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Rau­sche­bär­te ge­sucht - Job­cen­ter ver­mit­teln Weih­nachts­män­ner

Ei­nen Weih­nachts­mann, den der Nach­wuchs ga­ran­tiert nicht kennt, kön­nen El­tern beim Job­cen­ter bu­chen. Ver­mit­telt wer­den Rau­sche­bär­te in Ros­tock, Schwe­rin und Wis­mar. Greifs­wald gab den Ser­vice jetzt auf: In Vor­pom­mern will nie­mand mehr die Päck­chen der Kin­der tra­gen

26.11.2016. (dpa) - Al­le Jah­re wie­der ste­hen Fa­mi­li­en in Meck­len­burg-Vor­pom­mern vor der Fra­ge: Wer bringt den Kin­dern die Ge­schen­ke ins Haus?

Pro­fes­sio­nel­le Weih­nachts­män­ner kön­nen bei de­nen ge­bucht wer­den, die sich da­mit aus­ken­nen - den Job­ver­mitt­lern der Ar­beits­agen­tu­ren.

Die lan­des­weit größ­te Stel­len­bör­se für Rau­sche­bär­te hat seit Mit­te No­vem­ber in Ros­tock ge­öff­net, wie Tho­mas Drenckow, Spre­cher der Agen­tur für Ar­beit, in ei­ner Um­fra­ge der Nach­rich­ten­agen­tur dpa er­klär­te.

Noch bis 14. De­zem­ber wür­den Wün­sche für Be­su­che von Weih­nachts­män­nern in der Han­se­stadt un­ter ei­ner Te­le­fon-Hot­line ent­ge­gen­ge­nom­men.

Zu­stän­dig für die Tou­ren der Ga­ben­brin­ger sei­en in Ros­tock zwei er­fah­re­ne Ar­beits­ver­mitt­le­rin­nen. "Bei der Pla­nung der Rou­ten am Hei­li­gen Abend ach­ten wir dar­auf, dass die Weih­nächts­män­ner nicht zu spät zu den Fa­mi­li­en kom­men", sag­te Chris­ti­na Brunk­horst. Da­her dürf­ten die We­ge nicht zu lang wer­den. In Ros­tock be­such­ten je­des Jahr et­wa 55 Bär­ti­ge mehr als 650 Fa­mi­li­en, aber auch Ver­ei­ne, Fir­men, Schu­len, Kin­der­gär­ten und so­zia­le Ein­rich­tun­gen.

Na­tur­ge­mäß fal­le die meis­te Ar­beit am 24. De­zem­ber nach­mit­tags an, das be­deu­te ei­nen eng ge­tak­te­ten Zeit­plan für die Bo­ten in den ro­ten Ro­ben. Be­liebt sei­en äl­te­re Män­ner für die Rol­le des Päck­chen­trä­gers, be­ton­te Drenckow. "Weib­li­che Stim­men füh­ren bei den Kin­dern eher zu Ir­ri­ta­tio­nen." Im Weih­nachts­mann-Pool sei­en aber auch jün­ge­re Mit­strei­ter will­kom­men - je­der Neue er­hal­te vor sei­nem ers­ten Auf­tritt ein Coa­ching durch ei­nen lang­ge­dien­ten Ge­schen­ke­lie­fe­ran­ten.

Das Wis­ma­rer Job­cen­ter setzt auf Vor­stel­lungs­ge­sprä­che mit den Be­wer­bern. "Sie soll­ten sich schon mit Weih­nach­ten iden­ti­fi­zie­ren und mit dem Her­zen da­bei sein", sag­te Weih­nachts­mann­ver­mitt­ler Ma­thi­as Kitt­ler. "Wich­tig ist das ge­wis­se Know-how: Schlag­fer­tig­keit, Hu­mor, Kin­der­lie­be und ei­ne or­dent­li­che Be­rufs­be­klei­dung." Zum Out­fit ge­hör­ten Man­tel, Ru­te und Sack, da­zu Bart und Schmin­ke, kei­nes­falls aber ei­ne gru­se­li­ge Mas­ke.

Die Be­wer­ber wür­den recht streng auf Kön­nen und Qua­li­tät hin ge­prüft, be­ton­te Kitt­ler. "Da schaut das Ar­beits­amt schon ge­nau hin." Denn schließ­lich sei die Kon­kur­renz groß. Im In­ter­net könn­ten eben­falls je­de Men­ge Ga­ben­lie­fe­ran­ten ge­or­dert wer­den. Al­ler­dings sei­en die­se Ser­vice­an­bie­ter oft un­ge­prüft und Rein­fäl­le wä­ren dann vor­pro­gram­miert. In Wis­mar und Um­ge­bung sei­en die drei fes­ten Weih­nachts­män­ner der Ar­beits­agen­tur be­reits fast aus­ge­bucht, wei­te­re Kan­di­da­ten wä­ren da­her will­kom­men.

In der Lan­des­haupt­stadt, in der oh­ne Uni­ver­si­tät die stu­den­ti­schen Hilfs­kräf­te feh­len, ha­ben die äl­te­ren Bär­ti­gen das Sa­gen. Zehn Weih­nachts­män­ner, fast al­le Rent­ner, pla­nen für Hei­lig­abend be­reits mehr als 40 Auf­trit­te in Schwe­rin und im Um­land. Fa­mi­li­en könn­ten noch bis 12. De­zem­ber den Be­suchs­ser­vice bu­chen, wie Job­ver­mitt­le­rin Grit Hintz sag­te. Für neue Be­wer­ber en­de am 2. De­zem­ber die Mel­de­frist. Gut an­kom­men wür­den be­tag­te Män­ner mit schö­ner tie­fer Stim­me. "Es kann nie scha­den, wenn der Weih­nachts­mann auch sin­gen kann."

We­gen Fach­kräf­te­man­gel muss­te die Han­se­stadt Greifs­wald die Ver­mitt­lung von Knecht Ru­precht, Christ­kind und Co. al­ler­dings wie­der auf­ge­ge­ben. "Wir fin­den kein Per­so­nal mehr", sagt Kris­ti­na Birk­holz, Spre­che­rin der Ar­beits­agen­tur. Vie­le Fa­mi­li­en und Ver­ei­ne wür­den nach­fra­gen, ob das Amt nicht wei­ter Weih­nachts­män­ner ver­mit­teln kön­ne. Doch schon letz­tes Jahr hät­ten sich kei­ne Prot­ago­nis­ten mehr be­reit­er­klärt. Stu­den­ten be­kä­men ge­nü­gend an­de­re gu­te Jobs an­ge­bo­ten, so dass sie am Jah­res­en­de nicht mehr zur Ver­fü­gung stün­den. "Scha­de, der Weih­nachts­mann vom Ar­beits­amt ist wohl doch ein Aus­lauf­mo­dell."

Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

 

Letzte Überarbeitung: 26. November 2016

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