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Urteile zum Arbeitsrecht
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Schlag­worte: Belästigung
   
Gericht: Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein
Akten­zeichen: 6 Sa 158/09
Typ: Urteil
Ent­scheid­ungs­datum: 23.12.2009
   
Leit­sätze: Die an ei­nen Ar­beit­neh­mer, der nicht deut­scher "Mut­ter­sprach­ler" ist, ge­rich­te­te Auf­for­de­rung, ei­nen Deutsch­kurs zu be­su­chen, stellt kei­ne Belästi­gung im Sin­ne von § 3 Abs. 3 AGG dar.
Vor­ins­tan­zen: Arbeitsgericht Elmshorn, Urteil vom 12.03.2009, 2 Ca 690 e/08
   

Lan­des­ar­beits­ge­richt Schles­wig-Hol­stein

 

Ak­ten­zei­chen: 6 Sa 158/09
2 Ca 690 e/08 ArbG Elms­horn

(Bit­te bei al­len Schrei­ben an­ge­ben!)

 

Verkündet am 23.12.2009

gez. ...
als Ur­kunds­be­am­tin der Geschäfts­stel­le

 

Ur­teil

Im Na­men des Vol­kes

In dem Rechts­streit

pp.

hat die 6. Kam­mer des Lan­des­ar­beits­ge­richts Schles­wig-Hol­stein auf die münd­li­che Ver­hand­lung vom 04.11.2009 durch den Vor­sit­zen­den Rich­ter am Lan­des­ar­beits­ge­richt ... als Vor­sit­zen­den und d. eh­ren­amt­li­chen Rich­ter ... als Bei­sit­zer und d. eh­ren­amt­li­che Rich­te­rin ... als Bei­sit­ze­rin

für Recht er­kannt:

Die Be­ru­fung der Kläge­rin ge­gen das Ur­teil des Ar­beits­ge­richts Elms­horn vom 12.03.2009 – 2 Ca 690 e/08 – wird auf ih­re Kos­ten zurück­ge­wie­sen.

Die Re­vi­si­on wird zu­ge­las­sen.

 

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Rechts­mit­tel­be­leh­rung

Ge­gen die­ses Ur­teil kann durch Ein­rei­chung ei­ner Re­vi­si­ons­schrift bei dem Bun­des­ar­beits­ge­richt in 99084 Er­furt, Hu­go-Preuß-Platz 1, Te­le­fax: 0361 2636-2000 Re­vi­si­on ein­ge­legt wer­den.

Die Re­vi­si­ons­schrift muss

bin­nen ei­ner Not­frist von ei­nem Mo­nat

beim Bun­des­ar­beits­ge­richt ein­ge­gan­gen sein.

Der Re­vi­si­onskläger muss die Re­vi­si­on be­gründen. Die Re­vi­si­ons­be­gründung ist, so­fern sie nicht be­reits in der Re­vi­si­ons­schrift ent­hal­ten ist, in ei­nem Schrift­satz bei dem Bun­des­ar­beits­ge­richt ein­zu­rei­chen. Die Frist für die Re­vi­si­ons­be­gründung beträgt

zwei Mo­na­te.

Die Fris­ten für die Ein­le­gung und die Be­gründung der Re­vi­si­on be­gin­nen mit der Zu­stel­lung des in vollständi­ger Form ab­ge­fass­ten Ur­teils, spätes­tens aber mit Ab­lauf von fünf Mo­na­ten nach der Verkündung.

Die Re­vi­si­ons­schrift muss das Ur­teil be­zeich­nen, ge­gen das die Re­vi­si­on ge­rich­tet wird, und die Erklärung ent­hal­ten, dass ge­gen die­ses Ur­teil Re­vi­si­on ein­ge­legt wer­de.

Die Re­vi­si­on und Re­vi­si­ons­be­gründung müssen von ei­nem bei ei­nem deut­schen Ge­richt zu­ge­las­se­nen Rechts­an­walt un­ter­zeich­net sein.

An sei­ne Stel­le kann auch ein Ver­tre­ter ei­nes Ver­ban­des (Ge­werk­schaf­ten, Ar­beit­ge­ber­ver­ei­ni­gun­gen) oder ei­nes Spit­zen­ver­ban­des (Zu­sam­men­schlüsse sol­cher Verbände) tre­ten, so­fern er kraft Sat­zung oder Voll­macht zur Ver­tre­tung be­fugt und die Par­tei Mit­glied des Ver­ban­des oder Spit­zen­ver­ban­des ist. An die Stel­le der vor­ge­nann­ten Ver­tre­ter können auch An­ge­stell­te ei­ner ju­ris­ti­schen Per­son, de­ren An­tei­le sämt­lich im wirt­schaft­li­chen Ei­gen­tum ei­ner die­ser Or­ga­ni­sa­tio­nen ste­hen, tre­ten, so­fern die ju­ris­ti­sche Per­son aus­sch­ließlich die Rechts­be­ra­tung der Ver­bands­mit­glie­der ent­spre­chend de­ren Sat­zung durchführt und der Ver­band für die Tätig­keit der Be­vollmäch­tig­ten haf­tet. Ist die Par­tei Mit­glied ei­nes Ver­ban­des oder Spit­zen­ver­ban­des, kann sie sich auch durch ei­nen Ver­tre­ter ei­nes an­de­ren Ver­ban­des oder An­ge­stell­ten ei­ner der oben ge­nann­ten ju­ris­ti­schen Per­so­nen mit ver­gleich­ba­rer Aus­rich­tung ver­tre­ten las­sen. Die Per­so­nen, die für die­se Or­ga­ni­sa­tio­nen han­deln, müssen über die Befähi­gung zum Rich­ter­amt verfügen.

 

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Der Re­vi­si­ons­schrift soll ei­ne Aus­fer­ti­gung oder be­glau­big­te Ab­schrift des an­ge­foch­te­nen Ur­teils bei­gefügt wer­den.

Der Schrift­form wird auch durch Ein­rei­chung ei­nes elek­tro­ni­schen Do­ku­ments genügt, wenn es für die Be­ar­bei­tung durch das Ge­richt ge­eig­net ist. Schriftsätze können da­zu über ei­ne ge­si­cher­te Ver­bin­dung in den elek­tro­ni­schen Ge­richts­brief­kas­ten des Bun­des­ar­beits­ge­richts ein­ge­legt wer­den. Die er­for­der­li­che Zu­gangs- und Über­tra­gungs­soft­ware kann li­zenz­kos­ten­frei über die In­ter­net­sei­te des Bun­des­ar­beits­ge­richts (www.bun­des­ar­beits­ge­richt.de) her­un­ter­ge­la­den wer­den. Das Do­ku­ment ist mit ei­ner qua­li­fi­zier­ten Si­gna­tur nach dem Si­gna­tur­ge­setz zu ver­se­hen. Nähe­re In­for­ma­tio­nen fin­den sich auf der In­ter­net­sei­te des Bun­des­ar­beits­ge­richts (s.o.) so­wie un­ter www.egvp.de.

(Rechts­mit­tel­schrif­ten, Rechts­mit­tel­be­gründungs­schrif­ten und wech­sel­sei­ti­ge Schriftsätze im Ver­fah­ren vor dem Bun­des­ar­beits­ge­richt sind in sie­ben­fa­cher - für je­den wei­te­ren Be­tei­lig­ten ei­ne wei­te­re - Aus­fer­ti­gung ein­zu­rei­chen.)

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Tat­be­stand:

Die Kläge­rin ver­folgt ge­genüber der Be­klag­ten ei­nen Entschädi­gungs­an­spruch nach § 15 Abs. 2 AGG.

Die Kläge­rin ist am ...1951 im ehe­ma­li­gen Ju­go­sla­wi­en ge­bo­ren. Ih­re Mut­ter­spra­che ist Kroa­tisch. Sie ist als Rei­ni­gungs­kraft und Ver­tre­tung der Kas­sen­kräfte im Schwimm­bad der Be­klag­ten tätig. Zunächst ar­bei­te­te sie vom 18.06.1985 bis 31.12.1990 auf­grund meh­re­rer be­fris­te­ter Ar­beits­verträge bei dem Rechts­vorgänger der Be­klag­ten. Nach ei­ner einjähri­gen Un­ter­bre­chung trat sie am 01.01.1992 er­neut als „Ar­bei­te­rin“ in die Diens­te des Rechts­vorgängers der Be­klag­ten. Seit vie­len Jah­ren verfügt die Kläge­rin über die Kas­sen­be­fug­nis in dem Schwimm­bad.

Mit Schrei­ben vom 18.05.2006 (An­la­ge K 2 = Bl. 10 d. A.) for­der­te der Geschäftsführer der Be­klag­ten die Kläge­rin zur Teil­nah­me an ei­nem Deutsch­kurs auf. In dem Schrei­ben heißt es un­ter an­de­rem:

„... auf­grund Ih­rer un­zu­rei­chen­den Deutsch­kennt­nis­se kommt es im­mer wie­der zu Pro­ble­men in der Verständi­gung mit Kol­le­gen, Vor­ge­setz­ten und Kun­den. Es ist nicht möglich, Sie auf­ga­ben­ge­recht ein­zu­set­zen, wenn Sie Sach­ver­hal­te nicht ver­ste­hen, ge­schwei­ge denn deu­ten können.“

 

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Mit Schrei­ben vom 22.06.2006 wie­der­hol­te die Be­klag­te die Auf­for­de­rung, ei­nen Deutsch­kurs zu be­su­chen. Mit Schrei­ben ih­res sie in der ers­ten In­stanz ver­tre­ten­den Pro­zess­be­vollmäch­tig­ten vom 25.10.2006 wies die Kläge­rin dar­auf hin, dass hier­in ei­ne Dis­kri­mi­nie­rung auf Grund ih­rer Na­tio­na­lität lie­ge. Sie for­der­te die Be­klag­te auf, die ent­spre­chen­de An­wei­sung zurück­zu­neh­men.

Ab der zwei­ten Hälf­te Au­gust 2006 war die Kläge­rin fast durch­ge­hend bis Mit­te Ok­to­ber 2007 ar­beits­unfähig krank. Nach­dem die Kläge­rin ih­re Ar­beit wie­der auf­ge­nom­men hat­te, über­sand­te die Be­klag­te ihr ei­ne mit dem Da­tum 17.08.2006 ver­se­he­ne Ab­mah­nung mit ei­nem Zu­satz vom 19.07.2007 (An­la­ge K 4 = Bl. 13 f. d. A.). Mit Schrei­ben ih­res Pro­zess­be­vollmäch­tig­ten vom 27.11.2007 (An­la­ge K 5 = Bl. 15 f. d. A.) for­der­te die Kläge­rin die Be­klag­te zur Ent­fer­nung der Ab­mah­nung aus der Per­so­nal­ak­te und zum Wi­der­ruf der in ihr ent­hal­te­nen Äußerun­gen auf. Die Be­klag­te teil­te mit Schrei­ben vom 31.01.2008 (An­la­ge K 6 = Bl. 17 d. A.) mit, dass sie die Ab­mah­nung am sel­ben Tag aus der Per­so­nal­ak­te der Kläge­rin ent­fernt ha­be. In dem Schrei­ben heißt es un­ter an­de­rem:

„Ih­re Man­dan­tin ist nicht nur Rei­ni­gungs­kraft im Hal­len­bad, son­dern glei­cher­maßen Kas­sen- und Ser­vice­kraft am Emp­fang des Hal­len­ba­des der K. P. GmbH. Dass sie des­halb in der La­ge sein muss, sich auf Deutsch zu verständi­gen, liegt auf der Hand. Das Pro­blem liegt dar­in, dass Frau Kr. – im Un­ter­schied zu früher – ih­re Sprach­kom­pe­tenz in ei­nem Um­fang ver­lo­ren hat, dass die er­for­der­li­che Verständi­gung mit Ba­degästen nicht mehr aus­rei­chend ge­si­chert ist. Auch die Zu­sam­men­ar­beit mit Kol­le­gin­nen und Kol­le­gen ist durch die Sprach­pro­ble­ma­tik der Frau Kr. gefähr­det.

...

Wir sind wei­ter­hin der Mei­nung, dass die­se sprach­li­che Verständi­gungsfähig­keit Grund­vor­aus­set­zung des Ar­beits­plat­zes Ih­rer Man­dan­tin ist. Dies be­deu­tet aus un­se­rer Sicht, dass sie sich auch um die er­for­der­li­chen Deutsch­kennt­nis­se zu bemühen hat.

...

Viel­leicht können Sie, sehr ge­ehr­ter Herr Rechts­an­walt, auch un­abhängig von ju­ris­ti­schen Ka­te­go­ri­en Ih­rer Man­dan­tin klar ma­chen, dass ihr Ar­beit­ge­ber an ei­ner gütli­chen und gleich­zei­tig den Un­ter­neh­mens­zie­len die­nen­den Pro­blemlösung in­ter­es­siert ist. Dies würde be­deu­ten, dass Frau Kr. schlicht ih­re Re­sis­tenz ge­genüber der Spra­che des Lan­des auf­gibt,

 

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in dem sie sich seit mehr als 25 Jah­ren aufhält. Wie wir dies hin­be­kom­men, wis­sen wir bis­her nicht. Wir hof­fen aber auf ei­ne ent­spre­chen­de Ko­ope­ra­ti­vität Ih­rer Man­dan­tin.“

Mit Schrei­ben vom 31.03.2008 (An­la­ge K 7 = Bl. 19 f. d. A.) for­der­te die Kläge­rin dar­auf­hin die Be­klag­te zur Zah­lung ei­ner Entschädi­gung in Höhe von 15.000,00 EUR we­gen Dis­kri­mi­nie­rung auf.

Mit ih­rer am 30.04.2008 bei Ge­richt ein­ge­gan­gen Kla­ge ver­folgt die Kläge­rin die­sen Entschädi­gungs­an­spruch wei­ter. Sie hat die An­sicht ver­tre­ten, die Be­klag­te dis­kri­mi­nie­re sie be­wusst we­gen ih­rer Ras­se und eth­ni­schen Zu­gehörig­keit. Es ha­be kei­nen Grund ge­ge­ben, sie zum Be­such ei­nes Sprach­kur­ses zu zwin­gen. Sie, die Kläge­rin, ha­be die ihr über­tra­ge­nen Auf­ga­ben stets ausführen können. Die Be­klag­te könne kei­ne kon­kre­ten, nach­prüfba­ren Vorfälle vor­tra­gen, die mit ei­ner man­geln­den Sprach­kom­pe­tenz der Kläge­rin zu tun hätten. Aus der Dau­er der Beschäfti­gung und de­ren pro­blem­lo­sem Ver­lauf in der Ver­gan­gen­heit fol­ge, dass man­geln­de sprach­li­che Fähig­kei­ten der Kläge­rin nicht der Grund für die ge­trof­fe­nen An­ord­nun­gen und Schi­ka­nen ha­ben sein können. Auch die Ver­wen­dung von klar dis­kri­mi­nie­ren­den Äußerun­gen („sprach­li­che Re­sis­tenz“) be­le­ge, dass es der Be­klag­ten nicht um sach­li­che Rügen, son­dern aus­sch­ließlich um An­grif­fe ge­gen die eth­ni­sche Her­kunft und Ras­se der Kläge­rin ge­gan­gen sei. Da al­le an­de­ren Ar­beit­neh­mer nicht auf­ge­for­dert wor­den sei­en, ei­nen Deutsch­kurs zu be­su­chen, sei nach § 22 AGG von ei­ner In­dizwir­kung für ei­ne dis­kri­mi­nie­ren­de Be­nach­tei­li­gung durch die Be­klag­te aus­zu­ge­hen.

Die Kläge­rin hat be­an­tragt,

die Be­klag­te wird ver­ur­teilt, an die Kläge­rin ei­nen an­ge­mes­se­nen, in das Er­mes­sen des Ge­richts ge­stell­ten Entschädi­gungs­be­trag, min­des­tens aber EUR 15.000,00, nebst Zin­sen in Höhe von 5 Pro­zent­punk­ten über dem Ba­sis­zins­satz seit Rechtshängig­keit der Kla­ge zu zah­len.

Die Be­klag­te hat be­an­tragt,

die Kla­ge ab­zu­wei­sen.

 

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Sie ha­be die Kläge­rin nicht dis­kri­mi­niert. Des­halb ste­he der Kläge­rin ein Entschädi­gungs­an­spruch nach § 15 Abs. 2 AGG nicht zu. Das Schrei­ben vom 31.01.2008 an den Pro­zess­be­vollmäch­tig­ten der Kläge­rin ent­hal­te kei­ne dis­kri­mi­nie­ren­de Äußerun­gen, son­dern be­schrei­be le­dig­lich, dass auf dem Ar­beits­platz der Kläge­rin un­ab­ding­bar aus­rei­chen­de Deutsch­kennt­nis­se er­for­der­lich sei­en, über die die Kläge­rin nicht – mehr – verfüge. Bei der Kläge­rin ha­be sich seit et­wa En­de 2004 ei­ne Ent­wick­lung ein­ge­stellt, für die der Be­griff der „aus­rei­chen­den Sprach­kom­pe­tenz“ ver­wen­det wor­den sei. Die Kläge­rin sei z. B. nicht in der La­ge, hin­rei­chen­de „Erklärun­gen zur Kas­sen­dif­fe­ren­zen“ selbst schrift­lich zu ver­fas­sen. Teil­wei­se ha­be die Kläge­rin die­se Erklärun­gen über Kas­sen­dif­fe­ren­zen aus ih­rem Be­reich von an­de­ren Mit­ar­bei­tern ausfüllen las­sen (An­la­gen B 1 und B 2 = Bl. 51 f. d. A.), teil­wei­se sei­en die von ihr sel­ber aus­gefüll­ten Erklärun­gen nicht verständ­lich ge­we­sen (An­la­ge B 3 = Bl. 53 d. A.). Auch ha­be sie an­de­ren Mit­ar­bei­tern bei ein­fach ge­la­ger­ten Pro­ble­men die­se nicht nach­voll­zieh­bar erklären können („Ist das Bad noch of­fen Dienst?“ statt „Gehört das Bad noch zum öffent­li­chen Dienst?“). Zu­dem hätten sich Kun­den über die Kläge­rin be­schwert, und zwar we­gen de­ren Sprach­pro­ble­me.

Das Ar­beits­ge­richt hat die Kla­ge ab­ge­wie­sen. Die Be­klag­te ha­be die Kläge­rin nicht be­nach­tei­ligt. Die Ab­mah­nung vom 17.08.2006/ 19.10.2007 ha­be die Be­klag­te be­reits mit Schrei­ben vom 31.01.2008 zurück­ge­nom­men und so­mit nicht auf­recht­er­hal­ten. Die Kläge­rin ha­be ih­re auf Entschädi­gung ge­rich­te­te Kla­ge nicht in­ner­halb der 3-Mo­nats-Frist des § 61 b Abs. 1 ArbGG er­ho­ben. Auf die Maßnah­me „Ab­mah­nung we­gen des Nicht­be­su­chens ei­nes Deutsch­kur­ses“ könne die Kläge­rin ih­ren Entschädi­gungs­an­spruch da­her nicht stützen. Auch das Schrei­ben der Be­klag­ten vom 31.01.2008 be­gründe kei­nen Entschädi­gungs­an­spruch. Denn durch die­ses Schrei­ben ha­be die Be­klag­te die Kläge­rin nicht im Sin­ne von §§ 1, 7 AGG rechts­wid­rig be­nach­tei­ligt. Die vor­ge­leg­ten Schriftstücke über die Be­ar­bei­tung von Kas­sen­dif­fe­ren­zen leg­ten sprach­be­ding­te De­fi­zi­te na­he. Ei­ne of­fen­sicht­lich nicht ge­recht­fer­tig­te Kri­tik an den Leis­tun­gen der Kläge­rin sei nicht fest­zu­stel­len.

 

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Ge­gen das ihr am 02.04.2009 zu­ge­stell­te Ur­teil des Ar­beits­ge­richts hat die Kläge­rin am 04.05.2009 (Mon­tag) Be­ru­fung ein­ge­legt und die­se in­ner­halb der bis zum 02.07.2009 verlänger­ten Be­ru­fungs­be­gründungs­frist am 30.06.2009 be­gründet.

Die Kläge­rin meint, das Ar­beits­ge­richt ha­be ver­kannt, dass ei­ne Be­nach­tei­li­gung in Form ei­ner Belästi­gung im Sin­ne von § 3 Abs. 3 AGG vor­lie­ge. Die Her­ren N. (Vor­ge­setz­ter) und P. (Be­triebs­rat) hätten sie ziel­ge­rich­tet und nach­hal­tig we­gen ver­meint­li­cher sprach­li­cher De­fi­zi­te dis­kri­mi­niert. An­fang 2004 hätten sie der Kläge­rin eröff­net, das von ihr ge­spro­che­ne Deutsch ha­be sich ver­schlech­tert, sie spre­che zu­hau­se wohl nur kroa­tisch. Des­halb sol­le die Kläge­rin ei­nen Deutsch­kurs be­su­chen. In der Fol­ge­zeit und vor Zu­gang des Auf­for­de­rungs­schrei­bens vom 22.06.2006 ha­be Herr N. die Kläge­rin wie­der­holt, min­des­tens drei­mal, auf den Kurs an­ge­spro­chen. Nach ih­rer Ur­laubsrück­kehr Mit­te Ju­li 2006 ha­be sich Herr N. wie­der nach dem Kurs er­kun­digt. Ei­ne wei­te­re Mah­nung sei am 10.08.2006 aus­ge­spro­chen wor­den. Da­durch sei bei der Kläge­rin ei­ne De­pres­si­on ver­ur­sacht wor­den, die zu vierwöchi­ger Ar­beits­unfähig­keit geführt ha­be. Nach Wie­der­ge­ne­sung ha­be Herr N. ihr die Kas­sen­zuständig­keit ent­zo­gen, sie ha­be nur noch ver­tre­tungs­wei­se an der Kas­se ar­bei­ten dürfen. Da­durch sei ei­ne De­pres­si­on ver­ur­sacht wor­den, die zu ei­ner Ar­beits­unfähig­keit bis Ok­to­ber 2007 geführt ha­be.
Nach Wie­der­auf­nah­me der Ar­beit sei die Kläge­rin nur noch sel­ten bis 22.15 Uhr, son­dern nur bis 21.00 Uhr ein­ge­setzt wor­den.

Die Kläge­rin be­an­tragt,

die Be­klag­te un­ter Abände­rung des Ur­teils des Ar­beits­ge­richts Elms­horn vom 12.03.09, AZ: 2 Ca 690 e/08, zu ver­ur­tei­len, an die Kläge­rin ei­ne an­ge­mes­se­ne, in das Er­mes­sen des Ge­richts ge­stell­te Entschädi­gung nebst Zin­sen in Höhe von fünf Pro­zent­punk­ten über dem Ba­sis­zins­satz seit Rechtshängig­keit zu zah­len.

Die Be­klag­te be­an­tragt,

die Be­ru­fung zurück­zu­wei­sen.

 

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Die Be­klag­te be­haup­tet, erst­mals im Jahr 2006 sei mit der Kläge­rin über ih­re Deutsch­kennt­nis­se ge­spro­chen wor­den. Am 02.08.2006 – nicht am 31.07.2006 – ha­be ein wei­te­res Gespräch statt­ge­fun­den, al­ler­dings auf Ver­an­las­sung der Kläge­rin. Die Kläge­rin ha­be sich nicht un­mit­tel­bar nach dem Gespräch am 10.08.2006 krank­ge­mel­det, son­dern erst am 18.08.2006. Die Be­klag­te be­strei­tet, dass die Er­kran­kun­gen der Kläge­rin auf psy­chi­sche Be­las­tun­gen zurück­zuführen wa­ren.

Die Kas­sentätig­keit sei der Kläge­rin nicht ent­zo­gen wor­den; al­lein die Einsätze sei­en re­du­ziert wor­den. Auch sei die Kläge­rin wei­ter­hin bis 22.15 Uhr ein­ge­setzt wor­den.

Ent­schei­dungs­gründe:

Die nach dem Wert des Be­schwer­de­ge­gen­stands statt­haf­te (§ 64 Abs. 2 lit. b ArbGG) Be­ru­fung ist zulässig. Sie ist form- und frist­ge­recht ein­ge­legt und be­gründet wor­den (§§ 66 Abs. 1 Satz 1, 64 Abs. 6 ArbGG i. V. m. §§ 519, 520 Abs. 3 ZPO).

Die Be­ru­fung der Kläge­rin ist je­doch un­be­gründet. Das Ar­beits­ge­richt hat die Kla­ge zu Recht ab­ge­wie­sen. Der Kläge­rin steht ge­gen die Be­klag­te kein Entschädi­gungs­an­spruch aus § 15 Abs. 2 Satz 1 AGG i. V. m. § 7 AGG zu.

I. Die Kla­ge ist zulässig. Der Be­stimmt­heit der Kla­ge (§ 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO) steht nicht ent­ge­gen, dass die Kläge­rin in der Be­ru­fung die Höhe der Entschädi­gung in das Er­mes­sen des Ge­richts ge­stellt hat. Ein An­spruch auf Entschädi­gung kann durch ei­ne un­be­zif­fer­te Leis­tungs­kla­ge gel­tend ge­macht wer­den (BAG 15.02.2005 – 9 AZR 635/03 – BA­GE 113,361). Das gilt je­den­falls dann, wenn die Größen­ord­nung der gel­tend ge­mach­ten For­de­rung – hier 15.000,00 EUR – an­ge­ge­ben ist.

II. Die Kla­ge ist al­ler­dings nicht be­gründet. Die Kläge­rin hat ge­gen die Be­klag­te kei­nen Entschädi­gungs­an­spruch gemäß § 15 Abs. 2 AGG.

1. Nach § 15 Abs. 2 Satz 1 AGG kann der oder die Beschäftig­te we­gen ei­nes Scha­dens, der nicht Vermögens­scha­den ist, bei ei­nem Ver­s­toß ge­gen das Be­nach­tei­li­gungs­ver­bot gemäß § 7 AGG i. V. m. § 1 AGG ei­ne an­ge­mes­se­ne Entschädi­gung in Geld ver­lan­gen.

 

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2. Die Be­klag­te hat nicht ge­gen das Be­nach­tei­li­gungs­ver­bot gem. § 7 AGG i. V. m. § 1 AGG ver­s­toßen. Die Kläge­rin hat sich auf ei­ne Be­nach­tei­li­gung in Form ei­ner Belästi­gung gemäß § 3 Abs. 3 AGG be­ru­fen. Da­nach ist ei­ne Belästi­gung ei­ne Be­nach­tei­li­gung, wenn un­erwünsch­te Ver­hal­tens­wei­sen, die mit ei­nem in § 1 AGG ge­nann­ten Grund in Zu­sam­men­hang ste­hen, be­zwe­cken oder be­wir­ken, dass die Würde der be­tref­fen­den Per­son ver­letzt und ein von Einschüchte­run­gen, An­fein­dun­gen, Er­nied­ri­gun­gen oder Be­lei­di­gun­gen ge­kenn­zeich­ne­tes Um­feld ge­schaf­fen wird. Für das Vor­lie­gen die­ser Vor­aus­set­zun­gen ist die Kläge­rin als An­spruch­stel­le­rin dar­le­gungs- und be­weis­pflich­tig.

a. Die Kläge­rin hat den Tat­be­stand ei­ner Be­nach­tei­li­gung in Form der Belästi­gung nicht hin­rei­chend dar­ge­legt. Das von der Kläge­rin als un­erwünscht be­zeich­ne­te Ver­hal­ten der Be­klag­ten steht nicht im Zu­sam­men­hang mit ei­nem Merk­mal nach § 1 AGG.

Die Kläge­rin hat sich mehr­fach, un­ter an­de­rem mit Schrei­ben ih­res da­ma­li­gen Rechts­an­walts vom 25.10.2006, ge­gen die wie­der­hol­ten und nach­drück­li­chen Auf­for­de­run­gen der Be­klag­ten, ei­nen Deutsch­kurs zu be­su­chen, ver­wahrt. Sie hat deut­lich ge­macht, dass sie sich durch die Auf­for­de­run­gen belästigt fühlt.


Die­se Ver­hal­tens­wei­sen der Be­klag­ten hängen aber nicht mit ei­nem von § 1 AGG geschütz­ten Merk­mal zu­sam­men. Das un­erwünsch­te Ver­hal­ten er­folg­te nicht „aus Gründen der Ras­se oder we­gen der eth­ni­schen Her­kunft“ im Sin­ne von § 1 AGG. Für die Be­klag­te spiel­te die kon­kre­te Her­kunft der Kläge­rin aus dem ehe­ma­li­gen Ju­go­sla­wi­en und ih­re Mut­ter­spra­che Kroa­tisch kei­ne Rol­le. Die Be­klag­te hat die Kläge­rin zum Be­such des Sprach­kur­ses auf­ge­for­dert, weil sie de­ren Deutsch­kennt­nis­se für nicht aus­rei­chend hielt bzw. hält. An­ge­knüpft wird mit den von der Kläge­rin un­erwünsch­ten Auf­for­de­run­gen al­so an ih­re Sprach­kom­pe­tenz und nicht an ih­re Eth­nie.

Da­bei wird nicht über­se­hen, dass dar­in, dass ei­ne aus­rei­chen­de Be­herr­schung der deut­schen Spra­che zur Ein­stel­lungs­vor­aus­set­zung er­ho­ben wird, ei­ne mit­tel­ba­re Be­nach­tei­li­gung we­gen der eth­ni­schen Her­kunft lie­gen kann, weil die Mehr­zahl der da­von nach­tei­lig Be­trof­fe­nen nicht deut­scher Her­kunft ist. Im vor­lie­gen­den Fall geht es aber nicht um ei­ne Ein­stel­lungs­vor­aus­set­zung, son­dern aus­sch­ließlich dar­um, ob die

 

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be­rei­tes beschäftig­te Kläge­rin (noch) über die aus Sicht der Be­klag­ten er­for­der­li­che Qua­li­fi­ka­ti­on für die aus­geübte Tätig­keit verfügt, und zwar in sprach­li­cher Hin­sicht. Die Be­klag­te will die Kläge­rin auch gar nicht schlech­ter be­han­deln als deut­sche „Mut­ter­sprach­ler“. Viel­mehr geht es ihr dar­um, der Kläge­rin zu bes­se­ren deut­schen Sprach­kennt­nis­sen zu ver­hel­fen.

b. Selbst wenn ein Zu­sam­men­hang zwi­schen der Auf­for­de­rung, Deutsch­kur­se zu be­su­chen, und dem von § 1 AGG geschütz­ten Merk­mal „Ras­se“ oder „eth­ni­sche Her­kunft“ be­jaht wird, ist der Belästi­gungs­tat­be­stand nicht erfüllt. Die In § 3 Abs. 3 AGG an­ge­leg­te Er­heb­lich­keits­schwel­le ist im vor­lie­gen­den Fall nicht über­schrit­ten.

We­sent­lich für ei­ne Belästi­gung im Sin­ne § 3 Abs. 3 AGG ist die durch die un­erwünsch­ten Ver­hal­tens­wei­sen be­zweck­te oder be­wirk­te Ver­let­zung der Würde der Per­son so­wie die Schaf­fung ei­nes feind­li­chen Um­felds. § 3 Abs. 3 letz­ter Teil­satz AGG stellt aus­drück­lich dar­auf ab, ob ein durch „Einschüchte­run­gen, An­fein­dun­gen, Er­nied­ri­gun­gen, Entwürdi­gun­gen oder Be­lei­di­gun­gen ge­kenn­zeich­ne­tes Um­feld“ ge­schaf­fen wird. Die ge­setz­li­che For­mu­lie­rung zählt da­mit be­son­ders schwer­wie­gen­de Bei­spie­le für würde­ver­let­zen­de Ver­hal­tens­wei­sen, die not­wen­dig zur Würde­ver­let­zung hin­zu­tre­ten müssen, auf. Das er­gibt sich aus der Ver­bin­dung zwi­schen den ge­setz­li­chen Vor­aus­set­zun­gen. Sie kon­kre­ti­sie­ren da­mit den Maßstab, für den bei ei­ner Belästi­gung gemäß § 3 Abs. 3 AGG er­for­der­li­chen Schwe­re­grad ei­ner un­erwünsch­ten Belästi­gung, der be­reits beträcht­lich und deut­lich ober­halb ei­ner bloßen Lästig­keits­schwel­le lie­gen muss. Darüber hin­aus müssen die­se Belästi­gun­gen das Um­feld nach dem ge­setz­li­chen Wort­laut „kenn­zeich­nen“. Ein Um­feld „kenn­zeich­nen“ können sie aber nur dann, wenn sie für das Ar­beits­verhält­nis prägen­de Be­deu­tung ha­ben (vgl. ErfK/ Schlach­ter 10. Aufl., § 3 AGG 13, 15). Zwar muss durch die un­erwünsch­te Ver­hal­tens­wei­se die Men­schenwürde im Sin­ne des Art. 1 GG nicht in Fra­ge ge­stellt wer­den. Ge­ringfügi­ge Vorfälle mit bloßem Lästig­keits­wert wer­den aber tat­be­stand­lich nicht er­fasst. Ei­ne „prägen­de“ Be­deu­tung kommt ein­zel­nen Tat­hand­lun­gen grundsätz­lich nur dann zu, wenn sie auf­ein­an­der auf­bau­en und in­ein­an­der­grei­fen, al­so sys­te­ma­tisch da­zu die­nen, die Würde des Be­trof­fe­nen zu ver­let­zen. Auch das Bun­des­ar­beits­ge­richt geht in sei­ner Ent­schei­dung vom 25.10.2007 (8 AZR 593/06, zi­tiert

 

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nach Ju­ris) da­von aus, dass ein Um­feld grundsätz­lich nicht durch ein ein­ma­li­ges, son­dern nur durch ein fort­dau­ern­des Ver­hal­ten ge­schaf­fen wird.

Im vor­lie­gen­den Fall hat die Be­klag­te durch­aus mit er­heb­li­cher Hartnäckig­keit ver­sucht, die Kläge­rin zum Be­such ei­nes Deutsch­kur­ses zu ver­an­las­sen. Ihr Vor­ge­setz­ter hat sie mehr­fach da­zu auf­ge­for­dert, auch un­ter An­dro­hung ar­beits­recht­li­cher

Kon­se­quen­zen für den Fall der Nicht­be­fol­gung der An­wei­sung. Es ist auch nach­voll­zieh­bar, dass er da­mit der Kläge­rin lästig ge­fal­len ist. Al­ler­dings ver­mag die Kam­mer nicht zu er­ken­nen, dass die Auf­for­de­rung ei­nen Deutsch­kurs zu be­su­chen, die Würde des Auf­ge­for­der­ten an­greift. Si­cher liegt dar­in ei­ne Kri­tik an der vor­han­de­nen Sprach­kom­pe­tenz. Die Würde we­gen der Zu­gehörig­keit zu ei­ner nach § 1 AGG geschütz­ten Grup­pe wird dem Be­trof­fe­nen da­mit nicht ab­ge­spro­chen. Dar­in ändert auch der Um­stand nichts, dass die Kläge­rin mehr­fach deut­lich ge­macht hat, dass sie zum Be­such des Deutsch­kur­ses nicht wei­ter auf­ge­for­dert wer­den möch­te. Die Un­erwünscht­heit der Ver­hal­tens­wei­se, die für die Be­klag­te ob­jek­tiv er­kenn­bar war, ist nicht gleich­be­deu­tend mit ei­ner würde­ver­let­zen­den Ver­hal­tens­wei­se. Da­mit lag das Ver­hal­ten der Be­klag­ten, so un­an­ge­nehm die Kläge­rin es emp­fun­den ha­ben mag, nicht ober­halb der bloßen Lästig­keits­schwel­le.

III. Die Kläge­rin hat die Kos­ten ih­rer er­folg­lo­sen Be­ru­fung zu tra­gen, § 97 Abs. 1 ZPO.

Die Re­vi­si­on ist we­gen grundsätz­li­cher Be­deu­tung der Fra­ge zu­ge­las­sen wor­den, ob die Auf­for­de­rung, ei­nen Deutsch­kurs zu be­su­chen, ei­ne Belästi­gung im Sin­ne von § 3 Abs. 3 AGG ist, wenn der auf­ge­for­der­te Ar­beit­neh­mer nicht deut­scher „Mut­ter­sprach­ler“ ist.

 

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