Gebühren­freie Hot­line: 0800 - 440 1 880
Arbeitsrecht aktuell
Jahr

Je­der vier­te Fern­zug nicht pünkt­lich - Bahn wird aber et­was bes­ser

Die Kun­den der Deut­schen Bahn müs­sen wei­ter mit Ver­spä­tun­gen fer­tig wer­den. Die Bahn führt vie­le Ur­sa­chen an: Streiks, Win­ter­wet­ter, Ka­bel­klau, Brand­an­schlä­ge. In punc­to Pünkt­lich­keit gibt es wei­ter Nach­hol­be­darf

19.01.2015. (dpa) - Fast je­der vier­te Fern­zug der Deut­schen Bahn war im ver­gan­ge­nen Jahr un­pünkt­lich.

Zwar war die Bahn da­mit trotz Lok­füh­rer-Streiks und wet­ter­be­ding­ter Aus­fäl­le ins­ge­samt et­was pünkt­li­cher als im Vor­jahr - sie ver­fehl­te da­mit aber ihr selbst­ge­steck­tes Ziel.

Im Fern­ver­kehr ka­men 76,5 Pro­zent der ICE- und IC-Zü­ge pünkt­lich an. 2013 lag die­se Quo­te noch bei 73,9 Pro­zent.

Die Ziel­mar­ke der Bahn aber lag bei 80 Pro­zent.

Das geht aus ei­ner am Sams­tag ver­öf­fent­lich­ten Sta­tis­tik der Bahn her­vor, über wel­che zu­erst die "Bild"-Zei­tung be­rich­tet hat­te. 2012 lag die Pünkt­lich­keit bei 79,1 Pro­zent.

Der Fern­ver­kehr rutsch­te laut Bahn ab Mai un­ter die Ziel­mar­ke von 80 Pro­zent. Die­ser Ein­bruch sei we­sent­lich be­dingt durch die mo­na­te­lan­gen Un­wet­terse­ri­en von Mai bis Ju­li et­wa mit dem Sturm­tief "Ela" mit mehr als tau­send um­ge­stürz­ten Bäu­men auf den Glei­sen, hieß es. Da­zu sei­en zahl­rei­che kri­mi­nel­len Ein­grif­fe ge­kom­men wie Bunt­me­tall-Dieb­stäh­le und Brand­an­schlä­ge so­wie die ta­ge­lan­gen Lok­füh­rer­streiks im Sep­tem­ber, Ok­to­ber und No­vem­ber.

"Ge­gen mut­wil­li­ge und kri­mi­nel­le Ein­grif­fe in den Bahn­ver­kehr, Per­so­nen im Gleis, ex­tre­me Wit­te­rung oder Streiks kön­nen wir nur we­nig aus­rich­ten", sag­te Bahn-Vor­stands­mit­glied Ul­rich Hom­burg der "Bild"-Zei­tung.

In den ver­gan­ge­nen fünf Jah­ren stie­gen nach den An­ga­ben wit­te­rungs­be­ding­te Ver­spä­tun­gen um 50 Pro­zent. Auch die Schie­nen­we­ge sei­en sehr be­las­tet, sag­te Hom­burg. Trotz er­for­der­li­cher um­fang­rei­cher Er­neue­run­gen des Schie­nen­net­zes wol­le die Bahn aber pünkt­lich sein.

Ins­ge­samt ka­men im ver­gan­ge­nen Jahr 94,5 Pro­zent al­ler Per­so­nen­ver­kehrs­zü­ge pünkt­lich an, so die Bahn - nach 94,1 Pro­zent im Vor­jahr und 94,6 Pro­zent im Jahr 2012. Die Nah­ver­kehrs­zü­ge wa­ren 2014 mit 94,9 Pro­zent et­wa so pünkt­lich wie in den Vor­jah­ren.

So­ge­nann­te Lang­sam­fahr­stel­len konn­ten nach Bahn-An­ga­ben na­he­zu voll­stän­dig be­sei­tigt wer­den. In­ves­ti­tio­nen in den Aus­bau von Haupt­stre­cken sind ge­plant: ver­ur­sa­chen je­doch wäh­rend der Bau­pha­se zu­nächst Ver­spä­tun­gen. Zu­dem feh­len Fahr­zeu­ge durch Lie­fer­eng­päs­se. Auch stren­ge­re tech­ni­sche Kon­trol­len der Zü­ge sind da­nach für Un­pünkt­lich­keit ver­ant­wort­li­chen.

Kri­tik an der Bahn kam von den Grü­nen. Der Kon­zern kön­ne für die nach wie vor man­geln­de Pünkt­lich­keit im Fern­ver­kehr nicht al­lei­ne ex­ter­ne Fak­to­ren wie Un­wet­ter ver­ant­wort­lich ma­chen, sag­te der Grü­nen-Bun­des­tags­ab­ge­ord­ne­te Mat­thi­as Gas­t­el. "Die Ver­spä­tun­gen ha­ben auch mit der lan­ge ver­nach­läs­sig­ten In­fra­struk­tur und bei­spiels­wei­se mit dem Rück­bau von Über­hol­glei­sen zu tun."

Un­ter­des­sen hat die Lok­füh­rer­ge­werk­schaft GDL kurz vor der Fort­set­zung von Ta­rif­ver­hand­lun­gen bei der Bahn mit neu­en Streiks ge­droht. Die Ver­hand­lun­gen wer­den am Mon­tag in Ber­lin fort­ge­setzt.

Die Bahn ver­öf­fent­licht seit Au­gust 2011 Zah­len zur Pünkt­lich­keit für das Jahr und die ein­zel­nen Mo­na­te. Da­mit soll für mehr Trans­pa­renz ge­sorgt wer­den. Auf dem et­wa 34 000 Ki­lo­me­ter lan­gen Schie­nen­netz sind pro Tag et­wa 39 000 Zü­ge, da­von 32 700 der Bahn un­ter­wegs. In die Sta­tis­tik flie­ßen die mehr als 800 000 Fahr­ten der Per­so­nen­zü­ge pro Mo­nat ein: 20 000 im Fern- und rund 780 000 im Nah­ver­kehr, ein­schließ­lich der S-Bah­nen.

Pünkt­lich sind laut Bahn al­le Zü­ge, die bis zu 5:59 Mi­nu­ten nach Plan an ei­nem Ort an­kom­men. Die De­fi­ni­ti­on stammt noch aus der Zeit, als Bahn­hofs­uh­ren kei­ne Se­kun­den­zei­ger hat­ten. Die fünf­te Mi­nu­te en­de­te erst mit dem Sprung des Zei­gers auf die sechs­te.

Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

 

Letzte Überarbeitung: 11. April 2016

Bewertung:

Auf Facebook teilen Auf Google+ teilen Ihren XING-Kontakten zeigen Beitrag twittern

 

Kontakt

Sie erreichen uns jeweils von Montag bis Freitag in der Zeit
von 09:00 bis 19:00 Uhr:

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Berlin

Lützowstraße 32
10785 Berlin
Telefon: 030 - 26 39 62 0
Telefax: 030 - 26 39 62 499

Ansprechpartner:
Rechtsanwalt Dr. Martin Hensche
Fachanwalt für Arbeitsrecht

Rechts­an­walt Chris­toph Hil­de­brandt
Fachanwalt für Arbeitsrecht

E-Mail: berlin@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Frankfurt am Main

Schumannstraße 27
60325 Frankfurt am Main
Telefon: 069 - 71 03 30 04
Telefax: 069 - 71 03 30 05

Ansprechpartner:
Rechtsanwältin Dr. Simone Wernicke
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Rechtsanwalt Thomas Becker

E-Mail: frankfurt@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Hamburg

Neuer Wall 10
20354 Hamburg
Telefon: 040 - 69 20 68 04
Telefax: 040 - 69 20 68 08

Ansprechpartner:
Rechtsanwalt Sebastian Schroeder
Fachanwalt für Arbeitsrecht

E-Mail: hamburg@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Hannover

Georgstraße 38
30159 Hannover
Telefon: 0511 - 899 77 01
Telefax: 0511 - 899 77 02

Ansprechpartner:
Rechtsanwältin Nina Wesemann
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Rechts­an­walt Chris­toph Hil­de­brandt
Fachanwalt für Arbeitsrecht

E-Mail: hannover@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Köln

Hohenstaufenring 62
50674 Köln
Telefon: 0221 - 709 07 18
Telefax: 0221 - 709 07 31

Ansprechpartner:
Rechtsanwalt Thomas Becker

Rechtsanwältin Dr. Simone Wernicke
Fachanwältin für Arbeitsrecht

E-mail: koeln@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei München

Ludwigstraße 8
80539 München
Telefon: 089 - 21 56 88 63
Telefax: 089 -21 56 88 67

Ansprechpartner:
Rechts­an­wältin Nora Schu­bert

Rechts­an­walt Chris­toph Hil­de­brandt

E-Mail: muenchen@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Nürnberg

Zeltnerstraße 3
90443 Nürnberg
Telefon: 0911 - 953 32 07
Telefax: 0911 - 953 32 08

Ansprechpartner:
Rechts­an­wältin Nora Schu­bert

Rechts­an­walt Chris­toph Hil­de­brandt
Fachanwalt für Arbeitsrecht

E-Mail: nuernberg@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Stuttgart

Königstraße 10c
70173 Stuttgart
Telefon: 0711 - 470 97 10
Telefax: 0711 - 470 97 96

Ansprechpartner:
Rechtsanwältin Dr. Simone Wernicke
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Rechtsanwalt Thomas Becker

E-Mail: stuttgart@hensche.de



 

HINWEIS: Sämtliche Texte dieser Internetpräsenz mit Ausnahme der Gesetzestexte und Gerichtsentscheidungen sind urheberrechtlich geschützt. Urheber im Sinne des Gesetzes über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte (UrhG) ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht Dr. Martin Hensche, Lützowstraße 32, 10785 Berlin.

Wörtliche oder sinngemäße Zitate sind nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung des Urhebers bzw. bei ausdrücklichem Hinweis auf die fremde Urheberschaft (Quellenangabe iSv. § 63 UrhG) rechtlich zulässig. Verstöße hiergegen werden gerichtlich verfolgt.

© 1997 - 2016:
Rechtsanwalt Dr. Martin Hensche, Berlin
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Lützowstraße 32, 10785 Berlin
Telefon: 030 - 26 39 62 0
Telefax: 030 - 26 39 62 499
E-mail: hensche@hensche.de

Presse Karriere Links A bis Z Sitemap Impressum
Gebühren­freie Hot­line: 0800 - 440 1 880