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Urteile zum Arbeitsrecht
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Schlag­worte: Probezeit, Kündigung
   
Gericht: Landesarbeitsgericht Hamm
Akten­zeichen: 3 Sa 514/07
Typ: Urteil
Ent­scheid­ungs­datum: 13.06.2007
   
Leit­sätze:
Vor­ins­tan­zen: Arbeitsgericht Bielefeld
   

3 Sa 514/07

1 Ca 1781/06
Ar­beits­ge­richt Bie­le­feld 6 AZR 519/07
Ur­teil auf­ge­ho­ben und ab­geändert 24.01.2008

 

Verkündet am 13.06.2007:

Spon­da, RBe
als Ur­kunds­be­am­tin
der Geschäfts­stel­le

 

Lan­des­ar­beits­ge­richt Hamm

Im Na­men des Vol­kes

Ur­teil

In Sa­chen

hat die 3. Kam­mer des Lan­des­ar­beits­ge­richts Hamm
auf die münd­li­che Ver­hand­lung vom 13.06.2007
durch den Vor­sit­zen­den Rich­ter am Lan­des­ar­beits­ge­richt Schmidt so­wie
die eh­ren­amt­li­che Rich­te­rin Lusmöller und den eh­ren­amt­li­chen Rich­ter Kleiböhmer
für Recht er­kannt:

Die Be­ru­fung der Be­klag­ten ge­gen das Ur­teil des
Ar­beits­ge­richts Bie­le­feld vom 08.02.2007
– Az. 1 Ca 1781/06 – wird zurück­ge­wie­sen.

Die Kos­ten des Be­ru­fungs­ver­fah­rens trägt die Be­klag­te.

Die Re­vi­si­on wird zu­ge­las­sen.

 

- 2 -

Tat­be­stand :

Die Par­tei­en strei­ten um die Wirk­sam­keit zwei­er or­dent­li­cher ar­beit­ge­ber­sei­ti­ger Kündi­gun­gen.

Der am 04.09.1969 ge­bo­re­ne Kläger war seit dem 20.02.2006 als Trans­port­ar­bei­ter bei der Be­klag­ten beschäftigt.
Grund­la­ge der Beschäfti­gung war ein schrift­li­cher be­fris­te­ter Ar­beits­ver­trag, der un­ter an­de­rem fol­gen­de Re­ge­lun­gen vor­sah:

„§ 1 Dau­er des Ar­beits­verhält­nis­ses/Pro­be­zeit/Kündi­gung

Der Ar­beit­neh­mer tritt am 20.02.2006 in die Diens­te des Ar­beit­ge­bers ein. Der Ar­beits­ver­trag ist be­fris­tet und en­det, oh­ne dass es ei­ner Kündi­gung be­darf, am 19.02.2007.

Das Ar­beits­verhält­nis kann auch während der Be­fris­tung bei­der­seits gekündigt wer­den. Während der Pro­be­zeit; die für die ers­ten 6 Mo­na­te des Ar­beits­verhält­nis­ses ver­ein­bart wird, kann das Ar­beits­verhält­nis von bei­den Sei­ten mit ei­ner Kündi­gungs­frist von 2 Wo­chen gekündigt wer­den. Außer­halb der Pro­be­zeit kann das Ar­beits­verhält­nis von bei­den Sei­ten un­ter Ein­hal­tung der ge­setz­li­chen Kündi­gungs­frist gekündigt wer­den."

Ob der Kläger re­gelmäßig acht St­un­den je Ar­beits­tag tätig war, wie die Be­klag­te be­haup­tet, oder re­gelmäßig zehn St­un­den, wie er be­haup­tet, ist un­ter den Par­tei­en strei­tig.
Strei­tig ist da­her auch, ob der durch­schnitt­li­che Ver­dienst des Klägers bei 1.750,00 € brut­to oder le­dig­lich bei 1.393,00 € brut­to lag.

Die Be­klag­te beschäftigt re­gelmäßig ca. 2.000 Ar­beit­neh­mer.

Ein Be­triebs­rat be­steht bei ihr nicht.

Mit Schrei­ben vom 27.06.2006, das dem Kläger un­ter dem 30.06.2006 zu­ging, kündig­te die Be­klag­te das Ar­beits­verhält­nis zum 13.07.2006. Un­ter­zeich­net war die Kündi­gung vom Ein­zel­pro­ku­ris­ten S6 der Be­klag­ten.
Darüber, ob die Un­ter­zeich­nung dem Schrift­for­mer­for­der­nis genügt, herrscht un­ter den Par­tei­en Streit.

Mit wei­te­rem Schrei­ben vom 28.07.2006, das dem Kläger un­ter dem 29.07.2006 zu­ging, kündig­te die Be­klag­te das Ar­beits­verhält­nis vor­sorg­lich und hilfs­wei­se or­dent­lich „in­ner­halb der Pro­be­zeit zum nächstmögli­chen Ter­min".

 

- 3 - 

Ge­gen die Wirk­sam­keit der Kündi­gun­gen wen­det sich der Kläger mit der un­ter dem 11.07.2006 beim Ar­beits­ge­richt ein­ge­gan­ge­nen Kla­ge und der am 08.02.2007 zu Pro­to­koll erklärten Kla­ge­er­wei­te­rung.

Der Kläger hat die Auf­fas­sung ver­tre­ten, die Kündi­gung vom 27.06.2006 ha­be das Ar­beits­verhält­nis nicht wirk­sam auf­gelöst, da das Schrift­for­mer­for­der­nis nicht ein­ge­hal­ten sei.
Ei­ne Kündi­gung er­for­de­re, dass das Kündi­gungs­schrei­ben vom Aus­stel­ler ei­genhändig durch Na­mens­un­ter­schrift un­ter­zeich­net sei.
Ei­ne Un­ter­schrift set­ze ein aus Buch­sta­ben ei­ner übli­chen Schrift be­ste­hen­des Ge­bil­de vor­aus, das al­ler­dings nicht les­bar zu sein brau­che. Er­for­der­lich sei je­doch, dass es sich um ei­nen in­di­vi­du­el­len Schrift­zug han­de­le, der sich als Wie­der­ga­be ei­nes Na­mens dar­stel­le und die Ab­sicht ei­ner vol­len Un­ter­schrifts­leis­tung er­ken­nen las­se. Ei­ne Un­ter­zeich­nung mit ei­ner Buch­sta­ben­fol­ge, die sich als be­wuss­te und ge­woll­te Na­mens­abkürzung dar­stel­le, sei nicht als formgülti­ge Un­ter­schrift an­zu­er­ken­nen.
Die­sen An­for­de­run­gen genüge die Un­ter­schrift un­ter der streit­be­fan­ge­nen Kündi­gungs­erklärung nicht. Das Schrift­bild las­se nicht die Iden­tität des Un­ter­zeich­ners er­ken­nen.

Hin­sicht­lich der zwei­ten Kündi­gung hat der Kläger die Auf­fas­sung ver­tre­ten, die­se ha­be nicht mit ei­ner verkürz­ten Kündi­gungs­frist von zwei Wo­chen während ei­ner Pro­be­zeit aus­ge­spro­chen wer­den können, da ei­ne Pro­be­zeit­ver­ein­ba­rung von sechs Mo­na­ten bei sei­ner ein­fa­chen Tätig­keit als ge­werb­li­cher Ar­beit­neh­mer un­zulässig sei.

Der Kläger hat be­an­tragt,

fest­zu­stel­len, dass das Ar­beits­verhält­nis durch die Kündi­gung der Be­klag­ten vom 27.06.2006 nicht zum 13.07.2006 auf­gelöst wor­den ist, son­dern bis zum 30.08.2007 fort­be­stan­den hat.

Die Be­klag­te hat be­an­tragt,

die Kla­ge ab­zu­wei­sen.

Sie hat das Schrift­for­mer­for­der­nis für die Kündi­gung vom 27.06.2006 als erfüllt an­ge­se­hen. Bei der Un­ter­schrift sei­en der An­fangs­buch­sta­be so­wie ein an­ge­deu­te­tes „d" und ein wei­ter an­ge­deu­te­tes „u" zu er­ken­nen, wo­bei durch die Verlänge­rung der rech­ten Li­nie zum Aus­druck ge­bracht wer­de, dass sich hier­an noch ein wei­te­rer Buch­sta­be an­sch­ließe. Dem Be­trach­ter wer­de da­her ver­deut­licht, dass nicht nur die An­fangs­buch­sta­ben ei­nes Na­mens ge­setzt wor­den sei­en, son­dern ein vollständi­ger Na­me. Der Schrift­zug las­se auch ein­deu­tig – zu­min­dest an­deu­tungs­wei­se – Buch­sta­ben er­ken­nen.

Hin­sicht­lich der wei­te­ren Kündi­gung hat die Be­klag­te die Auf­fas­sung ver­tre­ten, wirk­sam mit ei­ner Frist von zwei Wo­chen kündi­gen zu können.

 

- 4 - 

Mit Ur­teil vom 08.02.2007 hat das Ar­beits­ge­richt fest­ge­stellt, dass das Ar­beits­verhält­nis durch die Kündi­gung der Be­klag­ten vom 27.06.2006 nicht zum 13.07.2006 auf­gelöst wor­den ist, son­dern bis zum 31.08.2006 fort­be­stan­den hat.

Zur Be­gründung hat es aus­geführt, das Schrei­ben der Be­klag­ten vom 27.06.2006 ent­hal­te kei­ne wirk­sa­me Un­ter­schrift, die den An­for­de­run­gen des § 126 BGB ent­spre­che.
Die Un­ter­schrift un­ter dem Kündi­gungs­schrei­ben müsse ei­nen kenn­zeich­nen­den in­di­vi­du­el­len Schrift­zug auf­wei­sen, es müss­ten zu­min­dest ein­zel­ne Buch­sta­ben er­kenn­bar sein, die für ei­ne Na­mens­un­ter­schrift und nicht für ei­ne Pa­ra­phe sprächen. Aus der Un­ter­zeich­nung des Kündi­gungs­schrei­bens ließen sich je­doch kei­nes­wegs deut­lich ein­zel­ne Buch­sta­ben er­ken­nen, wenn über­haupt sei der An­fang der Un­ter­schrift ein bruchstück­haf­tes „S". Wei­te­re Buch­sta­ben sei­en nicht er­kenn­bar.

Das Ar­beits­verhält­nis sei rechts­wirk­sam al­ler­dings durch die zwei­te Kündi­gung vom 28.07.2006 auf­gelöst wor­den, je­doch erst zum 31.08.2006. Die Ver­ein­ba­rung ei­ner sechs­mo­na­ti­gen Pro­be­zeit für die re­la­tiv ein­fa­che Tätig­keit des Klägers sei un­wirk­sam. Die Dau­er der Pro­be­zeit un­ter­lie­ge dem Grund­satz der Verhält­nismäßig­keit. Im Zeit­punkt der Kündi­gung sei der Kläger mehr als fünf Mo­na­te be­reits tätig ge­we­sen, ei­ne der­ar­ti­ge Pro­be­zeit sei in je­dem Fall zu lang, so dass die Be­klag­te die ge­setz­li­che Kündi­gungs­frist von vier Wo­chen zum Mo­nats­en­de ha­be ein­hal­ten müssen.

Ge­gen das un­ter dem 28.02.2007 zu­ge­stell­te Ur­teil, auf des­sen Ent­schei­dungs­gründe im Übri­gen Be­zug ge­nom­men wird, hat die Be­klag­te un­ter dem 20.03.2007 Be­ru­fung zum Lan­des­ar­beits­ge­richt ein­ge­legt und die­se zu­gleich be­gründet.

Sie rügt zum ei­nen, das Ar­beits­ge­richt ver­ken­ne die An­for­de­run­gen, die an ei­ne Un­ter­schrift im Sin­ne des § 126 BGB zu stel­len sei­en. Das Ar­beits­ge­richt stel­le feh­ler­haft dar­auf ab, dass nur dann ei­ne Un­ter­schrift vor­lie­ge, wenn meh­re­re Buch­sta­ben deut­lich zu er­ken­nen sei­en. Die­ser Maßstab ge­he deut­lich über die An­for­de­run­gen des § 126 BGB hin­aus.

Zu­dem ver­ken­ne das Ar­beits­ge­richt die Be­deu­tung der Vor­schrift des § 622 Abs. 3 BGB. Nach die­ser Vor­schrift könne ei­ne Pro­be­zeit längs­tens für die Dau­er von sechs Mo­na­ten ver­ein­bart wer­den. Be­son­de­re Vor­aus­set­zun­gen für die Ver­ein­ba­rung ei­ner Pro­be­zeit, ins­be­son­de­re für de­ren Länge, schrei­be das Ge­setz nicht vor.
Die rich­ti­ge An­wen­dung des § 622 Abs. 3 BGB müsse da­zu führen, dass die Par­tei­en des Ar­beits­ver­tra­ges völlig frei sei­en bei der Ver­ein­ba­rung ei­ner vor­ge­schal­te­ten Pro­be­zeit bis zur Länge von sechs Mo­na­ten.

Die Be­klag­te be­an­tragt,

 

- 5 - 

das Ur­teil des Ar­beits­ge­richts Bie­le­feld vom 08.02.2007 ab­zuändern und die Kla­ge ab­zu­wei­sen.

Der Kläger be­an­tragt,

die Be­ru­fung zurück­zu­wei­sen.

Er ver­tei­digt die Ausführun­gen des Ar­beits­ge­richts zu den An­for­de­run­gen an die Schrift­form.

Im Übri­gen ver­bleibt der Kläger bei sei­ner Auf­fas­sung, die ver­ein­bar­te Pro­be­zeit sei un­wirk­sam; die Qua­li­fi­ka­tio­nen ei­nes Trans­port­mit­ar­bei­ters könne die Be­klag­te schon nach ei­nem Mo­nat fest­stel­len, je­den­falls benöti­ge sie hierfür kei­ne sechs Mo­na­te.

Hin­sicht­lich des wei­te­ren Vor­brin­gens der Par­tei­en wird auf den In­halt der ge­wech­sel­ten Schriftsätze nebst An­la­gen Be­zug ge­nom­men.

Ent­schei­dungs­gründe :

Die Be­ru­fung der Be­klag­ten ist zulässig, aber nicht be­gründet.

A.

Durch­grei­fen­de Be­den­ken ge­gen die Zulässig­keit der Be­ru­fung be­ste­hen nicht.

Die Be­ru­fung ist statt­haft gemäß §§ 8 Abs. 2, 64 Abs. 1, 2 c) ArbGG.
Die Be­ru­fung ist auch form- und frist­ge­recht ein­ge­legt und be­gründet wor­den, §§ 66 Abs. 1, 64 Abs. 6 ArbGG, §§ 517 ff. ZPO.

 

- 6 - 

B.

Die Be­ru­fung der Be­klag­ten ist je­doch nicht be­gründet.

Das Ar­beits­ge­richt hat der Kündi­gung der Be­klag­ten vom 27.06.2006 zu Recht we­gen Nicht­ein­hal­tung des Schrift­for­mer­for­der­nis­ses die Wirk­sam­keit ver­sagt und im Übri­gen fest­ge­stellt, dass das Ar­beits­verhält­nis bis zum 31.08.2006 fort­be­stan­den hat.

I.
Die Kündi­gung der Be­klag­ten vom 27.06.2006 konn­te das Ar­beits­verhält­nis der Par­tei­en nicht auflösen, da die Kündi­gung nach § 623 BGB i.V.m. § 126 Abs. 1 BGB un­wirk­sam ist.
Die Be­klag­te hat die Schrift­form bei der streit­be­fan­ge­nen Kündi­gungs­erklärung nicht ge­wahrt.

1) Nach § 623 BGB be­darf die Be­en­di­gung ei­nes Ar­beits­verhält­nis­ses durch Kündi­gung der Schrift­form.

Nach § 126 Abs. 1 BGB muss die Kündi­gungs­erklärung da­her vom Aus­stel­ler ei­genhändig durch Na­mens­un­ter­schrift un­ter­zeich­net sein.
Sinn und Zweck des § 126 Abs. 1 BGB ist die ein­deu­ti­ge Iden­ti­fi­zier­bar­keit des Aus­stel­lers ei­ner pri­vat­schrift­li­chen Ur­kun­de. Das ge­setz­li­che Schrift­for­mer­for­der­nis hat vor al­lem Klar­stel­lungs- und Be­weis­funk­ti­on. Es soll Recht­si­cher­heit für die Ver­trags­par­tei­en und ei­ne Be­wei­ser­leich­te­rung im Rechts­streit be­wir­ken.
Das Er­for­der­nis der ei­genhändi­gen Un­ter­schrift erfüllt darüber hin­aus zusätz­li­che Zwe­cke: Durch die ei­genhändi­ge Un­ter­schrift wird der Aus­stel­ler der Ur­kun­de er­kenn­bar. Die Un­ter­schrift stellt da­mit ei­ne un­zwei­deu­ti­ge Ver­bin­dung zwi­schen der Ur­kun­de und dem Aus­stel­ler her und erfüllt da­mit ei­ne Iden­titäts­funk­ti­on. Außer­dem wird durch die Ver­bin­dung zwi­schen Un­ter­schrift und Erklärungs­text gewähr­leis­tet, dass die Erklärung in­halt­lich vom Un­ter­zeich­ner herrührt und hat da­mit Echt­heits­funk­ti­on. Sch­ließlich erhält der Empfänger der Erklärung die Möglich­keit, zu über­prüfen, wer die Erklärung ab­ge­ge­ben hat und ob die Erklärung echt ist; dem Un­ter­schrifts­er­for­der­nis wird da­her ei­ne Ve­ri­fi­ka­ti­ons­funk­ti­on zu­teil.
Die Schrift­form des § 623 BGB schützt da­mit vor al­lem dem Kündi­gungs­empfänger, der bei ei­nem Zu­gang der Kündi­gung, die nicht in sei­ner An­we­sen­heit ab­ge­ge­ben wird, hin­sicht­lich der Iden­tität des Aus­stel­lers, der Echt­heit der Ur­kun­de und der Fra­ge, wer die Erklärung ab­ge­ge­ben hat, re­gelmäßig nicht beim Erklären­den so­fort nach­fra­gen kann (BAG, Ur­teil vom 21.04.2005, EzA § 623 BGB 2002 Nr. 4).

Was un­ter ei­ner „Un­ter­schrift" zu ver­ste­hen ist, er­gibt sich aus dem Sprach­ge­brauch und dem Zweck der Form­vor­schrift.

 

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Ei­ne Un­ter­schrift setzt da­nach ein aus Buch­sta­ben ei­ner übli­chen Schrift be­ste­hen­des Ge­bil­de vor­aus, das al­ler­dings nicht les­bar zu sein braucht. Er­for­der­lich, aber auch genügend, ist das Vor­lie­gen ei­nes die Iden­tität des Un­ter­schrei­ben­den aus­rei­chend kenn­zeich­nen­den in­di­vi­du­el­len Schrift­zu­ges, der ein­ma­lig ist, ent­spre­chen­de cha­rak­te­ris­ti­sche Merk­ma­le auf­weist, der sich als Wie­der­ga­be ei­nes Na­mens dar­stellt und die Ab­sicht ei­ner vol­len Un­ter­schrifts­leis­tung er­ken­nen lässt. Hand­zei­chen, die al­len­falls ei­nen Buch­sta­ben ver­deut­li­chen, so­wie Un­ter­zeich­nun­gen mit ei­ner Buch­sta­ben­fol­ge, die er­kenn­bar als be­wuss­te und ge­woll­te Na­mens­abkürzung er­scheint, stel­len dem­ge­genüber kei­ne formgülti­ge Un­ter­schrift dar (BGH, Ur­teil vom 22.10.1993, NJW 1994, S. 55 m.w.N.; BGH, Be­schluss vom 29.10.1986, NJW 1987, S. 1333 m.w.N.).

Un­ter­schied­lich be­ur­teilt wird le­dig­lich die Fra­ge, ob es zu ei­ner Un­ter­schrift auch gehört, dass min­des­tens ein­zel­ne Buch­sta­ben er­kenn­bar sind, weil es sonst an dem Merk­mal ei­ner Schrift feh­le (vgl. zum Streit­stand die Ur­tei­le des BGH vom 22.10.1993 und 29.10.1986, aaO.).

Ob ein Schrift­zei­chen da­bei ei­ne Un­ter­schrift oder ei­ne le­dig­lich ei­ne Abkürzung dar­stellt, be­ur­teilt sich nach dem äußeren Er­schei­nungs­bild. Der Wil­le des Un­ter­zeich­nen­den ist da­bei nur in­so­weit von Be­deu­tung, als er in dem Schrift­zug auch sei­nen Aus­druck ge­fun­den hat (BGH, Ur­teil vom 22.10.1993, aaO.).

An das Schrift­bild ei­ner wirk­sa­men Un­ter­schrift dürfen je­doch kei­ne überhöhten An­for­de­run­gen ge­stellt wer­den. Ver­ein­fa­chun­gen, Un­deut­lich­kei­ten und Verstümme­lun­gen sind unschädlich. Es muss sich aber gleich­wohl vom äußeren Er­schei­nungs­bild her um ei­nen Schrift­zug han­deln, der er­ken­nen lässt, dass der Un­ter­zeich­ner sei­nen vol­len Na­men und nicht nur ei­ne Abkürzung hat nie­der­schrei­ben wol­len. Die Un­ter­schrift muss da­her er­ken­nen las­sen, dass es sich um ei­ne endgülti­ge Erklärung und nicht nur um die Ab­zeich­nung ei­nes Ent­wurfs mit ei­ner so­ge­nann­ten Pa­ra­phe han­delt (BAG, Ur­teil vom 29.07.1981, EzA § 518 ZPO Nr. 28).

3) Die­sen An­for­de­run­gen genügt die Un­ter­zeich­nung des Kündi­gungs­schrei­bens vom 27.02.2006 durch den Ein­zel­pro­ku­ris­ten S6 der Be­klag­ten auch nach Auf­fas­sung der Kam­mer nicht.
Der Schrift­zug un­ter der Kündi­gungs­erklärung stellt sich nicht als Wie­der­ga­be ei­nes Na­mens dar und lässt nicht die Ab­sicht ei­ner vol­len Un­ter­schrifts­leis­tung er­ken­nen.

Es be­ste­hen in­so­weit schon Be­den­ken, ob der Be­ginn der Un­ter­zeich­nung über­haupt ei­nen Buch­sta­ben ver­deut­licht.
Die Un­ter­zeich­nung weist in­so­weit le­dig­lich ei­nen nach rechts an­stei­gen­den lan­gen Strich auf, der in ei­nem Bo­gen in ei­nen waa­ge­recht nach links ver­lau­fen­den Strich mit ei­nem wei­te­ren nach rechts ver­lau­fen­den Ha­ken ausläuft.

 

- 8 - 

Nur mit großem Wohl­wol­len kann da­her nach Auf­fas­sung der Kam­mer be­reits der Be­ginn der Un­ter­zeich­nung als An­deu­tung ei­nes Buch­sta­bens ver­stan­den wer­den.

Je­den­falls aber stellt sich der wei­te­re Schrift­zug nicht als Wie­der­ga­be ei­nes Na­mens mit der Ab­sicht ei­ner vol­len Un­ter­schrifts­leis­tung dar. Der Rest der Un­ter­schrift be­steht le­dig­lich in ei­nem lan­gem, flach nach rechts ge­rich­te­ten Auf­strich mit ei­nem kur­zen Ha­ken und ei­nem wei­te­ren schräg nach rechts oben ge­rich­te­ten Auf­strich.
Selbst dann, wenn man nicht er­for­dern will, dass min­des­tens ein­zel­ne Buch­sta­ben er­kenn­bar sein sol­len, stellt sich der an den An­fangs­buch­sta­ben an­ge­knüpfte Schrift­zug nicht als ein sol­cher dar, der die Ab­sicht vol­ler Na­mens­un­ter­schrift er­ken­nen lässt.

II.
Die Kam­mer teilt darüber hin­aus die Auf­fas­sung des Ar­beits­ge­richts, dass die wei­te­re Kündi­gung der Be­klag­ten vom 28.07.2006 das Ar­beits­verhält­nis der Par­tei­en erst zum 31.08.2006 wirk­sam auflösen konn­te.

1.) Die Ver­ein­ba­rung der Par­tei­en ist an den Maßstäben der §§ 305 ff. BGB zu mes­sen.

a) Die §§ 305 ff. BGB fin­den zum ei­nen An­wen­dung auf Ar­beits­verhält­nis­se, die ab dem 01.01.2002 be­gründet wor­den sind.
Um ein sol­ches Ar­beits­verhält­nis han­delt es sich im Fall des Klägers.

b) Nach § 305 Abs. 1 Satz 1 BGB sind all­ge­mei­ne Geschäfts­be­din­gun­gen al­le für ei­ne Viel­zahl von Verträgen vor­for­mu­lier­te Ver­trags­be­din­gun­gen, die ei­ne Ver­trags­par­tei der an­de­ren Ver­trags­par­tei bei Ab­schluss des Ver­tra­ges stellt.

Vor­lie­gend han­delt es sich um sol­che all­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen, da die Be­klag­te Verträge der in Re­de ste­hen­den Art re­gelmäßig mit der in Re­de ste­hen­den Pro­be­zeit­ver­ein­ba­rung Ar­beits­verhält­nis­sen zu­grun­de legt.

2) Die Ver­ein­ba­rung ei­ner Pro­be­zeit von 6 Mo­na­ten ist un­wirk­sam, da sie den Kläger un­an­ge­mes­sen be­nach­tei­ligt.

a) Un­an­ge­mes­sen im Sin­ne des § 307 Abs. 1 Satz 1 BGB ist ei­ne Ver­trags­be­stim­mung, wenn der Ver­wen­der durch ein­sei­ti­ge Ver­trags­ge­stal­tung miss­bräuch­lich ei­ge­ne In­ter­es­sen auf Kos­ten sei­nes Ver­trags­part­ners durch­zu­set­zen ver­sucht, oh­ne von vorn­her­ein auch des­sen Be­lan­ge hin­rei­chend zu berück­sich­ti­gen und ihm ei­nen an­ge­mes­se­nen Aus­gleich zu­zu­ge­ste­hen. Das In­ter­es­se des Ver­wen­ders an der Auf­recht­er­hal­tung der Klau­sel ist mit dem In­ter­es­se des Ver­trags­part­ners am Weg­fall und de­ren Durch­set­zung durch die maßgeb­li­che ge­setz­li­che Be­stim­mung ab­zuwägen, wo­bei der

 

- 9 - 

ge­sam­te Ver­trags­in­halt zu berück­sich­ti­gen ist (BAG, Ur­teil vom 31.08.2005, EzA § 6 AZG Nr. 6).

Bei Ver­brau­cher­verträgen sind im In­di­vi­dual­pro­zess nach § 310 Abs. 3 Nr. 3 BGB bei der Be­ur­tei­lung der un­an­ge­mes­se­nen Be­nach­tei­li­gung nach § 307 Abs. 1 und 2 BGB auch die den Ver­trags­schluss be­glei­ten­den Umstände zu berück­sich­ti­gen, was auch für Ar­beits­verträge gilt, da der Ar­beit­neh­mer Ver­brau­cher im Sin­ne von § 310 Abs. 3 BGB ist (BAG, Ur­teil vom 25.05.2005, EzA § 307 BGB 2002 Nr. 3).
Zu den Be­gleit­umständen gehören ins­be­son­de­re persönli­che Ei­gen­schaf­ten des Ver­trags­part­ners, die sich auf sei­ne Ver­hand­lungsstärke aus­wir­ken, Be­son­der­hei­ten der kon­kre­ten Ab­schluss­si­tua­ti­on und un­ty­pi­sche Son­der­in­ter­es­sen des Ver­trags­part­ners (BAG, Ur­teil vom 31.08.2005, aaO).

b) Die Ver­ein­ba­rung ei­ner Pro­be­zeit auch für ein­fach ge­la­ger­te Tätig­kei­ten be­nach­tei­ligt den Ar­beit­neh­mer ent­ge­gen den Ge­bo­ten von Treu und Glau­ben auch nach Auf­fas­sung der Kam­mer in un­an­ge­mes­se­ner Wei­se.

aa) Die Be­gründung ei­nes Pro­be­ar­beits­verhält­nis­ses hat den Zweck aus der Sicht des Ar­beit­ge­bers, ihm die Möglich­keit zu ge­ben, sich ein Ur­teil darüber zu bil­den, ob der Ar­beit­neh­mer für die ihm über­tra­ge­ne Tätig­keit und Stel­lung im Be­trieb ge­eig­net ist.

Aus­ge­hend von die­sem Zweck muss auch die Dau­er der ver­ein­bar­ten Pro­be­zeit verhält­nismäßig sein. Sie darf da­bei kei­nen länge­ren Zeit­raum er­fas­sen, als er zur Er­pro­bung für die vor­ge­se­he­ne Tätig­keit er­for­der­lich ist. Da­bei gibt es kein ein­heit­li­ches Maß (vgl. bei­spiels­wei­se Er­mann/Bel­ling, BGB, § 622, Rz. 8; Schaub/Ar­bRHdb, § 40, Rd­nr. 13; APS/Linck, § 622 BGB, Rz. 86; Kütt­ner/Ka­nia, Per­so­nal­buch 2007, Pro­be­ar­beits­verhält­nis, Rz. 3; KR-Spil­ger, § 622 BGB, Rz. 155 b; Mu­ench ArbR/Ri­char­di, § 44, Rd­nr. 56; Hromad­ka, BB 1993, S. 2372; LAG Hamm, Ur­teil vom 03.03.1995, LA­GE § 611 BGB Pro­be­ar­beits­verhält­nis Nr. 3).

bb) § 622 Abs. 3 BGB geht zwar da­von aus, dass re­gelmäßig sechs Mo­na­te hierfür aus­rei­chen; bei ein­fach ge­la­ger­ten Tätig­kei­ten wird je­doch ei­ne Höchst­dau­er von drei bis vier Mo­na­ten für verhält­nismäßig er­ach­tet (vgl. bei­spiels­wei­se Schaub, aaO.; Kütt­ner/Ka­nia, aaO.).

cc) Als Ori­en­tie­rungs­hil­fe kann da­bei auch von Be­deu­tung sein, wel­che Dau­er die Ta­rif­ver­trags­par­tei­en für an­ge­mes­sen er­ach­tet ha­ben (so bei­spiels­wei­se auch Hromad­ka, aaO.).

 

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Der ein­heit­li­che Man­tel­ta­rif­ver­trag für die Ar­beit­neh­mer in den Be­trie­ben der Fleisch­wa­ren­in­dus­trie West­fa­len in der maßgeb­li­chen Fas­sung sieht da­bei in § 2 Ziff. 3 b) bei ge­werb­li­chen Ar­beit­neh­mern ei­ne Pro­be­zeit von längs­tens zweiwöchi­ger Dau­er vor.
Hier­von ent­fernt sich die von der Be­klag­ten vor­ge­nom­me­ne Re­ge­lung bei der als ein­fach ge­la­gert an­zu­se­hen­den Tätig­keit des Klägers als Trans­port­mit­ar­bei­ter in deut­li­cher Wei­se.
Bei die­ser Tätig­keit han­delt es sich um ei­ne sol­che, bei der in der Tat in­ner­halb kur­zer Zeit ei­ne aus­rei­chen­de Eig­nung oder Nich­t­eig­nung für den Ar­beits­platz fest­ge­stellt wer­den kann. Hierfür er­schei­nen al­len­falls drei Mo­na­te als noch verhält­nismäßig. Je­den­falls ist ei­ne sechs­mo­na­ti­ge Pro­be­zeit für die in Re­de ste­hen­de Art der Tätig­keit un­an­ge­mes­sen.

dd) Die In­ter­es­sen des Ar­beit­ge­bers wer­den hier­durch auch nicht un­an­ge­mes­sen be­ein­träch­tigt. Er bleibt wei­ter­hin auch oh­ne Rück­sicht auf die Dau­er ei­ner ver­ein­bar­ten Pro­be­zeit be­rech­tigt, in­ner­halb der War­te­zeit des § 1 Abs. 1 KSchG das Ar­beits­verhält­nis oh­ne Er­for­der­nis so­zia­ler Recht­fer­ti­gung zu kündi­gen.
Die Be­ein­träch­ti­gung des Ar­beit­ge­bers be­steht le­dig­lich dar­in, ei­ne länge­re Kündi­gungs­frist wah­ren zu müssen, wo­bei die Ein­hal­tung der ge­setz­li­chen Grundkündi­gungs­frist aus § 622 Abs. 1 BGB ge­genüber der verkürz­ten Kündi­gungs­frist von zwei Wo­chen in ei­ner Pro­be­zeit kei­ne er­heb­li­che Be­ein­träch­ti­gung dar­stellt.

c) Der An­wend­bar­keit des § 307 Abs. 1 steht nicht § 307 Abs. 3 Satz 1 BGB ent­ge­gen, wo­nach die Absätze 1 und 2 nur für Be­stim­mun­gen in all­ge­mei­nen Geschäfts­be­din­gun­gen gel­ten, durch die von Rechts­vor­schrif­ten ab­wei­chen­de oder die­se ergänzen­de Re­ge­lun­gen ver­ein­bart wer­den.

aa) § 622 Abs. 3 BGB enthält kei­ne Re­ge­lung da­hin­ge­hend, dass ei­ne Pro­be­zeit ge­ne­rell für ei­ne Dau­er von sechs Mo­na­ten ver­ein­bart wer­den kann.

bb) Die Aus­le­gung von Ge­set­zen hat zunächst vom Wort­laut aus­zu­ge­hen.
Über den rei­nen Wort­laut hin­aus ist der Wil­le des Ge­setz­ge­bers und der von ihm be­ab­sich­tig­te Sinn und Zweck dann mit­zu­berück­sich­ti­gen, so­fern und so­weit sie in der ge­setz­li­chen Be­stim­mung ih­ren Nie­der­schlag ge­fun­den ha­ben. Da­bei ist auch auf den Ge­samt­zu­sam­men­hang ab­zu­stel­len, der schon des­we­gen mit­berück­sich­tigt wer­den muss, weil nur dar­aus und nicht aus der ein­zel­nen Norm auf den wirk­li­chen Wil­len ge­schlos­sen wer­den kann.

cc) Un­ter Berück­sich­ti­gung die­ser An­for­de­run­gen lässt sich nach Auf­fas­sung der Kam­mer dem § 622 Abs. 3 BGB nicht ent­neh­men, dass die Ver­ein­ba­rung ei­ner Pro­be­zeit bis zur Dau­er von sechs Mo­na­ten ge­ne­rell als Möglich­keit den Ar­beits­ver­trags­par­tei­en zur Verfügung ge­stellt wird und ei­ner ge­richt­li­chen Über­prüfung ent­zo­gen ist.

 

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Die in Re­de ste­hen­de ge­setz­li­che Be­stim­mung eröff­net den Ver­trags­par­tei­en die Kündi­gung des Ar­beits­verhält­nis­ses zwar während ei­ner „ver­ein­bar­ten" Pro­be­zeit, lässt die­se Kündi­gungsmöglich­keit mit verkürz­ter Frist al­ler­dings le­dig­lich „längs­tens" für die Dau­er von sechs Mo­na­ten zu.
Mit der Re­ge­lung, dass die verkürz­te Kündi­gungs­frist längs­tens für ei­nen be­stimm­ten Zeit­raum gel­ten kann, wird in aus­rei­chen­der Wei­se zum Aus­druck ge­bracht, dass da­mit nicht ge­ne­rell die bloße Ver­ein­ba­rung der Dau­er der Pro­be­zeit maßgeb­lich für die verkürz­te Kündi­gungs­frist sein soll.
Dies führt zum Er­geb­nis, dass ei­ne verkürz­te Kündi­gungs­frist nur dann zur An­wen­dung ge­langt, wenn sie in­ner­halb sol­cher Dau­er ei­ner Pro­be­zeit er­folgt, die zum Zwe­cke der Er­pro­bung im Hin­blick auf die vor­ge­se­he­ne Tätig­keit an­ge­mes­sen und Verhält­nismäßig ist (so aus­drück­lich auch KR-Spil­ger, aaO.; Hromad­ka, aaO.).
Im Übri­gen geht die Li­te­ra­tur, so­weit er­sicht­lich, weit­ge­hend übe­rein­stim­mend da­von aus, dass es kei­ne ge­setz­li­che Vor­ga­be für ei­ne be­stimm­te Dau­er ei­ner Pro­be­zeit gibt (an­de­rer Auf­fas­sung Mu­ench­Komm BGB/Hes­se, § 622, Rd­nr. 31).

3) Das Ar­beits­verhält­nis konn­te da­her le­dig­lich mit der Grundkündi­gungs­frist des § 622 Abs. 1 BGB gekündigt wer­den, so dass ei­ne Be­en­di­gung des Ar­beits­verhält­nis­ses erst mit dem 31.08.2007 ge­ge­ben war.

4) Ei­ne an­de­re Be­ur­tei­lung ergäbe sich auch nicht außer­halb des An­wen­dungs­be­reichs der §§ 305 ff. BGB,

Rechts­mit­tel­be­leh­rung

Ge­gen die­ses Ur­teil kann von der be­klag­ten Par­tei Re­vi­si­on ein­ge­legt wer­den.

Für die kla­gen­de Par­tei ist ge­gen die­ses Ur­teil kein Rechts­mit­tel ge­ge­ben.

Die Re­vi­si­on muss in­ner­halb ei­ner Not­frist* von ei­nem Mo­nat beim

Bun­des­ar­beits­ge­richt,

Hu­go-Preuß-Platz 1,

99084 Er­furt,

Fax-Nr.: (03 61) 26 36 - 2 00 0

ein­ge­legt wer­den.

Die Not­frist be­ginnt mit der Zu­stel­lung des in vollständi­ger Form ab­ge­fass­ten Ur­teils, spätes­tens mit Ab­lauf von fünf Mo­na­ten nach der Verkündung.

* Ei­ne Not­frist ist un­abänder­lich und kann nicht verlängert wer­den.

 

Schmidt 

Lusmöller 

Kleiböhmer

- 12 - 



/Spo.

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