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Re­ser­ve der Ren­ten­ver­si­che­rung bei 32,6 Mil­li­ar­den Eu­ro

Die Ren­ten­fi­nan­zen sind sta­bil - und da­mit auch der Bei­trags­satz: Doch schon heu­te ist be­reits ab­seh­bar, dass die Re­ser­ve der Ren­ten­ver­si­che­rung im­mer wei­ter auf­ge­braucht wird

17.05.2016. (dpa) - Die Rück­la­ge der ge­setz­li­chen Ren­ten­ver­si­che­rung ist seit En­de ver­gan­ge­nen Jah­res um rund 1,5 auf 32,6 Mil­li­ar­den Eu­ro ge­sun­ken.

Das geht nach In­for­ma­tio­nen der Deut­schen Pres­se-Agen­tur in Ber­lin aus den jüngs­ten Da­ten der Deut­schen Ren­ten­ver­si­che­rung her­vor.

Da­mit blei­ben die Ren­ten­fi­nan­zen der­zeit wei­ter sta­bil.

En­de April ent­sprach die Rück­la­ge 1,62 Mo­nats­aus­ga­ben der Ren­ten­ver­si­che­rung.

Ge­gen­über dem Vor­mo­nat stieg die so­ge­nann­te Nach­hal­tig­keits­rück­la­ge leicht an.

En­de März be­trug die Rück­la­ge noch 32,2 Mil­li­ar­den Eu­ro. En­de 2014 hat­te die Ren­ten­kas­se noch ei­ne Re­kor­d­re­ser­ve von mehr als 35 Mil­li­ar­den Eu­ro.

Nach An­ga­ben der Ren­ten­ver­si­che­rung ist die Ent­wick­lung seit An­fang des Jah­res auf sai­so­na­le Ef­fek­te zu­rück­zu­füh­ren. Auch struk­tu­rel­le Leis­tungs­aus­wei­tun­gen hät­ten sich aus­ge­wirkt, hieß es in Be­zug auf die Müt­ter­ren­te und die ab­schlags­freie Ren­te mit 63. "Trotz der rück­läu­fi­gen Nach­hal­tig­keits­rück­la­ge kann der Bei­trags­satz nach den Vor­aus­be­rech­nun­gen bis 2020 sta­bil blei­ben", so die Ren­ten­ver­si­che­rung wei­ter. Er be­trägt 18,7 Pro­zent.

Nach of­fi­zi­el­ler Schät­zung wird die Nach­hal­tig­keits­rück­la­ge kon­ti­nu­ier­lich ab­schmel­zen. Sie dürf­te zum En­de des Jahr­zehnts ih­re ge­setz­li­che Un­ter­gren­ze von 0,2 Mo­nats­aus­ga­ben er­reicht ha­ben. Des­halb muss der Bei­trags­satz 2021 vor­aus­sicht­lich stei­gen. Laut jüngs­tem Ren­ten­ver­si­che­rungs­be­richt soll er über 20,4 Pro­zent im Jahr 2025 bis auf 21,5 Pro­zent im Jahr 2029 stei­gen.

Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

 

Letzte Überarbeitung: 15. Juli 2016

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