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Wie geht es wei­ter mit dem Min­dest­lohn?

Die Ko­ali­ti­ons­ver­han­dun­gen wer­den am Min­dest­lohn wohl nicht schei­tern, aber Kom­pro­mis­se sind schwer vor­stell­bar

31.10.2013. Nach­dem der Min­dest­lohn be­reits im Wahl­kampf ei­ne gro­ße Rol­le ge­spielt hat, ist er jetzt zum The­ma der Ko­ali­ti­ons­ver­hand­lun­gen zwi­schen CDU und SPD ge­wor­den.

Die SPD hat sich hier schon vor­ab fest­ge­legt: 8,50 EUR sol­len es sein, und zwar bun­des­weit und per Ge­setz.

Die CDU will nicht recht, wird aber wohl müs­sen.

Sind hier trotz­dem Kom­pro­mis­se mög­lich?

Mindestlöhne vor und nach der Bundestagswahl

Zu Be­ginn des Bun­des­tags­wahl­kamp­fes, im Fe­bru­ar 2013, brach­ten sie­ben SPD-re­gier­te Bun­desländer den Ent­wurf ei­nes Ge­set­zes über die Fest­set­zung des Min­dest­lohns (Min­dest­l­ohn­ge­setz - Min­L­ohnG) in den Bun­des­rat ein. Dort wur­de der Ent­wurf kurz dar­auf mit den Stim­me der SPD-re­gier­ten Bun­desländer Ba­den-Würt­tem­berg, Bran­den­burg, Bre­men, Ham­burg, Nord­rhein-West­fa­len, Rhein­land-Pfalz und Schles­wig-Hol­stein an­ge­nom­men (wir be­rich­te­ten in Ar­beits­recht ak­tu­ell: 13/052 Min­dest­lohn wie­der auf dem Vor­marsch?).

Da der Bun­des­rat die­ses Ge­setz oh­ne die Zu­stim­mung des Bun­des­tags, d.h. der dor­ti­gen schwarz-gel­ben Mehr­heit, nicht in Kraft set­zen konn­te, wa­ren der Ent­wurf und sei­ne "fei­er­li­che" Ver­ab­schie­dung im Bun­des­rat letzt­lich ei­ne po­li­ti­sche Po­si­tio­nie­rung der SPD für den be­vor­ste­hen­den Bun­des­tags­wahl­kampf.

Ab­ge­se­hen von ver­fah­rens­recht­li­chen Be­stim­mun­gen sah der Bun­des­rats­ent­wurf ei­ne Un­ter­gren­ze für al­le künf­ti­gen Min­destlöhne vor, nämlich 8,50 EUR brut­to pro St­un­de. Die­se Zahl war die we­sent­li­che Aus­sa­ge des Ge­setz­ent­wurfs.

Der­zeit gel­ten Min­destlöhne nur je­weils für ei­ne Bran­che und sind räum­lich meist auf ein oder auf meh­re­re Bun­desländer be­schränkt. Sie be­ru­hen in der Re­gel auf Min­dest­lohn-Ta­rif­verträgen, die Ge­werk­schaf­ten und Ar­beit­ge­ber aus­ge­han­delt ha­ben und de­ren Gel­tung der Staat so­dann auf der Grund­la­ge des Ar­beit­neh­mer-Ent­sen­de­ge­set­zes (AEntG) auf al­le Ar­beit­neh­mer der je­wei­li­gen Bran­che er­streckt hat.

Kon­kret sind das die acht Bran­chen des § 4 AEntG, al­so z.B. die Bau­bran­che oder das Be­wa­chungs­ge­wer­be. Für die Pfle­ge­bran­che und die Ar­beit­neh­merüber­las­sung gel­ten Rechts­ver­ord­nun­gen, nämlich die Ver­ord­nung über zwin­gen­de Ar­beits­be­din­gun­gen für die Pfle­ge­bran­che auf der Grund­la­ge von § 11 AEntG und die Ers­te Ver­ord­nung über ei­ne Lohn­un­ter­gren­ze in der Ar­beit­neh­merüber­las­sung auf der Grund­la­ge von § 3a Ar­beit­neh­mer-Über­las­sungs­ge­setz (AÜG).

Die­se der­zeit gel­ten­den Min­destlöhne lie­gen teil­wei­se deut­lich un­ter dem von der SPD seit Fe­bru­ar 2013 of­fi­zi­ell ge­for­der­ten 8,50 EUR. So gel­ten für das Si­cher­heits­ge­wer­be 2013 in vie­len Bun­desländern Min­destlöhne von 7,50 EUR. Das ist auch der ak­tu­el­le Min­dest­lohn für die Zeit­ar­beit in den neu­en Ländern und in Ber­lin.

Dem­ge­genüber be­ste­hen die we­sent­li­chen For­de­run­gen der SPD seit dem Bun­des­rats­ent­wurf vom Fe­bru­ar 2013 in Fol­gen­dem:

  • Ein bun­des­weit ein­heit­li­cher Min­dest­lohn muss her statt des der­zei­ti­gen Fli­cken­tep­pichs von bran­chen- und re­gio­nen­spe­zi­fi­schen Min­destlöhnen.
  • Der Min­dest­lohn muss vom Staat fest­ge­setzt wer­den und nicht von den Ta­rif­par­tei­en.
  • Der Min­dest­lohn muss min­des­tens 8,50 EUR brut­to pro St­un­de be­tra­gen.

Mit die­sen Wahl­kampf­for­de­run­gen geht die SPD der­zeit in die Ko­ali­ti­ons­ver­hand­lun­gen mit der CDU. Sch­ließlich sind Ko­ali­ti­ons­ver­hand­lun­gen der letz­te Akt des Wahl­kamp­fes.

Pro 8,50 EUR Mindestlohn: Erhöhung der Erwerbseinkommen, der Sozialbeiträge und des Steueraufkommens

Die Ge­set­zes­be­gründung für den Bun­des­rats-Ent­wurf vom Fe­bru­ar 2013 ar­gu­men­tiert, dass in­fol­ge ei­nes deutsch­land­wei­ten Min­dest­lohns von 8,50 EUR die Er­werbs­ein­kom­men pri­va­ter Haus­hal­te rech­ne­risch um ca. 14,5 Mil­li­ar­den EUR stei­gen würden, das Steu­er­auf­kom­men um 7,1 Mil­li­ar­den EUR und dass auch die So­zi­al­ver­si­che­rung mit Mehr­ein­nah­men rech­nen könn­te. Außer­dem würde die Bin­nen­nach­fra­ge in­fol­ge ei­nes erhöhten Kon­sums stei­gen.

Die­se rech­ne­ri­schen Ef­fek­te ste­hen al­ler­dings un­ter der Vor­aus­set­zung, dass ein Min­dest­lohn von 8,50 EUR nicht zu Ent­las­sun­gen durch Be­trie­be führen würde, die ei­nen St­un­den­lohn von 8,50 EUR nicht zah­len können, d.h. zu "ne­ga­ti­ven Beschäfti­gungs­ef­fek­ten". Hier ver­weist die Ge­set­zes­be­gründung auf die po­si­ti­ven Er­fah­run­gen mit der Aus­wei­tung der Min­destlöhne seit 2009.

Es ist aber die Fra­ge, ob die Aus­wir­kun­gen der schritt­wei­sen Auf­nah­me zusätz­li­cher Bran­chen in das AEntG mit den Fol­gen ei­nes deutsch­land­weit ein­heit­lich gel­ten­den Min­dest­lohn ver­gleich­bar wären. Da­ge­gen spricht, dass die Aus­wei­tung der Min­destlöhne in der Ver­gan­gen­heit zu re­gio­nal ver­schie­de­nen Lohn­un­ter­gren­zen führ­te, die zum Teil deut­lich un­ter 8,50 EUR la­gen.

Contra 8,50 EUR Mindestlohn: Wegbrechen von Beschäftigung, Privatisierung von Sozialkosten

Die Geg­ner ei­nes ein­heit­li­chen Min­dest­lohns von 8,50 EUR sa­gen vor­aus, dass ein so ho­her Min­dest­lohn bis zu ei­ne Mil­li­on Ar­beitsplätze in Deutsch­land gefähr­den könn­te, so Joa­chim Ragnitz vom ifo-In­sti­tut in Dres­den ge­genüber der Säch­si­schen Zei­tung.

Außer­dem wird kri­ti­siert, dass sich nicht die ef­fek­ti­ven Ein­kom­men der Be­zie­her von Nied­riglöhnen ver­bes­sern würden, son­dern dass der Staat an Lohn­zuschüssen spa­ren würde. Der Min­dest­lohn würde Ge­ring­ver­die­nern im Er­geb­nis nicht hel­fen, da auf­grund der Auf­sto­ckungs­leis­tun­gen nie­mand von ei­nem Nied­rig­lohn al­lein le­ben müsse, so der ehe­ma­li­ge säch­si­sche Re­gie­rungs­chef Ge­org Milb­radt (CDU) in ei­nem In­ter­view mit der Säch­si­schen Zei­tung.

Ab­ge­se­hen von sol­chen volks­wirt­schaft­li­chen Einwänden wird ord­nungs­po­li­tisch ge­gen ei­nen vom Staat fest­ge­setz­ten Min­dest­lohn ein­ge­wandt, dass die Ar­beit­ge­ber und Ge­werk­schaf­ten ei­ne größere Kom­pe­tenz und Le­gi­ti­ma­ti­on für die Fest­le­gung von Lohn­un­ter­gren­zen hätten.

Gewerkschaften: Viele Betriebe entziehen sich einer tariflichen Regulierung, vor allem in Ostdeutschland

In Ost­deutsch­land zah­len nur et­wa 36 Pro­zent der Fir­men die für die Bran­chen ver­ein­bar­ten Ta­ri­fe, im Wes­ten im­mer­hin 53 Pro­zent, so die ge­werk­schafts­na­he Hans-Böck­ler-Stif­tung (wir be­rich­te­ten in Ar­beits­recht ak­tu­ell: 13/310 Ge­gen Bil­lig­jobs: Ge­werk­schaf­ten drin­gen auf ge­setz­li­chen Min­dest­lohn).

Auf­grund der vie­len klei­nen Be­trie­be und des ge­rin­gen An­teils von Ge­werk­schafts­mit­glie­dern an den Ar­beit­neh­mern ist es in den neu­en Bun­desländern für Ge­werk­schaf­ten schwer, Ta­rif­verträge durch­zu­set­zen. Vor die­sem Hin­ter­grund sind vie­le Ge­werk­schaft­ler mitt­ler­wei­le für ei­nen flächen­de­cken­den Min­dest­lohn, so z.B. der Ros­to­cker Ver­di-Se­kretär Det­lev Follak oder In­go Schlüter vom DGB Nord.

Aus die­ser Per­spek­ti­ve muss man letzt­lich in Kauf neh­men, wenn der ein oder an­de­re Be­trie­be zur Geschäfts­auf­ga­be ge­zwun­gen wird, weil er 8,50 EUR nicht zah­len kann.

Ostdeutsche Wirtschaft: Viele Agrarbetriebe, Handwerksbetriebe und kleine Gewerbetreibende stünden bei 8,50 EUR vor dem Aus

Mit ei­ner sol­chen Aus­sicht kann sich die Ar­beit­ge­ber­sei­te verständ­li­cher­wei­se nicht an­freun­den. Vor al­lem ost­deut­sche Wirt­schafts­verbände kri­ti­sie­ren ei­nen Min­dest­lohn von 8,50 EUR.

Laut ei­ner dpa-Mel­dung vom 31.10.2013 befürch­ten ost­deut­sche Bau­ern, dass vie­le per­so­nal­in­ten­si­ve Be­trie­be, die Obst- und Gemüse­bau be­trei­ben oder Zier­pflan­zen züch­ten, in­fol­ge ei­nes Min­dest­lohns von 8,50 EUR vor dem Aus ste­hen würden. So je­den­falls die Vor­her­sa­ge von An­dre­as Jen­de, Geschäftsführer des Lan­des­gar­ten­bau­ver­ban­des Bran­den­burgs.

Tho­mas Goe­bel, Vor­sit­zen­der des Bau­ern­ver­ban­des Südbran­den­burg, ist zwar im Prin­zip für 8,50 Eu­ro Min­dest­lohn, al­ler­dings nur für Stamm­kräfte. Den Sai­son- und Hilfs­ar­bei­tern könn­te man ei­nen sol­chen Lohn nicht zah­len. "Sonst müss­ten wir die Gemüse­pro­duk­ti­on schließen und nur noch Ge­trei­de, Mais und Raps an­bau­en.", so Goe­bel.

Ähn­lich sieht Wolf­gang Scherf­ke vom Lan­des­bau­ern­ver­band. 8,50 EUR für land­wirt­schaft­li­che Be­trie­be mit Sai­son­kräften sei­en zu viel.

Streit im Grundsätzlichen, Annährung in Details beim Koalitionspoker um den Mindestlohn

Manch­mal be­steht im Grundsätz­li­chen Ei­nig­keit, während der Kon­flikt­teu­fel im De­tail steckt. Bei den Ko­ali­ti­ons­gesprächen zwi­schen SPD und CDU über das The­ma Min­dest­lohn ist es um­ge­kehrt. Zu der zen­tra­len For­de­rung ei­nes Min­dest­lohns von 8,50 EUR sagt die CDU nein, aber in Ein­zel­fra­gen nähert man sich an.

So sag­te die SPD-Ge­ne­ral­se­kretärin An­drea Nah­les am Mitt­woch die­ser Wo­che laut ei­ner dpa-Mel­dung vom 30.10.2013, trotz ers­ter Er­geb­nis­se in der Ar­beits­mark­po­li­tik ge­be es noch kei­ne Annäherung zwi­schen Uni­on und SPD beim The­ma Min­dest­lohn.

"Da pral­len die Po­si­tio­nen wei­ter auf­ein­an­der", sag­te sie vor der zwei­ten großen Run­de am Mitt­woch im Wil­ly-Brandt-Haus. Die SPD sei "oh­ne Ab­stri­che" für ei­nen ge­setz­li­chen Min­dest­lohn von 8,50 EUR für ganz Deutsch­land. Und SDP-Frak­ti­ons­vi­ze Hu­ber­tus Heil be­ton­te, oh­ne ei­nen sol­chen Min­dest­lohn ge­be es kei­ne große Ko­ali­ti­on.

Trotz die­ser grundsätz­li­chen Mei­nungs­ver­schie­den­hei­ten gibt es in zwei De­tail­fra­gen mitt­ler­wei­le ei­ne ge­mein­sa­me Li­nie:

Wie dpa am 31.10.2013 mel­de­te, sol­len Prak­ti­kan­ten mit ab­ge­schlos­se­ner Aus­bil­dung nach dem Wil­len von Uni­on und SPD künf­tig eben­falls von gel­ten­den Min­destlöhnen in ih­ren Bran­chen pro­fi­tie­ren. Das teil­te An­drea Nah­les vor­ges­tern Abend in Ber­lin nach ei­ner zwei­ten Ver­hand­lungs­run­de der Ko­ali­ti­ons-Ar­beits­grup­pe Ar­beit/So­zia­les mit.

Es müsse für sol­che Prak­ti­ka außer­halb von Schu­le und Stu­di­um ei­ne an­ge­mes­se­ne Vergütung ge­ben. Da, wo ein Min­dest­lohn gel­te, müsse dann auch ei­ner für die Prak­ti­kan­ten ge­zahlt wer­den. De­ren fi­nan­zi­el­le Si­tua­ti­on sol­le so ver­bes­sert wer­den.

Nach An­ga­ben der am­tie­ren­den Ar­beits­mi­nis­te­rin und Ver­hand­lungsführe­rin der Uni­on, Ur­su­la von der Ley­en (CDU), soll zu­dem für jun­ge Men­schen der Über­gang von der Schu­le in Aus­bil­dung und Be­ruf "naht­lo­ser ge­stal­tet" wer­den. Für 1,5 Mil­lio­nen jun­ge Men­schen oh­ne Schul- und Be­rufs­aus­bil­dung soll­ten fi­nan­zi­el­le Mit­tel ein­ge­setzt wer­den, um sie "kon­se­quent nach­zu­schu­len".

Darüber hin­aus ha­ben sich SPD und CDU be­reits am Diens­tag die­ser Wo­che auf ei­ne mögli­che künf­ti­ge Aus­wei­tung des AEntG verständigt, so ei­ne dpa-Mel­dung vom 29.10.2013.

Künf­tig soll mehr Bran­chen der Weg zu ei­ner ta­rif­li­chen Lohn­un­ter­gren­ze nach dem so­ge­nann­ten Ar­beit­neh­mer-Ent­sen­de­ge­setz ge­eb­net wer­den. Das teil­ten die am­tie­ren­de Bun­des­ar­beits­mi­nis­te­rin Ur­su­la von der Ley­en (CDU) und SPD-Ge­ne­ral­se­kretärin An­drea Nah­les am Diens­tag in Ber­lin nach ers­ten Be­ra­tun­gen der Ko­ali­ti­ons-Ar­beits­grup­pe Ar­beit/So­zia­les in Ber­lin mit.

Das AEntG soll für al­le Bran­che geöff­net wer­den, in der dies die Ta­rif­part­ner be­an­tra­gen. "Wir möch­ten ge­mein­sam, dass al­le Bran­chen, die es wol­len, auch auf­ge­nom­men wer­den", sag­te von der Ley­en. Der­zeit ist es Sa­che des Ge­setz­ge­bers, die Bran­chen fest­zu­le­gen. § 4 AEntG zählt der­zeit acht Bran­chen auf; hin­zu kommt die Pfle­ge­bran­che gemäß § 10 ff. AEntG.

Mögliche Kompromisse beim Mindestlohn von 8,50 EUR

An­ge­sichts der kla­ren Fest­le­gung der SPD für ei­nen deutsch­land­weit gel­ten­den Min­dest­lohn von 8,50 EUR ist es kaum denk­bar, dass sich die SPD in den Ko­ali­ti­ons­ver­hand­lun­gen mit die­ser For­de­rung nicht "durch­setzt". Denk­bar ist al­ler­dings, ähn­lich wie bei Ta­rif­ver­hand­lun­gen, dass die Zahl von 8,50 EUR zwar grundsätz­lich "steht", al­ler­dings nicht so­fort übe­r­all gilt.

Ein mögli­cher Kom­pro­miss bestünde dar­in, den Min­dest­lohn von 8,50 EUR zwar ge­setz­lich fest­zu­schrei­ben, sei­ne An­wen­dung aber zeit­lich ge­streckt hin­aus­zu­schie­ben. So wäre es denk­bar, dass sich Be­trie­be in Ost­deutsch­land ei­nem sol­chen Min­dest­lohn nur schritt­wei­se annähern müssen.

Ei­ne an­de­rer mögli­cher Kom­pro­miss könn­te dar­in lie­gen, es den Ta­rif­par­tei­en zu er­lau­ben, von ei­nem ge­setz­lich im Prin­zip fest­ge­leg­ten Min­dest­lohn von 8,50 EUR nach un­ten (oder auch nach oben) per Ta­rif­ver­trag ab­zu­wei­chen.

Darüber hin­aus könn­te ein Min­dest­lohn zwar erst­mals per Ge­setz auf 8,50 EUR fest­ge­legt wer­den, al­ler­dings mit der Maßga­be, dass sei­ne künf­ti­gen Erhöhun­gen nicht mehr vom Ge­setz­ge­ber, son­dern von ei­ner mit Ex­per­ten be­setz­ten Kom­mis­si­on be­schlos­sen wer­den. Da­mit würde sich die CDU durch­set­zen, die grundsätz­li­che Be­den­ken da­ge­gen hat, dass der Ge­setz­ge­ber fort­lau­fend Lohn­un­ter­gren­zen fest­legt bzw. ent­spre­chend der wirt­schaft­li­chen Ent­wick­lung nach oben an­passt.

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Letzte Überarbeitung: 5. Oktober 2016

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