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13/173a Stu­die: Über­nah­me-Chan­cen für be­fris­tet Be­schäf­tig­te ge­stie­gen

Job­si­cher­heit - das heißt für vie­le auch ei­ne dau­er­haf­te Fest­an­stel­lung: Nicht für je­den er­füllt sich die­se Hoff­nung. Aber im­mer mehr kön­nen da­mit rech­nen, ir­gend­wann über­nom­men zu wer­den, wie ei­ne ak­tu­el­le Stu­die zeigt
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21.06.2013. (dpa) - Mit dem Job-Boom der ver­gan­ge­nen Jah­re sind nach Er­kennt­nis­sen von Ar­beits­markt­for­schern auch die Chan­cen von be­fris­tet Be­schäf­tig­ten auf ei­nen Dau­er-Ar­beits­platz deut­lich ge­stie­gen.

Wur­den im Jahr 2009 le­dig­lich 30 Pro­zent der zu­nächst be­fris­tet an­ge­stell­ten Män­ner und Frau­en über­nom­men, so wa­ren es 2012 schon 39 Pro­zent, wie aus ei­ner am Don­ners­tag ver­öf­fent­lich­ten Stu­die des In­sti­tuts für Ar­beits­markt- und Be­rufs­for­schung (IAB) her­vor­geht.

Al­ler­dings sei auch der An­teil der be­fris­tet an­ge­heu­er­ten Mit­ar­bei­ter an al­len so­zi­al­ver­si­che­rungs­pflich­tig Be­schäf­tig­ten im ver­gan­ge­nen Jahr grö­ßer ge­we­sen als noch zu Be­ginn des letz­ten Job-Booms - zwi­schen 2009 und 2012 sei er von 8,8 auf 9,5 Pro­zent ge­stie­gen, ge­ben die Ar­beits­markt­for­scher zu be­den­ken. Noch 1996 hat­te der An­teil so­gar nur bei 4,7 Pro­zent ge­le­gen.

Die Zahl der be­fris­te­tet Be­schäf­tig­ten ha­be sich von 1996 bis 2012 mit 2,7 Mil­lio­nen mehr als ver­dop­pelt, be­tont das IAB. Seit 2004 ist fast je­de zwei­te Neu­ein­stel­lung zeit­lich be­grenzt.

Bei der be­fris­te­ten An­stel­lung und der Über­nah­me von Mit­ar­bei­tern gibt es nach Dar­stel­lung der Ar­beits­markt­for­schern al­ler­dings er­heb­li­che bran­chen­spe­zi­fi­sche Un­ter­schie­de.

Be­son­dern häu­fig stell­ten Schu­len und an­de­re Er­zie­hungs­ein­rich­tun­gen Per­so­nal nur be­fris­tet an; der ent­spre­chen­de An­teil lie­ge in die­sem Be­reich bei 76 Pro­zent. In der öf­fent­li­chen Ver­wal­tung lie­ge der ent­spre­chen­de An­teil bei 60 Pro­zent. Als Grund führt das IAB die oft nur kurz­fris­tig be­reit­ge­stell­ten Pro­jekt- und Haus­halts­mit­tel an.

Ei­ne ge­rin­ge Be­deu­tung ha­ben be­fris­te­te An­stel­lun­gen im Groß­han­del und beim Au­to­han­del. In bei­den Bran­chen hat­te im ers­ten Halb­jahr 2012 nur et­was mehr als Drit­tel ei­nen be­fris­te­ten Ver­trag. Noch we­ni­ger ver­brei­tet sind zeit­lich be­grenz­te An­stel­lun­gen in der In­for­ma­ti­ons- und Kom­mu­ni­ka­ti­ons­bran­che, bei Ban­ken und Ver­si­che­run­gen (je­weils mit ei­nem An­teil von 23 Pro­zent) und im Bau­ge­wer­be. Dort hat im ers­ten Halb­jahr 2012 so­gar nur je­der fünf­te Be­schäf­tig­te ei­nen zeit­lich be­fris­te­ten Ar­beits­ver­trag.

Nä­he­re In­for­ma­tio­nen fin­den Sie hier:

 

Letzte Überarbeitung: 8. Dezember 2014

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