Gebühren­freie Hot­line: 0800 - 440 1 880
Urteile zum Arbeitsrecht
Nach Alphabet
   
Schlag­worte: Belästigung
   
Gericht: Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein
Akten­zeichen: 6 Sa 158/09
Typ: Urteil
Ent­scheid­ungs­datum: 23.12.2009
   
Leit­sätze: Die an ei­nen Ar­beit­neh­mer, der nicht deut­scher "Mut­ter­sprach­ler" ist, ge­rich­te­te Auf­for­de­rung, ei­nen Deutsch­kurs zu be­su­chen, stellt kei­ne Belästi­gung im Sin­ne von § 3 Abs. 3 AGG dar.
Vor­ins­tan­zen: Arbeitsgericht Elmshorn, Urteil vom 12.03.2009, 2 Ca 690 e/08
   

Lan­des­ar­beits­ge­richt Schles­wig-Hol­stein

 

Ak­ten­zei­chen: 6 Sa 158/09
2 Ca 690 e/08 ArbG Elms­horn

(Bit­te bei al­len Schrei­ben an­ge­ben!)

 

Verkündet am 23.12.2009

gez. ...
als Ur­kunds­be­am­tin der Geschäfts­stel­le

 

Ur­teil

Im Na­men des Vol­kes

In dem Rechts­streit

pp.

hat die 6. Kam­mer des Lan­des­ar­beits­ge­richts Schles­wig-Hol­stein auf die münd­li­che Ver­hand­lung vom 04.11.2009 durch den Vor­sit­zen­den Rich­ter am Lan­des­ar­beits­ge­richt ... als Vor­sit­zen­den und d. eh­ren­amt­li­chen Rich­ter ... als Bei­sit­zer und d. eh­ren­amt­li­che Rich­te­rin ... als Bei­sit­ze­rin

für Recht er­kannt:

Die Be­ru­fung der Kläge­rin ge­gen das Ur­teil des Ar­beits­ge­richts Elms­horn vom 12.03.2009 – 2 Ca 690 e/08 – wird auf ih­re Kos­ten zurück­ge­wie­sen.

Die Re­vi­si­on wird zu­ge­las­sen.

 

- 2 -

-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.

Rechts­mit­tel­be­leh­rung

Ge­gen die­ses Ur­teil kann durch Ein­rei­chung ei­ner Re­vi­si­ons­schrift bei dem Bun­des­ar­beits­ge­richt in 99084 Er­furt, Hu­go-Preuß-Platz 1, Te­le­fax: 0361 2636-2000 Re­vi­si­on ein­ge­legt wer­den.

Die Re­vi­si­ons­schrift muss

bin­nen ei­ner Not­frist von ei­nem Mo­nat

beim Bun­des­ar­beits­ge­richt ein­ge­gan­gen sein.

Der Re­vi­si­onskläger muss die Re­vi­si­on be­gründen. Die Re­vi­si­ons­be­gründung ist, so­fern sie nicht be­reits in der Re­vi­si­ons­schrift ent­hal­ten ist, in ei­nem Schrift­satz bei dem Bun­des­ar­beits­ge­richt ein­zu­rei­chen. Die Frist für die Re­vi­si­ons­be­gründung beträgt

zwei Mo­na­te.

Die Fris­ten für die Ein­le­gung und die Be­gründung der Re­vi­si­on be­gin­nen mit der Zu­stel­lung des in vollständi­ger Form ab­ge­fass­ten Ur­teils, spätes­tens aber mit Ab­lauf von fünf Mo­na­ten nach der Verkündung.

Die Re­vi­si­ons­schrift muss das Ur­teil be­zeich­nen, ge­gen das die Re­vi­si­on ge­rich­tet wird, und die Erklärung ent­hal­ten, dass ge­gen die­ses Ur­teil Re­vi­si­on ein­ge­legt wer­de.

Die Re­vi­si­on und Re­vi­si­ons­be­gründung müssen von ei­nem bei ei­nem deut­schen Ge­richt zu­ge­las­se­nen Rechts­an­walt un­ter­zeich­net sein.

An sei­ne Stel­le kann auch ein Ver­tre­ter ei­nes Ver­ban­des (Ge­werk­schaf­ten, Ar­beit­ge­ber­ver­ei­ni­gun­gen) oder ei­nes Spit­zen­ver­ban­des (Zu­sam­men­schlüsse sol­cher Verbände) tre­ten, so­fern er kraft Sat­zung oder Voll­macht zur Ver­tre­tung be­fugt und die Par­tei Mit­glied des Ver­ban­des oder Spit­zen­ver­ban­des ist. An die Stel­le der vor­ge­nann­ten Ver­tre­ter können auch An­ge­stell­te ei­ner ju­ris­ti­schen Per­son, de­ren An­tei­le sämt­lich im wirt­schaft­li­chen Ei­gen­tum ei­ner die­ser Or­ga­ni­sa­tio­nen ste­hen, tre­ten, so­fern die ju­ris­ti­sche Per­son aus­sch­ließlich die Rechts­be­ra­tung der Ver­bands­mit­glie­der ent­spre­chend de­ren Sat­zung durchführt und der Ver­band für die Tätig­keit der Be­vollmäch­tig­ten haf­tet. Ist die Par­tei Mit­glied ei­nes Ver­ban­des oder Spit­zen­ver­ban­des, kann sie sich auch durch ei­nen Ver­tre­ter ei­nes an­de­ren Ver­ban­des oder An­ge­stell­ten ei­ner der oben ge­nann­ten ju­ris­ti­schen Per­so­nen mit ver­gleich­ba­rer Aus­rich­tung ver­tre­ten las­sen. Die Per­so­nen, die für die­se Or­ga­ni­sa­tio­nen han­deln, müssen über die Befähi­gung zum Rich­ter­amt verfügen.

 

- 3 -

Der Re­vi­si­ons­schrift soll ei­ne Aus­fer­ti­gung oder be­glau­big­te Ab­schrift des an­ge­foch­te­nen Ur­teils bei­gefügt wer­den.

Der Schrift­form wird auch durch Ein­rei­chung ei­nes elek­tro­ni­schen Do­ku­ments genügt, wenn es für die Be­ar­bei­tung durch das Ge­richt ge­eig­net ist. Schriftsätze können da­zu über ei­ne ge­si­cher­te Ver­bin­dung in den elek­tro­ni­schen Ge­richts­brief­kas­ten des Bun­des­ar­beits­ge­richts ein­ge­legt wer­den. Die er­for­der­li­che Zu­gangs- und Über­tra­gungs­soft­ware kann li­zenz­kos­ten­frei über die In­ter­net­sei­te des Bun­des­ar­beits­ge­richts (www.bun­des­ar­beits­ge­richt.de) her­un­ter­ge­la­den wer­den. Das Do­ku­ment ist mit ei­ner qua­li­fi­zier­ten Si­gna­tur nach dem Si­gna­tur­ge­setz zu ver­se­hen. Nähe­re In­for­ma­tio­nen fin­den sich auf der In­ter­net­sei­te des Bun­des­ar­beits­ge­richts (s.o.) so­wie un­ter www.egvp.de.

(Rechts­mit­tel­schrif­ten, Rechts­mit­tel­be­gründungs­schrif­ten und wech­sel­sei­ti­ge Schriftsätze im Ver­fah­ren vor dem Bun­des­ar­beits­ge­richt sind in sie­ben­fa­cher - für je­den wei­te­ren Be­tei­lig­ten ei­ne wei­te­re - Aus­fer­ti­gung ein­zu­rei­chen.)

-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-.-

Tat­be­stand:

Die Kläge­rin ver­folgt ge­genüber der Be­klag­ten ei­nen Entschädi­gungs­an­spruch nach § 15 Abs. 2 AGG.

Die Kläge­rin ist am ...1951 im ehe­ma­li­gen Ju­go­sla­wi­en ge­bo­ren. Ih­re Mut­ter­spra­che ist Kroa­tisch. Sie ist als Rei­ni­gungs­kraft und Ver­tre­tung der Kas­sen­kräfte im Schwimm­bad der Be­klag­ten tätig. Zunächst ar­bei­te­te sie vom 18.06.1985 bis 31.12.1990 auf­grund meh­re­rer be­fris­te­ter Ar­beits­verträge bei dem Rechts­vorgänger der Be­klag­ten. Nach ei­ner einjähri­gen Un­ter­bre­chung trat sie am 01.01.1992 er­neut als „Ar­bei­te­rin“ in die Diens­te des Rechts­vorgängers der Be­klag­ten. Seit vie­len Jah­ren verfügt die Kläge­rin über die Kas­sen­be­fug­nis in dem Schwimm­bad.

Mit Schrei­ben vom 18.05.2006 (An­la­ge K 2 = Bl. 10 d. A.) for­der­te der Geschäftsführer der Be­klag­ten die Kläge­rin zur Teil­nah­me an ei­nem Deutsch­kurs auf. In dem Schrei­ben heißt es un­ter an­de­rem:

„... auf­grund Ih­rer un­zu­rei­chen­den Deutsch­kennt­nis­se kommt es im­mer wie­der zu Pro­ble­men in der Verständi­gung mit Kol­le­gen, Vor­ge­setz­ten und Kun­den. Es ist nicht möglich, Sie auf­ga­ben­ge­recht ein­zu­set­zen, wenn Sie Sach­ver­hal­te nicht ver­ste­hen, ge­schwei­ge denn deu­ten können.“

 

- 4 -

Mit Schrei­ben vom 22.06.2006 wie­der­hol­te die Be­klag­te die Auf­for­de­rung, ei­nen Deutsch­kurs zu be­su­chen. Mit Schrei­ben ih­res sie in der ers­ten In­stanz ver­tre­ten­den Pro­zess­be­vollmäch­tig­ten vom 25.10.2006 wies die Kläge­rin dar­auf hin, dass hier­in ei­ne Dis­kri­mi­nie­rung auf Grund ih­rer Na­tio­na­lität lie­ge. Sie for­der­te die Be­klag­te auf, die ent­spre­chen­de An­wei­sung zurück­zu­neh­men.

Ab der zwei­ten Hälf­te Au­gust 2006 war die Kläge­rin fast durch­ge­hend bis Mit­te Ok­to­ber 2007 ar­beits­unfähig krank. Nach­dem die Kläge­rin ih­re Ar­beit wie­der auf­ge­nom­men hat­te, über­sand­te die Be­klag­te ihr ei­ne mit dem Da­tum 17.08.2006 ver­se­he­ne Ab­mah­nung mit ei­nem Zu­satz vom 19.07.2007 (An­la­ge K 4 = Bl. 13 f. d. A.). Mit Schrei­ben ih­res Pro­zess­be­vollmäch­tig­ten vom 27.11.2007 (An­la­ge K 5 = Bl. 15 f. d. A.) for­der­te die Kläge­rin die Be­klag­te zur Ent­fer­nung der Ab­mah­nung aus der Per­so­nal­ak­te und zum Wi­der­ruf der in ihr ent­hal­te­nen Äußerun­gen auf. Die Be­klag­te teil­te mit Schrei­ben vom 31.01.2008 (An­la­ge K 6 = Bl. 17 d. A.) mit, dass sie die Ab­mah­nung am sel­ben Tag aus der Per­so­nal­ak­te der Kläge­rin ent­fernt ha­be. In dem Schrei­ben heißt es un­ter an­de­rem:

„Ih­re Man­dan­tin ist nicht nur Rei­ni­gungs­kraft im Hal­len­bad, son­dern glei­cher­maßen Kas­sen- und Ser­vice­kraft am Emp­fang des Hal­len­ba­des der K. P. GmbH. Dass sie des­halb in der La­ge sein muss, sich auf Deutsch zu verständi­gen, liegt auf der Hand. Das Pro­blem liegt dar­in, dass Frau Kr. – im Un­ter­schied zu früher – ih­re Sprach­kom­pe­tenz in ei­nem Um­fang ver­lo­ren hat, dass die er­for­der­li­che Verständi­gung mit Ba­degästen nicht mehr aus­rei­chend ge­si­chert ist. Auch die Zu­sam­men­ar­beit mit Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen ist durch die Sprach­pro­ble­ma­tik der Frau Kr. gefähr­det.

...

Wir sind wei­ter­hin der Mei­nung, dass die­se sprach­li­che Verständi­gungsfähig­keit Grund­vor­aus­set­zung des Ar­beits­plat­zes Ih­rer Man­dan­tin ist. Dies be­deu­tet aus un­se­rer Sicht, dass sie sich auch um die er­for­der­li­chen Deutsch­kennt­nis­se zu bemühen hat.

...

Viel­leicht können Sie, sehr ge­ehr­ter Herr Rechts­an­walt, auch un­abhängig von ju­ris­ti­schen Ka­te­go­ri­en Ih­rer Man­dan­tin klar ma­chen, dass ihr Ar­beit­ge­ber an ei­ner gütli­chen und gleich­zei­tig den Un­ter­neh­mens­zie­len die­nen­den Pro­blemlösung in­ter­es­siert ist. Dies würde be­deu­ten, dass Frau Kr. schlicht ih­re Re­sis­tenz ge­genüber der Spra­che des Lan­des auf­gibt,

 

- 5 -

in dem sie sich seit mehr als 25 Jah­ren aufhält. Wie wir dies hin­be­kom­men, wis­sen wir bis­her nicht. Wir hof­fen aber auf ei­ne ent­spre­chen­de Ko­ope­ra­ti­vität Ih­rer Man­dan­tin.“

Mit Schrei­ben vom 31.03.2008 (An­la­ge K 7 = Bl. 19 f. d. A.) for­der­te die Kläge­rin dar­auf­hin die Be­klag­te zur Zah­lung ei­ner Entschädi­gung in Höhe von 15.000,00 EUR we­gen Dis­kri­mi­nie­rung auf.

Mit ih­rer am 30.04.2008 bei Ge­richt ein­ge­gan­gen Kla­ge ver­folgt die Kläge­rin die­sen Entschädi­gungs­an­spruch wei­ter. Sie hat die An­sicht ver­tre­ten, die Be­klag­te dis­kri­mi­nie­re sie be­wusst we­gen ih­rer Ras­se und eth­ni­schen Zu­gehörig­keit. Es ha­be kei­nen Grund ge­ge­ben, sie zum Be­such ei­nes Sprach­kur­ses zu zwin­gen. Sie, die Kläge­rin, ha­be die ihr über­tra­ge­nen Auf­ga­ben stets ausführen können. Die Be­klag­te könne kei­ne kon­kre­ten, nach­prüfba­ren Vorfälle vor­tra­gen, die mit ei­ner man­geln­den Sprach­kom­pe­tenz der Kläge­rin zu tun hätten. Aus der Dau­er der Beschäfti­gung und de­ren pro­blem­lo­sem Ver­lauf in der Ver­gan­gen­heit fol­ge, dass man­geln­de sprach­li­che Fähig­kei­ten der Kläge­rin nicht der Grund für die ge­trof­fe­nen An­ord­nun­gen und Schi­ka­nen ha­ben sein können. Auch die Ver­wen­dung von klar dis­kri­mi­nie­ren­den Äußerun­gen („sprach­li­che Re­sis­tenz“) be­le­ge, dass es der Be­klag­ten nicht um sach­li­che Rügen, son­dern aus­sch­ließlich um An­grif­fe ge­gen die eth­ni­sche Her­kunft und Ras­se der Kläge­rin ge­gan­gen sei. Da al­le an­de­ren Ar­beit­neh­mer nicht auf­ge­for­dert wor­den sei­en, ei­nen Deutsch­kurs zu be­su­chen, sei nach § 22 AGG von ei­ner In­dizwir­kung für ei­ne dis­kri­mi­nie­ren­de Be­nach­tei­li­gung durch die Be­klag­te aus­zu­ge­hen.

Die Kläge­rin hat be­an­tragt,

die Be­klag­te wird ver­ur­teilt, an die Kläge­rin ei­nen an­ge­mes­se­nen, in das Er­mes­sen des Ge­richts ge­stell­ten Entschädi­gungs­be­trag, min­des­tens aber EUR 15.000,00, nebst Zin­sen in Höhe von 5 Pro­zent­punk­ten über dem Ba­sis­zins­satz seit Rechtshängig­keit der Kla­ge zu zah­len.

Die Be­klag­te hat be­an­tragt,

die Kla­ge ab­zu­wei­sen.

 

- 6 -

Sie ha­be die Kläge­rin nicht dis­kri­mi­niert. Des­halb ste­he der Kläge­rin ein Entschädi­gungs­an­spruch nach § 15 Abs. 2 AGG nicht zu. Das Schrei­ben vom 31.01.2008 an den Pro­zess­be­vollmäch­tig­ten der Kläge­rin ent­hal­te kei­ne dis­kri­mi­nie­ren­de Äußerun­gen, son­dern be­schrei­be le­dig­lich, dass auf dem Ar­beits­platz der Kläge­rin un­ab­ding­bar aus­rei­chen­de Deutsch­kennt­nis­se er­for­der­lich sei­en, über die die Kläge­rin nicht – mehr – verfüge. Bei der Kläge­rin ha­be sich seit et­wa En­de 2004 ei­ne Ent­wick­lung ein­ge­stellt, für die der Be­griff der „aus­rei­chen­den Sprach­kom­pe­tenz“ ver­wen­det wor­den sei. Die Kläge­rin sei z. B. nicht in der La­ge, hin­rei­chen­de „Erklärun­gen zur Kas­sen­dif­fe­ren­zen“ selbst schrift­lich zu ver­fas­sen. Teil­wei­se ha­be die Kläge­rin die­se Erklärun­gen über Kas­sen­dif­fe­ren­zen aus ih­rem Be­reich von an­de­ren Mit­ar­bei­tern ausfüllen las­sen (An­la­gen B 1 und B 2 = Bl. 51 f. d. A.), teil­wei­se sei­en die von ihr sel­ber aus­gefüll­ten Erklärun­gen nicht verständ­lich ge­we­sen (An­la­ge B 3 = Bl. 53 d. A.). Auch ha­be sie an­de­ren Mit­ar­bei­tern bei ein­fach ge­la­ger­ten Pro­ble­men die­se nicht nach­voll­zieh­bar erklären können („Ist das Bad noch of­fen Dienst?“ statt „Gehört das Bad noch zum öffent­li­chen Dienst?“). Zu­dem hätten sich Kun­den über die Kläge­rin be­schwert, und zwar we­gen de­ren Sprach­pro­ble­me.

Das Ar­beits­ge­richt hat die Kla­ge ab­ge­wie­sen. Die Be­klag­te ha­be die Kläge­rin nicht be­nach­tei­ligt. Die Ab­mah­nung vom 17.08.2006/ 19.10.2007 ha­be die Be­klag­te be­reits mit Schrei­ben vom 31.01.2008 zurück­ge­nom­men und so­mit nicht auf­recht­er­hal­ten. Die Kläge­rin ha­be ih­re auf Entschädi­gung ge­rich­te­te Kla­ge nicht in­ner­halb der 3-Mo­nats-Frist des § 61 b Abs. 1 ArbGG er­ho­ben. Auf die Maßnah­me „Ab­mah­nung we­gen des Nicht­be­su­chens ei­nes Deutsch­kur­ses“ könne die Kläge­rin ih­ren Entschädi­gungs­an­spruch da­her nicht stützen. Auch das Schrei­ben der Be­klag­ten vom 31.01.2008 be­gründe kei­nen Entschädi­gungs­an­spruch. Denn durch die­ses Schrei­ben ha­be die Be­klag­te die Kläge­rin nicht im Sin­ne von §§ 1, 7 AGG rechts­wid­rig be­nach­tei­ligt. Die vor­ge­leg­ten Schriftstücke über die Be­ar­bei­tung von Kas­sen­dif­fe­ren­zen leg­ten sprach­be­ding­te De­fi­zi­te na­he. Ei­ne of­fen­sicht­lich nicht ge­recht­fer­tig­te Kri­tik an den Leis­tun­gen der Kläge­rin sei nicht fest­zu­stel­len.

 

- 7 -

Ge­gen das ihr am 02.04.2009 zu­ge­stell­te Ur­teil des Ar­beits­ge­richts hat die Kläge­rin am 04.05.2009 (Mon­tag) Be­ru­fung ein­ge­legt und die­se in­ner­halb der bis zum 02.07.2009 verlänger­ten Be­ru­fungs­be­gründungs­frist am 30.06.2009 be­gründet.

Die Kläge­rin meint, das Ar­beits­ge­richt ha­be ver­kannt, dass ei­ne Be­nach­tei­li­gung in Form ei­ner Belästi­gung im Sin­ne von § 3 Abs. 3 AGG vor­lie­ge. Die Her­ren N. (Vor­ge­setz­ter) und P. (Be­triebs­rat) hätten sie ziel­ge­rich­tet und nach­hal­tig we­gen ver­meint­li­cher sprach­li­cher De­fi­zi­te dis­kri­mi­niert. An­fang 2004 hätten sie der Kläge­rin eröff­net, das von ihr ge­spro­che­ne Deutsch ha­be sich ver­schlech­tert, sie spre­che zu­hau­se wohl nur kroa­tisch. Des­halb sol­le die Kläge­rin ei­nen Deutsch­kurs be­su­chen. In der Fol­ge­zeit und vor Zu­gang des Auf­for­de­rungs­schrei­bens vom 22.06.2006 ha­be Herr N. die Kläge­rin wie­der­holt, min­des­tens drei­mal, auf den Kurs an­ge­spro­chen. Nach ih­rer Ur­laubsrück­kehr Mit­te Ju­li 2006 ha­be sich Herr N. wie­der nach dem Kurs er­kun­digt. Ei­ne wei­te­re Mah­nung sei am 10.08.2006 aus­ge­spro­chen wor­den. Da­durch sei bei der Kläge­rin ei­ne De­pres­si­on ver­ur­sacht wor­den, die zu vierwöchi­ger Ar­beits­unfähig­keit geführt ha­be. Nach Wie­der­ge­ne­sung ha­be Herr N. ihr die Kas­sen­zuständig­keit ent­zo­gen, sie ha­be nur noch ver­tre­tungs­wei­se an der Kas­se ar­bei­ten dürfen. Da­durch sei ei­ne De­pres­si­on ver­ur­sacht wor­den, die zu ei­ner Ar­beits­unfähig­keit bis Ok­to­ber 2007 geführt ha­be.
Nach Wie­der­auf­nah­me der Ar­beit sei die Kläge­rin nur noch sel­ten bis 22.15 Uhr, son­dern nur bis 21.00 Uhr ein­ge­setzt wor­den.

Die Kläge­rin be­an­tragt,

die Be­klag­te un­ter Abände­rung des Ur­teils des Ar­beits­ge­richts Elms­horn vom 12.03.09, AZ: 2 Ca 690 e/08, zu ver­ur­tei­len, an die Kläge­rin ei­ne an­ge­mes­se­ne, in das Er­mes­sen des Ge­richts ge­stell­te Entschädi­gung nebst Zin­sen in Höhe von fünf Pro­zent­punk­ten über dem Ba­sis­zins­satz seit Rechtshängig­keit zu zah­len.

Die Be­klag­te be­an­tragt,

die Be­ru­fung zurück­zu­wei­sen.

 

- 8 -

Die Be­klag­te be­haup­tet, erst­mals im Jahr 2006 sei mit der Kläge­rin über ih­re Deutsch­kennt­nis­se ge­spro­chen wor­den. Am 02.08.2006 – nicht am 31.07.2006 – ha­be ein wei­te­res Gespräch statt­ge­fun­den, al­ler­dings auf Ver­an­las­sung der Kläge­rin. Die Kläge­rin ha­be sich nicht un­mit­tel­bar nach dem Gespräch am 10.08.2006 krank­ge­mel­det, son­dern erst am 18.08.2006. Die Be­klag­te be­strei­tet, dass die Er­kran­kun­gen der Kläge­rin auf psy­chi­sche Be­las­tun­gen zurück­zuführen wa­ren.

Die Kas­sentätig­keit sei der Kläge­rin nicht ent­zo­gen wor­den; al­lein die Einsätze sei­en re­du­ziert wor­den. Auch sei die Kläge­rin wei­ter­hin bis 22.15 Uhr ein­ge­setzt wor­den.

Ent­schei­dungs­gründe:

Die nach dem Wert des Be­schwer­de­ge­gen­stands statt­haf­te (§ 64 Abs. 2 lit. b ArbGG) Be­ru­fung ist zulässig. Sie ist form- und frist­ge­recht ein­ge­legt und be­gründet wor­den (§§ 66 Abs. 1 Satz 1, 64 Abs. 6 ArbGG i. V. m. §§ 519, 520 Abs. 3 ZPO).

Die Be­ru­fung der Kläge­rin ist je­doch un­be­gründet. Das Ar­beits­ge­richt hat die Kla­ge zu Recht ab­ge­wie­sen. Der Kläge­rin steht ge­gen die Be­klag­te kein Entschädi­gungs­an­spruch aus § 15 Abs. 2 Satz 1 AGG i. V. m. § 7 AGG zu.

I. Die Kla­ge ist zulässig. Der Be­stimmt­heit der Kla­ge (§ 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO) steht nicht ent­ge­gen, dass die Kläge­rin in der Be­ru­fung die Höhe der Entschädi­gung in das Er­mes­sen des Ge­richts ge­stellt hat. Ein An­spruch auf Entschädi­gung kann durch ei­ne un­be­zif­fer­te Leis­tungs­kla­ge gel­tend ge­macht wer­den (BAG 15.02.2005 – 9 AZR 635/03 – BA­GE 113,361). Das gilt je­den­falls dann, wenn die Größen­ord­nung der gel­tend ge­mach­ten For­de­rung – hier 15.000,00 EUR – an­ge­ge­ben ist.

II. Die Kla­ge ist al­ler­dings nicht be­gründet. Die Kläge­rin hat ge­gen die Be­klag­te kei­nen Entschädi­gungs­an­spruch gemäß § 15 Abs. 2 AGG.

1. Nach § 15 Abs. 2 Satz 1 AGG kann der oder die Beschäftig­te we­gen ei­nes Scha­dens, der nicht Vermögens­scha­den ist, bei ei­nem Ver­s­toß ge­gen das Be­nach­tei­li­gungs­ver­bot gemäß § 7 AGG i. V. m. § 1 AGG ei­ne an­ge­mes­se­ne Entschädi­gung in Geld ver­lan­gen.

 

- 9 -

2. Die Be­klag­te hat nicht ge­gen das Be­nach­tei­li­gungs­ver­bot gem. § 7 AGG i. V. m. § 1 AGG ver­s­toßen. Die Kläge­rin hat sich auf ei­ne Be­nach­tei­li­gung in Form ei­ner Belästi­gung gemäß § 3 Abs. 3 AGG be­ru­fen. Da­nach ist ei­ne Belästi­gung ei­ne Be­nach­tei­li­gung, wenn un­erwünsch­te Ver­hal­tens­wei­sen, die mit ei­nem in § 1 AGG ge­nann­ten Grund in Zu­sam­men­hang ste­hen, be­zwe­cken oder be­wir­ken, dass die Würde der be­tref­fen­den Per­son ver­letzt und ein von Einschüchte­run­gen, An­fein­dun­gen, Er­nied­ri­gun­gen oder Be­lei­di­gun­gen ge­kenn­zeich­ne­tes Um­feld ge­schaf­fen wird. Für das Vor­lie­gen die­ser Vor­aus­set­zun­gen ist die Kläge­rin als An­spruch­stel­le­rin dar­le­gungs- und be­weis­pflich­tig.

a. Die Kläge­rin hat den Tat­be­stand ei­ner Be­nach­tei­li­gung in Form der Belästi­gung nicht hin­rei­chend dar­ge­legt. Das von der Kläge­rin als un­erwünscht be­zeich­ne­te Ver­hal­ten der Be­klag­ten steht nicht im Zu­sam­men­hang mit ei­nem Merk­mal nach § 1 AGG.

Die Kläge­rin hat sich mehr­fach, un­ter an­de­rem mit Schrei­ben ih­res da­ma­li­gen Rechts­an­walts vom 25.10.2006, ge­gen die wie­der­hol­ten und nach­drück­li­chen Auf­for­de­run­gen der Be­klag­ten, ei­nen Deutsch­kurs zu be­su­chen, ver­wahrt. Sie hat deut­lich ge­macht, dass sie sich durch die Auf­for­de­run­gen belästigt fühlt.


Die­se Ver­hal­tens­wei­sen der Be­klag­ten hängen aber nicht mit ei­nem von § 1 AGG geschütz­ten Merk­mal zu­sam­men. Das un­erwünsch­te Ver­hal­ten er­folg­te nicht „aus Gründen der Ras­se oder we­gen der eth­ni­schen Her­kunft“ im Sin­ne von § 1 AGG. Für die Be­klag­te spiel­te die kon­kre­te Her­kunft der Kläge­rin aus dem ehe­ma­li­gen Ju­go­sla­wi­en und ih­re Mut­ter­spra­che Kroa­tisch kei­ne Rol­le. Die Be­klag­te hat die Kläge­rin zum Be­such des Sprach­kur­ses auf­ge­for­dert, weil sie de­ren Deutsch­kennt­nis­se für nicht aus­rei­chend hielt bzw. hält. An­ge­knüpft wird mit den von der Kläge­rin un­erwünsch­ten Auf­for­de­run­gen al­so an ih­re Sprach­kom­pe­tenz und nicht an ih­re Eth­nie.

Da­bei wird nicht über­se­hen, dass dar­in, dass ei­ne aus­rei­chen­de Be­herr­schung der deut­schen Spra­che zur Ein­stel­lungs­vor­aus­set­zung er­ho­ben wird, ei­ne mit­tel­ba­re Be­nach­tei­li­gung we­gen der eth­ni­schen Her­kunft lie­gen kann, weil die Mehr­zahl der da­von nach­tei­lig Be­trof­fe­nen nicht deut­scher Her­kunft ist. Im vor­lie­gen­den Fall geht es aber nicht um ei­ne Ein­stel­lungs­vor­aus­set­zung, son­dern aus­sch­ließlich dar­um, ob die

 

- 10 -

be­rei­tes beschäftig­te Kläge­rin (noch) über die aus Sicht der Be­klag­ten er­for­der­li­che Qua­li­fi­ka­ti­on für die aus­geübte Tätig­keit verfügt, und zwar in sprach­li­cher Hin­sicht. Die Be­klag­te will die Kläge­rin auch gar nicht schlech­ter be­han­deln als deut­sche „Mut­ter­sprach­ler“. Viel­mehr geht es ihr dar­um, der Kläge­rin zu bes­se­ren deut­schen Sprach­kennt­nis­sen zu ver­hel­fen.

b. Selbst wenn ein Zu­sam­men­hang zwi­schen der Auf­for­de­rung, Deutsch­kur­se zu be­su­chen, und dem von § 1 AGG geschütz­ten Merk­mal „Ras­se“ oder „eth­ni­sche Her­kunft“ be­jaht wird, ist der Belästi­gungs­tat­be­stand nicht erfüllt. Die In § 3 Abs. 3 AGG an­ge­leg­te Er­heb­lich­keits­schwel­le ist im vor­lie­gen­den Fall nicht über­schrit­ten.

We­sent­lich für ei­ne Belästi­gung im Sin­ne § 3 Abs. 3 AGG ist die durch die un­erwünsch­ten Ver­hal­tens­wei­sen be­zweck­te oder be­wirk­te Ver­let­zung der Würde der Per­son so­wie die Schaf­fung ei­nes feind­li­chen Um­felds. § 3 Abs. 3 letz­ter Teil­satz AGG stellt aus­drück­lich dar­auf ab, ob ein durch „Einschüchte­run­gen, An­fein­dun­gen, Er­nied­ri­gun­gen, Entwürdi­gun­gen oder Be­lei­di­gun­gen ge­kenn­zeich­ne­tes Um­feld“ ge­schaf­fen wird. Die ge­setz­li­che For­mu­lie­rung zählt da­mit be­son­ders schwer­wie­gen­de Bei­spie­le für würde­ver­let­zen­de Ver­hal­tens­wei­sen, die not­wen­dig zur Würde­ver­let­zung hin­zu­tre­ten müssen, auf. Das er­gibt sich aus der Ver­bin­dung zwi­schen den ge­setz­li­chen Vor­aus­set­zun­gen. Sie kon­kre­ti­sie­ren da­mit den Maßstab, für den bei ei­ner Belästi­gung gemäß § 3 Abs. 3 AGG er­for­der­li­chen Schwe­re­grad ei­ner un­erwünsch­ten Belästi­gung, der be­reits beträcht­lich und deut­lich ober­halb ei­ner bloßen Lästig­keits­schwel­le lie­gen muss. Darüber hin­aus müssen die­se Belästi­gun­gen das Um­feld nach dem ge­setz­li­chen Wort­laut „kenn­zeich­nen“. Ein Um­feld „kenn­zeich­nen“ können sie aber nur dann, wenn sie für das Ar­beits­verhält­nis prägen­de Be­deu­tung ha­ben (vgl. ErfK/ Schlach­ter 10. Aufl., § 3 AGG 13, 15). Zwar muss durch die un­erwünsch­te Ver­hal­tens­wei­se die Men­schenwürde im Sin­ne des Art. 1 GG nicht in Fra­ge ge­stellt wer­den. Ge­ringfügi­ge Vorfälle mit bloßem Lästig­keits­wert wer­den aber tat­be­stand­lich nicht er­fasst. Ei­ne „prägen­de“ Be­deu­tung kommt ein­zel­nen Tat­hand­lun­gen grundsätz­lich nur dann zu, wenn sie auf­ein­an­der auf­bau­en und in­ein­an­der­grei­fen, al­so sys­te­ma­tisch da­zu die­nen, die Würde des Be­trof­fe­nen zu ver­let­zen. Auch das Bun­des­ar­beits­ge­richt geht in sei­ner Ent­schei­dung vom 25.10.2007 (8 AZR 593/06, zi­tiert

 

- 11 -

nach Ju­ris) da­von aus, dass ein Um­feld grundsätz­lich nicht durch ein ein­ma­li­ges, son­dern nur durch ein fort­dau­ern­des Ver­hal­ten ge­schaf­fen wird.

Im vor­lie­gen­den Fall hat die Be­klag­te durch­aus mit er­heb­li­cher Hartnäckig­keit ver­sucht, die Kläge­rin zum Be­such ei­nes Deutsch­kur­ses zu ver­an­las­sen. Ihr Vor­ge­setz­ter hat sie mehr­fach da­zu auf­ge­for­dert, auch un­ter An­dro­hung ar­beits­recht­li­cher

Kon­se­quen­zen für den Fall der Nicht­be­fol­gung der An­wei­sung. Es ist auch nach­voll­zieh­bar, dass er da­mit der Kläge­rin lästig ge­fal­len ist. Al­ler­dings ver­mag die Kam­mer nicht zu er­ken­nen, dass die Auf­for­de­rung ei­nen Deutsch­kurs zu be­su­chen, die Würde des Auf­ge­for­der­ten an­greift. Si­cher liegt dar­in ei­ne Kri­tik an der vor­han­de­nen Sprach­kom­pe­tenz. Die Würde we­gen der Zu­gehörig­keit zu ei­ner nach § 1 AGG geschütz­ten Grup­pe wird dem Be­trof­fe­nen da­mit nicht ab­ge­spro­chen. Dar­in ändert auch der Um­stand nichts, dass die Kläge­rin mehr­fach deut­lich ge­macht hat, dass sie zum Be­such des Deutsch­kur­ses nicht wei­ter auf­ge­for­dert wer­den möch­te. Die Un­erwünscht­heit der Ver­hal­tens­wei­se, die für die Be­klag­te ob­jek­tiv er­kenn­bar war, ist nicht gleich­be­deu­tend mit ei­ner würde­ver­let­zen­den Ver­hal­tens­wei­se. Da­mit lag das Ver­hal­ten der Be­klag­ten, so un­an­ge­nehm die Kläge­rin es emp­fun­den ha­ben mag, nicht ober­halb der bloßen Lästig­keits­schwel­le.

III. Die Kläge­rin hat die Kos­ten ih­rer er­folg­lo­sen Be­ru­fung zu tra­gen, § 97 Abs. 1 ZPO.

Die Re­vi­si­on ist we­gen grundsätz­li­cher Be­deu­tung der Fra­ge zu­ge­las­sen wor­den, ob die Auf­for­de­rung, ei­nen Deutsch­kurs zu be­su­chen, ei­ne Belästi­gung im Sin­ne von § 3 Abs. 3 AGG ist, wenn der auf­ge­for­der­te Ar­beit­neh­mer nicht deut­scher „Mut­ter­sprach­ler“ ist.

 

gez. ... gez. ... gez. ...

Auf Facebook teilen Auf Google+ teilen Ihren XING-Kontakten zeigen Beitrag twittern

 


zur Übersicht 6 Sa 158/09  

Kontakt

Sie erreichen uns jeweils von Montag bis Freitag in der Zeit
von 09:00 bis 19:00 Uhr:

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Berlin

Lützowstraße 32
10785 Berlin

Telefon: 030 - 26 39 62 0
Telefax: 030 - 26 39 62 499

E-Mail: berlin@hensche.de

Ansprechpartner:

Rechtsanwalt Dr. Martin Hensche
Fachanwalt für Arbeitsrecht

Rechtsanwalt Christoph Hildebrandt
Fachanwalt für Arbeitsrecht

Rechtsanwältin Nina Wesemann
Fachanwältin für Arbeitsrecht



 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Frankfurt am Main

Schumannstraße 27
60325 Frankfurt am Main

Telefon: 069 - 71 03 30 04
Telefax: 069 - 71 03 30 05

E-Mail: frankfurt@hensche.de

Ansprechpartner:

Rechtsanwältin Dr. Simone Wernicke
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Rechtsanwältin Maike Roters
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Sozialrecht

Rechtsanwalt Thomas Becker



 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Hamburg

Neuer Wall 10
20354 Hamburg

Telefon: 040 - 69 20 68 04
Telefax: 040 - 69 20 68 08

E-Mail: hamburg@hensche.de

Ansprechpartner:

Rechtsanwalt Sebastian Schroeder
Fachanwalt für Arbeitsrecht



 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Hannover

Georgstraße 38
30159 Hannover

Telefon: 0511 - 899 77 01
Telefax: 0511 - 899 77 02

E-Mail: hannover@hensche.de

Ansprechpartner:

Rechtsanwältin Nina Wesemann
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Rechtsanwalt Christoph Hildebrandt
Fachanwalt für Arbeitsrecht



 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Köln

Hohenstaufenring 62
50674 Köln

Telefon: 0221 - 709 07 18
Telefax: 0221 - 709 07 31

E-mail: koeln@hensche.de

Ansprechpartner:

Rechtsanwalt Thomas Becker

Rechtsanwältin Dr. Simone Wernicke
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Rechtsanwältin Maike Roters
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Sozialrecht



 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei München

Ludwigstraße 8
80539 München

Telefon: 089 - 21 56 88 63
Telefax: 089 -21 56 88 67

E-Mail: muenchen@hensche.de

Ansprechpartner:

Rechtsanwältin Nora Schubert

Rechtsanwalt Christoph Hildebrandt
Fachanwalt für Arbeitsrecht



 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Nürnberg

Zeltnerstraße 3
90443 Nürnberg

Telefon: 0911 - 953 32 07
Telefax: 0911 - 953 32 08

E-Mail: nuernberg@hensche.de

Ansprechpartner:

Rechtsanwältin Nora Schubert

Rechtsanwalt Christoph Hildebrandt
Fachanwalt für Arbeitsrecht



 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Stuttgart

Königstraße 10c
70173 Stuttgart

Telefon: 0711 - 470 97 10
Telefax: 0711 - 470 97 96

E-Mail: stuttgart@hensche.de

Ansprechpartner:

Rechtsanwältin Maike Roters
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Sozialrecht

Rechtsanwältin Dr. Simone Wernicke
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Rechtsanwalt Thomas Becker

Presse Karriere Links A bis Z Sitemap Impressum
Gebühren­freie Hot­line: 0800 - 440 1 880