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Urteile zum Arbeitsrecht
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Schlag­worte: Betriebsrat: Internetzugang, Betriebsratsbüro, Internetzugang
   
Gericht: Landesarbeitsgericht Schleswig-Holstein
Akten­zeichen: 6 TaBV 15/09
Typ: Beschluss
Ent­scheid­ungs­datum: 22.07.2009
   
Leit­sätze:
Vor­ins­tan­zen: Arbeitsgericht Flensburg, Beschluss vom 04.02.200, 1 BV 56/08
   

Lan­des­ar­beits­ge­richt Schles­wig-Hol­stein

Ak­ten­zei­chen: 6 TaBV 15/09
1 BV 56/08 ArbG Flens­burg
(Bit­te bei al­len Schrei­ben an­ge­ben!)

 

Verkündet am 22.07.2009

gez. ...
als Ur­kunds­be­am­tin der Geschäfts­stel­le

 

Be­schluss

Im Na­men des Vol­kes

Im Be­schluss­ver­fah­ren mit den Be­tei­lig­ten

pp.

hat die 6. Kam­mer des Lan­des­ar­beits­ge­richts Schles­wig-Hol­stein auf die Anhörung der Be­tei­lig­ten am 22.07.2009 durch den Vor­sit­zen­den Rich­ter am Lan­des­ar­beits­ge­richt ... als Vor­sit­zen­den und die eh­ren­amt­li­chen Rich­ter ... und ... als Bei­sit­zer

b e s c h l o s s e n:

 

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Die Be­schwer­de der Ar­beit­ge­be­rin ge­gen den Be­schluss des Ar­beits­ge­richts Flens­burg vom 04.02.2009 - 1 BV 56/08 – wird zurück­ge­wie­sen.

Die Rechts­be­schwer­de wird nicht zu­ge­las­sen.

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Rechts­mit­tel­be­leh­rung

Ge­gen die­sen Be­schluss ist ein Rechts­mit­tel nicht ge­ge­ben. Im Übri­gen wird auf § 91 a ArbGG hin­ge­wie­sen.

 

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Gründe

I.

Die Be­tei­lig­ten strei­ten darüber, ob die zu 2. be­tei­lig­te Ar­beit­ge­be­rin ver­pflich­tet ist, dem Be­triebs­rat ei­nen In­ter­net­zu­gang für die ihm über­las­se­nen Per­so­nal­com­pu­ter zur Verfügung zu stel­len.

Die Ar­beit­ge­be­rin ist ein bun­des­weit täti­ges Ein­zel­han­dels­un­ter­neh­men der Mo­de­bran­che. Sie hat ih­ren Haupt­sitz in H. und be­treibt in Deutsch­land mehr als 300 Ver­kaufs­fi­lia­len. Die Fi­lia­len wer­den je­weils als ei­genständi­ge Be­trie­be im Sin­ne des Be­triebs­ver­fas­sungs­ge­set­zes geführt.

Der zu 1. be­tei­lig­te Be­triebs­rat ist der für die Fi­lia­le 698 in F. gewähl­te dreiköpfi­ge Be­triebs­rat. An die­sem Stand­ort wer­den et­wa 40 Ar­beit­neh­mer und Ar­beit­neh­me­rin­nen (im Fol­gen­den: Ar­beit­neh­mer) beschäftigt. Die Mit­ar­bei­ter der Fi­lia­le sind über­wie­gend im Ver­kauf tätig. Ei­ni­ge we­ni­ge ar­bei­ten im La­ger oder als Schau­fens­ter­de­ko­ra­teur/in. Ei­ne Mit­ar­bei­te­rin ist als so­ge­nann­te Kas­sen­ver­ant­wort­li­che tätig und er­le­digt die in der Fi­lia­le an­fal­len­den Ver­wal­tungs­auf­ga­ben. Nur die Kas­sen­ver­ant­wort­li­che und die De­ko­ra­teu­re nut­zen für ih­re Ar­beit in der Fi­lia­le ei­nen PC. Die bei­den PC’s sind mit ei­ner Soft­ware zur Er­fas­sung des tägli­chen Um­sat­zes und der Ar­beits­zeit der Mit­ar­bei­ter aus­ge­stat­tet. Die Geräte ha­ben kei­nen In­ter­net­an­schluss und las­sen kei­nen E-Mail-Ver­kehr zu.

Zwei wei­te­re PC's be­fin­den sich im Büro des Be­triebs­rats und ste­hen die­sem zur Verfügung. Die Geräte verfügen über ein persönli­ches Lauf­werk zur Da­ten­spei­che­rung, ei­nen Zu­gang zum In­tra­net der Ar­beit­ge­be­rin so­wie ein Of­fice-Stan­dard-Pa­ket (Word, Ex­cel, Power­point). In der Fi­lia­le kann nur der Be­triebs­rat über ei­nen E-Mail-Ac­count E-Mails so­wohl über das In­tra­net als auch über das In­ter­net emp­fan­gen und ver­sen­den. Selbst die Fi­li­al­lei­te­rin (Sto­re-Ma­na­ger) Frau R. hat we­der ei­nen PC noch sonst Zu­gang zum In­ter­net.

 

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Am Haupt­sitz der Ar­beit­ge­be­rin in H. be­fin­det sich auch die Per­so­nal­ab­tei­lung und der Fach­be­reich Ar­beits­recht. Die dor­ti­gen Mit­ar­bei­ter verfügen über PC´s mit In­ter­net­an­schluss. Auch die Mit­glie­der des Ge­samt­be­triebs­rats­aus­schus­ses ha­ben Zu­gang zum In­ter­net. Dem ört­li­chen Be­triebs­rat gehört Frau A. S. an. Sie verfügt auf­grund ih­rer Mit­glied­schaft im Ge­samt­be­triebs­rats­aus­schuss über ei­nen auf ih­re Per­son be­grenz­ten Zu­gang zum In­ter­net.

Der Be­triebs­rat hat die An­sicht ver­tre­ten, dass er An­spruch auf ei­nen In­ter­net­zu­gang für die im Be­triebs­ratsbüro be­find­li­chen PC's ha­be.

Er hat be­an­tragt,

die An­trags­geg­ne­rin wird ver­pflich­tet, dem An­trag­stel­ler ei­nen Zu­gang zum In­ter­net zur Verfügung zu stel­len.

Die Ar­beit­ge­be­rin hat be­an­tragt,

den An­trag zurück­zu­wei­sen.

Zur Be­gründung hat sie aus­geführt, dass es in An­se­hung der be­trieb­li­chen Verhält­nis­se ei­nes In­ter­net­zu­gangs für die kon­kre­ten Auf­ga­ben des Be­triebs­rats nicht bedürfe.

Das Ar­beits­ge­richt hat mit Be­schluss vom 04.02.2009 dem An­trag des Be­triebs­rats statt­ge­ge­ben. We­gen der Ein­zel­hei­ten des Vor­brin­gens der Be­tei­lig­ten im ers­ten Rechts­zug und der Be­gründung des Ar­beits­ge­rich­tes wird auf die Gründe des an­ge­foch­te­nen Be­schlus­ses ver­wie­sen.

Ge­gen die­sen der Ar­beit­ge­be­rin am 02.03.2009 zu­ge­stell­ten Be­schluss hat sie am 02.04.2009 Be­schwer­de ein­ge­legt und die­se am 20.04.2009 be­gründet.

Sie meint, der Be­triebs­rat ha­be kei­ne Umstände dafür vor­ge­tra­gen, dass er ei­nen In­ter­net­an­schluss für er­for­der­lich hal­ten durf­te. Der Be­triebs­rat und das Ar­beits­ge­richt hätten den Maßstab für die Er­for­der­lich­keitsprüfung ver­kannt. Ein Sach­mit­tel sei

 

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nur dann er­for­der­lich, wenn die Auf­ga­ben des Be­triebs­rats oh­ne das Sach­mit­tel gar nicht oder aber nur un­ter Ver­nachlässi­gung sons­ti­ger Auf­ga­ben erfüllt wer­den könn­ten. Wenn der In­ter­net­an­schluss in die­sem Sin­ne er­for­der­lich sei, ha­be der Be­triebs­rat ei­nen Be­ur­tei­lungs­spiel­raum. Der dem Be­triebs­rat zu­ste­hen­de Be­ur­tei­lungs­spiel­raum eröff­ne nur die Wahl zwi­schen un­ter­schied­li­chen In­ter­net­an­bie­tern.

Für die Be­wer­tung der Er­for­der­lich­keit kom­me es auf die kon­kre­ten be­trieb­li­chen Verhält­nis­se in der Fi­lia­le 698 und die dor­ti­ge tech­ni­sche Aus­stat­tung an. Kei­ne Rol­le dürfe da­ge­gen die Si­tua­ti­on in der Un­ter­neh­mens­zen­tra­le der Ar­beit­ge­be­rin in H. spie­len. Al­lei­ni­ge An­sprech­part­ne­rin des Be­triebs­rats sei die Fi­li­al­lei­te­rin. Die­se ha­be we­der ei­nen PC noch ei­nen Zu­gang zum In­ter­net. Die Fi­li­al­lei­te­rin wen­de sich nur zur Klärung schwie­ri­ger Rechts­fra­gen an die in der Un­ter­neh­mens­zen­tra­le in H. ansässi­ge Per­so­nal­ab­tei­lung, Fach­be­reich Ar­beits­recht. Der Be­triebs­rat be­gründe sei­nen In­for­ma­ti­ons­be­darf aus dem In­ter­net aus­sch­ließlich mit Ef­fek­ti­vitätserwägun­gen. Auf die er­heb­li­chen Kos­ten, die bei der Ein­rich­tung ei­nes In­ter­net­an­schlus­ses an­fal­len, kom­me es so­mit nicht mehr an.

Die Ar­beit­ge­be­rin be­an­tragt,

den Be­schluss des Ar­beits­ge­richts Flens­burg vom 04.02.2009 - Az. 1 BV 56/08 - ab­zuändern und den An­trag zurück­zu­wei­sen.

Der Be­triebs­rat be­an­tragt,

die Be­schwer­de zurück­zu­wei­sen.

Er ver­tritt die Auf­fas­sung, zur Re­gel­aus­stat­tung des Be­triebs­rats gehöre ein In­ter­net­zu­gang. Das In­ter­net ent­hal­te In­for­ma­tio­nen, die an­der­wei­tig nicht zugäng­lich sei­en. Der Um­fang der vor­han­de­nen In­for­ma­tio­nen in Kom­bi­na­ti­on mit ei­ner ein­zig­ar­ti­gen Auf­find­bar­keit durch Such­ma­schi­nen ma­che das In­ter­net zu ei­nem grund­le­gend neu­en In­for­ma­ti­ons­mit­tel, das über ei­nen bloß er­leich­ter­ten Zu­gang zu herkömm­li­cher­wei­se in Zeit­schrif­ten usw. veröffent­lich­ten In­for­ma­tio­nen weit hin­aus­ge­he.

 

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Der Be­triebs­rat be­haup­tet, dass für ihn ein In­ter­net­zu­gang auch auf­grund der kon­kre­ten Fal­l­umstände er­for­der­lich sei. Die Ar­beit­ge­be­rin ver­ste­he den Be­griff der Er­for­der­lich­keit falsch. Es sei ei­ne zweck­ori­en­tier­te Er­for­der­lich­keitsprüfung vor­zu­neh­men. Der Be­triebs­rat trägt vor, er sei auf die In­for­ma­tio­nen aus dem In­ter­net an­ge­wie­sen, et­wa bei der Re­cher­che in Li­te­ra­tur und Recht­spre­chung. Im Hin­blick auf den be­trieb­li­chen Ge­sund­heits­schutz et­wa müsse der Be­triebs­rat zu in den Tex­ti­li­en ent­hal­te­nen Che­mi­ka­li­en re­cher­chie­ren. Die Ar­beit­ge­be­rin veröffent­li­che In­for­ma­tio­nen im In­ter­net, u. a. zur Geschäfts­ent­wick­lung, und be­trei­be On­line-Shop­ping. Zu­gang hier­zu benöti­ge der Be­triebs­rat eben­so wie zur Be­richt­er­stat­tung über die La­ge der Ar­beit­neh­mer, die sich auf ver­schie­de­nen In­ter­net­sei­ten fin­de. Über das In­ter­net sei­en zu­dem die ak­tu­el­len Ta­ri­fin­hal­te ab­ruf­bar. Oh­ne den Zu­gang da­zu könne der Be­triebs­rat sei­ne all­ge­mei­nen Auf­ga­ben nach § 80 Abs. 1 Be­trVG nicht erfüllen. Für die Ver­hand­lun­gen über Be­triebs­ver­ein­ba­run­gen zu Ar­beits­zeit und Ur­laub fänden sich im In­ter­net ei­ne Viel­zahl von ak­tu­el­len Mus­ter­be­triebs­ver­ein­ba­run­gen. Über das In­ter­net könne der Be­triebs­rat Schu­lungs­an­ge­bo­te ver­glei­chen und Rei­sen pla­nen. Auch bei der Aus­wahl der Li­te­ra­tur und der Su­che nach ge­eig­ne­ten Sach­verständi­gen sei er auf das Me­di­um an­ge­wie­sen. Da­ge­gen be­ste­he kein schützens­wer­tes In­ter­es­se der Ar­beit­ge­be­rin dar­an, dem Be­triebs­rat den Zu­gang zum In­ter­net zu ver­weh­ren. Der Ar­beit­ge­be­rin entstünden kei­ne wei­te­ren Kos­ten. In der Fi­lia­le wer­de das In­ter­net ge­nutzt, ent­spre­chen­de Schutz­me­cha­nis­men sei­en in­stal­liert, und könn­ten oh­ne wei­te­res auf wei­te­re In­ter­net­zugänge aus­ge­wei­tet wer­den.

II.

Die Be­schwer­de der Ar­beit­ge­be­rin ist zulässig. Sie ist form- und frist­ge­recht ein­ge­legt so­wie be­gründet wor­den, §§ 87 Abs. 2, 89, 66 ArbGG.

In der Sa­che hat die Be­schwer­de der Ar­beit­ge­be­rin je­doch kei­nen Er­folg. Das Ar­beits­ge­richt hat dem An­trag des Be­triebs­ra­tes zu Recht ent­spro­chen. Der Be­triebs­rat kann gem. § 40 Abs. 2 Be­trVG ver­lan­gen, dass ihm ein In­ter­net­zu­gang zur Verfügung ge­stellt wird.

 

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1. Gemäß § 40 Abs. 2 Be­trVG hat der Ar­beit­ge­ber dem Be­triebs­rat für die Sit­zun­gen, die Sprech­stun­den und die lau­fen­de Geschäftsführung in er­for­der­li­chem Um­fang Räume, sach­li­che Mit­tel, Büro­per­so­nal so­wie In­for­ma­ti­ons- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tech­nik zur Verfügung zu stel­len. Die Prüfung, ob ein vom Be­triebs­rat ver­lang­tes Sach­mit­tel zur Er­le­di­gung von Be­triebs­rats­auf­ga­ben er­for­der­lich und von der Ar­beit­ge­be­rin zur Verfügung zu stel­len ist, ob­liegt dem Be­triebs­rat. Die Ent­schei­dung hierüber darf der Be­triebs­rat aber nicht al­lein an sei­nen sub­jek­ti­ven Bedürf­nis­sen aus­rich­ten. Von ihm wird viel­mehr ver­langt, dass er bei sei­ner Ent­schei­dungs­fin­dung die be­trieb­li­chen Verhält­nis­se und die sich ihm stel­len­den Auf­ga­ben berück­sich­tigt. Da­bei hat er die In­ter­es­sen der Be­leg­schaft an ei­ner sach­ge­rech­ten Ausübung des Be­triebs­rats­am­tes ei­ner­seits und die be­rech­tig­ten In­ter­es­sen des Ar­beit­ge­bers, auch so­weit sie auf ei­ne Be­gren­zung der Kos­ten­tra­gungs­pflicht ge­rich­tet sind, ge­gen­ein­an­der ab­zuwägen (BAG 23.08.2006 - 7 ABR 55/05 - NZA 2007, 337 m. w. N.). Die­se Grundsätze gel­ten auch für das Ver­lan­gen des Be­triebs­rats auf Über­las­sung von In­for­ma­ti­ons- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tech­nik (BAG 23.08.2006 - 7 ABR 55/05 - a. a. O.; 03.09.2003 - 7 ABR 8/03 - BA­GE 107, 231).

Die Ent­schei­dung des Be­triebs­rats über die Er­for­der­lich­keit des ver­lang­ten Sach­mit­tels un­ter­liegt der ar­beits­ge­richt­li­chen Kon­trol­le. Die­se ist auf die Prüfung be­schränkt, ob das ver­lang­te Sach­mit­tel auf­grund der kon­kre­ten be­trieb­li­chen Si­tua­ti­on der Er­le­di­gung ei­ner ge­setz­li­chen Auf­ga­be des Be­triebs­rats dient und der Be­triebs­rat bei sei­ner Ent­schei­dung nicht nur die In­ter­es­sen der Be­leg­schaft berück­sich­tigt, son­dern auch den be­rech­tig­ten In­ter­es­sen des Ar­beit­ge­bers Rech­nung ge­tra­gen hat. Dient das je­wei­li­ge Sach­mit­tel der Er­le­di­gung be­triebs­ver­fas­sungs­recht­li­cher Auf­ga­ben und hält sich die In­ter­es­sen­abwägung des Be­triebs­rats im Rah­men sei­nes Be­ur­tei­lungs­spiel­raums, kann das Ge­richt die Ent­schei­dung des Be­triebs­rats nicht durch sei­ne ei­ge­ne er­set­zen (BAG 23.06.2006 - 7 ABR 55/05 - a. a. O.).

2. In An­wen­dung die­ser Rechts­grundsätze hat der Be­triebs­rat An­spruch auf ei­nen In­ter­net­zu­gang.

a) Das In­ter­net, bzw. der Zu­gang da­zu, gehört grundsätz­lich zu den sach­li­chen Mit­teln der In­for­ma­ti­ons­tech­nik im Sin­ne von § 40 Abs. 2 Be­trVG. Es han­delt sich um

 

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ei­ne Quel­le, die ge­eig­net ist, ei­nem Be­triebs­rat zur Erfüllung sei­ner Auf­ga­ben not­wen­di­ge In­for­ma­tio­nen zu ver­mit­teln. Die­se vom 7. Se­nat des Bun­des­ar­beits­ge­richts ver­tre­te­ne An­sicht (vgl. BAG 03.09.2003 - 7 ABR 8/03 - a. a. O.; 23.06.2006 - 7 ABR 55/05 - a. a. O.), der sich die Be­schwer­de­kam­mer an­sch­ließt, tei­len auch die Be­tei­lig­ten.

b) Ent­ge­gen der Auf­fas­sung des Be­triebs­rats gehört der Zu­gang zum In­ter­net trotz sei­nes Ver­brei­tungs­grads nicht zur Re­gel- oder Grund­aus­stat­tung des Be­triebs­rats. Von der Prüfung, ob der In­ter­net­zu­gang nach den kon­kre­ten be­trieb­li­chen Verhält­nis­sen er­for­der­lich ist, kann nicht ab­ge­se­hen wer­den. Da­ge­gen spricht be­reits der Wort­laut des § 40 Abs. 2 Be­trVG, der die An­spruchs­grund­la­ge für die Sach­aus­stat­tung des Be­triebs­rats bil­det. Nach der seit dem 28.07.2001 gel­ten­den Fas­sung die­ser Vor­schrift hat der Ar­beit­ge­ber die In­for­ma­ti­ons- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tech­nik im er­for­der­li­chen Um­fang zur Verfügung zu stel­len. Die­se Tech­nik steht da­nach gleich­ran­gig ne­ben den an­de­ren dort auf­gezähl­ten Sach­mit­teln. Es feh­len An­halts­punk­te dafür, dass ge­ra­de in dem kos­tenträch­ti­gen Be­reich der In­for­ma­ti­ons- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­tech­nik an­ders als bei den sons­ti­gen Sach­mit­teln kei­ne oder ei­ne we­ni­ger stren­ge Prüfung der Er­for­der­lich­keit vor­zu­neh­men ist. Die fort­schrei­ten­de tech­ni­sche Ent­wick­lung und der Ver­brei­tungs­grad des In­ter­nets er­lan­gen bei der Prüfung der Vor­aus­set­zun­gen des § 40 Abs. 2 Be­trVG nur dann Be­deu­tung, wenn sie sich in den kon­kre­ten be­trieb­li­chen Verhält­nis­sen nie­der­schla­gen (BAG 03.09.2003 - 7 ABR 8/03 - a. a. O.).

c) Der Be­triebs­rat durf­te aber an­ge­sichts der kon­kre­ten be­trieb­li­chen Verhält­nis­se und der sich ihm stel­len­den ge­setz­li­chen Auf­ga­ben ei­nen In­ter­net­zu­gang zum Zwe­cke der In­for­ma­ti­ons­be­schaf­fung für er­for­der­lich hal­ten. Sei­ne Ent­schei­dung hält sich im Rah­men des ihm zu­ste­hen­den Be­ur­tei­lungs­spiel­raums. Dafür spre­chen ver­schie­de­ne Ge­sichts­punk­te.

aa) Zwar verfügt die Fi­li­al­lei­te­rin in F. über kei­nen Zu­gang zum In­ter­net. Die Fi­li­al­lei­tung ist An­sprech­part­ner des Be­triebs­rats in sei­ner tägli­chen Ar­beit. Hier­aus lei­tet die Ar­beit­ge­be­rin her, dass der In­ter­net­zu­gang nicht be­triebsüblich sei, was wie­der­um ge­gen sei­ne Er­for­der­lich­keit spre­che. Da­bei lässt sie je­doch außer acht, dass das

 

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nied­ri­ge­re Aus­stat­tungs­ni­veau des Ar­beit­ge­bers den An­spruch des Be­triebs­rats nicht von vorn­her­ein aus­sch­ließt (vgl. LAG Nie­der­sach­sen 09.03.2007 - 3 TaBV 47/06 -). Un­abhängig da­von greift die fi­li­al­be­zo­ge­ne Be­trach­tung zu kurz. Die Per­so­nal­ab­tei­lung, Fach­be­reich Ar­beits­recht, in der Zen­tra­le in H. berät die Fi­li­al­lei­ter der ein­zel­nen Be­trie­be, so auch die Lei­te­rin der Fi­lia­le 698 in F., un­strei­tig in (schwie­ri­gen) recht­li­chen Fra­ge­stel­lun­gen und leis­tet bei ar­beits­recht­li­chen Vorgängen Hil­fe. Die Per­so­nal­ab­tei­lung und der Fach­be­reich Ar­beits­recht in H. ha­ben Zu­gang zum In­ter­net. Die von der Ar­beit­ge­be­rin gewähl­te Or­ga­ni­sa­ti­ons­form führt des­halb bei der recht­li­chen Be­wer­tung da­zu, dass die Fi­li­al­lei­tung letzt­lich so ge­stellt ist, als verfüge sie selbst über die Möglich­keit, sich ar­beits­recht­lich und be­triebs­ver­fas­sungs­recht­lich re­le­van­te In­for­ma­tio­nen aus dem In­ter­net zu be­sor­gen.

Da­bei wird nicht über­se­hen, dass der 7. Se­nat des BAG ent­schie­den hat (BAG 23.08.2006 - 7 ABR 55/05 - a. a. O.), dass der er­for­der­li­che Um­fang ei­nes Sach­mit­tels sich nicht aus­sch­ließlich nach dem Aus­stat­tungs­ni­veau des Ar­beit­ge­bers rich­tet. Es be­steht al­so kei­ne Pflicht des Ar­beit­ge­bers, dem Be­triebs­rat die­sel­ben Sach­mit­tel zur Verfügung zu stel­len, die er selbst nutzt. Denn die Geschäfts­lei­tung ei­nes Be­trie­bes oder Un­ter­neh­mens ver­folgt an­de­re Zie­le als die lau­fen­de Geschäftsführung des Be­triebs­rats. So­weit sich die Auf­ga­ben von Ar­beit­ge­ber und Be­triebs­rat je­doch berühren, et­wa bei der be­trieb­li­chen Mit­wir­kung und Mit­be­stim­mung, kann der Ein­satz mo­der­ner Kom­mu­ni­ka­ti­ons­mit­tel auf Ar­beit­ge­ber­sei­te den er­for­der­li­chen Um­fang der dem Be­triebs­rat zur Verfügung zu stel­len­den Sach­mit­tel be­ein­flus­sen. Dass sich der in ar­beits­recht­li­chen Fra­gen zuständi­ge Be­reich der Ar­beit­ge­be­rin des In­ter­nets be­dient, spricht des­halb dafür, dass der Be­triebs­rat ein sol­ches Sach­mit­tel als er­for­der­lich an­se­hen durf­te.

bb) Der Be­triebs­rat durf­te im Rah­men sei­nes Be­ur­tei­lungs­spiel­raums auch an­neh­men, dass sich die ihm nach dem Be­triebs­ver­fas­sungs­ge­setz ob­lie­gen­den Auf­ga­ben sach­ge­recht nur durch ak­tu­el­le Un­ter­rich­tung über die ar­beits- und be­triebs­ver­fas­sungs­recht­li­chen Ent­wick­lun­gen in Ge­setz­ge­bung und Recht­spre­chung er­le­di­gen las­sen.

 

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Zu den all­ge­mei­nen Auf­ga­ben des Be­triebs­rats gehört es, darüber zu wa­chen, dass im Be­trieb gel­ten­de Ge­set­ze, Ver­ord­nun­gen, Un­fall­verhütungs­vor­schrif­ten, Ta­rif­verträge und Be­triebs­ver­ein­ba­run­gen durch­geführt wer­den (§ 80 Abs. 1 Nr. 1 Be­trVG). Da­zu benötigt er ak­tu­el­le In­for­ma­tio­nen über die­se Nor­men. Aus­rei­chend ist da­zu re­gelmäßig die zeit­na­he Be­schaf­fung der Tex­te (BAG 23.08.2006 - 7 ABR 55/05 - a. a. O.). Da­her kann der Be­triebs­rat ei­nen In­ter­net­zu­gang zum Zwe­cke der In­for­ma­ti­ons­be­schaf­fung im Zu­sam­men­hang mit der Er­le­di­gung der ihm nach § 80 Abs. 1 Nr. 1 Be­trVG ob­lie­gen­den Über­wa­chungs­auf­ga­ben nur ver­lan­gen, wenn dies auf­grund kon­kre­ter be­trieb­li­cher Ge­ge­ben­hei­ten er­for­der­lich ist (BAG 23.08.2006 - 7 ABR 55/05 - a. a. O.). Im vor­lie­gen­den Fall muss sich der Be­triebs­rat nicht auf die Be­schaf­fung der Tex­te in Pa­pier­form und den Blick in die ein­schlägi­gen Ge­set­ze oder de­ren Erläute­run­gen in Kom­men­ta­ren ver­wei­sen las­sen. Denn der Be­triebs­rat hat dar­ge­legt, dass die Be­tei­lig­ten sich über vielfälti­ge Fra­gen ge­strit­ten ha­ben (Ver­set­zungs­be­griff, Ein­stel­lungs­be­griff, Ge­sund­heits­schutz) und strei­ten. In den letz­ten zwei Jah­ren wa­ren zwi­schen ih­nen al­lein beim er­ken­nen­den Ge­richt drei Be­schwer­de­ver­fah­ren anhängig. Zwei die­ser Ver­fah­ren wur­den als sog. Mus­ter­ver­fah­ren bis zum Bun­des­ar­beits­ge­richt geführt. Zu­dem wur­de in Ei­ni­gungs­stel­len über Be­triebs­ver­ein­ba­run­gen ver­han­delt. We­gen die­ser außer­or­dent­li­chen Kon­flikt­la­ge darf sich der Be­triebs­rat zur ver­ant­wort­li­chen Wahr­neh­mung sei­ner Be­fug­nis­se auch sol­cher Veröffent­li­chun­gen be­die­nen, in de­nen die­se The­men so ak­tu­ell wie möglich dar­ge­stellt wer­den. Da­zu gehören ins­be­son­de­re In­ter­net­sei­ten, auf de­nen die ak­tu­el­le Recht­spre­chung der Ge­rich­te für Ar­beits­sa­chen veröffent­licht wird (z.B. www.bun­des­ar­beits­ge­richt.de oder www.lagsh.de). Hier fin­den sich z.B. Pres­se­mit­tei­lun­gen zu ak­tu­el­len Ent­schei­dun­gen aber auch Ent­schei­dung im Voll­text. Hin­zu kom­men die Sei­ten der Ge­setz­ge­bungs­or­ga­ne, Behörden (Bun­des­agen­tur für Ar­beit, Be­rufs­ge­nos­sen­schaf­ten) Ge­werk­schaf­ten und Verbände. Der Zu­griff auf die­se In­for­ma­ti­ons­quel­len wird durch die im In­ter­net zur Verfügung ste­hen­den Such­ma­schi­nen op­ti­miert. Durch sie wird der Be­triebs­rat in die La­ge ver­setzt, sich ziel­ge­rich­tet über be­stimm­te Fra­ge­stel­lun­gen zu in­for­mie­ren, ins­be­son­de­re sol­che die hin­sicht­lich ih­rer Kom­ple­xität über das Ta­ges­geschäft hin­aus­ge­hen. Er muss sich nicht auf Zu­falls­fun­de in Fach­zeit­schrif­ten, ver­al­te­ten Kom­men­tie­run­gen oder nicht ak­tua­li­sier­ten Ge­set­zes­samm­lun­gen ver­wei­sen las­sen (vgl. BAG 03.09.2003 - 7 AZR 8/03 - a. a. O.).

 

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cc) Der Be­triebs­rat hat in so­zia­len An­ge­le­gen­hei­ten ei­ne um­fas­sen­de Zuständig­keit. Das ver­deut­licht der Ka­ta­log des § 87 Abs. 1 Be­trVG. Das Mit­be­stim­mungs­recht wird ins­be­son­de­re durch den Ab­schluss von Be­triebs­ver­ein­ba­run­gen aus­geübt. Un­strei­tig ver­han­del­ten die Be­tei­lig­ten über den Ab­schluss von Be­triebs­ver­ein­ba­run­gen zu den The­men Ar­beits­zeit und Ur­laub. Zu­dem hat der Be­triebs­rat für die An­ge­le­gen­hei­ten gem. § 87 Abs. 1 Be­trVG nicht nur ein Zu­stim­mungs­recht, son­dern auch ein Initia­tiv­recht. Er kann al­so selbst Vor­schläge über (künf­tig) ab­zu­sch­ließen­de Be­triebs­ver­ein­ba­run­gen ma­chen. Auch bezüglich die­ser Auf­ga­be stellt das In­ter­net ei­ne um­fas­sen­de und ak­tu­el­le In­for­ma­ti­ons­quel­le dar. So fin­den sich un­ter ver­schie­de­nen In­ter­net­adres­sen Mus­ter für Be­triebs- und Dienst­ver­ein­ba­run­gen, die sich auf dem ak­tu­el­len Stand be­fin­den. Es ist na­he­lie­gend, dass der Be­triebs­rat zu­erst die­se In­for­ma­ti­ons­quel­le nut­zen möch­te, be­vor er an­walt­li­chen Rat zur Er­stel­lung von Be­triebs­ver­ein­ba­run­gen ein­holt.

d) Dem Ver­lan­gen des Be­triebs­rats ste­hen kei­ne be­rech­tig­ten be­trieb­li­chen In­ter­es­sen der Ar­beit­ge­be­rin ent­ge­gen, ins­be­son­de­re nicht ihr In­ter­es­se an der Be­gren­zung der Kos­ten­tra­gungs­pflicht. Das Ar­gu­ment der Ar­beit­ge­be­rin, dass ein In­ter­net­an­schluss für den PC des Be­triebs­rats der Fi­lia­le 698 mit er­heb­li­chen Kos­ten ver­bun­den sei, über­zeugt nicht.

Für den vom Be­triebs­rat be­gehr­ten Zu­gang zum In­ter­net müssen in der Fi­lia­le 698 kei­ne tech­ni­schen Ein­rich­tun­gen ge­schaf­fen wer­den. Der Be­triebs­rat verfügt über zwei PC's. Für das Be­triebs­rats­mit­glied Frau S. ist be­reits ein In­ter­net­zu­gang ein­ge­rich­tet, weil sie auch Mit­glied des Ge­samt­be­triebs­rats­aus­schus­ses ist. Der Zu­gang zum In­ter­net muss an die­sem PC al­so nur für die bei­den wei­te­ren Be­triebs­rats­mit­glie­der frei­ge­ge­ben wer­den.


Re­le­van­te Kos­ten durch die Frei­schal­tung des In­ter­net­zu­gangs für (zwei) wei­te­re Be­triebs­rats­mit­glie­der fal­len nicht an. Die PC's im Be­triebs­ratsbüro verfügen be­reits - wie aus­geführt - über ei­nen In­ter­net­zu­gang. Die Nut­zung die­ses Zu­gangs durch wei­te­re Be­triebs­rats­mit­glie­der fällt we­gen der pau­scha­len Gebühren (Flat­rate)

 

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kos­tenmäßig nicht ins Ge­wicht. Falls für den PC mit In­ter­net­zu­gang GEZ-Gebühren er­ho­ben wer­den, fal­len die­se un­abhängig da­von an, ob die wei­te­ren Be­triebs­rats­mit­glie­der auf den PC zu­grei­fen können. Denn die In­ter­net­ver­bin­dung des Geräts be­steht be­reits.

So­weit die Ar­beit­ge­be­rin mögli­che Schu­lungs­kos­ten für die Be­triebs­rats­mit­glie­der als Be­las­tung gel­tend macht, han­delt es sich um ei­ne bloße Ver­mu­tung. Sie hat nicht vor­ge­tra­gen, dass et­wa Frau S., die das In­ter­net nutzt, Schu­lungs­be­darf an­ge­mel­det hat.

Die Befürch­tung der Ar­beit­ge­be­rin, die Be­triebs­rats­mit­glie­der könn­ten das In­ter­net über das er­for­der­li­che Maß hin­aus nut­zen, be­gründet kein er­heb­li­ches In­ter­es­se, das dem Be­geh­ren des Be­triebs­rats ent­ge­gen­ge­hal­ten wer­den kann. Aus­zu­ge­hen ist zunächst von ei­nem rechts­kon­for­men Ver­hal­ten der Be­triebs­rats­mit­glie­der. Ei­ne Nut­zung des In­ter­net über das er­for­der­li­che Maß hin­aus, könn­te als pflicht­wid­ri­ges Ver­hal­ten sank­tio­niert wer­den, weil es kei­ne er­for­der­li­che Be­triebs­ratstätig­keit im Sin­ne von § 37 Abs. 1 Be­trVG wäre. Der An­spruch auf das nach § 40 Abs. 2 Be­trVG er­for­der­li­che Sach­mit­tel wird da­durch nicht berührt.

Auch der Hin­weis der Ar­beit­ge­be­rin, dass das In­ter­net miss­brauchs­anfällig sei, führt zu kei­ner an­de­ren Be­ur­tei­lung. Zwar ist un­be­strit­ten, dass Com­pu­ter­vi­ren, Tro­ja­ner und Würmer die Si­cher­heit des In­ter­nets be­dro­hen. Auch be­steht ein Ri­si­ko der In­dus­trie­spio­na­ge, weil Nut­zer Geschäfts­ge­heim­nis­se schnell und ein­fach über­mit­teln können und mit­tels so­ge­nann­ter Spy­wa­re das Aus­spio­nie­ren von Da­ten möglich ist. Ge­gen die­se Be­dro­hun­gen im In­ter­net gibt es aber zu­verlässi­ge Si­cher­heits­kon­zep­te. So wer­den Com­pu­ter­netz­wer­ke ge­gen die Be­dro­hun­gen aus dem In­ter­net durch ei­ne so­ge­nann­te Fire­wall geschützt. Der E-Mail-Ver­kehr wird durch Vi­ren­scan­ner und Spam­fil­ter ge­si­chert. Falls die Ar­beit­ge­be­rin den Be­triebs­rat nicht in ihr Netz­werk in­te­grie­ren möch­te, gäbe es die Möglich­keit ei­ner so­ge­nann­ten In­sellösung. Es wird da­von aus­ge­gan­gen, dass die Ar­beit­ge­be­rin die­se Si­cher­heits­kon­zep­te an­wen­det und die­ser Schutz des­halb auf wei­te­re Nut­zer oh­ne zusätz­li­che Kos­ten aus­ge­dehnt wer­den kann. Hin­zu kommt, dass der PC des Be­triebs­rats be­reits über ei­ne In­ter­net-

 

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ver­bin­dung verfügt. Durch die Frei­schal­tung für wei­te­re Nut­zer stei­gen die Si­cher­heits­an­for­de­run­gen nicht.

III.

Die­se Ent­schei­dung er­geht gemäß § 2 Abs. 2 GKG ge­richts­kos­ten­frei.

Die Rechts­be­schwer­de war nicht zu­zu­las­sen. Es han­delt sich um ei­ne aus­sch­ließlich am Ein­zel­fall ori­en­tier­te Ent­schei­dung, die sich im Rah­men der vom 7. Se­nat des Bun­des­ar­beits­ge­richts auf­ge­stell­ten Grundsätze zur Aus­stat­tung des Be­triebs­rats mit Kom­mu­ni­ka­ti­ons- und In­for­ma­ti­ons­tech­nik hält.

 

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