Gebühren­freie Hot­line: 0800 - 440 1 880
Arbeitsrecht aktuell
Jahr

IG Me­tall: Be­schäf­tig­te wol­len mehr Selbst­be­stim­mung im Job

Die Di­gi­ta­li­sie­rung ver­än­dert die Ar­beits­welt: Mo­bi­les Ar­bei­ten von zu Hau­se ist kei­ne Aus­nah­me mehr. Die Be­schäf­tig­ten dür­fen da­bei aber nicht drauf­zah­len, for­dert die IG Me­tall

22.08.2016. (dpa) - Die IG Me­tall macht sich für mehr selbst­be­stimm­tes Ar­bei­ten stark.

"Seit der Kri­se 2008/2009 wur­de den Be­schäf­tig­ten, was ih­re Fle­xi­bi­li­tät an­geht, viel ab­ver­langt. Nun gibt es ei­nen star­ken Wunsch nach mehr Selbst­be­stim­mung am Ar­beits­platz nach dem Mot­to "Jetzt sind wir dran"", sag­te IG Me­tall-Chef Jörg Hof­mann der Deut­schen Pres­se-Agen­tur.

Vie­le Be­schäf­tig­te woll­ten zeit­wei­se kür­zer ar­bei­ten, zum Bei­spiel vier statt fünf Ta­ge die Wo­che, um sich um pfle­ge­be­dürf­ti­ge El­tern oder die Kin­der­er­zie­hung zu küm­mern.

"Ei­ne zeit­wei­se Re­du­zie­rung der Ar­beits­zeit mit teil­wei­sem Lohn­aus­gleich müss­te ta­rif­ver­trag­lich ge­re­gelt wer­den."

Um ge­nau­er zu wis­sen, wo die Be­schäf­tig­ten der Schuh drückt, plant die IG Me­tall im Ja­nu­ar 2017 ei­ne Um­fra­ge mit dem Schwer­punkt Ar­beits­zeit. "Wir wol­len wis­sen, wel­che Er­war­tun­gen die Be­schäf­tig­ten bei dem The­ma an die nächs­te Ta­rif­run­de und dar­über hin­aus an die Ar­beits­zeit­po­li­tik ha­ben."

Bei der Um­fra­ge soll es auch um das The­ma mo­bi­les Ar­bei­ten ge­hen. Vie­le Be­schäf­tig­te woll­ten auch von zu Hau­se aus ar­bei­ten. "Aber die Ar­beits­zeit muss er­fasst und ver­gü­tet wer­den", sag­te Hof­mann. "Ar­beit hat ih­ren Wert. Wenn sie nichts kos­tet, sinkt die Wert­schät­zung ge­gen­über der er­brach­ten Leis­tung des Ein­zel­nen. Die Ge­fahr der Ver­la­ge­rung von Ar­beit in die Frei­zeit wird im­mer grö­ßer". Fle­xi­bi­li­tät dür­fe kei­ne Ein­bahn­stra­ße sein.

Ge­for­dert sind aus Sicht des ers­ten Vor­sit­zen­den der IG Me­tall auch die Füh­rungs­kräf­te in den Un­ter­neh­men. "Statt Prä­senz­kul­tur braucht es das Ver­trau­en in das Ar­beits­zeit­ver­hal­ten der Be­schäf­tig­ten."

Nach Hof­manns An­ga­ben spielt mo­bi­les Ar­bei­ten bei et­wa ei­nem Drit­tel der Be­schäf­tig­ten in der Me­tall- und Elek­tro­in­dus­trie ei­ne Rol­le - vor al­lem im Ver­trieb, bei For­schung und Ent­wick­lung und in der Ver­wal­tung. "Zwei Drit­tel der Be­schäf­tig­ten kön­nen von mo­bi­ler Ar­beit nicht pro­fi­tie­ren. Aber auch in der Schicht­ar­beit gibt es Mög­lich­kei­ten, Ar­beits­zei­ten bes­ser an die Le­bens­la­ge und Be­dürf­nis­se der Be­schäf­tig­ten an­zu­pas­sen."

Mit Sor­ge be­trach­tet die IG Me­tall, dass bei Um­struk­tu­rie­run­gen von Un­ter­neh­men nicht sel­ten Be­rei­che aus­ge­glie­dert wer­den, die dann nicht mehr un­ter den Ta­rif­ver­trag fal­len. "Ta­rif­flucht be­geht man, in­dem man Teil­be­rei­che aus­glie­dert", sag­te Hof­mann. "Hier se­hen wir Hand­lungs­be­darf."

Ziel der dies­jäh­ri­gen Ta­rif­ver­hand­lun­gen für die Me­tall- und Elek­tro­in­dus­trie war es da­her auch, die Ta­rif­bin­dung zu er­hö­hen. In zu­sätz­lich 60 Fir­men ist dies den An­ga­ben zu­fol­ge ge­lun­gen. Bun­des­weit fal­len 55 Pro­zent der Be­schäf­tig­ten der Bran­che un­ter die Ta­rif­bin­dung, al­ler­dings nur rund 30 Pro­zent in Ost­deutsch­land.

Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

 

Letzte Überarbeitung: 7. Dezember 2016

Bewertung:

Auf Facebook teilen Auf Google+ teilen Ihren XING-Kontakten zeigen Beitrag twittern

 

Kontakt

Sie erreichen uns jeweils von Montag bis Freitag in der Zeit
von 09:00 bis 19:00 Uhr:

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Berlin

Lützowstraße 32
10785 Berlin
Telefon: 030 - 26 39 62 0
Telefax: 030 - 26 39 62 499

Ansprechpartner:
Rechtsanwalt Dr. Martin Hensche
Fachanwalt für Arbeitsrecht

Rechts­an­walt Chris­toph Hil­de­brandt
Fachanwalt für Arbeitsrecht

E-Mail: berlin@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Frankfurt am Main

Schumannstraße 27
60325 Frankfurt am Main
Telefon: 069 - 71 03 30 04
Telefax: 069 - 71 03 30 05

Ansprechpartner:
Rechtsanwältin Dr. Simone Wernicke
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Rechtsanwalt Thomas Becker

E-Mail: frankfurt@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Hamburg

Neuer Wall 10
20354 Hamburg
Telefon: 040 - 69 20 68 04
Telefax: 040 - 69 20 68 08

Ansprechpartner:
Rechtsanwalt Sebastian Schroeder
Fachanwalt für Arbeitsrecht

E-Mail: hamburg@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Hannover

Georgstraße 38
30159 Hannover
Telefon: 0511 - 899 77 01
Telefax: 0511 - 899 77 02

Ansprechpartner:
Rechtsanwältin Nina Wesemann
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Rechts­an­walt Chris­toph Hil­de­brandt
Fachanwalt für Arbeitsrecht

E-Mail: hannover@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Köln

Hohenstaufenring 62
50674 Köln
Telefon: 0221 - 709 07 18
Telefax: 0221 - 709 07 31

Ansprechpartner:
Rechtsanwalt Thomas Becker

Rechtsanwältin Dr. Simone Wernicke
Fachanwältin für Arbeitsrecht

E-mail: koeln@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei München

Ludwigstraße 8
80539 München
Telefon: 089 - 21 56 88 63
Telefax: 089 -21 56 88 67

Ansprechpartner:
Rechts­an­wältin Nora Schu­bert

Rechts­an­walt Chris­toph Hil­de­brandt

E-Mail: muenchen@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Nürnberg

Zeltnerstraße 3
90443 Nürnberg
Telefon: 0911 - 953 32 07
Telefax: 0911 - 953 32 08

Ansprechpartner:
Rechts­an­wältin Nora Schu­bert

Rechts­an­walt Chris­toph Hil­de­brandt
Fachanwalt für Arbeitsrecht

E-Mail: nuernberg@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Stuttgart

Königstraße 10c
70173 Stuttgart
Telefon: 0711 - 470 97 10
Telefax: 0711 - 470 97 96

Ansprechpartner:
Rechtsanwältin Dr. Simone Wernicke
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Rechtsanwalt Thomas Becker

E-Mail: stuttgart@hensche.de



 

HINWEIS: Sämtliche Texte dieser Internetpräsenz mit Ausnahme der Gesetzestexte und Gerichtsentscheidungen sind urheberrechtlich geschützt. Urheber im Sinne des Gesetzes über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte (UrhG) ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht Dr. Martin Hensche, Lützowstraße 32, 10785 Berlin.

Wörtliche oder sinngemäße Zitate sind nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung des Urhebers bzw. bei ausdrücklichem Hinweis auf die fremde Urheberschaft (Quellenangabe iSv. § 63 UrhG) rechtlich zulässig. Verstöße hiergegen werden gerichtlich verfolgt.

© 1997 - 2016:
Rechtsanwalt Dr. Martin Hensche, Berlin
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Lützowstraße 32, 10785 Berlin
Telefon: 030 - 26 39 62 0
Telefax: 030 - 26 39 62 499
E-mail: hensche@hensche.de

Presse Karriere Links A bis Z Sitemap Impressum
Gebühren­freie Hot­line: 0800 - 440 1 880