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Deut­sche Bahn will Lok­füh­rern An­ge­bot ma­chen

Im Ta­rif­kon­flikt bei der Bahn steigt die Span­nung: Mitt­woch läuft das Ul­ti­ma­tum der Ge­werk­schaft ab, sie ist zum Streik be­reit. Die Lok­füh­rer war­ten auf ein An­ge­bot der Bahn - noch

14.01.2014. (dpa) - Die Deut­sche Bahn will im Lok­füh­rer-Ta­rif­kon­flikt der Ge­werk­schaft bis Mitt­woch ein An­ge­bot ma­chen.

Wann ge­nau es über­ge­ben wird und ob das Un­ter­neh­men der GDL wei­ter ent­ge­gen­kommt als bis­her, ließ ei­ne Bahn­spre­che­rin am Mon­tag aber of­fen.

Die Ge­werk­schaft ver­langt für je­den Lok­füh­rer ei­ne Ver­si­che­rung ge­gen Lohn­ein­bu­ßen, falls er aus Ge­sund­heits­grün­den auf ei­ne schlech­ter be­zahl­te Stel­le wech­seln muss.

Sie droht mit Streiks nach Mitt­woch.

Bei­de Sei­ten hat­ten sich am Frei­tag an ei­nen Tisch ge­setzt. Die Bahn kün­dig­te im An­schluss an, die For­de­rung zu be­wer­ten und dann Stel­lung zu neh­men. "Wir wer­den al­les tun, um auf dem Ver­hand­lungs­we­ge zu ei­nem ver­nünf­ti­gen Er­geb­nis zu kom­men und jeg­li­che un­ver­hält­nis­mä­ßi­gen Ak­tio­nen der GDL ab­zu­wen­den", sag­te Bahn-Per­so­nal­vor­stand Ul­rich We­ber der "Bild"-Zei­tung (Mon­tag).

"Un­ser An­ge­bot heißt ma­xi­ma­ler Be­schäf­ti­gungs­schutz bis zum Be­rufs­en­de. Das ver­si­chern wir", ver­wies We­ber auf Re­ge­lun­gen ei­nes Ta­rif­ver­trags, den die Bahn be­reits mit der Ei­sen­bahn- und Ver­kehrs­ge­werk­schaft ge­schlos­sen hat. Der GDL reicht dies nicht.

We­ber sag­te: "Das Pa­ket soll für al­le Lok­füh­rer gel­ten, auch für die rund 150 im Jahr, die aus ge­sund­heit­li­chen Grün­den kei­ne Lok mehr fah­ren kön­nen. Wer will, kann ein Be­rufs­le­ben lang bei der DB blei­ben. Un­se­re Ant­wort an die GDL wird kei­nen Ar­beits­kampf recht­fer­ti­gen."

Die GDL hat­te En­de No­vem­ber die Ver­hand­lun­gen mit der Bahn über ei­nen neu­en Ta­rif­ver­trag zur Be­schäf­ti­gungs­si­che­rung für ge­schei­tert er­klärt.

Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

 

Letzte Überarbeitung: 21. März 2014

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