Gebühren­freie Hot­line: 0800 - 440 1 880
Arbeitsrecht aktuell
Jahr

In­dus­tri­e­len­ker wol­len sich stär­ker für Flücht­lin­ge en­ga­gie­ren

An­ge­sichts Tau­sen­der Flücht­lin­ge in Deutsch­land will sich auch die Wirt­schaft als "Teil der Ge­sell­schaft" stär­ker ein­brin­gen: Und den Mund auf­ma­chen ge­gen Frem­den­feind­lich­keit, oh­ne Angst um den Ak­ti­en­kurs

07.09.2015. (dpa) - Deut­sche Top-Ma­na­ger ha­ben mehr En­ga­ge­ment für Flücht­lin­ge an­ge­kün­digt.

"Wir kön­nen nicht so tun, als gin­ge es uns nichts an, wenn er­trun­ke­ne Kin­der an die Küs­ten des Mit­tel­mee­res ge­spült wer­den und ver­zwei­fel­te Men­schen durch Eu­ro­pa zie­hen, auf der Su­che nach ei­ner fried­li­chen Zu­kunfts­per­spek­ti­ve", sag­te der Chef des Es­se­ner Che­mie­kon­zerns Evo­nik, Klaus En­gel, dem "Han­dels­blatt" (Mon­tag).

Por­sche-Boss Mat­thi­as Mül­ler sag­te der "Süd­deut­schen Zei­tung" (Sams­tag) auf die Fra­ge, wie die In­dus­trie prak­tisch hel­fen kön­ne: "Mit neu­en Ar­beits­plät­zen!"

In Deutsch­land ge­be es et­wa Hun­dert­tau­sen­de of­fe­ne Stel­len, sag­te der Post-Vor­stands­vor­sit­ze Frank Ap­pel. Er for­der­te im "Han­dels­blatt", den Flücht­lin­gen rasch Ar­beits­be­wil­li­gun­gen aus­zu­stel­len, da­mit Un­ter­neh­men das Po­ten­zi­al der Mi­gran­ten nut­zen könn­ten.

Daim­ler-Chef Die­ter Zet­sche kün­dig­te an, un­ter den Flücht­lin­gen nach Ar­beits­kräf­ten zu su­chen. "Ich könn­te mir vor­stel­len, dass wir in den Auf­nah­me­zen­tren die Flücht­lin­ge über Mög­lich­kei­ten und Vor­aus­set­zun­gen in­for­mie­ren, in Deutsch­land oder bei Daim­ler Ar­beit zu fin­den", sag­te Zet­sche der "Bild am Sonn­tag". "Die meis­ten Flücht­lin­ge sind jung, gut aus­ge­bil­det und hoch mo­ti­viert. Ge­nau sol­che Leu­te su­chen wir doch."

Er füg­te hin­zu: "Sie kön­nen uns - ähn­lich wie vor Jahr­zehn­ten die Gast­ar­bei­ter - hel­fen, un­se­ren Wohl­stand zu er­hal­ten bzw. zu ver­meh­ren. Deutsch­land kann doch die frei­en Ar­beits­plät­ze gar nicht mehr al­lein mit Deut­schen be­set­zen." Im Au­gust wa­ren 2,8 Mil­lio­nen Men­schen in Deutsch­land oh­ne Job. Das war zu­gleich die nied­rigs­te Ar­beits­lo­sig­keit in ei­nem Au­gust seit 1991.

Der Chef des Deut­schen In­dus­trie- und Han­dels­kam­mer­ta­ges (DIHK), Eric Schweit­zer, for­der­te mehr Sprach­un­ter­richt für Asyl­be­wer­ber. Deutsch­kennt­nis­se sei­en "Vor­aus­set­zung für Aus­bil­dung und Be­schäf­ti­gung".

Mül­ler for­der­te die Top­ma­na­ger au­ßer­dem zu kla­ren Wor­ten ge­gen Frem­den­feind­lich­keit auf. "Es ist an der Zeit, dass Wirt­schafts­len­ker zu be­stimm­ten Din­gen ih­re Mei­nung sa­gen. Wir müs­sen uns Ex­tre­mis­mus ent­ge­gen­stel­len und Hal­tung zei­gen", sag­te er. Die In­dus­trie dür­fe sich nicht aus Angst um den Ak­ti­en­kurs oder vor per­sön­li­chen An­grif­fen zu­rück­hal­ten. "Das darf die Wirt­schaft nicht, wir sind schließ­lich Teil der Ge­sell­schaft."

Der Por­sche-Chef wand­te sich ge­gen die Un­ter­schei­dung zwi­schen po­li­tisch Ver­folg­ten und Men­schen, die aus wirt­schaft­li­chen Grün­den nach Deutsch­land kom­men. "Ich wün­sche je­dem Men­schen auf der Welt, dass er ein­mal am Tag warm es­sen und ru­hig schla­fen kann. Kein Mensch gibt doch frei­wil­lig und leich­ten Her­zens sei­ne Hei­mat auf." Mül­ler wünscht sich mehr Ge­sprä­che zwi­schen Po­li­tik und Wirt­schaft, um der Flücht­lings­kri­se Herr zu wer­den.

Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

 

Letzte Überarbeitung: 11. April 2016

Bewertung: In­dus­tri­e­len­ker wol­len sich stär­ker für Flücht­lin­ge en­ga­gie­ren 5.0 von 5 Sternen (1 Bewertung)

Auf Facebook teilen Auf Google+ teilen Ihren XING-Kontakten zeigen Beitrag twittern

 

Kontakt

Sie erreichen uns jeweils von Montag bis Freitag in der Zeit
von 09:00 bis 19:00 Uhr:

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Berlin

Lützowstraße 32
10785 Berlin
Telefon: 030 - 26 39 62 0
Telefax: 030 - 26 39 62 499

Ansprechpartner:
Rechtsanwalt Dr. Martin Hensche
Fachanwalt für Arbeitsrecht

Rechts­an­walt Chris­toph Hil­de­brandt
Fachanwalt für Arbeitsrecht

E-Mail: berlin@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Frankfurt am Main

Schumannstraße 27
60325 Frankfurt am Main
Telefon: 069 - 71 03 30 04
Telefax: 069 - 71 03 30 05

Ansprechpartner:
Rechtsanwältin Dr. Simone Wernicke
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Rechtsanwalt Thomas Becker

E-Mail: frankfurt@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Hamburg

Neuer Wall 10
20354 Hamburg
Telefon: 040 - 69 20 68 04
Telefax: 040 - 69 20 68 08

Ansprechpartner:
Rechtsanwalt Sebastian Schroeder
Fachanwalt für Arbeitsrecht

E-Mail: hamburg@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Hannover

Georgstraße 38
30159 Hannover
Telefon: 0511 - 899 77 01
Telefax: 0511 - 899 77 02

Ansprechpartner:
Rechtsanwältin Nina Wesemann
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Rechts­an­walt Chris­toph Hil­de­brandt
Fachanwalt für Arbeitsrecht

E-Mail: hannover@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Köln

Hohenstaufenring 62
50674 Köln
Telefon: 0221 - 709 07 18
Telefax: 0221 - 709 07 31

Ansprechpartner:
Rechtsanwalt Thomas Becker

Rechtsanwältin Dr. Simone Wernicke
Fachanwältin für Arbeitsrecht

E-mail: koeln@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei München

Ludwigstraße 8
80539 München
Telefon: 089 - 21 56 88 63
Telefax: 089 -21 56 88 67

Ansprechpartner:
Rechts­an­wältin Nora Schu­bert

Rechts­an­walt Chris­toph Hil­de­brandt

E-Mail: muenchen@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Nürnberg

Zeltnerstraße 3
90443 Nürnberg
Telefon: 0911 - 953 32 07
Telefax: 0911 - 953 32 08

Ansprechpartner:
Rechts­an­wältin Nora Schu­bert

Rechts­an­walt Chris­toph Hil­de­brandt
Fachanwalt für Arbeitsrecht

E-Mail: nuernberg@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Stuttgart

Königstraße 10c
70173 Stuttgart
Telefon: 0711 - 470 97 10
Telefax: 0711 - 470 97 96

Ansprechpartner:
Rechtsanwältin Dr. Simone Wernicke
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Rechtsanwalt Thomas Becker

E-Mail: stuttgart@hensche.de



 

HINWEIS: Sämtliche Texte dieser Internetpräsenz mit Ausnahme der Gesetzestexte und Gerichtsentscheidungen sind urheberrechtlich geschützt. Urheber im Sinne des Gesetzes über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte (UrhG) ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht Dr. Martin Hensche, Lützowstraße 32, 10785 Berlin.

Wörtliche oder sinngemäße Zitate sind nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung des Urhebers bzw. bei ausdrücklichem Hinweis auf die fremde Urheberschaft (Quellenangabe iSv. § 63 UrhG) rechtlich zulässig. Verstöße hiergegen werden gerichtlich verfolgt.

© 1997 - 2016:
Rechtsanwalt Dr. Martin Hensche, Berlin
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Lützowstraße 32, 10785 Berlin
Telefon: 030 - 26 39 62 0
Telefax: 030 - 26 39 62 499
E-mail: hensche@hensche.de

Presse Karriere Links A bis Z Sitemap Impressum
Gebühren­freie Hot­line: 0800 - 440 1 880