Gebühren­freie Hot­line: 0800 - 440 1 880
Arbeitsrecht aktuell
Jahr

Pfle­ge­bei­trag soll stei­gen - CDU ge­gen leich­te­re Wech­sel PKV-GKV

Die SPD sieht sich mit ih­rem Ruf nach ei­ner Bür­ger­ver­si­che­rung auf Sei­ten der Pa­ti­en­ten - die CDU will beim ro­ten Pres­ti­ge-Ob­jekt hart blei­ben: Auf mehr Pfle­ge­leis­tun­gen ei­nigt man sich wohl schnel­ler

01.11.2013. (dpa) - Bei der Pfle­ge ist in den Ko­ali­ti­ons­ver­hand­lun­gen von CDU/CSU und SPD ei­ne Ei­ni­gung auf hö­he­re Bei­trä­ge greif­bar - Streit gibt es aber in der Schlüs­sel­fra­ge der Zu­kunft der ge­setz­li­chen Kran­ken­kas­sen.

Die Uni­on stemmt sich ge­gen Schrit­te in Rich­tung ei­ner Bür­ger­ver­si­che­rung, ei­ner Kern­for­de­rung der SPD.

"Je­der, der das Wahl­er­geb­nis sieht, sieht, dass es ei­ne Bür­ger­ver­si­che­rung nicht ge­ben kann und nicht ge­ben wird", sag­te der Uni­ons­ver­hand­lungs­füh­rer in der Ar­beits­grup­pe Ge­sund­heit, Jens Spahn, am Don­ners­tag in Ber­lin mit Blick auf das weit bes­se­re Ab­schnei­den der Uni­on bei der Bun­des­tags­wahl.

Auch ei­ne er­leich­ter­te Rück­kehr von Pri­vat­ver­si­cher­ten in die ge­setz­li­che Kran­ken­ver­si­che­rung (GKV) lehn­te er bei der Fort­set­zung der Ver­hand­lun­gen ab. "Ich se­he nicht, was ei­ne sol­che Wech­sel­mög­lich­keit brin­gen soll, son­dern es geht dar­um, in­ner­halb des pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rungs­sys­tems und in­ner­halb der Un­ter­neh­men Ta­rif­wech­sel mög­lich zu ma­chen." Man­geln­de Be­ra­tung und In­for­ma­ti­on er­schwe­re dies heu­te oft.

SPD-Ver­hand­lungs­füh­rer Karl Lau­ter­bach hin­ge­gen be­ton­te, die Pro­ble­me in der pri­va­ten Kran­ken­ver­si­che­rung (PKV) sei­en gra­vie­rend. "Für vie­le Pri­vat­ver­si­cher­te wird die Ver­sor­gung im­mer un­be­zahl­ba­rer. Vie­le äl­te­re Pri­vat­ver­si­cher­te fürch­ten sich vor Al­ters­ar­mut." Dem kön­ne sich die Uni­on nicht ver­schlie­ßen. Re­form­be­darf ge­be es aber in PKV und GKV. "Uns geht es nicht um Ge­samt­kon­zep­te oder ei­ne Ideo­lo­gie." Er hof­fe auf Fort­schrit­te.

Heu­te ist ein Wech­sel von der PKV in die GKV nur schwer mög­lich, ei­ne Rück­kehr in die GKV nach dem 55. Le­bens­jahr ge­lingt nur un­ter sehr spe­zi­el­len Vor­aus­set­zun­gen. Hier will die SPD Er­leich­te­run­gen, wie es aus Ver­hand­lungs­krei­sen hieß. Kon­kre­te For­de­run­gen woll­te Lau­ter­bach nicht öf­fent­lich nen­nen. Es gilt als aus­ge­macht, dass PKV-Un­ter­neh­men un­ter Druck ge­ra­ten, wenn die Po­li­tik die To­re zur GKV auf­macht.

In der Pfle­ge wer­de es mehr Be­darf ge­ben, sag­te Spahn. "Es ist Kon­sens al­ler drei Par­tei­en, dass das auch mehr Leis­tun­gen not­wen­dig macht und si­cher auch mit mehr Kos­ten und hö­he­ren Bei­trä­gen ver­bun­den sein wird." Die SPD ver­tritt bis­her die Po­si­ti­on, ei­ne An­he­bung um 0,5 Pro­zent­punk­te sei not­wen­dig. Der­zeit gilt ein Satz von 2,05 Pro­zent, für Kin­der­lo­se 2,3 Pro­zent.

Der CSU-Ge­sund­heits­ex­per­te Jo­han­nes Sing­ham­mer sag­te, al­le Be­tei­lig­ten sei­en ent­schlos­sen, dass man mehr tun wol­le für die, die ge­pflegt wer­den und die pfle­gen. Oh­ne mehr Geld ge­he das nicht.

Es gibt aber auch gro­ße Dif­fe­ren­zen. Lau­ter­bach sag­te: "Wir ver­fol­gen auch bei der Pfle­ge­ver­si­che­rung das Kon­zept der Bür­ger­ver­si­che­rung." Dann wür­den mehr Men­schen ins Um­la­ge­sys­tem ein­zah­len. Spahn warb da­ge­gen für Ka­pi­tal­rück­la­gen in der Pfle­ge, ähn­lich wie bei der PKV heu­te. Sing­ham­mer mein­te, die Men­schen soll­ten in dem Be­reich wei­ter auch pri­vat vor­sor­gen.

Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

 

Letzte Überarbeitung: 28. März 2014

Bewertung:

Auf Facebook teilen Auf Google+ teilen Ihren XING-Kontakten zeigen Beitrag twittern

 

Kontakt

Sie erreichen uns jeweils von Montag bis Freitag in der Zeit
von 09:00 bis 19:00 Uhr:

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Berlin

Lützowstraße 32
10785 Berlin
Telefon: 030 - 26 39 62 0
Telefax: 030 - 26 39 62 499

Ansprechpartner:
Rechtsanwalt Dr. Martin Hensche
Fachanwalt für Arbeitsrecht

Rechts­an­walt Chris­toph Hil­de­brandt
Fachanwalt für Arbeitsrecht

E-Mail: berlin@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Frankfurt am Main

Schumannstraße 27
60325 Frankfurt am Main
Telefon: 069 - 71 03 30 04
Telefax: 069 - 71 03 30 05

Ansprechpartner:
Rechtsanwältin Dr. Simone Wernicke
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Rechtsanwalt Thomas Becker

E-Mail: frankfurt@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Hamburg

Neuer Wall 10
20354 Hamburg
Telefon: 040 - 69 20 68 04
Telefax: 040 - 69 20 68 08

Ansprechpartner:
Rechtsanwalt Sebastian Schroeder
Fachanwalt für Arbeitsrecht

E-Mail: hamburg@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Hannover

Georgstraße 38
30159 Hannover
Telefon: 0511 - 899 77 01
Telefax: 0511 - 899 77 02

Ansprechpartner:
Rechtsanwältin Nina Wesemann
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Rechts­an­walt Chris­toph Hil­de­brandt
Fachanwalt für Arbeitsrecht

E-Mail: hannover@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Köln

Hohenstaufenring 62
50674 Köln
Telefon: 0221 - 709 07 18
Telefax: 0221 - 709 07 31

Ansprechpartner:
Rechtsanwalt Thomas Becker

Rechtsanwältin Dr. Simone Wernicke
Fachanwältin für Arbeitsrecht

E-mail: koeln@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei München

Ludwigstraße 8
80539 München
Telefon: 089 - 21 56 88 63
Telefax: 089 -21 56 88 67

Ansprechpartner:
Rechts­an­wältin Nora Schu­bert

Rechts­an­walt Chris­toph Hil­de­brandt

E-Mail: muenchen@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Nürnberg

Zeltnerstraße 3
90443 Nürnberg
Telefon: 0911 - 953 32 07
Telefax: 0911 - 953 32 08

Ansprechpartner:
Rechts­an­wältin Nora Schu­bert

Rechts­an­walt Chris­toph Hil­de­brandt
Fachanwalt für Arbeitsrecht

E-Mail: nuernberg@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Stuttgart

Königstraße 10c
70173 Stuttgart
Telefon: 0711 - 470 97 10
Telefax: 0711 - 470 97 96

Ansprechpartner:
Rechtsanwältin Dr. Simone Wernicke
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Rechtsanwalt Thomas Becker

E-Mail: stuttgart@hensche.de



 

HINWEIS: Sämtliche Texte dieser Internetpräsenz mit Ausnahme der Gesetzestexte und Gerichtsentscheidungen sind urheberrechtlich geschützt. Urheber im Sinne des Gesetzes über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte (UrhG) ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht Dr. Martin Hensche, Lützowstraße 32, 10785 Berlin.

Wörtliche oder sinngemäße Zitate sind nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung des Urhebers bzw. bei ausdrücklichem Hinweis auf die fremde Urheberschaft (Quellenangabe iSv. § 63 UrhG) rechtlich zulässig. Verstöße hiergegen werden gerichtlich verfolgt.

© 1997 - 2016:
Rechtsanwalt Dr. Martin Hensche, Berlin
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Lützowstraße 32, 10785 Berlin
Telefon: 030 - 26 39 62 0
Telefax: 030 - 26 39 62 499
E-mail: hensche@hensche.de

Presse Karriere Links A bis Z Sitemap Impressum
Gebühren­freie Hot­line: 0800 - 440 1 880