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Kün­di­gung - Mus­ter­schrei­ben "Frist­lo­se Kün­di­gung durch den Ar­beit­neh­mer"

Kos­ten­lo­ses Mus­ter­schrei­ben „Frist­lo­se Kün­di­gung durch den Ar­beit­neh­mer (frist­lo­se Ei­gen­kün­di­gung)“: Hen­sche Rechts­an­wäl­te, Kanz­lei für Ar­beits­recht

Stich­wor­te: Kün­di­gung - Frist­lo­se Kün­di­gung, Kün­di­gung - Au­ßer­or­dent­li­che Kün­di­gung, Kün­di­gung - Frist­lo­se Kün­di­gung - Kün­di­gungs­grün­de

Wei­ter­füh­ren­de Stich­wor­te: Ab­mah­nung, Kün­di­gung des Ar­beits­ver­trags (Über­blick), Zah­lungs­ver­zug des Ar­beit­ge­bers 

Im fol­gen­den fin­den Sie ein Mus­ter­schrei­ben „Frist­lo­se Kün­di­gung durch den Ar­beit­neh­mer (frist­lo­se Ei­gen­kün­di­gung)“.

Wenn Sie sich an die­sem Mus­ter­schrei­ben „Frist­lo­se Kün­di­gung durch den Ar­beit­neh­mer (frist­lo­se Ei­gen­kün­di­gung)“ ori­en­tie­ren möch­ten oder die­ses über­neh­men wol­len, soll­ten Sie dar­auf ach­ten, dass Ih­nen sei­ne Be­deu­tung als Bei­spiels­text in al­len Ein­zel­hei­ten wirk­lich klar ist. Be­den­ken Sie bit­te, dass Sie mit der Ent­schei­dung für ei­nen be­stimm­ten Kün­di­gungs­text Rechts­fol­gen her­bei­füh­ren, die in Ih­rem kon­kre­ten Fall aber viel­leicht nicht die rich­ti­gen sind. Soll­te Ih­nen da­her ir­gend et­was un­klar sein, las­sen Sie lie­ber vor­her an­walt­lich be­ra­ten.

Bit­te be­ach­ten Sie, dass die hier ge­ge­be­nen For­mu­lie­rungs­vor­schlä­ge un­ver­bind­lich sind, d.h. kei­ne Rechts­be­ra­tung im Ein­zel­fall dar­stel­len. Wir über­neh­men da­her kei­ne Ge­währ für Rich­tig­keit oder Voll­stän­dig­keit

_________________________________________

Fa.
Mus­ter GmbH
- Ge­schäfts­füh­rung -
Mus­ter­mann­stra­ße 1
11111 Mus­ter­stadt
Per Bo­ten

Mus­ter­stadt, XX.XX.20XX

Kün­di­gung

Sehr ge­ehr­ter Herr / Frau Mus­ter­mann, sehr ge­ehr­te Da­men und Her­ren,

hier­mit kün­di­ge ich das zwi­schen Ih­nen und mir be­ste­hen­de Ar­beits­ver­hält­nis au­ßer­or­dent­lich aus wich­ti­gem Grun­de frist­los. Ich se­he mich zu die­sem Schritt durch gra­vie­ren­de Pflicht­ver­let­zun­gen Ih­rer­seits ge­zwun­gen.

Ich ver­wei­se auf mei­ne Ab­mah­nung vom XX.XX.20XX, in der ich Sie we­gen des da­mals be­reits be­ste­hen­den Zah­lungs­ver­zugs in Hö­he von zwei Mo­nats­ge­häl­tern ab­ge­mahnt und Sie zur un­ter Frist­set­zung bis zum XX.XX.20XX zur Be­glei­chung des Zah­lungs­rück­stan­des auf­ge­for­dert ha­be.

Da Sie die Ih­nen ge­setz­te Frist ha­ben ver­strei­chen las­sen, oh­ne die of­fe­nen Ge­häl­ter zu zah­len, ver­sto­ßen Sie fort­ge­setzt in er­heb­li­chem Um­fang ge­gen Ih­re ar­beits­ver­trag­li­chen Pflich­ten, so dass ich ge­mäß § 626 Bür­ger­li­ches Ge­setz­buch (BGB) zur frist­lo­sen Kün­di­gung be­rech­tigt bin.

Dar­über hin­aus for­de­re ich Sie un­ter Ver­weis auf § 628 Abs.2 BGB da­zu auf, mir den Scha­den zu er­set­zen, der mir in­fol­ge der durch Sie ver­schul­de­ten frist­lo­sen Ver­trags­be­en­di­gung ent­stan­den ist. Die­ser Scha­dens­er­satz­an­spruch be­inhal­tet zum ei­nen XX.XXX,XX EUR für die mir ent­gan­ge­ne Kün­di­gungs­frist von XX Mo­na­ten, wäh­rend der Sie mir im Fal­le ei­ner or­dent­li­chen Kün­di­gung wei­ter­hin das Ge­halt hät­ten zah­len müs­sen, so­wie zum an­de­ren XX.XXX,XX EUR zum Aus­gleich für den Ver­lust des Ar­beits­plat­zes (0,5 Ge­häl­ter pro Be­schäf­ti­gungs­jahr), in Sum­me da­her XX.XXX,XX EUR. Bit­te zah­len Sie mir den vor­ste­hen­den Scha­dens­er­satz­be­trag um­ge­hend, spä­tes­tens aber bis zum XX.XX.20XX aus. Vor­sorg­lich wei­se ich dar­auf hin, dass der vor­ste­hend be­zif­fer­te Be­trag als Scha­dens nicht dem So­zi­al­ab­ga­ben­ab­zug un­ter­liegt.

Mit freund­li­chen Grü­ßen

_____________________

(Un­ter­schrift Ar­beit­neh­mer)

 

Letzte Überarbeitung: 12. Oktober 2016

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