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Urteile zum Arbeitsrecht
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Schlag­worte: Einigungsstelle, Schulung
   
Gericht: Landesarbeitsgericht Köln
Akten­zeichen: 2 TaBV 90/09
Typ: Beschluss
Ent­scheid­ungs­datum: 03.05.2010
   
Leit­sätze:

Ein Ei­ni­gungs­stel­len­spruch, der ei­nen Ar­beit­ge­ber zu Gefähr­dungs­schu­lun­gen nach § 12 Ar­bSchG ver­pflich­tet, be­vor kon­kre­te Gefähr­dun­gen für den je­weils zu schu­len­den Ar­beit­neh­mer fest­ge­stellt wur­den (Gefähr­dungs­be­ur­tei­lun­gen) ist er­mes­sens­feh­ler­haft, denn er führt zu unnöti­gen ver­meid­ba­ren Kos­ten durch Mehr­fach­schu­lun­gen und überflüssi­gen Schu­lun­gen. Dies folgt aus der Ent­schei­dung BAG 12.08.2008, 9 AZR 1117/06.

Ein Ei­ni­gungs­stel­len­spruch, der ei­ner­seits Schu­lun­gen vor Gefähr­dungs­be­ur­tei­lun­gen an­ord­net, an­de­rer­seits Schu­lungs­in­hal­te nach Gefähr­dungs­grup­pen auf­teilt, oh­ne zu re­geln, wer wel­cher Gefähr­dungs­grup­pe an­gehört, ist nicht um­setz­bar.

Vor­ins­tan­zen: Arbeitsgericht Köln, Beschluss vom 2.10.2009, 5 BV 424/08
   

Lan­des­ar­beits­ge­richt Köln, 2 TaBV 90/09

 

Te­nor:

Die Be­schwer­de der Be­tei­lig­ten zu 2) und 3) ge­gen den Be­schluss des Ar­beits­ge­richts Köln vom 02.10.2009 – 5 BV 424/08 – wird zurück­ge­wie­sen. Die Rechts­be­schwer­de wird zu­ge­las­sen.

 

Grün d e :

I. Die An­trag­stel­le­rin wen­det sich ge­gen die Wirk­sam­keit ei­nes Teil­spruchs der Ei­ni­gungs­stel­le vom 17.10.2008.

Die An­trag­stel­le­rin be­fasst sich mit der Her­stel­lung, dem Ver­trieb, der In­stal­la­ti­on und War­tung von Aufzügen, Fahr­trep­pen und an­de­ren Trans­port­sys­te­men. Sie hat ins­ge­samt 39 Nie­der­las­sun­gen ein­sch­ließlich ih­rer Zen­tra­le in B und beschäftigt bun­des­weit ca. 2800 Ar­beit­neh­mer.

Für die Nie­der­las­sung K ist ein Be­triebs­rat ge­bil­det, der Be­tei­lig­te zu 2). Für den K Be­trieb 

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war ei­ne Ei­ni­gungs­stel­le ein­ge­rich­tet wor­den mit den The­men "Un­ter­wei­sung nach § 12 Ar­bSchG, Gefähr­dungs­be­ur­tei­lung nach § 5 Ar­bSchG, Or­ga­ni­sa­ti­ons­re­geln nach § 3 Ar­bSchG". Am 17.10.2008 er­folg­te ein Teil­spruch der Ei­ni­gungs­stel­le zum The­ma "Un­ter­wei­sung nach § 12 Ar­bSchG". Ge­gen die­sen Spruch rich­tet sich der An­trag der Ar­beit­ge­be­rin.

Die Ar­beit­ge­be­rin ist zunächst der An­sicht, für Fra­gen der Ar­beits­si­cher­heit und des Ar­beits­schut­zes sei nicht der ört­li­che Be­triebs­rat, son­dern der Ge­samt­be­triebs­rat zuständig. Durch Zurück­wei­sung der Nicht­zu­las­sungs­be­schwer­de in ei­nem vor dem Lan­des­ar­beits­ge­richt Ber­lin/Bran­den­burg geführ­ten be­triebs­ver­fas­sungs­recht­li­chen Ver­fah­ren ist zwi­schen­zeit­lich die ori­ginäre Zuständig­keit des Ge­samt­be­triebs­ra­tes für nicht ge­ge­ben er­ach­tet wor­den.

Die Ar­beit­ge­be­rin greift den Ei­ni­gungs­stel­len­spruch wei­ter­hin mit der Be­gründung an, ei­ne Un­ter­wei­sung nach § 12 Ar­bSchG set­ze zunächst die Gefähr­dungs­be­ur­tei­lung nach § 5 Ar­bSchG vor­aus. Ei­ne Teil­re­ge­lung, die ei­ner­seits zwin­gend Un­ter­wei­sun­gen nach § 12 Ar­bSchG vor­se­he, an­de­rer­seits Gefähr­dungs­be­ur­tei­lung für ei­nen Zeit­punkt erst­mals nach der Un­ter­wei­sung ermögli­che, sei kei­ne sinn­vol­le und in sich ge­schlos­se­ne Re­ge­lung. Die durch die­se dop­pel­te Un­ter­wei­sung er­for­der­lich wer­den­den Kos­ten über­stie­gen das Er­mes­sen der Ei­ni­gungs­stel­le und führen da­mit zur Un­wirk­sam­keit des Spruchs. Ein ent­spre­chen­der Be­schluss des LAG Ber­lin/Bran­den­burg vom 19.02.2009 liegt der­zeit dem BAG be­reits vor.

Das Ar­beits­ge­richt hat fest­ge­stellt, dass der Teil­spruch der Ei­ni­gungs­stel­le vom 17.10.2008 un­wirk­sam ist. Es ist der ar­beit­ge­ber­sei­ti­gen Ar­gu­men­ta­ti­on und dem LAG Ber­lin/Bran­den­burg in der oben zi­tier­ten Ent­schei­dung ge­folgt.

Zwi­schen­zeit­lich wer­den im K Be­trieb Un­ter­wei­sun­gen im Sin­ne des § 12 Ar­bSchG durch­geführt. Die Ar­beit­ge­be­rin trägt da­bei vor, dass die­se Un­ter­wei­sun­gen sich aus ei­ner mit dem Ge­samt­be­triebs­rat ge­trof­fe­nen Re­ge­lung ergäben. Sie ori­en­tier­ten sich in­halt­lich nicht an dem Teil­spruch der Ei­ni­gungs­stel­le son­dern an den mit dem GBR fest­ge­leg­ten deutsch­land­wei­ten Re­ge­lun­gen. Nur ei­ne sol­che deutsch­land­weit ein­heit­li­che Hand­ha­bung sei an­ge­sichts der Un­ter­neh­mens­struk­tur, bei der die Re­fe­ren­ten für die Ar­beits­si­cher­heit im Mut­ter­haus in B an­ge­sie­delt sind und die gleich­ar­ti­ge Si­cher­heits­stan­dards für al­le Ar­beitsplätze um­set­zen wol­le, zielführend. Der K Be­triebs­rat ver­tritt dem ge­genüber die An­sicht, die der­zeit durch­geführ­ten Un­ter­wei­sun­gen stell­ten die Um­set­zung des Ei­ni­gungs­stel­len­spruchs dar. Ei­ne Er­le­di­gungs­erklärung kam für bei­de Par­tei­en nicht in Fra­ge, da nicht aus­ge­schlos­sen wer­den konn­te, dass auf­grund des hier strei­ti­gen Ei­ni­gungs­stel­len­spruchs zukünf­tig noch er­wei­ter­te Hand­lungs­pflich­ten der Ar­beit­ge­be­rin über die mit dem Ge­samt­be­triebs­rat hin­aus er­ziel­te Ei­ni­gung ent­ste­hen können. Im Übri­gen ha­ben al­le Be­tei­lig­ten ih­re in ers­ter In­stanz geäußer­ten Rechts­an­sich­ten zur Fra­ge der Vor­greif­lich­keit der Gefähr­dungs­be­ur­tei­lung nach § 5 Ar­bSchG ver­tieft.

Die Be­tei­lig­ten zu 2) und 3) be­an­tra­gen, 

un­ter Abände­rung des Be­schlus­ses des Ar­beits­ge­richts Köln vom 02.10.2009 – 5 BV 10 424/08 – den An­trag zurück­zu­wei­sen.

Die An­trag­stel­le­rin be­an­tragt, 

die Be­schwer­de der Be­tei­lig­ten zu 2) und 3) zurück­zu­wei­sen. 

Hin­sicht­lich des Wort­lauts des an­ge­grif­fe­nen Be­schlus­ses wird auf die zur Ak­te ge­reich­te 13
Ko­pie Be­zug ge­nom­men.

II. Die gemäß §§ 8 Abs. 1, 87 Abs. 1 ArbGG statt­haf­te Be­schwer­de ist form- und frist­ge­recht 14 ein­ge­legt und be­gründet wor­den und da­her zulässig.

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Die Be­schwer­de ist je­doch nicht be­gründet. 

Der An­trag auf Fest­stel­lung der Un­wirk­sam­keit des Teil­spruchs der Ei­ni­gungs­stel­le vom 17.10.2008 ist zulässig und be­gründet.

Für den An­trag be­steht das er­for­der­li­che Fest­stel­lungs­in­ter­es­se nach § 296 Abs. 1 ZPO. 

Die­ses ist auch nicht da­durch ent­fal­len, dass zwi­schen­zeit­lich Un­ter­wei­sun­gen von Ar­beit­neh­mern im K Be­trieb durch­geführt wer­den. Denn der Be­triebs­rat des K Be­triebs hat nicht erklärt, dass er aus dem Teil­spruch der Ei­ni­gungs­stel­le vom 17.10.2008 kei­ner­lei Rech­te mehr her­lei­te. Er hat ins­be­son­de­re sei­ne Mit­wir­kungs­rech­te nicht nachträglich auf den Ge­samt­be­triebs­rat über­tra­gen, so dass auch zukünf­tig bei ei­nem Zurück­blei­ben der mit dem Ge­samt­be­triebs­rat ge­trof­fe­nen Re­ge­lun­gen hin­ter der Um­set­zungs­pflicht aus dem Teil­spruch vom 17.10.2008 Strei­tig­kei­ten aus die­sem Teil­spruch denk­bar sind.

Der Teil­spruch der Ei­ni­gungs­stel­le er­weist sich we­gen Er­mes­sensüber­schrei­tung als feh­ler­haft, weil er ei­ner­seits ei­ne Grund­un­ter­wei­sung der Ar­beit­neh­mer oh­ne vor­her durch­geführ­te Gefähr­dungs­be­ur­tei­lun­gen re­gelt, gleich­zei­tig ei­ne Un­ter­wei­sungs­dau­er von drei St­un­den fest­setzt und ziel­grup­pen­be­zo­ge­ne Un­ter­wei­sun­gen vor­schreibt, oh­ne dass den in Zif­fer 3.4 des Ei­ni­gungs­stel­len­spruchs ge­bil­de­ten Grup­pen kon­kret die zu un­ter­wei­sen­den In­hal­te zu­ge­ord­net wur­den. Die im Spruch un­ter Punkt 3.2 vor­ge­se­he­nen An­la­gen 1a) bis 1d) wur­den viel­mehr in ei­ner ein­zi­gen An­la­ge 1) zu­sam­men­ge­fasst, oh­ne dass sich aus der An­la­ge 1 näher er­gibt, wel­chem Ar­beit­neh­mer kon­kret wel­che Un­ter­wei­sung zu er­tei­len ist. Der Ei­ni­gungs­stel­len­spruch ist des­halb zum ei­nen we­gen der Über­schrei­tung des Er­mes­sens un­wirk­sam als auch auf ei­ne unmögli­che Leis­tung ge­rich­tet.

Das Lan­des­ar­beits­ge­richt sieht sich auf­grund der Ent­schei­dung des Bun­des­ar­beits­ge­richts vom 12.08.2008 – 9 AZR 1117/06 – in der Auf­fas­sung bestätigt, dass Un­ter­wei­sung nach § 12 Ar­bSchG stets ei­ne Gefähr­dungs­be­ur­tei­lung vor­aus­setzt (vgl. Zif­fer 26 der zi­tier­ten Ent­schei­dung des BAG). Denn die Un­ter­wei­sung be­zieht sich ge­ra­de auf die am kon­kre­ten Ar­beits­latz fest­ge­stell­ten und zu­vor ana­ly­sier­ten Gefähr­dungs­po­ten­tia­le. Das Maß der Un­ter­wei­sung hängt des­halb da­von ab, wel­che Gefähr­dun­gen mit der kon­kret aus­geübten Tätig­keit und dem kon­kret ein­ge­rich­te­ten Ar­beits­platz ver­bun­den sein können. Das Maß der Un­ter­wei­sung hängt da­mit in je­dem Fal­le von der Fra­ge ab, in wel­chem Maße der kon­kre­te Ar­beits­platz Gefähr­dun­gen für Le­ben und Ge­sund­heit des ein­zel­nen Ar­beit­neh­mers mit sich bringt. Ar­beitsplätze mit äußerst ge­ringfügi­gem Gefähr­dungs­po­ten­ti­al be­din­gen da­mit auch ei­ne er­heb­lich kürze­re Un­ter­wei­sung als Ar­beitsplätze mit ei­nem höhe­ren Gefähr­dungs­po­ten­ti­al. Es ist er­mes­sens­feh­ler­haft, ei­nem Ar­beit­ge­ber zu­zu­mu­ten, Un­ter­wei­sun­gen oh­ne vor­he­ri­ge Be­ur­tei­lung des Gefähr­dungs­po­ten­ti­als durch­zuführen, weil in die­sem Fal­le die Möglich­keit be­steht, dass ei­ne er­heb­li­che An­zahl von Ar­beit­neh­mern zu The­men ge­schult wer­den, hin­sicht­lich de­ren am kon­kre­ten Ar­beits­platz über­haupt kein Gefähr­dungs­po­ten­ti­al vor­han­den ist.

Der Ei­ni­gungs­stel­len­spruch, der vor­lie­gend kei­ne Zu­ord­nung von ein­zel­nen Ar­beitsplätzen zu Un­ter­wei­sungs­the­men vor­nimmt, berück­sich­tigt in er­heb­li­chem Maße das Kos­ten­in­ter­es­se der Ar­beit­ge­be­rin, möglichst we­nig Ar­beits­zeit für unnöti­ge Schu­lungs­in­hal­te auf­wen­den zu müssen, nicht. Zu­dem führt der Zwang, die Un­ter­wei­sun­gen vor Durchführung der Gefähr­dungs­be­ur­tei­lun­gen durchführen zu müssen auch da­zu, dass die Un­ter­wei­sun­gen hin­sicht­lich nicht re­le­van­ter The­men die Auf­merk­sam­keit der Ar­beit­neh­mer hin­sicht­lich der sie tatsächlich be­tref­fen­den Ge­fah­ren be­ein­träch­tigt und letzt­end­lich we­gen der abs­trakt vor­ge­se­he­nen Un­ter­wei­sungs­in­hal­te und der be­ab­sich­tig­ten Dau­er von re­gelmäßig 3 St­un­den die kon­kre­te Gefähr­dungs­ab­wehr nicht um­ge­setzt wer­den kann und wirk­li­che Gefähr­dun­gen nicht er­kannt wer­den.

Der Spruch der Ei­ni­gungs­stel­le ist aber auch auf ei­ne unmögli­che Leis­tung ge­rich­tet. Während un­ter Zif­fer 3.2 noch die Re­de von ei­ner Ziel­grup­pen­auf­tei­lung in 4 An­la­gen mit ver­schie­de­nen Schu­lungs­in­hal­ten ist, fasst die tatsächlich dem Spruch bei­gefügte An­la­ge 1

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al­le Ar­beit­neh­mer zu­sam­men, wo­bei oh­ne wei­te­re Hin­wei­se ein­zel­ne Ar­beit­neh­mer­grup­pen von ein­zel­nen Schu­lungs­in­hal­ten aus­ge­nom­men sein sol­len. Wel­che Ar­beit­neh­mer wel­che Schu­lungs­in­hal­te er­fah­ren, er­gibt sich aus dem Spruch und sei­ner An­la­ge 1 nicht. Eben­so enthält der Spruch kei­ne Ver­fah­rens­re­ge­lun­gen, wie der Schu­lungs­be­darf be­zo­gen auf den kon­kre­ten ein­zel­nen Ar­beit­neh­mer fest­ge­stellt wer­den soll. Der Spruch macht es der Ar­beit­ge­be­rin des­halb unmöglich, die in Zif­fer 3.2 pos­tu­lier­te we­nigs­tens teil­wei­se in­di­vi­du­el­le Schu­lung durch­zuführen. Die be­trieb­li­che Um­set­zung des vor­lie­gen­den Spruchs kann die Ar­beit­ge­be­rin nur nach­wei­sen, wenn sie vor­sorg­lich al­le In­hal­te der An­la­ge 1 ge­genüber al­len Mit­ar­bei­tern schult. Dies ist aber ge­ra­de auch nach dem Ei­ni­gungs­stel­len­spruch nicht ge­schul­det. Der Ei­ni­gungs­stel­len­spruch setzt da­mit ei­ne Gefähr­dungs­be­ur­tei­lung nämlich die Zu­ord­nung der Ar­beit­neh­mer zu den "Stern­chen­grup­pen" vor­aus, oh­ne sie selbst vor­zu­neh­men, ord­net aber gleich­zei­tig ei­ne Schu­lung vor der ei­gent­li­chen Gefähr­dungs­be­ur­tei­lung an. Dies ist unmöglich um­zu­set­zen. Die Erfüllung kann die Ar­beit­ge­be­rin nur nach­wei­sen, wenn sie Al­le für Al­les schult, was wie­der­um nicht ge­schul­det ist. Der Spruch ist des­halb nicht ge­eig­net, den be­trieb­li­chen Streit zu be­sei­ti­gen und bei­zu­le­gen.

Rechts­mit­tel­be­leh­rung

Ge­gen die­sen Be­schluss kann von den Be­tei­lig­ten zu 2 und 3 

RECH­TSBESCHWER­DE

ein­ge­legt wer­den. 

Für die wei­te­re Be­tei­lig­te ist ge­gen die Ent­schei­dung kein Rechts­mit­tel ge­ge­ben. 

Die Rechts­be­schwer­de muss in­ner­halb ei­ner Not­frist* von ei­nem Mo­nat nach der Zu­stel­lung des in vollständi­ger Form ab­ge­fass­ten Be­schlus­ses schrift­lich beim 

Bun­des­ar­beits­ge­richt 

Hu­go-Preuß-Platz 1 

99084 Er­furt

Fax: 0361 2636 2000

ein­ge­legt wer­den. 

Die Rechts­be­schwer­de­schrift muss von ei­nem Be­vollmäch­tig­ten un­ter­zeich­net sein. Als Be­vollmäch­tig­te sind nur zu­ge­las­sen:

1. Rechts­anwälte,
2. Ge­werk­schaf­ten und Ver­ei­ni­gun­gen von Ar­beit­ge­bern so­wie Zu­sam­men­schlüsse sol­cher Verbände für ih­re Mit­glie­der oder für an­de­re Verbände oder Zu­sam­men­schlüsse mit ver­gleich­ba­rer Aus­rich­tung und de­ren Mit­glie­der,
3. ju­ris­ti­sche Per­so­nen, de­ren An­tei­le sämt­lich im wirt­schaft­li­chen Ei­gen­tum ei­ner der in Nr. 2 be­zeich­ne­ten Or­ga­ni­sa­tio­nen ste­hen, wenn die ju­ris­ti­sche Per­son aus­sch­ließlich die Rechts­be­ra­tung und Pro­zess­ver­tre­tung der Mit­glie­der die­ser Or­ga­ni­sa­ti­on oder ei­nes an­de­ren Ver­ban­des oder Zu­sam­men­schlus­ses mit ver­gleich­ba­rer Aus­rich­tung ent­spre­chend de­ren Sat­zung durchführt und wenn die Or­ga­ni­sa­ti­on für die Tätig­keit der Be­vollmäch­tig­ten haf­tet.

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In den Fällen der Zif­fern 2 und 3 müssen die Per­so­nen, die die Rechts­be­schwer­de­schrift un­ter­zeich­nen, die Befähi­gung zum Rich­ter­amt ha­ben.

Ei­ne Par­tei die als Be­vollmäch­tig­ter zu­ge­las­sen ist, kann sich selbst ver­tre­ten. 

* ei­ne Not­frist ist un­abänder­lich und kann nicht verlängert wer­den

Olesch

Fahr­mer

Hel­ler

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