­schen Hartz-IV-Be­zie­her. Oh­ne Auf­sto­ckung dro­he hier an­ge­sichts wach­sen­der Asyl­be­wer­ber­zah­len in den Jah­ren 2016 und 2017 ei­ne "För­der­lü­cke", be­fürch­tet der Ver­wal­tungs­rat.

"Da­mit Asyl­be­wer­ber ih­ren Le­bens­un­ter­halt schnell selbst be­strei­ten kön­nen, braucht es ver­stärk­te Un­ter­stüt­zung und För­de­rung bei der Ar­beits­markt­in­te­gra­ti­on, ins­be­son­de­re bei der Sprach­för­de­rung, und die gibt es nicht zum Null­ta­rif", be­ton­te der Vor­sit­zen­de des Ver­wal­tungs­rats, Pe­ter Cle­ver, nach der Sit­zung.

Oh­ne Deutsch­kennt­nis­se sind nach An­sicht des pa­ri­tä­tisch be­setz­ten BA-Kon­troll­gre­mi­ums län­ger in Deutsch­land le­ben­de Flücht­lin­ge auf dem deut­schen Ar­beits­markt chan­cen­los. Auch be­ruf­li­che För­der­kur­se der Bun­des­agen­tur mach­ten so kei­nen Sinn. Mit ge­ziel­ter Sprach­för­de­rung könn­ten Flücht­lin­ge auch vor teu­rer Lang­zeit­ar­beits­lo­sig­keit be­wahrt wer­den, gab der Ver­wal­tungs­rat zu be­den­ken.

Um dem An­sturm rat­su­chen­der Asyl­be­wer­ber ge­recht zu wer­den, müss­ten die Ar­beits­agen­tu­ren und Job­cen­ter zu­dem bes­ser per­so­nell aus­ge­stat­tet wer­den, be­tont das Kon­troll­gre­mi­um. Die Bun­des­agen­tur rech­net bei ei­ner von ihr er­war­te­ten Asyl­be­wer­ber­zahl von rund 250 000 in die­sem Jahr mit knapp 90 000 Rat­su­chen­den. Be­nö­tigt wür­den et­wa 167 zu­sätz­li­che Voll­zeit­kräf­te, heißt in dem Pa­pier.

Der BA-Ver­wal­tungs­rat spricht sich au­ßer­dem für mehr Fle­xi­bi­li­tät im Um­gang mit Fach­kräf­ten un­ter den schutz­su­chen­den Aus­län­dern aus. Ab­ge­lehn­ten, aber gut aus­ge­bil­de­ten Asyl­be­wer­bern soll­te nach­träg­lich ein Auf­ent­halt per Blue Card oder als Fach­kraft in ei­nem Man­gel­be­ruf er­mög­licht wer­den, schlägt das Gre­mi­um vor. Ein sol­cher "Spur­wech­sel" ist bis­lang kaum mög­lich. Mi­gra­ti­ons­ex­per­ten spre­chen sich da­her schon län­ger da­für aus, qua­li­fi­zier­ten, aber ab­ge­lehn­ten Asyl­be­wer­bern auf an­de­rem recht­li­chen Weg ein Le­ben in Deutsch­land zu er­mög­li­chen.

Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

 

Letzte Überarbeitung: 12. April 2016

Bewertung:

Auf Facebook teilen Auf Google+ teilen Ihren XING-Kontakten zeigen Beitrag twittern

 

Kontakt

Sie erreichen uns jeweils von Montag bis Freitag in der Zeit
von 09:00 bis 19:00 Uhr:

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Berlin

Lützowstraße 32
10785 Berlin
Telefon: 030 - 26 39 62 0
Telefax: 030 - 26 39 62 499

Ansprechpartner:
Rechtsanwalt Dr. Martin Hensche
Fachanwalt für Arbeitsrecht

Rechts­an­walt Chris­toph Hil­de­brandt
Fachanwalt für Arbeitsrecht

E-Mail: berlin@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Frankfurt am Main

Schumannstraße 27
60325 Frankfurt am Main
Telefon: 069 - 71 03 30 04
Telefax: 069 - 71 03 30 05

Ansprechpartner:
Rechtsanwältin Dr. Simone Wernicke
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Rechtsanwalt Thomas Becker

E-Mail: frankfurt@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Hamburg

Neuer Wall 10
20354 Hamburg
Telefon: 040 - 69 20 68 04
Telefax: 040 - 69 20 68 08

Ansprechpartner:
Rechtsanwalt Sebastian Schroeder
Fachanwalt für Arbeitsrecht

E-Mail: hamburg@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Hannover

Georgstraße 38
30159 Hannover
Telefon: 0511 - 899 77 01
Telefax: 0511 - 899 77 02

Ansprechpartner:
Rechtsanwältin Nina Wesemann
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Rechts­an­walt Chris­toph Hil­de­brandt
Fachanwalt für Arbeitsrecht

E-Mail: hannover@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Köln

Hohenstaufenring 62
50674 Köln
Telefon: 0221 - 709 07 18
Telefax: 0221 - 709 07 31

Ansprechpartner:
Rechtsanwalt Thomas Becker

Rechtsanwältin Dr. Simone Wernicke
Fachanwältin für Arbeitsrecht

E-mail: koeln@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei München

Ludwigstraße 8
80539 München
Telefon: 089 - 21 56 88 63
Telefax: 089 -21 56 88 67

Ansprechpartner:
Rechts­an­wältin Nora Schu­bert

Rechts­an­walt Chris­toph Hil­de­brandt

E-Mail: muenchen@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Nürnberg

Zeltnerstraße 3
90443 Nürnberg
Telefon: 0911 - 953 32 07
Telefax: 0911 - 953 32 08

Ansprechpartner:
Rechts­an­wältin Nora Schu­bert

Rechts­an­walt Chris­toph Hil­de­brandt
Fachanwalt für Arbeitsrecht

E-Mail: nuernberg@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Stuttgart

Königstraße 10c
70173 Stuttgart
Telefon: 0711 - 470 97 10
Telefax: 0711 - 470 97 96

Ansprechpartner:
Rechtsanwältin Dr. Simone Wernicke
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Rechtsanwalt Thomas Becker

E-Mail: stuttgart@hensche.de



 

HINWEIS: Sämtliche Texte dieser Internetpräsenz mit Ausnahme der Gesetzestexte und Gerichtsentscheidungen sind urheberrechtlich geschützt. Urheber im Sinne des Gesetzes über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte (UrhG) ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht Dr. Martin Hensche, Lützowstraße 32, 10785 Berlin.

Wörtliche oder sinngemäße Zitate sind nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung des Urhebers bzw. bei ausdrücklichem Hinweis auf die fremde Urheberschaft (Quellenangabe iSv. § 63 UrhG) rechtlich zulässig. Verstöße hiergegen werden gerichtlich verfolgt.

© 1997 - 2016:
Rechtsanwalt Dr. Martin Hensche, Berlin
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Lützowstraße 32, 10785 Berlin
Telefon: 030 - 26 39 62 0
Telefax: 030 - 26 39 62 499
E-mail: hensche@hensche.de

Presse Karriere Links A bis Z Sitemap Impressum
Gebühren­freie Hot­line: 0800 - 440 1 880