Gebühren­freie Hot­line: 0800 - 440 1 880
Arbeitsrecht aktuell
Jahr

SPD und IG BAU wol­len Trick­se­rei­en am Ar­beits­markt stop­pen

SPD und IG Bau wol­len schär­fe­re Re­geln ge­gen Miss­brauch von Leih­ar­beit: SPD-Schat­ten­mi­nis­ter für Ar­beit und So­zia­les Wie­se­hü­gel für zeit­li­che Be­gren­zung von Leih­ar­beit

11.09.2013. (dpa) - Die SPD und die IG BAU wol­len Trick­se­rei­en von Un­ter­neh­men auf Kos­ten der Ar­beit­neh­mer ei­nen Rie­gel vor­schie­ben.

In der neu auf­ge­flamm­ten De­bat­te über die teils jah­re­lan­ge Be­schäf­ti­gung von Leih­ar­bei­tern hat sich der SPD-Kan­di­dat für das Amt des Ar­beits­mi­nis­ters, Klaus Wie­se­hü­gel, am Mitt­woch für ei­ne Be­fris­tung aus­ge­spro­chen.

"Es wird ei­ne kla­re Gren­ze ge­ben, wie lan­ge sich so et­was hin­zie­hen darf", ver­sprach der ehe­ma­li­ge Chef der In­dus­trie­ge­werk­schaft in Ber­lin für den Fall ei­nes Wahl­siegs. Sein Nach­fol­ger bei der IG BAU, Ro­bert Fei­ger, for­der­te au­ßer­dem ei­ne ge­setz­li­che Pflicht, Ar­beits­zei­ten fäl­schungs­si­cher und lü­cken­los zu er­fas­sen, um Miss­brauch zu ver­hin­dern.

Wie­se­hü­gel nann­te zu sei­nem Vor­schlag ei­ner Be­fris­tung der Leih­ar­beit zu­nächst kei­ne kon­kre­te Höchst­dau­er. Das müs­se mit ei­nem mög­li­chen Ko­ali­ti­ons­part­ner aus­ge­han­delt wer­den. Die SPD will au­ßer­dem den An­teil von Leih­ar­bei­tern in Un­ter­neh­men be­gren­zen.

Ar­beit­ge­ber-Prä­si­dent Die­ter Hundt be­stritt den mas­sen­haf­ten Miss­brauch der Leih­ar­beit. In Ein­zel­fäl­len mö­ge es das ge­ben, doch "die vor­han­de­nen ge­setz­li­chen Mög­lich­kei­ten bie­ten je­de Hand­ha­be, dies zu ver­hin­dern", sag­te Hundt der "Pas­sau­er Neu­en Pres­se" (Mitt­woch).

Der Ein­satz von Zeit­ar­beits­kräf­ten er­fol­ge vor­über­ge­hend, um Auf­trags­spit­zen ab­zu­de­cken. "Mehr als 50 Pro­zent der Ein­satz­zei­ten sind kür­zer als sechs Mo­na­te", sag­te er.

In der ARD-Sen­dung "Wahl­a­re­na" am Mon­tag­abend hat­te ein Leih­ar­bei­ter ge­schil­dert, dass er seit zehn Jah­ren bei der sel­ben Fir­ma be­schäf­tigt sei. Bun­des­kanz­le­rin An­ge­la Mer­kel (CDU) hat­te da­zu ge­sagt:

"Ich hal­te das für ei­nen sehr kras­sen Fall. (...) Wenn es meh­re­re Fäl­le über zehn Jah­re gibt, bin ich be­reit, mir das an­zu­schau­en."

Der neue IG-BAU-Chef Fei­ger will künf­tig au­ßer­dem Trick­se­rei­en von Ar­beit­ge­bern bei Über­stun­den ver­hin­dern. "Al­le Min­dest­be­din­gun­gen, ob ge­setz­lich oder ta­rif­lich, müs­sen bes­ser kon­trol­liert und durch­ge­setzt wer­den", sag­te Fei­ger nach Ge­werk­schafts­an­ga­ben am Mitt­woch. Die Zeit­er­fas­sung sei ei­ne Mög­lich­keit, Miss­brauch zu be­kämp­fen. Au­ßer­dem brau­che die Fi­nanz­kon­trol­le Schwarz­ar­beit deut­lich mehr Per­so­nal.

Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

 

Letzte Überarbeitung: 6. Juni 2014

Bewertung:

Auf Facebook teilen Auf Google+ teilen Ihren XING-Kontakten zeigen Beitrag twittern

 

Kontakt

Sie erreichen uns jeweils von Montag bis Freitag in der Zeit
von 09:00 bis 19:00 Uhr:

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Berlin

Lützowstraße 32
10785 Berlin
Telefon: 030 - 26 39 62 0
Telefax: 030 - 26 39 62 499

Ansprechpartner:
Rechtsanwalt Dr. Martin Hensche
Fachanwalt für Arbeitsrecht

Rechts­an­walt Chris­toph Hil­de­brandt
Fachanwalt für Arbeitsrecht

E-Mail: berlin@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Frankfurt am Main

Schumannstraße 27
60325 Frankfurt am Main
Telefon: 069 - 71 03 30 04
Telefax: 069 - 71 03 30 05

Ansprechpartner:
Rechtsanwältin Dr. Simone Wernicke
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Rechtsanwalt Thomas Becker

E-Mail: frankfurt@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Hamburg

Neuer Wall 10
20354 Hamburg
Telefon: 040 - 69 20 68 04
Telefax: 040 - 69 20 68 08

Ansprechpartner:
Rechtsanwalt Sebastian Schroeder
Fachanwalt für Arbeitsrecht

E-Mail: hamburg@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Hannover

Georgstraße 38
30159 Hannover
Telefon: 0511 - 899 77 01
Telefax: 0511 - 899 77 02

Ansprechpartner:
Rechtsanwältin Nina Wesemann
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Rechts­an­walt Chris­toph Hil­de­brandt
Fachanwalt für Arbeitsrecht

E-Mail: hannover@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Köln

Hohenstaufenring 62
50674 Köln
Telefon: 0221 - 709 07 18
Telefax: 0221 - 709 07 31

Ansprechpartner:
Rechtsanwalt Thomas Becker

Rechtsanwältin Dr. Simone Wernicke
Fachanwältin für Arbeitsrecht

E-mail: koeln@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei München

Ludwigstraße 8
80539 München
Telefon: 089 - 21 56 88 63
Telefax: 089 -21 56 88 67

Ansprechpartner:
Rechts­an­wältin Nora Schu­bert

Rechts­an­walt Chris­toph Hil­de­brandt

E-Mail: muenchen@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Nürnberg

Zeltnerstraße 3
90443 Nürnberg
Telefon: 0911 - 953 32 07
Telefax: 0911 - 953 32 08

Ansprechpartner:
Rechts­an­wältin Nora Schu­bert

Rechts­an­walt Chris­toph Hil­de­brandt
Fachanwalt für Arbeitsrecht

E-Mail: nuernberg@hensche.de





 

Hensche Rechtsanwälte
Kanzlei Stuttgart

Königstraße 10c
70173 Stuttgart
Telefon: 0711 - 470 97 10
Telefax: 0711 - 470 97 96

Ansprechpartner:
Rechtsanwältin Dr. Simone Wernicke
Fachanwältin für Arbeitsrecht

Rechtsanwalt Thomas Becker

E-Mail: stuttgart@hensche.de



 

HINWEIS: Sämtliche Texte dieser Internetpräsenz mit Ausnahme der Gesetzestexte und Gerichtsentscheidungen sind urheberrechtlich geschützt. Urheber im Sinne des Gesetzes über Urheberrecht und verwandte Schutzrechte (UrhG) ist Rechtsanwalt und Fachanwalt für Arbeitsrecht Dr. Martin Hensche, Lützowstraße 32, 10785 Berlin.

Wörtliche oder sinngemäße Zitate sind nur mit vorheriger schriftlicher Genehmigung des Urhebers bzw. bei ausdrücklichem Hinweis auf die fremde Urheberschaft (Quellenangabe iSv. § 63 UrhG) rechtlich zulässig. Verstöße hiergegen werden gerichtlich verfolgt.

© 1997 - 2016:
Rechtsanwalt Dr. Martin Hensche, Berlin
Fachanwalt für Arbeitsrecht
Lützowstraße 32, 10785 Berlin
Telefon: 030 - 26 39 62 0
Telefax: 030 - 26 39 62 499
E-mail: hensche@hensche.de

Presse Karriere Links A bis Z Sitemap Impressum
Gebühren­freie Hot­line: 0800 - 440 1 880