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Urteile zum Arbeitsrecht
Nach Alphabet
   
Schlag­worte: Betriebsrente, Betriebliche Altersversorgung
   
Gericht: Bundesarbeitsgericht
Akten­zeichen: 3 AZR 810/05
Typ: Urteil
Ent­scheid­ungs­datum: 31.07.2007
   
Leit­sätze: Ist Ver­sor­gungs­schuld­ner ein ver­schmol­ze­nes Un­ter­neh­men, kann es bei der An­pas­sungs­prüfung nach § 16 Be­trAVG auch auf die wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung der ursprüng­lich selbständi­gen Un­ter­neh­men an­kom­men.
Vor­ins­tan­zen: Arbeitsgericht Lingen, Urteil vom 10.03.2005, 3 Ca 422/04
Landesarbeitsgericht Niedersachsen, Urteil vom 11.11.2005, 10 Sa 548/05 B
   


BUN­DES­AR­BEITS­GERICHT


3 AZR 810/05
10 Sa 548/05 B
Lan­des­ar­beits­ge­richt
Nie­der­sach­sen

 

Im Na­men des Vol­kes!

Verkündet am

31. Ju­li 2007

UR­TEIL

Schmidt, Ur­kunds­be­am­tin

der Geschäfts­stel­le

In Sa­chen

Be­klag­te, Be­ru­fungs­be­klag­te und Re­vi­si­onskläge­rin,

pp.

Kläger, Be­ru­fungskläger und Re­vi­si­ons­be­klag­ter,

hat der Drit­te Se­nat des Bun­des­ar­beits­ge­richts auf Grund der münd­li­chen Ver­hand­lung vom 31. Ju­li 2007 durch den Vor­sit­zen­den Rich­ter am Bun­des­ar­beits­ge­richt Dr. Rei­ne­cke, die Rich­ter am Bun­des­ar­beits­ge­richt Krem­hel­mer und Dr. Zwan­zi­ger so­wie die eh­ren­amt­li­che Rich­te­rin Freh­se und den eh­ren­amt­li­chen Rich­ter Lud­wig für Recht er­kannt:
 


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Auf die Re­vi­si­on der Be­klag­ten wird das Ur­teil des Lan­des­ar­beits­ge­richts Nie­der­sach­sen vom 11. No­vem­ber 2005 - 10 Sa 548/05 B - in­so­weit auf­ge­ho­ben, als es der Kla­ge statt­ge­ge­ben hat.


Die Sa­che wird zur neu­en Ver­hand­lung und Ent­schei­dung - auch über die Kos­ten des Re­vi­si­ons­ver­fah­rens - an das Lan­des­ar­beits­ge­richt zurück­ver­wie­sen.

Von Rechts we­gen!

Tat­be­stand

Die Par­tei­en strei­ten darüber, ob und in wel­cher Höhe die Be­klag­te die Be­triebs­ren­te des Klägers an­zu­pas­sen hat. Der Kläger, bei Kla­ge­er­he­bung 81 Jah­re alt, war von 1953 bis 1976 bei der Be­klag­ten beschäftigt, die da­mals als W AG fir­mier­te. Seit Ja­nu­ar 1984 erhält er die ihm durch Schrei­ben vom 28. Fe­bru­ar 1957 und 12. Sep­tem­ber 1968 zu­ge­sag­te Be­triebs­ren­te. Die­se be­trug zunächst 697,00 DM brut­to mo­nat­lich und wur­de zum 1. Ja­nu­ar 1988 und 1. Ja­nu­ar 1991 auf zu­letzt 759,00 DM (388,07 Eu­ro) mo­nat­lich an­ge­ho­ben. Wei­te­re Ren­ten­an­pas­sun­gen er­folg­ten nicht.

Die wirt­schaft­lich ge­sun­de S GmbH (im Fol­gen­den: S GmbH) wur­de auf Grund des am 3. Ju­li 2001 ge­schlos­se­nen Ver­schmel­zungs­ver­tra­ges durch Über­tra­gung ih­res Vermögens als Gan­zes auf die Be­klag­te ver­schmol­zen. Die Ver­schmel­zung wur­de am 15. Mai 2002 in das Han­dels­re­gis­ter ein­ge­tra­gen. Zu­vor fir­mier­te die Be­klag­te zu ih­rem jet­zi­gen Na­men um.

Die Auszüge aus den Jah­res­ab­schlüssen der Be­klag­ten wei­sen bei ei­nem ge­zeich­ne­ten Ka­pi­tal von rund 48,3 Mil­lio­nen Eu­ro für das Jahr 2002 ei­nen Jah­resüber­schuss von 31,9 Mil­lio­nen Eu­ro und für das Jahr 2003 ei­nen Jah­resüber­schuss von 4,7 Mil­lio­nen Eu­ro so­wie ei­nen Ge­winn­vor­trag von rund 23,4 Mil­lio­nen Eu­ro aus.


Der Kläger bat mit Schrei­ben vom 10. Ja­nu­ar 2003, 11. No­vem­ber 2003 und 16. Ja­nu­ar 2004 ver­geb­lich um An­pas­sung und Nach­be­rech­nung sei­ner Be­triebs­ren­te zunächst zum 1. Ja­nu­ar 2003.
 


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Mit sei­ner Kla­ge ver­folgt er sein Be­geh­ren für die Zeit ab 1. Ja­nu­ar 2004 wei­ter. Er hat die Auf­fas­sung ver­tre­ten, für die nach­ho­len­de An­pas­sung sei auf die wirt­schaft­li­che Si­tua­ti­on der Be­klag­ten ab­zu­stel­len, die Al­lein­schuld­ne­rin des Be­triebs­ren­ten­an­spruchs sei und der die Be­triebs­ren­ten­an­pas­sung zu­zu­mu­ten sei. Die vor­mals als W AG fir­mie­ren­de Be­klag­te sei er­folg­reich sa­niert wor­den. Die dar­aus er­wach­sen­den Vor­tei­le dürf­ten nicht nur den An­teils­eig­nern und den ak­ti­ven Beschäftig­ten zu­gu­te kom­men. Auch die Be­triebs­rent­ner müss­ten da­von pro­fi­tie­ren. Da­bei sei un­er­heb­lich, ob die Sa­nie­rung durch ei­ne Ver­schmel­zung oder durch die Ent­wick­lung ei­nes neu­en Pro­duk­tes oder die Er­lan­gung ei­nes Großauf­tra­ges ge­lin­ge.

Der Kläger hat be­an­tragt, 


die Be­klag­te zu ver­ur­tei­len, die ihm zur­zeit ge­zahl­te Be­triebs­ren­te von 388,07 Eu­ro brut­to mo­nat­lich ab dem 1. Ja­nu­ar 2004 an­ge­mes­sen zu erhöhen, min­des­tens je­doch um 108,93 Eu­ro auf 497,00 Eu­ro.


Die Be­klag­te hat be­an­tragt, die Kla­ge ab­zu­wei­sen. In der Be­ru­fungs­in­stanz hat sie „hilfs­wei­se be­an­tragt, die dem Kläger zur­zeit ge­zahl­te Be­triebs­ren­te von 388,07 Eu­ro brut­to mo­nat­lich höchs­tens um 5,43 Eu­ro auf 393,50 Eu­ro brut­to zu erhöhen“. Sie hat vor­ge­tra­gen: Auch nach der Ver­schmel­zung könn­ten Ge­win­ne und Ver­lus­te so­wie das Ei­gen­ka­pi­tal der (ursprüng­li­chen) W AG ge­trennt er­mit­telt und in ei­ner Pro-for­ma-Rech­nung fort­ge­schrie­ben wer­den. An­ge­sichts der zu er­war­ten­den Jah­res­er­geb­nis­se wer­de das ge­zeich­ne­te Ka­pi­tal der frühe­ren W AG frühes­tens im Jah­re 2010 wie­der­her­ge­stellt sein. So­lan­ge, wie die­ser noch Ei­gen­ka­pi­tal und Ge­win­ne und Ver­lus­te kal­ku­la­to­risch zu­ge­ord­net wer­den könn­ten, sei al­lein de­ren Ei­gen­ka­pi­tal Maßstab für die be­gehr­te Ren­ten­erhöhung. Für die in der Ver­gan­gen­heit von der frühe­ren W AG auf­gehäuf­ten Ver­lus­te sei sie, die Be­klag­te, nicht ver­ant­wort­lich.

Das Ar­beits­ge­richt hat die Kla­ge ab­ge­wie­sen. Auf die Be­ru­fung des Klägers hat ihr das Lan­des­ar­beits­ge­richt teil­wei­se statt­ge­ge­ben. Es hat ent­schie­den, dass die Be­triebs­ren­te des Klägers für die Zeit ab 1. Ju­ni 2005 um 10,88 % auf 430,29 Eu­ro brut­to zu erhöhen ist. Mit der Re­vi­si­on er­strebt die Be­klag­te die Wie­der­her­stel­lung des erst­in­stanz­li­chen Ur­teils.
 


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Ent­schei­dungs­gründe


Die Re­vi­si­on der Be­klag­ten ist be­gründet. Sie führt zur Zurück­ver­wei­sung des Rechts­streits an das Lan­des­ar­beits­ge­richt.

In der Re­vi­si­ons­in­stanz strei­ten die Par­tei­en nur noch dar­um, ob die Be­triebs­ren­te des Klägers ab 1. Ju­ni 2005 auf 430,29 Eu­ro brut­to zu erhöhen ist. Da der Kläger mit sei­ner Kla­ge zunächst ei­ne höhe­re Be­triebs­ren­te be­reits ab dem 1. Ja­nu­ar 2004 be­gehrt hat­te und die Kla­ge aus­sch­ließlich dar­auf stützt, dass die Be­klag­te er­folg­reich sa­niert sei, be­zieht sich das Erhöhungs­ver­lan­gen al­lein auf die An­pas­sungs­ent­schei­dung, die zu dem vor die­sem Zeit­punkt aus ge­se­hen letz­ten An­pas­sungs­stich­tag zu tref­fen war. Ob und in wel­cher Höhe die Be­triebs­ren­te zu späte­ren Zeit­punk­ten an­zu­pas­sen war, ist nicht Ge­gen­stand des vor­lie­gen­den Rechts­streits.

I. Die Kla­ge ist zulässig. Sie genügt dem Be­stimmt­heits­er­for­der­nis des § 253 11 Abs. 2 Nr. 2 ZPO. Der Kläger hat­te ursprüng­lich be­an­tragt, die Ren­te „an­ge­mes­sen“, je­doch min­des­tens um 108,93 Eu­ro auf 497,00 Eu­ro an­zu­he­ben. Ein be­zif­fer­ter Leis­tungs­an­trag ist nicht er­for­der­lich, wenn das Ge­richt den zu zah­len­den Be­trag nach § 315 Abs. 3 Satz 2 BGB rechts­ge­stal­tend be­stimmt. § 16 Be­trAVG räumt dem Ar­beit­ge­ber ein Leis­tungs­be­stim­mungs­recht ein. Der Ver­sor­gungs­empfänger kann die An­pas­sungs­ent­schei­dung des Ar­beit­ge­bers in ent­spre­chen­der An­wen­dung des § 315 Abs. 3 Satz 2 BGB durch das Ge­richt über­prüfen las­sen (BAG 17. Ok­to­ber 1995 - 3 AZR 881/94 - BA­GE 81, 167, zu I 2 der Gründe mwN). Mit der An­ga­be des an­spruchs­be­gründen­den Sach­ver­halts und ei­nes Min­dest­be­tra­ges ist der Kläger dem Be­stimmt­heits­ge­bot des § 253 Abs. 2 Nr. 2 ZPO nach­ge­kom­men.

II. Die Re­vi­si­on ist im Sin­ne der Zurück­ver­wei­sung be­gründet. Ob dem Kläger 12 die vom Lan­des­ar­beits­ge­richt zu­ge­spro­che­ne höhe­re Be­triebs­ren­te zu­steht, kann der Se­nat nicht ab­sch­ließend ent­schei­den. Es be­darf noch wei­te­rer tatsäch­li­cher Fest­stel­lun­gen des Lan­des­ar­beits­ge­richts. Es hat fest­zu­stel­len, ob zum An­pas­sungs­stich­tag mit ernst­haf­ten Ein­tra­gungs­hin­der­nis­sen zu rech­nen war und ob die wirt­schaft­li­che La­ge der Be­klag­ten den Aus­gleich des Kauf­kraft­ver­lus­tes zulässt. Der bei der Be­triebs­ren­ten­an­pas­sung maßgeb­li­che Prüfungs­zeit­raum für die Be­lan­ge des Klägers be­ginnt mit sei­nem Ein­tritt in den Ru­he­stand und en­det un­mit­tel­bar vor dem An­pas­sungs­stich­tag. Dies ist der 1. Ja­nu­ar 2002.


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1. Nach § 16 Abs. 1 Be­trAVG hat der Ar­beit­ge­ber al­le drei Jah­re ei­ne An­pas­sung der lau­fen­den Leis­tun­gen der be­trieb­li­chen Al­ters­ver­sor­gung zu prüfen und hierüber nach bil­li­gem Er­mes­sen zu ent­schei­den. Da­bei sind ins­be­son­de­re die Be­lan­ge des Ver­sor­gungs­empfängers und die wirt­schaft­li­che La­ge des Ar­beit­ge­bers zu berück­sich­ti­gen. Die Ge­rich­te für Ar­beits­sa­chen ha­ben in ent­spre­chen­der An­wen­dung des § 315 Abs. 2 und 3 BGB zu über­prüfen, ob der Ar­beit­ge­ber bei sei­ner An­pas­sungs­ent­schei­dung den ihm ein­geräum­ten Er­mes­sens­spiel­raum über­schrit­ten hat. Die Be­lan­ge des Ver­sor­gungs­empfängers be­ste­hen im Aus­gleich des Kauf­kraft­ver­lus­tes seit Ren­ten­be­ginn, al­so in der Wie­der­her­stel­lung des ursprüng­lich vor­aus­ge­setz­ten Verhält­nis­ses von Leis­tung und Ge­gen­leis­tung. Dem­ent­spre­chend ist der vol­le An­pas­sungs­be­darf zu er­mit­teln, der in der seit Ren­ten­be­ginn ein­ge­tre­te­nen Teue­rung be­steht, so­weit sie nicht durch vor­her­ge­hen­de An­pas­sun­gen aus­ge­gli­chen wur­de (BAG 13. De­zem­ber 2005 - 3 AZR 217/05 - BA­GE 116, 285; 28. April 1992 - 3 AZR 142/91 - BA­GE 70, 137). Da­bei ist auf die in der ein­schlägi­gen Fach­pres­se veröffent­lich­ten In­dex­wer­te der Mo­na­te ab­zu­stel­len, die dem erst­ma­li­gen Ren­ten­be­zug und dem An­pas­sungs­stich­tag vor­aus­ge­hen (§ 291 ZPO), hier der Mo­na­te De­zem­ber 1983 und De­zem­ber 2001. Für die Erfüllung der An­pas­sungs­prüfungs­pflicht für Zeiträume vor dem 1. Ja­nu­ar 2003 kommt es auf den Preis­in­dex für die Le­bens­hal­tung von 4-Per­so­nen-Haus­hal­ten von Ar­bei­tern und An­ge­stell­ten mit mitt­le­ren Ein­kom­men an, für die Zeit da­nach auf den Ver­brau­cher­preis­in­dex für Deutsch­land (§§ 16 Abs. 2 Nr. 1, 30c Abs. 4 Be­trAVG).

2. Schuld­ner ei­nes et­wai­gen An­spruchs auf An­pas­sung der Be­triebs­ren­te des Klägers ist nach § 16 Abs. 1 Be­trAVG die Be­klag­te als ehe­ma­li­ge Ar­beit­ge­be­rin. Sie hat am 28. Fe­bru­ar 1957 und 12. Sep­tem­ber 1968, da­mals noch als W AG fir­mie­rend, die Ver­sor­gung zu­ge­sagt. Die am 15. Mai 2002 in das Han­dels­re­gis­ter ein­ge­tra­ge­ne Ver­schmel­zung hat die sich aus § 16 Be­trAVG er­ge­ben­den Ver­pflich­tun­gen nicht geändert. Die Ver­schmel­zung er­folg­te in der Wei­se, dass das Vermögen der S GmbH als Gan­zes auf die Be­kla­ge über­tra­gen wur­de - § 2 Nr. 1 Um­wG. Da­mit gin­gen de­ren Ver­bind­lich­kei­ten auf die Be­klag­te über - § 20 Abs. 1 Nr. 1 Um­wG. Die Ver­bind­lich­kei­ten der Be­klag­ten blie­ben be­ste­hen.

3. Zu Recht ist das Lan­des­ar­beits­ge­richt da­von aus­ge­gan­gen, dass es auf die wirt­schaft­li­che La­ge der Be­klag­ten als An­pas­sungs­schuld­ne­rin an­kommt. Das er­gibt sich aus § 16 Abs. 1 Be­trAVG. Die Auf­fas­sung der Be­klag­ten, es sei­en nach der Ver­schmel­zung so­lan­ge un­ter­schied­li­che An­pas­sungs­ent­schei­dun­gen zu tref­fen, wie Leis­tungs­beiträge der Ur­sprungs­un­ter­neh­men noch von­ein­an­der un­ter­schie­den

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wer­den könn­ten, läuft dar­auf hin­aus, auf die Verhält­nis­se ei­nes in die­ser Form nicht mehr exis­tie­ren­den Un­ter­neh­mens ab­zu­stel­len. § 16 Be­trAVG sieht ei­ne fik­ti­ve Fort­schrei­bung frühe­rer ge­sell­schafts­recht­li­cher Verhält­nis­se nicht vor. Für ei­ne Rechts­fort­bil­dung gibt es kei­ne tragfähi­ge Grund­la­ge. Die Recht­spre­chung des Se­nats zur An­pas­sung von Be­triebs­ren­ten im Kon­zern (vgl. 25. Ju­ni 2002 - 3 AZR 226/01 - AP Be­trAVG § 16 Nr. 51 = EzA Be­trAVG § 16 Nr. 40; 4. Ok­to­ber 1994 - 3 AZR 910/93 - BA­GE 78, 87) kann schon des­halb nicht her­an­ge­zo­gen wer­den, weil die ver­schmol­ze­nen Un­ter­neh­men kei­nen Kon­zern bil­den, son­dern die bei­den ursprüng­lich selbständi­gen Un­ter­neh­men zu ei­nem Un­ter­neh­men ver­schmol­zen wur­den. Zu Recht hat das Lan­des­ar­beits­ge­richt aus­geführt, die An­sicht der Be­klag­ten würde zu er­heb­li­cher Rechts­un­si­cher­heit führen, selbst wenn man von bi­lanz­recht­li­chen Ge­stal­tungsmöglich­kei­ten ab­sieht. Auf die Mo­ti­ve für die Ver­schmel­zung und dar­auf, ob sie auch dann statt­ge­fun­den hätte, wenn die Rechts­fol­gen vor­aus­ge­se­hen wor­den wären, kommt es nicht an.


4. a) Der für den An­pas­sungs­be­darf und die re­al­lohn­be­zo­ge­ne Ober­gren­ze maßgeb­li­che Prüfungs­zeit­raum reicht vom Ren­ten­be­ginn bis zum An­pas­sungs­stich­tag. Er steht nicht zur Dis­po­si­ti­on des Ar­beit­ge­bers. An dem Prüfungs­zeit­raum hat sich durch die Neu­fas­sung des § 16 Be­trAVG zum 1. Ja­nu­ar 1999 nichts geändert. Aus § 16 Abs. 4 Satz 1 Be­trAVG lässt sich ei­ne Verände­rung des Prüfungs­zeit­raums nicht ent­neh­men (BAG 30. Au­gust 2005 - 3 AZR 395/04 - BA­GE 115, 353). Das Be­triebs­ren­ten­ge­setz will nach wie vor ei­ne Aus­zeh­rung der Be­triebs­ren­ten ver­mei­den. Das gilt auch für den vor­lie­gen­den Fall.

b) Das Lan­des­ar­beits­ge­richt hat kei­ne ab­wei­chen­den all­ge­mei­nen Rechts­grundsätze auf­ge­stellt. Es ist je­doch für den Fall ei­ner Ver­schmel­zung ei­nes wirt­schaft­lich star­ken mit ei­nem wirt­schaft­lich schwa­chen Un­ter­neh­men zu der Auf­fas­sung ge­langt, die Ver­pflich­tung des ver­schmol­ze­nen Un­ter­neh­mens ge­genüber den Be­triebs­rent­nern des schwa­chen Un­ter­neh­mens be­schränke sich auf den Drei-Jah­res-Zeit­raum seit dem Wirk­sam­wer­den der Ver­schmel­zung. Es sei zu berück­sich­ti­gen, dass die Ge­sell­schaf­ter der S GmbH der Be­klag­ten Ka­pi­tal zu­geführt hätten. Die­se könn­ten er­war­ten, dass das zu­ge­flos­se­ne Ka­pi­tal nicht so­gleich we­nigs­tens teil­wei­se zur Fi­nan­zie­rung der Erhöhung von Be­triebs­ren­ten der Ar­beit­neh­mer ver­wen­det würde, die vor der Ver­schmel­zung bei der Be­klag­ten beschäftigt ge­we­sen sei­en. Der Ren­ten­be­ginn wer­de da­her fik­tiv auf den Zeit­punkt der Sa­nie­rung fest­ge­legt, so dass der An­pas­sungs­stich­tag der 1. Ju­ni 2005 sei.

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c) Die­se Auf­fas­sung fin­det im Ge­setz kei­ne Stütze. Auch für ei­ne der­ar­ti­ge Rechts­fort­bil­dung gibt es kei­ne tragfähi­ge Grund­la­ge. Sie wäre mit den Grundsätzen des § 16 Be­trAVG nicht ver­ein­bar. Nach § 16 Abs. 1 2. Halbs. Be­trAVG sind die Be­lan­ge des Ver­sor­gungs­empfängers und die wirt­schaft­li­che La­ge des Ar­beit­ge­bers zu berück­sich­ti­gen. Die Kauf­kraft der Be­triebs­ren­ten soll er­hal­ten wer­den, so­weit es die wirt­schaft­li­che La­ge des Ar­beit­ge­bers er­laubt. Das Lan­des­ar­beits­ge­richt weicht von die­sen ge­setz­li­chen Wer­tun­gen in zwei­fa­cher Hin­sicht ab. Zum ei­nen stellt es ent­ge­gen § 16 Abs. 1 2. Halbs. Be­trAVG nicht auf die „wirt­schaft­li­che La­ge des Ar­beit­ge­bers“ ab, son­dern auf „Er­war­tun­gen“ der Ge­sell­schaf­ter der S GmbH, al­so von Ka­pi­tal­ge­bern. Die­se sind nicht gleich­zu­set­zen. Zum an­de­ren ord­ne­te das Lan­des­ar­beits­ge­richt die Be­lan­ge der Ver­sor­gungs­empfänger die­sen „Er­war­tun­gen“ un­ter. So­weit die­se be­rech­tigt sei­en, sei­en Be­lan­ge der Ver­sor­gungs­empfänger nicht zu berück­sich­ti­gen.


d) Maßgeb­li­cher An­pas­sungs­stich­tag ist der 1. Ja­nu­ar 2002. Ren­ten­be­ginn war der 1. Ja­nu­ar 1984. Da der Prüfungs­zeit­raum nicht erst mit dem Wirk­sam­wer­den der Ver­schmel­zung be­ginnt, son­dern vom Ren­ten­be­ginn bis zum An­pas­sungs­stich­tag reicht, kommt der 1. Ju­ni 2005 von vorn­her­ein als An­pas­sungs­stich­tag nicht in Be­tracht. Der von § 16 Be­trAVG vor­ge­schrie­be­ne Drei-Jah­res-Tur­nus bei der Über­prüfung von Be­triebs­ren­ten­an­pas­sun­gen zwingt al­ler­dings nicht zu star­ren, in­di­vi­du­el­len Prüfungs­ter­mi­nen. Die Bünde­lung al­ler in ei­nem Un­ter­neh­men an­fal­len­den Prüfungs­ter­mi­ne ist in den im Ur­teil des Se­nats vom 30. Au­gust 2005 (- 3 AZR 395/04 - BA­GE 115, 353) auf­ge­zeig­ten Gren­zen zulässig. So­dann ist der Drei-Jah­res-Tur­nus ein­zu­hal­ten. Um ei­ne Bünde­lung geht es aber im Streit­fall nicht. Die nach § 16 Be­trAVG maßgeb­li­chen An­pas­sungs­stich­ta­ge ha­ben sich nicht da­durch verändert, dass die Be­klag­te - lan­ge vor der Ver­schmel­zung - die Be­triebs­ren­te zu an­de­ren als zu den sich aus § 16 Abs. 1 1. Halbs. Be­trAVG er­ge­ben­den Stich­ta­gen an­ge­passt hat. Auch oh­ne ei­ne ent­spre­chen­de Rüge sind die sich aus dem Ge­setz er­ge­ben­den An­pas­sungs­stich­ta­ge zu berück­sich­ti­gen.

5. Nach § 16 Abs. 1 Be­trAVG hat der Ar­beit­ge­ber bei sei­ner nach bil­li­gem Er­mes­sen zu tref­fen­den An­pas­sungs­ent­schei­dung ne­ben den Be­lan­gen des Ver­sor­gungs­empfängers auch sei­ne ei­ge­ne wirt­schaft­li­che La­ge zu berück­sich­ti­gen. Ei­ne dem zwi­schen­zeit­lich ein­ge­tre­te­nen Kauf­kraft­ver­lust ent­spre­chen­de An­pas­sung kann der Ar­beit­ge­ber ganz oder teil­wei­se ab­leh­nen, so­weit dies sei­ne wirt­schaft­li­che La­ge nicht zulässt, al­so sein Un­ter­neh­men übermäßig be­las­tet und des­sen Wett­be­werbsfähig­keit gefähr­det würde. Die­se Vor­aus­set­zung ist dann erfüllt, wenn er an­neh­men darf,


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es wer­de ihm mit ei­ni­ger Wahr­schein­lich­keit nicht möglich sein, den Teue­rungs­aus­gleich aus den Un­ter­neh­menserträgen und den verfügba­ren Wert­zuwäch­sen des Un­ter­neh­mens­vermögens auf­zu­brin­gen (BAG 23. Ok­to­ber 1996 - 3 AZR 514/95 - BA­GE 84, 246, zu I der Gründe). Be­ur­tei­lungs­grund­la­ge für die lang­fris­tig zum An­pas­sungs­stich­tag zu er­stel­len­de Pro­gno­se ist die wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung des Un­ter­neh­mens vor dem An­pas­sungs­stich­tag, so­weit dar­aus Schlüsse für die wei­te­re Ent­wick­lung des Un­ter­neh­mens ge­zo­gen wer­den können (st. Rspr. des Se­nats seit 23. April 1985 - 3 AZR 156/83 - BA­GE 48, 272, zu II 3 c (1) der Gründe). Für ei­ne ei­ni­ger­maßen zu­verlässi­ge Pro­gno­se muss die bis­he­ri­ge Ent­wick­lung über ei­nen länge­ren re­präsen­ta­ti­ven Zeit­raum von in der Re­gel min­des­tens drei Jah­ren aus­ge­wer­tet wer­den (BAG 17. April 1996 - 3 AZR 56/95 - BA­GE 83, 1). Bei der Be­ur­tei­lung der wirt­schaft­li­chen La­ge kann es auf vor­her­seh­ba­re tatsächli­che Ent­wick­lun­gen auch dann an­kom­men, wenn sich die­se bis zum An­pas­sungs­stich­tag nicht aus­ge­wirkt ha­ben.

Die­se Grundsätze gel­ten auch, wenn in der Ver­gan­gen­heit kein oder kein vol­ler Geld­wert­aus­gleich gewährt wur­de. In die­sem Fall ist aber be­son­ders sorgfältig zu prüfen, ob ei­ne vol­le An­pas­sung den Ar­beit­ge­ber übermäßig be­las­ten würde. War die Be­triebs­ren­te we­gen schlech­ter wirt­schaft­li­cher La­ge nicht (in vol­lem Um­fang) an­zu­pas­sen - zu Recht un­ter­blie­be­ne An­pas­sung -, so gel­ten die §§ 16 Abs. 4 Satz 1, 30c Abs. 2 Be­trAVG. Da­nach sind nur vor dem 1. Ja­nu­ar 1999 zu Recht un­ter­blie­be­ne An­pas­sun­gen nach­zu­ho­len.

6. Der Ar­beit­ge­ber hat dar­zu­le­gen und zu be­wei­sen, dass sei­ne An­pas­sungs­ent­schei­dung bil­li­gem Er­mes­sen ent­spricht und sich in den Gren­zen des § 16 Be­trAVG hält. Die Dar­le­gungs- und Be­weis­last er­streckt sich auf al­le die An­pas­sungs­ent­schei­dung be­ein­flus­sen­den Umstände (BAG 20. Mai 2003 - 3 AZR 179/02 - AP Be­trAVG § 1 Aus­le­gung Nr. 1, zu II 5 der Gründe). Hin­sicht­lich des An­pas­sungs­kri­te­ri­ums „wirt­schaft­li­che La­ge“ er­gibt sich das auch dar­aus, dass Sach­vor­trag und Be­weis in der Re­gel von der Par­tei zu ver­lan­gen sind, die über die maßgeb­li­chen Umstände Aus­kunft ge­ben kann und über die ent­spre­chen­den Be­weis­mit­tel verfügt. Die­ser Grund­satz gilt vor al­lem dann, wenn es auf die be­son­de­ren In­ter­es­sen ei­ner Par­tei oder de­ren Vermögens­verhält­nis­se an­kommt (BAG 23. April 1985 - 3 AZR 548/82 - BA­GE 48, 284, zu I 1 b der Gründe). Die wirt­schaft­li­chen Da­ten aus der Zeit nach dem An­pas­sungs­stich­tag können die Dar­le­gungs- und Be­weis­last be­ein­flus­sen (BAG 23. Mai 2000 - 3 AZR 83/99 - AP Be­trAVG § 16 Nr. 43 = EzA Be­trAVG § 16 Nr. 35, zu II 2 a der

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Gründe). Je güns­ti­ger die wei­te­re wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung ausfällt und je schnel­ler die Bes­se­rung ein­tritt, des­to ge­nau­er und sorgfälti­ger muss der Ar­beit­ge­ber vor­tra­gen, dass sei­ne frühe­re ne­ga­ti­ve Einschätzung trotz­dem nicht zu be­an­stan­den ist (BAG 25. April 2006 - 3 AZR 50/05 - EzA Be­trAVG § 16 Nr. 49, zu C II 1 a der Gründe).


7. Ist der Ver­sor­gungs­schuld­ner aus ei­ner Ver­schmel­zung zwei­er Un­ter­neh­men ent­stan­den, die in dem für die Pro­gno­se maßgeb­li­chen re­präsen­ta­ti­ven Zeit­raum statt­ge­fun­den hat, kommt es auch auf die wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung der bei­den ursprüng­lich selbständi­gen Un­ter­neh­men bis zur Ver­schmel­zung an. Die Be­son­der­heit des vor­lie­gen­den Fal­les be­steht dar­in, dass zwar die ge­sell­schaft­li­chen Grund­la­gen für die Ver­schmel­zung vor dem An­pas­sungs­stich­tag ge­schaf­fen wur­den, die­se je­doch erst kurz nach dem Stich­tag, nämlich am 15. Mai 2002 ins Han­dels­re­gis­ter ein­ge­tra­gen wur­de. Zu den ge­sell­schafts­recht­li­chen Grund­la­gen gehören ne­ben dem am 3. Ju­li 2001 ge­schlos­se­nen Ver­schmel­zungs­ver­trag die - aus­weis­lich des Han­dels­re­gis­ter­aus­zugs - am 23. Au­gust 2001 und am 19. No­vem­ber 2001 ge­fass­ten Be­schlüsse der Haupt- bzw. Ge­sell­schaf­ter­ver­samm­lung der ursprüng­lich selbständi­gen Un­ter­neh­men. Es ent­sprach aber dem re­gelmäßigen Ab­lauf, dass die Ein­tra­gung wie ge­sche­hen als­bald er­fol­gen würde. Un­ter die­sen Umständen kommt es nur dann al­lein auf die wirt­schaft­li­che Ent­wick­lung der ursprüng­lich als W AG fir­mie­ren­den Be­klag­ten bis zum An­pas­sungs­stich­tag an, wenn zu die­sem Zeit­punkt nicht mit großer Wahr­schein­lich­keit mit der Ein­tra­gung ge­rech­net wer­den konn­te. Die Dar­le­gungs- und Be­weis­last dafür liegt bei der Be­klag­ten.


Be­stan­den kei­ne ernst­haf­ten Ein­tra­gungs­hin­der­nis­se, ist die Ver­schmel­zung bei der Pro­gno­se zu berück­sich­ti­gen. Es kommt dann dar­auf an, ob auf Grund der wirt­schaft­li­chen Ent­wick­lung der bei­den ursprüng­lich selbständi­gen Un­ter­neh­men am An­pas­sungs­stich­tag da­mit zu rech­nen war, dass die Be­klag­te den Teue­rungs­aus­gleich aus den zu er­war­ten­den Un­ter­neh­menserträgen und den verfügba­ren Wert­zuwäch­sen des Un­ter­neh­mens auf­brin­gen kann. Da­bei sind auch die wirt­schaft­li­chen Da­ten der Jah­re ab 2002 zu berück­sich­ti­gen.

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Die Zurück­ver­wei­sung gibt zunächst der Be­klag­ten Ge­le­gen­heit zu ent­spre­chen­dem Vor­trag.

Rei­ne­cke 

Zwan­zi­ger 

Ri­BAG Krem­hel­mer ist durch Ur­laub an der Un­ter­schrift ge­hin­dert. Rei­ne­cke

Freh­se 

Der ERi­BAG Lud­wig ist we­gen Ab­laufs sei­ner Amts­zeit an der Un­ter­schrift ge­hin­dert. Rei­ne­cke

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