Gebühren­freie Hot­line: 0800 - 440 1 880
Arbeitsrecht aktuell
Jahr

Was tun ge­gen den Fach­kräf­te­man­gel?

Hundt, Kan­ne­gies­ser und Sto­was­ser for­dern ver­stärk­te An­stren­gun­gen ge­gen den Fach­kräf­te­man­gel

13.12.2012 (ots) - "Die Fach­kräf­teen­g­päs­se in Deutsch­land wer­den sich durch den de­mo­gra­fi­schen Wan­del und Män­gel im Bil­dungs­sys­tem wei­ter ver­schär­fen: Die Zahl der Per­so­nen im er­werbs­fä­hi­gen Al­ter wird sich bis 2030 von heu­te rund 50 Mil­lio­nen um rund acht Mil­lio­nen ver­rin­gern."

Da­vor warn­te Die­ter Hundt, Prä­si­dent der Bun­des­ver­ei­ni­gung der Deut­schen Ar­beit­ge­ber­ver­bän­de (BDA) auf der Fest­ver­an­stal­tung zum 50. Ju­bi­lä­um des In­sti­tuts für an­ge­wand­te Ar­beits­wis­sen­schaft am 12. De­zem­ber in Düs­sel­dorf.

Ge­mein­sam mit Mar­tin Kan­ne­gies­ser, Eh­ren­prä­si­dent des Ar­beit­ge­ber­ver­ban­des Ge­samt­me­tall, und Pro­fes­sor Sa­scha Sto­was­ser, Di­rek­tor des ifaa, for­der­te Hundt auf al­len Ebe­nen ver­stärk­te An­stren­gun­gen ge­gen den Fach­kräf­te­man­gel.

Für den BDA-Prä­si­den­ten gilt es des­halb, "das Bil­dungs­ni­veau an­zu­he­ben, die Er­werbs­be­tei­li­gung vor al­lem von Frau­en, Äl­te­ren, Mi­gran­ten und be­hin­der­ten Men­schen wei­ter zu er­hö­hen und Deutsch­land für qua­li­fi­zier­te Fach­kräf­te auch aus dem Aus­land at­trak­ti­ver zu ma­chen".

Ge­samt­me­tall-Eh­ren­prä­si­dent Mar­tin Kan­ne­gies­ser be­stä­tig­te die von Hundt er­wähn­ten Pro­ble­me im Bil­dungs­we­sen und hob den Ein­satz der Ta­rif­par­tei­en un­ter an­de­rem zur För­de­rung schwä­che­rer Ju­gend­li­cher her­vor.

Es kom­me aber nicht nur dar­auf an, mehr jun­gen Men­schen den Weg ins Be­rufs­le­ben zu eb­nen, son­dern auch dar­auf, äl­te­re Mit­ar­bei­ter län­ger im Ar­beits­le­ben zu hal­ten: "Vie­le kön­nen und wol­len das - und auch des­halb ist die Ren­te mit 67 ein Mei­len­stein, hin­ter dem man nun nicht zu­rück­blei­ben darf", er­klär­te Kan­ne­gies­ser.

"Durch al­terns­ge­rech­te fle­xi­ble Ar­beits­zeit­ge­stal­tung ins­be­son­de­re bei Schicht­ar­beit so­wie die er­go­no­mi­sche Aus­le­gung des Ar­beits­um­fel­des" ist es nach Auf­fas­sung von ifaa-Di­rek­tor Pro­fes­sor Sa­scha Sto­was­ser mög­lich, "dass Äl­te­re län­ger hoch­pro­duk­tiv am Ar­beits­le­ben teil­neh­men kön­nen".

Das ifaa be­glei­te Un­ter­neh­men hier mit pass­ge­nau­en Lö­sun­gen. "Es gibt nicht die ei­ne Pa­ten­t­ant­wort auf die de­mo­gra­fi­sche Her­aus­for­de­rung", so Sto­was­ser. Zu­gleich sei­en ar­beits­wis­sen­schaft­lich fun­dier­te Kon­zep­te für die Un­ter­neh­men ge­for­dert, wie auch jün­ge­re Be­schäf­tig­te mit Un­ter­stüt­zung durch ein be­trieb­li­ches Ge­sund­heits­ma­nage­ment ih­re Leis­tungs­fä­hig­keit er­hal­ten kön­nen.

Sto­was­ser be­ton­te in die­sem Kon­text aber auch den wich­ti­gen As­pekt der Ei­gen­ver­ant­wor­tung für die per­sön­li­che Ge­sund­heit.

Die Ar­beit­ge­ber­ver­bän­de der Me­tall- und Elek­tro­in­dus­trie tra­gen das ifaa seit sei­ner Grün­dung vor 50 Jah­ren. Ge­samt­me­tall-Eh­ren­prä­si­dent Kan­ne­gies­ser er­klär­te bei der Ju­bi­lä­ums­ver­an­stal­tung:

"Mit der Grün­dung des ifaa ha­ben die M+E-Ver­bän­de den Dienst­leis­tungs­cha­rak­ter ge­gen­über ih­ren Mit­glieds­un­ter­neh­men er­heb­lich ge­stärkt. Den Un­ter­neh­men nicht nur recht­lich, son­dern auch ar­beits­wis­sen­schaft­lich Un­ter­stüt­zung und Be­ra­tung zu ta­rif­li­chen The­men ge­ben zu kön­nen, ist in der Ver­bands­welt ein­zig­ar­tig!"

Die Re­pu­ta­ti­on des In­sti­tuts strah­le weit über den M+E-Be­reich hin­aus, so Kan­ne­gies­ser wei­ter: "In­so­weit dient das ifaa nicht nur den Un­ter­neh­men und Ver­bän­den der M+E-In­dus­trie, son­dern der deut­schen Wirt­schaft ins­ge­samt." "50 Jah­re ifaa be­deu­ten 50 Jah­re her­vor­ra­gen­de und er­folg­rei­che Zu­sam­men­ar­beit mit der Bun­des­ver­ei­ni­gung der Deut­schen Ar­beit­ge­ber­ver­bän­de", be­ton­te BDA-Prä­si­dent Die­ter Hundt.

Die Fest­ver­an­stal­tung zum 50. Ju­bi­lä­um des ifaa fand statt im Düs­sel­dor­fer Ho­tel Stei­gen­ber­ger. Ne­ben Die­ter Hundt, Mar­tin Kan­ne­gies­ser und ifaa-Di­rek­tor Sa­scha Sto­was­ser wa­ren auch Pe­ter Grass, Vor­stands­vor­sit­zen­der des ifaa so­wie Be­reichs­lei­ter und Mit­glied des Auf­sichts­rats der MAN Truck & Bus Deutsch­land GmbH, so­wie Pro­fes­sor Ralph Bru­der, Prä­si­dent der Ge­sell­schaft für Ar­beits­wis­sen­schaft, Fest­red­ner.

Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

 

Letzte Überarbeitung: 11. August 2014

Bewertung:

Auf Facebook teilen Auf Google+ teilen Ihren XING-Kontakten zeigen Beitrag twittern

 

Kontakt

Sie erreichen uns jeweils von Montag bis Freitag in der Zeit
von 09:00 bis 19:00 Uhr:

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Berlin

Lützowstraße 32
10785 Berlin
Telefon: 030 - 26 39 62 0
Telefax: 030 - 26 39 62 499

Ansprechpartner:
Rechtsanwalt Dr. Martin Hensche
Fachanwalt für Arbeitsrecht

Rechts­an­walt Chris­toph Hil­de­brandt
Fachanwalt für Arbeitsrecht

E-Mail: berlin@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Frankfurt am Main

Schumannstraße 27
60325 Frankfurt am Main
Telefon: 069 - 71 03 30 04
Telefax: 069 - 71 03 30 05

Ansprechpartner:
Rechtsanwältin Dr. Simone Wernicke
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Rechtsanwalt Thomas Becker

E-Mail: frankfurt@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Hamburg

Neuer Wall 10
20354 Hamburg
Telefon: 040 - 69 20 68 04
Telefax: 040 - 69 20 68 08

Ansprechpartner:
Rechtsanwalt Sebastian Schroeder
Fachanwalt für Arbeitsrecht

E-Mail: hamburg@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Hannover

Georgstraße 38
30159 Hannover
Telefon: 0511 - 899 77 01
Telefax: 0511 - 899 77 02

Ansprechpartner:
Rechtsanwältin Nina Wesemann
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Rechts­an­walt Chris­toph Hil­de­brandt
Fachanwalt für Arbeitsrecht

E-Mail: hannover@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Köln

Hohenstaufenring 62
50674 Köln
Telefon: 0221 - 709 07 18
Telefax: 0221 - 709 07 31

Ansprechpartner:
Rechtsanwalt Thomas Becker

Rechtsanwältin Dr. Simone Wernicke
Fachanwältin für Arbeitsrecht

E-mail: koeln@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei München

Ludwigstraße 8
80539 München
Telefon: 089 - 21 56 88 63
Telefax: 089 -21 56 88 67

Ansprechpartner:
Rechts­an­wältin Nora Schu­bert

Rechts­an­walt Chris­toph Hil­de­brandt

E-Mail: muenchen@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Nürnberg

Zeltnerstraße 3
90443 Nürnberg
Telefon: 0911 - 953 32 07
Telefax: 0911 - 953 32 08

Ansprechpartner:
Rechts­an­wältin Nora Schu­bert

Rechts­an­walt Chris­toph Hil­de­brandt
Fachanwalt für Arbeitsrecht

E-Mail: nuernberg@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Stuttgart

Königstraße 10c
70173 Stuttgart
Telefon: 0711 - 470 97 10
Telefax: 0711 - 470 97 96

Ansprechpartner:
Rechtsanwältin Dr. Simone Wernicke
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Rechtsanwalt Thomas Becker

E-Mail: stuttgart@hensche.de



 

HINWEIS: Sämtliche Texte dieser Internetpräsenz mit Ausnahme der Gesetzestexte und Gerichtsentscheidungen sind urheberrechtlich geschützt. Urheber im Sinne des Gesetzes über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte (UrhG) ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht Dr. Martin Hensche, Lützowstraße 32, 10785 Berlin.

Wörtliche oder sinngemäße Zitate sind nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung des Urhebers bzw. bei ausdrücklichem Hinweis auf die fremde Urheberschaft (Quellenangabe iSv. § 63 UrhG) rechtlich zulässig. Verstöße hiergegen werden gerichtlich verfolgt.

© 1997 - 2016:
Rechtsanwalt Dr. Martin Hensche, Berlin
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Lützowstraße 32, 10785 Berlin
Telefon: 030 - 26 39 62 0
Telefax: 030 - 26 39 62 499
E-mail: hensche@hensche.de

Presse Karriere Links A bis Z Sitemap Impressum
Gebühren­freie Hot­line: 0800 - 440 1 880