Gebühren­freie Hot­line: 0800 - 440 1 880
Arbeitsrecht aktuell
Jahr

Er­werbs­lo­sig­keit Ju­gend­li­cher in Deutsch­land am nied­rigs­ten in EU

Mil­lio­nen Ju­gend­li­che in der Eu­ro­päi­schen Uni­on su­chen Ar­beit oder ei­nen Ne­ben­job: Be­son­ders dra­ma­tisch ist die La­ge in Spa­ni­en und Grie­chen­land. Deutsch­land steht ver­gleichs­wei­se gut da
Europafahne

12.08.2015. (dpa) - Die Zahl jun­ger Men­schen oh­ne Job in Deutsch­land ist dank des Booms auf dem Ar­beits­markt in den ver­gan­ge­nen Jah­ren deut­lich ge­sun­ken.

Die Er­werbs­lo­sen­quo­te der 15- bis 24-Jäh­ri­gen war 2014 mit 7,7 Pro­zent die nied­rigs­te in der Eu­ro­päi­schen Uni­on, wie das Sta­tis­ti­sche Bun­des­amt am Diens­tag an­läss­lich des In­ter­na­tio­na­len Ta­ges der Ju­gend (12. Au­gust) mit­teil­te.

Dem­nach wa­ren hier­zu­lan­de 330 000 Ju­gend­li­che auf der Su­che nach ei­nem Job, 2005 wa­ren es noch 745 000 ge­we­sen.

In der ge­sam­ten EU be­trug die Er­werbs­lo­sen­quo­te jun­ger Men­schen 22,2 Pro­zent.

Am höchs­ten war sie in Spa­ni­en (53,2 Pro­zent) und Grie­chen­land (52,4 Pro­zent).

Trotz des Rück­gangs lag die Quo­te in Deutsch­land über der Ge­samt­ra­te (15- bis 64-Jäh­ri­ge) von 5,1 Pro­zent im ver­gan­ge­nen Jahr.

Knapp 30 Pro­zent der er­werbs­lo­sen jun­gen Men­schen mach­ten in Deutsch­land ei­ne Aus­bil­dung oder Wei­ter­bil­dung. Zu den Er­werbs­lo­sen wer­den auch die­je­ni­gen ge­zählt, die ei­nen Ne­ben­job su­chen, zum Bei­spiel Schü­ler. Der An­teil der nichter­werbs­tä­ti­gen Ju­gend­li­chen, die kei­ne Aus­bil­dung oder Wei­ter­bil­dung mach­ten, sank in den ver­gan­ge­nen zehn Jah­ren von 10,9 Pro­zent auf 6,4 Pro­zent. Im eu­ro­päi­schen Ver­gleich lag Deutsch­land da­mit hin­ter den Nie­der­lan­den (5,0 Pro­zent), Dä­ne­mark (5,8 Pro­zent) und Lu­xem­burg (6,3 Pro­zent).

Der Chef der Bun­des­agen­tur für Ar­beit, Frank-Jür­gen Wei­se, mahn­te, in vie­len Län­dern Eu­ro­pas müss­ten noch Struk­tu­ren zur Be­kämp­fung der Ju­gend­ar­beits­lo­sig­keit ge­schaf­fen wer­den - für frü­he Be­rufs­be­ra­tung, Ver­mitt­lung und die Ver­bes­se­rung von Aus­bil­dung. "Wenn das Geld hier rich­tig ein­ge­setzt wird, um die­se Struk­tu­ren auf­zu­bau­en, ist das sehr sinn­voll." Nur auf kurz­fris­ti­ge Ar­beits­markt­pro­gram­me zu set­zen, sei kei­ne gu­te Lö­sung, sag­te Wei­se, der auch Chef des Netz­werks der Eu­ro­päi­schen Ar­beits­markt­ser­vices ist, die in vie­len Län­dern die so­ge­nann­te Ju­gend­garan­tie um­set­zen sol­len.

Die EU-Län­der hat­ten sich im Som­mer 2013 zu die­ser "Ju­gend­garan­tie" ver­pflich­tet. Jun­ge Frau­en und Män­ner sol­len in­ner­halb von vier Mo­na­ten ent­we­der ei­ne Ar­beits­stel­le, ei­nen Prak­ti­kums- oder ei­nen Wei­ter­bil­dungs­platz an­ge­bo­ten be­kom­men. Die EU stellt da­für sechs Mil­li­ar­den Eu­ro bis zum Jahr 2020 be­reit.

Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

 

Letzte Überarbeitung: 11. April 2016

Bewertung:

Auf Facebook teilen Auf Google+ teilen Ihren XING-Kontakten zeigen Beitrag twittern

 

Kontakt

Sie erreichen uns jeweils von Montag bis Freitag in der Zeit
von 09:00 bis 19:00 Uhr:

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Berlin

Lützowstraße 32
10785 Berlin
Telefon: 030 - 26 39 62 0
Telefax: 030 - 26 39 62 499

Ansprechpartner:
Rechtsanwalt Dr. Martin Hensche
Fachanwalt für Arbeitsrecht

Rechts­an­walt Chris­toph Hil­de­brandt
Fachanwalt für Arbeitsrecht

E-Mail: berlin@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Frankfurt am Main

Schumannstraße 27
60325 Frankfurt am Main
Telefon: 069 - 71 03 30 04
Telefax: 069 - 71 03 30 05

Ansprechpartner:
Rechtsanwältin Dr. Simone Wernicke
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Rechtsanwalt Thomas Becker

E-Mail: frankfurt@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Hamburg

Neuer Wall 10
20354 Hamburg
Telefon: 040 - 69 20 68 04
Telefax: 040 - 69 20 68 08

Ansprechpartner:
Rechtsanwalt Sebastian Schroeder
Fachanwalt für Arbeitsrecht

E-Mail: hamburg@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Hannover

Georgstraße 38
30159 Hannover
Telefon: 0511 - 899 77 01
Telefax: 0511 - 899 77 02

Ansprechpartner:
Rechtsanwältin Nina Wesemann
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Rechts­an­walt Chris­toph Hil­de­brandt
Fachanwalt für Arbeitsrecht

E-Mail: hannover@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Köln

Hohenstaufenring 62
50674 Köln
Telefon: 0221 - 709 07 18
Telefax: 0221 - 709 07 31

Ansprechpartner:
Rechtsanwalt Thomas Becker

Rechtsanwältin Dr. Simone Wernicke
Fachanwältin für Arbeitsrecht

E-mail: koeln@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei München

Ludwigstraße 8
80539 München
Telefon: 089 - 21 56 88 63
Telefax: 089 -21 56 88 67

Ansprechpartner:
Rechts­an­wältin Nora Schu­bert

Rechts­an­walt Chris­toph Hil­de­brandt

E-Mail: muenchen@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Nürnberg

Zeltnerstraße 3
90443 Nürnberg
Telefon: 0911 - 953 32 07
Telefax: 0911 - 953 32 08

Ansprechpartner:
Rechts­an­wältin Nora Schu­bert

Rechts­an­walt Chris­toph Hil­de­brandt
Fachanwalt für Arbeitsrecht

E-Mail: nuernberg@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Stuttgart

Königstraße 10c
70173 Stuttgart
Telefon: 0711 - 470 97 10
Telefax: 0711 - 470 97 96

Ansprechpartner:
Rechtsanwältin Dr. Simone Wernicke
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Rechtsanwalt Thomas Becker

E-Mail: stuttgart@hensche.de



 

HINWEIS: Sämtliche Texte dieser Internetpräsenz mit Ausnahme der Gesetzestexte und Gerichtsentscheidungen sind urheberrechtlich geschützt. Urheber im Sinne des Gesetzes über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte (UrhG) ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht Dr. Martin Hensche, Lützowstraße 32, 10785 Berlin.

Wörtliche oder sinngemäße Zitate sind nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung des Urhebers bzw. bei ausdrücklichem Hinweis auf die fremde Urheberschaft (Quellenangabe iSv. § 63 UrhG) rechtlich zulässig. Verstöße hiergegen werden gerichtlich verfolgt.

© 1997 - 2016:
Rechtsanwalt Dr. Martin Hensche, Berlin
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Lützowstraße 32, 10785 Berlin
Telefon: 030 - 26 39 62 0
Telefax: 030 - 26 39 62 499
E-mail: hensche@hensche.de

Presse Karriere Links A bis Z Sitemap Impressum
Gebühren­freie Hot­line: 0800 - 440 1 880