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Urteile zum Arbeitsrecht
Nach Alphabet
   
Schlag­worte: Gleichbehandlung, Sozialplan: Abfindungsanspruch
   
Gericht: Landesarbeitsgericht München
Akten­zeichen: 11 Sa 598/08
Typ: Urteil
Ent­scheid­ungs­datum: 11.02.2009
   
Leit­sätze:

Die Ent­schei­dung be­fasst sich mit ei­nem be­haup­te­ten An­spruch ei­ner Ar­beit­neh­me­rin auf ei­ne zusätz­li­che Ab­fin­dung, die im Rah­men ei­nes So­zi­al­plans durch Auf­he­bungs­ver­trag aus dem Un­ter­neh­men aus­ge­schie­den war und die sich aus dem So­zi­al­plan er­ge­ben­de Ab­fin­dung er­hal­ten hat­te. Um wei­te­re Ar­beit­neh­mer zum Ab­schluss von Auf­he­bungs­verträgen zu mo­ti­vie­ren hat­te das Un­ter­neh­men mit dem Be­triebs­part­ner nach Ab­schluss der Auf­he­bungs­ver­ein­ba­rung mit der Kläge­rin ei­ne Be­triebs­ver­ein­ba­rung ge­schlos­sen, die ge­genüber dem frühe­ren So­zi­al­plan ei­ne bes­ser do­tier­te Ab­fin­dungs­re­ge­lung vor­sah, je­doch Ansprüche der­je­ni­gen Mit­ar­bei­ter aus­schloss, die - wie die Kläge­rin - bei In­kraft­tre­ten be­reits ei­nen Auf­he­bungs­ver­trag ge­schlos­sen hat­ten. Die Kläge­rin hat mit der hier - ne­ga­tiv - ent­schie­de­nen Kla­ge die Ver­ur­tei­lung zur Zah­lung der Dif­fe­renz zwi­schen dem erhöhten und dem ihr be­reits aus­ge­zahl­ten Ab­fin­dungs­be­trag be­gehrt.

Vor­ins­tan­zen: Arbeitsgericht München
   

11 Sa 598/08

19a Ca 14542/07
(ArbG München)

 

Verkündet am: 11.02.2009

He­ger, Reg. Ober­se­kretär
Ur­kunds­be­am­ter

der Geschäfts­stel­le

 

Lan­des­ar­beits­ge­richt München


Im Na­men des Vol­kes


UR­TEIL


In dem Rechts­streit
 


A. W.


- Kläge­rin und Be­ru­fungskläge­rin -


Pro­zess­be­vollmäch­tig­te:


ge­gen


Fir­ma A. D. AG


- Be­klag­te und Be­ru­fungs­be­klag­te -


Pro­zess­be­vollmäch­tig­te:

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hat die 11. Kam­mer des Lan­des­ar­beits­ge­richts München auf Grund der münd­li­chen Ver­hand­lung vom 14. Ja­nu­ar 2008 durch den Vor­sit­zen­den Rich­ter am Lan­des­ar­beits­ge­richt Dr. Oben­aus und die eh­ren­amt­li­chen Rich­ter Schee­le und Jung

für Recht er­kannt:


1. Die Be­ru­fung der Kläge­rin ge­gen das En­dur­teil des Ar­beits­ge­richts München vom 30. April 2008, Az.: 19a Ca 14542/07, wird auf Kos­ten der Kläge­rin zurück­ge­wie­sen.


2. Die Re­vi­si­on wird zu­ge­las­sen.


Tat­be­stand:


Die Par­tei­en strei­ten über die Höhe ei­ner So­zi­al­plan­ab­fin­dung.


Der Aus­ein­an­der­set­zung liegt im We­sent­li­chen fol­gen­der Sach­ver­halt zu Grun­de:


Die Kläge­rin war bei der vor­ma­li­gen Be­klag­ten zu 1. (A. V. AG) seit 1. Ja­nu­ar 1980 mit ei­nem zu­letzt be­zo­ge­nen mo­nat­li­chen Brut­to­ent­gelt in Höhe von ca. 0,00 € beschäftigt. Das Ar­beits­verhält­nis der Kläge­rin ist zum 1. Ju­ni 2007 auf die jet­zi­ge Be­klag­te (A. D. AG) über­ge­gan­gen.


Die Kläge­rin schloss am 20. März 2007 mit der Rechts­vorgänge­rin der Be­klag­ten ei­nen Auf­he­bungs­ver­trag (Bl. 10/13 d. A.) ab, wo­nach das Ar­beits­verhält­nis der Par­tei­en am 30. Sep­tem­ber 2008 en­de­te. Un­ter Berück­sich­ti­gung des da­mals bei der Be­klag­ten be­ste­hen­den So­zi­al­plans beträgt die Ab­fin­dung für den Ver­lust des Ar­beits­plat­zes 109.875,00 €, die im Sep­tem­ber 2008 aus­be­zahlt wer­den soll­te.


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Nach­dem die Kläge­rin den Auf­he­bungs­ver­trag mit der Rechts­vorgänge­rin der Be­klag­ten ab­ge­schlos­sen hat­te, schlos­sen die Be­klag­te, die vor­ma­li­ge Be­klag­te zu 1. (A. V. AG), die A. L. AG und die A. K. AG mit den Ge­samt­be­triebsräten der A. D. AG, A. K. AG und A. V. AG am 11. Ju­li 2007 ei­ne Ge­samt­be­triebs­ver­ein­ba­rung (Bl. 43/45 d. A.) ab, die für die Be­rech­nung der Ab­fin­dung nach dem be­reits be­ste­hen­den So­zi­al­plan, un­ter des­sen Gel¬tungs­be­reich auch die Kläge­rin fällt, ein Min­dest­b­rut­to­mo­nats­ver­dienst von 5.000,00 € zu­grun­de legt.


Zif­fer 4. der Ge­samt­be­triebs­ver­ein­ba­rung vom 11. Ju­li 2007 mit der Über­schrift „Schluss­be­stim­mun­gen“ hat fol­gen­den Wort­laut:


„ Leis­tun­gen nach Zif­fern 1. und 2. die­ser Ver­ein­ba­rung ste­hen Mit­ar­bei­tern zur Verfügung, die im Zeit­punkt des In­kraft­tre­tens die­ser Ver­ein­ba­rung noch kei­ne Ver­ein­ba­rung zur Auf­he­bung ih­res Ar­beits­verhält­nis­ses un­ter­schrie­ben ha­ben. Dies gilt auch für Mit­ar­bei­ter mit ver­ein­bar­ter Vor­ru­he­stands­re­ge­lung oder ab­ge­schlos­se­ner Al­ters­teil­zeit-Ver­ein­ba­rung, so­lan­ge der Vor­ru­he­stand oder die ak­ti­ve Pha­se der Al­ters­teil­zeit noch nicht be­gon­nen hat. Die­se Ver­ein­ba­rung tritt mit ih­rer Un­ter­zeich­nung in Kraft und en­det oh­ne Nach­wir­kung mit Ab­lauf des 31.12.2008.“


Mit ih­rer beim Ar­beits­ge­richt München am 24. Ok­to­ber 2007 ein­ge­gan­ge­nen Kla­ge vom 17. Ok­to­ber 2007 hat die Kläge­rin die ge­richt­li­che Fest­stel­lung be­an­tragt, dass ihr statt der in der Auf­he­bungs­ver­ein­ba­rung ver­spro­che­nen Ab­fin­dung ei­ne deut­lich höhe­re Ab­fin­dung zu­steht. Sie hat gel­tend ge­macht, dass ins­be­son­de­re aus dem Ge­sichts­punkt der Gleich­be­hand­lung für die Be­rech­nung ih­rer So­zi­al­plan­ab­fin­dung die Ge­samt­be­triebs­ver­ein­ba­rung vom 11. Ju­li 2007 zu­grun­de zu le­gen sei. Des­halb ste­he ihr über die ver­ein­bar­te Ab­fin­dung hin­aus ein wei­te­rer Be­trag in Höhe von 73.250,00 € zu. Die­ser er­ge­be sich rech­ne­risch, wenn bei der Be­rech­nung der So­zi­al­plan­ab­fin­dung ein Mo­nats­ein­kom­men von 5.000,00 € zu­grun­de ge­legt wer­de. Dies müsse auch für den Fall ei­ner Teil­zeit­beschäfti­gung gel­ten. In je­dem Fall müsse für die Be­rech­nung der So­zi­al­plan­ab­fin­dung im Rah­men ih­rer Teil­zeit­beschäfti­gung ein fik­ti­ves Brut­to­mo­nats­ein­kom­men von 5.000,00 € an­tei­lig berück­sich­tigt wer­den. Dies er­ge­be sich aus Zif­fer 1. „Son­der­fonds“, letz­ter Ab­satz letz­ter Satz der Ge­samt­be­triebs­ver­ein­ba­rung vom 11. Ju­li 2007 i.V.m. § 5 Ziff. 3.6 des So­zi­al­plans vom 28. April 2006.

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Die Kläge­rin hat erst­in­stanz­lich be­an­tragt:

Es wird fest­ge­stellt, dass die Be­klag­te der Kläge­rin bei ih­rem Aus­schei­den aus dem zwi­schen den Par­tei­en be­ste­hen­den Ar­beits­verhält­nis zum 30.09.2008 statt der be­reits zu­ge­stan­de­nen 109.875,00 € ei­nen Ab­fin­dungs­be­trag in Höhe von 183.125,00 € schul­det.


Hilfs­wei­se hat sie be­an­tragt:


Es wird fest­ge­stellt, dass die Be­klag­te der Kläge­rin bei ih­rem Aus­schei­den aus dem zwi­schen den Par­tei­en be­ste­hen­den Ar­beits­verhält­nis zum 30.09.2008 statt der be­reits zu­ge­stan­de­nen 109.875,00 € ei­nen Ab­fin­dungs­be­trag in Höhe von 174.206,81 € schul­det.


Die Be­klag­te hat Kla­ge­ab­wei­sung be­an­tragt und zur Be­gründung ins­be­son­de­re vor­ge­tra­gen, die Kläge­rin fal­le nicht un­ter den An­wen­dungs­be­reich der Ge­samt­be­triebs­ver­ein­ba­rung vom 11. Ju­li 2007, da sie be­reits vor des­sen Ab­schluss ei­ner Auf­he­bungs­ver­ein­ba­rung zu­ge­stimmt ge­habt ha­be.


Hin­sicht­lich des wei­te­ren erst­in­stanz­li­chen Sach- und Rechts­vor­trags wird auf die von den Par­tei­en ge­wech­sel­ten Schriftsätze ergänzend Be­zug ge­nom­men.


Das Ar­beits­ge­richt München hat mit En­dur­teil vom 30. April 2008, das der Kläge­rin am 3. Ju­ni 2008 zu­ge­stellt wor­den ist, die Kla­ge in vol­lem Um­fang ab­ge­wie­sen.


Zur Be­gründung hat das Ar­beits­ge­richt aus­geführt, ent­schei­dend für den Er­folg der Kla­ge sei die Fra­ge, ob für die Be­rech­nung der So­zi­al­plan­ab­fin­dung zusätz­lich die Re­ge­lun­gen aus der Ge­samt­be­triebs­ver­ein­ba­rung vom 11. Ju­li 2007 zu­grun­de zu le­gen sei­en. Die für die Kläge­rin güns­ti­gen Re­ge­lun­gen der Ge­samt­be­triebs­ver­ein­ba­rung vom 11. Ju­li 2007 sei­en nicht an­wend­bar. Nach dem In­halt die­ser Ge­samt­be­triebs­ver­ein­ba­rung fal­le sie nicht un­ter ih­ren An­wen­dungs­be­reich, weil sie im Zeit­punkt des In­kraft­tre­tens die­ser Ver­ein­ba­rung be­reits ei­ne Auf­he­bungs­ver­ein­ba­rung ge­schlos­sen ge­habt ha­be. Die Ge­samt-

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be­triebs­rats­ver­ein­ba­rung ver­s­toße auch nicht ge­gen den Gleich­be­hand­lungs­grund­satz. Es sei all­ge­mein an­er­kannt, dass die Be­triebs­part­ner auch Stich­ta­ge im Rah­men von So­zi­alplänen be­stim­men und die Ar­beit­neh­mer von So­zi­al­plan­leis­tun­gen aus­neh­men könn­ten, die vor dem Stich­tag selbst ihr Ar­beits­verhält­nis gekündigt hätten. Wenn der Ar­beit­ge­ber fest­stel­le, dass sein Ziel des Per­so­nal­ab­baus noch nicht erfüllt sei, sei das Mo­tiv für ei­ne Auf­sto­ckung der So­zi­al­plan­ab­fin­dun­gen sach­lich ge­recht­fer­tigt, um wei­te­re Tei­le der Be­leg­schaft zum Ab­schluss ei­ner Auf­he­bungs­ver­ein­ba­rung zu ver­an­las­sen. Die­ses Mo­tiv zwin­ge auch nicht da­zu, be­reits ab­ge­schlos­se­ne Auf­he­bungs­verträge fi­nan­zi­ell zu ver­bes­sern, zu­mal nachträgli­che fi­nan­zi­el­le Ver­bes­se­run­gen bei Alt­verträgen das Fi­nanz­vo­lu­men für neue Auf­he­bungs­verträge ver­rin­gern würden. Dies lie­fe aber in un­zulässi­ger Wei­se dem Ziel wei­te­rer Auf­he­bungs­verträge zu­wi­der. Sch­ließlich sei auch zu be­ach­ten, dass es die Kläge­rin letzt­lich selbst in der Hand ge­habt ha­be, frei­wil­lig ei­ne Auf­he­bungs­ver­ein­ba­rung zu un­ter­zeich­nen. Ei­ne Ver­pflich­tung zum Ab­schluss ei­ner Auf­he­bungs­ver­ein­ba­rung ha­be für die Kläge­rin je­den­falls nicht be­stan­den.


Ge­gen die Kla­ge­ab­wei­sung wen­det sich die Kläge­rin mit ih­rer am 23. Ju­ni 2008 beim Lan­des­ar­beits­ge­richt München ein­ge­gan­ge­nen Be­ru­fung vom 18. Ju­ni 2008, die sie mit Schrift­satz vom 1. Sep­tem­ber 2008, der am 4. Sep­tem­ber 2008 beim Lan­des­ar­beits­ge­richt München ein­ge­gan­gen ist, be­gründet hat.


Un­ter Ver­tie­fung und teil­wei­se Wie­der­ho­lung ih­res erst­in­stanz­li­chen Vor­trags macht die Kläge­rin gel­tend, Zif­fer 4. der Ge­samt­be­triebs­ver­ein­ba­rung „Son­der­fonds“ ver­s­toße ge­gen den Gleich­be­hand­lungs­grund­satz. Sie, die Kläge­rin, sei nicht nur durch die ge­rin­ge­re Ab­fin­dung, son­dern auch da­durch be­nach­tei­ligt, dass ihr Ar­beits­verhält­nis be­reits zum 30. Sep­tem­ber 2008 ge­en­det ha­be und sie dem­ent­spre­chend drei Mo­nats­gehälter we­ni­ger ha­be er­lan­gen können als die­je­ni­gen, die nach der neu­en Ge­samt­be­triebs­ver­ein­ba­rung ei­ne erhöhte Ab­fin­dung er­lang­ten und de­ren Ar­beits­verhält­nis erst zum 31. De­zem­ber 2008 ge­en­det hätte.

 

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Die Si­tua­ti­on der Mit­ar­bei­ter sei auch in­so­weit iden­tisch, als bei­de Mit­ar­bei­ter­grup­pen ih­re Auf­he­bungs­verträge bis zum 31. De­zem­ber 2007 hätten ab­sch­ließen und als das Ar­beits­verhält­nis je­weils be­reits bis spätes­tens 31. De­zem­ber 2008 ha­be en­den müssen. Ent­ge­gen der Auf­fas­sung des Ar­beits­ge­richts sei das Mo­tiv des Ar­beit­ge­bers, wei­te­re Tei­le der Be­leg­schaft zum Ab­schluss ei­ner Auf­he­bungs­ver­ein­ba­rung durch erhöhte Ab­fin­dun­gen zu be­we­gen, kein sach­lich recht­fer­ti­gen­der Grund für die vor­lie­gen­de Un­gleich­be­hand­lung. Auf­grund der nor­ma­ti­ven Wir­kung der Be­triebs­ver­ein­ba­rung sei die Prüfung, ob ein sach­lich recht­fer­ti­gen­der Grund für die Un­gleich­be­hand­lung be­ste­he, nach ob­jek­ti­ven Merk­ma­len zu be­ur­tei­len. Mo­ti­ve könn­ten dies­bezüglich nicht her­an­ge­zo­gen wer­den. Da­zu gehöre auch das Mo­tiv, den ge­plan­ten Per­so­nal­ab­bau zu er­rei­chen, weil die­ses Mo­tiv eben schon dem ursprüng­li­chen So­zi­al­plan zu­grun­de ge­le­gen ha­be. Be­reits erst­in­stanz­lich ha­be sie, die Kläge­rin, be­strit­ten, dass das Ziel des Per­so­nal­ab­baus gefähr­det ge­we­sen sei.
Es sei auch be­strit­ten wor­den, dass noch nicht genügend Mit­ar­bei­ter frei­wil­lig ei­ne Auf­he­bungs­ver­ein­ba­rung mit dem Ar­beit­ge­ber ge­schlos­sen hätten, um das Ziel des Stel­len­ab­baus zu er­rei­chen. Auch die Tat­sa­che, dass sie letzt­lich frei­wil­lig ei­ne Auf­he­bungs­ver­ein­ba­rung un­ter­zeich­net ha­be, recht­fer­ti­ge nicht die vor­ge­nom­me­ne Dif­fe­ren­zie­rung. Ei­ne feh­len­de Ver­pflich­tung zum Ab­schluss ei­ner Auf­he­bungs­ver­ein­ba­rung lie­ge nämlich auch bei den­je­ni­gen Mit­ar­bei­tern vor, die die Möglich­keit hätten, in den Ge­nuss der erhöhten Ab­fin­dung zu ge­lan­gen.


Der Kläger be­an­tragt:


1. Das Ur­teil des Ar­beits­ge­richts München vom 30.04.2008, Az.: 19a Ca 14542/07, wird auf­ge­ho­ben.


2. Die Be­klag­te wird ver­ur­teilt, der Kläge­rin 73.250,00 € brut­to nebst Zin­sen in Höhe von 5 %-Punk­ten über dem je­wei­li­gen Ba­sis­zins­satz seit 01.10.2008 zu be­zah­len.


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Hilfs­wei­se:


Die Be­klag­te wird ver­ur­teilt, der Kläge­rin 64.331,81 € brut­to nebst Zin­sen in Höhe von 5 %-Punk­ten über dem je­wei­li­gen Ba­sis­zins­satz seit 01.10.2008 zu be­zah­len.


Die Be­klag­te be­an­tragt,


die Be­ru­fung zurück­zu­wei­sen.


Zur Be­gründung führt sie aus, das Ar­beits­ge­richt ha­be zu Recht her­aus­ge­stellt, dass die Be­triebs­part­ner im Rah­men der ih­nen vom Be­triebs­ver­fas­sungs­ge­setz ein­geräum­ten wei­ten Re­ge­lungs­be­fug­nis in Be­triebs­ver­ein­ba­run­gen auch Stich­tags­re­ge­lun­gen ver­ein­ba­ren könn­ten, die zum vollständi­gen Aus­schluss von Ansprüchen be­stimm­ter Mit­ar­bei­ter und Mit­ar­bei­ter­grup­pen führ­ten. Die Schluss­fol­ge­rung des Ar­beits­ge­richts, dass die Be­triebs­part­ner dann erst recht ver­ein­ba­ren könn­ten, dass die un­ter­schied­li­che Höhe von Ansprüchen aus ei­ner Be­triebs­ver­ein­ba­rung von ei­nem Stich­tag abhängig ge­macht wer­den könne, sei rechts­feh­ler­frei. Nach der Recht­spre­chung des Bun­des­ar­beits­ge­richts ver­s­toße ei­ne sach­ver­halts­be­zo­ge­ne un­ter­schied­li­che Be­hand­lung von Ar­beit­neh­mern erst dann ge­gen den be­triebs­ver­fas­sungs­recht­li­chen Gleich­be­hand­lungs­grund­satz, wenn sie willkürlich sei.
Hierfür ha­be die Kläge­rin kei­ne Tat­sa­chen vor­ge­tra­gen. Ent­ge­gen ih­rer Auf­fas­sung ha­be das Ar­beits­ge­richt nicht dar­auf ab­ge­stellt, dass der recht­zei­ti­ge Ab­bau von 5.700 Stel­len am 11. Ju­li 2007 gefähr­det ge­we­sen sei. Es ha­be viel­mehr dar­auf ab­ge­stellt, dass der bis zu die­sem Zeit­punkt ein­ver­nehm­lich er­reich­te Stel­len­ab­bau von der Be­klag­ten als un­zu­rei­chend an­ge­se­hen wor­den sei und ha­be die­se un­ter­neh­me­ri­sche Be­wer­tung als sach­li­chen Grund an­ge­se­hen, der die streit­ge­genständ­li­che Stich­tags­re­ge­lung recht­fer­ti­ge.
Es sei nicht nach­voll­zieh­bar, war­um bei der Aus­ge­stal­tung der Ge­samt­be­triebs­ver­ein­ba­rung „Son­der­fonds“ auf die­se un­ter­neh­me­ri­sche Einschätzung der Be­klag­ten nicht ha­be ab­ge­stellt wer­den dürfen. Bis En­de Ju­ni 2007 hätten Ar­beits­ka­pa­zitäten im Um­fang von 4.060 Per­so­nen ab­ge­baut wer­den können. Vor dem Hin­ter­grund der lang an­dau­ern­den und in­ten­si­ven Ab­bau­bemühun­gen, der lan­gen in­di­vi­du­el­len Kündi­gungs­fris­ten und dem


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in der Ver­ein­ba­rung zum be­son­de­ren Kündi­gungs­schutz vom 31. Ja­nu­ar 2007 erklärten Ver­zicht auf be­triebs­be­ding­te Be­en­di­gungskündi­gun­gen bis zum 31. De­zem­ber 2009 sei die Be­klag­te En­de Ju­ni 2007 da­von aus­ge­gan­gen, dass der im Um­fang von ca. 1.700 Stel­len er­for­der­li­che wei­te­re Stel­len­ab­bau nur dann bis zum 31. De­zem­ber 2008 ein­ver­nehm­lich ha­be er­reicht wer­den können, wenn man zusätz­li­che fi­nan­zi­el­le An­rei­ze schaf­fe.


Die Kläge­rin er­wi­dert, ent­ge­gen der Auf­fas­sung der Be­klag­ten könne die vor­ge­nom­me­ne un­ter­schied­li­che Be­hand­lung kei­nes­falls durch ei­ne sub­jek­ti­ve Einschätzung ei­ner der Be­triebs­par­tei­en sach­lich ge­recht­fer­tigt wer­den. Der Willkür wer­de Tür und Tor geöff­net, wenn die sub­jek­ti­ve Sicht­wei­se des Ar­beit­ge­bers ei­ne Un­gleich­be­hand­lung recht­fer­ti­gen könne.


Die Be­klag­te er­wi­dert, der er­heb­li­che Er­mes­sens­spiel­raum, der den Be­triebs­par­tei­en bei der Fest­le­gung des In­halts von Be­triebs­ver­ein­ba­run­gen zu­ste­he, er­stre­cke sich nicht nur auf ob­jek­ti­ve Tat­sa­chen, son­dern schließe sub­jek­ti­ve Vor­stel­lun­gen ein. Die En­de Ju­ni 2007 er­folg­te Einschätzung der Be­klag­ten, dass der im Um­fang von ca. 1.700 Stel­len er­for­der­li­che wei­te­re Stel­len­ab­bau nur dann bis zum 31. De­zem­ber 2008 ein­ver­nehm­lich er­reicht wer­den könne, wenn zusätz­li­che fi­nan­zi­el­le An­rei­ze ge­schaf­fen würden, sei rea­lis­tisch und da­mit sach­lich ge­recht­fer­tigt ge­we­sen. Sie, die Be­klag­te, ha­be seit An­fang 2006 al­le ihr zur Verfügung ste­hen­den Möglich­kei­ten ge­nutzt, um den bis 31. De­zem­ber 2008 er­for­der­li­chen Per­so­nal­ab­bau ein­ver­nehm­lich durchführen zu können. Bis Mit­te 2007 sei auf­grund die­ser Ak­ti­vitäten das Ei­ni­gungs­po­ten­zi­al auf Sei­ten der Be­leg­schaft wei­test­ge­hend aus­geschöpft wor­den. Die Länge der in­di­vi­du­el­len Kündi­gungs­fris­ten der Ar­beit­neh­mer sei für die Einschätzung der Be­klag­ten ent­ge­gen der Auf­fas­sung der Kläge­rin un­er­heb­lich, weil sie, die Be­klag­te, ei­nen Ver­zicht auf be­triebs­be­ding­te Be­en­di­gungskündi­gun­gen bis zum 31. De­zem­ber 2009 erklärt ge­habt ha­be.


Hin­sicht­lich des wei­te­ren Vor­brin­gens der Par­tei­en in der Be­ru­fungs­in­stanz wird auf die ge­wech­sel­ten Schriftsätze ergänzend Be­zug ge­nom­men.


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Ent­schei­dungs­gründe:


I.


Die Be­ru­fung ist zulässig. Sie ist statt­haft nach § 64 Abs. 1 und 2 b) ArbGG und auch im Übri­gen zulässig, ins­be­son­de­re in der ge­setz­li­chen Form und der vor­ge­schrie­be­nen Frist ein­ge­legt und be­gründet wor­den (§§ 11 Abs. 2 ArbGG, 64 Abs. 6 Satz 1 ArbGG i.V.m. §§ 519 Abs. 2, 520 Abs. 3 ZPO, § 66 Abs. 1 Sätze 1, 2, 5 ArbGG i.V.m. § 222 ZPO).


II.

Die Be­ru­fung ist un­be­gründet.


Das Ar­beits­ge­richt hat zu Recht und mit zu­tref­fen­der Be­gründung die Kla­ge ab­ge­wie­sen. Ein An­spruch auf Erhöhung der durch Auf­he­bungs­ver­ein­ba­rung vom 20. März 2007 ver­spro­che­nen Ab­fin­dung be­steht nicht.


Das Be­ru­fungs­ge­richt schließt sich der Be­gründung des Erst­ge­richts in vol­lem Um­fang an und sieht von ei­ner ei­ge­nen Dar­stel­lung der Ent­schei­dungs­gründe ab (§ 69 Abs. 2 ArbGG).


Ergänzend ist im Hin­blick auf das Be­ru­fungs­vor­brin­gen le­dig­lich Fol­gen­des aus­zuführen:
Die Kläge­rin hat kei­nen An­spruch auf Gleich­be­hand­lung mit den­je­ni­gen Ar­beit­neh­mern, die un­ter Be­zug­nah­me auf die Ge­samt­be­triebs­ver­ein­ba­rung vom 11. Ju­li 2007 aus dem Ar­beits­verhält­nis aus­ge­schie­den sind und die ge­genüber der ursprüng­li­chen Ab­fin­dungs­re­ge­lung ei­ne erhöhte Ab­fin­dung er­hal­ten bzw. er­hal­ten ha­ben.


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Die von der Kläge­rin be­gehr­te zusätz­li­che Ab­fin­dungs­leis­tung kann nicht auf § 75 Abs. 1 Satz 1 Be­trVG gestützt wer­den.


Nach § 75 Abs. 1 Satz 1 Be­trVG ha­ben Ar­beit­ge­ber und Be­triebs­rat darüber zu wa­chen, dass al­le im Be­trieb täti­gen Per­so­nen nach den Grundsätzen von Recht und Bil­lig­keit be­han­delt wer­den, ins­be­son­de­re ha­ben die Be­triebs­part­ner den ar­beits­recht­li­chen Gleich­be­hand­lungs­grund­satz bei So­zi­al­plan­re­ge­lun­gen zu be­ach­ten. Er ver­bie­tet so­wohl die sach­frem­de Schlech­ter­stel­lung ein­zel­ner Ar­beit­neh­mer oder Ar­beit­neh­mer­grup­pen ge­genüber an­de­ren Ar­beit­neh­mern bzw. Ar­beit­neh­mer­grup­pen in ver­gleich­ba­rer La­ge als auch die sach­frem­de Dif­fe­ren­zie­rung zwi­schen Ar­beit­neh­mern in ei­ner be­stimm­ten Ord­nung. Ei­ne Dif­fe­ren­zie­rung ist dann sach­fremd, wenn es für die un­ter­schied­li­che Be­hand­lung kei­ne bil­li­gens­wer­ten Gründe gibt (vgl. BAG, Urt. vom 11. Fe­bru­ar 1998, Az. 10 AZR 22/97, NZA 1998, 895 m.w.N.).


Die Be­stim­mung der Be­triebs­part­ner, dass die Ar­beit­neh­mer, die auf­grund des So­zi­al­plans vom 28. April 2006 durch Auf­he­bungs­ver­trag bei der Be­klag­ten aus­ge­schie­den sind oder noch aus­schei­den, ei­nen ge­rin­ge­ren Ab­fin­dungs­an­spruch ha­ben als die­je­ni­gen, de­ren Ar­beits­verhält­nis durch Auflösungs­ver­trag auf­grund der Ge­samt­be­triebs­ver­ein­ba­rung vom 11. Ju­li 2007 en­det, hält sich im Rah­men des den Be­triebs­part­nern ein­geräum­ten Re­ge­lungs­er­mes­sens.


Bei der Verände­rung der Höhe ei­ner So­zi­al­plan­ab­fin­dung ist zu be­ach­ten, dass So­zi­alpläne bei Leis­tun­gen zum Aus­gleich oder zur Min­de­rung ent­stan­de­ner Nach­tei­le bei der Höhe der Ab­fin­dung die un­ter­schied­li­che Si­tua­ti­on berück­sich­ti­gen können, in der sich die be­trof­fe­nen Ar­beit­neh­mer zum Zeit­punkt des An­ge­bots des Auf­he­bungs­ver­tra­ges be­fin­den (BAG, a.a.O. m.w.N.). Hier­von ha­ben die Be­triebs­part­ner im vor­lie­gen­den Fal­le Ge­brauch ge­macht.


Nach­dem die Be­triebs­part­ner im Zeit­punkt des Ab­schlus­ses der Ge­samt­be­triebs­ver­ein­ba­rung übe­rein­stim­mend da­von aus­gin­gen, dass das ursprüng­lich ge­setz­te per­so­nal­wirt­schaft­li­che Ziel ei­nes Per­so­nal­ab­baus in der vor­ge­se­he­nen Frist und mit den ursprüng­lich vor­ge­se­he­nen Ab­fin­dungs­beträgen nicht zu er­rei­chen war, lag es in ih­rer Re­ge­lungs­macht, durch ei­ne ver­bes­ser­te Ab­fin­dungs­re­ge­lung wei­te­re Ar­beit­neh­mer zum Ab­schluss

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ei­ner Auf­he­bungs­ver­ein­ba­rung zu mo­ti­vie­ren. Ei­ne sol­che Re­ge­lung ist bei Be­triebsände­run­gen, die sich über länge­re Zeit hin­zie­hen, ein sinn­vol­les Steue­rungs­in­stru­ment, um noch nicht aus­ge­schie­de­ne Ar­beit­neh­mer zum Ab­schluss ei­nes Auf­he­bungs­ver­tra­ges zu be­we­gen (BAG, a.a.O.).


Die Be­triebs­part­ner durf­ten da­von aus­ge­hen, dass Ar­beit­neh­mer, die be­reits vor dem 11. Ju­li 2007 auf­grund des So­zi­al­pla­nes vom 28. April 2006 ei­nen Auflösungs­ver­trag ge­schlos­sen hat­ten, die vor­ge­se­he­ne So­zi­al­plan­leis­tung als Nach­teils­aus­gleich oh­ne Vor­be­hal­te als an­ge­mes­sen ak­zep­tiert hat­ten. Für Ar­beit­neh­mer, die in der Zeit vom 11. Ju­li 2007 bis 31. De­zem­ber 2007 zur vor­zei­ti­gen Be­en­di­gung des Ar­beits­verhält­nis­ses ver­an­lasst wer­den soll­ten, be­stand da­ge­gen ei­ne an­de­re Si­tua­ti­on. Für die­se war im Hin­blick auf den be­ste­hen­den Kündi­gungs­ver­zicht der Be­klag­ten ei­ner­seits, die spe­zi­fi­sche La­ge auf dem Ar­beits­markt un­ter Berück­sich­ti­gung ih­rer persönli­chen Be­din­gun­gen an­de­rer­seits ein Aus­schei­den un­ter den bis­her gel­ten­den Kon­di­tio­nen nicht ak­zep­ta­bel.


Vor dem Hin­ter­grund die­ser Sach­la­ge ha­ben die Be­triebs­part­ner oh­ne Ver­s­toß ge­gen § 75 Abs. 1 Be­trVG für die­sen Per­so­nen­kreis ei­ne ver­bes­ser­te Ab­fin­dungs­re­ge­lung ver­ein­bart.

III.


Die Kos­ten­ent­schei­dung be­ruht auf § 97 ZPO.


Rechts­mit­tel­be­leh­rung:


Ge­gen die­ses Ur­teil kann die Kläge­rin Re­vi­si­on ein­le­gen.

Für die Be­klag­te ist ge­gen die­ses Ur­teil kein Rechts­mit­tel ge­ge­ben.
 

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Die Re­vi­si­on muss in­ner­halb ei­ner Frist von ei­nem Mo­nat ein­ge­legt und in­ner­halb ei­ner Frist von zwei Mo­na­ten be­gründet wer­den.


Bei­de Fris­ten be­gin­nen mit der Zu­stel­lung des in vollständi­ger Form ab­ge­fass­ten Ur­teils, spätes­tens aber mit Ab­lauf von fünf Mo­na­ten nach der Verkündung des Ur­teils.


Die Re­vi­si­on muss beim


Bun­des­ar­beits­ge­richt

Hu­go-Preuß-Platz 1

99084 Er­furt


Post­an­schrift:
Bun­des­ar­beits­ge­richt
99113 Er­furt


Te­le­fax-Num­mer:
0361 2636-2000


ein­ge­legt und be­gründet wer­den.


Die Re­vi­si­ons­schrift und die Re­vi­si­ons­be­gründung müssen von ei­nem Rechts­an­walt un­ter­zeich­net sein.


Es genügt auch die Un­ter­zeich­nung durch ei­nen Be­vollmäch­tig­ten der Ge­werk­schaf­ten und von Ver­ei­ni­gun­gen von Ar­beit­ge­bern so­wie von Zu­sam­men­schlüssen sol­cher Verbände
- für ih­re Mit­glie­der
- oder für an­de­re Verbände oder Zu­sam­men­schlüsse mit ver­gleich­ba­rer Aus­rich­tung und de­ren Mit­glie­der


oder

von ju­ris­ti­schen Per­so­nen, de­ren An­tei­le sämt­lich in wirt­schaft­li­chem Ei­gen­tum ei­ner der im vor­ge­nann­ten Ab­satz be­zeich­ne­ten Or­ga­ni­sa­tio­nen ste­hen,
- wenn die ju­ris­ti­sche Per­son aus­sch­ließlich die Rechts­be­ra­tung und Pro­zess­ver­tre­tung die­ser Or­ga­ni­sa­ti­on und ih­rer Mit­glie­der oder an­de­re Verbände oder Zu­sam­men­schlüsse mit ver­gleich­ba­rer Aus­rich­tung und de­ren Mit­glie­der ent­spre­chend de­ren Sat­zung durchführt
- und wenn die Or­ga­ni­sa­ti­on für die Tätig­keit der Be­vollmäch­tig­ten haf­tet.
 

- 13 -


In je­dem Fall muss der Be­vollmäch­tig­te die Befähi­gung zum Rich­ter­amt ha­ben.


Zur Möglich­keit der Re­vi­si­ons­ein­le­gung mit­tels elek­tro­ni­schen Do­ku­ments wird auf die Ver­ord­nung über den elek­tro­ni­schen Rechts­ver­kehr beim Bun­des­ar­beits­ge­richt vom 09.03.2006 (BGBl. I, 519 ff.) hin­ge­wie­sen. Ein­zel­hei­ten hier­zu un­ter http://www.bun­des­ar­beits­ge­richt.de

Dr. Oben­aus 

Schee­le 

Jung

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