Gebühren­freie Hot­line: 0800 - 440 1 880
Arbeitsrecht aktuell
Jahr

Mehr of­fe­ne Lehr­stel­len als Be­wer­ber - nur we­ni­ge Be­ru­fe ge­fragt

Das neue Aus­bil­dungs­jahr be­ginnt, und noch im­mer sind vie­le Fir­men auf der Su­che nach Azu­bis - und um­ge­kehrt: Das liegt dar­an, dass An­ge­bot und Nach­fra­ge nicht im­mer zu­sam­men­pas­sen

15.08.2015. (dpa) - Zum Be­ginn des neu­en Aus­bil­dungs­jah­res ste­hen die Chan­cen auf ei­ne Lehr­stel­le in Deutsch­land noch gut: Die Bun­des­agen­tur für Ar­beit zähl­te En­de Ju­li et­was mehr of­fe­ne Aus­bil­dungs­plät­ze als noch un­ver­sorg­te Be­wer­ber.

Das heißt aber noch lan­ge nicht, dass die An­wär­ter auch al­le fün­dig wer­den.

Denn wie in den Vor­jah­ren dürf­te es wie­der ei­nen An­sturm auf ei­ni­ge we­ni­ge Be­ru­fe ge­ben, die zu­dem re­gio­nal un­ter­schied­lich ver­teilt sind, wie Hans Diet­rich vom In­sti­tut für Ar­beits­markt- und Be­rufs­for­schung (IAB) in Nürn­berg der Deut­schen Pres­se-Agen­tur sag­te.

Wäh­rend bei­spiels­wei­se in Ber­lin, Nord­rhein-West­fa­len und Hes­sen nach Da­ten der Bun­des­agen­tur nicht je­dem ge­mel­de­ten Be­wer­ber ei­ne be­trieb­li­che Aus­bil­dung an­ge­bo­ten wer­den kann, gab es im Ju­li in Thü­rin­gen, Meck­len­burg-Vor­pom­mern, Bay­ern, Ba­den-Würt­tem­berg und Ham­burg deut­lich mehr Stel­len als ge­mel­de­te Be­wer­ber. Auch dort wer­den aber so­wohl Aus­bil­dungs­plät­ze un­be­setzt blei­ben als auch jun­ge Leu­te leer aus­ge­hen, weil für sie im Wunsch­be­ruf kei­ne Stel­le frei ist und vie­le nicht zum Um­zug oder zu ei­ner al­ter­na­ti­ven Aus­bil­dung be­reit sind.

Für ei­ne ab­schlie­ßen­de Be­wer­tung ist es noch zu früh - die kön­ne erst vor­ge­nom­men wer­den, wenn auch die Nach­ver­mitt­lung ab­ge­schlos­sen ist, wie Diet­rich sag­te. So wech­seln man­che Be­wer­ber kurz­fris­tig noch ein­mal den Aus­bil­dungs­platz oder lö­sen die Ver­trä­ge wie­der, weil sie doch noch ei­ne Zu­sa­ge für ei­ne wei­te­re Schul­aus­bil­dung oder ein Stu­di­um be­kom­men ha­ben. "Die ech­ten Ab­schluss­zah­len wer­den meis­tens erst zum En­de des Jah­res er­fasst, weil da bis zum De­zem­ber hin noch ei­ni­ges an Dy­na­mik drin ist."

Ver­gleichs­wei­se we­nig In­ter­es­se zeig­ten die Be­wer­ber bis­her an ei­ner Aus­bil­dung im Ho­tel- und Gast­stät­ten­ge­wer­be, am Bau so­wie in zahl­rei­chen Hand­werks­be­ru­fen. Auch die Be­rufs­kraft­fah­rer pla­gen wie in den Vor­jah­ren Nach­wuchs­sor­gen. Da­ge­gen sind Aus­bil­dungs­stel­len in Bü­ro- und Ver­wal­tungs­be­ru­fen, in der Tier­pfle­ge, in Me­di­en- und ge­stal­te­ri­schen Be­ru­fen ge­fragt. Zur Hit­lis­te der be­lieb­tes­ten Be­ru­fe ge­hör­ten im ver­gan­ge­nen Aus­bil­dungs­jahr bei­spiels­wei­se auch Ver­käu­fer, Kfz-Me­cha­tro­ni­ker und In­dus­trie­me­cha­ni­ker. Gut ein Drit­tel der jun­gen Leu­te ent­schie­den sich für ei­nen der zehn ge­frag­tes­ten Be­ru­fe - bei ins­ge­samt rund 250 Aus­bil­dungs­be­ru­fen, die deutsch­land­weit an­ge­bo­ten wer­den.

In den ver­gan­ge­nen Jah­ren hat­ten sich An­ge­bot und Nach­fra­ge auf dem Aus­bil­dungs­markt zah­len­mä­ßig ein­an­der an­ge­nä­hert, nach­dem es lan­ge Zeit ei­nen Be­wer­ber­über­hang gab. Ne­ben ei­ner rück­läu­fi­gen Zahl an Schul­ab­gän­gern trägt da­zu auch der Trend zum Stu­di­um bei. "Ab­itu­ri­en­ten ori­en­tie­ren sich stär­ker Rich­tung Hoch­schu­len, was na­tür­lich für Leu­te mit Re­al­schul- und Haupt­schul­ab­schluss wei­te­re Chan­cen er­öff­net", sag­te Diet­rich. Die Be­trie­be en­ga­gier­ten sich in­zwi­schen auch zu­neh­mend beim The­ma Nach­hil­fe, da­mit auch schwä­che­re Ju­gend­li­che die An­for­de­run­gen be­wäl­ti­gen kön­nen.

Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

 

Letzte Überarbeitung: 25. April 2017

Bewertung:

Auf Facebook teilen Auf Google+ teilen Ihren XING-Kontakten zeigen Beitrag twittern

 

Kontakt

Sie erreichen uns jeweils von Montag bis Freitag in der Zeit
von 09:00 bis 19:00 Uhr:

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Berlin

Lützowstraße 32
10785 Berlin

Telefon: 030 - 26 39 62 0
Telefax: 030 - 26 39 62 499

E-Mail: berlin@hensche.de

Ansprechpartner:

Rechtsanwalt Dr. Martin Hensche
Fachanwalt für Arbeitsrecht

Rechtsanwalt Christoph Hildebrandt
Fachanwalt für Arbeitsrecht

Rechtsanwältin Nina Wesemann
Fachanwältin für Arbeitsrecht



 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Frankfurt am Main

Schumannstraße 27
60325 Frankfurt am Main

Telefon: 069 - 71 03 30 04
Telefax: 069 - 71 03 30 05

E-Mail: frankfurt@hensche.de

Ansprechpartner:

Rechtsanwältin Dr. Simone Wernicke
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Rechtsanwältin Maike Roters
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Sozialrecht

Rechtsanwalt Thomas Becker



 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Hamburg

Neuer Wall 10
20354 Hamburg

Telefon: 040 - 69 20 68 04
Telefax: 040 - 69 20 68 08

E-Mail: hamburg@hensche.de

Ansprechpartner:

Rechtsanwalt Sebastian Schroeder
Fachanwalt für Arbeitsrecht



 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Hannover

Georgstraße 38
30159 Hannover

Telefon: 0511 - 899 77 01
Telefax: 0511 - 899 77 02

E-Mail: hannover@hensche.de

Ansprechpartner:

Rechtsanwältin Nina Wesemann
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Rechtsanwalt Christoph Hildebrandt
Fachanwalt für Arbeitsrecht



 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Köln

Hohenstaufenring 62
50674 Köln

Telefon: 0221 - 709 07 18
Telefax: 0221 - 709 07 31

E-mail: koeln@hensche.de

Ansprechpartner:

Rechtsanwalt Thomas Becker

Rechtsanwältin Dr. Simone Wernicke
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Rechtsanwältin Maike Roters
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Sozialrecht



 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei München

Ludwigstraße 8
80539 München

Telefon: 089 - 21 56 88 63
Telefax: 089 -21 56 88 67

E-Mail: muenchen@hensche.de

Ansprechpartner:

Rechtsanwältin Nora Schubert

Rechtsanwalt Christoph Hildebrandt
Fachanwalt für Arbeitsrecht



 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Nürnberg

Zeltnerstraße 3
90443 Nürnberg

Telefon: 0911 - 953 32 07
Telefax: 0911 - 953 32 08

E-Mail: nuernberg@hensche.de

Ansprechpartner:

Rechtsanwältin Nora Schubert

Rechtsanwalt Christoph Hildebrandt
Fachanwalt für Arbeitsrecht



 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Stuttgart

Königstraße 10c
70173 Stuttgart

Telefon: 0711 - 470 97 10
Telefax: 0711 - 470 97 96

E-Mail: stuttgart@hensche.de

Ansprechpartner:

Rechtsanwältin Maike Roters
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Sozialrecht

Rechtsanwältin Dr. Simone Wernicke
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Rechtsanwalt Thomas Becker

 

HINWEIS: Sämtliche Texte dieser Internetpräsenz mit Ausnahme der Gesetzestexte und Gerichtsentscheidungen sind urheberrechtlich geschützt. Urheber im Sinne des Gesetzes über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte (UrhG) ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht Dr. Martin Hensche, Lützowstraße 32, 10785 Berlin.

Wörtliche oder sinngemäße Zitate sind nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung des Urhebers bzw. bei ausdrücklichem Hinweis auf die fremde Urheberschaft (Quellenangabe iSv. § 63 UrhG) rechtlich zulässig. Verstöße hiergegen werden gerichtlich verfolgt.

© 1997 - 2017:
Rechtsanwalt Dr. Martin Hensche, Berlin
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Lützowstraße 32, 10785 Berlin
Telefon: 030 - 26 39 62 0
Telefax: 030 - 26 39 62 499
E-mail: hensche@hensche.de

Presse Karriere Links A bis Z Sitemap Impressum
Gebühren­freie Hot­line: 0800 - 440 1 880