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Urteile zum Arbeitsrecht
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Schlag­worte: Datenschutzbeauftragter, Arbeitsvertrag, Kündigung: Teilkündigung, Teilkündigung, Vertragsänderung
   
Gericht: Bundesarbeitsgericht
Akten­zeichen: 9 AZR 612/05
Typ: Urteil
Ent­scheid­ungs­datum: 13.03.2007
   
Leit­sätze:

1. Wird ein Ar­beit­neh­mer von sei­nem Ar­beit­ge­ber mit sei­ner Zu­stim­mung gemäß § 4f Abs 1 Satz 1 BDSG zum Be­auf­trag­ten für den Da­ten­schutz be­stellt, ändert sich da­mit re­gelmäßig der In­halt des Ar­beits­ver­tra­ges. Die Auf­ga­be des Da­ten­schutz­be­auf­trag­ten wird zur zusätz­li­chen Ar­beits­auf­ga­be. Die Be­auf­tra­gung ist oh­ne ei­ne sol­che Ver­tragsände­rung re­gelmäßig nicht vom Di­rek­ti­ons­recht des Ar­beit­ge­bers um­fasst.

2. Gehört die Tätig­keit des Da­ten­schutz­be­auf­trag­ten zum ar­beits­ver­trag­li­chen Pflich­ten­kreis des Ar­beit­neh­mers, kann die Be­stel­lung nach § 4f Abs 3 Satz 4 BDSG nur bei gleich­zei­ti­ger Teilkündi­gung der ar­beits­ver­trag­lich ge­schul­de­ten Son­der­auf­ga­be wirk­sam wi­der­ru­fen wer­den. Schuld­recht­li­ches Grund­verhält­nis und Be­stel­lung nach dem BDSG sind mit­ein­an­der ver­knüpft.

3. Ei­ne Teilkündi­gung hin­sicht­lich der Auf­ga­ben des Da­ten­schutz­be­auf­trag­ten ist zulässig. Die zusätz­li­che Auf­ga­be des Da­ten­schutz­be­auf­trag­ten fällt le­dig­lich weg.

Vor­ins­tan­zen: ArbG Zwickau
Sächsisches Landesarbeitsgericht
   

 

BUN­DES­AR­BEITS­GERICHT


 

9 AZR 612/05
3 Sa 861/04

Säch­si­sches
Lan­des­ar­beits­ge­richt

 

Im Na­men des Vol­kes!

Verkündet am

13. März 2007

UR­TEIL

Brüne, Ur­kunds­be­am­tin

der Geschäfts­stel­le

In Sa­chen

Be­klag­te, Be­ru­fungskläge­rin und Re­vi­si­onskläge­rin,

pp.

Kläger, Be­ru­fungs­be­klag­ter und Re­vi­si­ons­be­klag­ter,

hat der Neun­te Se­nat des Bun­des­ar­beits­ge­richts auf Grund der münd­li­chen Ver­hand­lung vom 24. Ok­to­ber 2006 durch den Vor­sit­zen­den Rich­ter am Bun­des­ar­beits­ge­richt Düwell, die Rich­te­rin am Bun­des­ar­beits­ge­richt Rei­ne­cke, den Rich­ter am Bun­des­ar­beits­ge­richt Krasshöfer so­wie den eh­ren­amt­li­chen Rich­ter Ro­pertz und die eh­ren­amt­li­che Rich­te­rin Pie­lenz für Recht er­kannt:
 


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Die Re­vi­si­on der Be­klag­ten ge­gen das Ur­teil des Säch­si­schen Lan­des­ar­beits­ge­richts vom 8. Ju­li 2005 - 3 Sa 861/04 - wird zu-rück­ge­wie­sen.


Die Be­klag­te hat die Kos­ten des Re­vi­si­ons­ver­fah­rens zu tra­gen.

Von Rechts we­gen!

Tat­be­stand

Die Par­tei­en strei­ten darüber, ob der Kläger wei­ter­hin be­trieb­li­cher Da­ten­schutz­be­auf­trag­ter in der P-Kli­nik W der be­klag­ten Kran­ken­haus­träge­rin ist.


Der Kläger ist seit dem 11. Fe­bru­ar 1985 als Lei­ter des Be­reichs Bio-Me­di­zin­tech­nik bei der Be­klag­ten und de­ren Rechts­vorgängern beschäftigt. Auf das Ar­beits­verhält­nis der Par­tei­en fin­det der BAT-O (VKA) kraft ein­zel­ver­trag­li­cher Ver­ein­ba­rung An­wen­dung. Der Kläger war zunächst im Kreis­kran­ken­haus C tätig. Des­sen Lei­tung be­stell­te ihn mit Schrei­ben vom 1. Ju­li 1995 zum Da­ten­schutz­be­auf­trag­ten „gemäß § 36 Bun­des­da­ten­schutz­ge­setz“. Im Jah­re 1999 wur­den die Kreis­kran­kenhäuser C und W ge­schlos­sen und de­ren Per­so­nal in der P-Kli­nik W zu­sam­men­geführt. Die P-Kli­nik wur­de zunächst in der Form ei­nes kom­mu­na­len Ei­gen­be­trie­bes des da­ma­li­gen Land­krei­ses W geführt. Später wur­de der Land­kreis Z Träger der Kli­nik.

Mit Be­schluss der Be­triebs­lei­tung des Kreis­kran­ken­hau­ses C vom 6. Ju­ni 1995 wur­de dem Kläger ei­ne Leis­tungs­zu­la­ge iHv. 153,39 Eu­ro (300,00 DM) ab dem 1. Ju­li 1995 we­gen der Über­nah­me von Mehr­fach­funk­tio­nen zu­er­kannt. Der Kläger war be­reits mit Be­stel­lungs­ur­kun­de vom 2. Fe­bru­ar 1994 zum Strah­len­schutz­be­auf­trag­ten des Kreis­kran­ken­hau­ses C be­stellt wor­den.

Die Ar­beits­platz­be­schrei­bung vom 23. No­vem­ber 1995 sah für den Kläger Auf­ga­ben im me­di­zi­ni­schen Be­reich, im Ver­wal­tungs­be­reich und in der Wei­ter­bil­dung mit ei­nem ad­dier­ten Zeit­an­teil von ca. 66 % vor. Des Wei­te­ren führ­te die Ar­beits­be­schrei­bung Son­der­auf­ga­ben oh­ne Ge­set­zes­grund­la­ge mit ei­nem Zeit­an­teil von ca. 14 % und Son­der­auf­ga­ben aus Ge­set­zen mit ei­nem Zeit­an­teil von ca. 32 % auf. Die­se Son­der­auf­ga­ben wa­ren wie folgt un­ter­teilt:

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„ • Auf­ga­ben aus Rönt­gen­ver­ord­nung (RöVO)

...

• Auf­ga­ben aus Sächs. Kran­ken­haus­ge­setz (SächsKHG) Be­stell­ter Da­ten­schutz­be­auf­trag­ter nach § 33 (8)

• Auf­ga­ben aus VOL-A

Lei­ter der Ver­ga­be­kom­mis­si­on.“

Mit Schrei­ben vom 20. Au­gust 1999 kündig­te die P-Kli­nik die Be­stel­lung des Klägers zum Da­ten­schutz­be­auf­trag­ten. Durch Ur­teil vom 11. Ju­li 2000 stell­te das Ar­beits­ge­richt Zwi­ckau (- 6 Ca 4864/99 -) in ei­nem Rechts­streit zwi­schen dem Kläger und dem Land­kreis Z fest, dass der Kläger wei­ter­hin die Funk­ti­on ei­nes Da­ten­schutz­be­auf­trag­ten in­ne­hat. Das Ur­teil ist in Rechts­kraft er­wach­sen.


Das Re­gie­rungs­präsi­di­um Chem­nitz be­an­stan­de­te in ei­nem an den da­ma­li­gen Recht­sträger der P-Kli­nik ge­rich­te­ten Be­scheid vom 27. Mai 2003 Feh­ler bei der Be­stel­lung des Klägers zum Da­ten­schutz­be­auf­trag­ten. Es gab dem Land­kreis auf, ei­nen Da­ten­schutz­be­auf­trag­ten gem. § 33 SächsKHG zu be­ru­fen. Mit Schrei­ben vom 16. Ju­ni 2003 wi­der­rief der Land­rat des Land­krei­ses Z mit so­for­ti­ger Wir­kung die Be­stel­lung des Klägers zum Da­ten­schutz­be­auf­trag­ten. In dem Schrei­ben heißt es, so­weit maßgeb­lich:


„Als ge­setz­li­cher Ver­tre­ter des Kran­ken­haus­trägers der Kran­kenhäuser des Land­krei­ses Z wi­der­ru­fe ich des­halb mit so­for­ti­ger Wir­kung Ih­re Be­stel­lung vom 01. Ju­li 1995 zum Da­ten-schutz­be­auf­trag­ten des ehe­ma­li­gen Kreis­kran­ken­hau­ses C, das in die P-Kli­nik W über­ge­gan­gen ist.“


Der Kläger wi­der­sprach sei­ner Ab­be­ru­fung mit Schrei­ben vom 22. Ju­li 2003.

Die P-Kli­nik ging mit Wir­kung ab dem 1. April 2004 auf die Be­klag­te über. Der Kläger wur­de Mit­glied des ört­li­chen Be­triebs­rats und zum Vor­sit­zen­den des Kon­zern­be­triebs­rats gewählt. Ob der Kon­zern­be­triebs­rat wirk­sam er­rich­tet wor­den ist, wird noch ge­richt­lich geklärt.


Mit der am 16. De­zem­ber 2003 beim Ar­beits­ge­richt Zwi­ckau ein­ge­gan­ge­nen Kla­ge hat der Kläger die Fest­stel­lung be­gehrt, wei­ter­hin Da­ten­schutz­be­auf­trag­ter der P-Kli­nik zu sein. Zusätz­lich er­hob er beim Ver­wal­tungs­ge­richt Chem­nitz Kla­ge ge­gen den Be­scheid des Re­gie­rungs­präsi­di­ums Chem­nitz vom 27. Mai 2003.
 


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Der Kläger hat be­an­tragt

fest­zu­stel­len, dass er un­ge­ach­tet des Ab­be­ru­fungs­schrei­bens vom 16. Ju­ni 2003 wei­ter­hin die Funk­ti­on ei­nes Da­ten­schutz­be­auf­trag­ten bei der Be­klag­ten in­ne­hat.


Die Be­klag­te hat be­an­tragt, die Kla­ge ab­zu­wei­sen. 

Das Ar­beits­ge­richt hat der Kla­ge statt­ge­ge­ben. Das Lan­des­ar­beits­ge­richt hat die Be­ru­fung der Be­klag­ten zurück­ge­wie­sen. Mit der vom Lan­des­ar­beits­ge­richt zu­ge­las­se­nen Re­vi­si­on ver­folgt die Be­klag­te ih­ren Kla­ge­ab­wei­sungs­an­trag wei­ter.

Ent­schei­dungs­gründe

A. Die zulässi­ge Re­vi­si­on der Be­klag­ten ist un­be­gründet. Das Lan­des­ar­beits­ge­richt hat die Be­ru­fung der Be­klag­ten zu Recht zurück­ge­wie­sen. Der Kläger ist wei­ter­hin be­trieb­li­cher Da­ten­schutz­be­auf­trag­ter in der P-Kli­nik der Be­klag­ten.

I. Die Kla­ge ist zulässig.

1. Das nach § 256 Abs. 1 ZPO er­for­der­li­che Fest­stel­lungs­in­ter­es­se ist ge­ge­ben. Zwi­schen den Par­tei­en ist ein Rechts­verhält­nis im Streit. Sie strei­ten darüber, ob der Kläger wei­ter­hin be­trieb­li­cher Da­ten­schutz­be­auf­trag­ter der P-Kli­nik ist.

2. Der Zulässig­keit der Kla­ge steht kei­ne an­der­wei­ti­ge Rechtshängig­keit ent­ge­gen. Ein Pro­zess­hin­der­nis be­steht gem. § 261 Abs. 3 Nr. 1 ZPO für ei­ne er­neu­te Kla­ge nur zwi­schen den­sel­ben Par­tei­en über den­sel­ben Streit­ge­gen­stand (Zöller/Gre­ger ZPO 26. Aufl. § 261 Rn. 8). Das Ver­wal­tungs­ge­richts­ver­fah­ren führt der Kläger ge­gen den Frei­staat Sach­sen und nicht ge­gen die Be­klag­te oder ei­nen ih­rer Rechts­vorgänger.

II. Die Kla­ge ist be­gründet. Der Kläger ist wei­ter­hin Da­ten­schutz­be­auf­trag­ter in der P-Kli­nik. Der mit dem 18
Schrei­ben des Land­krei­ses Z vom 16. Ju­ni 2003 erklärte Wi­der­ruf der Be­stel­lung hat die­se Funk­ti­on nicht be­en­det.

1. Die Be­klag­te be­ruft sich oh­ne Er­folg dar­auf, der Kläger sei aus for­ma­len Gründen durch ih­ren Rechts­vorgänger nicht wirk­sam zum Da­ten­schutz­be­auf­trag­ten

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be­stellt wor­den. Dem steht die ma­te­ri­el­le Rechts­kraft (§ 322 Abs. 1 ZPO) des Fest­stel­lungs­te­nors im Ur­teil des Ar­beits­ge­richts Zwi­ckau (11. Ju­li 2000 - 6 Ca 4864/99 -) ent­ge­gen. Dort wur­de fest­ge­stellt, dass der Kläger wei­ter­hin Da­ten­schutz­be­auf­trag­ter ge­we­sen ist. Hat ei­ne po­si­ti­ve Fest­stel­lungs­kla­ge Er­folg, wird fest­ge­stellt, dass das im Ur­teil be­zeich­ne­te Rechts­verhält­nis be­steht. Da­bei ist es un­er­heb­lich, ob das Ge­richt al­le ein­schlägi­gen As­pek­te ge­se­hen und zu­tref­fend gewürdigt hat. Die Rechts­kraft ei­nes Fest­stel­lungs­ur­teils lässt die späte­re Berück­sich­ti­gung von Ein­wen­dun­gen, die das Be­ste­hen des fest­ge­stell­ten An­spruchs be­tref­fen und sich auf Tat­sa­chen stützen, die schon zur Zeit der letz­ten Tat­sa­chen­ver­hand­lung vor­ge­le­gen ha­ben, nicht zu (vgl. BGH 15. Ju­ni 1982 - VI ZR 179/80 - NJW 1982, 2257). Das ge­gen den Land­kreis Z er­gan­ge­ne rechts­kräfti­ge Ur­teil wirkt gem. § 325 Abs. 1 ZPO ge­gen die Be­klag­te als Rechts­nach­fol­ge­rin.


2. Der Kläger ist nicht durch das Schrei­ben des Land­krei­ses Z vom 16. Ju­ni 2003 wirk­sam als Da­ten­schutz­be­auf­trag­ter ab­be­ru­fen wor­den. Das hat das Lan­des­ar­beits­ge­richt im Er­geb­nis zu­tref­fend er­kannt.

a) Nach § 4f Abs. 3 Satz 4 1. Halbs. BDSG kann die Be­stel­lung zum Be­auf­trag­ten für den Da­ten­schutz in ent­spre­chen­der An­wen­dung von § 626 BGB wi­der­ru­fen wer­den. Er­folg­te die Be­stel­lung ei­nes Ar­beit­neh­mers un­ter gleich­zei­ti­ger ein­ver­nehm­li­cher Ände­rung der ar­beits­ver­trag­li­chen Rech­te und Pflich­ten, wird die Ab­be­ru­fung nur wirk­sam, wenn auch der In­halt des Ar­beits­verhält­nis­ses ent­spre­chend geändert wird. Denn die Be­stel­lung ei­nes Ar­beit­neh­mers zum Da­ten­schutz­be­auf­trag­ten gem. § 4f Abs. 1 Satz 1 BDSG be­darf re­gelmäßig ei­ner ent­spre­chen­den Er­wei­te­rung sei­ner ar­beits­ver­trag­li­chen Auf­ga­ben durch Ver­tragsände­rung.


aa) Gemäß § 4f Abs. 1 Satz 1 BDSG ha­ben öffent­li­che und nicht öffent­li­che Stel­len, die per­so­nen­be­zo­ge­ne Da­ten au­to­ma­ti­siert er­he­ben, ver­ar­bei­ten oder nut­zen, ei­nen Be­auf­trag­ten für den Da­ten­schutz zu be­stel­len. Das BDSG re­gelt nicht, wel­ches Rechts­verhält­nis mit der Be­stel­lung be­gründet wer­den soll. § 4f Abs. 2 Satz 1 BDSG schreibt le­dig­lich vor, dass zum Be­auf­trag­ten nur be­stellt wer­den darf, wer die er­for­der­li­che Fach­kun­de und Zu­verlässig­keit be­sitzt. Er muss kein Beschäftig­ter des be­auf­tra­gen­den Un­ter­neh­mens sein. Nach § 4f Abs. 2 Satz 2 BDSG aF (in der bis zum 25. Au­gust 2006 gel­ten­den Fas­sung) ist auch die Be­stel­lung ei­ner Per­son außer­halb der ver­ant­wort­li­chen Stel­le zulässig. § 4f Abs. 1 Satz 1 BDSG re­gelt so­mit nur die ein­sei­ti­ge Be­stel­lung zum Da­ten­schutz­be­auf­trag­ten. Da­von ist die ver­trag­li­che Grund­la­ge

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zu tren­nen, auf Grund de­rer der zu Be­auf­tra­gen­de sich schuld­recht­lich ver­pflich­tet, die Auf­ga­be des Da­ten­schutz­be­auf­trag­ten zu über­neh­men. Wird der Da­ten­schutz­be­auf­trag­te als Ar­beit­neh­mer beschäftigt, tritt die­se Tätig­keit re­gelmäßig dem In­halt des Ar­beits­ver­tra­ges hin­zu (vgl. BAG 22. März 1994 - 1 ABR 51/93 - BA­GE 76, 184). Nur aus­nahms­wei­se wird ne­ben dem Ar­beits­ver­trag ein Geschäfts­be­sor­gungs­ver­trag nach §§ 611, 675 BGB ge­schlos­sen. Da­zu be­darf es ei­ner aus­drück­li­chen Ab­re­de. Der re­gelmäßige Ab­schluss ei­nes Geschäfts­be­sor­gungs­ver­tra­ges lässt sich nicht da­mit be­gründen, die nach § 4f Abs. 3 Satz 2 BDSG be­ste­hen­de Wei­sungs­frei­heit des Da­ten-schutz­be­auf­trag­ten er­for­de­re ei­ne an­de­re Grund­la­ge als den Ar­beits­ver­trag. Da ein Ar­beit­neh­mer an die Wei­sun­gen sei­nes Ar­beit­ge­bers ge­bun­den sei, schei­de der Ar­beits­ver­trag als Ge­stal­tungs­mit­tel aus (vgl. Liedt­ke NZA 2005, 390, 391). Das über­zeugt nicht. Wäre der Da­ten­schutz­be­auf­trag­te be­reits auf Grund sei­nes Grund­verhält­nis­ses kei­nen Wei­sun­gen des be­auf­tra­gen­den Un­ter­neh­mens un­ter­wor­fen, hätte es der Re­ge­lung in § 4f Abs. 3 Satz 2 BDSG nicht be­durft. Die­se Vor­schrift schließt aus­drück­lich mögli­cher­wei­se schon be­ste­hen­de Wei­sungs­rech­te für die Tätig­keit des Da­ten­schutz­be­auf­trag­ten aus. Zu­dem wird der Da­ten­schutz­be­auf­trag­te nicht gänz­lich wei­sungs­frei tätig. Er ent­schei­det zwar ei­gen­ver­ant­wort­lich (§ 4f Abs. 3 Satz 2 BDSG), der Ar­beit­ge­ber kann ihm je­doch Prüfaufträge er­tei­len. Außer­dem ist der Ar­beit­ge­ber be­rech­tigt, die Amts­ausübung des Da­ten­schutz­be­auf­trag­ten zu über­wa­chen (BAG 11. No­vem­ber 1997 - 1 ABR 21/97 - BA­GE 87, 64).


bb) Stimmt der Ar­beit­neh­mer sei­ner Be­stel­lung zu, er­wei­tern sich mit der Be­stel­lung auch sei­ne ar­beits­ver­trag­li­chen Rech­te und Pflich­ten. Die Be­stel­lung be­inhal­tet dann gleich­zei­tig ei­ne Ände­rung des Ar­beits­ver­tra­ges, denn die Be­auf­tra­gung mit den Auf­ga­ben des Da­ten­schutz­be­auf­trag­ten ist re­gelmäßig nicht vom Di­rek­ti­ons­recht des Ar­beit­ge­bers um­fasst (vgl. Ross­na­gel/Königs­ho­fen Hand­buch Da­ten­schutz­recht S. 879). Sie tritt ar­beits­ver­trag­lich hin­zu.

cc) So ist es hier. Die Be­stel­lung des Klägers als Da­ten­schutz­be­auf­trag­ter im Kreis­kran­ken­haus C vom 1. Ju­li 1995 ist un­ter gleich­zei­ti­ger Ände­rung des Ar­beits­ver­tra­ges der Par­tei­en er­folgt.

(1) Das folgt be­reits aus der Be­stel­lungs­ur­kun­de vom 1. Ju­li 1995. Dar­in ist mit­ge­teilt, dass die Be­tei­li­gungs­rech­te der Mit­ar­bei­ter­ver­tre­tung bei sei­ner Be­stel­lung ge­wahrt wor­den sind. Da nach dem Säch­si­schen Per­so­nal­ver­tre­tungs­ge­setz kei­ne spe­zi­el­len Be­tei­li­gungs­rech­te bei der Be­stel­lung ei­nes Da­ten­schutz­be­auf­trag­ten be­ste­hen

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(vgl. §§ 71 - 87 Sächs­Pers­VG), können sich die­se Be­tei­li­gungs­rech­te nur auf die Ar­beits­ver­tragsände­rung be­zie­hen.

(2) Die Par­tei­en ha­ben die Tätig­keit als Da­ten­schutz­be­auf­trag­ter zu­dem selbst als zusätz­li­che ar­beits­ver­trag­li­che Ar­beits­auf­ga­be an­ge­se­hen. Der Kläger hat für die Über­nah­me von meh­re­ren Son­der­auf­ga­ben ein­sch­ließlich der Auf­ga­be des Da­ten­schutz­be­auf­trag­ten ei­ne Leis­tungs­zu­la­ge er­hal­ten.

(3) Die Tätig­keit als Da­ten­schutz­be­auf­trag­ter ist in der Ar­beits­platz­be­schrei­bung vom 23. No­vem­ber 1995 aus­drück­lich ge­nannt. An der Zu­ord­nung als Be­stand­teil der ar­beits­ver­trag­li­chen Auf­ga­ben ändert sich auch da­durch nichts, dass die­se Auf­ga­be un­ter Ziff. 3 der Ar­beits­platz­be­schrei­bung mit der Über­schrift „Son­der­auf­ga­ben aus Ge­set­zen“ be­schrie­ben ist. Mit die­ser Be­zeich­nung soll­ten die Son­der­auf­ga­ben nicht als außer­halb des Ar­beits­verhält­nis­ses be­ste­hen­de Pflich­ten qua­li­fi­ziert wer­den. Zu dem Be­reich „Son­der­auf­ga­ben aus Ge­set­zen“ ist auch die Auf­ga­be als Lei­ter der Ver­ga­be­kom­mis­si­on ge­nannt. Die­se Tätig­keit gehört un­zwei­fel­haft zu den ar­beits­ver­trag­li­chen Pflich­ten.

dd) Der Ar­beits­ver­tragsände­rung steht nicht das Schrift­for­mer­for­der­nis des § 4 BAT-O ent­ge­gen. Ände­run­gen des Ar­beits­ver­tra­ges un­ter­lie­gen nach § 4 Abs. 2 BAT-O nur der Schrift­form, wenn es sich um Ne­ben­ab­re­den han­delt. Nach ständi­ger Recht­spre­chung des Bun­des­ar­beits­ge­richts (18. Sep­tem­ber 2002 - 1 AZR 477/01 - BA­GE 102, 351; 17. De­zem­ber 1997 - 5 AZR 178/97 -; 7. Mai 1986 - 4 AZR 556/83 - BA­GE 52, 33) sind Ver­ein­ba­run­gen über den Kern des Ar­beits­verhält­nis­ses, dh. die bei­der­sei­ti­gen Haupt­rech­te und Haupt­pflich­ten aus dem Ar­beits­ver­trag nach § 611 BGB, al­so ins­be­son­de­re Ver­ein­ba­run­gen zur Ar­beits­leis­tung und zum Ar­beits­ent­gelt form­los gültig. Die Er­wei­te­rung des Auf­ga­ben­krei­ses um die Tätig­keit des Da­ten-schutz­be­auf­trag­ten ist kei­ne Ne­ben­ab­re­de iSv. § 4 Abs. 2 BAT-O. Die­se Tätig­keit tritt zu sei­nen an­de­ren Ar­beits­auf­ga­ben als Haupt­leis­tungs­pflicht hin­zu.


b) Ist die Tätig­keit des Da­ten­schutz­be­auf­trag­ten - wie hier - Ge­gen­stand ar­beits­ver­trag­li­cher Ver­ein­ba­rung, so kann der Wi­der­ruf der Be­stel­lung nach § 4f Abs. 3 Satz 4 BDSG nur in Form der gleich­zei­ti­gen Kündi­gung die­ser ar­beits­ver­trag­li­chen Ab­re­de wirk­sam er­fol­gen. Schuld­recht­li­ches Grund­verhält­nis und Be­stel­lung nach dem BDSG sind dann unlösbar mit­ein­an­der ver­knüpft (vgl. Go­la/Schome­rus BDSG 6. Aufl. S. 485 mwN). Der Wi­der­ruf führt nur zur Be­en­di­gung der Tätig­keit des Ar­beit­neh­mers als Da­ten­schutz­be­auf­trag­ter, wenn gleich­zei­tig durch ge­eig­ne­te ar­beits­recht­li­che Ges-

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tal­tungs­erklärun­gen der In­halt des Ar­beits­verhält­nis­ses so geändert wird, dass der Ar­beit­neh­mer auch nach sei­nem Ar­beits­ver­trag nicht mehr die Tätig­keit des Da­ten­schutz­be­auf­trag­ten schul­det. Der Wi­der­ruf der Be­stel­lung muss des­halb durch ei­ne ent­spre­chen­de, auf das Ar­beits­verhält­nis ge­rich­te­te Wil­lens­erklärung ergänzt wer­den. Da­bei hat der ar­beits­ver­trag­li­che Weg­fall der Tätig­keit als Da­ten­schutz­be­auf­trag­ter ge­gen den Wil­len des Ar­beit­neh­mers durch Teilkündi­gung zu er­fol­gen. Ei­ne sol­che Teilkündi­gung ist zulässig.


aa) Ent­schei­den­des Merk­mal ei­ner Teilkündi­gung ist die ein­sei­ti­ge Ände­rung von Ver­trags­be­din­gun­gen ge­gen den Wil­len der an­de­ren Ver­trags­par­tei. Im Ge­gen­satz zur Kündi­gung oder Ände­rungskündi­gung er­fasst die Teilkündi­gung nicht das Ar­beits­verhält­nis in sei­nem ge­sam­ten Be­stand. Sie löst nur ein­zel­ne Rech­te und Pflich­ten aus dem wei­ter fort­be­ste­hen­den Ar­beits­verhält­nis her­aus. Ei­ne sol­che nicht ver­ein­bar­te ein­sei­ti­ge Ände­rung ein­zel­ner Ver­trags­be­din­gun­gen durch Teilkündi­gung ist re­gelmäßig un­zulässig, da sie das ver­ein­bar­te Ord­nungs- und Äqui­va­lenz­gefüge des Ver­tra­ges stört. Die ein­zel­nen Tei­le ei­nes Ar­beits­ver­tra­ges kom­men re­gelmäßig nicht iso­liert zu­stan­de, son­dern ste­hen in ei­nem in­ne­ren Zu­sam­men­hang und in Wech­sel­wir­kun­gen. Dem würde es zu­wi­der­lau­fen, woll­te man ei­ner Ver­trags­par­tei das Recht zu­bil­li­gen, ein­sei­tig ein­zel­ne un­will­kom­me­ne Tei­le des Ver­tra­ges auf­zukündi­gen und da­durch den Ver­trags­part­ner zur Fort­set­zung des Ar­beits­verhält­nis­ses un­ter für ihn ungüns­ti­ge­ren oder zu­min­dest un­ge­wollt veränder­ten Be­din­gun­gen zu zwin­gen (Hu­eck RdA 1968, 201, 203). Die Teilkündi­gung ist des­halb nur aus­nahms­wei­se zulässig. Sie wird als Ge­stal­tungs­mit­tel an­er­kannt, wenn ein Ge­samt­ver­trags­verhält­nis sich aus meh­re­ren Teil­verträgen zu­sam­men­setzt und die­se Teil­verträge nach dem Ge­samt­bild des Ver­tra­ges je­weils für sich als selbständig lösbar auf­ge­fasst wer­den müssen (BAG 14. No­vem­ber 1990 - 5 AZR 509/89 - BA­GE 66, 214). Die Teilkündi­gung darf al­ler­dings nicht zu ei­ner Um­ge­hung von zwin­gen­den Kündi­gungs­vor­schrif­ten führen (BAG 12. De­zem­ber 1984 - 7 AZR 509/83 - BA­GE 47, 314).


bb) Die­se Vor­aus­set­zun­gen ei­ner zulässi­gen Teilkündi­gung sind erfüllt.

(1) Die Son­der­auf­ga­be als Da­ten­schutz­be­auf­trag­ter kommt nicht in ei­nem in­ne­ren Zu­sam­men­hang mit den sons­ti­gen Rech­ten und Pflich­ten aus dem Ar­beits­verhält­nis zu­stan­de. Der Weg­fall der Auf­ga­be führt des­halb auch nicht zu ei­nem ein­sei­ti­gen we­sent­li­chen Ein­griff in das Ord­nungs- und Äqui­va­lenz­gefüge des ge­sam­ten Ar­beits­verhält­nis­ses. Denn das Verhält­nis von Leis­tung und Ge­gen­leis­tung wird nicht verändert.


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Die Par­tei­en ha­ben mit der Be­stel­lung des Klägers zum Da­ten­schutz­be­auf­trag­ten sei­ne sons­ti­gen Rech­te und Pflich­ten un­berührt be­las­sen, ins­be­son­de­re aus An­lass der Be­stel­lung kei­ne wei­te­ren Ände­run­gen des Ar­beits­ver­tra­ges ver­ein­bart. Die Auf­ga­be des Da­ten­schutz­be­auf­trag­ten ist le­dig­lich hin­zu­ge­tre­ten. Et­wai­ge Nach­tei­le des Klägers, wie zB ei­ne Mehr­be­las­tung durch die zusätz­li­che Auf­ga­be, wer­den durch das Be­nach­tei­li­gungs­ver­bot des § 4f Abs. 3 Satz 3 BDSG ver­hin­dert. Bei Weg­fall der Auf­ga­be des Da­ten­schutz­be­auf­trag­ten wird das Ar­beits­verhält­nis des­halb un­verändert fort­ge­setzt. Le­dig­lich die Son­der­auf­ga­be fällt weg. Es ist nicht vor­ge­tra­gen, dass die Leis­tungs­zu­la­ge iHv. 153,39 Eu­ro (300,00 DM) mit der Ab­be­ru­fung des Klägers weg­fal­len soll­te. Der Kläger er­hielt sie nicht nur we­gen sei­ner Tätig­keit als Da­ten­schutz­be­auf­trag­ter, son­dern we­gen der Über­nah­me von Mehr­fach­funk­tio­nen.


(2) Mit der Zulässig­keit der Teilkündi­gung wer­den auch kei­ne Un­klar­hei­ten über de­ren Wirk­sam­keits­er­for­der­nis­se ge­schaf­fen. Eben­so we­nig wer­den kündi­gungs-schutz­recht­li­che Be­stim­mun­gen um­gan­gen. Zwar schei­det ei­ne un­mit­tel­ba­re An­wen­dung des KSchG aus, da die Teilkündi­gung nicht zur Be­en­di­gung des Ar­beits­verhält­nis­ses führt. Prüfungs­maßstab für die Wirk­sam­keit der Teilkündi­gung ist je­doch § 4f Abs. 3 Satz 4 BDSG iVm. § 626 BGB. Wi­der­ruf und Be­stel­lung bedürfen für ih­re Wirk­sam­keit je­weils ei­nes wich­ti­gen Grun­des. Nur ein sol­cher Gleich­lauf des Prüfungs­maßstabs bei Wi­der­ruf der Be­stel­lung nach § 4f Abs. 3 Satz 4 BDSG und Teilkündi­gung des Ar­beits­ver­tra­ges als Grund­verhält­nis ver­mei­det ei­ne sys­tem­wid­ri­ge Auflösung des Zu­sam­men­hangs zwi­schen Grund­verhält­nis und Be­stel­lung.


(3) Die Zulässig­keit der Teilkündi­gung folgt zu­dem aus dem Be­nach­tei­li­gungs­ver­bot des § 4f Abs. 3 Satz 3 BDSG. Da­nach darf der Da­ten­schutz­be­auf­trag­te we­gen der Erfüllung sei­ner Auf­ga­ben nicht be­nach­tei­ligt wer­den. Es stellt aber ei­ne Be­nach­tei­li­gung dar, wenn der Wi­der­ruf sei­ner Be­stel­lung im Grund­verhält­nis nur durch Be­en­di­gungskündi­gung oder Ände­rungskündi­gung um­ge­setzt wer­den könn­te. Das Ar­beits­verhält­nis würde dann aus­sch­ließlich we­gen der Tätig­keit als Da­ten­schutz­be­auf­trag­ter in sei­nem ge­sam­ten Be­stand gefähr­det. Die­ses Ri­si­ko hätte er oh­ne die­se Son­der­auf­ga­be nicht zu tra­gen. Bei ei­ner Teilkündi­gung be­steht das Ar­beits­verhält­nis in je­dem Fall fort.


Ob die Ak­zess­orietät des Am­tes des Da­ten­schutz­be­auf­trag­ten mit dem Ar­beits­verhält­nis da­zu führt, dass das Amt - auch oh­ne Erklärung des Wi­der­rufs der Be­stel­lung gemäß § 4f Abs. 3 Satz 4 1. Halbs. BDSG - mit Be­en­di­gung des Ar­beits­ver-
 


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hält­nis­ses au­to­ma­tisch en­det (so LAG Nie­der­sach­sen 16. Ju­ni 2003 - 8 Sa 1968/02 - NZA-RR 2004, 354), be­darf hier kei­ner Ent­schei­dung.


c) Der Land­kreis Z hat mit Schrei­ben vom 16. Ju­ni 2003 kei­ne Teilkündi­gung der Auf­ga­be des Da­ten­schutz­be­auf­trag­ten erklärt.

aa) Das Lan­des­ar­beits­ge­richt hat das Schrei­ben aus­ge­legt und an­ge­nom­men, der „Wi­der­ruf“ der Be­stel­lung ha­be nur die da­ten­schutz­recht­li­che Auf­ga­ben­stel­lung be­trof­fen, nicht aber das Ar­beits­verhält­nis. Das Lan­des­ar­beits­ge­richt hat ei­ne nicht­ty­pi­sche Wil­lens­erklärung aus­ge­legt. Die Aus­le­gung sol­cher Erklärun­gen ist vom Re­vi­si­ons­ge­richt nur ein­ge­schränkt da­hin zu über­prüfen, ob die Aus­le­gungs­re­geln (§§ 133, 157 BGB) ver­letzt, ge­gen Denk­ge­set­ze oder all­ge­mei­ne Er­fah­rungssätze ver­s­toßen oder Umstände, die für die Aus­le­gung von Be­deu­tung sein können, außer Be­tracht ge­las­sen wor­den sind (Se­nat 19. März 2002 - 9 AZR 16/01 - EzA BGB § 615 Nr. 108; 22. Sep­tem­ber 1992 - 9 AZR 385/91 - AP BGB § 117 Nr. 2 = EzA BGB § 117 Nr. 3).

bb) Dem re­vi­si­ons­recht­lich ein­ge­schränk­ten Prüfungs­maßstab hält die Aus­le­gung des Lan­des­ar­beits­ge­richts stand. We­der aus dem Schrei­ben vom 16. Ju­ni 2003 noch aus sons­ti­gen Umständen lässt sich er­ken­nen, dass der Land­kreis nicht nur die Be­stel­lung wi­der­ru­fen, son­dern auch den Ar­beits­ver­trag durch Teilkündi­gung ändern woll­te. In dem Schrei­ben wird aus­drück­lich der Wort­laut des § 4f Abs. 3 Satz 4 BDSG wie­der­holt. Das be­trifft aber nicht das Ar­beits­verhält­nis als Grund­verhält­nis.

d) Da der Wi­der­ruf der Be­stel­lung nicht wirk­sam er­folg­te, kommt es nicht dar­auf an, ob Wi­der­rufs­gründe iSv. § 4f Abs. 3 Satz 4 BDSG be­stan­den ha­ben.

B. Die Be­klag­te hat gem. § 97 Abs. 1 ZPO die Kos­ten der er­folg­lo­sen Re­vi­si­on zu tra­gen.

Düwell 

Rei­ne­cke 

Krasshöfer

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