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Urteile zum Arbeitsrecht
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Schlag­worte: Teilzeit: Abfindung, Abfindung: Teilzeit, Sozialplan: Abfindungsanspruch
   
Gericht: Bundesarbeitsgericht
Akten­zeichen: 1 AZR 316/08
Typ: Urteil
Ent­scheid­ungs­datum: 22.09.2009
   
Leit­sätze:

1. So­zi­alpläne können be­stim­men, dass sich die Ab­fin­dungshöhe nach der zu­letzt be­zo­ge­nen Mo­nats­vergütung rich­tet.

2. So­zi­alpläne können re­geln, dass in Fällen, in de­nen sich die in­di­vi­du­el­le Ar­beits­zeit in der nähe­ren Ver­gan­gen­heit we­sent­lich geändert hat, nicht das letz­te Ent­gelt, son­dern ei­ne die ge­sam­te Be­triebs­zu­gehörig­keit ein­be­zie­hen­de Durch­schnitts­be­rech­nung maßgeb­lich ist.

Vor­ins­tan­zen: Arbeitsgericht Aachen, Urteil vom 09.08.2007, 4 Ca 1499/07
Landesarbeitsgericht Köln, Urteil vom 22.012008, 9 Sa 1116/07
   


BUN­DES­AR­BEITS­GERICHT

1 AZR 316/08
9 Sa 1116/07
Lan­des­ar­beits­ge­richt

Köln

 

Im Na­men des Vol­kes!

Verkündet am
22. Sep­tem­ber 2009

UR­TEIL

Klapp, Ur­kunds­be­am­ter

der Geschäfts­stel­le

In Sa­chen

Kläge­rin, Be­ru­fungskläge­rin und Re­vi­si­onskläge­rin,

pp.

Be­klag­te, Be­ru­fungs­be­klag­te und Re­vi­si­ons­be­klag­te,


hat der Ers­te Se­nat des Bun­des­ar­beits­ge­richts auf­grund der münd­li­chen Ver­hand­lung vom 22. Sep­tem­ber 2009 durch die Präsi­den­tin des Bun­des­ar­beits­ge­richts Schmidt, die Rich­ter am Bun­des­ar­beits­ge­richt Lin­sen­mai­er und Dr. Koch so­wie die eh­ren­amt­li­chen Rich­ter Dr. Fe­der­lin und Dr. Kle­be für Recht er­kannt:



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1. Die Re­vi­si­on der Kläge­rin ge­gen das Ur­teil des Lan­des­ar­beits­ge­richts Köln vom 22. Ja­nu­ar 2008 - 9 Sa 1116/07 - wird zurück­ge­wie­sen.


2. Die Kläge­rin hat die Kos­ten der Re­vi­si­on zu tra­gen.

Von Rechts we­gen!

Tat­be­stand

Die Par­tei­en strei­ten über die Höhe ei­ner So­zi­al­plan­ab­fin­dung


Die im Mai 1966 ge­bo­re­ne Kläge­rin war bei der Be­klag­ten seit dem 6. Ju­ni 1987 als Sach­be­ar­bei­te­rin in der Scha­dens­ab­tei­lung beschäftigt. In dem schrift­li­chen Ar­beits­ver­trag vom 6. Ju­ni/19. Ju­li 1987 heißt es ua.:

„1


Be­ginn des Ar­beits­verhält­nis­ses/Pro­be­zeit

Das Ar­beits­verhält­nis be­ginnt am 06. Ju­ni 1987.
...

 

3

Ar­beits­ent­gelt

Als Vergütung erhält der Ar­beit­neh­mer ein mo­nat­li­ches Brut­to­ge­halt, das sich wie folgt zu­sam­men­setzt:

Ge­halts­grup­pe IV, 2. Be­rufs­jahr = DM 2.620,00.

Als Be­ginn der Be­rufs­jah­re gilt der 01. 08. 85. ...“

Die Kläge­rin war zunächst in Voll­zeit tätig. Während ih­rer El­tern­zeit ab dem Jahr 2002 re­du­zier­te sie ih­re Ar­beits­zeit auf ei­ne Teil­zeittätig­keit im Um­fang von 7,6 St­un­den/Wo­che. Die­ses Ar­beits­zeit­vo­lu­men be­hielt sie in der Fol­ge­zeit bei. Ih­re mo­nat­li­che Brut­to­vergütung be­lief sich zu­letzt auf 676,45 Eu­ro. Die Be­klag­te ver­ein­bar­te mit dem Ge­samt­be­triebs­rat am 6./10. Ja­nu­ar 2006 ei­nen So­zi­al­plan. Die­ser enthält in Nr. IX 3 ua. fol­gen­de Re­ge­lun­gen:
 


- 3 - 

„...


b) Höhe

(1) Die Ar­beit­neh­mer er­hal­ten ei­ne Grund­ab­fin­dung nach fol­gen­der For­mel:

Le­bens­al­ter x Be­triebs­zu­gehörig­keit x Brut­to-Mo­nats­ver­dienst : 40.
...

c) Be­rech­nungs­grund­la­gen ...

(2) Maßgeb­lich für die Be­rech­nung der Be­triebs­zu­gehörig­keit ist der Zeit­punkt des Be­ginns des Ar­beits­verhält­nis­ses (ein­sch­ließlich Be­rufs­aus­bil­dungs­zei­ten bei der Ge­sell­schaft) ei­ner­seits und der Zeit­punkt der Be­en­di­gung des Ar­beits­verhält­nis­ses an­de­rer­seits. Zei­ten, in de­nen das Ar­beits­verhält­nis ruht, wer­den mit­ge­rech­net. ...

(3) Bei der Ab­fin­dung han­delt es sich um ei­ne Brut­to­zah­lung. Als Brut­to-Mo­nats­ver­dienst im Sin­ne die­ser Ver­ein­ba­rung gilt das im letz­ten Mo­nat vor Be­en­di­gung des Ar­beits­verhält­nis­ses vom Ar­beit­neh­mer be­zo­ge­ne vol­le Brut­to-Mo­nats­ge­halt ein-schließlich Zu­la­gen. ...

(4) Bei Ar­beit­neh­mern, de­ren re­gelmäßige Wo­chen­ar­beits­zeit sich seit dem 31. De­zem­ber 2003 um mehr als 25 % ver­rin­gert oder erhöht hat, ist für die Be­rech­nung des Brut­to-Mo­nats­ver­diens­tes der durch­schnitt­li­che Beschäfti­gungs­grad während ih­rer ge­sam­ten Be­triebs­zu­gehörig­keit maßgeb­lich. Die Höhe des Brut­to-Mo­nats­ver­diens­tes be­rech­net sich in die­sen Fällen wie folgt: Brut­to-Mo­nats­ver­dienst bei Voll­zeit­beschäfti­gung x durch­schnitt­li­cher Beschäfti­gungs­grad.
...“


Mit Schrei­ben vom 20. Fe­bru­ar 2006 kündig­te die Be­klag­te das Ar­beits­verhält­nis der Kläge­rin be­triebs­be­dingt zum 30. Sep­tem­ber 2006. Sie zahl­te an die Kläge­rin un­ter Berück­sich­ti­gung von Auf­sto­ckungs­leis­tun­gen we­gen ih­rer bei­den Kin­der ei­ne Ge­samt­ab­fin­dung iHv. 20.058,49 Eu­ro. Da­bei leg­te sie ih­rer Be­rech­nung ei­ne Be­triebs­zu­gehörig­keit seit dem 6. Ju­ni 1987 so­wie das von der Kläge­rin zu­letzt er­ziel­te Brut­to­mo­nats­ge­halt von 676,45 Eu­ro zu­grun­de.
 


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Mit der Kla­ge hat die Kläge­rin wei­te­re 46.970,01 Eu­ro brut­to ver­langt. Sie hat die An­sicht ver­tre­ten, bei der Be­rech­nung der Ab­fin­dung sei von ei­ner Be­triebs­zu­gehörig­keit ab dem 1. Au­gust 1985 aus­zu­ge­hen. Außer­dem sei nicht die zu­letzt für ih­re Teil­zeit­beschäfti­gung be­zahl­te Vergütung von 676,45 Eu­ro, son­dern das Brut­to­mo­nats­ge­halt für ei­ne Voll­zeit­beschäfti­gung mul­ti­pli­ziert mit ei­nem Beschäfti­gungs­grad von 0,83 maßge­bend. Die Stich­tags­re­ge­lung in Nr. IX 3 Buchst. c (4) Satz 1 des So­zi­al­plans führe zu ei­ner sach­lich nicht ge­recht­fer­tig­ten Un­gleich­be­hand­lung und sei un­wirk­sam.

Die Kläge­rin hat be­an­tragt, 


die Be­klag­te zu ver­ur­tei­len, an sie 46.970,01 Eu­ro nebst Zin­sen iHv. fünf Pro­zent­punk­ten über dem je­weils gülti­gen Ba­sis­zins­satz seit dem 30. Sep­tem­ber 2006 zu zah­len.


Die Be­klag­te hat be­an­tragt, die Kla­ge ab­zu­wei­sen. Dem hat das Ar­beits­ge­richt ent­spro­chen. Das Lan­des­ar­beits­ge­richt hat die Be­ru­fung der Kläge­rin zurück­ge­wie­sen. Mit der vom Lan­des­ar­beits­ge­richt zu­ge­las­se­nen Re­vi­si­on ver­folgt die Kläge­rin ih­ren Kla­ge­an­spruch wei­ter.

Ent­schei­dungs­gründe

Die zulässi­ge Re­vi­si­on ist un­be­gründet. Die Vor­in­stan­zen ha­ben die Kla­ge zu Recht ab­ge­wie­sen. Die Ansprüche der Kläge­rin aus dem So­zi­al­plan sind erfüllt. Die Be­klag­te hat die Ansprüche der Kläge­rin zu­tref­fend er­rech­net. Die Be­stim­mun­gen des So­zi­al­plans hal­ten ei­ner Rechtmäßig­keits­kon­trol­le stand. Dies gilt ent­ge­gen der Auf­fas­sung der Kläge­rin auch für die Re­ge­lung in Nr. IX 3 Buchst. c (4) Satz 1 des So­zi­al­plans und den dar­in ent­hal­te­nen Stich­tag.


I. Die Be­klag­te hat bei der Be­rech­nung der Ab­fin­dung als maßgeb­li­chen Be­ginn der Be­triebs­zu­gehörig­keit zu Recht nicht den 1. Au­gust 1985, son­dern den 6. Ju­ni 1987 zu­grun­de ge­legt. Nach Nr. IX 3 Buchst. c (2) des So­zi­al­plans ist für die Be­rech­nung der Be­triebs­zu­gehörig­keit der „Zeit­punkt des Be­ginns



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des Ar­beits­verhält­nis­ses (ein­sch­ließlich Be­rufs­aus­bil­dungs­zei­ten bei der Ge­sell­schaft)“ maßgeb­lich. Dies war aus­weis­lich der Nr. 1 des Ar­beits­ver­trags der 6. Ju­ni 1987. Zu die­sem Tag be­gann auch die tatsächli­che Beschäfti­gung der Kläge­rin bei der Be­klag­ten. Der in Nr. 3 des Ar­beits­ver­trags als „Be­ginn der Be­rufs­jah­re“ ver­ein­bar­te 1. Au­gust 1985 ist, wie das Lan­des­ar­beits­ge­richt zu­tref­fend er­kannt hat, nicht der für die Be­rech­nung der Ab­fin­dung maßgeb­li­che „Zeit­punkt des Be­ginns des Ar­beits­verhält­nis­ses“ im Sin­ne der Nr. IX 3 Buchst. c (2) des So­zi­al­plans. Der „Be­ginn der Be­rufs­jah­re“ be­trifft nicht die Be­triebs­zu­gehörig­keit bei der Be­klag­ten, son­dern er­fasst auch Beschäfti­gungs­zei­ten bei an­de­ren Un­ter­neh­men und hat aus­sch­ließlich Be­deu­tung für die Höhe der ta­rif­li­chen Vergütung.


II. Die Be­klag­te hat bei der Be­rech­nung der Ab­fin­dung zu Recht das von der Kläge­rin als Teil­zeit­kraft zu­letzt er­ziel­te Brut­to­mo­nats­ge­halt zu­grun­de ge­legt. Die Re­ge­lung in Nr. IX 3 Buchst. c (3) des So­zi­al­plans ist nicht zu be­an­stan­den. Die Kläge­rin hat auch kei­nen An­spruch dar­auf, so be­han­delt zu wer­den, wie die­je­ni­gen Ar­beit­neh­mer, de­ren re­gelmäßige Ar­beits­zeit sich nach dem 31. De­zem­ber 2003 um mehr als 25 % verändert hat und bei de­nen da­her gemäß Nr. IX 3 Buchst. c (4) des So­zi­al­plans der durch­schnitt­li­che Beschäfti­gungs­grad während der ge­sam­ten Be­triebs­zu­gehörig­keit maßgeb­lich ist. Die Stich­tags­re­ge­lung in Nr. IX 3 Buchst. c (4) des So­zi­al­plans hält ei­ner Rechtmäßig­keits­kon­trol­le stand.

1. So­zi­alpläne un­ter­lie­gen, wie an­de­re Be­triebs­ver­ein­ba­run­gen, der ge­richt­li­chen Rechtmäßig­keits­kon­trol­le. Da­bei ist es nicht Auf­ga­be der Ge­rich­te, bes­se­re Lösun­gen als die Be­triebs­par­tei­en zu fin­den, son­dern le­dig­lich, rechts­wid­ri­ge So­zi­al­plan­ge­stal­tun­gen zu ver­hin­dern. Dem­ent­spre­chend sind So­zi­alpläne dar­auf­hin zu über­prüfen, ob sie mit höher­ran­gi­gem Recht wie ins­be­son­de­re dem be­triebs­ver­fas­sungs­recht­li­chen Gleich­be­hand­lungs­grund­satz ver­ein­bar sind.

a) Der auf den all­ge­mei­nen Gleich­heits­satz des Art. 3 Abs. 1 GG zurück­zuführen­de Gleich­be­hand­lungs­grund­satz zielt dar­auf ab, ei­ne Gleich­stel­lung von Per­so­nen in ver­gleich­ba­rer La­ge si­cher­zu­stel­len und ei­ne gleich­heits-
 


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wid­ri­ge Grup­pen­bil­dung aus­zu­sch­ließen. Maßgeb­li­cher Sach­grund für ei­ne Grup­pen­bil­dung ist re­gelmäßig der mit der je­wei­li­gen Re­ge­lung ver­folg­te Zweck. Dem­ent­spre­chend müssen sich Grup­pen­bil­dun­gen in So­zi­alplänen an de­ren Funk­ti­on ori­en­tie­ren (BAG 20. Ja­nu­ar 2009 - 1 AZR 740/07 - Rn. 11, 12 mwN, NZA 2009, 495). So­zi­alpläne ha­ben nach der ständi­gen Recht­spre­chung des Se­nats ei­ne zu­kunfts­be­zo­ge­ne Aus­gleichs- und Über­brückungs­funk­ti­on. Die in ih­nen vor­ge­se­he­nen Leis­tun­gen stel­len kein zusätz­li­ches Ent­gelt für die in der Ver­gan­gen­heit er­brach­ten Diens­te dar, son­dern sol­len gemäß § 112 Abs. 1 Satz 2 Be­trVG die künf­ti­gen Nach­tei­le aus­glei­chen oder ab­mil­dern, die den Ar­beit­neh­mern durch die Be­triebsände­rung ent­ste­hen können (11. No­vem­ber 2008 - 1 AZR 475/07 - Rn. 19 mwN, AP Be­trVG 1972 § 112 Nr. 196 = EzA Be­trVG 2001 § 112 Nr. 30). Bei der Aus­ge­stal­tung von So­zi­alplänen ha­ben die Be­triebs­par­tei­en Be­ur­tei­lungs- und Ge­stal­tungs­spielräume. Die­se schließen Ty­pi­sie­run­gen und Pau­scha­lie­run­gen ein. Glei­ches gilt für Stich­tags­re­ge­lun­gen. Die mit die­sen häufig ver­bun­de­nen Härten müssen im In­ter­es­se der Rechts­si­cher­heit hin­ge­nom­men wer­den, wenn sich die Wahl des Zeit­punkts am ge­ge­be­nen Sach­ver­halt ori­en­tiert und so­mit sach­lich ver­tret­bar ist und das auch auf die zwi­schen den Grup­pen ge­zo­ge­nen Gren­zen zu­trifft (BAG 20. Ja­nu­ar 2009 - 1 AZR 740/07 - Rn. 14 mwN, aaO).


b) Die Be­triebs­par­tei­en ha­ben außer­dem be­son­de­re Dis­kri­mi­nie­rungs­ver­bo­te und die in Art. 6 GG ent­hal­te­nen Wer­tun­gen zu be­ach­ten.


2. Hier­nach ist we­der das in Nr. IX 3 Buchst. c (3) Satz 2 des So­zi­al­plans grundsätz­lich vor­ge­se­he­ne An­knüpfen an das zu­letzt be­zo­ge­ne Brut­to­mo­nats­ge­halt noch die Dif­fe­ren­zie­rung in Nr. IX 3 Buchst. c (4) des So­zi­al­plans zu be­an­stan­den.

a) Die Re­ge­lung in Nr. IX 3 Buchst. c (3) Satz 2 des So­zi­al­plans, nach der für die Be­rech­nung der Ab­fin­dung grundsätz­lich der letz­te Brut­to­mo­nats­ver­dienst maßgeb­lich ist, verstößt we­der ge­gen den be­triebs­ver­fas­sungs­recht­li­chen Gleich­be­hand­lungs­grund­satz noch ge­gen das in § 4 Abs. 1 Satz 1 Tz­B­fG nor­mier­te Ver­bot der Dis­kri­mi­nie­rung teil­zeit­beschäftig­ter Ar­beit­neh­mer. Auch


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ei­ne Ver­let­zung des durch Art. 6 GG gewähr­leis­te­ten Schut­zes von Ehe und Fa­mi­lie ist mit der Re­ge­lung nicht ver­bun­den.

aa) Die Re­ge­lung verstößt nicht ge­gen den Gleich­be­hand­lungs­grund­satz. Das An­knüpfen an die zu­letzt be­zo­ge­ne Vergütung ist nach dem Zweck ei­nes So­zi­al­plans sach­lich ge­recht­fer­tigt. Der durch die So­zi­al­plan­leis­tung aus­zu­glei­chen­de oder ab­zu­mil­dern­de wirt­schaft­li­che Nach­teil wird maßgeb­lich be­stimmt durch die in dem bis­he­ri­gen Ar­beits­verhält­nis be­zo­ge­ne Vergütung. Da­her ist es ge­recht­fer­tigt, die­se zur Be­zugs­größe für die in dem So­zi­al­plan vor­ge­se­he­nen Über­brückungs­leis­tun­gen zu ma­chen. Auch der Ge­setz­ge­ber stellt in § 10 Abs. 3 KSchG für Ab­fin­dun­gen so­wie in § 113 Abs. 1 2. Halbs. Be­trVG beim Nach­teils­aus­gleich nicht auf ab­so­lu­te Beträge, son­dern auf den letz­ten Mo­nats­ver­dienst des ein­zel­nen Ar­beit­neh­mers ab. Da­bei kommt es nicht dar­auf an, ob die zu un­ter­schied­li­chen Ab­fin­dungs­leis­tun­gen führen­den Un­ter­schie­de bei der zu­letzt be­zo­ge­nen Vergütung ih­re Ur­sa­che in un­ter­schied­li­chen Tätig­kei­ten, Vergütungs­ver­ein­ba­run­gen oder Ar­beits­zei­ten oder ei­ner Kom­bi­na­ti­on die­ser Fak­to­ren ha­ben.

bb) Die Re­ge­lung in Nr. IX 3 Buchst. c (3) Satz 2 des So­zi­al­plans verstößt nicht ge­gen § 4 Abs. 1 Satz 1 Tz­B­fG. Auch wenn der sich auf die Ab­fin­dungshöhe aus­wir­ken­de ge­rin­ge­re Brut­to­mo­nats­ver­dienst auf ei­ner Teil­zeit­beschäfti­gung des Ar­beit­neh­mers be­ruht, führt das An­knüpfen an die­sen Ver­dienst nicht zu ei­ner un­zulässi­gen Dis­kri­mi­nie­rung des teil­zeit­beschäftig­ten Ar­beit­neh­mers (vgl. BAG 28. Ok­to­ber 1992 - 10 AZR 129/92 - zu II 2 c der Gründe, BA­GE 71, 280). Die­ser wird iSv. § 4 Abs. 1 Satz 1 Tz­B­fG nicht we­gen der Teil­zeit schlech­ter be­han­delt als ver­gleich­ba­re voll­zeit­beschäftig­te Ar­beit­neh­mer. Viel­mehr steht es mit § 4 Abs. 1 Satz 2 Tz­B­fG in Ein­klang, wenn ein Ar­beit­neh­mer ei­ne Ab­fin­dung in dem Um­fang erhält, der dem An­teil sei­ner Ar­beits­zeit an der Ar­beits­zeit ei­nes ver­gleich­ba­ren voll­zeit­beschäftig­ten Ar­beit­neh­mers ent­spricht.


cc) Die Re­ge­lung in Nr. IX 3 Buchst. c (3) Satz 2 des So­zi­al­plans wi­der­spricht nicht den in Art. 6 GG ent­hal­te­nen Wer­tun­gen.

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(1) Nach der ständi­gen Recht­spre­chung des Se­nats ha­ben die Be­triebs­par­tei­en gemäß § 75 Abs. 1 Be­trVG auch die in Art. 6 GG ent­hal­te­nen Wer­tun­gen zu be­ach­ten (6. No­vem­ber 2007 - 1 AZR 960/06 - Rn. 27 mwN, BA­GE 124, 335). Sie dürfen da­her kei­ne Re­ge­lun­gen tref­fen, die ge­eig­net sind, Ehe und Fa­mi­lie zu dis­kri­mi­nie­ren und Ar­beit­neh­mer we­gen ih­rer ehe­li­chen Le­bens­ge­mein­schaft oder der Wahr­neh­mung von Rech­ten und Pflich­ten ge­genüber Kin­dern zu be­nach­tei­li­gen (6. No­vem­ber 2007 - 1 AZR 960/06 - Rn. 28 mwN, aaO). Ins­be­son­de­re verstößt es ge­gen die Wer­tun­gen in Art. 6 GG, wenn Ar­beit­neh­mer bei ih­rer Ent­schei­dung, El­tern­zeit in An­spruch zu neh­men, da­mit rech­nen müssen, dass die­se Zei­ten bei der Be­mes­sung von So­zi­al­plan­ansprüchen nicht als Beschäfti­gungs­zeit mitzählen (21. Ok­to­ber 2003 - 1 AZR 407/02 - zu I 3 a der Gründe mwN, BA­GE 108, 147). An­de­rer­seits er­gibt sich aber aus Art. 6 GG für die Be­triebs­par­tei­en nicht die Pflicht, ver­hei­ra­te­te Ar­beit­neh­mer oder sol­che, die mit ih­ren Kin­dern in häus­li­cher Ge­mein­schaft le­ben, ge­genüber un­ver­hei­ra­te­ten, kin­der­lo­sen Ar­beit­neh­mern zu be­vor­zu­gen (6. No­vem­ber 2007 - 1 AZR 960/06 - aaO).


(2) Nr. IX 3 Buchst. c (3) Satz 2 des So­zi­al­plans ist kei­ne Re­ge­lung, die ge­eig­net ist, Ehe und Fa­mi­lie zu dis­kri­mi­nie­ren und Ar­beit­neh­mer we­gen ih­rer ehe­li­chen Le­bens­ge­mein­schaft oder der Wahr­neh­mung von Rech­ten und Pflich­ten ge­genüber Kin­dern zu be­nach­tei­li­gen. Die Re­ge­lung führt nicht et­wa da­zu, dass Er­zie­hungs­zei­ten bei der Be­rech­nung der So­zi­al­plan­ab­fin­dung un­berück­sich­tigt blie­ben. Sie hat le­dig­lich zur Fol­ge, dass sich die Höhe der Ab­fin­dung auch bei teil­zeit­beschäftig­ten Ar­beit­neh­mern nach de­ren zu­letzt er­ziel­tem Ar­beits­ent­gelt rich­tet. Grund und An­lass der Teil­zeit­beschäfti­gung sind da­bei nicht von Be­deu­tung und müssen es aus Rechts­gründen auch nicht sein.


b) Auch die in Nr. IX 3 Buchst. c (4) des So­zi­al­plans ge­trof­fe­ne Re­ge­lung hält der Rechtmäßig­keits­kon­trol­le stand. Durch die­se Be­stim­mung wer­den die­je­ni­gen Ar­beit­neh­mer be­son­ders be­han­delt, bei de­nen sich die re­gelmäßige wöchent­li­che Ar­beits­zeit seit dem 31. De­zem­ber 2003 um mehr als 25 % ver­rin­gert oder erhöht hat. Die Dif­fe­ren­zie­rung verstößt we­der ge­gen den
 


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be­triebs­ver­fas­sungs­recht­li­chen Gleich­be­hand­lungs­grund­satz noch ge­gen das in § 4 Abs. 1 Satz 1 Tz­B­fG nor­mier­te Ver­bot der Be­nach­tei­li­gung teil­zeit­beschäftig­ter Ar­beit­neh­mer noch ge­gen an­de­re Dis­kri­mi­nie­rungs­ver­bo­te.


aa) Die mit der Re­ge­lung vor­ge­nom­me­ne Grup­pen­bil­dung ist mit dem be­triebs­ver­fas­sungs­recht­li­chen Gleich­be­hand­lungs­grund­satz ver­ein­bar.


(1) Die Be­triebs­par­tei­en ha­ben ei­nen er­heb­li­chen Ge­stal­tungs­spiel­raum, ob und in­wie­weit sie bei der Höhe von So­zi­al­plan­ab­fin­dun­gen in der Ver­gan­gen­heit lie­gen­de Verände­run­gen der Ar­beits­zeit und der da­mit kor­re­spon­die­ren­den Vergütung der ein­zel­nen Ar­beit­neh­mer berück­sich­ti­gen. Es gibt in­so­weit nicht nur ei­ne dem be­triebs­ver­fas­sungs­recht­li­chen Gleich­be­hand­lungs­grund­satz ge­recht wer­den­de Lösung (vgl. zu un­ter­schied­li­chen Aus­ge­stal­tun­gen des „pro-ra­ta-tem­po­ris-Grund­sat­zes“ BAG 28. Ok­to­ber 1992 - 10 AZR 129/92 - BA­GE 71, 280; 14. Au­gust 2001 - 1 AZR 760/00 - AP Be­trVG 1972 § 112 Nr. 142 = EzA Be­trVG 1972 § 112 Nr. 108; 13. Fe­bru­ar 2007 - 9 AZR 729/05 - BA­GE 121, 205). In­ner­halb die­ses Ge­stal­tungs­spiel­raums der Be­triebs­par­tei­en liegt es, bei den­je­ni­gen Ar­beit­neh­mern, bei de­nen in­ner­halb der letz­ten zwei Jah­re vor dem Ab­schluss des So­zi­al­plans ei­ne we­sent­li­che Verände­rung der re­gelmäßigen wöchent­li­chen Ar­beits­zeit ein­ge­tre­ten ist, nicht auf das letz­te Brut­to­mo­nats­ge­halt, son­dern auf ei­ne die ge­sam­te Dau­er des Ar­beits­verhält­nis­ses ein­be­zie­hen­de Durch­schnitts­be­rech­nung ab­zu­stel­len. Da­durch wer­den Härten und Pri­vi­le­gie­run­gen ver­mie­den, die sich eher zufällig dar­aus er­ge­ben, dass sich in na­hem zeit­li­chen Zu­sam­men­hang mit dem Aus­schei­den der Ar­beit­neh­mer die in­di­vi­du­el­le Ar­beits­zeit we­sent­lich geändert hat. Da­bei kann sich die für die­sen Fall vor­ge­se­he­ne Durch­schnitts­be­rech­nung so­wohl zu­guns­ten als auch zu Las­ten der Ar­beit­neh­mer aus­wir­ken.


(2) Eben­falls nicht zu be­an­stan­den ist die Dif­fe­ren­zie­rung zwi­schen den Ar­beit­neh­mern, bei de­nen die we­sent­li­che Ände­rung der Ar­beits­zeit nach dem 31. De­zem­ber 2003 ein­ge­tre­ten ist, und den­je­ni­gen bei de­nen ei­ne sol­che be­reits zu ei­nem frühe­ren Zeit­punkt er­folg­te. Die Recht­fer­ti­gung für die Dif­fe­ren­zie­rung und den gewähl­ten Stich­tag folgt al­ler­dings ent­ge­gen der Auf­fas­sung der Be­klag­ten nicht be­reits aus dem Ver­wal­tungs­auf­wand, der für die­se

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da­mit ver­bun­den wäre, für al­le Ar­beit­neh­mer, de­ren Ar­beits­zeit sich ir­gend­wann ein­mal we­sent­lich geändert hat, den Beschäfti­gungs­grad für die ge­sam­te Dau­er des Ar­beits­verhält­nis­ses zu er­rech­nen. Der dem Ar­beit­ge­ber ent­ste­hen­de Ver­wal­tungs­auf­wand ist, eben­so wie sons­ti­ge be­trieb­li­che Be­lan­ge, nach dem Zweck ei­nes So­zi­al­plans kein Sach­grund für Dif­fe­ren­zie­run­gen bei den So­zi­al­plan­leis­tun­gen (vgl. BAG 6. No­vem­ber 2007 - 1 AZR 960/06 - Rn. 19, BA­GE 124, 335; 19. Fe­bru­ar 2008 - 1 AZR 1004/06 - Rn. 31, AP Be­trVG 1972 § 112 Nr. 191 = EzA Be­trVG 2001 § 112 Nr. 26). Die Dif­fe­ren­zie­rung und der gewähl­te Stich­tag sind aber des­halb sach­ge­recht, weil ty­pi­sie­rend da­von aus­ge­gan­gen wer­den kann, dass sich ei­ne länge­re Zeit zurück­lie­gen­de Verände­rung der Ar­beits­zeit und die da­mit ver­bun­de­ne Ände­rung des Ein­kom­mens re­gelmäßig be­reits ver­fes­tigt und sich ein Ar­beit­neh­mer in sei­nem Le­bens­stan­dard hier­auf ein­ge­stellt hat. Der von den Be­triebs­par­tei­en in­so­weit gewähl­te Zeit­raum von et­wa zwei Jah­ren vor Ab­schluss des So­zi­al­plans, der sich für die ein­zel­nen Ar­beit­neh­mer noch um die Zeit bis zur Be­en­di­gung ih­res Ar­beits­verhält­nis­ses verlänger­te - bei der Kläge­rin war dies ein drei­vier­tel Jahr -, ist nicht zu be­an­stan­den. Dies macht auch die ge­setz­li­che Wer­tung des § 130 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 SGB III deut­lich, nach der für die Er­mitt­lung des für die Höhe des Ar­beits­lo­sen­gel­des maßgeb­li­chen Be­mes­sungs­ent­gelts bei Teil­zeit­ver­ein­ba­run­gen ein Re­fe­renz­zeit­raum von drei­ein­halb Jah­ren vor der Ent­ste­hung des An­spruchs zu­grun­de zu le­gen ist.


bb) Die mit Nr. IX 3 Buchst. c (4) des So­zi­al­plans ver­bun­de­ne Dif­fe­ren­zie­rung verstößt nicht ge­gen § 4 Abs. 1 Satz 1 Tz­B­fG.


(1) § 4 Abs. 1 Satz 1 Tz­B­fG be­trifft in ers­ter Li­nie das Verhält­nis von teil­zeit- zu voll­zeit­beschäftig­ten Ar­beit­neh­mern. Das Ver­bot gilt al­ler­dings auch dann, wenn ei­ne Grup­pe teil­zeit­beschäftig­ter Ar­beit­neh­mer wie voll­zeit­beschäftig­te Ar­beit­neh­mer be­han­delt und die an­de­re Grup­pe der Teil­zeit­beschäftig­ten von ein­zel­nen Leis­tun­gen aus­ge­schlos­sen wird (BAG 25. April 2007 - 6 AZR 746/06 - Rn. 22 mwN, BA­GE 122, 215). Die un­ter­schied­li­che Be­hand­lung be­darf dann ei­ner sach­li­chen Recht­fer­ti­gung. Hierfür gel­ten die-sel­ben Maßstäbe wie für die An­wen­dung des be­triebs­ver­fas­sungs­recht­li­chen
 


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Gleich­be­hand­lungs­grund­sat­zes, ist doch das Ver­bot der schlech­te­ren Be­hand­lung teil­zeit­beschäftig­ter Ar­beit­neh­mer eben­so wie der be­triebs­ver­fas­sungs­recht­li­che Gleich­be­hand­lungs­grund­satz Aus­druck des all­ge­mei­nen Gleich­heits­sat­zes des Art. 3 Abs. 1 GG (vgl. BAG 25. April 2007 - 6 AZR 746/06 - Rn. 23, aaO).

(2) Hier wird durch Nr. IX 3 Buchst. c (4) des So­zi­al­plans die Grup­pe der teil­zeit­beschäftig­ten Ar­beit­neh­mer, bei der die Ände­rung der Ar­beits­zeit um mehr als 25 % seit dem 31. De­zem­ber 2003 ein­ge­tre­ten ist, an­ders be­han­delt als die Grup­pe der Teil­zeit­beschäftig­ten, bei de­nen die we­sent­li­che Ände­rung be­reits früher er­folg­te. Die­se un­ter­schied­li­che Be­hand­lung ist aber, wie aus­geführt, nach dem Zweck des So­zi­al­plans so­wie un­ter Berück­sich­ti­gung der Ge­stal­tungs­frei­heit der Be­triebs­par­tei­en sach­lich ge­recht­fer­tigt.


cc) Die mit Nr. IX 3 Buchst. c (4) des So­zi­al­plans ver­bun­de­ne Dif­fe­ren­zie­rung verstößt schließlich auch nicht ge­gen an­de­re Dis­kri­mi­nie­rungs­ver­bo­te. Ins­be­son­de­re ist nicht er­kenn­bar, in­wie­fern mit der be­son­de­ren Be­hand­lung der­je­ni­gen Ar­beit­neh­mer, bei de­nen in­ner­halb der letz­ten zwei Jah­re ei­ne we­sent­li­che Ände­rung des Um­fangs ih­rer Ar­beits­zeit ein­ge­tre­ten ist, ei­ne auf dem Ge­schlecht be­ru­hen­de Be­nach­tei­li­gung der­je­ni­gen Ar­beit­neh­mer ver­bun­den sein soll, bei de­nen ei­ne der­ar­ti­ge er­heb­li­che Ände­rung nicht oder be­reits zu ei­nem frühe­ren Zeit­punkt ein­ge­tre­ten ist.


Schmidt 

Koch 

Lin­sen­mai­er

Fe­der­lin 

Kle­be

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