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Handbuch Arbeitsrecht
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Al­ters­teil­zeit

In­for­ma­tio­nen zum The­ma Al­ters­teil­zeit: Hen­sche Rechts­an­wäl­te, Kanz­lei für Ar­beits­recht

Auf die­ser Sei­te fin­den Sie In­for­ma­tio­nen zu der Fra­ge, was man un­ter Al­ters­teil­zeit ver­steht, wel­che For­men der Al­ters­teil­zeit es gibt (Re­duk­ti­ons­mo­dell, Block­mo­dell) und wel­che ge­setz­li­chen Vor­schrif­ten Fra­gen der Al­ters­teil­zeit re­geln.

Au­ßer­dem fin­den Sie Hin­wei­se da­zu, un­ter wel­chen Vor­aus­set­zun­gen und in wel­chem Um­fang die Al­ters­teil­zeit fi­nan­zi­ell ge­för­dert wird und in wel­cher Wei­se das im Block­mo­dell auf­ge­bau­te Zeit- bzw. Wert­gut­ha­ben ge­gen das Ri­si­ko der In­sol­venz des Ar­beit­ge­bers ab­ge­si­chert ist.

von Rechts­an­walt Dr. Mar­tin Hen­sche, Fach­an­walt für Ar­beits­recht, Ber­lin

Was versteht man unter Altersteilzeit?

Mit Al­ters­teil­zeit wird die Ver­rin­ge­rung der Ar­beits­zeit auf ein un­ter der Voll­zeit­beschäfti­gung lie­gen­des Maß be­zeich­net, wenn dies den Zweck hat, älte­ren Ar­beit­neh­mern während der letz­ten Jah­re ih­res Ar­beits­verhält­nis­ses ei­nen glei­ten­den Über­gang vom Er­werbs­le­ben in die Al­ters­ren­te zu ermögli­chen. Die Al­ters­teil­zeit wird seit 1984 vom Staat durch Lohn­zuschüsse gefördert.

Welche Formen der Altersteilzeit gibt es?

Der Ge­setz­ge­ber hat­te sich die Al­ters­teil­zeit ursprüng­lich als gleichmäßige Re­du­zie­rung der re­gelmäßigen Ar­beits­zeit während der ge­sam­ten Al­ters­teil­zeit­pha­se vor­ge­stellt, d.h. er dach­te an die Ver­rin­ge­rung der Ar­beits­zeit ei­nes zu­vor voll­zeit­beschäftig­ten älte­ren Ar­beit­neh­mers von zum Bei­spiel 40 auf 20 St­un­den während der letz­ten Jah­re vor dem Ren­ten­be­ginn.

An­stel­le die­ses Mo­dells, des sog. Kon­ti­nuitäts- oder Re­duk­ti­ons­mo­dells, hat sich in der Pra­xis ganz über­wie­gend das sog. Block­mo­dell durch­ge­setzt. Beim Block­mo­dell wird die Al­ters­teil­zeit­pha­se in zwei Zeit­ab­schnit­te auf­ge­teilt, die Ar­beits­pha­se und die Frei­stel­lungs­pha­se. Während der Ar­beits­pha­se ar­bei­tet der Ar­beit­neh­mer wie ge­wohnt im bis­he­ri­gen zeit­li­chen Um­fang wei­ter, um dann in der Frei­stel­lungs­pha­se gar nicht mehr zu ar­bei­ten.

Bei bei­den Mo­del­len wird so­wohl die Ar­beits­zeit als auch die Vergütung über die ge­sam­te Dau­er der Al­ters­teil­zeit hin­weg ver­rin­gert. An­ders als beim Re­duk­ti­ons­mo­dell er­bringt der Ar­beit­neh­mer beim Block­mo­dell je­doch ei­ne Vor­leis­tung, in­dem er nämlich während der Ar­beits­pha­se wie ge­wohnt wei­ter ar­bei­tet, aber während die­ser Zeit be­reits we­ni­ger Geld erhält. Er er­ar­bei­tet sich auf die­se Wei­se in der Ar­beits­pha­se ein fort­lau­fend größeres Wert­gut­ha­ben, das während der späte­ren Frei­stel­lung ab­ge­ru­fen wird.

Wo finden sich gesetzliche Regelungen über die Altersteilzeit?

Ge­set­zes­vor­schrif­ten zur Al­ters­teil­zeit fin­den sich vor al­lem im Al­ters­teil­zeit­ge­setz vom 23.07.1996 (kurz: AltTZG 1996). Das AltTZG 1996 trat an die Stel­le des Al­ters­teil­zeit­ge­set­zes vom 20.12.1988, das wie­der­um das Vor­ru­he­stands­ge­setz vom 13.04.1984 er­setz­te. Wie sei­ne bei­den Vorgänger­ge­set­ze ist auch das AltTZG 1996 in ers­ter Li­nie kein ar­beits­recht­li­ches, son­dern ein so­zi­al- bzw. förde­rungs­recht­li­ches Ge­setz, da es die Vor­aus­set­zun­gen fest­legt, un­ter de­nen die Lohn­kos­ten für in Al­ters­teil­zeit be­find­li­che Ar­beit­neh­mer durch den Staat bzw. die Bun­des­agen­tur für Ar­beit be­zu­schusst wer­den.

Da die re­gelmäßige Wo­chen­ar­beits­zeit von Al­ters­teil­zeit­kräften kürzer als die ver­gleich­ba­rer voll­zeit­beschäftig­ter Ar­beit­neh­mer ist, han­delt es sich bei der Al­ters­teil­zeit stets um ei­ne Form der Teil­zeit­beschäfti­gung, so dass die Re­ge­lun­gen des Teil­zeit- und Be­fris­tungs­ge­set­zes (Tz­B­fG) an­zu­wen­den sind. Das Tz­B­fG ist bei Ver­ein­ba­run­gen über Al­ters­teil­zeit zu­dem auch des­halb zu be­ach­ten, weil das Ar­beits­verhält­nis mit dem En­de der Al­ters­teil­zeit­pha­se und dem dann be­gin­nen­den Ren­ten­be­zug en­den soll, so dass Al­ters­teil­zeit­verträge in der Re­gel Be­fris­tungs­ab­re­den ent­hal­ten, d.h. Be­stim­mun­gen, de­nen zu­fol­ge das Ar­beits­verhält­nis mit dem 65. Le­bens­jahr oder dem Zeit­punkt, ab dem der Ar­beit­neh­mer Al­ters­ren­te be­an­spru­chen kann, en­den soll.

Welche Motive stehen hinter Altersteilzeitvereinbarungen?

Um Ar­beit­neh­mern ei­nen An­reiz für die Re­du­zie­rung ih­rer Ar­beits­zeit zu ge­ben, wird die Ar­beits­zeit für die ge­sam­te Dau­er der Al­ters­teil­zeit um die Hälf­te re­du­ziert, nicht aber das Ge­halt. Die­ses wird zwar im rech­ne­ri­schen Aus­gangs­punkt eben­falls hälf­tig gekürzt, doch zahlt der Ar­beit­ge­ber ei­nen Auf­sto­ckungs­be­trag, der gemäß § 3 Abs.1 Nr.1 Buch­sta­be a) AltTZG 1996 min­des­tens 20 % des vom Ar­beit­neh­mer vor dem Be­ginn der Al­ters­teil­zeit re­gelmäßig be­zo­ge­nen Ge­hal­tes beträgt. Der Ar­beit­neh­mer erhält so zwar ei­ne ge­rin­ge­re Vergütung, doch erhöht sich sein St­un­den­lohn, da sei­ne Vergütung nicht im sel­ben Um­fang wie sei­ne Ar­beits­zeit re­du­ziert wird.

Der Ar­beit­ge­ber wie­der­um hat ge­genüber der Bun­des­agen­tur für Ar­beit un­ter be­stimm­ten, im AltTZG 1996 fest­ge­leg­ten Vor­aus­set­zun­gen An­spruch auf Er­stat­tung des Auf­sto­ckungs­be­trags. Das be­deu­tet bei Durchführung der Al­ters­teil­zeit im Block­mo­dell im Er­geb­nis, dass er die im Fal­le der re­gulären Durchführung des Ar­beits­verhält­nis­ses bis zum Ren­ten­ein­tritt ver­blei­ben­de Zeit der Beschäfti­gung um die Hälf­te kürzen und außer­dem die Lohn­kos­ten, die bis da­hin an­fal­len würden, deut­lich re­du­zie­ren kann.

Unter welchen Voraussetzungen wurde die Altersteilzeit bis Ende 2009 finanziell gefördert?

Die Bun­des­agen­tur für Ar­beit förder­te Al­ters­teil­zeit­ver­ein­ba­run­gen bis En­de 2009 durch Er­stat­tung des Auf­sto­ckungs­be­trags an den Ar­beit­ge­ber, wenn fol­gen­de Vor­aus­set­zun­gen erfüllt sind:

  1. Der Ar­beit­neh­mer muss das 55. Le­bens­jahr voll­endet ha­ben (§ 2 Abs.1 Nr.1 AltTZG 1996).
  2. Die Al­ters­teil­zeit­ver­ein­ba­rung muss auf der Grund­la­ge ei­ner Ver­ein­ba­rung zwi­schen Ar­beit­ge­ber und Ar­beit­neh­mer nach dem 14.02.1996 und vor dem 01.01.2010 be­gon­nen ha­ben - da das AltTZG 1996 als Maßnah­me­ge­setz nämlich auf die­sen Zeit­raum be­schränkt ist - und sich zu­min­dest auf die Zeit er­stre­cken, bis der Ar­beit­neh­mer ei­ne Al­ters­ren­te be­an­spru­chen kann (§ 2 Abs.1 Nr.2 AltTZG 1996, § 16 AltTZG 1996).
  3. Die Ar­beits­zeit muss auf die Hälf­te der bis­he­ri­gen wöchent­li­chen Ar­beits­zeit ver­min­dert wer­den, da­bei aber ver­si­che­rungs­pflich­tig im Sin­ne des Drit­ten Bu­ches So­zi­al­ge­setz­buch (SGB III) blei­ben (§ 2 Abs.1 Nr.2 AltTZG 1996).
  4. Der Ar­beit­neh­mer muss in­ner­halb der letz­ten fünf Jah­re vor Be­ginn der Al­ters­teil­zeit­ar­beit min­des­tens 1.080 Ka­len­der­ta­ge, d.h. knapp drei Jah­re ver­si­che­rungs­pflich­tig beschäftigt ge­we­sen sein. Zei­ten mit An­spruch auf Ar­beits­lo­sen­geld oder Ar­beits­lo­sen­hil­fe und Zei­ten des Be­zu­ges von Ar­beits­lo­sen­geld II ste­hen der ver­si­che­rungs­pflich­ti­gen Beschäfti­gung gleich (§ 2 Abs.1 Nr.3 AltTZG 1996).
  5. Der Ar­beit­ge­ber muss das Re­gel­ar­beits­ent­gelt für die Al­ters­teil­zeit­ar­beit um min­des­tens 20 % auf­sto­cken. Re­gel­ar­beits­ent­gelt ist die vom Ar­beit­neh­mer während der Al­ters­teil­zeit lau­fend pro Mo­nat be­zo­ge­ne Vergütung un­ter Aus­schluss von Ein­mal­zah­lun­gen; das Re­gel­ar­beits­ent­gelt kann zu­dem nicht höher sein als die Bei­trags­be­mes­sungs­gren­ze im SGB III (§ 3 Abs.1 Nr.1 Buchst. a) AltTZG 1996, § 6 AltTZG 1996).
  6. Der Ar­beit­ge­ber muss - al­lein oh­ne Be­tei­li­gung des Ar­beit­neh­mers - zusätz­lich Beiträge zur ge­setz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung in der Höhe ent­rich­ten, wie sie auf 80 % des Teil­zei­tent­gelts ent­fal­len. Da das Teil­zei­tent­gelt 50 % des zu­vor be­zo­ge­nen Re­ge­l­ent­gelts beträgt, wird für den Ar­beit­neh­mer ein vom Ar­beit­ge­ber al­lein zu tra­gen­der wei­te­rer Ren­ten­bei­trag in Höhe von (0,8 x 0,5 =) 40 % des Ren­ten­bei­trags ent­rich­tet, wie er sich auf Ba­sis des zu­vor be­zo­ge­nen Re­ge­l­ent­gelts er­rech­nen würde. Ins­ge­samt kommt der Ar­beit­neh­mer da­her in den Ge­nuss von Ren­ten­bei­trags­zah­lun­gen in Höhe von 90 % sei­nes al­ten Ren­ten­bei­trags (§ 3 Abs.1 Nr.1 Buchst. b) AltTZG 1996).
  7. Der Ar­beit­ge­ber ist zur Neu­ein­stel­lung ver­pflich­tet: Er muss aus An­lass des Über­gangs des Ar­beit­neh­mers in die Al­ters­teil­zeit­ar­beit ei­nen ar­beits­lo­sen Ar­beit­neh­mer, ei­nen Be­zie­her von Ar­beits­lo­sen­geld II oder ei­nen Ar­beit­neh­mer nach Ab­schluss der Aus­bil­dung auf dem frei­ge­mach­ten oder auf ei­nem in die­sem Zu­sam­men­hang durch Um­set­zung frei ge­wor­de­nen Ar­beits­platz ver­si­che­rungs­pflich­tig im Sin­ne des SGB III beschäfti­gen. Bei Ar­beit­ge­bern, die in der Re­gel nicht mehr als 50 Ar­beit­neh­mer beschäfti­gen, wird un­wi­der­leg­lich ver­mu­tet, dass der Ar­beit­neh­mer auf dem frei­ge­mach­ten oder auf ei­nem in die­sem Zu­sam­men­hang durch Um­set­zung frei ge­wor­de­nen Ar­beits­platz beschäftigt wird (§ 3 Abs.1 Nr.2 Buchst. a) AltTZG 1996). Al­ter­na­tiv da­zu kann der Ar­beit­neh­mer auch ei­nen Aus­zu­bil­den­den ver­si­che­rungs­pflich­tig im Sin­ne des SGB III beschäfti­gen, wenn er in der Re­gel nicht mehr als 50 Ar­beit­neh­mer beschäftigt (§ 3 Abs.1 Nr.2 Buchst. b) AltTZG).
  8. Sch­ließlich darf die freie Ent­schei­dung des Ar­beit­ge­bers bei ei­ner über 5 % der Ar­beit­neh­mer des Be­trie­bes hin­aus­ge­hen­den In­an­spruch­nah­me von Al­ters­teil­zeit si­cher­ge­stellt sein oder ei­ne Aus­gleichs­kas­se der Ar­beit­ge­ber oder ei­ne ge­mein­sa­me Ein­rich­tung der Ta­rif­ver­trags­par­tei­en be­ste­hen, wo­bei bei­de Vor­aus­set­zun­gen in Ta­rif­verträgen ver­bun­den wer­den können. Die­ser sog. Über­for­de­rungs­schutz ist in § 3 Abs.1 Nr.3 AltTZG 1996 ent­hal­ten.

Die­se fi­nan­zi­el­le Förde­rung von Al­ters­teil­zeit­verträgen durch die Bun­des­agen­tur für Ar­beit auf der Grund­la­ge des AltTZG 1996 lief zum 31.12.2009 aus. Seit­dem fördert die Bun­des­agen­tur für Ar­beit nur noch Altfälle, d.h. Al­ters­teil­zeit­ver­ein­ba­run­gen, die auf der Grund­la­ge des AltTZG bzw. vor dem 01.01.2010 be­gon­nen wur­den (§ 16 AltTZG 1996).

In welchem Umfang wurde die Altersteilzeit finanziell gefördert?

So­weit die be­ste­hen­den, d.h. vor dem 01.01.2010 be­gon­ne­nen Al­ters­teil­zeit­verträge noch durch die Bun­des­agen­tur zu fördern sind, ge­schieht dies nach fol­gen­den Re­geln:

Die Bun­des­agen­tur für Ar­beit er­stat­tet dem Ar­beit­ge­ber gemäß § 4 Abs.1 AltTZG 1996 den Auf­sto­ckungs­be­trag in dem ge­setz­lich als Leis­tungs­vor­aus­set­zung fest­ge­leg­ten Min­dest­um­fang (20% des Re­gel­ar­beits­ent­gelts für die Al­ters­teil­zeit­ar­beit - § 3 Abs.1 Nr.1 Buchst. a) AltTZG 1996) und den zusätz­li­chen Ren­ten­bei­trag, wie er in § 3 Abs.1 Nr.1 Buchst. b) AltTZG 1996 fest­ge­legt ist. Die Dau­er der Förde­rung ist auf längs­tens sechs Jah­re be­schränkt.

Trotz die­ser Förde­rung bleibt der Ar­beit­ge­ber auf ei­nem Teil der durch die Al­ters­teil­zeit ver­ur­sach­ten Lohn­kos­ten sit­zen.

Das liegt teil­wei­se dar­an, dass der vom Ar­beit­ge­ber zu tra­gen­de Auf­sto­ckungs­be­trag in Ta­rif­verträgen oft höher fest­ge­schrie­ben ist als in § 3 Abs.1 Nr.1 Buchst. a) AltTZG 1996. So ist bei­spiels­wei­se im öffent­li­chen Dienst ei­ne Auf­sto­ckung des Net­to­ent­gelts auf 83 % des bis­he­ri­gen Ent­gelts üblich.

Außer­dem be­zieht sich die Er­stat­tungs­pflicht der Bun­des­agen­tur nur auf das Re­gel­ar­beits­ent­gelt, d.h. auf die lau­fend pro Mo­nat ge­zahl­te Vergütung un­ter Aus­schluss von Ein­mal­zah­lun­gen, wo­hin­ge­gen der Ar­beit­ge­ber auf­grund des ge­setz­li­chen Ver­bots der Dis­kri­mi­nie­rung von Teil­zeit­kräften den in Al­ters­teil­zeit be­find­li­chen Ar­beit­neh­mern ent­spre­chend ih­rer re­du­zier­ten Ar­beits­zeit zur Gewährung von Ein­mal- und Son­der­zah­lun­gen ver­pflich­tet ist: Gemäß § 4 Abs.1 Satz 2 Tz­B­fG kann ein Teil­zeit­ar­beit­neh­mer Ar­beits­ent­gelt und an­de­re „teil­ba­re geld­wer­te Leis­tun­gen“ in dem Verhält­nis be­an­spru­chen, in dem sei­ne Ar­beits­zeit zu der Ar­beits­zeit ei­ner Voll­zeit­kraft steht, d.h. er hat ein zeit­an­tei­li­ges An­recht auf al­le fi­nan­zi­el­len Leis­tun­gen, die Voll­zeit­kräften gewährt wer­den.

Wie ist das im Blockmodell aufgebaute Wertguthaben insolvenzgesichert?

Wird die Al­ters­teil­zeit - wie in al­ler Re­gel - im Block­mo­dell durch­geführt und kommt es da­her zum Auf­bau ei­nes Wert­gut­ha­bens des Ar­beit­neh­mers im Um­fang von mehr als drei Mo­nats­gehältern, muss der Ar­beit­ge­ber das Wert­gut­ha­ben mit der ers­ten Gut­schrift „in ge­eig­ne­ter Wei­se“ ge­gen das Ri­si­ko sei­ner In­sol­venz ab­si­chern (§ 8a AltTZG 1996). Außer­dem hat er dem Ar­beit­neh­mer die zur In­sol­venz­si­che­rung er­grif­fe­nen Maßnah­men mit der ers­ten Gut­schrift und da­nach al­le sechs Mo­na­te in Text­form nach­zu­wei­sen. Zwar schreibt das Ge­setz dem Ar­beit­ge­ber kei­ne kon­kre­ten in­sol­venz­si­chern­den Maßnah­men vor, doch kommt hier vor al­lem ei­ne Bankbürg­schaft oder die Hin­ter­le­gung von Geld oder Wert­pa­pie­ren in Be­tracht.

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Letzte Überarbeitung: 1. November 2016

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