Gebühren­freie Hot­line: 0800 - 440 1 880
Arbeitsrecht aktuell
Jahr

Man­che Fach­kräf­te wer­den bes­ser be­zahlt als Aka­de­mi­ker

Uni-Stu­di­um = spä­te­res Spit­zen­ein­kom­men - die­se Glei­chung ha­ben jetzt Ar­beits­markt­for­scher re­la­ti­viert: Ob ein Aka­de­mi­ker spä­ter auch gut ver­dient, hängt ganz we­sent­lich von der Bran­che ab. Manch­mal wer­den Uni-Ab­sol­ven­ten da­bei schlech­ter be­zahlt als Fach­ar­bei­ter

05.08.2016. (dpa) - Ein Uni-Ab­schluss und an­schlie­ßend ein Job mit Top­ver­dienst - die­se Hoff­nung bleibt für so man­chen Aka­de­mi­ker ein Traum.

In ei­ni­gen Bran­chen müs­sen Hoch­schul­ab­sol­ven­ten so­gar hin­neh­men, dass Fach­ar­bei­ter an ih­nen ge­halts­mä­ßig vor­bei­zie­hen.

Das lie­ge dar­an, dass die Be­zah­lung von Bran­che zu Bran­che oft sehr un­ter­schied­lich sei, be­rich­te­te das In­sti­tut für Ar­beits­markt- und Be­rufs­for­schung (IAB) in ei­ner am Mitt­woch ver­öf­fent­lich­ten Stu­die.

So kä­men et­wa Hoch­schul­ab­sol­ven­ten in der Tou­ris­mus-, Ho­tel- und Gast­stät­ten­bran­che im Lau­fe ih­res Be­rufs­le­bens auf ein durch­schnitt­li­ches Ge­samt­ein­kom­men von 1,3 Mil­lio­nen Eu­ro. Da­ge­gen ver­die­ne ei­ne be­trieb­lich aus­ge­bil­de­te Fach­kraft in der In­for­ma­ti­ons- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tech­no­lo­gie bis zur Ren­te 2,19 Mil­lio­nen Eu­ro, be­rich­tet der Ar­beits­markt­for­scher Hei­ko St­über. Er hat­te die Le­bens­ein­kom­men un­ter­schied­lich qua­li­fi­zier­ter Be­schäf­tig­ter in 36 von 37 Be­rufs­grup­pen aus­ge­wer­tet.

Sein Er­geb­nis: Wer sich nach dem Ab­itur für ein Hoch­schul­stu­di­um ent­schei­det, soll­te sich - so­fern ihm der Ver­dienst wich­tig ist - die Bran­che, für die ihn ein Stu­di­um qua­li­fi­ziert, ge­nau an­schau­en. Spit­zen­ein­kom­men er­war­ten et­wa In­ge­nieu­re und an­de­re Aka­de­mi­ker in For­schungs-, Ent­wick­lungs- und Kon­struk­ti­ons­be­ru­fen mit Le­bens­ein­kom­men von im Schnitt 2,7 Mil­lio­nen Eu­ro, in der Ma­schi­nen- und Au­to­in­dus­trie (2,533 Mil­lio­nen Eu­ro), in En­er­gie- und Elek­tro­be­ru­fen (2,424 Mil­lio­nen Eu­ro) so­wie in der In­for­ma­ti­ons- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tech­no­lo­gie (2,551 Mil­lio­nen Eu­ro).

Da­ge­gen lie­gen die Aka­de­mi­ker-Ge­häl­ter in der Le­bens­mit­tel­in­dus­trie teils so­gar un­ter Hilfs­ar­bei­ter-Ge­häl­tern gut zah­len­der Bran­chen. In Fir­men, die Le­bens­mit­tel her­stel­len und ver­ar­bei­ten, kä­men Hoch­schul­ab­sol­ven­ten im Lau­fe ih­res Be­rufs­le­bens im Schnitt auf ein Ein­kom­men von 1,3 Mil­lio­nen Eu­ro - ge­folgt von Well­ness- und Kör­per­pfle­ge-Be­ru­fen mit 1,467 Mil­lio­nen Eu­ro und Er­zie­hungs-, So­zi­al- und Haus­wirt­schafts­be­ru­fen mit 1,626 Mil­lio­nen Eu­ro.

Grund­sätz­lich gel­te aber wei­ter­hin der Grund­satz, dass ein hö­he­rer Bil­dungs- und Be­rufs­ab­schluss auch hö­he­re Ge­häl­ter ver­spre­che, be­ton­te Stu­di­en­au­tor St­über. Aufs gan­ze Er­werbs­le­ben ge­rech­net ver­dien­ten Män­ner und Frau­en mit Hilfs­ar­bei­ter­jobs im Schnitt gut 1,1 Mil­lio­nen Eu­ro brut­to. Bei Be­ru­fen auf Fach­kraft­ni­veau wür­den bis zur Ren­te im Schnitt 1,5 Mil­lio­nen Eu­ro ver­dient, auf Meis­ter- und Tech­ni­ker-Ni­veau 2,0 Mil­lio­nen Eu­ro und in Aka­de­mi­ker­jobs fast 2,4 Mil­lio­nen Eu­ro.

St­über warnt aber zu­gleich jun­ge Men­schen da­vor, al­lein die Ver­dienst­mög­lich­kei­ten zur Grund­la­ge ih­rer Be­rufs­wahl zu ma­chen. In­di­vi­du­el­le Vor­lie­ben, Nei­gun­gen und Fä­hig­kei­ten sei­en hin­sicht­lich der Le­bens­zu­frie­den­heit sei oft wich­ti­ger als das spä­te­re Ge­halt. Zu­dem lie­ge nicht je­dem Schul­ab­sol­ven­ten ein Stu­di­um, das oft theo­rie­las­tig sei: "Mehr als je­der vier­te Ba­che­lor­stu­dent bricht sein Stu­di­um ab", be­tont der Wis­sen­schaft­ler. An­de­ren feh­le hin­ge­gen das Ge­schick für ei­ne hand­werk­li­che Aus­bil­dung.

Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

 

Letzte Überarbeitung: 9. August 2016

Bewertung:

Auf Facebook teilen Auf Google+ teilen Ihren XING-Kontakten zeigen Beitrag twittern

 

Kontakt

Sie erreichen uns jeweils von Montag bis Freitag in der Zeit
von 09:00 bis 19:00 Uhr:

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Berlin

Lützowstraße 32
10785 Berlin
Telefon: 030 - 26 39 62 0
Telefax: 030 - 26 39 62 499

Ansprechpartner:
Rechtsanwalt Dr. Martin Hensche
Fachanwalt für Arbeitsrecht

Rechts­an­walt Chris­toph Hil­de­brandt
Fachanwalt für Arbeitsrecht

E-Mail: berlin@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Frankfurt am Main

Schumannstraße 27
60325 Frankfurt am Main
Telefon: 069 - 71 03 30 04
Telefax: 069 - 71 03 30 05

Ansprechpartner:
Rechtsanwältin Dr. Simone Wernicke
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Rechtsanwalt Thomas Becker

E-Mail: frankfurt@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Hamburg

Neuer Wall 10
20354 Hamburg
Telefon: 040 - 69 20 68 04
Telefax: 040 - 69 20 68 08

Ansprechpartner:
Rechtsanwalt Sebastian Schroeder
Fachanwalt für Arbeitsrecht

E-Mail: hamburg@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Hannover

Georgstraße 38
30159 Hannover
Telefon: 0511 - 899 77 01
Telefax: 0511 - 899 77 02

Ansprechpartner:
Rechtsanwältin Nina Wesemann
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Rechts­an­walt Chris­toph Hil­de­brandt
Fachanwalt für Arbeitsrecht

E-Mail: hannover@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Köln

Hohenstaufenring 62
50674 Köln
Telefon: 0221 - 709 07 18
Telefax: 0221 - 709 07 31

Ansprechpartner:
Rechtsanwalt Thomas Becker

Rechtsanwältin Dr. Simone Wernicke
Fachanwältin für Arbeitsrecht

E-mail: koeln@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei München

Ludwigstraße 8
80539 München
Telefon: 089 - 21 56 88 63
Telefax: 089 -21 56 88 67

Ansprechpartner:
Rechts­an­wältin Nora Schu­bert

Rechts­an­walt Chris­toph Hil­de­brandt

E-Mail: muenchen@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Nürnberg

Zeltnerstraße 3
90443 Nürnberg
Telefon: 0911 - 953 32 07
Telefax: 0911 - 953 32 08

Ansprechpartner:
Rechts­an­wältin Nora Schu­bert

Rechts­an­walt Chris­toph Hil­de­brandt
Fachanwalt für Arbeitsrecht

E-Mail: nuernberg@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Stuttgart

Königstraße 10c
70173 Stuttgart
Telefon: 0711 - 470 97 10
Telefax: 0711 - 470 97 96

Ansprechpartner:
Rechtsanwältin Dr. Simone Wernicke
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Rechtsanwalt Thomas Becker

E-Mail: stuttgart@hensche.de



 

HINWEIS: Sämtliche Texte dieser Internetpräsenz mit Ausnahme der Gesetzestexte und Gerichtsentscheidungen sind urheberrechtlich geschützt. Urheber im Sinne des Gesetzes über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte (UrhG) ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht Dr. Martin Hensche, Lützowstraße 32, 10785 Berlin.

Wörtliche oder sinngemäße Zitate sind nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung des Urhebers bzw. bei ausdrücklichem Hinweis auf die fremde Urheberschaft (Quellenangabe iSv. § 63 UrhG) rechtlich zulässig. Verstöße hiergegen werden gerichtlich verfolgt.

© 1997 - 2016:
Rechtsanwalt Dr. Martin Hensche, Berlin
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Lützowstraße 32, 10785 Berlin
Telefon: 030 - 26 39 62 0
Telefax: 030 - 26 39 62 499
E-mail: hensche@hensche.de

Presse Karriere Links A bis Z Sitemap Impressum
Gebühren­freie Hot­line: 0800 - 440 1 880