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Urteile zum Arbeitsrecht
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Schlag­worte: Betriebsratsmitglied, Teilzeit
   
Gericht: Landesarbeitsgericht Berlin-Brandenburg
Akten­zeichen: 6 Sa 675/10
Typ: Urteil
Ent­scheid­ungs­datum: 11.06.2010
   
Leit­sätze: Auch wenn die Be­triebs­ratstätig­keit ei­nes teil­zeit­beschäftig­ten Be­triebs­rats­mit­glied des­sen Ar­beits­zeit über­steigt, hat es zunächst um Frei­zeit­aus­gleich nach­zu­su­chen und steht ihm nicht so­fort ein Vergütungs­an­spruch zu.
Vor­ins­tan­zen: Arbeitsgericht Berlin, Urteil vom 25.02.2010, 35 Ca 17088/09
   

Lan­des­ar­beits­ge­richt

Ber­lin-Bran­den­burg

 

Verkündet

am 11.06.2010

Geschäfts­zei­chen (bit­te im­mer an­ge­ben)

6 Sa 675/10

35 Ca 17088/09
Ar­beits­ge­richt Ber­lin

St., VA
als Ur­kunds­be­am­tin
der Geschäfts­stel­le


Im Na­men des Vol­kes

 

Ur­teil

In Sa­chen

pp 

hat das Lan­des­ar­beits­ge­richt Ber­lin-Bran­den­burg, 6. Kam­mer,
auf die münd­li­che Ver­hand­lung vom 7. Mai 2010
durch den Vor­sit­zen­den Rich­ter am Lan­des­ar­beits­ge­richt C. als Vor­sit­zen­den
so­wie die eh­ren­amt­li­chen Rich­ter L. und M.

für Recht er­kannt:

1. Auf die Be­ru­fung der Be­klag­ten wird das Ur­teil des Ar­beits­ge­richts Ber­lin vom 25.02.2010 - 35 Ca 17088/09 - geändert.
2. Die Kla­ge wird ab­ge­wie­sen.
3. Die Kläge­rin hat die Kos­ten des Rechts­streits zu tra­gen.
4. Die Re­vi­si­on wird zu­ge­las­sen.

C. L. M.

 

- 3 -

T a t b e s t a n d

Die Kläge­rin steht seit dem 29. Ok­to­ber 2001 als Verkäufe­r­in in den Diens­ten der Be­klag­ten. Als re­gelmäßige Ar­beits­zeit wa­ren zu­letzt 18 Wo­chen­stun­den bei ei­nem Mo­nats­ge­halt von 990,50 € brut­to ver­ein­bart.

Die Kläge­rin ist Mit­glied des An­fang März 2009 erst­mals für ih­ren Be­trieb gewähl­ten Be­triebs­rats und des von die­sem ge­bil­de­ten Be­triebs­aus­schus­ses. An de­ren Sit­zun­gen nahm sie frei­tags je­weils sechs St­un­den so­wie mon­tags und diens­tags je­weils acht St­un­den teil. Außer­dem be­such­te sie auf der Grund­la­ge ent­spre­chen­der Be­triebs­rats­be­schlüsse in der Zeit vom 4. bis 8. Mai 2009 ein „Einführungs­se­mi­nar für Be­triebs­rats­mit­glie­der (BR 1)“ und in der Zeit vom 25. bis 29. Mai 2009 ei­ne Schu­lungs­ver­an­stal­tung mit dem The­ma „Be­triebs­ver­fas­sungs­recht Teil II“ von je­weils 37 St­un­den Dau­er.

Mit ih­rer Kla­ge be­gehrt die Kläge­rin Vergütung für je­weils vier über ih­re re­gelmäßige Ar­beits­zeit hin­aus­ge­hen­de St­un­den der Teil­nah­me an Sit­zun­gen von Be­triebs­rat und Be­triebs­aus­schuss in sie­ben Wo­chen von Mai bis Ju­li 2009 so­wie für je­weils 19 zusätz­li­che St­un­den ih­rer Teil­nah­me an den bei­den Schu­lungs­ver­an­stal­tun­gen.

Das Ar­beits­ge­richt Ber­lin hat den Be­klag­ten ver­ur­teilt, an die Kläge­rin 839,52 € brut­to nebst Ver­zugs­zin­sen zu zah­len. Zur Be­gründung hat es im We­sent­li­chen aus­geführt, die Kläge­rin ha­be durch ih­re Teil­nah­me an den Sit­zun­gen von Be­triebs­rat und Be­triebs­aus­schuss und an den bei­den Schu­lungs­ver­an­stal­tun­gen im gel­tend ge­mach­ten Um­fang er­for­der­li­che Be­triebs­ratstätig­keit ge­leis­tet, und zwar mit Rück­sicht auf ih­re Teil­zeit­beschäfti­gung aus be­triebs­be­ding­ten Gründen außer­halb ih­rer Ar­beits­zeit. Zum zeit­li­chen Um­fang ih­rer wöchent­li­chen Be­triebs­ratstätig­keit ha­be die Kläge­rin auf ei­ne Viel­zahl von Zu­stim­mungs-er­set­zungs­ver­fah­ren und ei­nen ho­hen Auf­wand bei der wöchent­li­chen Ar­beits­pla­nung für mehr als vier­hun­dert Ar­beit­neh­mer und der An­ord­nung von Über­stun­den hin­ge­wie­sen, oh­ne dass die Be­klag­te dem sub­stan­ti­iert ent­ge­gen­ge­tre­ten sei. Dass die Kläge­rin Schu­lun­gen be­su­chen hätte können, die in­ner­halb ih­rer Ar­beits­zeit durch­geführt wor­den sei­en, ha­be die Be­klag­te nicht dar­ge­legt. Da ei­ne vor­ran­gig zu gewähren­de Ar­beits­be­frei­ung nicht möglich ge­we­sen sei, ha­be der Be­klag­te die von der Kläge­rin auf­ge­wen­de­te Zeit als Mehr­ar­beit zu vergüten.

Ge­gen die­ses ihm am 18. März 2010 zu­ge­stell­te Ur­teil rich­tet sich die am 26. März 2010 ein­ge­leg­te und am 31. März 2010 be­gründe­te Be­ru­fung des Be­klag­ten. Er meint, die Kläge­rin ha­be ih­re Be­triebs­ratstätig­keit nicht aus be­triebs-, son­dern aus be­triebs­rats­be­ding­ten Gründen ge­leis­tet, so­weit die­se ih­re re­gelmäßige Ar­beits­zeit über­stie­gen ha­be.

 

- 4 -

Außer­dem wäre es möglich ge­we­sen, der Kläge­rin Ar­beits­be­frei­ung zu gewähren, wo­bei dann ein Er­satz­mit­glied für sie hätte nachrücken müssen.

Der Be­klag­te be­an­tragt,

die Kla­ge un­ter Ände­rung des an­ge­foch­te­nen Ur­teils ab­zu­wei­sen.

Die Kläge­rin be­an­tragt,

die Be­ru­fung zurück­zu­wei­sen.

Sie ver­tei­digt das an­ge­foch­te­ne Ur­teil ge­gen die An­grif­fe des Be­klag­ten.
We­gen der wei­te­ren Ein­zel­hei­ten des Par­tei­vor­brin­gens wird auf den Tat­be­stand des an­ge­foch­te­nen Ur­teils und die in der Be­ru­fungs­in­stanz ge­wech­sel­ten Schriftsätze Be­zug ge­nom­men.

E n t s c h e i d u n g s g r ü n d e

1. Die Be­ru­fung ist be­gründet.

Die Kläge­rin hat kei­nen An­spruch ge­gen den Be­klag­ten auf Vergütung der von ihr im Streit­zeit­raum über ih­re re­gelmäßige Ar­beits­zeit hin­aus ge­leis­te­te Be­triebs­ratstätig­keit gemäß § 37 Abs. 3 Satz 3 Ts. 2, Abs. 6 Satz 1 und 2 Be­trVG.

1.1. Al­ler­dings war da­von aus­zu­ge­hen, dass die Kläge­rin mit ih­rer Teil­nah­me an den Sit­zun­gen von Be­triebs­rat und Be­triebs­aus­schuss und an den bei­den Schu­lungs­ver­an­stal­tun­gen er­for­der­li­che Be­triebs­ratstätig­keit i. S. d. § 37 Abs. 2 und 6 Satz 1 Be­trVG ge­leis­tet hat, wie das Ar­beits­ge­richt zu­tref­fend aus­geführt hat (§ 69 Abs. 2 ArbGG).

1.2 Die Kläge­rin hat ih­re Be­triebs­ratstätig­keit auch aus be­triebs­be­ding­ten Gründen außer­halb ih­rer Ar­beits­zeit ge­leis­tet, so­weit die­se da­hin­ter zurück­ge­blie­ben ist. Da­durch, dass der Be­triebs­rat sie in den Be­triebs­aus­schuss ent­sandt hat, han­del­te es sich ent­ge­gen der An­sicht des Be­klag­ten nicht um be­triebs­rats­be­ding­te Gründe. Dafür genügte bloße Kau­sa­lität nicht. Ent­schei­dend war viel­mehr, dass auf Grund der Teil­zeit­beschäfti­gung der Kläge­rin je­de darüber hin­aus­ge­hen­de Be­triebs­ratstätig­keit oh­ne Rück­sicht auf de­ren zeit­li­che La­ge durch die­se be­trieb­li­che Ge­ge­ben­heit be­dingt war (eben­so LAG Düssel­dorf, Ur­teil vom 19.05.1993 – 18 Sa 215/93 – LA­GE Be­trVG 1972 § 37 Nr. 41 zu I 1 b der Gründe).

Dies galt auch für die bei­den von der Kläge­rin be­such­ten, ei­ne gan­ze Ar­beits­wo­che um­fas­sen­den Schu­lungs­ver­an­stal­tun­gen. So­weit der Be­klag­te ge­meint hat, da­von aus­ge­hen zu müssen, dass die­se Ver­an­stal­tun­gen bei ent­spre­chen­der Aus­wahl des An­bie­ters in­ner­halb der persönli­chen Ar­beits­zeit der Kläge­rin hätten er­fol­gen können, hätte es nähe­rer

 

- 5 -

Dar­le­gung be­durft, wor­auf er ei­ne sol­che völlig aus dem Rah­men des übli­chen An­ge­bots fal­len­de An­nah­me hat stützen wol­len. Ei­ne Durchführung die­ses Teils der Be­triebs­ratstätig­keit der Kläge­rin kam während ih­rer Ar­beits­zeit von vorn­her­ein nicht in Be­tracht (zu die­sem As­pekt BAG, Ur­teil vom 26.01.1994 – 7 AZR 593/92 – AP Be­trVG 1972 § 37 Nr. 93 zu II 2 der Gründe).

1.3 Es konn­te nicht da­von aus­ge­gan­gen wer­den, dass ei­ne Gewährung von Ar­beits­be­frei­ung vor Ab­lauf ei­nes Mo­nats aus be­triebs­be­ding­ten Gründen nicht möglich war, wie dies aber nach § 37 Abs. 3 Satz 3 Be­trVG Vor­aus­set­zung für ei­nen An­spruch auf Vergütung der von der Kläge­rin auf­ge­wen­de­ten Zeit wie Mehr­ar­beit Vor­aus­set­zung ge­we­sen wäre. Viel­mehr hätte die Kläge­rin oh­ne wei­te­res an ein­zel­nen Ta­gen von der Ar­beit frei­ge­stellt wer­den können (vgl. La­ber öAT 2010, 9, 11 zu § 46 Abs. 2 Satz 2 BPers­VG). Erst wenn sich der Be­klag­te auf ent­spre­chen­des Ver­lan­gen der Kläge­rin ge­wei­gert hätte, ihr ei­nen Frei­zeit­aus­gleich zu gewähren, hätte sich ihr in ers­ter Li­nie dar­auf ge­rich­te­ter An­spruch in ei­nen Vergütungs­an­spruch um­ge­wan­delt (BAG, Ur­teil vom 25.08.1999 – 7 AZR 713/97 – BA­GE 92, 241 = AP Be­trVG 1972 Nr. 130 zu II 3 b der Gründe).

Dem stand nicht ent­ge­gen, dass die von der Kläge­rin lau­fend ge­leis­te­te Be­triebs­ratstätig­keit ihr wöchent­li­che Ar­beits­zeit über­stieg (a. A. LAG Düssel­dorf, Ur­teil 19.05.1993 – 18 Sa 215/93 – LA­GE Be­trVG 1972 § 37 Nr. 41 zu I 3 der Gründe) und bei der ge­mein­sa­men Dienst­plan­ge­stal­tung of­fen­bar die Ar­beits­ta­ge der Kläge­rin auf die Sit­zungs­ta­ge von Be­triebs­rat und Be­triebs­aus­schuss ge­legt wor­den wa­ren. Dem­ent­spre­chend ist so­gar für ein frei­ge­stell­tes Be­triebs­rats­mit­glied, das außer­halb sei­ner re­gelmäßigen Ar­beits­zeit Be­triebs­ratstätig­keit ge­leis­tet hat, ab­ge­lehnt wor­den, dass dies un­mit­tel­bar zu ei­nem Vergütungs­an­spruch nach § 37 Abs. 3 Satz 2 Be­trVG a.F. geführt hat (BAG, Ur­teil vom 21.05.1974 – 1 AZR 477/73 – AP Be­trVG 1972 § 37 Nr. 14 zu 2 b bb der Gründe).

Dass durch ei­ne an­de­re Ver­tei­lung der Ar­beits­zeit zum Zwe­cke der Ar­beits­be­frei­ung für die Kläge­rin dann we­gen ih­rer zeit­wei­li­gen Ver­hin­de­rung gemäß § 25 Abs. 1 Be­trVG ein Er­satz­mit­glied in den Be­triebs­rat hätte nachrücken müssen, stand nicht ent­ge­gen, wie dies ja auch während der je­weils einwöchi­gen Ab­we­sen­heit der Kläge­rin während ih­rer Teil­nah­me an den bei­den Schu­lungs­ver­an­stal­tun­gen der Fall ge­we­sen sein muss. Ei­ne un­zulässi­ge Ein­fluss­nah­me des Be­klag­ten auf die Zu­sam­men­set­zung des Be­triebs­rats könn­te dar­in nicht ge­se­hen wer­den, zu­mal die Auf­stel­lung des Dienst­plans gemäß § 87 Abs. 1 Nr. 2 Be­trVG mit­be­stimmt wird. So­weit die Teil­nah­me der Kläge­rin an ei­ner Sit­zung un­ab­weis­bar ge­we­sen sein soll­te, hätte es sich wie­der­um um Be­triebs­ratstätig­keit ge­han­delt, die i. S. d. § 37 Abs. 3

 

- 6 -

Satz 1 Be­trVG ih­rer­seits wie­der be­triebs­be­dingt nur außer­halb ih­rer Ar­beits­zeit durch­zuführen ge­we­sen wäre.

Da­ge­gen, so­fort von der Unmöglich­keit ei­ner Ar­beits­be­frei­ung aus­zu­ge­hen, sprach auch, dass die Par­tei­en ei­ne Verlänge­rung der wöchent­li­chen Ar­beits­zeit der Kläge­rin hätten ver­ein­ba­ren können, wie sie es aus­weis­lich ei­ner „Ver­tragsände­rung“ vom 21. Ju­li 2007 (Ab­lich­tung Bl. 7 d. A.) schon ein­mal für ei­ne be­stimm­te Zeit ge­tan hat­ten. Auch konn­te es zu ei­nem Rück­gang der er­for­der­li­chen Be­triebs­ratstätig­keit und de­ren Neu­ver­tei­lung in­ner­halb des Be­triebs­rats kom­men, wie dies nach An­ga­ben des Kläger­ver­tre­ters im Ver­hand­lungs-ter­min auch tatsächlich in­zwi­schen ge­sche­hen ist, wes­halb die Be­triebs­ratstätig­keit der Kläge­rin seit April 2010 ih­re wöchent­li­che Ar­beits­zeit nicht mehr über­stie­gen ha­ben soll.

2. Die Kläge­rin hat gemäß § 91 Abs. 1 ZPO als un­ter­le­gen­de Par­tei die Kos­ten des Rechts­streits zu tra­gen.

Die Re­vi­si­on war we­gen Di­ver­genz zur her­an­ge­zo­ge­nen Ent­schei­dung des LAG Düssel­dorf gemäß § 72 Abs. 2 Nr. 2 ArbGG zu­zu­las­sen.

R e c h t s m i t t e l b e l e h r u n g

Ge­gen die­ses Ur­teil kann von der Kläge­rin beim

Bun­des­ar­beits­ge­richt,

Hu­go-Preuß-Platz 1, 99084 Er­furt,

Post­adres­se: 99113 Er­furt,

Re­vi­si­on ein­ge­legt wer­den. Dies hat in­ner­halb ei­ner

Not­frist von ei­nem Mo­nat

schrift­lich zu ge­sche­hen. Die Re­vi­si­on ist gleich­zei­tig oder in­ner­halb ei­ner

Frist von zwei Mo­na­ten

schrift­lich zu be­gründen.

Bei­de Fris­ten be­gin­nen mit der Zu­stel­lung des in vollständi­ger Form ab­ge­setz­ten Ur­teils, spätes­tens aber mit Ab­lauf von fünf Mo­na­ten nach des­sen Verkündung.

Die Re­vi­si­ons­schrift muss die Be­zeich­nung des Ur­teils, ge­gen wel­ches die Re­vi­si­on ge­rich­tet wird, und die Erklärung ent­hal­ten, dass ge­gen die­ses Ur­teil Re­vi­si­on ein­ge­legt wer­de.

Die Re­vi­si­ons­schrift und die Re­vi­si­ons­be­gründung müssen von ei­nem Pro­zess­be­vollmäch­tig­ten un­ter­zeich­net sein. Als sol­che sind außer Rechts­anwälten nur fol­gen­de Stel­len zu­ge­las­sen, die zu­dem durch Per­so­nen mit Befähi­gung zum Rich­ter­amt han­deln müssen:

 

- 7 -

• Ge­werk­schaf­ten und Ver­ei­ni­gun­gen von Ar­beit­ge­bern so­wie Zu­sam­men­schlüsse sol­cher Verbände für ih­re Mit­glie­der oder für an­de­re Verbände oder Zu­sam­men­schlüsse mit ver­gleich­ba­rer Aus­rich­tung und de­ren Mit­glie­der,
• ju­ris­ti­sche Per­so­nen, de­ren An­tei­le sämt­lich im wirt­schaft­li­chen Ei­gen­tum ei­ner der vor­ge­nann­ten Or­ga­ni­sa­tio­nen ste­hen, wenn die ju­ris­ti­sche Per­son aus­sch­ließlich die Rechts­be­ra­tung und Pro­zess­ver­tre­tung die­ser Or­ga­ni­sa­ti­on und ih­rer Mit­glie­der oder an­de­rer Verbände oder Zu­sam­men­schlüsse mit ver­gleich­ba­rer Aus­rich­tung und de­ren Mit­glie­der ent­spre­chend de­ren Sat­zung durchführt und wenn die Or­ga­ni­sa­ti­on für die Tätig­keit der Be­vollmäch­tig­ten haf­tet.

Der Schrift­form wird auch durch Ein­rei­chung ei­nes elek­tro­ni­schen Do­ku­ments i. S. d. § 46b ArbGG genügt. Nähe­re In­for­ma­tio­nen da­zu fin­den sich auf der In­ter­net­sei­te des Bun­des­ar­beits­ge­richts un­ter www.bun­des­ar­beits­ge­richt.de.

 

C.

L.

M.


 

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