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Schle­cker-Ge­häl­ter bis En­de März ge­si­chert

Un­si­che­re Zu­kunft für die Schle­cker-Be­schäf­tig­ten: Die Ge­häl­ter sind bis En­de März si­cher, aber was kommt da­nach?

01.02.2012 (dpa) - Die et­wa 300 Be­schäf­tig­ten der in­sol­ven­ten Dro­ge­rie­ket­te Schle­cker im Saar­land müs­sen sich bis En­de März nicht um Löh­ne und Ge­häl­ter sor­gen. Bis da­hin sei­en die Zah­lun­gen durch das In­sol­venz­aus­fall­geld ge­si­chert, sag­te ein Spre­cher der Ge­werk­schaft Ver­di am Diens­tag nach ei­ner Be­triebs­ver­samm­lung im saar­län­di­schen Schmelz. Da­zu hat­ten sich nach sei­nen An­ga­ben 107 Mit­ar­bei­ter der Ket­te ein­ge­fun­den, die an der Saar nach sei­nen An­ga­ben we­ni­ger als 100 Fi­lia­len zählt.

Bei der Ver­samm­lung sei hin­sicht­lich der Zu­kunft der Fi­lia­len und der Ar­beits­plät­ze nur we­nig ge­klärt wor­den, sag­te der Spre­cher. Den meist weib­li­chen Be­schäf­tig­ten sei­en kei­ne Hoff­nun­gen ge­macht wor­den, dass al­le ih­re Ar­beits­plät­ze be­hiel­ten. Es ste­he aber auch nicht fest, dass sie ihn ver­lö­ren. Die Si­tua­ti­on sei "voll­kom­men er­geb­nis­of­fen". Das Bü­ro des vor­läu­fi­gen In­sol­venz­ver­wal­ters Arndt Gei­witz, der laut Ver­di bei der Ver­samm­lung ver­tre­ten wur­de, ar­bei­te mit Hoch­druck an der Klä­rung der Fra­ge, wie es wei­ter­ge­he.

Die Stim­mung un­ter den Be­schäf­tig­ten sei "per­spek­ti­visch be­schränkt, aber hoff­nungs­voll und kämp­fe­risch", sag­te der Ver­di-Spre­cher. "Sie ge­hen nach drau­ßen und sa­gen: Wir ha­ben Wa­re, wir kön­nen ver­kau­fen", be­rich­te­te er. Es ge­be ei­ne gro­ße Ver­bun­den­heit mit dem Un­ter­neh­men und ei­ne ho­he Be­reit­schaft, um die Ar­beits­plät­ze zu kämp­fen. Die Dro­ge­rie­ket­te, die rund 32.000 Mit­ar­bei­ter zählt, hat­te vor ei­ner Wo­che In­sol­venz­an­trag ge­stellt, nach­dem ein kurz­fris­ti­ger Zah­lungs­aus­fall in zwei­stel­li­ger Mil­lio­nen­hö­he nicht auf­ge­fan­gen wer­den konn­te.

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Letzte Überarbeitung: 18. Dezember 2013

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