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Urteile zum Arbeitsrecht
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Schlag­worte: Diskriminierung: Alter, Kündigung: Betriebsbedingt, Sozialauswahl, Sozialplan, Interessenausgleich, Europarecht
   
Gericht: Arbeitsgericht Siegburg
Akten­zeichen: 2 Ca 2144/09
Typ: Beschluss
Ent­scheid­ungs­datum: 27.01.2010
   
Leit­sätze: Ist Ar­ti­kel 6 der Richt­li­nie 2000/78/EG des Ra­tes vom 27. No­vem­ber 2000 da­hin aus­zu­le­gen, dass er ei­ner na­tio­na­len Rechts­vor­schrift ent­ge­gen­steht, die es er­laubt, bei der Aus­wahl der aus be­trieb­li­chen Gründen zu kündi­gen­den Mit­ar­bei­ter zur Si­che­rung ei­ner aus­ge­wo­ge­nen Al­ters­struk­tur Al­ters­grup­pen zu bil­den und die Aus­wahl un­ter den ver­gleich­ba­ren Mit­ar­bei­tern der­ge­stalt zu voll­zie­hen, dass das Verhält­nis der Zahl der aus der je­wei­li­gen Al­ters­grup­pe aus­zuwählen­den Mit­ar­bei­ter zur Zahl der ins­ge­samt zu kündi­gen­den ver­gleich­ba­ren Mit­ar­bei­ter dem Verhält­nis der Zahl der in der je­wei­li­gen Al­ters­grup­pe beschäftig­ten Mit­ar­bei­ter zur Zahl al­ler ver­gleich­ba­ren Mit­ar­bei­ter des Be­trie­bes ent­spricht?
Vor­ins­tan­zen:
   

Ar­beits­ge­richt Sieg­burg, 2 Ca 2144/09

 

Te­nor:

Dem Ge­richts­hof der Eu­ropäischen Ge­mein­schaf­ten wird nach Art. 234 EGV fol­gen­de Fra­ge zur Vor­ab­ent­schei­dung vor­ge­legt:

Ist Ar­ti­kel 6 der Richt­li­nie 2000/78/EG des Ra­tes vom 27. No­vem­ber 2000 da­hin aus­zu­le­gen, dass er ei­ner na­tio­na­len Rechts­vor­schrift ent­ge­gen­steht, die es er­laubt, bei der Aus­wahl der aus be­trieb­li­chen Gründen zu kündi­gen­den Mit­ar­bei­ter zur Si­che­rung ei­ner aus­ge­wo­ge­nen Al­ters­struk­tur Al­ters­grup­pen zu bil­den und die Aus­wahl un­ter den ver­gleich­ba­ren Mit­ar­bei­tern der­ge­stalt zu voll­zie­hen, dass das Verhält­nis der Zahl der aus der je­wei­li­gen Al­ters­grup­pe aus­zuwählen­den Mit­ar­bei­ter zur Zahl der ins­ge­samt zu kündi­gen­den ver­gleich­ba­ren Mit­ar­bei­ter dem Verhält­nis der Zahl der in der je­wei­li­gen Al­ters­grup­pe beschäftig­ten Mit­ar­bei­ter zur Zahl al­ler ver­gleich­ba­ren Mit­ar­bei­ter des Be­trie­bes ent­spricht?

 

Gründe:

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Die Par­tei­en strei­ten über die Wirk­sam­keit ei­ner or­dent­li­chen Kündi­gung der Be­klag­ten so­wie über den An­spruch des Klägers auf Wei­ter­beschäfti­gung.

Der am 3. ge­bo­re­ne, ver­hei­ra­te­te und 2 Kin­dern un­ter­halts­pflich­ti­ge Kläger seit Ok­to­ber 2000 bei der Be­klag­ten als Ma­schi­nen­ar­bei­ter beschäftigt. Die Be­klag­te er­zielt die Wertschöpfung im We­sent­li­chen durch Per­so­nal­ein­satz. Bis zum Som­mer 2009 ließ sie von mon­tags bis frei­tags in 3 vol­len Schich­ten, sams­tags in ei­ner Früh- und ei­ner Spätschicht und sonn­tags in ei­ner Nacht­schicht pro­du­zie­ren. Im Frühjahr 2009 be­schloss sie, künf­tig nur in 2-Schicht­be­trieb zu ar­bei­ten und die Wo­chen­end­schich­ten zu strei­chen, mit­hin 8 von 18 Schich­ten weg­fal­len zu las­sen. Mit dem bei ihr be­ste­hen­den Be­triebs­rat ver­ein­bar­te sie am 06.07.2009 ei­nen In­ter­es­sen­aus­gleich mit Na­mens­lis­te, nach dem der Per­so­nal­be­stand um 95 Per­so­nen re­du­ziert wer­den soll­te. Von zu­vor 261 Ma­schi­nen­be­die­nern wa­ren 20 Mit­ar­bei­ter be­fris­tet beschäftigt, de­ren Ar­beits­verhält­nis nicht verlängert wur­de. 76 wei­te­re Ma­schi­nen­be­die­ner nah­men das An­ge­bot der Be­klag­ten auf Wech­sel in ei­ne Trans­fer­ge­sell­schaft an bzw. wur­den von der Be­klag­ten gekündigt, so auch der Kläger mit Schrei­ben vom 29.07.2009, dem Kläger am glei­chen Ta­ge zu­ge­gan­gen, zum 31.10.2009. Der Aus­wahl der zu kündi­gen­den Mit­ar­bei­ter lag ei­ne Aus­wahl­richt­li­nie zu­grun­de, wel­che die Be­klag­te mit dem bei ihr be­ste­hen­den Be­triebs­rat eben­falls am 06.07.2009 ver­ein­bart hat­te. Hier­in war zum Ei­nen ein Punk­te­sys­tem vor­ge­se­hen so­wie die Bil­dung von Al­ters­grup­pen, wo­bei zur Er­hal­tung ei­ner aus­ge­wo­ge­nen Al­ters­struk­tur der Per­so­nal­ab­bau je­weils pro­por­tio­nal zur Größe der je­wei­li­gen Al­ters­grup­pe an der Ge­samt­be­leg­schaft durch­geführt wer­den soll­te. Der Kläger be­fin­det sich in der Al­ters­grup­pe, die von der Voll­endung des 36. Le­bens­jah­res bis zur Voll­endung des 45. Le­bens­jah­res reicht und er­zielt mit sei­nen So­zi­al­da­ten 78 Punk­te. In sei­ner Al­ters­grup­pe wäre er erst ab ei­ner Punkt­zahl von 80 nicht zu kündi­gen ge­we­sen. Bei ei­nem Ver­zicht auf die Al­ters­grup­pen­bil­dung wäre der Kläger hin­ge­gen der Grup­pe der nicht zu kündi­gen­den Mit­ar­bei­ter zu­zu­rech­nen ge­we­sen, da in die­sem Fal­le nur Mit­ar­bei­ter mit bis zu 77 Punk­ten hätten gekündigt wer­den können. In der Al­ters­grup­pe der bis zu 35 Jah­re al­ten Mit­ar­bei­ter wei­sen nur 8 von ins­ge­samt 63 Mit­ar­bei­tern ei­ne Punkt­zahl über 77 auf.

§ 1 Abs. 3 des KSchG lau­tet: 

Ist ei­nem Ar­beit­neh­mer aus drin­gen­den be­trieb­li­chen Er­for­der­nis­sen

im Sin­ne des Ab­sat­zes 2 gekündigt wor­den, ist die Kündi­gung trotz­dem so­zi­al un­ge­recht­fer­tigt, wenn der Ar­beit­ge­ber bei der Aus­wahl des Ar­beit­neh­mers die Dau­er der Be­triebs­zu­gehörig­keit, das Le­bens­al­ter, die Un­ter­halts­pflich­ten und die Schwer­be­hin­de­rung des Ar­beit­neh­mers nicht oder nicht aus­rei­chend berück­sich­tigt hat; auf Ver­lan­gen des Ar­beit­neh­mers hat der Ar­beit­ge­ber dem Ar­beit­neh­mer die Gründe an­zu­ge­ben, die zu der ge­trof­fe­nen so­zia­len Aus­wahl geführt ha­ben. In die so­zia­le Aus­wahl nach Satz 1 sind Ar­beit­neh­mer nicht ein­zu­be­zie­hen, de­ren Wei­ter­beschäfti­gung, ins­be­son­de­re we­gen ih­rer Kennt­nis­se, Fähig­kei­ten und Leis­tun­gen oder zur Si­che­rung ei­ner aus­ge­wo­ge­nen Per­so­nal­struk­tur des Be­trie­bes, im be­rech­tig­ten be­trieb­li­chen In­ter­es­se liegt. Der Ar­beit­neh­mer hat die Tat­sa­chen zu be­wei­sen, die die Kündi­gung als so­zi­al un­ge­recht­fer­tigt im Sin­ne des Sat­zes 1 er­schei­nen las­sen.

Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ar­beits­ge­richts (vgl. Ur­teil vom 06.11.2008 – 2 AZR 523/07) kann die nach die­ser Vor­schrift vor­zu­neh­men­de so­zia­le Aus­wahl der zu kündi­gen­den Mit­ar­bei­ter auch in der Wei­se vor­ge­nom­men wer­den, dass zum Zweck der Er­hal­tung der Al­ters­struk­tur (§ 1 Abs. 3 S. 2 KSchG) Al­ters­grup­pen ge­bil­det wer­den, in­ner­halb de­rer die So­zi­al­aus­wahl vor­zu­neh­men ist. Da­bei muss die bis­he­ri­ge Ver­tei­lung der Beschäftig­ten auf die Al­ters­grup­pen ih­re pro­zen­tua­le Ent­spre­chung in der An­zahl der in den je­wei­li­gen Al­ters­grup­pen zu kündi­gen­den Mit­ar­bei­tern fin­den, wo­durch die Er­hal­tung der bis­he­ri­gen pro­zen­tua­len An­tei­le der Al­ters­grup­pen an der

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Ge­samt­be­leg­schaft - in et­wa – er­reicht wird. Die­se Al­ters­grup­pen­bil­dung kann da­zu führen, dass von Ar­beit­neh­mern mit an­sons­ten glei­chen al­ter­s­un­abhängi­gen Punkt­zah­len, aber Zu­gehörig­keit zu un­ter­schied­li­chen Al­ters­grup­pen der ei­ne gekündigt wer­den kann, der an­de­re nicht. Während das Bun­des­ar­beits­ge­richt die Berück­sich­ti­gung des Le­bens­al­ters bei der So­zi­al­aus­wahl und die da­mit ver­bun­de­ne ten­den­zi­el­le Be­vor­zu­gung älte­rer Mit­ar­bei­ter grundsätz­lich als le­gi­tim an­sieht, da da­mit die ty­pi­scher­wei­se schlech­te­ren Chan­cen älte­rer Mit­ar­bei­ter auf dem Ar­beits­markt berück­sich­tigt wer­den sol­len, wird die Le­gi­ti­ma­ti­on der durch die Al­ters­grup­pen­bil­dung ent­ste­hen­de Un­gleich­be­hand­lung we­gen un­ter­schied­li­chen Al­ters im Ziel der Er­hal­tung der Al­ters­struk­tur ge­se­hen. Die­ser Zweck ist nach An­sicht der vor­le­gen­den Kam­mer ein be­triebs- und un­ter­neh­mens­be­zo­ge­ner Zweck.

Der Ge­richts­hof der Eu­ropäischen Ge­mein­schaf­ten hat je­doch in sei­nem Ur­teil vom 05.03.2009 (C-388/07) ent­schie­den, dass Aus­nah­men vom Grund­satz des Ver­bots von Dis­kri­mi­nie­run­gen aus Gründen des Al­ters nur durch so­zi­al­po­li­ti­sche Zie­le wie sol­che aus den Be­rei­chen Beschäfti­gungs­po­li­tik, Ar­beits­markt oder be­ruf­li­che Bil­dung ge­recht­fer­tigt sein können. Die­se Zie­le – so der Ge­richts­hof - un­ter­schie­den sich da­durch, dass sie im All­ge­mein­in­ter­es­se stünden, von rein in­di­vi­du­el­len Be­weg­gründen, die der Si­tua­ti­on des Ar­beit­ge­bers ei­gen sei­en, wie et­wa die Ver­bes­se­rung der Wett­be­werbsfähig­keit.

Die vor­lie­gen­de Kam­mer hat da­her Zwei­fel dar­an, ob an­ge­sichts die­ser Recht­spre­chung die mit der Al­ters­grup­pen­bil­dung im Rah­men der So­zi­al­aus­wahl ver­bun­de­ne Un­gleich­be­hand­lung we­gen des un­ter­schied­li­chen Al­ters durch das Ziel der Er­hal­tung der Al­ters­struk­tur le­gi­ti­miert wer­den kann. Zwar wirkt die Al­ters­grup­pen­bil­dung ins­be­son­de­re bei Mas­sen­ent­las­sun­gen ei­ner Übe­r­al­te­rung der Be­leg­schaft ent­ge­gen und re­la­ti­viert die durch die Berück­sich­ti­gung des Al­ters bei der So­zi­al­aus­wahl ent­ste­hen­de Un­gleich­be­hand­lung we­gen des Al­ters. Die Bil­dung der Al­ters­grup­pen liegt aber vor­dring­lich im In­ter­es­se des Ar­beit­ge­bers. Ein All­ge­mein­in­ter­es­se ist al­len­falls mit­tel­bar da­durch be­trof­fen, dass es nicht im Sin­ne der Volks­wirt­schaft so­wie der So­zi­al­sys­te­me sein kann, dass über­pro­por­tio­nal jünge­re Ar­beit­neh­mer von Ar­beits­lo­sig­keit be­trof­fen sind, die in wirt­schaft­lich an­ge­spann­ten Zei­ten gleich­falls Schwie­rig­kei­ten ha­ben, ei­ne neue Beschäfti­gung zu fin­den. Eben­so we­nig liegt es in ih­rem In­ter­es­se, wenn gleich­zei­tig Un­ter­neh­men ei­ne übe­r­al­ter­te Be­leg­schaft auf­wei­sen. Für die Ver­ein­bar­keit mit dem eu­ropäischen Recht könn­te nach An­sicht der vor­lie­gen­den Kam­mer spre­chen, dass auch Buch­sta­be c der nicht ab­sch­ließen­den Aufzählung des Art. 6 Abs. 1 der Richt­li­nie 2000/78/EG aus­sch­ließlich Ar­beit­ge­ber­in­ter­es­sen berück­sich­tigt. Zu­dem hat der Ge­richts­hof der eu­ropäischen Ge­mein­schaf­ten in sei­nem be­reits zi­tier­ten Ur­teil vom 05.03.2009 als ein ei­ne Un­gleich­be­hand­lung nicht le­gi­ti­mie­ren­des Ar­beit­ge­ber­in­ter­es­se bei­spiel­haft die Ver­bes­se­rung der Wett­be­werbsfähig­keit ge­nannt, während der Er­halt der Al­ters­struk­tur le­dig­lich dem Er­halt der Wett­be­werbsfähig­keit die­nen dürf­te.

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