Gebühren­freie Hot­line: 0800 - 440 1 880
Urteile zum Arbeitsrecht
Nach Jahrgang
   
Schlag­worte: AGB, Allgemeine Geschäftsbedingungen, Ausschlussfrist, Geschäftsführervertrag
   
Gericht: Bundesarbeitsgericht
Akten­zeichen: 5 AZR 253/09
Typ: Urteil
Ent­scheid­ungs­datum: 19.05.2010
   
Leit­sätze:
Vor­ins­tan­zen: Arbeitsgericht Marburg, Urteil vom 31.01.2008, 3 Ca 149/05
Hessisches Landesarbeitsgericht, Urteil vom 11.09.2008, 14/6 Sa 665/08
   


BUN­DES­AR­BEITS­GERICHT


5 AZR 253/09
14/6 Sa 665/08
Hes­si­sches
Lan­des­ar­beits­ge­richt

 

Im Na­men des Vol­kes!

Verkündet am

19. Mai 2010

UR­TEIL

Met­ze, Ur­kunds­be­am­ter

der Geschäfts­stel­le

In Sa­chen

Kläger, Be­ru­fungs­be­klag­ter, Be­ru­fungskläger und Re­vi­si­onskläger,

pp.

Be­klag­te, Be­ru­fungskläge­rin, Be­ru­fungs­be­klag­te und Re­vi­si­ons­be­klag­te,

hat der Fünf­te Se­nat des Bun­des­ar­beits­ge­richts auf­grund der münd­li­chen Ver­hand­lung vom 19. Mai 2010 durch den Vi­ze­präsi­den­ten des Bun­des­ar­beits­ge­richts Dr. Müller-Glöge, die Rich­te­rin am Bun­des­ar­beits­ge­richt Dr. Laux, den Rich­ter am Bun­des­ar­beits­ge­richt Dr. Biebl so­wie die eh­ren­amt­li­chen Rich­ter St­ein­mann und Il­gen­fritz-Donné für Recht er­kannt:
 


- 2 -

1. Auf die Re­vi­si­on des Klägers wird das Ur­teil des Hes­si­schen Lan­des­ar­beits­ge­richts vom 11. Sep­tem­ber 2008 - 14/6 Sa 665/08 - auf­ge­ho­ben, so­weit die Be­ru­fung des Klägers zurück­ge­wie­sen wur­de.

2. Auf die Be­ru­fung des Klägers wird das Ur­teil des Ar­beits­ge­richts Mar­burg vom 31. Ja­nu­ar 2008 - 3 Ca 149/05 - teil­wei­se ab­geändert:

Die Be­klag­te wird ver­ur­teilt, an den Kläger 23.696,86 Eu­ro brut­to nebst Zin­sen iHv. fünf Pro­zent­punk­ten über dem Ba­sis­zins­satz aus 11.848,43 Eu­ro brut­to seit dem 1. Ju­ni 2005 und aus wei­te­ren 11.848,43 Eu­ro brut­to seit dem 1. Ju­li 2005 zu zah­len.

3. Im Übri­gen wird die Sa­che zur neu­en Ver­hand­lung und Ent­schei­dung - auch über die Kos­ten der Re­vi­si­on - an das Lan­des­ar­beits­ge­richt zurück­ver­wie­sen.


Von Rechts we­gen!

Tat­be­stand

Die Par­tei­en strei­ten noch über An­nah­me­ver­zugs­ansprüche.

Der Kläger, ein pro­mo­vier­ter Che­mi­ker, war auf der Grund­la­ge des An­stel­lungs­ver­trags vom 9./30. April 2004 ab 1. Ju­ni 2004 Fremd­geschäftsführer der Be­klag­ten. Sein Jah­res­ge­halt be­trug 135.000,00 Eu­ro und war in zwölf glei­chen Ra­ten am En­de ei­nes je­den Mo­nats zu zah­len. Die Be­klag­te war ver­pflich­tet, dem Kläger ei­nen Dienst­wa­gen der ge­ho­be­nen Mit­tel­klas­se auch zur pri­va­ten Nut­zung zur Verfügung zu stel­len. Steu­er­lich wur­de der da­mit ver­bun­de­ne geld­wer­te Vor­teil mit 598,00 Eu­ro brut­to mo­nat­lich be­wer­tet.


Un­ter der Über­schrift „Ver­falls­fris­ten“ re­gel­ten die Par­tei­en in § 13 des An­stel­lungs­ver­trags:

„(1) Al­le Ansprüche aus die­sem Dienst­ver­trag und sol­che, die mit dem Dienst­ver­trag in Ver­bin­dung ste­hen, ver­fal­len, wenn sie nicht in­ner­halb von drei


- 3 -

Mo­na­ten nach Fällig­keit ge­genüber der an­de­ren Ver­trags­par­tei schrift­lich gel­tend ge­macht wor­den sind.

(2) Lehnt die an­de­re Ver­trags­par­tei den An­spruch ab oder erklärt sie sich nicht in­ner­halb von vier Wo­chen nach der Gel­tend­ma­chung des An­spruchs, so verfällt die­ser, wenn er nicht in­ner­halb von drei Mo­na­ten nach der Ab­leh­nung oder dem Frist­ab­lauf ge­richt­lich gel­tend ge­macht wird.“


In § 14 Abs. 4 des An­stel­lungs­ver­trags ver­ein­bar­ten die Par­tei­en die Zuständig­keit der Ge­rich­te für Ar­beits­sa­chen.

Die Be­klag­te kündig­te das Dienst­verhält­nis mit Schrei­ben vom 28. April 2005 außer­or­dent­lich. Mit Schrei­ben vom sel­ben Tag for­der­te der Kläger die Erfüllung sei­nes Ver­trags und bat um die schrift­li­che Bestäti­gung sei­ner Frei­stel­lung. Ab 23. Ju­li 2005 be­zog der Kläger Ar­beits­lo­sen­geld.


Mit der beim Ar­beits­ge­richt am 10. Mai 2005 ein­ge­reich­ten Kla­ge hat der Kläger die Un­wirk­sam­keit der Kündi­gung und zu­gleich un­ter Be­zug­nah­me auf § 13 des An­stel­lungs­ver­trags sämt­li­che Vergütungs­ansprüche dem Grun­de nach gel­tend ge­macht. Be­gin­nend mit Schrift­satz vom 27. Fe­bru­ar 2006 hat er mehr­fach die Kla­ge um Zah­lungs­anträge er­wei­tert.

Der Kläger hat, so­weit für die Re­vi­si­on noch von In­ter­es­se, be­an­tragt, 


die Be­klag­te zu ver­ur­tei­len, an ihn 11.848,43 Eu­ro brut­to nebst fünf Pro­zent­punk­ten Zin­sen über dem Ba­sis­zins­satz seit dem 1. Ju­ni 2005 zu zah­len,

an ihn 11.848,43 Eu­ro brut­to nebst fünf Pro­zent­punk­ten Zin­sen über dem Ba­sis­zins­satz seit dem 1. Ju­li 2005 zu zah­len,

an ihn wei­te­re 11.848,43 Eu­ro brut­to nebst fünf Pro­zent-punk­ten über dem Ba­sis­zins­satz seit dem 1. Au­gust 2005 abzüglich 560,79 Eu­ro zu zah­len,

an ihn wei­te­re 11.848,43 Eu­ro brut­to nebst fünf Pro­zent-punk­ten Zin­sen über dem Ba­sis­zins­satz seit dem 1. Sep­tem­ber 2005 abzüglich 1.869,30 Eu­ro zu zah­len,

an ihn wei­te­re 11.848,43 Eu­ro brut­to nebst fünf Pro­zent-punk­ten Zin­sen über dem Ba­sis­zins­satz seit dem 1. Ok­to­ber 2005 abzüglich 1.869,30 Eu­ro zu zah­len,


- 4 - 


an ihn wei­te­re 11.848,43 Eu­ro brut­to nebst fünf Pro­zent­punk­ten Zin­sen über dem Ba­sis­zins­satz seit dem 1. No­vem­ber 2005 abzüglich 1.869,30 Eu­ro zu zah­len,

an ihn wei­te­re 11.848,43 Eu­ro brut­to nebst fünf Pro­zent­punk­ten Zin­sen über dem Ba­sis­zins­satz seit dem 1. Ja­nu­ar 2007 abzüglich 1.869,30 Eu­ro zu zah­len,


an ihn wei­te­re 11.848,43 Eu­ro brut­to nebst fünf Pro­zent­punk­ten Zin­sen über dem Ba­sis­zins­satz seit dem 1. Fe­bru­ar 2007 abzüglich 1.869,30 Eu­ro zu zah­len.


Die Be­klag­te hat Kla­ge­ab­wei­sung be­an­tragt und gel­tend ge­macht, die Ansprüche sei­en ver­fal­len.

Das Hes­si­sche Lan­des­ar­beits­ge­richt hat mit Ur­teil vom 13. De­zem­ber 2007 rechts­kräftig fest­ge­stellt, dass das An­stel­lungs­verhält­nis des Klägers nicht durch die außer­or­dent­li­che Kündi­gung der Be­klag­ten vom 29. April 2005 auf­gelöst wur­de, son­dern bis zum 31. Mai 2007 fort­be­stand.

Das Ar­beits­ge­richt hat die Kla­ge hin­sicht­lich der noch anhängi­gen Zah­lungs­ansprüche ab­ge­wie­sen. Das Lan­des­ar­beits­ge­richt hat in­so­weit die Be­ru­fung des Klägers zurück­ge­wie­sen. Mit der vom Se­nat zu­ge­las­se­nen Re­vi­si­on ver­folgt der Kläger sein Zah­lungs­be­geh­ren wei­ter.


Ent­schei­dungs­gründe

Die Re­vi­si­on des Klägers ist be­gründet. Sie führt zur Auf­he­bung des Be­ru­fungs­ur­teils (§ 562 Abs. 1 ZPO), so­weit die Be­ru­fung des Klägers zurück­ge­wie­sen wur­de. Bezüglich der Ansprüche für die Mo­na­te Mai und Ju­ni 2005 ist die Kla­ge be­gründet. Hin­sicht­lich der Zeiträume Ju­li bis Ok­to­ber 2005 so­wie De­zem­ber 2006 und Ja­nu­ar 2007 führt die Re­vi­si­on zur Zurück­ver­wei­sung der Sa­che an das Lan­des­ar­beits­ge­richt zur neu­en Ver­hand­lung und Ent­schei­dung (§ 563 Abs. 1 ZPO). In­so­weit ist der Rechts­streit nicht zur Ent­schei­dung reif.


I. Die Ansprüche auf Zah­lung der mo­nat­li­chen Vergütun­gen so­wie auf Er­satz des Scha­dens we­gen der un­ter­blie­be­nen Über­las­sung des Dienst­wa­gens auch zur pri­va­ten Nut­zung für die Mo­na­te Mai 2005 bis Ok­to­ber 2005

- 5 -

so­wie De­zem­ber 2006 und Ja­nu­ar 2007 abzüglich des er­hal­te­nen Ar­beits­lo­sen­gelds sind ent­stan­den.

1. Die Be­klag­te schul­det für die frag­li­chen Mo­na­te Zah­lung der mo­nat­li­chen Vergütung iHv. 11.250,00 Eu­ro brut­to gem. § 611 iVm. § 615 Satz 1 BGB. Das Dienst­verhält­nis der Par­tei­en en­de­te erst am 31. Mai 2007. Der Kläger for­der­te die Be­klag­te mit Schrei­ben vom 28. April 2005 zur Erfüllung sei­nes Ver­trags ent­spre­chend den Ver­ein­ba­run­gen auf und bat um die schrift­li­che Bestäti­gung sei­ner Frei­stel­lung. Hier­in lag ein wört­li­ches An­ge­bot der Dienst­leis­tung gem. § 295 BGB (vgl. BGH 28. Ok­to­ber 1996 - II ZR 14/96 - zu II der Gründe, NJW-RR 1997, 537; 9. Ok­to­ber 2000 - II ZR 75/99 - zu 1 der Gründe, AP BGB § 615 Nr. 88 = EzA BGB § 615 Nr. 100), wel­ches der Kläger durch die Ein­rei­chung der Kündi­gungs­schutz­kla­ge am 10. Mai 2005 und die gleich­zei­ti­ge Gel­tend­ma­chung sei­ner Zah­lungs­ansprüche bestätig­te. Die Be­klag­te nahm die Diens­te des Klägers nach dem 28. April 2005 nicht mehr in An­spruch.


2. Der Kläger kann für die be­tref­fen­den Mo­na­te we­gen des Ent­zugs der pri­va­ten Nut­zung des Dienst­fahr­zeugs Scha­dens­er­satz statt der Leis­tung gem. § 283 Satz 1, § 280 Abs. 1, § 249 Abs. 1 BGB iHv. 598,00 Eu­ro brut­to mo­nat­lich ver­lan­gen. Die Be­klag­te war auf­grund des Geschäftsführer-An­stel­lungs­ver­trags ver­pflich­tet, dem Kläger ei­nen Dienst­wa­gen mit pri­va­ter Nut­zungs­be­rech­ti­gung zur Verfügung zu stel­len. Die­se Ver­pflich­tung hat­te Ent­gelt­cha­rak­ter (vgl. BAG 19. De­zem­ber 2006 - 9 AZR 294/06 - Rn. 15, AP BGB § 611 Sach­bezüge Nr. 21 = EzA BGB 2002 § 307 Nr. 17; 5. Sep­tem­ber 2002 - 8 AZR 702/01 - zu II 3 der Gründe, AP BGB § 280 nF Nr. 1 = EzA BGB § 615 Nr. 109; 2. De­zem­ber 1999 - 8 AZR 849/98 - zu II 1 a der Gründe; 27. Mai 1999 - 8 AZR 415/98 - zu I der Gründe, BA­GE 91, 379). Die Leis­tung wur­de in­fol­ge des ver­trags­wid­ri­gen Ent­zugs des Dienst­wa­gens we­gen Zeit­ab­laufs unmöglich, § 275 Abs. 1 BGB. Des­halb steht dem Kläger nach § 283 BGB Scha­dens­er­satz statt der Leis­tung zu. Die Höhe des Scha­dens­er­satz­an­spruchs be­misst sich nach der steu­er­li­chen Be­wer­tung der pri­va­ten Nut­zungsmöglich­keit mit mo­nat­lich 1 % des Lis­ten­prei­ses des Kraft­fahr­zeugs im Zeit­punkt der Erst­zu­las­sung

- 6 - 


(vgl. BAG 27. Mai 1999 - 8 AZR 415/98 - zu III 2 der Gründe, BA­GE 91, 379;

2. De­zem­ber 1999 - 8 AZR 849/98 - zu II 3 der Gründe; 19. De­zem­ber 2006 - 9 AZR 294/06 - Rn. 43, AP BGB § 611 Sach­bezüge Nr. 21 = EzA BGB 2002 § 307 Nr. 17).

3. Von den mo­nat­li­chen Brut­to­vergütun­gen ist das vom Kläger be­zo­ge­ne Ar­beits­lo­sen­geld ab­zu­zie­hen, weil in­so­weit der An­spruch des Klägers gem. § 115 Abs. 1 SGB X auf die Bun­des­agen­tur für Ar­beit über­ge­gan­gen ist. Nach den Fest­stel­lun­gen des Lan­des­ar­beits­ge­richts be­zog der Kläger im Ju­li 2005 Ar­beits­lo­sen­geld iHv. 560,79 Eu­ro und in den Mo­na­ten Au­gust 2005 bis Ok­to­ber 2005 so­wie De­zem­ber 2006 und Ja­nu­ar 2007 je­weils 1.869,30 Eu­ro.

4. Die Vergütun­gen für Mai und Ju­ni 2005 sind gem. § 288 Abs. 1, § 286 BGB zu ver­zin­sen. Für die Fol­ge­mo­na­te hat der Kläger An­spruch auf Ver­zin­sung der ge­sam­ten Brut­to­vergütung nur bis zum Zeit­punkt des Ein­gangs des Ar­beits­lo­sen­gelds beim Kläger, da­nach kann er Zin­sen le­dig­lich auf den um das Ar­beits­lo­sen­geld ver­min­der­ten Be­trag ver­lan­gen (vgl. BAG 13. Ju­ni 2002 - 2 AZR 391/01 - BA­GE 101, 328, 340; Se­nat 19. März 2008 - 5 AZR 429/07 - Rn. 15 f., BA­GE 126, 198). Die zur Be­stim­mung des Zins­an­spruchs not­wen­di­gen Tat­sa­chen hat das Lan­des­ar­beits­ge­richt nicht fest­ge­stellt. Dies ist nach­zu­ho­len. Für die Mo­na­te Mai und Ju­ni 2005 be­steht hin­ge­gen Ent­schei­dungs­rei­fe, weil der Kläger für die­sen Zeit­raum kein Ar­beits­lo­sen­geld be­zog.

II. Die Kla­ge­ansprüche sind nicht gem. § 13 des An­stel­lungs­ver­trags ver­fal­len. Der Kläger hat bei­de Stu­fen der Aus­schluss­frist mit der Er­he­bung der Fest­stel­lungs­kla­ge ge­wahrt.


1. Der Kläger hat je­den­falls mit der am 20. Mai 2005 er­ho­be­nen Kla­ge auf Fest­stel­lung der Un­wirk­sam­keit der außer­or­dent­li­chen Kündi­gung al­le hier­von abhängi­gen Ansprüche wirk­sam schrift­lich gel­tend ge­macht. Die Be­klag­te muss­te er­ken­nen, dass der Kläger nicht nur den Be­stand des Dienst­verhält­nis­ses, son­dern auch die durch die Kündi­gung be­droh­ten re­gelmäßig fällig wer­den­den Ein­zel­ansprüche si­chern woll­te (vgl. Se­nat 19. März 2008 - 5 AZR
 


- 7 -

429/07 - Rn. 22, BA­GE 126, 198; 28. No­vem­ber 2007 - 5 AZR 992/06 - Rn. 19, AP BGB § 307 Nr. 33 = EzA BGB 2002 § 307 Nr. 30; 26. April 2006 - 5 AZR 403/05 - Rn. 15, BA­GE 118, 60).


2. Mit der Er­he­bung der Kla­ge hat der Kläger die Ansprüche zu­gleich auch iSv. § 13 Abs. 2 des An­stel­lungs­ver­trags „ge­richt­lich gel­tend ge­macht“. Die Klau­sel un­ter­liegt den Aus­le­gungs­re­geln für All­ge­mei­ne Geschäfts­be­din­gun­gen. Da­nach reicht für die ge­richt­li­che Gel­tend­ma­chung die Er­he­bung ei­ner Kla­ge auf Fest­stel­lung der Un­wirk­sam­keit ei­ner Kündi­gung aus, um das Erlöschen der vom Aus­gang die­ses Rechts­streits abhängi­gen Ansprüche zu ver­hin­dern.

a) § 13 des Ver­trags enthält All­ge­mei­ne Geschäfts­be­din­gun­gen. Die Be­klag­te hat den An­stel­lungs­ver­trag vor­for­mu­liert, dem Kläger in die­ser Form an­ge­bo­ten und da­mit im Rechts­sin­ne ge­stellt. Die zwi­schen den Par­tei­en strei­ti­ge Fra­ge, ob es sich bei den Re­ge­lun­gen des Ver­trags um für ei­ne Viel­zahl von Verträgen vor­for­mu­lier­te Ver­trags­be­din­gun­gen han­del­te (§ 305 Abs. 1 BGB), be­darf kei­ner Ent­schei­dung, denn der Ver­trag stellt ei­nen Ver­brau­cher­ver­trag iSv. § 310 Abs. 3 Nr. 2 BGB dar. Nach dem Vor­brin­gen der Par­tei­en konn­te der Kläger auf den In­halt der in § 13 des Ver­trags ent­hal­te­nen Klau­sel auch kei­nen Ein­fluss neh­men (§ 310 Abs. 3 Nr. 2 BGB).


aa) Der Kläger hat bei Ab­schluss sei­nes An­stel­lungs­ver­trags als Ver­brau­cher iSv. § 13 BGB ge­han­delt.

(1) Nach § 13 BGB ist Ver­brau­cher je­de natürli­che Per­son, die ein Rechts­geschäft zu ei­nem Zweck ab­sch­ließt, der we­der ih­rer ge­werb­li­chen noch ih­rer selbständi­gen be­ruf­li­chen Tätig­keit zu­ge­rech­net wer­den kann.

(2) We­der der Ab­schluss des An­stel­lungs­ver­trags noch die Geschäftsführung ei­ner GmbH stellt ei­ne ge­werb­li­che oder selbständi­ge Tätig­keit dar. Die Geschäftsführung ei­ner GmbH ist kei­ne selbständi­ge, son­dern ei­ne an­ge­stell­te be­ruf­li­che Tätig­keit (Hümme­rich NZA 2006, 709, 710; Sch­mitt-Rol­fes FS Hromad­ka S. 393, 396; Däubler/Dorn­dorf/Bo­nin/Dei­nert/Däubler AGB-Kon­trol­le im Ar­beits­recht 2. Aufl. Einl. Rn. 47; vgl. zu Ver­brau­cher­kre­dit­geschäften: BGH
 


- 8 -

24. Ju­li 2007 - XI ZR 208/06 - Rn. 17, NJW-RR 2007, 1673; 15. Ju­li 2004 - III ZR 315/03 - zu II 2 b aa der Gründe, NJW 2004, 3039; 5. Ju­ni 1996 - VIII ZR 151/95 - zu II 1 c bb der Gründe, BGHZ 133, 71). Maßgeb­lich für die Ein­ord­nung ei­ner be­ruf­li­chen Tätig­keit als selbständig ist ne­ben der weit­ge­hen­den Frei­heit von Wei­sun­gen, dass die Tätig­keit im ei­ge­nen Na­men, auf ei­ge­ne Rech­nung und im ei­ge­nen Ver­ant­wor­tungs­be­reich aus­geübt wird, so dass das wirt­schaft­li­che Ri­si­ko der Tätig­keit un­mit­tel­bar selbst ge­tra­gen wird. Der Geschäftsführer ei­ner GmbH übt aber sei­ne Tätig­keit im Na­men und auf Rech­nung der Ge­sell­schaft aus. Über­dies un­ter­liegt er im In­nen­verhält­nis den Wei­sun­gen der Ge­sell­schaf­ter. Wenn dem­gemäß die Geschäftsführung ei­ner GmbH kei­ne selbständi­ge Tätig­keit iSd. § 13 BGB dar­stellt, so gilt dies erst recht für den Ab­schluss des An­stel­lungs­ver­trags, je­den­falls dann, wenn - wie hier - der Geschäftsführer nicht zu­gleich als Ge­sell­schaf­ter über zu­min­dest ei­ne Sperr­mi­no­rität verfügt und Lei­tungs­macht über die Ge­sell­schaft ausüben kann (vgl. Hümme­rich NZA 2006, 709, 710 ff.; Sch­mitt-Rol­fes FS Hromad­ka S. 393, 396).


bb) Der Kläger konn­te auf die in § 13 des An­stel­lungs­ver­trags ent­hal­te­nen Klau­seln kei­nen Ein­fluss neh­men (§ 310 Abs. 3 Nr. 2 BGB). Die Be­klag­te hat ih­re dem Kläger ge­genüber ge­zeig­te Be­reit­schaft zur Abände­rung die­ser Klau­seln nicht nach­voll­zieh­bar dar­ge­legt.


(1) Die Möglich­keit der Ein­fluss­nah­me setzt vor­aus, dass der Ver­wen­der den ge­set­zes­frem­den Kern­ge­halt sei­ner AGB ernst­haft zur Dis­po­si­ti­on stellt und dem Ver­wen­dungs­geg­ner Ge­stal­tungs­frei­heit zur Wah­rung sei­ner In­ter­es­sen einräumt. Das Merk­mal des „Ein­fluss­neh­mens“ in § 310 Abs. 3 Nr. 2 BGB ent­spricht dem „Aus­han­deln“ in § 305 Abs. 1 Satz 3 BGB (Se­nat 25. Mai 2005 - 5 AZR 572/04 - zu VII 2 der Gründe, BA­GE 115, 19; ErfK/Preis 10. Aufl. §§ 305 bis 310 BGB Rn. 24). In al­ler Re­gel schlägt sich ei­ne Be­reit­schaft zum Aus­han­deln zwar in Ände­run­gen des vor­for­mu­lier­ten Tex­tes nie­der. Bleibt es nach gründ­li­cher Erörte­rung bei dem vor­for­mu­lier­ten Text, weil der Be­trof­fe­ne nun­mehr von der sach­li­chen Not­wen­dig­keit über­zeugt ist, so kann der Ver­trag als das Er­geb­nis ei­nes Aus­han­delns ge­wer­tet wer­den. Vor­aus­set­zung dafür ist
 


- 9 -

aber, dass sich der Ver­wen­der deut­lich und ernst­haft zu gewünsch­ten Ände­run­gen der zu tref­fen­den Ver­ein­ba­rung be­reit erklärt und dass dies dem Ver­wen­dungs­geg­ner bei Ab­schluss des Ver­trags be­wusst war (Se­nat 25. Mai 2005 - 5 AZR 572/04 - zu VI 1 und VII 2 der Gründe, aaO; BGH 3. April 1998 - V ZR 6/97 - zu II 2 b der Gründe, NJW 1998, 2600; 3. No­vem­ber 1999 - VIII ZR 269/98 - zu II 2 b aa der Gründe mwN, BGHZ 143, 103).

(2) Die Möglich­keit der Ein­fluss­nah­me muss sich auf die kon­kre­te Klau­sel be­zie­hen. Vor­for­mu­lier­te Be­din­gun­gen in ei­nem Ver­trags­werk, die nicht aus­ge­han­delt wur­den, blei­ben kon­trollfähi­ge All­ge­mei­ne Geschäfts­be­din­gun­gen. Das folgt aus der Ver­wen­dung des Wor­tes „so­weit“ in § 305 Abs. 1 Satz 3 und § 310 Abs. 3 Nr. 2 BGB (BGH 17. Mai 1982 - VII ZR 316/81 - zu 1 b der Gründe, BGHZ 84, 109; 28. Mai 1984 - III ZR 231/82 - WM 1984, 1174; 12. Ju­ni 1985 - IVa ZR 261/83 - BB 1986, 21, 22; Däubler/Dorn­dorf/Bo­nin/Dei­nert/ Dorn­dorf/Dei­nert § 305 BGB Rn. 25 mwN; Stof­fels AGB-Recht 2. Aufl. § 6 Rn. 149).

(3) Ist die Möglich­keit der Ein­fluss­nah­me strei­tig, muss der Ver­wen­der nach den Grundsätzen der ab­ge­stuf­ten Dar­le­gungs­last den Vor­trag des Ver­wen­dungs­geg­ners, er ha­be kei­ne Ein­flussmöglich­keit ge­habt, qua­li­fi­ziert be­strei­ten, in­dem er kon­kret dar­legt, wie er Klau­seln zur Dis­po­si­ti­on ge­stellt hat und aus wel­chen Umständen dar­auf ge­schlos­sen wer­den kann, der Ver­wen­dungs­geg­ner ha­be die Klau­seln frei­wil­lig ak­zep­tiert (vgl. Se­nat 25. Mai 2005 - 5 AZR 572/04 - zu VII 2 der Gründe, BA­GE 115, 19).

(4) Ge­mes­sen dar­an hat die Be­klag­te nicht hin­rei­chend vor­ge­tra­gen. Der Kläger hat be­haup­tet, zu kei­nem Zeit­punkt sei­en Ver­hand­lun­gen geführt wor­den, in de­nen die Be­klag­te den Kern­be­reich ge­ra­de des § 13 des An­stel­lungs­ver­trags in­halt­lich ernst­haft zur Dis­po­si­ti­on ge­stellt und dem Kläger Ge­stal­tungs­frei­heit zur Wah­rung ei­ge­ner In­ter­es­sen ein­geräumt ha­be. Hier­auf hat die Be­klag­te le­dig­lich er­wi­dert, der Kläger ha­be auf­grund lang­wie­ri­ger Ver­hand­lun­gen die Möglich­keit be­ses­sen, auf sämt­li­che Ver­trags­be­stand­tei­le Ein­fluss zu neh­men, auch so­weit es Ne­ben­punk­te des Ver­trags be­tref­fe. Das bloße Führen von Ver­hand­lun­gen und de­ren Dau­er do­ku­men­tie­ren je­doch
 


- 10 -

nicht, dass der ge­set­zes­frem­de Kern der Klau­sel ernst­haft zur Dis­po­si­ti­on ge­stellt wur­de. Es genügt nämlich nicht, dass der Ver­trags­in­halt erläutert oder erörtert wird. Dem­ent­spre­chend hätte es der Be­klag­ten ob­le­gen, kon­kret dar­zu­le­gen, aus wel­chen Gründen sich für den Kläger er­kenn­bar ih­re Be­reit­schaft er­gab, ge­ra­de die Re­ge­lung der „Ver­falls­fris­ten“ zur Dis­po­si­ti­on zu stel­len. Dass der Kläger auf die Vergütung und die Lauf­zeit des Ver­trags Ein­fluss ge­nom­men hat, lässt für sich ge­nom­men noch kei­nen Rück­schluss auf die Möglich­keit der Ein­fluss­nah­me auf an­de­re Klau­seln zu, zu­mal die veränder­ten Punk­te nicht von Rechts­vor­schrif­ten ab­wi­chen, son­dern die Haupt­pflich­ten der Par­tei­en be­tra­fen.

3. § 13 Abs. 2 des An­stel­lungs­ver­trags ist da­hin aus­zu­le­gen, dass mit der Er­he­bung ei­ner Kla­ge auf Fest­stel­lung der Un­wirk­sam­keit ei­ner Kündi­gung zu­gleich auch die hier­von abhängi­gen Zah­lungs­ansprüche „ge­richt­lich gel­tend ge­macht“ wer­den.

a) Vor­for­mu­lier­te Ver­trags­be­din­gun­gen sind nach ih­rem ob­jek­ti­ven In­halt und ty­pi­schen Sinn ein­heit­lich so aus­zu­le­gen, wie sie von verständi­gen und red­li­chen Ver­trags­part­nern un­ter Abwägung der In­ter­es­sen der nor­ma­ler­wei­se be­tei­lig­ten Ver­kehrs­krei­se ver­stan­den wer­den, wo­bei die Verständ­nismöglich­kei­ten des durch­schnitt­li­chen Ver­trags­part­ners des Ver­wen­ders zu­grun­de zu le­gen sind (vgl. BAG 18. No­vem­ber 2009 - 4 AZR 514/08 - AP TVG § 1 Be­zug­nah­me auf Ta­rif­ver­trag Nr. 70 = EzA TVG § 3 Be­zug­nah­me auf Ta­rif­ver­trag Nr. 43; 24. Ok­to­ber 2007 - 10 AZR 825/06 - Rn. 13 ff., BA­GE 124, 259; Se­nat 19. März 2008 - 5 AZR 429/07 - Rn. 23, BA­GE 126, 198; 31. Au­gust 2005 - 5 AZR 545/04 - Rn. 39, BA­GE 115, 372). Von Be­deu­tung für das Aus­le­gungs­er­geb­nis ist auch der von den Ver­trags­par­tei­en ver­folg­te ty­pi­sche und von red­li­chen Geschäfts­part­nern ver­folg­te Re­ge­lungs­zweck (BAG 18. April 2007 - 4 AZR 653/05 - Rn. 36, AP TVG § 1 Be­zug­nah­me auf Ta­rif­ver­trag Nr. 54; 10. De­zem­ber 2008 - 10 AZR 1/08 - Rn. 14, AP BGB § 307 Nr. 40 = EzA BGB 2002 § 307 Nr. 40).

b) Nach die­sen Grundsätzen hat der Se­nat be­reits zu ei­ner zwei­stu­fi­gen Aus­schluss­frist in All­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen ei­nes Ar­beits­ver­trags ent­schie­den, dass die Er­he­bung ei­ner Kündi­gungs­schutz­kla­ge genüge, um das
 


- 11 -

Erlöschen der vom Aus­gang des Kündi­gungs­rechts­streits abhängi­gen An­nah­me­ver­zugs­ansprüche des Ar­beit­neh­mers zu ver­hin­dern (Se­nat 19. März 2008 - 5 AZR 429/07 - BA­GE 126, 198). Aus Sicht ei­nes Durch­schnitts­ar­beit­neh­mers ver­lan­ge das in ei­ner ein­zel­ver­trag­li­chen Aus­schluss­frist in der zwei­ten Stu­fe ent­hal­te­ne Er­for­der­nis des „Ein­kla­gens“ von An­nah­me­ver­zugs­ansprüchen, die von ei­nem Kündi­gungs­schutz­pro­zess abhängen, nicht mehr als die Er­he­bung der Kündi­gungs­schutz­kla­ge selbst. Die­ses Er­for­der­nis ver­deut­li­che dem Ar­beit­neh­mer nach all­ge­mei­nem Sprach­ge­brauch nur ei­ne pro­zes­sua­le Aus­ein­an­der­set­zung über den An­spruch. Er müsse ei­ne ent­spre­chen­de Klau­sel nicht so ver­ste­hen, dass sie dem Ar­beit­neh­mer ab­ver­lan­ge, in Un­kennt­nis vom Er­geb­nis ei­nes Kündi­gungs­schutz­ver­fah­rens un­ter In­k­auf­nah­me ei­nes unnöti­gen Kos­ten­ri­si­kos ei­ne be­zif­fer­te Leis­tungs­kla­ge bin­nen ei­ner be­stimm­ten Frist je­weils nach Fällig­keit der An­nah­me­ver­zugs­ansprüche und et­wai­ger an­de­rer Ansprüche er­he­ben zu müssen. Von ei­nem nicht rechts­kun­di­gen Ar­beit­neh­mer könne nicht er­war­tet wer­den, dass er den pro­zes­sua­len Be­griff des Streit­ge­gen­stands und des­sen Be­deu­tung ken­ne (Se­nat 19. März 2008 - 5 AZR 429/07 - Rn. 27, aaO; vgl. auch BAG 12. De­zem­ber 2006 - 1 AZR 96/06 - Rn. 31 f., BA­GE 120, 308 zur Un­bil­lig­keit ei­ner zwei­stu­fi­gen Aus­schluss­frist in ei­ner Be­triebs­ver­ein­ba­rung). Die­se Aus­le­gung wer­de auch dem Zweck ei­ner Aus­schluss­fris­ten­klau­sel ge­recht, denn schon mit der Er­he­bung ei­ner Kündi­gungs­schutz­kla­ge kann sich der An­spruchs­geg­ner auf die vom Aus­gang des Kündi­gungs­schutz­ver­fah­rens abhängi­gen For­de­run­gen ein­stel­len, Be­wei­se si­chern und vor­sorg­lich Rück­la­gen bil­den. Et­wai­ge, ggf. auf die Recht­spre­chung des Bun­des­ar­beits­ge­richts zu zwei­stu­fi­gen Aus­schluss­fris­ten in Ta­rif­verträgen zurück­ge­hen­de Aus­le­gungs­zwei­fel (vgl. hier­zu Se­nat 26. April 2006 - 5 AZR 403/05 - BA­GE 118, 60) gin­gen nach der Un­klar­hei­ten­re­gel (§ 305c Abs. 2 iVm. § 310 Abs. 3 Nr. 2 BGB) zu Las­ten des Ver­wen­ders (vgl. Se­nat 19. März 2008 - 5 AZR 429/07 - Rn. 29, aaO.). Die­se Ausführun­gen tref­fen erst recht auf ei­ne Klau­sel zu, nach der nicht ein „Ein­kla­gen“ ge­for­dert ist, son­dern ei­ne „ge­richt­li­che Gel­tend­ma­chung“ genügt.



- 12 -

c) Für das in vor­for­mu­lier­ten Ver­trags­be­din­gun­gen ei­nes Fremd­geschäftsführer-An­stel­lungs­ver­trags ge­re­gel­te Er­for­der­nis der ge­richt­li­chen Gel­tend­ma­chung von Ansprüchen gilt das Glei­che. Auch ein Geschäftsführer, der über nicht mehr als recht­li­che Grund­kennt­nis­se verfügt, kann und muss ei­ne ent­spre­chen­de Klau­sel nicht als ei­nen Hin­weis auf das Er­for­der­nis ei­ner be­zif­fer­ten Leis­tungs­kla­ge ver­ste­hen. Zwar ent­spricht es der Recht­spre­chung des Bun­des­ar­beits­ge­richts zu ta­rif­li­chen Ver­fall­klau­seln, die ei­ne ge­richt­li­che Gel­tend­ma­chung er­for­dern, dass die Er­he­bung der Kündi­gungs­schutz­kla­ge nicht zur Wah­rung der zwei­ten Stu­fe ei­ner Aus­schluss­frist aus­rei­che (vgl. Se­nat 26. April 2006 - 5 AZR 403/05 - Rn. 16 mwN, BA­GE 118, 60). Doch be­darf es zum Verständ­nis die­ser Recht­spre­chung ver­tief­ter ar­beits­recht­li­cher und pro­zes­sua­ler Kennt­nis­se, die ty­pi­scher­wei­se bei ei­nem Geschäftsführer nicht vor­aus­ge­setzt wer­den können. Im Übri­gen würden et­wai­ge Aus­le­gungs­zwei­fel beim An­stel­lungs­ver­trag ei­nes Geschäftsführers eben­so wie bei ei­ner ent­spre­chen­den ar­beits­ver­trag­li­chen Klau­sel nach der Un­klar­hei­ten­re­gel (§ 305c Abs. 2 iVm. § 310 Abs. 3 Nr. 2 BGB) zu Las­ten des Ver­wen­ders ge­hen.

Müller-Glöge 

Laux 

Biebl

Rolf St­ein­mann 

Il­gen­fritz-Donné

Auf Facebook teilen Auf Google+ teilen Ihren XING-Kontakten zeigen Beitrag twittern

 


zur Übersicht 5 AZR 253/09  

Kontakt

Sie erreichen uns jeweils von Montag bis Freitag in der Zeit
von 09:00 bis 19:00 Uhr:

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Berlin

Lützowstraße 32
10785 Berlin

Telefon: 030 - 26 39 62 0
Telefax: 030 - 26 39 62 499

E-Mail: berlin@hensche.de

Ansprechpartner:

Rechtsanwalt Dr. Martin Hensche
Fachanwalt für Arbeitsrecht

Rechtsanwalt Christoph Hildebrandt
Fachanwalt für Arbeitsrecht

Rechtsanwältin Nina Wesemann
Fachanwältin für Arbeitsrecht



 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Frankfurt am Main

Schumannstraße 27
60325 Frankfurt am Main

Telefon: 069 - 71 03 30 04
Telefax: 069 - 71 03 30 05

E-Mail: frankfurt@hensche.de

Ansprechpartner:

Rechtsanwältin Dr. Simone Wernicke
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Rechtsanwältin Maike Roters
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Sozialrecht

Rechtsanwalt Thomas Becker



 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Hamburg

Neuer Wall 10
20354 Hamburg

Telefon: 040 - 69 20 68 04
Telefax: 040 - 69 20 68 08

E-Mail: hamburg@hensche.de

Ansprechpartner:

Rechtsanwalt Sebastian Schroeder
Fachanwalt für Arbeitsrecht



 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Hannover

Georgstraße 38
30159 Hannover

Telefon: 0511 - 899 77 01
Telefax: 0511 - 899 77 02

E-Mail: hannover@hensche.de

Ansprechpartner:

Rechtsanwältin Nina Wesemann
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Rechtsanwalt Christoph Hildebrandt
Fachanwalt für Arbeitsrecht



 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Köln

Hohenstaufenring 62
50674 Köln

Telefon: 0221 - 709 07 18
Telefax: 0221 - 709 07 31

E-mail: koeln@hensche.de

Ansprechpartner:

Rechtsanwalt Thomas Becker

Rechtsanwältin Dr. Simone Wernicke
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Rechtsanwältin Maike Roters
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Sozialrecht



 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei München

Ludwigstraße 8
80539 München

Telefon: 089 - 21 56 88 63
Telefax: 089 -21 56 88 67

E-Mail: muenchen@hensche.de

Ansprechpartner:

Rechtsanwältin Nora Schubert

Rechtsanwalt Christoph Hildebrandt
Fachanwalt für Arbeitsrecht



 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Nürnberg

Zeltnerstraße 3
90443 Nürnberg

Telefon: 0911 - 953 32 07
Telefax: 0911 - 953 32 08

E-Mail: nuernberg@hensche.de

Ansprechpartner:

Rechtsanwältin Nora Schubert

Rechtsanwalt Christoph Hildebrandt
Fachanwalt für Arbeitsrecht



 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Stuttgart

Königstraße 10c
70173 Stuttgart

Telefon: 0711 - 470 97 10
Telefax: 0711 - 470 97 96

E-Mail: stuttgart@hensche.de

Ansprechpartner:

Rechtsanwältin Maike Roters
Fachanwältin für Arbeitsrecht
Fachanwältin für Sozialrecht

Rechtsanwältin Dr. Simone Wernicke
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Rechtsanwalt Thomas Becker

Presse Karriere Links A bis Z Sitemap Impressum
Gebühren­freie Hot­line: 0800 - 440 1 880