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Hes­si­sche GdP ver­misst die Wert­schät­zung für die Ar­beit der Be­am­ten

Au­ßer­dem auf dem Wunsch­zet­tel: mehr Geld und mehr Per­so­nal

09.04.2014. (dpa) - Der neue Lan­des­vor­sit­zen­de der Ge­werk­schaft der Po­li­zei in Hes­sen (GdP) for­dert die schwarz-grü­ne Lan­des­re­gie­rung auf, kei­ne Po­li­zei­stel­len zu strei­chen.

Das "Kar­di­nal­pro­blem der hes­si­schen Po­li­zei" sei der im­mer deut­li­cher wer­den­de Per­so­nal­man­gel, sag­te An­dre­as Grün am Mitt­woch bei ei­nem Ge­werk­schafts­tag in Mar­burg. Die hes­si­schen Be­am­ten hät­ten 3,5 Mil­lio­nen Über­stun­den an­ge­häuft.

Grün kri­ti­sier­te zu­dem Plä­ne der Ko­ali­ti­on, beim Ge­halt für Be­am­te zu spa­ren, er for­der­te zu­dem bes­se­re Per­spek­ti­ven für Po­li­zis­ten. Auch an­ge­sichts der Sta­tis­tik - we­ni­ger Straf­ta­ten und hö­he­re Auf­klä­rungs­quo­te - sei es an der Zeit, "die Wert­schät­zung der po­li­zei­li­chen Ar­beit in Hes­sen neu zu de­fi­nie­ren".

In­nen­mi­nis­ter Pe­ter Beuth (CDU) räum­te ein, ihm sei be­wusst, dass die Lan­des­re­gie­rung mit "ei­nem kla­ren Vo­tum zu ei­ner maß­vol­len An­pas­sung der Be­am­ten- und Rich­ter­be­sol­dung im Ko­ali­ti­ons­ver­trag ein hei­ßes Ei­sen an­fasst" hät­te. Das Land ha­be aber ei­nen Ver­fas­sungs­auf­trag, die Schul­den­brem­se ein­zu­hal­ten. Er be­ton­te zu­dem, in den ver­gan­ge­nen Jah­ren sei­en mehr Men­schen in den Po­li­zei­dienst ein­ge­tre­ten als aus­ge­schie­den.

Die De­le­gier­ten der Ge­werk­schaft stimm­ten auch für ei­ne Re­so­lu­ti­on, in der sie ei­ne neue Ge­halts­stu­fen-Re­ge­lung kri­ti­sie­ren. Die­se dür­fe den Be­am­ten kei­ne fi­nan­zi­el­len Nach­tei­le brin­gen.

An­dre­as Grün war am Diens­tag zum neu­en hes­si­schen GdP-Vor­sit­zen­den ge­wählt wor­den. Die GdP Hes­sen hat nach ei­ge­nen An­ga­ben rund 11.800 Mit­glie­der.

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Letzte Überarbeitung: 24. Juni 2016

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